▲ 16 r/ADHS

ADHS - Wechseljahre - Ferien mit Kinder

Ich bin komplett reizüberflutet!!

Am schlimmsten sind die lauten Stimmen.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.

Ich habe täglich Kopfschmerzen von den lauten Stimmen meiner Kinder. Ich stopf mir schon die Ohren zu. Ich habs mit Kopfhörer versucht. Aber das meine Ohren werden dann auch noch heiß und überempfindlich.

Meine Kids haben helle laute kraftvolle Stimmen und in Zimmerlautstärke zu sprechen scheint irgendwie nicht möglich zu sein.

Ich versuche schon Spiele zu spielen um die Stimmen zu dämpfen. Aber es sind Kinder und das dürfen sie auch sein. Sie dürfen, lachen, singen, laut sich Sachen erzählen.

Aber ich bin am Ende meiner Kräfte. Ich halte es einige Stunden aus, aber dann kommt dieser Punkt, bei dem ich wirklich körperliche Schmerzen habe! Ich kann es nicht mehr filtern. Ich bin dann so extrem überreizt, daß ich mich kurz zurück ziehen muss in einen stillen Raum.

Früher habe ich es nie so empfunden. Lärm war ok für mich. Ich war selber gern laut!

Aber jetzt, in den Wechseljahren, macht es mich unglaublich fertig.

Bitte, habt ihr Tipps für mich?

Wer ist in einer ähnlichen Situation?

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u/FriedaFrei — 7 days ago

„Als ich nichts zu verbergen hatte“ – Die vollständige Chronik der Gleichgültigkeit Vom ersten Lächeln bis zur gläsernen Zelle. Eine Liste in sechs Akten.

​

  1. Akt – Die Bequemlichkeit

Als die Chatkontrolle kam, war es mir egal, weil ich nichts zu verbergen hatte.

Als der digitale Euro kam, freute ich mich, weil mich das Kleingeld nervte.

Als die Kameraüberwachung kam, war es mir egal, weil ich kein Auto hatte.

Als sie Familien mit Kindern in Abschiebelager steckten, schaute ich weg, weil ich kein Ausländer war.

Als die digitale Brieftasche kam, fand ich sie praktisch.

  1. Akt – Die Bequemlichkeit wird institutionalisiert

Als die Echtzeit-Gesichtserkennung in der Fußgängerzone kam, war es mir egal – ich hatte doch nichts zu verbergen.

Als Sozialleistungen nur noch per digitalem Euro ausgezahlt wurden, fand ich es praktisch – kein Gang mehr zum Amt.

Als die Vorratsdatenspeicherung alle meine Verbindungsdaten für immer speicherte, war es mir egal – ich telefoniere ja nur mit der Familie.

Als Klimaaktivisten in Verwahrlager gesteckt wurden, schaute ich weg – ich klebe mich ja nicht auf die Straße.

Als die digitale Patientenakte alle meine Krankheiten zentral speicherte, fand ich es übersichtlich.

  1. Akt – Die Schleifung der Rechtsstaatlichkeit

Als die Politiker die unabhängigen Kontrollgremien abschafften und sich selbst keine Rechenschaft mehr schuldig waren, war es mir egal – die wussten schon, was sie taten.

Als die neue Geheimpolizei ohne richterlichen Beschluss Wohnungen betrat und Menschen mitnahm, war es mir egal – ich hatte ja nichts Illegales zu Hause.

Als all meine persönlichen Daten in die zentrale KI-Sicherheitsdatenbank eingespeist wurden, freute ich mich – denn die KI schützt uns doch vor Terror.

Als ich Bargeld nur noch mit Angabe des genauen Verwendungszwecks bekam, war es mir egal – ich zahlte sowieso alles per App.

Stück für Stück tauschte ich meine Freiheit gegen Sicherheit – und fand es gut, denn endlich herrschte Ordnung.

  1. Akt – Das kollektive Wegschauen wird perfektioniert

Als die ersten Nachbarn verschwanden, weil die KI sie als „potenzielle Gefährder“ einstufte, zuckte ich die Achseln – die KI wird schon recht haben.

Als die Presse nur noch staatlich geprüfte Meldungen senden durfte, war es mir egal – ich holte meine Nachrichten doch aus der offiziellen App.

Als Demonstrationen verboten wurden, weil sie „die öffentliche Sicherheit gefährden“, blieb ich zu Hause – ich hatte ja keinen Grund zu protestieren.

Als sie die Bildung umstellten und Kinder schon in der Grundschule nach politischer Zuverlässigkeit bewerteten, fand ich es konsequent – Frühförderung ist wichtig.

