r/informatik

Zollakte bei der DRV: IT-Freelancer im Fokus – und der Staat im Selbsttest

Zollakte bei der DRV: IT-Freelancer im Fokus – und der Staat im Selbsttest

Zunächst einmal: Es ist weder Werbung, noch gibt es finanzielle Interessen. Mir gehört der Blog auch nicht.

Ein aktueller Artikel von freelance-now beschreibt einen bemerkenswerten Vorgang: Das Hauptzollamt Stuttgart soll eine Prüfakte zu IT-Freelancern an die Clearingstelle der DRV Bund weitergeleitet haben. Die DRV soll dann prüfen, ob die Betroffenen sozialversicherungsrechtlich wirklich selbstständig waren oder als abhängig Beschäftigte einzustufen sind. Je nach Ergebnis kann das für Auftraggeber und Freelancer erhebliche Folgen haben: Beitragsnachforderungen, Säumniszuschläge, Bußgelder und weitere Ermittlungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit.

https://www.freelance-now.de/magazine/insights/zollakte-bei-drv-clearingstelle-it-freelancer-im-fokus

Der spannende Punkt ist aber nicht nur der einzelne Fall, sondern der Maßstab der DRV. Laut Artikel wertet die DRV in IT-Projekten unter anderem agile Zusammenarbeit, Scrum, Teamarbeit, Nutzung von Kundensystemen, Projektarbeit in Vertragsketten, Remote-Arbeit und fehlende eigene Betriebsmittel teilweise als Indizien gegen Selbstständigkeit. Selbst mehrere Auftraggeber oder fehlende Entgeltfortzahlung helfen nach dieser Argumentation nicht zwingend weiter.

Gleichzeitig zeigt der Artikel: Öffentliche Auftraggeber wie DRV, BA, Bundesdruckerei, KfW, GIZ, FITKO, ZDF, ELSTER/BayLfSt, DGUV, DAK und andere beschaffen selbst in großem Umfang externe IT-Leistungen – oft genau mit den Merkmalen, die bei privaten Auftraggebern zum Statusrisiko werden können: agile Teams, DevOps, enge Abstimmung, Projektunterstützung, Nutzung gemeinsamer Systeme und Fremdpersonal.

Besonders pikant: Die DRV selbst taucht im Artikel als Auftraggeber externer IT-Leistungen auf. In einem Beispiel geht es um ein DRV-nahes EUDI-Wallet-Projekt mit einem freiberuflichen Senior Backend Developer über mehr als drei Jahre, überwiegend remote, mit Teamarbeit, Confluence, Jira, Microsoft Office und bereitgestelltem Designsystem. Genau solche Punkte können nach DRV-Logik bei privaten Projekten als Eingliederung gelesen werden.

Die eigentliche Frage lautet daher nicht: „Dürfen Behörden externe IT-Freelancer einsetzen?“ Natürlich dürfen sie das.

Die Frage lautet eher:

Gelten für öffentliche Auftraggeber dieselben Maßstäbe wie für private Unternehmen?

Wenn agile Zusammenarbeit, gemeinsame Tools und Projektarbeit in Vertragsketten bei privaten Auftraggebern zu DRV-Prüfungen, Nachforderungen und FKS-Risiken führen können, müsste nachvollziehbar sein, wie dieselben Strukturen bei staatlichen Auftraggebern geprüft werden.

Sonst entsteht der Eindruck:
Privatwirtschaft: Risiko Scheinselbstständigkeit.
Öffentliche Hand: moderne agile Beschaffung.

Und genau diese Doppelmoral ist der Kern des Artikels.

Siehe auch die Artikel und Diskussionen auf

https://www.vgsd.de/news

Eure Meinung dazu?

u/ElkConscious7235 — 4 hours ago

Angst vor Informatikstudium

Hallo zusammen, ich habe letztes Jahr mein Abitur im Einserbereich nachgeholt. Ich bin fast 30 und arbeite aktuell als Server Admin (Linux), hab ein paar Online Kurse in Python und C++ gemacht. Die Server hab ich aufgestellt, darüber läuft auch ein CRM und ein paar Firmenwebsites. Ich mache den Support der Firma quasi alleine, alles von Druckern zu Backups.

