r/Rettungsdienst
Was sind meine Chance ohne C1?
Ich möchte nach der Ausbildung zum RS schnellstmöglich auch anfangen zu arbeiten, werde ich ohne den C1 überhaupt angenommen? Wie gewöhnlich ist es als Frau als RS zu arbeiten?
Wo habt ihr das Praktikum als Selbstzahler gemacht?
Ich will die Ausbildung zum RS machen, möchte allerdings keinen BFD, da ich ein Jahr für “nur” eine Qualifikation zu viel finde.
Habe mich schon bei paar Organisationen beworben, bisher habe ich von dem DRK und ASB eine Antwort bekommen, dass es nur durch dem BFD möglich ist, und auch wenn ich in der Schule einen Platz kriege, ist es sehr schwierig als Selbstzahler eine Praktikumsstelle zu finden.
Wo soll ich noch nachfragen? Ist es echt so schwierig ohne den BFD? Wie habt ihr das gemacht?
Rettungsdienst mit ADHS?
Als ich Kind war wurde bei mir ADS diagnostiziert. Ich hatte lange Behandlungspause und mittlerweile bräuchte ich mal wieder ne neue Diagnose. Jedenfalls fällt mir im Alltag immer wieder auf, dass ich Konzentrationsschwierigkeiten habe oder Dinge/Termine vergesse.
Ich bin seit Jahren bei der DLRG engagiert und hab von dem her auch schon einige Jahre Wachdienste mit kleinen EH-Sachen (zum großen Teil Pflaster kleben) hinter mir. Besonders bei Übungsfallbeispielen, wo die Patienten stark rumschreien oder so vergesse ich dann das ABCDE-Schema und versuche so mehr schlecht als recht irgendwie die Patienten zu behandeln. Allerdings fehlt mir auch schlichtweg die Erfahrung mit komplizierteren Einsätzen. Letzte Woche, habe ich einem Kleinkind ein Kopfverband gemacht und ich fande das ist echt gut abgelaufen. Ich hab an alles gedacht Desinfektion, Handschuhe und wie genau man den Verband jetzt macht, obwohl ich den vorher vielleicht insgesamt 5 mal geübt und noch nie praktisch angewendet habe.
Deshalb würde ich ganz gerne zu einer HiOrg(z.B.Johanniter, DRK) die auch mal garantiert richtige EH-Fälle hat. Vielleicht nicht direkt ne Ausbildung als RS oder so aber vielleicht ein Sanitätslehrgang (soweit ich das gehört habe zählt mein SAN-Kurs nur DLRG intern) und dann mal ein paar Sanitätsdienste übernehmen. Geht das so einfach bzw. kann ich dann erstmal quasi nur einem ehrfahreneren Sanitäter helfen?
13 Stunden NEF-Hospitation - Arbeitszeitgesetz?
Ich hospitiere als Medizinstudentin freiwillig und unbezahlt auf einem NEF, ohne Vertrag. Offiziell war ich von 7:30-18 Uhr eingetragen. Danach hätte ich jederzeit nach Hause gehen können und mir wurde auch gesagt, dass ich grundsätzlich so lange bleiben darf, wie ich möchte.
Gegen Ende kam allerdings ein Einsatz nach dem anderen, sodass wir gar nicht mehr zur Wache zurückkamen und ich letztendlich erst gegen 21 Uhr aufgehört habe.
Zählt so eine freiwillige Hospitation überhaupt als Arbeitszeit bzw. wäre die lange Dauer arbeitsrechtlich problematisch, obwohl ich nach 18 Uhr nur freiwillig weiter mitgefahren bin?
Am nächsten Morgen musste ich außerdem um 8 Uhr zu einem Praktikum in einer Arztpraxis - falls das für die Ruhezeit relevant ist.
BAG zur Berechnung des Urlaubsanspruchs im Schicht- und Rettungsdienst: Arbeitstag ist nicht gleich Kalendertag
Das BAG hat klargestellt, dass die Berechnung des Urlaubsanspruchs und dessen Erfüllung stets auf der Grundlage von Arbeitstagen – nicht von Kalendertagen – zu erfolgen hat. Dies gilt auch in Betrieben, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr betrieben werden.
RS: Ausbildung finanziert bekommen bei nur 1 Jahr Verpflichtung nach dem Abi?
Hey,
ich stehe kurz vor meinem Abitur und überlege aktuell, wie es danach für mich weitergeht. Ich hätte großes Interesse daran, die Ausbildung zum RS zu machen (dauert ja in der Regel ca. 3 bis 3,5 Monate).
