Does Pangburn not know how 'mask on' memes work or is there something I'm missing?
▲ 112 r/Destiny

Does Pangburn not know how 'mask on' memes work or is there something I'm missing?

Seriously this is not some snark attack bs, but the way he's using this picture implies that Dave is either jewish or controlled by Isra zionists, no? Or am I missing some context?

u/GreatEntrepreneur798 — 11 days ago

Auszug auf dem Bald erscheinenden Buch Brink, einer der Unterhändler der Biden Regierung der auch wenns auf Englisch ist absolut lesenswert ist wenn man wissen will was damals hinter den Kulissen ablief

Es geht unter anderem um die Verhandlungen um die Geiseln zu befreien und bzw welche Forderungen und vorallem was Netanyahu und Sinwar dabei wirklich wichtig war, ebenso das Verhältnis von Biden und Netanyahu, welches deutlich anders ist als zumindest in manchen Kreisen in den USA damals behaupted bzw wie die Amerikaner unter Bidenversucht haben genau das zu verhindern, wo Trump und letztendlich die Republikaner letztendlich ihre Chancen bei den Midterms nächsten monat zerstört haben werden.

theatlantic.com
u/GreatEntrepreneur798 — 14 days ago

Ein Paar Gedanken zu dem Post von vor ein paar Stunden bzw die Debatten über AIPAC

Zuallererst:

Es geht mir hier nicht darum, AIPAC oder Israel zu verteidigen. Es gibt an beiden mehr als genug, was man nicht nur kritsieren kann, sonder sogar sollte!

Ich will dem ganzen nur ein paar Infos hinzufügen, bzw auf ein paar Fehlannahmen (die mir ebenfalls nicht bewusst waren, dass soll kein Vorwurf sein) hinweisen.

Die häufigste Annahme war meiner Wahrnehmung nach, dass AIPAC eine Lobbygruppe Israels in den USA ist.

Das ist zumindest faktisch erstmal falsch, da es sich bei ihr um eine rein amerikanische Organisation handelt, deren Spenden auch nur von Amerikanern kommen (dürfen). Wäre dies nicht der Fall, müsste sie sich zumindest unter dem Foreign Agents Registration Act, kurz FARA (1938 eingeführt wegen unserem allseits "beliebten" Bartträger btw) registrieren. Dieses Register ist öffentlich einsehbar, ich bin mir da nicht ganz sicher, aber ich glaube, wenn Geld darüber an Kandidaten fließen würde wäre das evtl auch einsehbar.

Das wäre mMn tatsächlich taktisch recht Unklug von Israel. AIPAC repräsentiert eine legitime (im Sinne von der mit Abstand größten jüdischen Bevölkerung außerhalb Israels, ich meine damit nicht das nicht ich politische Positionen teile) Interessensgruppe in den USA, da auch aktuell noch 86% der jüdischen Bevölkerung sich als Pro Israel bezeichnen. Wichtig ist dabei noch anzumerken, dass sich diese Zahl in 23% Pro Regierung Israel bzw 63% Anti unterteilt. Israel würde also eine 'organische' Gruppe, die ihr zum Vorteil ist, deligitimisieren und zu genau dem machen, was ihr klassisch vorgeworfen wird.

Aber

Das bedeutet nicht, dass Israel selbst nicht versucht, Einfluss auszuüben!

Hacks/geleakte Dokumente belegen, dass das auf jeden Fall vorgekommen ist, besonders Problematisch ist dabei, dass es exüliziet auch um das umgehen von FARA ging. Welche beiden absolut lupenreinen, immer gesetzestreue, demokratieliebhabende, in keinster Weise korrupte Ehrenmänner zu dem Zeitpunkt regierten, kann sich glaub ich jeder denken.

Zu AIPAC steht in dem Artikel allerdings nicht, da geht es um andere Organisationen. Ebenso sind weder Spender noch Mitglieder unter FARA registriert, soweit ich dazu Infos finden konnte.

Die logische Frage ist also, warum sind die USA außer uns das einzige Land, dass trotz aller Vergehen so sehr zu Israel hält?

Erstmal ist wichtig darauf hinzuweisen, dass beide Partein zwar Pro-Israel sind, sich in Sachen Policy aber deutlich unterscheiden. Nochmal, mir gehts nicht darum, zu entschuldigen, sonder auf Unterschiede hinzuweisen.

