Karriere vs Liebe

Nachdem ich bereits die Frauen gefragt hatte, hier einmal an euch die Frage. Und zwar hab ich Schwierigkeiten damit, längerfristige Beziehungen zu finden. Ein Grund ist unter anderem, dass ich den Männern zu viel unterwegs bin.

Mein Leben ist etwas vergleichbar mit dem von Robin Scherbatsky für die How I Met your mother fans, nicht so erfolgreich, aber ich bin viel unterwegs, weil ich Journalistin bin. Reise viel rum und musste auch von Ort zu Ort ziehen aufgrund befristeter Verträge.

Das macht es schwer, Leute kennenzulernen. Hinzu kommt, dass ich keine Kinder will. Das schränkt den Datingpool nochmal zusätzlich ein.

Nun finde ich es aber gerade als Frau wichtig, mich beruflich durchzuboxen und unabhängig zu bleiben. Gleichzeitig sehne ich mich danach, Liebe zu bekommen und zu geben, nach einem Partner in Crime und jemanden, der mich auf meinem Weg begleitet und ich ihn auf seinen. Mein Job macht mich nicht mehr so glücklich wie früher, aber etwas Karriere will ich schon machen.

Wie denkt ihr zu dem Thema?

reddit.com
u/seaofpictures — 1 day ago

Wo kann man in Köln guten Hummus kaufen?

Ich spreche jetzt von Läden, die grundsätzlich verschiedene Dips verkaufen. Bevorzugt im Norden (Nippes, Eigelstein, Weidenpesch, Ecke Neumarkt)

reddit.com
u/seaofpictures — 1 day ago

Braucht es wirklich ein Ipad oder sonstiges Tablet fürs Medizinstudium?

Sehr viele benutzen es ja für Anki Karten etc. Aber ich habe einen gut funktionierenden Laptop und tippe auch lieber, als zu schreiben. Was sind eure Erfahrungen?

reddit.com
u/seaofpictures — 2 days ago

Liebe vs Karriere

Ich bin Journalistin und habe das Gefühl, ich habe mich in meinem Leben bis jetzt immer für meine Jobs und meine Karriere entschieden, bin für die Arbeit aufgrund Recherche und begeisterter Verträge an unterschiedliche Orte gezogen, etc.

Dafür hatte ich bis jetzt keine richtige Beziehung. Nach ein paar Monaten war immer Schluss, weil kein Partner das ganze Rumgereise und die Ortswechsel mitgemacht hat.

Einerseits bin ich sehr dankbar für meinen Berufsweg. Andererseits auch nicht glücklich. Ich wünsche mir eine Partnerschaft, in der beide emotionale Verantwortung für den anderen übernehmen, einen Partner in Crime, jemanden, der da ist, wenn ich nachhause komme. Gerade habe ich eine dreimonatige Kennenlernphase hinter mir, er hat es beendet, weil er meinte, dass er nicht mit meinem ständigen Ortswechsel klarkommt. Ich hätte mir - auch, wenn’s eine sehr kurze Zeit war - eine Beziehung soweit erstmal vorstellen können.

Deswegen frag ich mich mittlerweile, ob die Karriere wirklich so wichtig ist. Am Ende meines Lebens nehme ich sie auch mit ins Grab. Gerade als Frau find ich es aber wichtig, unabhängig zu sein und mich auf der Arbeit durchzuboxen.

Standet ihr mal an Ähnlichen Punkten im Leben? Wie habt ihr euch entschieden? Wie seid ihr mit eurer Situation umgegangen.

Edit: Ja, klingt nach Robin Scherbatsky, zeigt, dass die Autoren von How I Met your mother das Problem einer Journo gut auf den Punkt gebracht haben. Der Charakter ist mir leider sehr ähnlich 🙃 ich will auch keine Kinder, das erschwert das Ganze

reddit.com
u/seaofpictures — 3 days ago

Drei Monate „Fernbeziehung“ - und leider ohne Zukunft

Moin, ich (w, 24) date seit einem Festival einen Mann (29) auf Distanz.

Wir waren alle zwei Wochen beim anderen zu Besuch (wobei eher ich, weil ich Remote arbeiten kann und er nicht). Jetzt waren wir nochmal auf einem Festival zusammen und ich hab danach noch ne Nacht bei ihm gepennt. Wir hatten kein weiteres Treffen ausgemacht. Also hab ich ihn heute Morgen gefragt, ob wir uns nochmal sehen, und er meinte, er hält das für keine gute Idee, weil er sich keine Fernbeziehung vorstellen kann.

