Szechuan Pfanne

Szechuan Pfanne

Jede Menge Eiweiß, kaum Kohlenhydrate, viele Vitamine, Ballaststoffe und die Soße hat keine 100kcal pro serving.

u/babyaintmoe — 1 day ago

Putenhack-Bratpfanne mit Szechuan Soße

Ballaststoffe, viel Protein und nicht so viel Soße, dass ich das Kalorienziel sprenge. Absolut göttliches Abendessen.

Die Szechuan Soße ist ungelogen so authentisch, wie man sie in DE zubereiten kann. Näher am Original geht nicht. Ich benutze die gleichen Soßen zum Mischen, die gleichen Gewürze und alles von den gleichen Herstellern, wie im Restaurant.

u/babyaintmoe — 14 days ago

Arztpraxen fucken mich nur noch ab

Jeder kennt die ewige Leier...

Man geht wegen einer Grippe zum Arzt - was sowieso schon einen Haufen Überwindung und körperliche Erschöpfung kostet - nur um dann am Empfang gesagt zu bekommen, dass die dort nur auf Terminbasis arbeiten. Zuvor aber bereits 15 Mal telefonisch versucht, durchzukommen. Die Warteschleife bricht jedes Mal nach 60sekunden ab. Wozu gibt es dann eine Queue, wenn sie einen rauswirft?

Ich stehe da um 8 Uhr dort und mein Termin ist dann um 9:15. Weil es sich nicht lohnt nochmal nach Hause zu fahren, warte ich also erst mehr als ne Stunde auf den Termin und dann nochmal 30min bis ich dran bin. Wunderbarer Start in den Tag.

Jedes verfickte Mal ist das organisatorische beim Arzt so ein Krampf. Hätten die mehr Geld, könnten wir schon längst so schöne Health Kiosks haben, wie in den großen Praxen und Krankenhäusern in China. Das Teil ist wie der Bestellkiosk bei Mecces und übernimmt alles organisatorische von Anmeldung, über simple Rezeptverlängerungen und Vergabe von Wartenummern. Alles, wofür man bereits jetzt schon keinen Menschen mehr benötigt. Die Technik ist seit Jahren bereit.

Jedes verfickte Mal ist das Organisatorische beim Arzt so ein Krampf. Fällt denn niemandem auf, dass 70% der Aufgaben am Empfang eine Sisyphusarbeit sind? Das ist einfach nur Verwaltungsschrott, den man dringend wegautomatisieren muss.

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u/babyaintmoe — 16 days ago

Kann jemand die Nährwerte von diesem Chickenburger überbieten?

Ich glaube, ich habe den Crispy Chicken Burger endgültig durchgespielt, ohne dabei auf etwas geiles zu verzichten. Davon 3 Stück und man ist pappsatt. Und hat noch jede Menge Kalorien übrig, für ein starkes Frühstück z.B.

- 422 Kalorien (statt üblichen ~600)
- 34g Protein (8g mehr, als herkömmliche Chicken Burger)
- 19g Ballaststoffe (17g mehr, als üblich, abhängig vom brot)
- 19g Kohlenhydrate (davon 3g Zucker), das Meiste aus dem Chicken
- 55g Fett

Geschafft mit Steiner‘s Burger Buns, bisher noch keine besseren gefunden, um ehrlich zu sein. Dazu eine „Zero Sugar, Zero Trash“ Chipotle Sauce von Hello Taste. Dann stinknormale Gut & Günstig Chicken Patties, weil nur bei denen die Panade nicht abblättert, im Vergleich zu Aldi oder Rewe. Eine Scheibe Cheddar, ein Klecks Miracle Whip Balance, Salat und rote Zwiebeln.

Für mich der beste Kompromiss, den ich je gegessen habe. Alles drauf was ich geil finde, aber mit deutlich besseren Nährwerten. Das Brit kommt einem Potato Bun recht nahe von der Textur.

u/babyaintmoe — 17 days ago

Kartoffelpüree, Blumenkohl und Hühnerbrust

Das Püree ist selbstgemacht. Blumenkohl wird serviert mit der besten Hollandaise von Lukull und zur Hühnerbrust gibt‘s eine schnelle Pan-Sauce mit dem Bratensatz vom Huhn, etwas frischer Petersilie und einen Klecks Honig und Senf.

u/babyaintmoe — 22 days ago
▲ 0 r/Filme

Nolans Odyssee ist nicht "woke"