  1. Akt – Das Erwachen (zu spät)

Als ich endlich erwachte und das große Ganze sah, war mein Konto bereits gesperrt.

Der Grund: „Systemfeindliche Einstellung“ – dabei hatte ich doch nie protestiert, nie geschrien, nie widersprochen.

Als ich Einspruch einlegen wollte, gab es keine Richter mehr, die mich hätten anhören können – nur noch KI-basierte Verwaltungsakte ohne Widerspruchsfrist.

Dann kam die Durchsuchung. Die Geheimpolizei fand auf meinem Rechner Beweise, die ich nie geschrieben hatte – gefälschte Chats, gefälschte Überweisungen, gefälschte Kontakte zu „Staatsfeinden“.

Die KI hatte mich als Risiko eingestuft, und der Geheimdienst hatte die digitalen Spuren hinterher genau dorthin gelegt, wo sie sie brauchten.

  1. Akt – Das offensichtliche Ende

Ich schrie: „Das ist konstruiert! Ich habe doch wirklich nichts zu verbergen!“

Der Beamte tippte gelangweilt auf sein Tablet und sagte: „Das sagen alle. Aber jetzt hast du etwas verborgen – zumindest steht es hier auf deinem eigenen Computer. Also hast du gelogen. Also bist du ein Feind.“

Als sie mich in den grauen Transporter schoben, sah ich durch die Heckscheibe, wie meine Nachbarn hinter den Vorhängen hervorlugten – und dann hastig die Rollläden herunterließen.

Keiner sah hin. Keiner rief die Polizei – denn das war ja die Polizei.

Im Verhörraum fragte ich nach einem Anwalt. Man sagte mir, es gäbe keine unabhängigen Anwälte mehr – nur noch staatliche Vertreter, die meine Akte bereits kannten.

Aber diese Akte war gar nicht meine – sie war von der KI generiert, mit meinem Namen, meinem Gesicht, meiner Stimme und tausend falschen Daten.

Und als sie mich in die Zelle warfen, begriff ich den ganzen Kreislauf mit tödlicher Klarheit:

Ich hatte weggeschaut, als sie die anderen holten.

Ich hatte nichts gesagt, als sie die Freiheit einschränkten.

Ich hatte die Kontrolle bejubelt, solange sie gegen andere gerichtet war.

Jetzt war ich dran.

Aber es gab niemanden mehr, der hätte hinschauen können – denn sie hatten ja alle nichts zu verbergen.

Bis zu dem Tag, an dem die KI beschloss, dass auch sie etwas zu verbergen hätten.

Und dann war es für uns alle – endgültig, unwiderruflich, und für immer – zu spät.

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u/FriedaFrei — 7 days ago

Als ich nichts zu verbergen hatte“ – Die vollständige Chronik der Gleichgültigkeit Vom ersten Lächeln bis zur gläsernen Zelle. Eine Liste in sechs Akten.

  1. Akt – Die Bequemlichkeit

Als die Chatkontrolle kam, war es mir egal, weil ich nichts zu verbergen hatte.

Als der digitale Euro kam, freute ich mich, weil mich das Kleingeld nervte.

Als die Kameraüberwachung kam, war es mir egal, weil ich kein Auto hatte.

Als sie Familien mit Kindern in Abschiebelager steckten, schaute ich weg, weil ich kein Ausländer war.

Als die digitale Brieftasche kam, fand ich sie praktisch.

  1. Akt – Die Bequemlichkeit wird institutionalisiert

Als die Echtzeit-Gesichtserkennung in der Fußgängerzone kam, war es mir egal – ich hatte doch nichts zu verbergen.

Als Sozialleistungen nur noch per digitalem Euro ausgezahlt wurden, fand ich es praktisch – kein Gang mehr zum Amt.

Als die Vorratsdatenspeicherung alle meine Verbindungsdaten für immer speicherte, war es mir egal – ich telefoniere ja nur mit der Familie.

Als Klimaaktivisten in Verwahrlager gesteckt wurden, schaute ich weg – ich klebe mich ja nicht auf die Straße.

Als die digitale Patientenakte alle meine Krankheiten zentral speicherte, fand ich es übersichtlich.

  1. Akt – Die Schleifung der Rechtsstaatlichkeit

Als die Politiker die unabhängigen Kontrollgremien abschafften und sich selbst keine Rechenschaft mehr schuldig waren, war es mir egal – die wussten schon, was sie taten.

Als die neue Geheimpolizei ohne richterlichen Beschluss Wohnungen betrat und Menschen mitnahm, war es mir egal – ich hatte ja nichts Illegales zu Hause.