Ich wohne aus beruflichen Gründen in der Großstadt, er auf dem Land. Als wir uns kennengelernt haben, meinte er, er kann sich vorstellen, umzuziehen und auch in ne größere Stadt. Heute sagte er, er hat in den vergangenen Wochen gemerkt, dass beides nicht in Frage kommt. Ich wäre auch für einen Kompromiss bereit, in einen Vorort zu ziehen oder dergleichen. Aber ich merke auch selbst, vor allem, wenn er mit seinen Freunden zusammen ist, dass er einfach sein Dorf braucht. Er würde sich woanders nicht richtig wohlfühlen, glaube ich mittlerweile.

Wir waren beide super traurig, ich habe auch geweint und er hat mich getröstet. Wir haben mehrmals gesagt, dass eigentlich alles andere passt, nur eben die Entfernung nicht.

Wir sind im Guten auseinandergegangen. Er meinte auch , es tut ihm leid und ich kann ruhig sauer auf ihn sein. Das bin ich aber gar nicht. Es ist niemandes Schuld, niemand hat was falsch gemacht. Ich bin einfach nur wirklich traurig, dass es nicht klappt, und es war mir einfach wirklich wichtig, dass es klappt. Er hat mich auch zum Zug gebracht und wir haben gesagt, dass wir nicht aus der Welt des anderen sind.

Ich habe überlegt, ihm nochmal zu schreiben und ihn zu fragen, was denn wäre, wenn ich zwei ganze Wochen pro Monat zu ihm käme. Es wäre definitiv eine Einschränkung für mich, weil ich dann meinen Hobbys natürlich nicht mehr so nachgehen kann, wie an meinem jetzigen Wohnort. Aber ich fühle mich so wohl bei ihm, körperlich und emotional. Und er sagt, er auch. Wir hatten auch irgendwie eine unausgesprochene Exklusivität, wir haben parallel einfach niemand anderen gedatet, weil wir nicht wollten.

Diese Art, sich wohlzufühlen, ist doch selten, oder? Lohnt es sich nicht, dafür zu kämpfen?

Ich denke aber, es ist gleichzeitig nicht gut, so früh schon „Abstriche“ zu machen und für den anderen irgendwohin zu ziehen.

Was denkt ihr zu dem Thema?

Würdet ihr ihm an meiner Stelle nochmal so ein Beziehungskonzepz vorschlagen?

reddit.com
u/seaofpictures — 4 days ago

Es sollte verboten sein, im ICE vor acht Uhr morgens zu reden

Vor allem mit lauter Stimme, am besten noch hohe Tonlage dazu. Mareike, mich interessiert dein Urlaub nicht, noch weniger um 6 Uhr morgens, ich will pennen

reddit.com
u/seaofpictures — 14 days ago

Mit Depressionen sechs Monate lang in einem Projekt im Ausland arbeiten?

Folgende Situation: Ich bin 24, seit März in Therapie wegen rezidivierenden, mittelschweren Depressionen (und falle manchmal auch in schwere Episoden). Beruflich habe ich jetzt die Möglichkeit bekommen, sechs Monate im Ausland zu arbeiten. Dann würde ich aber meinen Therapieplatz verlieren.

Meine Therapeutin meint, dass die Therapie das reale Leben nicht aufhalten soll. Gleichzeitig sagt sie, dass sie mich nicht richtig arbeitsfähig sieht und dass ich von einer Langzeittherapie profitieren würde.

Ich denke, dass hier bleiben irgendwie reifer wäre und ein Akt der Selbstfürsorge. Aber die berufliche Chance ist halt einmalig. Gleichzeitig struggle ich halt sehr im Alltag. Ich bin halt hochfunktional, würde mich also im Projekt wahrscheinlich voll in die Arbeit stürzen und wenn ich wiederkäme, ginge es mir schlecht. Was würdet ihr an meiner Stelle wohl tun?

reddit.com
u/seaofpictures — 14 days ago

Flapsige Sprüche für SV-Narben

Inspiriert vom Rollstuhlfahrer-Post suche ich eure besten Sprüche, wenn mir jemand wegen meinen SV-Narben an Armen und Beinen blöd kommt. Es ist warm und ich will kurze Kleidung und Bikinis tragen, aber manchmal ist das schwer, wenn die Leute so starren.