Mein Plan wäre, mich im Anschluss für 1 Jahr beim Rettungsdienst/der Hilfsorganisation zu verpflichten und dort Vollzeit zu arbeiten, bevor es für mich ins Studium/eine andere Ausbildung geht (oder halt auch nicht wenn ich dem Beruf gewachsen bin)…
Wie realistisch ist es, dass eine Hilfsorganisation (DRK, Johanniter, Malteser, ASB etc.) die Kosten für den RS-Lehrgang übernimmt, wenn man sich im Gegenzug für „nur“ 1 Jahr verpflichtet?
Oft wird ja der C1-Führerschein für die Rettungswagen (RTW) benötigt. Besteht die Chance, dass dieser bei einer Ein-Jahres-Verpflichtung ebenfalls bezahlt/bezuschusst wird, oder ist der Zeitraum dafür schlichtweg zu kurz?
Wäre für diesen Zeitraum ein BFD (Bundesfreiwilligendienst) / FSJ die realistischere Option, wenn man die Ausbildung bezahlt haben möchte? (Wobei hier das Gehalt natürlich deutlich niedriger ist).
Wie sind da eure Erfahrungen aus den verschiedenen Kreisverbänden/Wachen? Werden Leute mit meinem Plan gerne genommen oder winken die Betriebe bei nur einem Jahr Verpflichtung eher ab?
Danke euch schon mal für eure Einschätzungen und Tipps!
Kopf klar behalten während der Arbeit
Hey Servus ich bin m20 und mache den Zivildienst als Rettungssanitäter in Österreich. Vorab ich habe mich für diese Stelle entschieden und es hat allgemein viel Überwindung gebraucht mich da anzumelden da man sehr vieles sieht und Verantwortung übernimmt. Trotzdessem wollte ich diese "Herausforderung" mir stellen anstatt ein normalen Büro Zivi job zu machen.
Am Anfang war ich sehr motiviert Rettung zu fahren und war eher der Typ der sagte ich will kein KTW fahren aber seitdem Praktikum bin ich zwiegespalten.
Im Praktikum war ich 2mal NKTW und nach der Prüfung (vor 3 Wochen absolviert) nur KTW. Ich würde gerne NKTW fahren jedoch spüre ich manchmal die Nervosität, die Verantwortung.
Letzte Woche hatte ich eine Patientin, kein Kontakt wir sind von einer Reanimation ausgegangen, kommen an sie hatte eine Atemnot und es war 41 Grad in Ihrer Wohnung, es war der heißeste Tag in Wien. Zum Glück nicht Reanimationspflichtig weil da mir schon im Aufzug mein Kopf auf 180 gegangen ist, dennoch bin ich das BLS im Kopf nochmals durchgegangen. Info: wir waren als ein kleiner KTW eingeteilt.
Sie hat Sauerstoff benötigt und da ich ziemlich selten bis eigentlich nur einmal richtig mit dem Sauerstoff ansetzen umgegangen, war ich einbisschen angespannt die Maske draufzusetzen (während dem Blaulicht fahren). Ihre Sättigung ist von 99 auf ~80 runtergegangen und aufeinmal ist sie eingenickt, wahrscheinlich hat sie eher geschlafen weil es ihr kurz danach wieder besser ging wo wir aus dem Auto ins KH gegangen sind, aber ich hatte sehr Panik und Angst das sozusagen mir jmd hinten zu Tode geht unter meiner Aufsicht nur weil ich die Maske von der Nasenbrille zur Sauerstoffmaske nicht ordentlich getauscht habe.
Ein toller Moment da zu merken das die Sauerstoffmaske bis zur Sauerstoffflasche nicht wirklich lang genug ist um sie problemlos draufzusetzen, und dabei es selbständig erstes mal gemacht zu haben während dem Blaulichtfahren und wo noch ihre Sättigung runterging. Ja, ich hätte die Verlängerung machen können, aber warum hätte ich davon ausgehen müssen, das der Schlauch bis zur Flasche im Auto ned ausreicht. Maske war ned ordentlich drauf da der Blaue Faden zu sehr angespannt wäre um problemlos es draufzusetzen. Schlauch war auch angespannt und flog in der Luft basically. Sie saß hinten im Sessel und lehnte sich zrk. Meine Fahrerin hat das irgendwie nicht wirklich kritisiert das ich da hinten eine Sauerei hatte und die maske für die 1 Minute ned ordentlich drauf hatte. Im Nachhinein meinte sie ich hätte nix machen können es war halt zu kurz. Sie ist eine liebe Fahrerin und hat mich garnicht geschimpft, war auch Ja das erste mal das ich Blaulicht mit einem Patient hinten alleine war.
Da habe ich aufjedenfall das erste mal gespürt was hätte passieren können wenn das jetzt ein kritischer Patient gewesen wäre, wäre der möglicherweise unter meiner Verantwortung gestorben🙄.