Was die Dems angeht:

Netanyahu hat Biden gehasst. Ja, die Waffenliefungen sind mehr als Kritikwürdig, allerdings hat er diese auch als Druckmittel genutzt, wodurch eine Millionen Palästinenser Rafah verlassen konnten, bevor die IDF da 2024 einmaschiert ist. Es gab immer wieder Berichte über heftigen Streit hinter den Kulissen bzw ich mein es war Schumer der Netanyahu als "obstacle to piece" bezeichnete.

Das JCPOA, welches unter Obama ausgehandelt wurde (okay kurz persönliche Meinung aber niemals hätte es das gegeben, wenn Israel so einflussreich wäre, wie man meint)

Nicht nur wäre damit die Atomwaffenfrage geklärt gewesen, es hätte auch ein Auftauen der US-Iran Beziehung bedeutet. Da wir ja mittlerweile Wissen, dass Netanyahu bereits seit Bush immer wieder mit einer vermutlich ungefähr so aussehenden Präsentation versucht hat, jeden neuen Präsidenten davon zu überzeugen, den Iran zu bombadieren, machts natürlich auch "Sinn", warum er dagegen war bzw ohne Wissen Obamas vorm Kongess aufgetaucht ist, um Dünschiss zu labern.

Allerdings wird auch irgendwann weg sein und die USA haben halt seit dem Kalten Krieg in Israel einen strategisch gesehen gut positionierten, stabilen, militärisch starken Partner in Israel. Andere Optionen gab es mein ich auch nicht, da der Rest teilweise näher zu den Soviets stand , vorallem aber Teil des Non alligned movements war.

Zuguterletzt, wie bereits erwähnt, sind die meisten Juden in den USA Pro Israel (also vermutlich klassischer Zionismus, Juden brauchen einen jüdischen Staat aufgrund historischer Erfahrungen, die Definition) Wenn man bedenkt, dass Juden in den USA überwiegend Demokraten wählen und so verteilt sind, dass sie durch die Swingstates durchaus entscheident sein können für Präsidentschaftswahlen, werden Dems sich vermutlich nie komplett von Israel ablösen, selbst wenn sie es wollten.

Vergleichen wir das jetzt mit den Republikanern Trump, da der MAGA Kult eh nur noch fragt: Wie hoch? wenn er spring sagt

Die Evangelikalen brauch man vermutlich gar nicht zu bestechen, die wären vermutlich verstrahlt genug, Israel auch noch weiter zu unterstützen, wenn es morgen sämtliche Nukes auf Gaza und die Westbank abfeuert

Wie bereits zu Trump erwähnt, er ist der einzige, der sich von Netanyhu hat beschwatzen lassen können. Würde sagen, dass liegt bei ihm aber auch viel mit daran, dass er weder politisch/historisch besonders gebildet, generell eher dumm, immer mehr vergreisend und sehr einfach zu manipulieren ist. (Wenn ich drüber nachdenke, ihm würde ich tatsächlich auch zutrauen bzw es ist ja Bewiesen dass er sich kaufen lässt, was ihn nur noch dümmer macht das er sich vermutlich für umsonst hat überreden lassen)

Generell konnte man auch beobachten, dass Aussagen von ihm meist entweder von der Sicherheit Israels oder wie easy er die Geiseln zurückhandeln würde bzw wie schlecht Biden darin ist handelten, im Gegensatz zu Dems, die oft eher die humanitäre Lage in Gaza betonten.

Macht auch Sinn wenn man sich an Schwachsinn wie 'Muslim Ban', seinem generellen Rassismus gegenüber Muslimen, auch auf den Iran bezogen, oder was auch immer die Gaza Riviera AI scheiße war.

Oh und was ich fast vergessen hätte, die unter ihm (für eine winzige Investition von läschen zwei Milliarden von Saudie Arabien) von Kushner ausgehandelten Abraham Accords bzw verlegen der Botschaft nach Jerusalem waren massiv im Sinne Israels und hätten zu der Normalisierung zu den Umliegenden Ländern geführt. Das war ja auch einer der Gründe, weswegen sich Hamas zum siebten Oktober "genötigt" fühlte.

Um nochmal kurz die Brücke zu schlagen zu den Demokraten, diese haben völlig richtig erkannt, dass man die Palästinenser mit am Tisch haben muss, um den Konflikt zu lösen, auch wenn das Camp David Summit am Ende leider Erfolglos blieb.

