Bin ich überhaupt noch Programmierer?

Hey Leute,

ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben, weil mich das Thema gerade echt beschäftigt.

Ich habe eine Ausbildung zum FIAE gemacht und arbeite seit knapp zwei Jahren als Softwareentwickler. Hauptsächlich C# im Backend und Next.js bzw. Angular im Frontend (+privat für Automatisierungsachen Python)

Als ich die Ausbildung angefangen habe, war KI gerade erst im Kommen. Damals habe ich meinen Code selbst geschrieben und konnte jede Zeile einigermaßen erklären. Heute läuft ein großer Teil über Claude. Klassen, Unit Tests, Refactorings oder auch ganze Features fange ich oft mit einem Prompt an.

Es wird immer schwieriger nachzuvollziehen, was der Code macht. Ich arbeite täglich mit den Systemen, kümmere mich um Deployments, Pipelines, Container und die ganze Infrastruktur drumherum. In den letzten Jahren habe ich verschiedene interne Tools und Services aufgebaut, unter anderem ein Ticket- bzw. Tracking-System, zentrale Backend-Services, ein Monitoring für Anwendungen und aktuell ein internes KI-gestütztes Wissenssystem mit Chat-Funktion für Kunden.

Trotzdem frage ich mich immer öfter, ob ich das eigentliche Programmieren langsam verlerne. Ich schreibe deutlich weniger Code selbst und steuere stattdessen immer häufiger die KI.

Dazu kommt der Druck von oben. Die Geschäftsleitung sieht, was KI alles kann, und geht davon aus, dass sich damit alles massiv beschleunigt. Also kommen immer mehr Projekte dazu. Dass Architektur, Integration, Tests, Debugging und das Zusammenspiel der Systeme trotzdem Zeit kosten, wird dabei oft unterschätzt.

Geht es noch jemandem so? Nutzt ihr KI inzwischen genauso intensiv? Ist das einfach die Zukunft unseres Berufs oder mache ich mir zu viele Gedanken?

Und noch eine Sache beschäftigt mich: Bin ich so überhaupt noch etwas auf dem Arbeitsmarkt wert? Hätte ich mit dieser Arbeitsweise heute überhaupt noch realistische Chancen, irgendwo als Entwickler eingestellt zu werden?

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u/Melodic-Bit7032 — 5 days ago

Bin ich überhaupt noch Programmierer?

Hey Leute,

ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben, weil mich das Thema gerade echt beschäftigt.

Ich habe eine Ausbildung zum FIAE gemacht und arbeite seit knapp zwei Jahren als Softwareentwickler. Hauptsächlich C# im Backend und Next.js bzw. Angular im Frontend (+privat für Automatisierungsachen Python)

Als ich die Ausbildung angefangen habe, war KI gerade erst im Kommen. Damals habe ich meinen Code selbst geschrieben und konnte jede Zeile einigermaßen erklären. Heute läuft ein großer Teil über Claude. Klassen, Unit Tests, Refactorings oder auch ganze Features fange ich oft mit einem Prompt an.

Es wird immer schwieriger nachzuvollziehen, was der Code macht. Ich arbeite täglich mit den Systemen, kümmere mich um Deployments, Pipelines, Container und die ganze Infrastruktur drumherum. In den letzten Jahren habe ich verschiedene interne Tools und Services aufgebaut, unter anderem ein Ticket- bzw. Tracking-System, zentrale Backend-Services, ein Monitoring für Anwendungen und aktuell ein internes KI-gestütztes Wissenssystem mit Chat-Funktion für Kunden.

Trotzdem frage ich mich immer öfter, ob ich das eigentliche Programmieren langsam verlerne. Ich schreibe deutlich weniger Code selbst und steuere stattdessen immer häufiger die KI.

Dazu kommt der Druck von oben. Die Geschäftsleitung sieht, was KI alles kann, und geht davon aus, dass sich damit alles massiv beschleunigt. Also kommen immer mehr Projekte dazu. Dass Architektur, Integration, Tests, Debugging und das Zusammenspiel der Systeme trotzdem Zeit kosten, wird dabei oft unterschätzt.

Geht es noch jemandem so? Nutzt ihr KI inzwischen genauso intensiv? Ist das einfach die Zukunft unseres Berufs oder mache ich mir zu viele Gedanken?

Und noch eine Sache beschäftigt mich: Bin ich so überhaupt noch etwas auf dem Arbeitsmarkt wert? Hätte ich mit dieser Arbeitsweise heute überhaupt noch realistische Chancen, irgendwo als Entwickler eingestellt zu werden?

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u/Melodic-Bit7032 — 5 days ago

Nur Probleme mit Käufern auf Vinted

Hey Leute,

ich muss mich mal ein bisschen auskotzen. Klar, zum Teil bin ich durch eigene Entscheidungen selbst schuld, aber trotzdem finde ich die ganze Situation einfach frustrierend.