Kürzlich bin ich über Kritik an der aktuellen Verfilmung der Odyssee gestoßen. Dort hieß es wegen der Besetzung einiger Rollen "Wieder einmal zerstört woke culture eine gute Filmvorlage". Auch las ich den Spruch "Make it woke, go broke" was in diesem Kontext bedeuten soll: Wer seine Filme "woke macht", verdient eben weniger Geld damit. Versteht mich nicht falsch... auch ich finde, dass man die Besetzung schon recht authentisch (nahe am Mythos) auswählen sollte, aber ich finde es scheiße, wie dieser tolle Begriff mal wieder (auch von rechten Stimmen) durch den Dreck gezogen wird.

Dabei finde ich es natürlich nicht problematisch, mythologische Figuren, die so oder so nur erfunden sind und zu deren Hautfarbe es kaum historisch relevante Bemerkungen gibt, mit irgendeiner angeblich unpassenden Hautfarbe zu casten.

Nolan und viele anderer Regisseure oder Studios sind abgesehen davon vermutlich tatsächlich selten wirklich "woke", sondern betreiben eher "Tokenismus", was ein kritischer Gegenbegriff für Dinge wie "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten eher als Aushängeschild benutzt werden. Dies geschieht laut berechtigter Kritik häufig, um überhaupt für Awards nominiert werden zu können. Hier muss ich mich kurz klar positionieren und sagen: Don't hate the player, hate the game. Man will natürlich Awards abräumen und begibt sich hier bewusst in eine Zwickmühlensituation. Die Juries sind eher das Problem

Wenn ihr wirklich eine "gefälschte Wokeness" zugunsten der Awards kritisieren wollt, dann verwendet auch den kritischen Begriff dafür, ihr Plebejer! :D Die Kritik ist ja durchaus berechtigt.

woke = aufgeweckt und ohne Scheuklappen durchs Leben gehen, mit Blick auf gesellschaftlich benachteiligte Gruppen oder Diskriminierung, über die zuvor eher weniger gesprochen wurde.

Tokenismus = kritischer Begriff für "Concious Casting", bei dem Minderheiten als Aushängeschild benutzt werden. Ähnlich wie "Pinkwashing" oder "Rainbowwashing", nur weniger Fokus auf Marketingstrategien.

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u/babyaintmoe — 25 days ago

Nolans Odyssee ist nicht "woke"

Edit: Umformuliert, weil meine Message sonst flöten geht.

Kürzlich bin ich über Kritik an der aktuellen Verfilmung der Odyssee gestoßen. Dort hieß es wegen der Besetzung einiger Rollen "Wieder einmal zerstört woke culture eine gute Filmvorlage". Auch las ich den Spruch "Make it woke, go broke" was in diesem Kontext bedeuten soll: Wer seine Filme "woke macht", verdient eben weniger Geld damit. Versteht mich nicht falsch... auch ich finde, dass man die Besetzung schon recht authentisch auswählen sollte, aber ich finde es scheiße, wie dieser tolle Begriff mal wieder (auch von rechten Stimmen) durch den Dreck gezogen wird. Dies ist meine unbeliebte Meinung, weil Tagesschau-gebildete Normalos einfach nicht wissen, wie man diesen Begriff korrekt verwendet.

Dabei finde ich es natürlich nicht problematisch, mythologische Figuren, die so oder so nur erfunden sind und zu deren Hautfarbe es keinerlei historisch relevante Bemerkungen gibt, mit irgendeiner angeblich unpassenden Hautfarbe Personen zu casten.

Nolan und viele anderer Regisseure oder Studios sind abgesehen davon selten wirklich "woke", sondern betreiben eher "Tokenismus", was ein kritischer Gegenbegriff für Dinge wie "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten eher als Aushängeschild benutzt werden. Dies geschieht laut berechtigter Kritik, um überhaupt für Awards nominiert werden zu können.

Wenn ihr wirklich eine "gefälschte Wokeness" kritisieren wollt, dann verwendet auch den kritischen Begriff dafür, ihr Plebejer! :D Die Kritik ist ja durchaus berechtigt.

woke = aufgeweckt und ohne Scheuklappen durchs Leben gehen, mit Blick auf gesellschaftlich benachteiligte Gruppen oder Diskriminierung, über die zuvor eher weniger gesprochen wurde.