Also was Trump angeht, jein, er ist weniger von der Israellobby gekauft als das er einfach jeden rannlässt für die richtige Summe.

Okay ich glaub das wars, kann die mit sicherheit sachliche und nicht emotionsgeladene Diskussion in den Kommentaren kaum erwarten 😁

Ne aber im Ernst, behaupte nicht Experte zu sein, lass mich auch gerne eines besseren belehren.

u/GreatEntrepreneur798 — 3 months ago

Since it was the 82 anniversary of Unternehmen Walküre (Operation Valkyrie) yesterday, I wanted to ask some questions about Stauffenberg, his motivations as well as his goals?

I guess my first question would be, why/what lead to him being remembered instead of someone like Georg Elser or any of the other people that tried to kill Hitler?

I've read that he supposedly rejected parliamentary democracy, while at the same time seeking a broad coalition with communists, as well as favoring something called 'prussian socialism' ? I also know that left leaning circles tend to have a rather unfavorable view on him, so I'd like to know more about what exactly was supposed to happen if they had succeded and how historians view his legacy?

The last question is a bit divorced from this specific topic, lmk if I should make a separat post/just ignore it if thats the case

Assuming Hitler had just croaked on his own one day during the war, would Göhring have become the next Führer or would there have been a major internal power struggle, since to my knowledge Hitler always overlapped duties, thus encouraging rivalries ? I assume the answere to that question also kind of depends on which year we'd be talking about, feel free to pick^^

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u/GreatEntrepreneur798 — 3 months ago

Why does seemingly every somewhat known person/concept have their own ideological branch in Socialism

I'm just genuinely curious, are they really different enough to justify giving them their own names. Dont a lot of them follow pretty similar stuff, their just reacting to differing circumstances relevant during that leaders time?

Or is this just a meme?

Should we also call it capitalism with Obama characteristics?

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u/GreatEntrepreneur798 — 3 months ago

Is populism inherent to anticapitalist leftism?

Populism usually expresses some sort of 'will of the people' vs 'the elites' sentiment, which squarely fits within concepts like class struggle as well as the idea that politics are fundamentaly controlled by those who own through either outright corruption or lobbyism.

I guess a follow up question would be

How do you prevent any serious movement from falling victim to only thinking in this dichotomy even if you agree with the original premise (of class struggle)?

I'm thinking of this specific example where someone basically suggested that the left should have their own version of Fox News (actually it was about a newspaper but since I assume most people here are from the US, Fox News is the closest analoge)

To my mind this fundemetally misses the point, any honest political movement should not rely on agitating the masses 'but with missinformation favouring my side' but instead lead them there through truth. Otherwise you're just doing team sports, not political education.

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u/GreatEntrepreneur798 — 3 months ago

Populismus ist kacke, speziell die Ansicht, dass Politik nur von Reichen durch Lobbyismus (aka Korruption die Legal ist) entschieden wird, schadet uns und sorgt evtl am Ende mit für das Ende unseres politischen Systems (und auch nicht so, wie manche von euch das gerne hätten)

Bevor mir direkt einer aufs Dach steigt, ich hab den Titel bewusst reißerisch formuliert, in der Hoffnung, dass überhaupt drauf geklickt wird.

Populismus ist selbst unter Politikwissenschaftlern ein umstrittener Begriff, da er bereits normativ geladen ist. Mir geht es hierbei hauptsächlich um dass Phänomen einer undifferenzierte Kritik an Politikern, meist im Sinne davon, dass diese nicht im Interesse ihrer Wähler sondern nur dem von Lobbyvereinen entsprechend handeln würden.

Wenn ich mir einfach machen wollte würde ich nur auf diesen Kommentar von LobbyControl bzw auf Teile ihres AMAs verweisen. Hab sie da unter anderem gefragt:

>Wie bewertet ihr, dass Lobbyismus fast immer mittlerweile mit Korruption gleichgesetzt wird?

Antwort:

>Dass Lobbyismus und Korruption gleichgesetzt werden, halten wir für ein großes Problem. Denn bei Korruption handelt es sich um Vorteilsnahme und Amtsmissbrauch, die zu Recht verboten sein müssen, während Interessenvertretung (Lobbyismus) für eine funktionierende Demokratie unverzichtbar ist, z.B. damit sich Politiker*innen informieren oder Umweltverbände oder auch Unternehmen auf mangelnde oder fehlerhafte Gesetze hinweisen können. Problematisch wird es erst durch Machtungleichgewichte und/oder Intransparenz beim Politikzugang. Deshalb braucht es gute Regeln für Lobbyismus damit da nicht zu viel Vertrauen verloren geht.

