▲ 8 r/bahn

Wie kann ich das Dampflok interesse ausleben?

Wie lebt man ein Hobby für Maschinen aus, die es so nicht mehr gibt?

Wie hält man das Interesse am Leben, wenn die Maschinen, für die man sich begeistert, im Alltag kaum noch greifbar sind?

Ich bin besonders an Dampflokomotiven interessiert. Leider gibt es sie im öffentlichen Bahnbetrieb, abgesehen von Sonderfahrten, nicht mehr.

Modellbau wäre naheliegend, ist mir aber inzwischen zu langweilig geworden. Eine Ausnahme sind teure Echtdampfmodelle, von denen ich bisher nur eines besitze. Die sind allerdings ziemlich teuer.

Auch 5-Zoll- oder 7¼-Zoll-Mitfahr-Gartenbahnen bzw. personentragende Gartenbahnen kommen wegen meines Budgets eher nicht infrage.

Ich hatte vor einiger Zeit ein besonderes Event gebucht, bei dem ich im Freizeitpark Fort Fun unter Anleitung eines Ausbilders selbst eine Dampflok für eine Runde steuern durfte. Das hat mir richtig Spaß gemacht!

Museen und Vereine wären natürlich eine Möglichkeit. Allerdings wäre das für mich körperlich belastend und würde bedeuten, dass ich mich ziemlich stark und langfristig darauf einlassen müsste. Außerdem müsste ich über längere Zeit ausgebildet werden. Ich weiß nicht, ob ich das auf Dauer durchhalten würde.

Museumsbahnen besuche ich auch regulär, aber selbst bei Sonderfahrten macht es mir irgendwie immer weniger Spaß. Deshalb habe ich angefangen, bei meinen Ausflügen viele Fotos zu machen. Ich weiß aber noch nicht, ob das wirklich mein Ding ist oder ob mir das auf Dauer Spaß machen wird.

Letztens habe ich zum Beispiel nach einer Lokomotive gesucht, die als Denkmal aufgestellt ist, und bin anschließend eine alte Bahntrasse entlanggewandert, die inzwischen zu einem Radweg umgebaut wurde, um nach Spuren der Eisenbahn zu suchen. Aber auch da weiß ich noch nicht, ob die Suche nach historischen Relikten und Denkmälern wirklich etwas für mich ist.

Was ich momentan tatsächlich sehr häufig mache, ist historische Recherche über den Bergbau und die Industriegeschichte in Verbindung mit der Eisenbahn. Oft verbinde ich das auch mit Ausflügen, zum Beispiel zur Zeche Zollverein.

Ich frage mich deshalb gerade, wie man so ein Hobby überhaupt langfristig leben kann, wenn das eigentliche Objekt der Begeisterung größtenteils verschwunden ist.

Habt ihr noch Ideen, wie man ein Interesse an historischen Maschinen, insbesondere Dampflokomotiven, ausleben kann, ohne dass es jedes Mal auf Museumsfahrten, Modellbau oder eine Vereinsmitgliedschaft hinausläuft?

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u/Outrageous_Finance13 — 3 days ago
▲ 2 r/u_Outrageous_Finance13+1 crossposts

Wie kann ich das Dampflok interesse ausleben?

Wie lebt man ein Hobby für Maschinen aus, die es so nicht mehr gibt?

Wie hält man das Interesse am Leben, wenn die Maschinen, für die man sich begeistert, im Alltag kaum noch greifbar sind?

Ich bin besonders an Dampflokomotiven interessiert. Leider gibt es sie im öffentlichen Bahnbetrieb, abgesehen von Sonderfahrten, nicht mehr.

Modellbau wäre naheliegend, ist mir aber inzwischen zu langweilig geworden. Eine Ausnahme sind teure Echtdampfmodelle, von denen ich bisher nur eines besitze. Die sind allerdings ziemlich teuer.

Auch 5-Zoll- oder 7¼-Zoll-Mitfahr-Gartenbahnen bzw. personentragende Gartenbahnen kommen wegen meines Budgets eher nicht infrage.

Ich hatte vor einiger Zeit ein besonderes Event gebucht, bei dem ich im Freizeitpark Fort Fun unter Anleitung eines Ausbilders selbst eine Dampflok für eine Runde steuern durfte. Das hat mir richtig Spaß gemacht!

Museen und Vereine wären natürlich eine Möglichkeit. Allerdings wäre das für mich körperlich belastend und würde bedeuten, dass ich mich ziemlich stark und langfristig darauf einlassen müsste. Außerdem müsste ich über längere Zeit ausgebildet werden. Ich weiß nicht, ob ich das auf Dauer durchhalten würde.

Museumsbahnen besuche ich auch regulär, aber selbst bei Sonderfahrten macht es mir irgendwie immer weniger Spaß. Deshalb habe ich angefangen, bei meinen Ausflügen viele Fotos zu machen. Ich weiß aber noch nicht, ob das wirklich mein Ding ist oder ob mir das auf Dauer Spaß machen wird.

