Frauen mit Kinderwunsch und ohne Partner: Ab wann hattet ihr das Gefühl, dass die „Zeit rennt“?
Gab es da irgendwie so einen Moment? Bspw. ab dreißig?
Gab es da irgendwie so einen Moment? Bspw. ab dreißig?
Rein aus Interesse
Ich bin gerade noch im Studium und nutze KI täglich für alles mögliche. Dadurch, dass ich nicht wirklich aus einem Umfeld komme, wo meine Eltern Wissensarbeit beruflich ausüben, frage ich mich wie viel in diesen klassischen Bürotätigkeiten schon mit KI gemacht wird. Hat euer Unternehmen irgendwie eine Strategie? Merkt ihr Entlastungen oder eher Mehrarbeit? Hat sich eure Arbeit verändert? Coder müssen sich hier mit nicht angesprochen fühlen, bei euch kann ich es mir gut vorstellen. Danke für die Einblicke
An die Leute die gerade eine Ausbildung machen und vorher studiert haben: Ich überlege nach dem Studium nochmal eine Ausbildung zu machen. Wie habt ihr den Schwierigkeitsgrad eurer Berufsschule bewertet? Ich möchte eine Ausbildung in einem Fach machen, das auch für Hauptschulabgänger zulässig ist und mache mir über den Leistungsunterschied ein wenig Gedanken. Wie waren da eure Eindrücke?
Vielen Dank für die Reform!
Der ganze Journalismus und die bürgerliche Politik redet davon, dass die Menschen sich ja die Reformen wünschen würden. Ich kenn keinen. Und das es hart wird und "Wir" alle zusammen an einem Strang ziehen müssen. Jeder weiß, dass diese vielbeschworenen Reformen eigentlich nur eine Verschlechterung der eigenen Lebensverhältnisse bedeuten. Arbeitsrecht wird für die Lohnabhängigen verschlechtert, Sozialleistungen sollen zusammengestrichen werden, und wenn man im Zuge des wirtschaftlichen Abschwungs seinen Job verliert und nicht schnell für seine Arbeitskraft eine Anschlussverwendung findet, siehts in Zukunft böse aus.
Kann mir doch keiner von denen erzählen, dass sich "die Menschen Reformen wünschen". Das ist doch politisches Gaslighting.
Ich fahre häufiger aus meiner kleineren Stadt in eine Großstadt und dort erschlägt mich jedes Mal die Menge an Elend und Obdachlosigkeit, die man dort sieht. Ich gebe auch gerne hier und da mal einen Euro, wenn ich angesprochen werde. Aber wenn ich das jeden Tag hätte, wäre ich wahrscheinlich zunehmend genervt und „abgehärtet“. An die Großstadt-Bewohner: habt ihr sowas auch erlebt? Gebt ihr noch was, wenn ihr es finanziell stemmen könnt?
Seid ihr selber Kapitalist oder kennt ihr jemanden, der diese Produktionsweise für vollständig falsch hält, obwohl man Profiteur ist?
Ich bin selber im kleineren Stil Kapitalist mit einem nennenswerten Umfang an Produktionsmitteln, zum Glück aber ohne Angestellte. Ich möchte auch keine Krokodilstränen weinen, trotzdem macht mich diese Produktionsweise mental fertig. Ich laufe nur noch als Zyniker durch die Welt und muss mir dann von meinen Unternehmer-Kollegen menschenfeindlichsten Scheiss anhören lassen.
Gleichzeitig weiß ich, dass meine eigene Existenz am Unternehmertum hängt und ein Abstieg in die Lohnarbeit nicht in Frage kommt.
Ich suche auch nicht nach Rat, wie ich jetzt meine Lebenssituation ändern soll. Ich möchte eigentlich nur Wissen, ob es andere gibt, die so denken wie ich? Wie geht ihr persönlich damit um?