Jetzt habe ich mich endlich für Informatik eingeschrieben, aber desto näher der Studienbeginn rückt, desto größer wird die Angst, dass ich einfach gnadenlos durchrassel. Aus jeder Richtung höre ich von Leuten, die in Mathe durchgefallen sind und gleichzeitig packt mich das Impostersyndrom, das Gefühl, ich könnte das alles gar nicht, obwohl ich es jeden Tag tue. Auf der anderen Seite ist das meine einzige Chance und ich würde mich sonst mein Leben lang fragen, was wäre, wenn ich das studiert hätte.

Wie kann ich meine Angst loswerden? Waren andere auch schonmal in dieser Situation?

Dazu muss ich auch sagen, dass ich mich erst sehr spät für IT interessiert habe. Ich bin also auch nicht gut im Coden.

reddit.com
u/DoubtNo9547 — 2 hours ago
▲ 0 r/informatik+1 crossposts

WINF oder reines BWL? Mit 2,2 Abi (Ruhrgebiet FHs)

Hi zusammen,

​ich stehe aktuell vor der Entscheidung, was ich studieren soll, und schwanke extrem zwischen Wirtschaftsinformatik (WINF) und klassischem BWL. Kurz zu meinen Voraussetzungen und warum ich mir unsicher bin (Spoiler: Ich halte mich selbst nicht unbedingt für ein Genie):

​Mein Abi: Schnitt von 2,2 in NRW.

​ Mathe: In der Oberstufe war Mathe ein ziemliches Auf und Ab. In Q1 stand ich mal auf glatten 5 Punkten (Unterkurs-Gefahr). Ich habe mich dann aber reingehängt und im Abi in der mündlichen Matheprüfung 12 Punkte geholt. Die Logik dahinter verstehe ich also, wenn ich mich dransetze, aber es fliegt mir nicht einfach so zu.

​Informatik-Vorkenntnisse: Ich hatte in der Unter-/Mittelstufe mal Informatik und stand da auf einer 2+. Hat mir damals auch Spaß gemacht, aber echtes Programmieren war das natürlich noch nicht.

​Sprachliche Fächer: Absolute Vollkatastrophe bei mir, außer Englisch das läuft ziemlich gut (was ja für IT und WINF nicht ganz unwichtig ist).

​Meine Sorge:

Ich lese super oft, dass WINF extrem mathelastig ist und die Abbruchquoten wegen der Informatik-Module (Programmieren, Mathe für Informatiker) riesig sind. Da ich mich selbst jetzt nicht als den "schlausten" High-Potential-Schüler sehe, habe ich etwas Schiss, dass ich im WINF-Studium komplett untergehe und BWL vielleicht die "sicherere" (wenn auch trockenere) Variante wäre.

​Wo ich studieren will:

Universitäten fallen für mich eher raus, ich will an eine Fachhochschule im Ruhrgebiet. In der engeren Auswahl stehen die FH Dortmund, die Hochschule Bochum oder die Hochschule Ruhr West / FH Essen.

​Meine Fragen an euch:

​Ist WINF an einer FH vom Mathe und Info-Anteil her machbar, wenn man kein geborener Überflieger ist, aber sich reinhängen kann (siehe Sprung von 5 auf 12 Punkte im Abi)?

​Wie hoch ist der Programmier Anteil an den genannten FHs (Dortmund/Bochum) wirklich? Fängt man da bei Null an?

​Würdet ihr mir bei dem Profil eher zu BWL raten, oder ist WINF die Mühe wert, weil die Jobaussichten einfach besser sind?

​Danke schon mal für eure ehrliche Einschätzung!

reddit.com
u/Apprehensive-Mode126 — 13 hours ago
▲ 7 r/informatik+1 crossposts

Hat euch die Tätigkeit als Werkstudent im IT-Bereich geholfen?

Hallo zusammen! Ich plane, mich in Deutschland für ein IT-Studium einzuschreiben, und würde gerne wissen, wie realistisch es ist, im zweiten Studienjahr einen Studentenjob im IT-Bereich zu finden.

Mich interessiert auch, wie effektiv solche Studentenjobs im Hinblick auf die spätere Berufseingliederung sind.