Bitte nicht falsch verstehen, ich will damit nicht behaupten, Lobbyismus ist automatisch super, es gäbe keine Korruption, oder das es nicht Mitverschulden der Politiker (Scholz und Cum-Ex, Spahn und Masken, Amthor und wie auch immer der Laden damals hieß, usw.) ist. Konkrete Fälle müssen natürlich kritisiert werden, es geht mir nicht darum jeden Dreck zu schlucken.

Nur sollte Kritik halt auch ehrlich bleiben, und wie oben bereits verlinkt:

>Es stimmt nicht dass alle (gleich) korrupt sind und alles schlimmer wird. Das wird massiv verzerrt. Es gibt einige strukturelle Probleme und eine ganze Reihe von schwarzen Schafen aber ein großer Teil der Politiker*innen und Parteien arbeiten ehrlich und um Integrität ist es deutlich besser bestellt als die meisten annehmen.

Worauf will ich nun damit hinaus?

Die Idee, alle wären gleich korrupt, ihre Stimme nichts wert bzw generelle Politikverdrossenheit ist idR immer genau das, was Nichtwähler als ihre Gründe angeben. Nun das Entscheidende:

>Politikwissenschaftlerin Jasmin Riedl erklärt sich das Mobilisierungspotenzial der AfD mit der Art und Weise, wie die Partei sprachlich auftritt. "Ein Teil der Nichtwählerschaft geht nicht wählen, weil er von der Politik frustriert ist. Wenn eine Partei dann glaubwürdig eine Anti-Establishment-Politik fährt und sagt, dass die Politik nichts für das Volk tut, kann sie damit punkten."

Artikel

Diese undifferenzierte Kritik kommt am Ende grade bei eher apolitischen Menschen nur als 'alle Kacke die da oben' an und hilft letztendlich nur der AfD, entwerder, weil sie nicht Wählen, obwohl sie eine der etablierten Partein gewählt hätten, oder aber direkt die AfD nehmen, schließlich war die ja noch nicht an einer Regierung beteiligt, kann also nicht Teil des 'Sumpf' sein (Schwachsinn, weiß ich auch, wir reden hier aber von Leuten, die sich außerhalb der Wahl wenig mit Politik beschäftigen und niemals an Orten wie hier anzutreffen wären). Gleichzeit motiviert das die Basis der Afd dazu noch, schließlich wollen die ja die 'korrupten Eliten' endlich weg haben und sehen sich dadurch nur bestätigt.

Als nächstes, um das klarzustellen, mir geht es nicht darum, aktuelle Politik zu rechtfertigen, Merz als gar nicht so Kacke darzustellen oder so zu tun, als obs nicht auch bessere Ergebnisse hätte geben können, aber:

Wir leben nunmal in einem System, wo es zumindest auf Bundesebene selten vorkommt, dass Koalitionen nicht aus zwei Partein mit recht unterschiedlichen Wahlversprechen Kompromisse finden müssen (das ist auf Landesebene je nach Bundesland teilweise anders, weswegen Studien vermutlich dort meist höheres Vertrauen in die Politiker zeigen). Die SPD hätte vermutlich auch länger das Bürgergeld beibehalten als Beispiel, allerdings ist sie jetzt halt nur noch Juniorpartner. Heißt aber gleichzeitig auch, keine AfD in der Regierung, so bitter und klein dieser Trost auch sein mag

Mein Punkt ist, dass unser System nunmal auf Kompromiss aufbaut. Liberale Demokratien bauen darauf auf und sind deswegen langsam und unsexy, genau das schützt sie jedoch auch davor, das Extremisten in einer Legislaturperiode das ganze System einreißen können. Momentan spielen wir aber zu oft nach den Spielregeln der Rechten und ignorieren genau das bzw gehen teilweise mit in dieser Kritik.

