Fire mit Immobilien. Hat jemand Erfahrungen?

Kurz zu mir: M29 verheiratet mit F27. Gemeinsam netto ca. 7000€ als AN + geringer mietüberschuss (aktuell netto etwa 250€) Aktuell 2 ETW (eine vermietet eine selbst bewohnt beide in A Standorten).

Meine Frau arbeitet aktuell 80% und wird künftig sobald ein Kind da ist kaum bis gar nicht mehr arbeiten (wollen auf alle Fälle mehr als 1 Kind). Das wird allerdings wenig an den Gesamteinnahmen ändern, da meine gehaltsprogression planbar in den nächsten 2-3 mehr ist als ihr aktuelles Vollzeitgehalt.

Wir investieren aktuell zusätzlich zu den beiden Wohnungen in ETFs. Aktuell kommen wir auf ca. 35-40k p.a. Ohne uns dafür stark einschränken zu müssen. Wir haben allerdings auch nur ein kleines Auto und keine teueren Hobby etc.

Wir planen weitere Immobilien zu erwerben um so ein zusätzliches Standbein zu haben. Perspektivisch soll sich meine Frau dann um Vermietung etc. kümmern, da sie natürlich deutlich flexibeler ist als ich. Aktuell haben wir konservativ einen vermögensüberschuss von etwa 150TEUR wenn man die Bankverkehrswerte der Immobilien um die Restschuld bereinigt. Davon etwa 50k liquides Vermögen.

Mich würde interessieren ob jemand hier FIRE mit Immobilien als (Kern-) Bestandteil erreicht hat. Falls ja was sind eure Erfahrungen / fallstricke.

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u/ZealousidealKey5477 — 7 days ago

BIDA weil ich nicht in nen Swingerclub möchte

Meine Verlobte (26) und ich (29) sind seit knapp sechs Jahren zusammen und heiraten diesen September. Unsere Beziehung war immer monogam. Vor einigen Monaten kam sie allerdings auf mich zu und meinte, sie würde sich wünschen, die Freiheit zu haben, mit anderen Männern rummachen zu können, wenn sie Lust darauf hat. Im Gegenzug hätte ich dieselbe Freiheit.
Wichtig ist: Keiner von uns hat diese Freiheit bisher genutzt. Weder sie noch ich hatten irgendetwas mit anderen.

Vor Kurzem bin ich aus beruflichen Gründen unter der Woche in eine andere Stadt gezogen und komme nur noch am Wochenende nach Hause.

Jetzt hat sie vorgeschlagen, mit einem befreundeten Pärchen in einen Swingerclub zu gehen. Laut ihrer Aussage möchte sie dort einfach nur etwas trinken, sich alles anschauen und danach wieder gehen, um anschließend feiern zu gehen. Sie sagt ausdrücklich, dass sie dort nichts mit anderen machen möchte.
Ich habe sie gefragt, warum ausgerechnet ein Swingerclub, weil ich mich mit der Idee ehrlich gesagt unwohl fühle und keinen Sinn darin sehe. Ihre Antwort war immer nur: “Weil es lustig ist.”
Ich habe mehrfach versucht zu verstehen, was genau sie daran reizt oder lustig findet. Jedes Mal kam im Grunde dieselbe Antwort: Es sei einfach lustig, etwas Neues und Verrücktes. Als ich weiter nachgefragt habe, wurde sie irgendwann genervt und meinte, ich solle keine Spaßbremse sein. Ich habe ihr dann noch gesagt das mit das Thema etwas verunsichert weil sie ja immerhin schon mal mit einem ähnlichen Thema um die Ecke kam und ich Angst habe das da noch mehr kommt. Sie hat dann weiterhin gesagt ich sein eine Spaßbremse und dann soll ich eben nicht mitgehen.