Vor etwa 3-4 Monaten habe ich zum ersten Mal ein Paar Nikes verkauft. Die Schuhe waren praktisch wie neu. Beim ersten Verkauf ging das Paket allerdings auf dem Versandweg mit DPD verloren. Vinted hat damals den Kauf einfach storniert und dem Käufer das Geld erstattet. Ich selbst habe zunächst weder mein Geld noch die Schuhe bekommen.

Nach über einem Monat wurde die Sendungsverfolgung plötzlich doch aktualisiert und das Paket kam beim Käufer an. Da dieser sich inzwischen bereits andere Schuhe gekauft hatte, war er so nett und hat sie an mich zurückgeschickt.

Ich dachte mir: „Okay, ich versuche es einfach noch einmal auf Vinted.“ Beim zweiten Verkauf lief zunächst alles gut. Diesmal wurde über PayPal mit Käuferschutz bezahlt. Eigentlich wollte ich eine Zahlung per Freunde & Familie, aber der Käufer meinte, er habe das vergessen. Kurz nach Erhalt wollte er die Schuhe dann zurückgeben, weil sie ihm nicht passten. Aus Kulanz habe ich einer Rücksendung zugestimmt.

Also habe ich die Schuhe ein drittes Mal eingestellt. Dieses Mal hat der Käufer sie direkt gekauft, ohne vorher eine Nachricht zu schreiben. Immerhin habe ich diesmal mit DHL versendet. Ich habe das Paket sofort verpackt und verschickt.

Jetzt liegt das Paket allerdings seit drei Tagen in einer Postfiliale zur Abholung bereit und der Käufer reagiert überhaupt nicht auf meine Nachrichten. Laut der Vinted-Hilfe wird der Kauf wohl irgendwann einfach abgebrochen und das Paket geht zurück.

Hat jemand von euch ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht? Langsam habe ich echt das Gefühl, dass Vinted zum Verkaufen einfach nichts taugt. Irgendwie läuft bei diesen Schuhen jedes Mal etwas schief.

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u/Melodic-Bit7032 — 19 days ago

Caridina breeding in tap water long-term adaptation?

Hey everyone,

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I’ve been keeping Blue Shadow Mosura Caridina together with Neocaridina in regular tap water since around July last year.

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The shrimp originally came from an RO setup with ideal water parameters, so they were used to very soft water before being moved over.

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The tank is heavily planted and the water parameters have stayed quite stable for months. Current values are roughly: pH ~6.8–7.1, GH ~14, and KH ~5.

​

Since I started keeping them, the colony has remained stable overall. Only two shrimp have gone missing over time – likely either due to the CPO crayfish or natural causes.

​

I’m now seeing juveniles in the tank again, and one female is carrying eggs once more.

​

My main question is:

Has anyone here actually experienced Caridina establishing stable, multi-generation colonies in tap water?

​

Does this kind of adaptation remain stable long-term, or does it typically collapse after a few generations?

​

Would really appreciate hearing any long-term experiences

u/Melodic-Bit7032 — 25 days ago

Need help sexing my two CPO crayfish

Hi everyone,

I could use some help determining the sex of my two CPO crayfish.

Crayfish #1 (labeled with the number 1 in the photos) looks like a female to me, but I'm not completely sure. Could anyone confirm whether my guess is correct?

Crayfish #2 (the striped one, labeled with the number 2) might be a male, at least based on what I've read so far. Unfortunately, I couldn't get better photos because it jumped back into the water before I could take more pictures.

I'd really appreciate it if some keepers could take a look and share their opinions.

Thanks in advance for your help

u/Melodic-Bit7032 — 1 month ago

Schlechtes Gehalt als Softwareentwickler nach knapp 2 Jahren - bleiben oder wechseln?

Hey zusammen,

ich würde gerne eure Einschätzung zu meiner Situation hören.

Ich bin seit knapp zwei Jahren als Softwareentwickler tätig. Davor habe ich eine 3-jährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung gemacht. Mein Einstiegsgehalt lag bei ca. 2.650 € brutto, aktuell liege ich bei etwa 2.800 € brutto.

Mir ist bewusst, dass das eher unter dem Marktwert liegt, auch wenn ich in einer günstigeren Region in Ostdeutschland arbeite.

Technisch habe ich mich weiterentwickelt: ursprünglich Backend mit .NET, inzwischen auch Frontend und Fullstack sowie komplette Webanwendungen.

Aktuell arbeite ich an zwei internen Projekten und einem Kundenprojekt, das noch mindestens ein Jahr läuft. Die internen Projekte bestehen vor allem aus Automatisierungen von vorher manuellen Prozessen.

Letztes Jahr wurde eine Gehaltsverhandlung mit der Begründung abgelehnt, ich sei noch nicht rentabel genug, da ich viele interne Projekte mache. Gerade diese bringen aus meiner Sicht aber echten Effizienzgewinn.

Die Arbeit macht mir grundsätzlich Spaß, ich habe viel Freiraum und kann mich in verschiedenen Themen wie nebenbei weiterentwickeln. Problem ist jedoch, dass ich trotzdem immer recht ausgelastet bin und ab und zu auch Überstunden machen muss (unbezahlt).