Bis jetzt hab ich manchmal gesagt, dass das ein Unfall war, aber ich suche lustige Sprüche, sowas wie: „Ich hab nen Kaktus umarmt“

reddit.com
u/seaofpictures — 14 days ago

Ich habe in dieser Woche genau mit zwei Menschen geredet & die Einsamkeit frisst mich auf

Ich bin 24 Jahre alt und arbeite bei einem Medienunternehmen, allerdings nur Remote. 40-50 Stunden die Woche sitze ich vor dem Rechner und rede mit keinem Menschen. Meine Freunde haben keine Zeit mehr für mich. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich drei meiner Freunde distanzieren. Die anderen zwei sind treue Seelen, haben aber chronische Erkrankungen und angststörungen, sodass kaum ein Treffen vergeht, ohne, dass wir in nen Psychotalk verfallen bzw. wo wir mal was anderes machen als reden und zuhause sitzen, weil die eben Angst davor haben. Ich habe das Gefühl, dass ich allen egal bin.

Ich lerne neue Leute kennen, aber Freundschaften brauchen eben Zeit. Und bis dahin muss ich eben mit den Wochen klarkommen, in denen mich niemand fragt, wie es mir geht, und in denen ich mich fühle, als sei ich den Leuten egal. noch nicht mal meine WG, ich hab vor einem Monat aufgehört, die anderen nach ihrem Tag zu fragen, seitdem reden wir kaum, weil sie mich nicht fragen.

reddit.com
u/seaofpictures — 19 days ago

Wie viel Unterschied kann eine Beziehung vertragen?

Soo, ich (w 24) date seit anderthalb Monaten einen Mann (28), den ich auf einem Festival kennengelernt habe. Wir haben uns bisher alle ein bis zwei Wochen für ein bis drei Tage besucht und fast täglich miteinander geschrieben bisher.

Natürlich sind wir uns quasi noch fremd. Aber es geht schon in die romantische Richtung mit uns beiden, wir sind beide ziemlich müde vom Dating und so von den Werten und politischer Einstellung her scheint es meistens zu passen.

Nun komme ich zum Problem: Wir haben vollkommen verschiedene Lebensrealitäten. Ich lebe in einer Großstadt, er in einem Dorf über 500km entfernt. Weil ich jedoch teils remote arbeiten kann und die Zugverbindung gut ist, konnten wir uns bis jetzt so oft sehen, einmal ist er auch zu mir hochgefahren. Er arbeitet auch sehr viel und im Schichtdienst, teilweise 250 Stunden im Monat, weswegen ich - wenn wir eine Beziehung eingehen - diejenige wäre, die halt fahren würde. Damit habe ich grundsätzlich kein Problem, er hat halt auch wenig Freizeit mit seinem Job, will sich beruflich aber auch umorientieren und etwas finden, das zumindest ohne Schichtdienst ist.

Ich werde allerdings aus beruflichen Gründen in einer Großstadt leben bleiben müssen. In meiner Branche gibt es in seiner Region einfach keine Arbeit.

Als wir uns kennengelernt haben, meinte er, dass er sich vorstellen kann, in eine Großstadt mal zu ziehen. Aber um ehrlich zu sein, habe ich nicht den Eindruck, dass es ihm gefallen würde. Er macht bei sich auf dem Land super viele Projekte, baut Sachen etc. Das ist wohl kaum möglich in einer 60qm Wohnung in der Stadt.

Er ist grundsätzlich super widersprüchlich manchmal. Einerseits will er viel reisen und mag Festivals, aber backpacking im Hostel wäre ihm zu viel. Und er wirkt dann halt doch heimeliger, als er zugibt. Er sagt auch selbst, dass er halt krass Ambivertiert ist.

Eine andere Situation: wir waren zusammen am See, aber schwimmen wollte er nicht. Hab ich ihn nicht zu überzeugen können. Wenn er sonst so erzählt, stellt er sich aber sehr abenteuerlustig dar, macht Motorradrennen, will einen Pilotenschein machen etc. Ich liebe aber Wasser und alle möglichen Sportarten da. Ich mag auch wandern, das mag er aber nicht, und es scheint auch nicht, als könnte ich ihn davon überzeugen, mit mir mal was zu machen, was nicht Kaffee trinken, Spazieren, rumliegen oder auf ein Festival oder in den Wochenendurlaub fahren ist.