Damit zu meinen letzten zwei Punkten, die viel wichtiger wären als Angriffspunkte

1. Die AfD selbst angreifen

Ich will gar nicht verlangen, dass ihr den Status Quo verteidigen sollt. Allerdings hat es die AfD geschafft, sich als 'Alternative'🤮 zu definieren bei vielen Leuten, dabei sind wir uns, egal welche politische Haltung wir jetzt individuell haben, denke ich alle bewusst, dass sie in jedem Kritikpunkt schlimmer ist als die anderen Partein. Natürlich kommt es immer auf den Kontext an, Tante Grete werdet ihr bei Kaffe und Kuchen so nicht erreichen, grundsätzlich sollten wir doch, wie in dem Interview das die meisten hoffentlich gesehen haben, in der Lage sein, den Bullshit dieser Lügner zu entlarven. Das kann mal so wie bei Mehdi Hasan aussehen, in dem man Leute lächerlich aussehen lässt, oder aber auch einfach durch einfaches hinterfragen, wie zB warum der Verfassungsschutz politisch motiviert ist, wenns um sie geht, dann wiederum zum Islamismus aber wieder gut genug ist um zitiert zu werden, wenn man mit Leuten, die diese eher aus Protest wählen, spricht.

2. Das Narrativ bereinigen

Meiner Meinung haben wir viel zu lange ein Thema von ihnen bestimmen lassen: Migration/Flüchtlinge (ja ist nicht das gleiche, damit fängst aber leider schon an) Ich spar mir jetzt nochmal so viel runterzuhacken und verlink deswegen was, was ich mal an anderer Stelle geschrieben habe. Meiner Ansicht nach ist das ganze Thema ein nicht annähernd so großes Problem wie medial dargestellt/von Wählern wahrgenommen. Dazu haben die größten Scheißhausideen, vorrangig von der CDU und Merz angetrieben, ihnen nicht wirklich die erwünschten Erfolge beschafft bis jetzt. Solange das das Thema Nr.1 beim Wähler ist und die AfD nicht in der Regierung, kann diese eigentlich nur gewinnen, dass kann man momentan z.B. auch in der UK oder vor seiner Wahl in den USA beobachten, egal was die anderen Partein selbst tun zu dem Thema. MMn wäre es am Sinnvollsten, allerdings halt auch am schwierigsten, zu versuchen, klar zu machen, dass wie Einwanderung egal welcher Art brauchen, die Idee der Islamisierung sich nicht in den Wahltrends von Moslems wiederspiegelt, diese 'unsere' Werte mit zunehmenden Generationen übernehmen und grade nur eine Partei zittern muss, evtl verboten zu werden, weil sie die FdgO beeinflussen will.

Okay das war, bin gespannt auf Input/Kritik aller Art, oder aber obs überhaupt jemand ließt bei der länge 😜 (Darf auch gerne Kritik an der Struktur/argumentation sein, dachte eigentlich ich wäre fertig und mir viel dann doch noch einiges ein.)

u/GreatEntrepreneur798 — 3 months ago

So langsam fang ich an mich nach der guten alten Zeit zu sehnen, wo Comedians einfach nur unlistig waren und nicht das Bedürfnis hatten, fürs Huso sein Applaus zu bekommen

Wenn wir eins brauchen, dann auf jeden Fall Stven Crowder wannabes

youtube.com
u/GreatEntrepreneur798 — 4 months ago

Why is there seemingly never any consideration for the historical context when the Capitalism leads to Fascism argument gets brought up?

Countries that were inarguably Fascist: Italy Hungary Romania Croatia Spain Germany, which is the one Im most familiar with so I'll use it as an example. I'd be willing to bet theres certain overlap but I'd prefer to stick with the example I actually know about.

The Weimar republic has also been called a democracy without democrats. The institutions were filled with people that grew up and got educated in the German empire, at best being sceptical of liberal democracies or at worst tried to sabotage it cause they were monarchists. This apllied to civil servants, army, universities and especially the judiciary, often times being leniant to right wing forces (Hitler got like two years for the beer hall putsch even tho his conviction wouldve allowed execution) and punishing left wingers disproportionately.

Al of this was only made worde by the 'stab in the back myth', basically blaiming jews, moderate and left leaning parties for the defeat in ww1

An Important think to keep in mind is: Fascism was a new idea, you cant really compare our modern conception to that at he time, especially since again, many people grew up under a monarchie, which seems kind of similar if you dont look to closely at it.