Als all meine persönlichen Daten in die zentrale KI-Sicherheitsdatenbank eingespeist wurden, freute ich mich – denn die KI schützt uns doch vor Terror.

Als ich Bargeld nur noch mit Angabe des genauen Verwendungszwecks bekam, war es mir egal – ich zahlte sowieso alles per App.

Stück für Stück tauschte ich meine Freiheit gegen Sicherheit – und fand es gut, denn endlich herrschte Ordnung.

  1. Akt – Das kollektive Wegschauen wird perfektioniert

Als die ersten Nachbarn verschwanden, weil die KI sie als „potenzielle Gefährder“ einstufte, zuckte ich die Achseln – die KI wird schon recht haben.

Als die Presse nur noch staatlich geprüfte Meldungen senden durfte, war es mir egal – ich holte meine Nachrichten doch aus der offiziellen App.

Als Demonstrationen verboten wurden, weil sie „die öffentliche Sicherheit gefährden“, blieb ich zu Hause – ich hatte ja keinen Grund zu protestieren.

Als sie die Bildung umstellten und Kinder schon in der Grundschule nach politischer Zuverlässigkeit bewerteten, fand ich es konsequent – Frühförderung ist wichtig.

  1. Akt – Das Erwachen (zu spät)

Als ich endlich erwachte und das große Ganze sah, war mein Konto bereits gesperrt.

Der Grund: „Systemfeindliche Einstellung“ – dabei hatte ich doch nie protestiert, nie geschrien, nie widersprochen.

Als ich Einspruch einlegen wollte, gab es keine Richter mehr, die mich hätten anhören können – nur noch KI-basierte Verwaltungsakte ohne Widerspruchsfrist.

Dann kam die Durchsuchung. Die Geheimpolizei fand auf meinem Rechner Beweise, die ich nie geschrieben hatte – gefälschte Chats, gefälschte Überweisungen, gefälschte Kontakte zu „Staatsfeinden“.

Die KI hatte mich als Risiko eingestuft, und der Geheimdienst hatte die digitalen Spuren hinterher genau dorthin gelegt, wo sie sie brauchten.

  1. Akt – Das offensichtliche Ende

Ich schrie: „Das ist konstruiert! Ich habe doch wirklich nichts zu verbergen!“

Der Beamte tippte gelangweilt auf sein Tablet und sagte: „Das sagen alle. Aber jetzt hast du etwas verborgen – zumindest steht es hier auf deinem eigenen Computer. Also hast du gelogen. Also bist du ein Feind.“

Als sie mich in den grauen Transporter schoben, sah ich durch die Heckscheibe, wie meine Nachbarn hinter den Vorhängen hervorlugten – und dann hastig die Rollläden herunterließen.

Keiner sah hin. Keiner rief die Polizei – denn das war ja die Polizei.

Im Verhörraum fragte ich nach einem Anwalt. Man sagte mir, es gäbe keine unabhängigen Anwälte mehr – nur noch staatliche Vertreter, die meine Akte bereits kannten.

Aber diese Akte war gar nicht meine – sie war von der KI generiert, mit meinem Namen, meinem Gesicht, meiner Stimme und tausend falschen Daten.

Und als sie mich in die Zelle warfen, begriff ich den ganzen Kreislauf mit tödlicher Klarheit:

Ich hatte weggeschaut, als sie die anderen holten.

Ich hatte nichts gesagt, als sie die Freiheit einschränkten.

Ich hatte die Kontrolle bejubelt, solange sie gegen andere gerichtet war.

Jetzt war ich dran.

Aber es gab niemanden mehr, der hätte hinschauen können – denn sie hatten ja alle nichts zu verbergen.

Bis zu dem Tag, an dem die KI beschloss, dass auch sie etwas zu verbergen hätten.

Und dann war es für uns alle – endgültig, unwiderruflich, und für immer – zu spät.

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u/FriedaFrei — 8 days ago
▲ 28 r/politik

Bauen wir uns gerade den Überwachungsstaat, und alle tun so, als gäbe es noch ne Alternative?

​

Kann mir einer erklären, warum wir aktuell so tun, als ob Politik noch Richtungsentscheidungen wäre?

Schau dir doch mal an, was gerade passiert, nicht was geredet wird:

· Von der Leyen baut Abschiebelager für Kinder. Nicht im Geheimen. Einfach so.

· Chatkontrolle kommt. Egal, wer schreit.

· CDU will, dass der Bundestag nicht mehr nachfragen darf, was Geheimdienste machen.

· Digitaler Euro wird getestet – jeder Cent nachvollziehbar.