Ein weiteres Anliegen ist das ich ganz selten mit Fahrern sehr gut auskomme bzw. Es ist oft so das ich mir eher Kopf mache wie ich mit dem Fahrer arbeite/kommuniziere als einfach die KTW Arbeit zu machen. Dabei fallen mir unnötige Gedanken/Arbeits Fehler ein und mein Kopf geht in so eine Art Autopilot Lage wo ich ned ordentlich selbständig arbeiten kann. Bei jungen Fahrern mit denen ich mich sehr gut verstehe ist alles kein Problem, sogar ein Einsatz bzw. First Responder gehabt und konnte locker alle Messwerte und das ABCDE teilweise bzw. Die Sachen die beim Patient gingen für mein Fahrer übernommen.
Ich schreibe hier rein weil ich mir erhoffe das jmd weiß wie ich allgemein mit diesem Problem umgehen kann. Ich würde gerne mehr NKTW fahren aber irgendwie habe ich auch diese Angst, das ich einen Fahrer kriege der mir ned so taugt und zusätzlich das ich einfach vielleicht wieder viel falsch mache weil ich seine Kommunikation nicht checke. Es ist immer wieder peinlich Fehler zu machen da ich sehr anders aufgewachsen bin, z.b in der Gastro habe ich auch sehr vieles nicht verstanden weil ich mich mit der Kultur privat nicht identifiziert habe. Ich komme ursprünglich nicht aus Wien und verstehe eigentlich viele Redewendungem nicht. Rede nur Hochdeutsch und in dem Stützpunkt sind viele ältere Österreicher nur. Der Stützpunkt wo ich ursprünglich hinwollte hat sogesagt mehr Ausländer die eher meine Sicht verstehen. Die Organisation hat mich aufgrund Personalmangel woanders geschickt🫠.
Lange Rede kurzer Sinn: wie geht ihr mit der Nervosität und Verantwortung rum, und wie behält ihr den klaren Kopf bei Stresssituationen und schlechten/unangenehmem Fahrern
Danke
Der übermotivierte NotSan/RS/Azubi/Prakti
Wir kennen alle unsere Gürteltiere. Nicht zu ernst nehmen✌🏻
C1-Führerschein im Medizinstudium um im RD zu arbeiten
Moin,
ich komme im Oktober ins 5. Semester des Medizinstudiums und überlege, nebenbei einen C1-Führerschein zu machen, um dann im Rettungsdienst arbeiten zu können. RS bin ich schon.
Haltet ihr das für sinnvoll oder für rausgeschmissenes Geld, weil ich ja dann höchstens noch 3-4 Jahre in dem Job arbeiten könnte? Den Führerschein zu machen dauert ja auch eine ganze Weile.
Hessen: Lkw prallt auf Rettungswagen - Sanitäter und Patient fliegen auf Autobahn
Ich wusste schon dass RTW nicht die günstigsten Fahrzeuge sind um einen Unfall zu haben. Das erschreckt mich jetzt doch noch mehr. Kann man die Aufbauten nicht etwas stabiler gestalten oder mehr für die Sicherheit der Insassen machen?
Ich hoffe den Kollegen geht es gut!
Schuhprobleme
Meinen lieben,
ich bin angehender Rettungssanitäter und habe folgendes Problem. Ich bin bei den Stiefeln genau zwischen Größe 44 und 45. Bei 44 komme ich nicht komplett rein bzw sind die Schuhe dann entsprechend zu eng. Bei Größe 45 lupfe ich hinten leicht. Das ist beim normalen gehen kein Problem allerdings ist das auf Treppen noch stärker. Habt ihr ähnliche Probleme und wie habt ihr das gelöst oder habt allgemein Ideen was man machen könnte?
Vielen Danke schonmal im voraus
Wie schwierig ist es, ab und zu das Wochenende frei zu bekommen wenn man es braucht? Wie oft habt ihr das ganze Wochenende frei?
reddit.comSozialpsychiatrisches Einsatzmittel
Hallo,
Der Rettungsdienst Bremen bringt in Kooperation mit dem Gesundheitsamt ein „sozialpsychiatrisches Einsatzmittel“ an den Start. Zum 10.08. bis vrstl. 30.08. läuft hier eine Erprobungsphase um Daten und Erfahrungswerte zu sammeln.
Durch die hohe Zahl der psycho-sozialer Notfälle, sieht der Rettungsdienst Bremen und das Gesundheitsamt die Notwendigkeit hier zu intervenieren und dem Bedarf von spezialisierter, fachlicher Versorgung durch eben solch ein Einsatzmittel gerecht zu werden.
Besetzt wird das Einsatzmittel mit 1 Notfallsanitäter:in und 1 psycho-sozialen Fachkraft. Das Fahrzeug basiert auf dem NKTW analog des stadtbremischen Rettungsdienstes und ist ausgestattet wie das RRV (Rapid-Responder-Vehicle), welches in Bremen tagsüber als KRAD und nachts (oder bei entsprechender Wetterlage) als PKW fährt.