Für etwas mehr Kontext. Eine Freundin von ihr hat einen neuen Freund der mit ihr sehr experimentierfreudig unterwegs ist und auch Themen wie einen vierer „ausprobiert“. Das findet sie aber laut eigenen Aussagen alles total komisch.

Für mich geht es gar nicht darum, ihr etwas zu verbieten. Ich möchte nur verstehen, warum sie das möchte, gerade weil ich mich dabei unwohl fühle. Wenn sie mir einen nachvollziehbaren Grund nennen könnte, könnte ich zumindest darüber nachdenken. Aber “ist halt lustig” fühlt sich für mich nicht wie eine richtige Erklärung an.
Bin ich der Arsch, weil ich nicht mit in einen Swingerclub möchte und mir dabei unwohl ist?

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u/ZealousidealKey5477 — 14 days ago

Beziehung mit unterschiedlichen Vorstellungen

Hallo zusammen,
ich würde gerne eine neutrale Einschätzung von außen bekommen, weil ich langsam nicht mehr weiß, ob ich die Situation falsch wahrnehme.

Meine Freundin (27) arbeitet 80 % sie arbeitet im Gesundheitswesen und deshalb nur 80% weil es für sie sehr anstrengend ist. Ich (29) arbeite Vollzeit, studiere nebenberuflich und habe einen Nebenjob.

Beim Haushalt teilen wir uns die Aufgaben meistens ungefähr 50:50, manchmal eher 60:40, wobei ich den größeren Anteil übernehme. Ursprünglich hatten wir es mal aufgeteilt aufgrund ihrer Arbeitszeitreduzierung, ich sollte dabei nur den Müll rausbringen, Einkaufen und häufiger Kochen/Küche sauber machen. In der Realität kommt allerdings auch noch Wäsche waschen dazu. Putzen sollte sie machen, in der Realität haben wir aber einen saug und Wisch Roboter und daher kümmert sie eigentlich auch darum nicht wirklich.

Unsere laufenden Lebenshaltungskosten teilen wir nicht hälftig. Ich übernehme ziemlich genau doppelt so viel wie sie, damit ihre geringeren Einnahmen berücksichtigt werden.
Trotzdem ist Geld bei ihr ständig ein Thema. Sie sagt oft, dass sie kaum Geld hat und sich vieles nicht leisten kann. So ganz stimmt das allerdings nicht. Sie erhält relativ viel Unterstützung durch ihre Familie (dieser geht es finanziell recht gut). Allerdings spart sie eben auch nichts von dem Geld. Gleichzeitig gibt sie aus meiner Sicht deutlich mehr Geld für Konsum aus als ich. Ich lebe eher sparsam, sie gönnt sich häufiger Dinge.
Was mich zusätzlich beschäftigt: Immer wieder kommt das Thema Zukunft auf. Sie wünscht sich ein großes Haus, möglichst hochwertig ausgestattet, am liebsten mit Pool, ein größeres Auto, Designertaschen und eine entsprechend teure Hochzeit.
Grundsätzlich finde ich es völlig legitim, solche Wünsche zu haben. Was mich irritiert, ist, dass sie gleichzeitig nicht mehr arbeiten möchte als jetzt. Sie lädt somit die gesamt verantwortung für ihre kündigten konsumvorstellungen auf mich ab. Gleichzeitig habe ich oft das Gefühl, dass sie erwartet, dass ich künftig einen noch größeren finanziellen Anteil übernehme. Manchmal sagt sie das direkt, manchmal schwingt es unterschwellig mit.

Beispiele: - Geschenke für meine Familie bezahle ich immer komplett selbst. Bei Geschenken für ihre Familie beteilige ich mich natürlich.

- Wir haben eine Nachzahlung für Heizkosten bekommen und sie hat nicht verstanden wieso sie hierzu jetzt auch etwas zahlen soll.

