r/VonDerBrust

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Sozialer Burnout auf Arbeit

Ich bin ehrlich gesagt durch. Mir geht dieses ganze scheinheilig "Kollegiale" auf der Arbeit so auf den Sack. Hatte gerade erst wieder ein Bewerbungsgespräch und dieses ganze gekünstelt und auch bei der Arbeit dann ist es nicht besser. Ich könnte jedesmal das Kotzen kriegen. Und das soll man sich für den Rest seines und auch für den Großteil der Zeit am Tag antun nur für nen gefühlten Hungerslohn während der Vorstand Porsche oder was weiß ich fährt und sich ins Fäustchen lacht? Und dann dieses ständige Duzen und dann aber trotzdem distanziert sein. Ja dann Sieze mich doch gleich, auch mit Vornamen ist ok, aber tue doch nicht so als wir persönlich miteinander sind (ist aber nur meine Ansicht/Meinung dazu).

Wie seht ihr das und wenn ihr euch auch so fühlt, wie geht ihr mit dieser Abneigung und Wehmut dann zur arbeit zu gehen um für so eine lange zeit in eurem Leben. Ist das nur in Nord- und Zentraleuropa so oder wie ist es in anderen Regionen Europas oder weltweit?

LG

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u/jd8c6h38dyvr8xu — 1 day ago

Gen Z kann nicht seine Wünsche und Bedürfnisse kommunizieren. Canceln ist die Lösung

Ich selbst beobachte immer wieder, dass meine Gen einfach einsam sein will. Beispiele gefälligst?

Mädel kommt mich besuchen und sagt plötzlich aus unerklärlichen gründen - sie könne nicht hier sein. Haut ab und schrieb wir passen nicht zusammen. Mich verwundert es total weil ich sie gar nicht richtig kennengelernt habe und sie auch falsche Signale gesendet hat.

Ein Kumpel mit den ich echt viel gemacht habe entfernt mich aus unerklärlichen gründen aus seinem discord. Er meinte "Alle Leute hassen mich" auf die Nachfrage wer und warum much bestimmte Leute hassen kam ne schwammige Antwort. Desweiteren rief er mich davor am Abend an, ob ich etwas machen wolle - innerhalb von 10 min wieder, er habe schon andere gefunden. Ehm

Öffentliche Veranstaltung kündigte ich auf Instagram an, dass ich mich sehr freue. Das DJ Kollektiv schrieb mir per dm "Zum Schutz andere Gäste hast du Hausverbot, wir bitten um Verständnis" Auf die Nachfrage warum beschwerden nicht adhoc kommuniziert werden, was konkret passiert ist und wer die Geschädigten sind kam keine Antwort

Wohne ich im falschen Ort oder geht ne Verschwörungstheorie über mich rum?

Gott sei Dank gehe ich halt auf Großveranstaltungen. Da wird mit bewusst - es gäbe noch andere Leute.

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u/Ausspanner — 1 day ago

Ich überlege aktuell, meinen Körper online und vielleicht auch IRL zu „verkaufen“, um mein Leben zu finanzieren…

Throwaway Account, weil ich mir selber noch nicht sicher bin und das deswegen aktuell noch nicht mit meiner Person verbinden will✨

Ich überlege aktuell ernsthaft, meinen Körper online und vielleicht auch IRL bei „Bedarf“ zu „verkaufen“, um mein Leben zu finanzieren..

Jaja, nicht gerade der seltenste Internet Post ever, ich weiß🫪
Aber ich glaub ich muss einfach mal meine Gedanken irgendwo rausschreiben, vielleicht komm ich dadurch selbst zu irgendeiner neuen Erkenntnis

Ich bin 20, weiblich und aktuell arbeitslos. Hab davor paar Monate in einem Versicherungsunternehmen gearbeitet und davor 3 Jahre lang eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau gemacht. Und irgendwie haben diese Jobs mein komplettes Bild von Arbeit irgendwie zerstört.