Ich meine, wenn wir beide - weil wir eben beruflich so eingespannt sind - mit so einem Wochenendsbeziehung-Konzept klar kämen, ginge es evtl. Es ist etwas unkonventionell, aber ginge irgendwie. Aber ich weiß nicht, ob das wirklich nachhaltig ist.

Ein anderer Punkt, der mich bisschen enttäuscht ist, dass er nicht liest. Ich arbeite als Autorin und Redakteurin und er hat bis jetzt gar kein Interesse daran gezeigt, was ich so schreibe. Es klingt trivial, aber weil es so ein großer Teil meines Lebens ist, würde ich mir irgendwie mehr Anteil daran wünschen. Er fragt mich schon, wie ich dazu gekommen bin und was ich gerade so schreibe, aber eben nicht, ob er es lesen darf. Ich will nicht überheblich klingen oder mit Klischees spielen, aber da frag ich mich auch, ob das Thema Hypergamie nicht doch nen Grund hat - also, dass es einen Grund gibt, warum vor allem Frauen eher keine Männer Daten, die einen „niedrigeren“ Bildungsstand haben, als sie selbst (ich hab studiert & er nicht). Gleichzeitig lehne ich den Gedanken aber ab und denke mir auch, Bildung muss nicht unbedingt mit Intelligenz korrelieren.

Ich mag seine Bodenständigkeit, grundsätzliche Offenheit und Herzlichkeit. Ich mag seine ruhige Art, dass er gut zuhören kann, und spüre auch eine körperliche Chemie. Und ich fühle mich irgendwie einfach wohl bei ihm, ich kann nicht sagen, wieso. Aber so ganz rational komme ich eher zu dem Schluss, dass das keine Zukunft hat. Was denkt ihr?

reddit.com
u/seaofpictures — 20 days ago

20 h Arbeit neben dem Studium - wie ist es mit langsameren Studieren?

Ich werde mich im Sommer auf einen Studienplatz in Medizin bewerben. Weil ich davor schon studiert habe und ein Stipendium dafür hatte, fallen jegliche staatliche Unterstützungsangebote (sowohl Stipendien als auch Bafög) weg. Ich habe keinen Kontakt zu meinen Eltern und selbst wenn, hätten sie kein Geld.

Daher werde ich mir den Brocken selbst erarbeiten müssen. Habt ihr Erfahrungen wie es ist, wenn man ein bis zwei Semester langsamer studieren will? Geht das einfach so?

reddit.com
u/seaofpictures — 21 days ago

Just finished watching HIMYM for the first time & I’m heartbroken Barney & Robin didn’t end up together

I know I’m late to the party BUT I need to vent. I loved them as a couple. Even though sometimes I thought Barney is not always listening to Robin, being childish etc. I think their relationship and marriage was such a strong character development for those two. For Barney, giving up his bachelor lifestyle and being vulnerable. And for robin, letting something else in her life than her career and being vulnerable. In the beginning, I was rooting for Ted & Robin but towards the end I was glad he let her go. So I’ll just ignore the last two episodes

reddit.com
u/seaofpictures — 22 days ago
▲ 0 r/Medizinstudium+1 crossposts

Mit 25 nochmal Medizin studieren aus Zukunftangst – oder lieber nicht?

Ich brauche einmal euren Rat. Ich spreche da auch mit meiner Therapeutin drüber, aber ich möchte nochmal hier ein breiteres Meinungsbild einholen.

Und zwar geht es um Folgendes: Ich habe 2020 mein Abi gemacht und seitdem einen Bachelor in Sozialwissenschaften sowie ein journalistisches Volontariat abgeschlossen. Währenddessen hab ich Praktika gemacht, ein Auslandssemester und auch ein Jahr Werkstudi-Job.

(EDIT: der Einfachheit halber sage ich abgeschlossen. Um ehrlich zu sein, habe ich im BA eine Hausarbeit offen gelassen, einfach für den Fall, dass ich eben noch was anderes studieren will. Ich könnte mich also noch mit meinem Abischnitt von 1,1 + TMS bewerben).