Tokenismus = kritischer Begriff für "Concious Casting" ist, bei dem Minderheiten als Aushängeschild benutzt werden. Ähnlich wie "Pinkwashing".

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u/babyaintmoe — 25 days ago

Tortellini alla Panna

Sahnesoße klassisch mit Eigelb, Parmesan, Pfeffer, Salz und Muskat verquirlt und dann für ein paar Minuten geköchelt. Für meinen persönlichen Taste kam noch etwas frische Petersilie und ein kleiner Schuss Maggi rein. Serviert mit den vermutlich besten (authentischsten) gefüllten Pasta, die man im Kühlregal kaufen kann - die von Steinhaus. In diesem Fall mit Salsicca Füllung.

u/babyaintmoe — 26 days ago

Leberkäs, Eier, Kartoffelstampf und der einzig wahre Rahmspinat

Der Kartoffelstampf ist selbstgemacht, mit frischen, mehligkochenden Kartoffeln, Salz, Butter und Muskatnuss. Dazu braun gebratener Leberkäs, Spiegeleier mit wachsweichem Eigelb und der beste Rahmspinat, den man kaufen kann. Der mit dem Blubb.

u/babyaintmoe — 1 month ago

„Bratkartoffeln“ auf Steroiden

Gnocchi, in Butter kross gebraten, mit Kochschinken, Ei, frischer Petersilie, frischem Schnittlauch und selbst geriebenem Emmentaler verfeinert.

u/babyaintmoe — 1 month ago
▲ 0 r/Kochen

In stärke mariniertes Huhn+ Edelstahl-Pfanne

Ich mariniere mein Huhn bei geschnetzeltem oder generell kleinen Zuschnitten fast immer eine halbe Stunde in Speisestärke+Wasser, bevor ich es anbrate. Allerdings bildet sich dann in der Edelstahl-Pfanne immer eine gottlose Stärke-Creme Schicht am Boden, die man kaum wegbekommt. Deshalb zwei Fragen:

  1. Muss ich die Marinade am Ende erst abwaschen oder so? Oder mariniere ich schlichtweg falsch?

  2. Was muss ich bei solchen stärkehaltigen Marinaden sonst beachten?

In der beschichteten Pfanne habe ich damit natürlich weniger Probleme, aber auch da bildet sich ein ekeliges Stärke-Slurry.

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u/babyaintmoe — 1 month ago

Männer sind nicht immer selbst Schuld, dass sie single bleiben

Meinung: Ich finde, dass Männer entgegen der allgemeinen Meinung auf Reddit nicht immer selbst Schuld sind, dass sie single bleiben. Ich denke, dass die patriarchischen Strukturen sie in eine Denkweise zwängen, aus der man nur als Außenseiter oder mit viel Eigeninitiative wieder herauskommt.

Das wichtige Stichworte hier sind aus meiner Sicht Gender-Gap und Patriarchat.

Zum ersten Begriff gehören Phänomene, die eine Kluft zwischen Mann und Frau treiben. Heutzutage stärker dennje ist es bspw. die politische Gesinnung. Unter anderem hat die Friedrich-Ebert Stiftung das mal untersucht. Während Männer überall in Europa seit Jahren stärker nach rechts bzw. zu traditionellen, teils libertären Werten rücken, tendieren Frauen stärker nach links, also zu fortschrittlichen, humanitären und sozialistischen Ansichten. Als eine der Ursachen identifiziert die Stiftung die stark unterschiedlichen Lebensrealitäten von Männern und Frauen, also die "Gender-Gap", gepaart mit dem gegenseitigen Unverständnis der jeweils anderen Seite.

Ich persönlich denke zusätzlich - auch, wenn es nicht explizit in der Studie untersucht wurde - dass Social Media und Lagerbildung der heutigen Zeit stark dazu beitragen.

Was hat das Patriarchat damit zutun? Ganz einfach: Ich finde, dass junge Männer durch den Gruppenzwang bzw. durch gesellschaftlichen Druck eher weniger Chancen haben, eine fortschrittliche, moderne oder generell andere Gesinnung zu entwickleln, als der Stereotyp-Mann. Es ist ein strukturelles Problem. Wenn ich mal überlege, wie oft ich damals "Schwuchtel" genannt wurde und was das über junge Männer aussagt... Nicht jeder hat das Glück wie ich, ein autistischer Eigenbrödler zu sein, den die Meinung anderer noch nie gejuckt hat. Der Mensch sehnt sich im Normalfall nach Zugehörigkeit, also passt man sich eher an die Mehrheit aus Idioten an, anstatt sich ihnen entgegenzustellen.