Jetzt bin ich unsicher, wie ich weitermachen soll: eher wechseln für mehr Gehalt oder noch Erfahrung sammeln und später den Sprung wagen? Gleichzeitig kann ich mir auch vorstellen, im Unternehmen zu bleiben und mich dort weiterzuentwickeln. Jedoch komme ich nach meinem aktuellen Gefühl bei einer erneuten Verhandlung nicht über 3200 Brutto. Ich bin mir aber unsicher, ob ich bei einem neuen Arbeitgeber die gleichen Konditionen wie Gleitzeit, teilweise Homeoffice und, was ich persönlich wichtig finde, spontanes Urlaubnehmen erhalte.

Wie würdet ihr das einschätzen?

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u/Melodic-Bit7032 — 1 month ago

Erfahrungen mit Fahrradversicherung (Ammerländer) nach Sturz / was hochladen ?

Hey Leute,
ich hatte heute leider einen recht heftigen Fahrradsturz. Irgendwas hat bei meinem Rad auf gerader Strecke plötzlich blockiert und ich habe mich bei ca. 25–28 km/h nach vorne überschlagen.

War danach auch direkt in der Bereitschaftsarztpraxis, wo meine Schürfwunden im Gesicht sowie an den Gelenken behandelt wurden. Zum Glück wohl nichts gebrochen, aber mein Fahrrad hat es komplett zerlegt.

Es handelt sich um ein Gravelbike (Cube Nuroad Pro FE 2025) und vorne am Lenker sind beide Seiten stark verbogen, eine Seite ist sogar an der Bremse komplett durchgebrochen. Dazu kommen natürlich noch etliche Kratzer und weitere Schäden am Rad sowie an der Kleidung.

Ich bin bei der Ammerländer Fahrradversicherung im Excellent-Tarif versichert und wollte mal fragen, wie eure bisherigen Erfahrungen mit der Schadensabwicklung dort waren.

Bei der Schadensmeldung steht ja etwas von „Kostenvoranschlag der Reparatur oder Reparaturrechnung“. Habt ihr die Schadensmeldung direkt eingereicht und den Kostenvoranschlag später nachgereicht oder sollte man lieber erst alles sammeln und dann komplett einreichen? Und musstet ihr Bilder von euren Verletzungen hochladen oder reichen Bilder vom beschädigten Fahrrad und der kaputten Kleidung?

Würde mich über eure Erfahrungen freuen, damit ich ungefähr weiß, was auf mich zukommt

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u/Melodic-Bit7032 — 2 months ago

Hey everyone,

I’ve had my aquarium running for almost a year now (60L tank), heavily planted for about 9 months. Around that time, I got some Shadow Mosura (Taiwan Bee / Caridina), but only later realized that my water parameters aren’t really ideal for them since I’m running a tap water setup.

Despite that, the shrimp have been doing surprisingly well.

Now I recently spotted two baby shrimp that are clearly Caridina (Shadow Mosura type) and not Neocaridina, based on their appearance.

My setup:

60L tank with aquasoil

Water changes: ~2x 5L per week

NO3: < 10 mg/L

NO2: 0

GH: >14 (hardness >250 ppm)

KH: ~5

pH: 6.8 – 7

From what I know, these values are far from ideal Bees.

So I’m really wondering: How is this possible?

Did they adapt over time, or can they sometimes reproduce even in suboptimal conditions?

Curious to hear your experiences.

u/Melodic-Bit7032 — 2 months ago

Hey,

I transplanted my chili plants about six days ago onto my balcony, where they’ve been growing really well since. Three days ago, I also moved the rest into the garden.

Now the forecast shows night temperatures dropping to around 5–6°C. The balcony might stay slightly warmer, but I’m more concerned about the ones in the garden.

I’m growing Cayenne, Lemon Drop, and an overwintered Carolina Reaper.

For context: I’m located in Germany (around 51°N latitude, temperate climate zone – Central European climate).

What are your experiences with these temperatures? Does growth stop immediately or do they recover quickly once it warms up again?

u/Melodic-Bit7032 — 2 months ago
▲ 17 r/Garten

Hey Leute,

ich habe vor etwa sechs Tagen meine Chilis auf den Balkon ausgepflanzt, wo sie seitdem richtig gut gewachsen sind. Vor drei Tagen habe ich dann auch die restlichen Pflanzen in den Garten gesetzt.

Jetzt sollen die Temperaturen nachts allerdings auf 5–6°C fallen. Auf dem Balkon ist es vermutlich etwas wärmer, aber im Garten könnte es schon kritisch werden.

Es handelt sich um Cayenne, Lemon Drop und eine überwinterte Carolina Reaper.

Wie sind da eure Erfahrungen? Bremsen solche Temperaturen das Wachstum direkt stark aus oder erholen sich die Pflanzen schnell wieder, wenn es wärmer wird?

u/Melodic-Bit7032 — 2 months ago