Nicht mal unbedingt, weil die Arbeit „zu hart“ war oder sowas, sondern weil gefühlt ALLES nur ums Verkaufen geht und ständig Druck herrscht. Und ich will das nicht, ich mach mir in meinem Leben selbst schon genug Stress. Egal ob Versicherungen oder Einzelhandel, es ist immer dieses:

„Du musst heute XY verkaufen“
5 Stunden später:
„Wieso hast du heute so wenig verkauft?“

SORRY DU HUSO dass ich keine Kunden herbeizaubern kann😭 und SORRY auch, dass ich Leuten nicht moralisch gesehen irgendeine Scheiße andrehen will, die sie gar nicht brauchen. Wenn jemand keine Garantie will, dann IST das halt so. Ist ja nicht so, als hätte jede Person einfach Geld ohne Ende. ICH JA AUCH NICHT, DESWEGEN DENK ICH ÜBER SOWAS BLÖDES NACH.

Und wenn ich auf Indeed schaue, fühlt sich alles gleich an. Entweder Mindestlohn wo dann Kolleg*innen wahrscheinlich auch nicht toll sind, oder irgendwelche Provisionsjobs mit komplettem Zahldruck.

Klar gäbe es theoretisch auch andere Sachen. Ich könnte mir z.B. vorstellen, irgendwann Lehrerin zu werden oder generell mit Jugendlichen zu arbeiten. Aber dafür bräuchte ich Abi + Studium und ganz ehrlich ist BAföG und Miete in der Konstellation halt zum wirklichen LEBEN auch einfach nach Pain. Ich will mir auch einfach mal Sachen für mich kaufen.

Und ja Selbstständigkeit ist auch eine „Option“, aber keine Ahnung was genau ich da machen soll.

Meine Eltern sagen halt, ich „will zu viel“. Ich soll mir eine kleinere Wohnung mieten, günstiger leben usw.

Aber NEIN DANKE, ich will mich halt in meiner Wohnung wohlfühlen. Ich will auch mal neue Klamotten kaufen können, ohne direkt existential crisis zu bekommen. Ist mir egal ob das „Luxus“ ist laut anderen, und wenn ich dafür halt sowas machen muss, ja dann ist es vielleicht so, i don’t fucking know.

Naja und deswegen bin ich überhaupt auf diesen Gedanken gekommen.

Eine Freundin von mir verkauft beispielsweise auf markt.de Bilder, Videos, Unterwäsche von sich usw., ihr kennt das ja wahrscheinlich. Und ich hab mich die letzten Wochen zumindest bisschen ausprobiert aus Situationen heraus. Wenn mich jemand auf Reddit gefragt hat, hab ich halt Nudes gegen Geld geschickt.

Und keine Ahnung wie das klingt aber 20 bis 50€ für EIN Bild zu bekommen fühlt sich halt SO VIEL wertschätzender an als andere Jobs😭 und nicht mal „nur“ wegen des Geldes.

Ich mag die Komplimente. Ich mag dieses „begehrt werden“. Ich mag dass mich jemand attraktiv findet. Vielleicht ist mein Selbstbewusstsein einfach im Arsch, keine Ahnung, aber es fühlt sich irgendwie… gut an.

Gleichzeitig hab ich halt Angst, dass ich es irgendwann bereue, wie einem ja ständig gesagt wird.

Aber somehow, fühlt es sich aktuell nicht wirklich „schlimm“ an. Selbst die Vorstellung, dass irgendwann vielleicht irgendwo Bilder von mir landen könnten, löst in mir nicht wirklich Panik aus. Eher so ein „naja okay“. Die Leute schauen sowas ja offensichtlich freiwillig an, und kommentieren dann ja vielleicht auch wieder positiv…

Und dann ist da noch die Sache mit Treffen IRL.
Weil auf markt.de wohl auch öfter nach Treffen gefragt wird & man dafür teilweise 300 bis 1000€ bekommt. Und ja keine Ahnung, in meinem Kopf ist das dann halt direkt:
„Okay cool, das wären einfach direkt 2 Monate Miete“

Irgendwie würde ich das in meinem Kopf alleine schon für das Geld machen, egal ob ichs die paar Stunden nicht „schön“ finde.

Das was mir vielleicht am meisten „Angst“ macht ist Ablehnung. Also dass mich jemand eben NICHT attraktiv findet oder mich negativ bewertet oder sowas. Keine Ahnung warum mich das so trifft, aber tut es irgendwie. Zumindest die Vorstellung.

Ich weiß einfach nicht, ob das alles eine dumme Idee ist oder ob ich nur zum ersten Mal etwas gefunden habe, womit ich mich wenigstens bisschen „wertvoll“ fühle.