Gesellschaftlicher Druck ist allerdings kein Freispruch von Eigenverantwortung.

Auch, wenn Männer dahingehend durch das System benachteiligt sind, bekommt man mit zunehmendem Alter mehr und mehr Chancen, aus dem Muster der Jugend Auszubrechen. Abgesehen von Politik gibt noch es viele andere Kluften zwischen Mann und Frau. Lernt, diese zu verstehen und werdet ein begehrenswerter Mensch. Egal ob Mann oder Frau. Trotzdem wollte ich mal auf diesen Missstand aufmerksam machen.

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u/babyaintmoe — 1 month ago

Endzeitstimmung ist die Erwägung wert

Ich möchte an den Beitrag von u/IoneIywanderer anknüpfen. Ich bin sehr unentschlossen, aber vertrete Stand jetzt die Meinung, dass es mindestens fragwürdig ist, jemals wieder Kinder in die Welt zu setzen und ich spinne diesen Gedanken noch etwas weiter: Überhaupt noch einen freiwilligen Beitrag zur Welt zu leisten.

Ich poste das, weil ich mir ein wenig Klarheit erhoffe und zusätzlich die Perspektiven von anderen Leuten hören will.

Edit: Meine Sichttweise nennt man übrigens optimistischen Nihilismus.

Mein realistisches "Ich" sagt mir ganz klar, dass alle Pointer auf Weltuntergang stehen. Die Datenlage ist eindeutig, wir haben einen wichtigen Kipppunkt (Tipping Point) zur Klimarettung ja kürzlich verpasst. Im verlinkten Beitrag kann man sich dahingehend fix informieren, wenn man davon noch nie gehört hat. Kurzfassung: Selbst, wenn wir sämtlichen CO² Ausstoß auf einmal stoppen könnten, würde die Abwärtsspirale nicht mehr aufhören. Es ist also nur noch ein Spiel gegen die Zeit. Wir können mit jedem Beitrag zur Umwelt also stand heute nur die Spielzeit ein wenig verlängern, aber das Spielergebnis ist bereits entschieden. Bevor jetzt alle durchdrehen: Das hier wird kein Aufruf dazu, das gesamte System zu beukottieren, weil "so oder so alles keinen Sinn mehr macht". Mehr dazu später.

Ich möchte meinen potentiellen Kindern sicher nicht aufbürden den bevorstehenden Mist zu überleben - denn von einem normalen Leben kann in einigen Jahren nicht mehr die Rede sein. Uns stehen viele Kriege um Trinkwasser, bewohnbares Land bzw. Massenmigration aus unbewohnbaren Teilen am Äquator und den üblichen, ideologischen Problemen bevor.

Ein kleiner Teil in mir hat die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, denn es ist gut möglich, dass erst die übernächste Generation von den obigen Problemen so richtig betroffen ist. Damit würde sich allerdings die Kinder-Frage nur um eine Generation verlagern. Das Leben - auch wenn es schwer wird - kann trotzdem viel Wert sein. Auch ist niemals gänzlich ausgeschlossen, dass es Durchbrüche in der Forschung gibt. Hier kommt jetzt der Pessimismus durch, aber ich persönlich bezweifele, dass zukünftige Regierungsakteure rund um den Globus die Notwendigkeit der Sache jemals erkennen werden, aber wer weiß. Und selbst wenn sie diese erkennen, steht noch infrage, ob es möglich ist, die gesamte Weltinfrastruktur umzubauen. Sowas kollektiv über alle Landesgrenzen und Ideologien hinweg abzustimmen ist nahezu unmöglich. Klappen tut es leider nur, wenn alle mitspielen.