· Gesichtserkennung läuft schon in Bahnhöfen. Pflicht in jedem Neuwagen!

· EU-Verpackungsverordnung killt den Onlineshop die Ecke, aber Konzerne juckt das nicht.

Alles beschlossen, gebaut oder im Test.

Und noch soviel mehr als ich hier aufzählen konnte!

Und dann kommt die AfD und sagt: "Wir machen alles rückgängig."

Ja, ne. Die können nicht mal eben aus der EU raus. Dafür braucht es 2/3-Mehrheit. Und selbst wenn sie es wollten – die Datenbanken sind schon verknüpft, die Verträge stehen, die Firmen haben ihre Clouds gebaut.

Die AfD wird also, falls sie jemals regiert, genau dieselbe Suppe auslöffeln wie alle anderen. Nur mit anderer Rhetorik. Und hinterher heißt es: "Haben wir versucht, aber ging nicht."

Und jetzt mal ehrlich: Selbst wenn die Linken überall gewinnen – reißen die dann die Zäune ein? Löschen die die Datenbanken? Die EU-Verträge schreiben den Scheiß doch fest. Die können höchstens etwas netter abschieben.

Die Tech-Konzerne – Microsoft, Palantir, Amazon – sitzen doch schon in allen Gremien. Die liefern die KI, die Clouds, die Algorithmen. Und du glaubst, die lassen sich ihre Milliarden-Aufträge von nem linken Wahlsieg madig machen?

Also was bleibt?

Wir diskutieren, ob CDU oder AfD oder Grüne – aber die Strukturen stehen doch längst.

Wer soll die eigentlich noch zurückbauen?

Oder haben wir uns einfach dran gewöhnt, dass wir gläsern werden – Hauptsache, es ist ein bisschen sozialer oder patriotischer verpackt?

Ich frag mich echt, ob wir schon den Punkt erreicht haben, an dem Politik nur noch "Verwalten" ist – aber nicht mehr "Gestalten".

Oder seh ich das zu schwarz?

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u/FriedaFrei — 8 days ago

Bauen wir uns gerade den Überwachungsstaat, und alle tun so, als gäbe es noch ne Alternative?

​

Kann mir einer erklären, warum wir aktuell so tun, als ob Politik noch Richtungsentscheidungen wäre?

Schau dir doch mal an, was gerade passiert, nicht was geredet wird:

· Von der Leyen baut Abschiebelager für Kinder. Nicht im Geheimen. Einfach so.

· Chatkontrolle kommt. Egal, wer schreit.

· CDU will, dass der Bundestag nicht mehr nachfragen darf, was Geheimdienste machen.

· Digitaler Euro wird getestet – jeder Cent nachvollziehbar.

· Gesichtserkennung läuft schon in Bahnhöfen. Pflicht in jedem Neuwagen!

· EU-Verpackungsverordnung killt den Online-Shops um die Ecke, aber Konzerne juckt das nicht.

Alles beschlossen, gebaut oder im Test. Und noch soviel mehr als ich hier aufzählen konnte!

Und dann kommt die AfD und sagt: "Wir machen alles rückgängig."

Ja, ne. Die können nicht mal eben aus der EU raus. Dafür braucht es 2/3-Mehrheit. Und selbst wenn sie es wollten – die Datenbanken sind schon verknüpft, die Verträge stehen, die Firmen haben ihre Clouds gebaut.

Die AfD wird also, falls sie jemals regiert, genau dieselbe Suppe auslöffeln wie alle anderen. Nur mit anderer Rhetorik. Und hinterher heißt es: "Haben wir versucht, aber ging nicht."

Und jetzt mal ehrlich: Selbst wenn die Linken überall gewinnen – reißen die dann die Zäune ein? Löschen die die Datenbanken? Die EU-Verträge schreiben den Scheiß doch fest. Die können höchstens etwas netter abschieben.

Die Tech-Konzerne – Microsoft, Palantir, Amazon – sitzen doch schon in allen Gremien. Die liefern die KI, die Clouds, die Algorithmen. Und du glaubst, die lassen sich ihre Milliarden-Aufträge von nem linken Wahlsieg madig machen?

Also was bleibt?

Wir diskutieren, ob CDU oder AfD oder Grüne – aber die Strukturen stehen doch längst.

Wer soll die eigentlich noch zurückbauen?

Oder haben wir uns einfach dran gewöhnt, dass wir gläsern werden – Hauptsache, es ist ein bisschen sozialer oder patriotischer verpackt?

Ich frag mich echt, ob wir schon den Punkt erreicht haben, an dem Politik nur noch "Verwalten" ist – aber nicht mehr "Gestalten".