Eine Frage an alle, die während ihres Studiums als Werkstudenten gearbeitet haben: Hat euch das geholfen, nach dem Studium erfolgreich eine Anstellung zu finden? Was habt ihr in einem solchen Studentenjob gemacht und haben eure Arbeitgeber dies als echte Berufserfahrung im IT-Bereich anerkannt? Habt ihr später ein Vollzeitangebot von dem Unternehmen erhalten, bei dem ihr als Werkstudenten gearbeitet habt?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

reddit.com
u/lfijee — 24 hours ago

Anfängerin sucht geduldige Hilfe: TypeScript von Grund auf lernen

Hi zusammen,

ich bin ehrlich: Ich kann TypeScript aktuell quasi gar nicht 😅

Ich verstehe grundlegende Dinge wie Typen, Interfaces, Funktionen etc. noch nicht richtig.

Ich suche keine schnelle Lösung für einen einzelnen Fehler, sondern jemanden,

der Lust hat, mir TypeScript von ganz am Anfang zu erklären

(gern Schritt für Schritt, mit einfachen Beispielen).

Falls jemand Zeit, Geduld oder gute Ressourcen hat, ich wäre extrem dankbar 🙏

reddit.com
u/Mausi_123 — 21 hours ago

Welches ist das Beste für Deutsch/Englisch - Dvorak, Neo oder Colemak?

Ich hab schlimme Hände und denke, vielleicht sollte ich was anderes als QWERTZ probieren. Manchmal muss ich aber auch coden - wie seht ihr das?

reddit.com
u/Wegwerf_08_15_ — 2 days ago

Wie verteilt ihr Agents, Skills und MCP-Server im Team?

Wir nutzen Enterprise GitHub Copilot, und das Team arbeitet über mehrere Oberflächen verteilt. CLI, die neue Desktop App, VS Code und IntelliJ.
Jetzt stellt sich die Frage, wie man Custom Agents, Skills und MCP-Server (lokale weil unsere IT auf Onpremise Instanzen laufen) sinnvoll aus einem zentralen Ort (Repo o.ä.) an alle verteilt und dauerhaft aktuell hält, ohne dass die Configs über die verschiedenen Tools hinweg auseinanderlaufen.
Mich würde interessieren, wie ihr das in der Praxis handhabt:
Verteilt ihr lokal (Installer/Script), org-weit über GitHub, oder ganz anders?

Wie haltet ihr das Ganze nach dem ersten Setup aktuell?

Wie geht ihr mit den unterschiedlichen Config-Formaten und -Orten der verschiedenen Oberflächen um?

Was hat sich langfristig bewährt, was würdet ihr rückblickend anders machen?

Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar — gerne auch, was nicht funktioniert hat.

reddit.com
u/Foreign-Lettuce-6803 — 2 days ago

Erlebt ihr eine Änderung in den Arbeitsanweisungen zur KI Nutzung?

Hi zusammen,

an alle Angestellten, heute gab es einen Artikel bei Heise, der zeigt, dass Unternehmen die KI Nutzung zunehmend begrenzen, statt sie anzufeuern. Grund sind die Kosten. Quelle: ( https://www.heise.de/news/KI-Kosten-explodieren-Konzerne-sperren-Zugaenge-oder-raten-zu-aelteren-Modellen-11351857.html )

Erlebt ihr das in eurem Arbeitsalltag auch? Erst Ansporn, dann Drosselung? Oder ist eure Firma (noch?) im „Anspornmodus“?

Gibt es bei euch auch zunehmend usecases, die mit KI umgesetzt werden, jedoch die KI Nutzung kaum rechtfertigen, die aber dadurch Token verbrauchen?

VG

u/Beautiful-Painter877 — 3 days ago
▲ 25 r/informatik+1 crossposts

Boolean Algebra

Hallo,

ich schreibe bald eine Klausur in Grundlagen von informationssystemen. Leider hänge ich sehr bei dem Thema boolean Algebra und der Vereinfachung oder Umwandlung von ausdrücken. In der probeklausur gab es folgendes Beispiel.

Ich verstehe nicht, wie er das umwandelt.

Könnt ihr mir helfen oder sagen, wo so etwas gut und ausführlich erklärt wird?