Leider suche ich seit Anfang des Jahres erfolglos einen Job. Ich bin derzeit noch eingeschrieben, um meine Werkstudistelle behalten zu können. Denn ich musste immer und muss weiterhin mir meinen Lebensunterhalt selbst finanzieren, Unterstützung von Eltern hatte ich keine und werde ich auch weiterhin nicht haben (bin mit einer alleinerziehenden Hartz IV Mom aufgewachsen, zu der ich keinen Kontakt mehr hab).

So weit, so gut. Jedenfalls macht mir natürlich meine finanzielle Situation Druck. Ich würde gerne endlich mehr Geld als 1100 Euro monatlich zum Leben haben, wovon mehr als die Hälfte für Miete und Lebensmittel draufgeht. Naja, der Jobmarkt ist halt mies, in der Medienbranche war er immer schon mies. KI setzt das Berufsbild enorm unter Druck. Es ist fast nur Schreibtischarbeit, bei der ich das Gefühl habe, verrückt zu werden. Ich habe also das Gefühl, ich muss meinen Bereich wechseln.

So, also überlege ich, was ich jetzt machen soll. Mir macht Journalismus keinen Spaß mehr, ich hab keinen Bock mehr auf Politik, ich lese kaum noch und bin seit einem Jahr in Behandlung wegen Depressionen.

Gleichzeitig erinnere ich mich an mein Abi-Ich, das damals zwischen was Kreativem und Naturwissenschaftlichen überlegt hat. Das mehrere Jahre beim Jugendrotkreuz als Ersthelferin ehrenamtlich dabei war. Das sich fast für Medizin entschieden hätte.

Ich frage mich also, ob ich es nochmal mit einem Medizinstudium probieren soll. Gleichzeitig bin ich schon Mitte 20 (werde im Oktober 25) und müsste mir alles selbst finanzieren. Ich weiß nicht, ob ich das und den hohen Leistungsdruck mit meinen Depressionen packe. Andererseits sind Job- und Gehaltsaussichten gut (auch, wenn das Gesunheitssystem kaputt gespart wird und in vielen Krankenhäusern wohl Burnout-Arbeitsbedingungen herrschen).

Eigentlich will ich auch eine Zeit lang im Ausland leben. Das wäre mit so einem einvernehmenden Studium wohl erst in meinen 30ern möglich.

Ich habe das Gefühl, ein Teil von mir würde gerne Medizin studieren. Der andere Teil denkt sich jedoch, dass das vollkommen widersprüchlich zu meinen drei Lebenszielen ist, die da wären:

- tiefgründige zwischenmenschliche Beziehungen und viel Zeit und Erinnerungen mit geliebten Menschen

- Weltreise mit Volunteerings und in Hostels arbeiten (so jung wie möglich, am liebsten in den nächsten ein bis zwei Jahren)

- Seelenfrieden

Irgendwie sind das aber auch naive und teils jugendliche Ziele. Gleichzeitig bin ich mir ziemlich sicher, dass ich keine Kinder will und auch so das typische, kleinbürgerliche Vorstadtleben (Mann, Haus, Hund) nichts für mich ist.

Ich weiß halt nicht, was ich machen soll. Ein Master in meinem Bereich (Politik oder Soziologie) würde mich nur quälen. Wenn ich jetzt aber sage, ich arbeite als irgendwas, spare Kohle an, haue ins Ausland ab und schaue dann, wie die Lage ist, wenn ich wiederkomme – das erscheint mir auch nicht nach der richtigen Option. Ich brauch einfach ne Perspektive. Oder muss ich lernen, mit der Perspektivlosigkeit und Job-Realität klarzukommen und die Medizin-Tür schließen? Ich weiß es nicht

reddit.com
u/seaofpictures — 1 month ago

Richtiger Moment für einen Kuss?

Ich (w24) Date seit einem Monat einen Mann (28), wir haben bis jetzt aber kaum Körperkontakt gehabt. Irgendwie möchte ich ihn gerne küssen, um zu sehen, ob da was ist, aber wenn wir uns sehen, verlaufen wir uns immer so krass in Gesprächen und dann kommt es nciht dazu. Er hatte bis jetzt keine Beziehung und ist denke ich auch sehr schüchtern, was das alles angeht. Aber ich halt auch, wenn es darum geht, sowas zu initiieren, auch, wenn ich schon ein paar lockere Sachen hatte. Aber ihn mag ich halt charakterlich echt gern, nur hab ich das Gefühl, dass es sonst in die freundschaftliche Richtung geht, wenn wir keinen Körperkontakt austauschen.