Oder seh ich das zu schwarz?

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u/FriedaFrei — 8 days ago

Blau.de ist das letzte!!

Moin!

Seit Wochen versuche ich bei blau.de mit dem Kunden "Support" mein Problem zu lösen.

Werde immer damit abgespeist, dass ich eine Email erhalten werde. Die nie kommt!!

Ich lade jeden Monat 15 Euro auf um eine Flatrate für alles von 8,99 zu buchen. Restguthaben 6,01. Jeden Monat setzen die mein Guthaben einfach auf 0 so das ich wieder gezwungen bin 15 Euro aufzuladen.

Per Konto aufladen funktioniert nicht, abbuchen funktioniert nicht. Bleibt nur Guthaben im Laden kaufen und da geht es erst ab 15 Euro.

Das geht seit Januar so! Vorher wurde vom konto abgebucht. Dann plötzlich eingestellt.

Mittlerweile sind es an die 50 Euro die einfach nicht vorhanden sind!

Laut Hotline stimmen sie mir zu, dass ich Guthaben auf dem konto haben müsste. Sie können aber angeblich nichts ändern und geben es an die Finanzabteilung ?! Weiter.

Per Email kann man nur noch am Impressum@blau.de schreiben. Auch da habe ich auch mehrmals hingeschrieben nach anraten des chats! Bekomme ich nur die Rückmeldung das sie viel zu tun haben uns sich melden werden.

Niemand meldet sich seit Wochen!!!

Ich bin schon sooo genervt davon. Wo ist mein Geld!!

Was kann ich machen?

Habe mich heute an die Verbraucherzentrale gewendet.

Habt ihr noch andere Ideen?

Für mich ist das viel Geld! Ich müsste fast bis Ende des Jahres nichts mehr aufladen.

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u/FriedaFrei — 14 days ago

Dieser Familienunfreundliche Arbeitsmarkt ist das letzte!!

Ich verstehe nicht, weshalb Arbeitgeber nicht stärker auf Familien eingehen.

Sie vergeben die Chancen, absolut loyale Mitarbeiter zu beschäftigen.

Aktuell habe ich mich auf eine Stelle beworben und es passt sehr gut. Am Ende des Gesprächs, wir waren uns sogut wie einig, kommt er mit den Arbeitszeiten um die Ecke. Richtig rumgedrückst hat er! Von 9 bis 18 Uhr. Für einen Job, der problemlos sowohl remote oder als hybrid im Homeoffice funktionieren kann.

Er weiß, ich habe kleine Kinder.

Der Arbeitsweg alleine sind schon 45 Minuten. Würde also erst gegen 19 Uhr zuhause sein.

Ich war so sauer, dass ich ihn fragte, weshalb wir so lange dieses Gespräch geführt haben, uns am Ende sogut wie einig waren und er mich dann mit den Bürozeiten abserviert!

Er meinte dann Wort wörtlich. Nicht jedem wäre Familienzeit so wichtig. Er hätte selbst ein kleines Kind! Das er offenbar nie sieht!!

Und er ist der Chef, der Gründer!

Ich hatte selbst mal eine Firma mit fast 15 Angestellten und ich habe Ihnen vor über 20 Jahren, schon völlige Freiheit gegeben! Mir ist egal wann und wo ihr arbeitet. Hauptsache, die arbeit wird gemacht. In diesen 10 Jahren, waren meine Mitarbeiter Loyal, nie wirklich krank, hoch produktiv und niemand hat je bei mir gekündigt!

Leider hat uns die Wirtschaftskrise 2011-14 dahingerafft. 2 meiner Großkunden gingen pleite und haben mir extra Schulden bereitet. Ich habe alle meine Angestellten ausgezahlt und es beendet.

Warum ist heute der Wille kaum noch da??

Gebt den Menschen Freiräume und sie werden es euch zurück geben!

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u/FriedaFrei — 25 days ago

Ich verstehe unsere aktuelle Wirtschaftspolitik nicht mehr

Ich würde den Fokus der Wirtschaftspolitik deutlich stärker auf kleine und mittlere Unternehmen legen. Große Konzerne erhalten bereits viele Vorteile und können durch ihre Größe günstiger einkaufen, leichter investieren und zunehmend auf Automatisierung und KI setzen. Statt immer mehr Geld in wenige Großunternehmen zu stecken (abgesehen von Forschung), würde ich einen größeren Teil der Fördermittel in Start-ups, Handwerksbetriebe, Einzelhändler und regionale Unternehmen investieren.