Merci!

u/InitialWaste437 — 3 days ago

Bin ich überhaupt noch Programmierer?

Hey Leute,

ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben, weil mich das Thema gerade echt beschäftigt.

Ich habe eine Ausbildung zum FIAE gemacht und arbeite seit knapp zwei Jahren als Softwareentwickler. Hauptsächlich C# im Backend und Next.js bzw. Angular im Frontend (+privat für Automatisierungsachen Python)

Als ich die Ausbildung angefangen habe, war KI gerade erst im Kommen. Damals habe ich meinen Code selbst geschrieben und konnte jede Zeile einigermaßen erklären. Heute läuft ein großer Teil über Claude. Klassen, Unit Tests, Refactorings oder auch ganze Features fange ich oft mit einem Prompt an.

Es wird immer schwieriger nachzuvollziehen, was der Code macht. Ich arbeite täglich mit den Systemen, kümmere mich um Deployments, Pipelines, Container und die ganze Infrastruktur drumherum. In den letzten Jahren habe ich verschiedene interne Tools und Services aufgebaut, unter anderem ein Ticket- bzw. Tracking-System, zentrale Backend-Services, ein Monitoring für Anwendungen und aktuell ein internes KI-gestütztes Wissenssystem mit Chat-Funktion für Kunden.

Trotzdem frage ich mich immer öfter, ob ich das eigentliche Programmieren langsam verlerne. Ich schreibe deutlich weniger Code selbst und steuere stattdessen immer häufiger die KI.

Dazu kommt der Druck von oben. Die Geschäftsleitung sieht, was KI alles kann, und geht davon aus, dass sich damit alles massiv beschleunigt. Also kommen immer mehr Projekte dazu. Dass Architektur, Integration, Tests, Debugging und das Zusammenspiel der Systeme trotzdem Zeit kosten, wird dabei oft unterschätzt.

Geht es noch jemandem so? Nutzt ihr KI inzwischen genauso intensiv? Ist das einfach die Zukunft unseres Berufs oder mache ich mir zu viele Gedanken?

Und noch eine Sache beschäftigt mich: Bin ich so überhaupt noch etwas auf dem Arbeitsmarkt wert? Hätte ich mit dieser Arbeitsweise heute überhaupt noch realistische Chancen, irgendwo als Entwickler eingestellt zu werden?

reddit.com
u/Melodic-Bit7032 — 5 days ago

Info-Studium 'wertlos'? Ich sehe das komplett anders – und fange dieses Semester am KIT an

Nach dem Beitrag hier [Reddit Beitrag] und der ganzen Doom-Stimmung will ich mal bewusst eine optimistische Gegenposition setzen – und würde gern wissen, ob ihr zustimmt oder mich zerlegt.

Ich fange dieses Semester Informatik am KIT an, bewusst und mit Plan. Meine Sicht:

Der Pessimismus verwechselt zwei Dinge. 'Coding' im Sinn von Syntax runtertippen verliert tatsächlich an Wert – aber das war nie der eigentlich wertvolle Teil. Was bleibt und wächst: Systeme verstehen, Architektur, Security und vor allem Tiefe in AI/ML. Also genau das, was ein richtiges Studium vermittelt und ein Crashkurs eben nicht.

Meine Prognose: Austauschbare Einstiegs- und Generalisten-Rollen werden am härtesten getroffen. Aber Leute mit echtem Deep Knowledge in AI/ML werden in 3–4 Jahren stark gefragt sein. Firmen machen mit AI eher MEHR Projekte, nicht weniger – und brauchen dafür fähige Engineers, keine weniger. Der Markt wächst m.M.n. eher, als dass er schrumpft.

Kurz: Das Studium lohnt sich – wenn man es ernst nimmt und in die Tiefe geht, statt auf schnelles Geld zu schielen.

Seht ihr das auch so? Und falls nicht: wo ist der Denkfehler? Ehrliche Gegenmeinungen ausdrücklich erwünscht.

reddit.com
u/Singiridis — 4 days ago

Wieso sollen Entwicklerteams von KI ersetzt/verkleinert werden und nicht ihre Produktivität erhöht?

Moin,

ich bin junior Backendentwickler mit inzwischen etwas mehr als einem Jahr an Berufserfahrung.