Zum Einsatz kommen soll das Sozialpsychiatrische Einsatzmittel bei Einsätzen mit anderen Rettungsmitteln als begleitende, beobachtende und beratene Rolle, sowie eigenständig bei „Low Code“-Einsätzen. Die Disposition findet hierbei durch das „Medical Desk“ der Leitstelle, nach entsprechendem Hinweis durch die Einsatzsachbearbeiter:innen der Leitstelle statt.
Ich bin sehr gespannt über die Erfahrungen und Daten die dieses Einsatzmittel sammeln wird, vor allem da ich bisher noch nicht von einem solchen Einsatzmittel gehört habe.
Was meint ihr, kann sich so ein Einsatzmittel langfristig durchsetzen? Gibt es bereits Erfahrungen aus anderen Bereichen mit einem ähnlichen Projekt?
Suche Video zu Burnout oder Resilienz, zur Einbettung in einen Vortrag
Ich halte im Herbst einen Vortrag über Resilienz bei Einsatzkräften. Zielgruppe sind Sanitäter und Rettungshelfer einer ehrenamtlichen Organisation. Medizinisches Grundwissen ist vorhanden, Interesse an psychologischen Themen unterschiedlich ausgeprägt.
Ich suche ein kurzes Video ähnlich „Ich hatte einen schwarzen Hund“: gern animiert oder mit klarer Metapher, aus der Ich-Perspektive oder der Sicht eines guten Freundes/Kollegen. Inhaltlich ausgelegt auf Erkennen, Regeneration, gegenseitiges Wahrnehmen und rechtzeitige Unterstützung – keine reine Symptomliste oder Phasen des Burnouts.
Mir geht es ausdrücklich nicht um PSNV-E oder Traumaverarbeitung; dafür fehlt mir die Fachexpertise. Ich möchte allgemein für Ressourcen und einen konstruktiven Umgang mit Dauerbelastung sensibilisieren.
Kennt ihr passende deutsch- oder englischsprachige Videos, Kurzfilme oder andere Ressourcen?
Vielen Dank
Medikamentenlehre
Hey,
ich bin bald NotSan i. A. und wollte General fragen wie es in der Ausbildung mit Medikamentenlehre aussieht. Ich weiß aus der vorherigen Pflegeausbildung, dass es an meiner Schule so war, dass man sich das selber aneignen musste. Ist das hier auch so, oder gibt das der Lehrplan / Schulen vor?
MfG
Inwiefern beeinflusst die Einsatzerfahrung aus dem RD das privates Gesundheits- und Risikoverhalten?
Hey zusammen,
Ich beschäftige mich momentan mit der Fragestellung, ob sich der Einfluss von Einsatzerfahrung im Rettungsdienst auf das private Gesundheits und Risikoverhalten auswirkt.
Ich begleite das ganze wissenschaftlich und benötige dabei eure Hilfe. Also gebt gerne mal euren Senf dazu ab (in Form dieser Umfrage): https://forms.cloud.microsoft/r/CJ0z2nzpAY
Was sind so eure Meinungen? Ich bin gespannt 🚑
Dauernachtwache bekommt denselben Nachtzuschlag wie gelegentliche Nachtdienste
Bei uns gibt es Kollegen, die fast ausschließlich nachts arbeiten, und andere, die nur gelegentlich Nachtdienste übernehmen. Der prozentuale Nachtzuschlag ist für beide Gruppen identisch.
Ein Kollege meinte, bei dauerhafter Nachtarbeit könne ein höherer Ausgleich angemessen sein als bei einzelnen Nachtschichten.
Tarifvertraglich ist unsere konkrete Konstellation nicht ganz eindeutig.
Ist das wirklich ein allgemeiner Grundsatz oder hängt das komplett vom Tarifvertrag beziehungsweise Arbeitsvertrag ab? Und wird bei solchen Fragen nur auf den Geldzuschlag geschaut oder kann Freizeitausgleich ebenfalls eine Rolle spielen?
Erfahrungen aus Rettungsdienst oder anderen echten Nachtbetrieben wären interessant.
Nebenjob Tipps Kreis RE und Umgebung ( NRW, Gelsenkirchen, Essen, Oberhausen etc)
Hi Kollegen:innen,
ich bin seit kurzem NotSan und suche jetzt nach einem lokrativen und gut planbaren Nebenjob in meiner Umgebung ( NRW nähe Kreis Recklinghausen, Gelsenkirchen, Essen)
War in der Ausbildung bei einem Anbieter in GE unterwegs, wo es aber mega schwer ist an Dienste zu kommen und mir deshalb bisschen die Planbarkeit fehlt.
Vielleicht finden sich ja hier Leute die gute Erfahrungen gemacht haben und bereit wären sich auszutauschen.