Gleichzeitig muss die Bürokratie deutlich einfacher werden. Wer ein Unternehmen gründet oder führt, sollte seine Zeit nicht mit Formularen verbringen, sondern mit Innovation und Wachstum.

Außerdem würde ich Zusammenschlüsse kleiner Unternehmen fördern, damit sie gemeinsam bessere Einkaufspreise, Logistik und Digitalisierung nutzen können. So lassen sich einige Größenvorteile der Konzerne ausgleichen.

Auch das Steuersystem könnte stärker nach Unternehmensgröße und Gewinn gestaffelt werden. Junge und kleine Unternehmen sollten anfangs weniger belastet werden, damit sie investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen können. Mit steigenden Gewinnen können dann auch die Abgaben schrittweise steigen.

Mein Hauptargument ist aber langfristig: Große Unternehmen werden durch KI und Robotik immer mehr Prozesse automatisieren. Das ist technologisch sinnvoll, wird aber voraussichtlich viele klassische Arbeitsplätze verändern oder ersetzen. Wenn wir nicht gleichzeitig den Mittelstand stärken und neue Unternehmen entstehen lassen, drohen sinkende Kaufkraft, höhere Arbeitslosigkeit und soziale Spannungen.

Eine starke Wirtschaft entsteht nicht nur durch einige wenige Konzerne, sondern durch Millionen Menschen, die gründen, investieren und arbeiten. Viele kleine Unternehmen zusammen sind oft das stabile Fundament einer Volkswirtschaft – frei nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.

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u/FriedaFrei — 1 month ago
▲ 13 r/politik

Ich verstehe unsere aktuelle Wirtschaftspolitik nicht mehr

Ich würde den Fokus der Wirtschaftspolitik deutlich stärker auf kleine und mittlere Unternehmen legen. Große Konzerne erhalten bereits viele Vorteile und können durch ihre Größe günstiger einkaufen, leichter investieren und zunehmend auf Automatisierung und KI setzen. Statt immer mehr Geld in wenige Großunternehmen zu stecken (abgesehen von Forschung), würde ich einen größeren Teil der Fördermittel in Start-ups, Handwerksbetriebe, Einzelhändler und regionale Unternehmen investieren.

Gleichzeitig muss die Bürokratie deutlich einfacher werden. Wer ein Unternehmen gründet oder führt, sollte seine Zeit nicht mit Formularen verbringen, sondern mit Innovation und Wachstum.

Außerdem würde ich Zusammenschlüsse kleiner Unternehmen fördern, damit sie gemeinsam bessere Einkaufspreise, Logistik und Digitalisierung nutzen können. So lassen sich einige Größenvorteile der Konzerne ausgleichen.

Auch das Steuersystem könnte stärker nach Unternehmensgröße und Gewinn gestaffelt werden. Junge und kleine Unternehmen sollten anfangs weniger belastet werden, damit sie investieren, wachsen und Arbeitsplätze schaffen können. Mit steigenden Gewinnen können dann auch die Abgaben schrittweise steigen.

Mein Hauptargument ist aber langfristig: Große Unternehmen werden durch KI und Robotik immer mehr Prozesse automatisieren. Das ist technologisch sinnvoll, wird aber voraussichtlich viele klassische Arbeitsplätze verändern oder ersetzen. Wenn wir nicht gleichzeitig den Mittelstand stärken und neue Unternehmen entstehen lassen, drohen sinkende Kaufkraft, höhere Arbeitslosigkeit und soziale Spannungen.

Eine starke Wirtschaft entsteht nicht nur durch einige wenige Konzerne, sondern durch Millionen Menschen, die gründen, investieren und arbeiten. Viele kleine Unternehmen zusammen sind oft das stabile Fundament einer Volkswirtschaft – frei nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.

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u/FriedaFrei — 1 month ago
▲ 423 r/Pflege

Die Pflegeheim Lüge!

Rechnen wir mal nach!

Der Eigenanteil im Pflegeheim liegt inzwischen bei durchschnittlich 3.364 Euro im Monat (vdek, Juli 2026). Rund jeder dritte Heimbewohner schafft das nicht und wird zum Sozialfall. Kostenpunkt für den Staat: über 5 Milliarden Euro im Jahr , Tendenz stark steigend.

Nun eine einfache Rechnung: Die Vermögen der fünf reichsten Deutschen - konservativ mit drei bis vier Prozent verzinst - würden ungefähr diese Summe erbringen. Jedes Jahr. Ohne dass ein einziger Euro Substanz angetastet wird. Allein die Zinsen von fünf Menschen würden größenordnungsmäßig reichen, damit in diesem Land niemand mehr wegen Pflegebedürftigkeit zum Sozialamt muss.