In letzter Zeit liest man überall, dass Einstiegsjobs wegfallen und man es als frisch ausgelernter/studierter Entwickler in den nächsten Jahren sehr schwer haben wird, da überall die Entwicklerteams von KI verkleinert/ersetzt werden oder nur noch Senior Entwickler die ganze Arbeit machen.

Ich frage mich da aber ganz einfach: Warum eigentlich?

Wenn ein Entwickler eine Produktivitätssteigerung von beispielsweise 20 % hat, dann macht es doch eher Sinn, wenn man als Unternehmen sein ganzes Team behält und alle Projekte 20 % schneller und effizienter umsetzen kann. Das Team könnte ja dann sogar mehrere Projekt parallel umsetzen, wenn jeder im Team die genannte Steigerung hat.

Mir ist klar, dass Personalkosten in Unternehmen immer den größten Anteil haben. Trotzdem sind Mitarbeiter am Ende auch eine Investition.

Ich frage mich deshalb, woher die Annahme kommt, dass künftig nur noch eine Handvoll Senior Entwickler ausreichen soll, um alle Projekte zu entwickeln und zu warten. Irgendjemand muss schließlich auch Erfahrung aufbauen und das geht nicht durch Vibe-Coden oder Arbeitslosigkeit.

Meine Vermutung ist, dass die Arbeitsbelastung in den nächsten Jahren immer weiter steigt und viele Unternehmen versuchen werden, mit kleineren Teams das zu schaffen, was man früher mit großen Teams geschafft hat. Spätestens, wenn die ersten Entwickler einen Burnout haben oder in den Ruhestand gehen, werden viele Unternehmen merken, dass der Stellenabbau nicht besonders nachhaltig war.

Auch ich spüre in meinem Unternehmen zunehmenden Druck, mehr KI zu verwenden und die Aufgaben schneller umzusetzen.

Als Junior Entwickler mache ich mir dazu natürlich viele Gedanken und bin mir in der Hinsicht auch etwas unsicher.

Wie seht ihr die Entwicklung des Arbeitsmarktes? Glaubt ihr, dass die Sorge um Einstiegsstellen berechtigt ist, oder wird das Thema eurer Meinung nach momentan überbewertet?

(Die 20 % Produktivitätssteigerung habe ich aus keiner genauen Quelle, da ich keine belastbaren Quellen finden konnte.)

reddit.com
u/FastPrice8048 — 5 days ago

Das spart dir Stunden beim Lernen für den CCNA

https://preview.redd.it/fjrnowq94uah1.png?width=640&format=png&auto=webp&s=2e98499c65a4957125cfa0553b14f35d69b1efcd

Hey zusammen,

ich habe mit ein paar Freunden eine Seite gebaut, auf der man CCNA-Themen direkt üben kann. Nicht nur lesen oder Videos schauen, sondern kleine Labs machen, Fehler finden und sofort sehen, ob es stimmt.

Aktuell gibt es ca. 100 Labs mit Schritt-für-Schritt Aufgaben und direkter Bewertung. Themen wie Switching, Routing und Troubleshooting sind schon drin, CCNP kommt später dazu.

Die Idee ist grob: Boson/Packet Tracer, aber zugänglicher und eher wie Duolingo/TryHackMe für Netzwerktechnik.

Ist noch früh und nicht perfekt, deshalb suche ich ehrliches Feedback. Vor allem ob die Labs verständlich sind, ob der Ansatz sinnvoll ist und was euch fehlen würde.

Aktuell ist alles kostenlos.

switchlab.dev

reddit.com
u/Visual-Ambassador-99 — 4 days ago

30 Jahre Chaos, aber Git ist schuld (passt wohl eher zu "Luft ablassen")

Ich habe vor wenigen Monaten den Arbeitgeber gewechselt und finde eine Entwicklungsabteilung vor, welche im Jahr 1998 hängen geblieben ist. Große Teile des Code wurden per Fileshare und robocopy verteilt, Abhängigkeiten sind wild verteilt, andere Teile des Codes lagen in SVN welches noch dazu mit exklusiven Sperren verwendet worden ist.
Zu Architektur, Testbarkeit etc. brauche ich an der Stelle wohl Nichts mehr sagen...
Ein vollkommenes Chaos.