Bisher werden mir sicher noch viele zustimmen, aber ich denke, genau hier beginnt erst die richtig unbeliebte Meinung: Undzwar, dass ich meine bisherigen, persönlichen Anstrengungen für die Umwelt langsam herunterfahren werde. Nicht alles, nur das, was über den gesetzlichen Rahmen hinaus geht. Ich kann mir einen hohen Verbrauch gut leisten, habe aber bisher nur aus Solidarität und einem Verantwortungsgefühl heraus jahrelang an allen Ecken eingespart und freiwillig sehr nachhaltig agiert. Wenn alles den Bach heruntergeht weil wir es kollektiv nicht hinbekommen haben, dann könnt "ihr" mich alle mal (rein rhetorisch, nicht du als leser). Dann resigniere ich jetzt eben und lebe wieder in dem Überfluss, der mit vorschwebt. Wie gesagt, ich will nicht, dass jeder auf einmal vollkommen den Verstand verliert. Man kann eher jeden Tag so ausreizen, als wäre er der letzte, im Rahmen des Gesetzes und der Spielregeln. F*ck it, ich genieße lieber das Leben solange man es an warmen Tagen noch in der Sonne aushält und löse langsam und kontrolliert meine Investitionen, Fonds und Ersparnisse über die kommenden Jahrzehnte genüsslich auf.

Mein Appell: Überzeugt mich vom Gegenteil. Ich bin mir sicher, ich übersehe noch einiges, weil ich in meiner Recherche einfach nicht darauf gestoßen bin. Selbst mit Deep-KI-Recherche kommt man zu dem Ergebnis, dass die Welt dem kurzfristigen Untergang noch vor dem Aufblähen der Sonne in Milliarden von Jahren geweiht ist, und man lediglich die Zeit etwas verlängern kann.

u/babyaintmoe — 1 month ago

Das (Arbeits-)Leben ist eine Lotterie

Der Titel impliziert etwas völlig offensichtliches, dem ohne weitere Erklärung viele zustimmen werden - but hold on! Lest erstmal meinen take zum Thema Glück im Leben und beurteilt dann, ob meine Meinung unbeliebt ist, oder nicht. Ich für meinen Teil trete damit immer wieder Leuten auf die Füße, die sich in ihrer Kompetenz angegriffen fühlen oder die denken, ich möchte ihre Leistungen schmälern. Daher unbeliebte Meinung. :)

Meine Ansicht bezieht sich exemplarisch auf den beruflichen Werdegang, lässt sich aber gut auf das ganze Leben übertragen.

Für mich bedeutet Glück, dass jemand deinen exakten Lebensweg nacheifern könnte und selbst mit den gleichen Fähigkeiten und Anstrengungen wie du, nicht das gleiche Ergebnis bekommt. Alles, was nicht exakt repdoduzierbar ist, ist zu mindestens einem kleinen Teil Glück. Ich persönlich denke dahingehend in Wahrscheinlichkeiten. Es sind stets die Personen, die uns die Chancen gewährt haben, denen jemand anderes mit den gleichen oder sogar den selben Fähigkeiten potentiell nie begegnen wird. So einfach ist das in meiner Sicht.

Es gibt nur wenige Karrierewege, in denen Glück nicht der entscheidende Faktor ist, bzw. bei denen du mit einer großen sample size (also viel Arbeit) die Wahrscheinlichkeit für den Durchbruch drücken kannst, z.B. selbstständiger Versicherungskaufmann im Außendienst. Wenn man genug Leute anspricht, findet man irgendwann seinen ersten Interessenten und kann sich dann seinen Kundenstamm langsam und stetig aufbauen. Ein Musterbeispiel dafür, dass sich auch heute noch harte Arbeit lohnen kann. Aber wann der erste anbeißt, ist wieder Glück. Das kann im schlimmsten Fall auch über ein Jahr dauern und vorher ist man pleite...

Diese trial and error Methode klappt natürlich nicht in regulären corporate Berufen, weil man ja nicht mehrere Jahre in Folge den Betrieb wechseln kann, da man sonst "seltsam" oder "sprunghaft" wirkt. Dabei will man - wie bei der Partnersuche - einfach nur das passende Match finden. Dass das im Arbeitsleben pauschal als schlechte Eigenschaft gilt, ist wirklich unfair und schade.

Teilt gerne eure Perspektiven. Ich bin wie immer offen meine Meinung zu ändern, wenn ich überzeugt werde. :)

PS: Ich selbst habe den "perfect match" mittlerweile gefunden, aber der Weg dahin war steinig und unnötig, weil mir wiederholt spießige Leute den Weg verbaut haben, bis mir jemand endlich eine Chance gegeben hat.

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u/babyaintmoe — 2 months ago

Berichtet von eurem Aufstieg

Dieser Beitrag richtet sich an alle, die es der eigenen Auffassung nach ohne reines Glück geschafft haben, in ihrem Beruf aufzusteigen. Es reicht bereits ein kleiner Aufstieg, man muss nicht unbedingt head of something sein.
Edit 1: Mich interessieren vorwiegend die, die ihre Schule ca 2010 oder später beendet haben. Leute mit Baujahr 1990 oder später.