The average citizen also didnt regard liberal democracy in the same way they'd today, it being a system forced onto them, plagued by poverty political violence and general uncertanty

There were tycoons that supported Hitler emphatically, namely Krupp. Not more than like an actualy handful tho, most looked at Hitlers rhetoric, the socialist in National-socialist workers party and them having voted with left leaning parties to increase worker protections for example and tended not to trust him all that much because of it. Current consesus seems to be that cooperation only started after the Nazis came to powerm before that they usually favoured conservative parties/candidates

Hitler also got lucky, he had been raving about financial turmoil for years (because jews, not because he was actually predicing the financial crisis) When it happened, the NAzis jumped from 2 to 18% in the next election, making it the second strongest party (having like two billion parties in parliament also didnt help with forming stable goverments, which is why you generally need at least 5% of the vote to actually get into parliament now)

The next coalitions werent able to adequately address the citizens problems like unemployment, thus leading to the Nazis winning the last election with 33 percent and after forming a goverment ending the Weimar Republic

This is honestly just the cliffnotes version, its a complex topic.

Which brings me back to: Why ignore all this + the fact that after WW2 no new facistic states have cropped up.

Also facistic states will probably always spring from Democracies under Capitalism, since its going to be a lot harder under dictatorships/authoritarian staates, which socialist experiments seemingly always end up with.

Anyways, what are your thoughts?

reddit.com
u/GreatEntrepreneur798 — 4 months ago
▲ 14 r/Unbeliebtemeinung+1 crossposts

Die "Großer Austausch"-Theorie ist dieselbe Erzählung, die früher über Juden verbreitet wurde – nur mit anderen Feindbildern.

Wenn heute behauptet wird, muslimische Einwanderer würden die westliche oder weiße Bevölkerung “ersetzen”, dann höre ich im Kern dieselbe Geschichte, die Nationalisten und Antisemiten vor fast hundert Jahren über Juden erzählt haben.

Damals hieß es, Juden würden sich in die Gesellschaft einschleichen, die nationale Identität zerstören, die Mehrheitsbevölkerung verdrängen und letztlich die Kontrolle über das Land übernehmen. Heute werden dieselben Motive auf Muslime oder Einwanderer übertragen: Sie seien nicht wirklich Teil der Gesellschaft, hätten höhere Geburtenraten, würden sich nicht integrieren und langfristig die ursprüngliche Bevölkerung ersetzen.

Die konkreten Gruppen haben sich geändert. Die Struktur des Arguments nicht.

In beiden Fällen wird eine Minderheit nicht als Gruppe von Individuen betrachtet, sondern als kollektive Bedrohung. Gesellschaftlicher Wandel wird nicht durch normale Prozesse wie Migration, Urbanisierung, Globalisierung, unterschiedliche Lebensentscheidungen oder demografische Entwicklungen erklärt, sondern durch eine angeblich gezielte Verdrängung der “eigentlichen” Bevölkerung.

Das zentrale Narrativ lautet immer: “Wenn wir nichts tun, werden wir in unserem eigenen Land zur Minderheit und alles verlieren, was uns gehört.”

Genau dieses Denken hat in Europa bereits einmal verheerende Folgen gehabt.

Deshalb finde ich es bemerkenswert, dass viele Menschen die antisemitischen Verschwörungstheorien des 20. Jahrhunderts sofort erkennen würden, die “Great Replacement”-Erzählung aber als legitime Sorge behandeln, obwohl beide auf derselben Grundannahme beruhen: Eine fremde Gruppe sei dabei, die rechtmäßige Bevölkerung zu verdrängen.

Noch dazu wird diese Erzählung gezielt von bestimmten Politikern genutzt um die Wählerschaft für sich zu gewinnen.

Für mich ist das nicht bloß ähnlich. Es ist dieselbe Geschichte mit ausgetauschten Rollen.

reddit.com
u/GreatEntrepreneur798 — 4 months ago

Was denkt ihr über dieses Interview von Gregor Gysi, grade im Bezug auf die Thematik/seine Meinung zu Israel?

Hoffe es wurde nicht bereits gepostet, hab auf anhieb zumindest nichts dazu gefunden.

Geht natürlich an alle, grade die Meinung der Leute die sich ab PdL und weiter links definieren würde mich allerdings besonders interessieren. Zumindest meiner Wahrnehmung nach genießt Gysi außerhalb seiner Partei einen gewissen Respekt, wie ist das im eigenen Lager?