Letztens habe ich zum Beispiel nach einer Lokomotive gesucht, die als Denkmal aufgestellt ist, und bin anschließend eine alte Bahntrasse entlanggewandert, die inzwischen zu einem Radweg umgebaut wurde, um nach Spuren der Eisenbahn zu suchen. Aber auch da weiß ich noch nicht, ob die Suche nach historischen Relikten und Denkmälern wirklich etwas für mich ist.

Was ich momentan tatsächlich sehr häufig mache, ist historische Recherche über den Bergbau und die Industriegeschichte in Verbindung mit der Eisenbahn. Oft verbinde ich das auch mit Ausflügen, zum Beispiel zur Zeche Zollverein.

Ich frage mich deshalb gerade, wie man so ein Hobby überhaupt langfristig leben kann, wenn das eigentliche Objekt der Begeisterung größtenteils verschwunden ist.

Habt ihr noch Ideen, wie man ein Interesse an historischen Maschinen, insbesondere Dampflokomotiven, ausleben kann, ohne dass es jedes Mal auf Museumsfahrten, Modellbau oder eine Vereinsmitgliedschaft hinausläuft?

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u/Outrageous_Finance13 — 3 days ago

What actually happened to the giant leather "Bladderballs" after universities banned the sport?

What actually happened to the giant leather "Bladderballs" after universities banned the sport?

My Question:
Does anyone have an official record on what actually happened to the balls themselves after the bans came down, and whether they were destroyed by college authorities?

Since these massive balls were incredibly expensive (costing thousands of dollars in today's money) and legally dangerous to keep around intact, it makes sense that university superintendents or maintenance crews would want them permanently gone so students couldn't steal them for rogue matches.

Are there any archival records, campus newsletters, or equipment logs proving that these giant balls were systematically popped, sliced up, or scrapped on-site by campus police and authorities? Or did they just vanish into storage?

Would love to hear if anyone has dug up the exact historical fate of these giant objects!

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u/Outrageous_Finance13 — 18 days ago
▲ 9 r/yale

What actually happened to the giant leather "Bladderballs" after universities banned the sport?

What actually happened to the giant leather "Bladderballs" after universities banned the sport?

Brief History:
From the early 1900s through the mid-to-late 20th century, a hyper-violent tradition ruled American college campuses (like Yale, Harvard, and Miami University in Ohio). It was called Pushball (later evolving into variations like "Bladderball").

The games involved hundreds of students violently slamming into a massive, 6-foot-tall, 150-pound leather-and-rubber ball to push it across the campus quad. Because it was so heavy and dangerous, it caused massive student injuries, property damage, and severe legal disputes with local city authorities. Consequently, university administrations and campus police eventually declared the sport completely illegal. [1]

My Question:
Does anyone have an official record on what actually happened to the balls themselves after the bans came down, and whether they were destroyed by college authorities?

Since these massive balls were incredibly expensive (costing thousands of dollars in today's money) and legally dangerous to keep around intact, it makes sense that university superintendents or maintenance crews would want them permanently gone so students couldn't steal them for rogue matches.

Are there any archival records, campus newsletters, or equipment logs proving that these giant balls were systematically popped, sliced up, or scrapped on-site by campus police and authorities? Or did they just vanish into storage?

Would love to hear if anyone has dug up the exact historical fate of these giant objects!

u/Outrageous_Finance13 — 19 days ago

What actually happened to the giant leather "Bladderballs" after universities banned the sport?

What actually happened to the giant leather "Bladderballs" after universities banned the sport?

Brief History:
From 1909 till 1911, a hyper-violent tradition ruled American college campuses (like Yale, Harvard, and Miami University in Ohio). It was called Pushball (later evolving into variations like "Bladderball").

The games involved hundreds of students violently slamming into a massive, 6-foot-tall, 150-pound leather-and-rubber ball to push it across the campus quad. Because it was so heavy and dangerous, it caused massive student injuries, property damage, and severe legal disputes with local city authorities. Consequently, university administrations and campus police eventually declared the sport completely illegal.

My Question:
Does anyone have an official record on what actually happened to the balls themselves after the bans came down, and whether they were destroyed by college authorities?

Since these massive balls were incredibly expensive (costing thousands of dollars in today's money) and legally dangerous to keep around intact, it makes sense that university superintendents or maintenance crews would want them permanently gone so students couldn't steal them for rogue matches.

Are there any archival records, campus newsletters, or equipment logs proving that these giant balls were systematically popped, sliced up, or scrapped on-site by campus police and authorities? Or did they just vanish into storage?

Would love to hear if anyone has dug up the exact historical fate of these giant objects!

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u/Outrageous_Finance13 — 19 days ago