Langsam frage ich mich, ob wir einfach völlig unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie man sich einen bestimmten Lebensstandard erarbeitet und finanziert.
Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, mehr beizutragen, wenn einer weniger verdient. Das tue ich bereits. Aber ich habe Schwierigkeiten damit, wenn gleichzeitig immer höhere Ansprüche entstehen, ohne dass auf der anderen Seite die Bereitschaft da ist, mehr beizutragen oder die eigenen Ausgaben anzupassen.

Ich freue mich über ehrliche Meinungen, auch wenn sie kritisch sind.

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u/ZealousidealKey5477 — 1 month ago

Gehalt schlechter als bei den Kollegen

Folgende Situation:
Ich wechsle zum 1.8. intern in einer großen Bank vom Corporate Banking ins Investment Banking. Jetzt habe ich erfahren, dass externe Kollegen auf derselben Position deutlich mehr verdienen (15k brutto mehr p.a.).
Die Begründung meines Arbeitgebers: Ich bekomme das volle Gehalt erst, wenn ich die Rolle “vollumfänglich ausfülle”. Das erscheint mir allerdings widersprüchlich, weil externe Neueinstellungen die Position anfangs ebenfalls erst erlernen müssen und trotzdem direkt das höhere Gehalt erhalten. Wenn überhaupt bin ich ja aufgrund meiner Erfahrung in der Bank schneller drin als die externen Kollegen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit internen Wechseln gemacht? Wie seid ihr damit umgegangen?
Bin mir unsicher ob ich da jetzt direkt Druck machen sollte oder das sozusagen über mich ergehen lassen muss um meinen Bonus nicht zu gefährden.

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u/ZealousidealKey5477 — 1 month ago

Zugewinngemeinschaft oder Ehevertrag

Meine Verlobte und ich heiraten im September. Nun kommt die Frage auf ob wir einen Ehevertrag machen oder eben auf die „normale“ Zugewinngemeinschaft zurückgreifen.
Die Situation sieht so aus:

Sie (27) aktuell kaum Vermögen aber wird relativ viel erben und auch schon vorab geschenkt bekommen (vermutlich 7-Stellig). Sie verdient ca. 40T€ in 80%.

Ich (29) verdiene All in etwas über 120T€ und erwarte in den nächsten Jahren deutliche Gehaltssteigerungen, da ich im Investementbanking arbeite. Zudem habe ich 2 ETWs. Etwas Liquidität ist auch noch da. Ein Erbe gibt es bei mir nicht. Großeltern schon verstorben und Eltern verleben ihre Ersparnisse (so soll’s ja auch sein).

Sie hat von einigen Freunden gehört das diese über den Ehevertrag gewisse Unterhaltszahlung im Falle einer Scheidung geregelt haben, die den Gegensatz überschreiten dürften. Das möchte sie eigentlich auch. Was sie allerdings nicht beachtet ist, dass im selbigen Ehevertrag auch eine strikte Gütertrennung vereinbart ist. Das möchte ich aber eigentlich gar nicht. Schließlich habe ich nur Dank ihrer Bereitschaft keine Karriere zu machen die Möglichkeit Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen sobald ein Kind da ist.

Ich möchte mich natürlich nicht zwangsläufig besonders schlecht stellen fände aber auch die Regelung der Zugewinngemeinschaft (so wie ich sie verstanden habe) recht fair. Sie bekäme ja schließlich einen Ausgleich der Rentenpunkte sowie die Hälfte aller innerhalb der Ehe erwirtschafteten Vermögenswerte. Wie mir scheint ist ihr das aber nicht sicher genug.

Nun die Frage: wie geht ihr vor und was würdet ihr an meiner Stelle bevorzugen?

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u/ZealousidealKey5477 — 3 months ago

Provision für Immobilieninvestition

Die frag vorab: was haltet ihr für eine faire Vergütung?

