Das GfK Marktforschungsinstitut ruft an und ich will wissen, woher die meine Nummer haben
Ich habe eben den m. W. ersten Cold Call (i. e. Spam-Anruf) auf mein Mobiltelefon bekommen. Am anderen Ende war ein Österreicher (laut Akzent). Als ich fragte, woher er meine Nummer habe, sagte er, die sei "zufällig erstellt worden".
Yeah, I think not.
Ich habe ihm gesagt, dass er meine Nummer für immer sperren solle.
Allerdings wüsste ich jetzt schon gerne, woher die meine Daten haben.
Frage: Geht das tatsächlich so, ein Automat wählt so lange, bis jemand rangeht? Falls nicht, wie stelle ich denen eine Anfrage nach DSGVO zu, ohne zu viel weitere Daten von mir preiszugeben?
Ich habe daran gedacht, eine neue E-Mailadresse nur für diesen Fall zu erstellen (ist wohl heute anonym auch nicht mehr so einfach) und sie aufzufordern, dahin eine entsprechende Auskunft zu schicken. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das überhaupt geht. (Nach dem Motto "Wir dürfen keine Daten (die wir möglicherweise illegal erhalten haben) an eine beliebige E-Mailadresse schicken.")
Wie ist da meine Rechtslage nach Pflicht auf Auskunft. Denn ich bin mir sicher, falls ich denen jetzt noch mehr Daten zu meiner Person liefere (vielleicht haben die nur meine Nummer), werden die meine Nummer zwar bei denen sperren, aber sie und alle dadurch zusätzlich erhaltenen Daten weiterverkaufen an den nächsten Heini.