Kennt ihr das bei ADHS auch, dass Trinken irgendwie… eine Aufgabe ist? 😅
Ich habe schon seit ich denken kann das Problem, dass ich einfach viel zu wenig trinke. Nicht weil ich bewusst nichts trinken möchte, sondern weil mein Körper mir offenbar beschlossen hat, das Durstgefühl erst dann mitzuteilen, wenn gefühlt schon langsam der Notfallmodus startet. 😅
Über den Tag vergesse ich Trinken einfach komplett. Ich habe meistens wirklich kein richtiges Durstgefühl und irgendwann kommt dann plötzlich dieses „Oh. Stimmt. Ich habe seit Ewigkeiten nichts getrunken. Vielleicht sollte ich das mal tun.“
Und dann kommt Problem Nummer zwei: Ich kann auch nicht besonders gut größere Mengen auf einmal trinken. Was natürlich ungünstig ist, wenn man versucht, das über den Tag Versäumte ein bisschen nachzuholen.
Vor allem Wasser finde ich schwierig. Getränke mit Geschmack gehen bei mir oft leichter, weil mein Gehirn die irgendwie eher als „etwas“ wahrnimmt und nicht einfach nur als Flüssigkeit, die ich jetzt in mich reinschütten soll.
Was ich aber richtig unangenehm finde, ist dieses Gefühl von viel Flüssigkeit im Magen. Fast schlimmer als das Gefühl nach einer größeren Mahlzeit. Gerade auf nüchternen Magen spüre ich das Wasser teilweise total deutlich und habe das Gefühl, dass es bei Bewegungen im Bauch richtig hin- und herschwappt. Ich hasse das. 😅
Deshalb frage ich mich: Kennt das jemand von euch mit ADHS oder Autismus auch? Also dieses fehlende Durstgefühl, Trinken komplett vergessen und gleichzeitig größere Mengen Flüssigkeit körperlich unangenehm finden?
Und falls ja: Habt ihr irgendwann irgendeinen Trick gefunden, mit dem ihr tatsächlich regelmäßig genug trinkt, ohne dass es sich wie eine weitere tägliche Aufgabe auf der To-do-Liste anfühlt?