Ausgangssituation: ein Freund von mir ist ziemlich erfolgreicher Unternehmer und möchte mehr in Immobilien investieren. Er hat 7 stellig Cash und einen betrieblichen Gewinn der knapp 7 stellig ist p.a. In einem seriösen Geschäftsbereich. Ich bin Angestellter im Banking und habe selbst Immobilien allerdings bei weitem nicht die finanziellen Möglichkeiten wie er. Daher hatte er mich gefragt ob ich ihn unterstützen kann bei seinem Vorhaben. Er möchte natürlich maximal Rendite bei minimalem Aufwand. Nach einiger Zeit habe ich nun etwas für ihn gefunden und das hat er auch gekauft:
Standort Augsburg
4ZKB
Gute Lage
2020 vollständig aufwendig renoviert
BJ 70er
KP 289k inkl. Garage
Hausgeld inkl. Heizung 270€

Die Verhandlung habe ich übernommen (ursprüngliches Angebot 320k). Ich habe zudem noch eine Grundrissänderung verhandelt welche durch die vorherigen Eigentümer durchgeführt wurde (er ist Handwerker von Beruf). Das war der Plan im die Wohnung final als WG vermieten zu können.

Die Wohnung wurde nun für 4k€ möbliert. Ich habe die Koordination sowie das aufsperren übernommen und habe, da das alte Schloss kaputt ist auch noch das Schloss ausgetauscht.

Wohnung ist nun für 2000€ kalt vermietet.

Er will die Wohnung nun an Kapitalanleger weiterverkaufen und ich soll mich auch hierum kümmern. Ziel wäre die Wohnung ca. als 6%er zu verkaufen also ca. 400k. Wären also nach allen Kosten etwa 70-80k Gewinn für ihn ohne eine Finger krumm gemacht zu haben und die Wohnung auch nur einmal gesehen zu haben.

Vereinbart war ursprünglich nur die Suche nach der Wohnung an sich. Dann kam das Thema Vermietung dazu und dann der restliche Spaß. Nun auch noch der Verkauf.

Ich habe ihn schon mehrfach auf die Provision angesprochen. Gezahlt wurde noch nichts. Da wir Freunde sind, gibt es keinen Vertrag nur das mündliche Wort (lt. ihm am Anfang zahlte er mir für ein gutes Objekt eine gute Provision). Für die Vermietung waren dann 2 Monats kaltmieten vereinbart. Zusätzlich bin ich in vorkasse für die Vermarktung der Wohnung gegangen weil ich mich ja um alles kümmere (aktuell ca. 300€).

Nochmal die Frage nun was wäre aus eurer sich eine faire Gesamtsumme die ich ohne unverschämte zu wirken von ihm verlangen kann?

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u/ZealousidealKey5477 — 3 months ago

Ich werde im August aufgrund eines Jobwechsels umziehen (ca. 170km entfernt vom erst Wohnsitz). Meine Frau möchte nicht das wir ganz umziehen, was ich verstehen kann, da Familie und Freunde eben am erstwohnsitz sind. So werde ich ob ich will oder nicht eine Wohnung in der neuen Stadt benötigen. Ich plane ein 1 Zimmer Appartement zu kaufen (mehr brauche ich nicht da ich sowieso unter der Woche nur arbeite). Nun zu meiner Frage: habe ich einen Denkfehler oder ist dieser Zweitwohnsitz steuerlich sogar noch ein Vorteil? Ich kann die Abschreibung wie bei einer Kapitalanlage Immobilie gelten machen (durch RNDG sogar noch steigern), Kann alle Möbel absetzen die gekauft werden, kann einmal pro Woche Heimfahrten absetzen, und und und. Hat jemand Erfahrungen damit?

Konkretes Objekt habe ich schon gefunden und bereits einen Termin beim Notar, die Finanzierung steht. Der Kapitaldienst ist geringer als mich eine vergleichbare Wohnung an Kaltmiete kosten würde (Ersparnis pro Monat ca. 100-150€). EK setze ich nur die KNK an. Und ja Spitzenverdiener ich arbeite im Investment Banking.

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u/ZealousidealKey5477 — 4 months ago