Was denkt ihr?

reddit.com
u/seaofpictures — 1 month ago

Dating mit 500km Entfernung - kann das funktionieren?

Hat irgendwer Erfahrungsberichte damit? Haben uns auf nem Festival kennengelernt, waren einmal bei ihm und einmal bei mir, nächste Woche bin ich wieder bei ihm. Wir leben schon sehr unterschiedliche Leben (Grossstadt & Dorf) und ich muss beruflich eig in der Grossstadt bleiben. Habe mich aber selten (soweit ich das nach den wenigen Treffen sagen kann) so verstanden gefühlt, wie bei ihm

reddit.com
u/seaofpictures — 2 months ago

Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl hattet, es könnte passen, aber einen Korb bekommen habt?

Vielleicht auch gerne Tipps von Frauen, bin selbst W25, hatte jetzt nen Monat lang nen Typi kennengelernt

reddit.com
u/seaofpictures — 2 months ago

Gibt es spezielle Outfits, die ihr beim ersten Date bei Frauen attraktiv findet?

Oder ist es für euch eher offenes Auftreten, Fragen stellen, Lachen, etc. ?

reddit.com
u/seaofpictures — 2 months ago

Typ auf nem Festival kennengelernt, war zu schüchtern. Was jetzt?

Folgende Situation: Ich (w24) hab vor circa zwei Wochen auf nem Festival nen Typen kennengelernt. Ich war alleine auf dem Festival, hab mal auf Tinder geschaut, wer da so rumspringt, ihn gematcht und bin dann zu seinem Camp.

Nun ist es so, dass ich krass ambivertiert bin. Ich bin ein richtig geselliger Mensch, aber je nach Energielevel an dem Tag und Gruppe wirke ich manchmal echt schüchtern. Und mich hat das Setting dann doch irgendwie überfordert, dass ich da in deren Camp saß mit dem Stempel „Tinder-Date“ und irgendwie aber auch mein Ding machen wollte zwischendurch (ein paar Bands vorne sehen, er ist eher der, der hinten steht, oder auch mal Dinge auf dem Gelände ausprobieren, worauf er nicht so Lust hatte). Naja, so weit, so gut. Ich fand ihn schon ziemlich attraktiv und hatte den Eindruck, wir haben in gewissen Teilen ne ähnliche Sicht aufs Leben (keine Kinder, lieber viel Festivals & Reisen, obv Musik, einfach das Leben im hier und jetzt sehen, weil es so verdammt kurz ist - irgendwie auch ne Haltung, der ich nicht oft begegne)

Naja, soweit, so gut. Er hat mir auch gesagt, dass er zur Schüchternheit tendiert. Gute Kombi schon mal. Auf jeden Fall haben wir am Ende nicht so wirklich die Tage miteinander verbracht, weil die Pläne dann kollidiert haben, nur drei Vormittage. Aber ich hab mich einfach sehr wohl in seiner Anwesenheit gefühlt, und ich wäre ihm auch gerne körperlich näher gekommen, ich habe da schon eine Anziehung gespürt, mich aber nicht getraut. Wir schreiben seit dem Festival täglich.

Nächstes Problem: Er wohnt circa 400km entfernt, ich komme aus einer Großstadt, er ist nie von seinem Dorf weggezogen (ist dem gegenüber laut eigener Aussage auch nicht ganz verschlossen, nur natürlich eben stark verwurzelt). Ich bin Akademikerin in einem Bereich, in dem ich mir meinen Wohnort eigentlich nicht aussuchen kann, er hat zwei Ausbildungen gemacht und kann eigentlich überall auf dem Land nen Job finden.

Keine Ahnung, bin ich geblendet von der Vorstellung, dass es irgendwie funktionieren könnte? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Irgendwie würde ich ihn gerne Wiedersehen, aber ich will auch nicht verzweifelt wirken und aufgrund der Distanz bräuchte das Gegenüber dann ja direkt nen Schlafplatz beim anderen. Ich hatte schon überlegt, ihn zu fragen, wie es für ihn wäre, wenn ich spontan am Wochenende vorbeikäme, aber habe Angst, dass ihn das überfordert bzw dass das unangemessen wirken könnte. Ich bin lost und bitte um Rat lol

reddit.com
u/seaofpictures — 2 months ago