Und wollte man den Eigenanteil \*aller\* rund 800.000 Heimbewohner komplett übernehmen gut 30 Milliarden jährlich —, käme man in die Nähe der Zinserträge sämtlicher 170 deutscher Milliardäre.

Natürlich liegt dieses Geld nicht als Festgeld herum, es steckt in Unternehmen und Beteiligungen, und Forbes-Schätzungen sind keine geprüften Bilanzen. Das ist keine Enteignungsfantasie, sondern eine Größenordnungs-Übung. Aber genau die braucht es: Wenn das nächste Mal erklärt wird, eine würdevolle Pflege sei "nicht finanzierbar", sollte man wissen - es fehlt nicht am Geld. Es fehlt am Willen, darüber zu reden, wo es liegt.

\*(Quellen: Forbes Real-Time Billionaires 2026; vdek 07/2026; Destatis, Nettoausgaben Hilfe zur Pflege 2024: 5,3 Mrd. €)\*

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u/FriedaFrei — 1 month ago
▲ 14 r/ADHS

Wie schaffe ich es, mich nicht selbst zu manipulieren?

Ich sehe den Weg. Ich weiß was ich tun muss um erfolgreich zu sein. Doch dann ist dieses beklemmende Gefühl und ich bewege mich einfach nicht!

Mein Gehirn sagt einfach Nein!

Weshalb kann ich nicht einfach weiter machen??

Nein ich manipuliere mich selbst und lege mir Steine in den Weg, obwohl ich einfach nur wenige Schritte zum Ziel machen müsste.

Ich hasse diese Prokrastination.

Das gleich mit Unterlagen oder Anträgen.

Es würde keine 10 min dauern und dann sind schon wieder 2 Wochen um.

Kennt ihr das und konntet ihr dagegen etwas tun?

Bin für jeden Tipp dankbar.

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u/FriedaFrei — 3 months ago

Habe es so satt in Armut zu leben.

Sehr langer Text!

Ich bin in Deutschland in Armut aufgewachsen.

Habe mich hochgearbeitet und alles wieder verloren, weil ich kein Sicherheitsnetz hatte.

Ich arbeite seit ich 15 bin und lebe immer noch in Armut.

Meine Mutter war Alleinerziehend und wir hatten nichts materelles. Alles war gebraucht.

Mit 18 bin ich ausgezogen und lebe seit dem von mir selbst. Habe nie wieder Geld von zuhause bekommen, weil einfach keines da war.

Ich habe eine Ausbildung gemacht, danach ging ich nochmal zur Schule. Um mit das zu finanzieren hatte ich 3 bis 4 Jobs gleichzeitig.

Ich habe in einer 2 Bars gearbeitet, Frühstücksservice in einem Hotel und Freitag/Samstag in einem Klamottenladen. Habe versucht soviel als möglich zu sparen. Nach der Schule Mediendesign gemacht.

Bin dann nach München und hatte meinen ersten guten Job. Ich bin hoch Kreativ und das hat mir immer sehr geholfen.

Na 1 Jahr München wurde ich abgeworben und bin nach Hamburg. 2 Jahre später habe ich meine eigene Werbeagentur mit 23 jahren gegründet. Hatte 15 Angestellte und einem großen Pool an Freelancer. Es lief richtig gut!

Ich hatte die Agentur 11 Jahre lang. Tag und Nacht gearbeitet. Kein Urlaub und kein Wochenende. Alles von mir da reingesteckt und ein bisschen Geld zur Seite gelegt.

Dann kam eine Wirtschaftskrise.

Der erste Großkunde meldete Insolvenz an. Ich verlor nicht nur den Auftrag sondern auch Monate an geleisteter Arbeit. Also habe ich einen Kredit aufnehmen müssen um weiter machen zu können. 3 Monate später, hat es demnächst Kunden erwischt und der tat richtig weg! Den nich nur das Geld war weg, dieser hat mir auch direkt Schulden bereitet. Den er hatte kurz zuvor noch für 50000 Euro einen Druckauftrag gemacht, den ich durch die fullservice Agentur beauftragt hatten und darauf sitzen blieb. Die Bank wollte mir nichts mehr gegeben. Obwohl ich noch 200.000 Aussenstände hatte...

Ich war gezwungen alle Mitarbeiter zu entlassen. Habe mein privates Geld genutzt um meine Leute noch bis zum Schluss Gehalt zahlen zu können. Dann war es vorbei. Meine eigene Insolvenz stand an.