Das Märchen vom Aufstieg durch harte Arbeit ist vor vielen Jahrenn geplatzt.

Mich würde deshalb interessieren, wie ihr trotzdem euren Weg gefunden habt. Was waren eure Visionen, eure ersten Pläne? Die ersten Fehlschläge? Die zweiten Pläne? Der letztendliche Absprung? Dreckige Tricks? Ernsthafte Tipps?

Ich freue mch auf einen lockeren, gerne gesellschaftskritischen Austausch!

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u/babyaintmoe — 2 months ago
▲ 2 r/Kochen

Frage: Übergröße einer Pfanne

Meine Frage an die gelernten / Hobbyköche mit genügend Erfahrung:

Wie problematisch ist es, wenn meine Pfanne 2cm im Durchmesser mehr misst, als mein Kochfeld (Ceran/Elektro)?

Ich weiß, dass ich länger aufheizen muss und dass die Hitze nur senkrecht nach oben strahlt. Mit einem Temperatur-Messgerät sehe ich, dass die Hitze am Rand stark abnimmt, aber ist das fürs Kochen wirklich bedenklich? Bratgut vom Rand muss dann doch einfach nur länger liegen oder häufiger geschwenkt werden, oder? Fleisch eher zentral platzieren und so weiter...

Teilt gerne eure Erfahrungen, denn ein neues Kochfeld kaufe ich für diese Wohnung sicher nicht mehr... :D Die Pfanne soll ein nachhaltiger Kauf für die nächste Wohnung sein. Habe mir eine ordentliche bei Schulte Ufer (SuS) aus der Gastro-Reihe rausgesucht, die haben bei mir bisher immer ewig gehalten und haben für den Preis eine der optimalsten Bauweisen (Bodenstärke, Hitzeleitfähigkeit) am Markt, laut Testergebnissen mit über 25 Marken von Stiftung Warentest.

Wenn die Marke jemand kennt und die für Schwachsinn hält, dann gerne mit Begründung, denn sehr teuer sind die Pfannen nicht.

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u/babyaintmoe — 2 months ago

Friedhöfe sind unnötig

Bezugnehmend auf den Beitrag von u/LohengrinX

Da sickert jetzt wohl mein Autismus durch und ich weiß, dass es sooo geisteskrank unbeliebt sein wird, dass einige ihre Finger wund tippen werden, aber ich finde Friedhöfe im allgemeinen sehr unnötig. Bevor ihr jetzt downvoted erinnert euch bitte, dass wir hier bei r/unbeliebtemeinung sind.

Ich hingegen habe noch nie ein Grab von einem Familienmitglied besucht. Wieso auch, sie sind tot. Und ich kann sie nicht sehen. Vermutlich will ich sie in diesem Zustand auch nicht sehen. Ich trauere auf meine Weise, in meinen vier Wänden, mit meinen Liebsten. Alleine das Geschäft mit dem Tod... vom überteuerten Sarg bis hin zum Premium Grabstein mit Bronzeplakette finde ich alles daran sehr makaber und finanziell verschwendet. Mein Körper wird schön gespendet, damit junge Ärzte forschen können. Ob das weniger makaber ist, darüber könnte man tatsächlich streiten, haha.

Das erinnert mich grad an dieses Video, wo dieser Niederländische Dude gefragt wird, was in Amsterdam overrated ist und einfach sagt "Anne Frank House. It's just a house, and she's not there you know."

So sehe ich das auch. :)

Edit 1: Das mit dem Autismus war nicht die Hauptinformnatiuon, sondern ein kleiner, scherzhafter disclaimer, um die Stimmung aufzulockern und meine distanzierte Denkweise zu erklären. Also nagelt euch nicht auf so nem Müll fest.

u/babyaintmoe — 2 months ago

Die Bedeutung von Selbstständigkeit

Meiner unbeliebten Meinung nach gibt es gewisse Mindestanforderungen bzw. Skills, die man erlernen oder sich zumindest aktiv daran versuchen sollte, bevor man A) in den Dating-Markt einsteigt oder B) sich "Selbstständig" schimpft. Leute, denen ich das mitteile, fühlen sich davon regelmäßig angegriffen, aber mein autistischer Arsch versteht das nicht so recht.