Jetzt sind wir etwas weiter. Ein Kollege und ich haben GIT eingeführt, die Kollegen geschult, verwenden ein monorepo, die komplette IDE Konfiguration wird versioniert, was Abhängigkeiten zu 3rd Party Packages wesentlich vereinfacht (wir befinden uns in der Delphi Welt die ich seit mehr als 25 Jahren lebe, liebe und manchmal hasse). Zurück zu einer Vorgängerversion zu wechseln, bspw. um einen Hotfix zu erstellen, ist jetzt inkl. der Einrichtung der IDE ein Click. So soll es sein.

Jenkins wurde aufgesetzt, dabei darauf geachtet dass der Build der Pakete und Anwendung so weit wie nur möglich exakt so wie auf den Entwicklermaschinen erfolgt. Kein "Hier geht es, aber wenn auf Jenkins gebaut wird nicht"-Effekt. Im Moment werden Pull Requests eingeführt usw.

Wir integrieren derzeit Jira besser in unseren Workflow: Release Notes werden automatisch erzeugt, Versionen werden nun dort gepflegt und das Ganze soll noch enger verzahnt werden: die Möglichkeiten erschließen wir uns gerade.

Insgesamt Schritte in die richtige Richtung und natürlich noch lange nicht fertig.

Bei einer über 30 Jahre gewachsenen Anwendung, die immer nur zusammengestückelt und erweitert wurde, über keinerlei Tests verfügt, wo nicht einmal die Datenbank versioniert ist (der nächste große Schritt) und niemand mehr weiß, was genau beim Kunden ist (wir reden über ca. 3000 Tabellen und ähnliche viele Trigger und Stored Procedures...) bleibt es nicht aus, dass jedes Update ein Abenteuer ist. So zuletzt: eine vor einer Weile hektisch durchgeführte manuelle Anpassung einer Tabelle wurde nicht kommuniziert, beim Update des nächsten Kunden fehlte diese dann. Wie einige Kollegen dort überhaupt mit dem Thema umgehen wäre einen eigenen Rant wert...

Heute morgen sitzt dann eine Führungskraft im Daily (mit der Entwicklung hat sie nix mehr zu tun, leitet es aber) und äußert, dass er das Gefühl habe, dass die ganzen Probleme, welche wir so haben, durch unsere Umstellungen verursacht werden. Und so kommuniziert er das auch an Kunden ("Umstellung der Prozesse, um bessere Qualität zu erzielen, blablubb").

Das ist nachweislich nicht richtig. Ich habe heute morgen verpennt und war in dem Daily nicht dabei. Vielleicht auch besser so.

Da wird 30 Jahre gestümpert und die wissen es selbst. Das Entwicklerteam ist mit den Neuerungen zufrieden und dann bekommt man so was reingedrückt. Ich bin erst wenige Monate dort und könnte ein Buch schreiben, was da abgeht. Ich habe so etwas noch nicht erlebt. Ich weiß nicht, ob ich mir das weiter antun soll und ob ich da Bock drauf habe.

reddit.com
u/Whole-Touch4209 — 6 days ago

Netzwerktechnik - Wissen ausweiten

Bin bald fertig mit dem Studium, jedoch ist das Wissen über Netzwerktechnik (OSI) etwas eingeschlafen. Ich würde dieses gerne auffrischen und was praktisches damit machen. Deployment mit Nginx, Cloudflare Konfigurationen usw.

Hat jemand einen Tipp, wie ich vorgehen kann? Die Vorlesungsfolien meines Profs sind aufgrund der mangelhaften Sorgfalt unbrauchbar.

Eventuell ein modernes Buch? Gerne auch als E-Book

reddit.com
u/Physical_Storage2875 — 4 days ago

Wie viel Beweise hattet ihr als FHler?

Hi, ich wollte mal an die FH-Absolventen unter euch fragen, wie intensiv ihr in den Mathemodulen Beweisführung durchführen musstet und wie viel eher rechnen war.

Ich bin selber FHler, werde meinen Master in einer paar Monaten an einer Uni machen (praktische Informatik) und frage deshalb.

reddit.com
u/Physical_Storage2875 — 5 days ago