Ich hatte niemanden der mit Geld hätte leihen können. Zum einen, weil ich nie gelernt habe um Hilfe zu bitten, zum anderen weil ich aus finanziell schwachen Verhältnissen kam. Keine Kontakte. Ich habe auch nie gelernt wie man mit Geld richtig umgeht. Habe alles intuitiv gemacht.

Meinen Mitbewerber ging es auch nicht besser. Doch befreundete Agenturen haben überlebt, weil sie aus einen reichen Elternhaus kamen. Ihnen wurde einfach Kapital gegeben. Mir nicht.

Ich habe dann als Freelancer weiter gemacht. War wieder auf 0. Alles Geld war weg, sogar meine Rente wurde mir durch die Insolvenz genommen.

Dann wurde mir der Mietvertrag gekündigt wegen Eigenbedarf. Meine Homeoffice war weg. Ich fand in Hamburg keine Wohnung, weil als selbstständige mit einer kaputten Schufa hatte ich keine Chance. Wurde dann 3 Monate obdachlos bis ich dann endlich durch einen nettem Hausmeister eine Wohnung in einer Genossenschaft fand.

Ich war immer ein positiver Mensch, also Staub abschütteln und wieder anfangen.

Doch dann wurde ich schwanger. Ok, auch das werde ich schaffen. Doch das Kind war krank und ist in der 16 Woche in mir gestorben. An dem Tag der Ausschabung war ich wieder an dem Punkt, neu anzufangen. Es war April, ein sonniger Tag. Ich saß im Park und habe geweint. Es musste alles raus. Dann habe ich Mut gefasst und sagte wieder, Neustart. Alles wird gut! Da war ich 35 Jahre alt.

Als ich nachhause kam, war mein Anrufbeantworter voll. Meine Familie hat angerufen... hatte schon ein seltsames Gefühl. Dann habe ich erfahren das meine Mutter gestorben ist, am gleichen Tag wie mein Baby.

Das hat mich zerstört. Damit kam ich nun nicht mehr klar. Ich bin in ein Loch gefallen.

Konnte nicht mehr arbeiten, nicht schlafen, nicht essen. Habe einfach nur noch getrauert und weil das offenbar nicht reichte, starb 4 Monate später, meine Oma. Der absolute wichtigste Mensch nach meiner Mutter.

Ich brauchte 1 Jahr um wieder lachen zu können, um wieder arbeiten zu können. Aber aus meinen Beruf war ich raus. Den Agenturstress traute ich mir nicht mehr zu.

Habe mit Hilfsjobs angefangen um zurück ins Leben zu finden.

Verkauf in einer Bäckerei, checker in einem Hotel, barista in einem Kaffee... da war ich dann schon 38. Habe meinen Mann kennengelernt als wir beide in der Krise steckten und haben uns gegenseitig hoch gezogen. Mit 40 bekam ich mein erstes Kind, mit 42 mein 2. Kind.

Wir versuchten uns was neues aufzubauen.

2022 haben wir dann Hamburg verlassen und sind in den Süden. Dann kam die Inflation. Alles ist sooo teuer geworden.

Ich Pflege nun meinen Vater, der nie für mich da war. War 6 Jahre zuhause bei den Kindern, weil wir durch den Umzug keine kindergartenplätze bekommen haben. Mein Mann hatte eine Ausbildung angefangen und abgeschlossen. Ich fand einen teilzeitjob im Verkauf. Doch dann ging die Firma pleite.

Nun bin ich in der Weiterbildung die ich einfach nur toll finde. Aber wir sind so arm, dass wir ab Mitte des Monats kaum noch Geld zum Leben haben.

Die Nebenkosten sind so gestiegen, dass wir jetzt anstelle von 200, 450 Euro zahlen müssen. Kindergarten ist teuer. Mein Mann verdient im Handwerk nicht soviel wie viele immer denken.

Und ich?

Bin fast fertig mit der Weiterbildung zum Ki Consultant. Konnte wieder anknüpfen zu meinem alten Agenturleben. Bin aufgeblüht! Um dann wieder auf den Boden zu knallen.

Jetzt kann ich mir keinen computer leisten. Arbeitsmittel wurden abgelehnt.

Ich stehe wieder vor dem nichts.

Jeden Monat Hungere ich, damit meine Kinder nicht hungern. Meine Mann schafft es irgendwie nicht mehr als 16,5 die Stunde zu verdienen...

Ich kann nicht mehr.

Ich dachte endlich geht es wieder aufwärts.

Könnte mit ki Fußfassen.

Bin zu arm für alles, sogar für die Zukunft.

Meine Kinder haben was besseres verdient. :(((

Edit. Danke für downvoten. Passt zu mir. Ich bin down.

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u/FriedaFrei — 3 months ago