Ohne das inhaltlich zu bewerten, wenn ich nur nach den letzten paar Diskussionen hier im Sub z.B. gehen würde, weiß ich nicht ob er mit der Antwort auf die Frage, ob er, falls die Linke das Existenzrecht Israels nicht annerkennt, dass als ende der Partei oder zumindest seiner Mittgliedschaft sieht:

>Das sage ich nicht. Weil es so nicht kommen wird. Wir sind für die Selbstverwirklichung des israelischen Volkes ebenso wie für die des palästinensischen Volkes. Wir kritisieren die Kriegsführung von Benjamin Netanjahu im Gazastreifen hart, aber anders als in dem Beschluss der Jugendorganisation der Linken, Solid, vergessen wir nicht, dass die Hamas Israel am 7. Oktober 2023 brutal überfallen hat. Ich gehe davon aus, dass die Mehrheit das so beschließen wird.

recht behalten würde. Oder wie bewertet ihr das?

Edit: Muss mich grade an jemand erinnern, der mir gestern was vorgeschlagen hat, hoffe du weißtfalls, du das ließt und gleichzeitig sorry

Zurück zum Thema

An alle, die sagen, Israel hat kein Existenzrecht oder/bzw Einstaatenlösung, was (soll) passiert als nächstes?

zeit.de
u/GreatEntrepreneur798 — 4 months ago

Was haltet ihr vom Film Obsession bzw im deutschen Du sollst micht lieben?

Hab den heute mit nem Freuund gesehen und wow, grade weil wenn ich"Youtuber Film" höre mein Interesse doch eher abnimmt, aber war echt beeindruckt, sei es als reiner Horrorfilm im filmischen Sinn, der schauspielerischen leistung als auch die tiefere Thematik von toxischen Beziehungen bzw Gruppendynamiken. Falls wer noch am überlegen ist, kann ich empfehlen und bin auch schon echt gespannt, was er/die beiden mit der Texas Chainsaw IP machen werden, dass soll wohl als nächstes kpmmen

reddit.com
u/GreatEntrepreneur798 — 4 months ago

Geleaktes vorraussichtliches Abkommen des Dealmakers in Chief aka wie man den gegner zu klump bombt und trotzdem verliert

Da scheint jemand doch ordentlich Angst vor den Midterms zu haben. Normalerweise würde er für den Deal trotzdem gekreuzigt werden, allerdings arbeitet die republikanische Propagandamaschine so gut, dass ich mir durchaus vorstellen kann, das solange es nicht mehr Thema ist bis zu den Wahlen, der größte Schaden bis dahin abgeschwächt ist.

Quelle: Josh Block vom Hudston Institut, entweder am 15/16.06 veröffentlicht über den Iran-US Krieg und dem Deal, der diesen beenden soll, besprochen von Preston Stewart am 16.06, Youtuber, der über Konflikte berichtet

youtube.com
u/GreatEntrepreneur798 — 4 months ago

Fühl mich grad ein bisschen wie David Attenborough, habe immer gedacht die Gattung Amthor wäre speziell von der CDU gezüchtet worden.

So sehr ich Amthor auch nicht ausstehen kann, ich glaune er hat "die Eine" wohl gefunden.

Edit: Da immer noch teilweise Kommentare kommen:

Liebe Leute, ich finds voll okay, Witze zu machen, habs ja schließlich auch, aber all die Kommentare, die über Sexleben, Hass oder Gewalt fantasieren, schaltet echt mal n gang Runter, es gibt Grenzen.

u/GreatEntrepreneur798 — 5 months ago

Why do socialist keep insisting that war is a capitalist thing?

Dont get me wrong, war can equal profit, its not like there's no truth to it, but at the same time

Edit: I should maybe specifiy that the ones I have in mind seem to think that war is purely a capitalist thing and wouldnt be coming from socialist "states"

  1. Trade is generally more profitable, Im not sure if there's even a single military company in the top 100 companies in terms of earnings
  2. Countries have gone to war before Capitalism was even a thing
  3. Socialist Countries have gone to war with each other (Vietnam vs Cambodia, also Russia almost nuked China in 1969, it was the US that put its foot down to stop them)
  4. Ideological actors do exist, while he wasnt the head of any country, Osama bin Laden was hardly motivated by monetary reasons. You could very easily have a person like this in a position of power
reddit.com
u/GreatEntrepreneur798 — 5 months ago