Vorweg möchte ich allerdings unterstreichen, dass ich nicht der Allwissende bin, der die Spielregeln für die Welt aufstellt und dass mir bewusst ist, dass es auch genügend Ausnahmen gibt, die das Gegenteil beweisen. Auch ist mir bewusst, dass jeder Schwächen hat und es Leute mit psychischen Problemen gibt, die diesen Geboten nicht immer klar folgen können, weil es ihnen schwer fällt, z.B. Depressionen oder ADHS. Es ist eben einfach nur meine Meinung für den "Ottonormalsterblichen". Der Beitrag richtet sich nicht an 18 bis 26-jährige, die gefühlt alles noch erlernen müssen, sondern eher an 28 bis 34-jährige, die bereits alleine wohnen und frustriert vom Leben oder der Partnersuche sind.

Edit 1: Es geht darum aufzuklären, was noch fehlen könnte, wenn man sich jeden Tag wundert, woran es scheitert. Ich schreibe niemandem sein Leben vor.

Ich finde, folgende Themen sollte man anstreben und zumindest teilweise auf die Reihe kriegen, für ein ordentliches, eigenständiges und begehrenswertes Leben:

1. Sauberkeit & Hygiene

Es beginnt bei der Pflege des eigenen Körpers. Weg mit Schamhaar-Bärten und cremt euch vielleicht einmal im Leben ein. Weiterhin geht es um das regelmäßige Saugen und Staubwischen, bis zur Sauberkeit in der Küche und auch der Mülltrennung. Das sollten Männer als auch Frauen hinbekommen. Einmal pro Monat ist nicht regelmäßig, aber einmal pro Woche muss auch nicht zwingend sein. Findet euren Rhythmus.

2. Sport

Kein Geheimnis: jeder Mensch sollte Sport betreiben, muss ich nicht weiter ausführen. Es würde schon reichen, täglich auf knapp 8.000 Schritte zu kommen, um gesünder zu leben. Wer mehr tun will, nimmt 1-2 Mal pro Woche Gewichte in die Hand und mobilisiert seinen Körper zuvor.

3. Kochen & Ernährung

Jeder sollte lernen, sich mehr als Huhn +Brokkoli + Reis oder Fertigpizza zuzubereiten und sich Zeit dafür nehmen. Lernt 5 Saucen, 5 Beilagen, 10 Lieblingsgemüse zuzubereiten und schaut, welche Kombinationen sich ergebnen. Ihr kommt allein so auf locker mehr als 20 leckere Gerichte. Achtet besonders auf Eiweiß und hin und wieder auf Ballaststoffe, dann müsst ihr euch nicht schämen, bei anderen das Klo zu benutzen. Da kenne ich genügend Heimscheißer...

4. Perspektive

Menschen ohne Perspektive strahlen unsicherheit aus. Man ist nicht immer dort, wo man beruflich stehen will. Völlig normal. Aber ohne Ziele wird das nie etwas. Antworten wie "keine Ahnung" oder "hmm..." sind hohl. Wenn ihr es wirklich noch nicht wisst, sagt eher: "Da denke ich schon eine Weile vergeblich drüber nach..." (und tut es dann auch!). Ihr müsst euch nicht immer rechtfertigen, aber ihr solltet euch präsentieren und reflektieren können.

5. Hobbys

Menschen mit Hobbies - egal welche - sind interessanter. Es gibt keine dummen oder schlechten Hobbies, alle sind schön. Lernt vor allem, über euer Hobby zu berichten. Auch, wenn es z.B. Gaming ist, kann man mit Begeisterung davon erzählen und andere mitreißen. Welche Genres zockt ihr, was reizt euch daran, was fällt euch schwer, was wollt ihr meistern? Andere interessieren sich für euch, ob ihr es glaube oder nicht.

6. Politik

Bildet euch. Es betrifft uns alle, nicht nur eure Eltern. Glaubt nicht stumpf dem reinen Wahlprogramm, sondern wertet die Aussagen einzelner Politiker im Laufe eines Jahres aus und blickt über den Tellerrand. KI kann euch das auch zusammenfassen, nur tut etwas!

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u/babyaintmoe — 2 months ago

Wildreis + gebr. Hühnerkeulen auf „karibischer“ Soße

Inspiriert durch den Beitrag von u/xig_brick
Angerichtet mit frischem Koriander und Limetten.

u/babyaintmoe — 2 months ago