Keine Ahnung was ich machen soll tbh. Aber unendlich lange reicht zumindest mein Geld nicht mehr🫠

Danke fürs Lesen <3

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u/Smooth_Cunt_16167 — 3 days ago
▲ 7 r/VonDerBrust+1 crossposts

M26, keine Ahnung wohin mit mir..

TW Psychische Erkrankungen, Suizid, traurige Existenz

(ist ein neuer Account, mein normaler wirkt so, als hätte ich tatsächlich ein Leben..)
[Für den Ratschlag-Sub offenbar zu negativ, also versuch ichs hier..]
Hallo zusammen,

ich weiß garnicht so recht, wo ich anfangen soll. Einfach mal schreiben und gucken, was bei rum kommt..

Also erstmal zu mir:
Ich bin 26, arbeitslos, ohne Berufsausbildung, psychisch schwankend zwischen deprimiert und stark suizidgefährdet.

Aufgewachsen bin ich bei meiner Mutter, mit der ich auch immer noch zusammen wohne. Finanziell waren wir soweit ich mich erinnern kann, immer auf staatliche Unterstützung angewiesen. Als ich noch zur Schule ging, hatte sie immer mal wieder einen Minijob, aber das reicht natürlich nicht, um allein über die Runden zu kommen..
Psychische Probleme und vor allem Suchterkrankungen sind in der Familie keine Seltenheit.
Meine Mutter ist seit 18 Jahren trocken, mein (Lieblings-)Onkel hat bis zum Leberversagen getrunken, ein Onkel den ich nie kennengelernt habe, hat sich umgebracht, mein Bruder hat es mehrfach versucht,… ich denke, man versteht worauf ich hinaus will..

Angefangen bei mir hat es so Ende 2012 oder Anfang 2013, dass ich mir gewünscht habe, nicht mehr da zu sein. Resultat von Mobbing durch 2 Mitschüler, sowohl in der Schule als auch auf dem Weg nachhause. Ich war (oder bin?) sehr introvertiert, stottere (damals mehr als heute, aber es gibt immer noch „schlechte“ Tage..) und alles andere als selbstbewusst (das kann ich mittlerweile ganz gut überspielen) – also ein ziemlich „gutes“ Opfer..
Sagen wir, meine Motivation zur Schule zu gehen, nahm in der Zeit rapide ab. Ich hab Fehlstunden gesammelt wie ein Weltmeister, die die ich davor noch Freunde nannte, wandten sich von mir ab.
Das Mobbing nahm dann zwar ab (auch weil ich mich einem Lehrer anvertraut habe), aber die Angst blieb für den Rest der Realschulzeit.
2015 dann der Abschluss, mit 2,3 nicht atemberaubend, aber ok.

Das war der letzte „Erfolg“.

Abiturversuch auf dem Gymnasium. Nach einem Jahr abgebrochen, weil ich nicht klar kam. Da wurden die Depressionen dann auch wieder richtig übel. In der Zeit hab ich dann auch mehr Zeit zuhause als in der Schule verbracht. Hab zu der Zeit ein paar Mal mit einem Schulsozialarbeiter geredet, der mir aber nicht helfen konnte, weil ich offenbar damals schon ziemlich festgefahren in meinen Gedanken war und mir irgendwann keinen Termin mehr gegeben hat.

Bis hier (Juli 2016), hatte ich zum Glück noch eine gute Freundin, man könnte schon fast sagen Schwester, die mich vom „völlig wahnsinnig werden“ abgehalten hat.
Hätte ich besser auch mal ihr zugehört..

Dann bin ich aufs Berufskolleg, um da das Fachabitur zu machen.
Es lief anfangs echt gut, ich fühlte mich zum ersten mal als Teil einer Klassengemeinschaft. Gute Freunde, plötzlich ein Einser-Zeugnis.
Die Freude hielt nicht lange, ich habs wieder nicht geschissen bekommen, auf Kurs zu bleiben und irgendwann hab ich wieder Fehlstunden gesammelt, als wären es Briefmarken..
In der Zeit hab ich immer mal wieder halbherzig versucht, diese Probleme mal anzugehen. Die Betonung liegt auf halbherzig..

Zu dem Zeitpunkt war ich sozial komplett isoliert. Außer meine Mutter gabs da wirklich niemanden mehr..
Weil es ja trotzdem irgendwie weitergehen musste, hab ich dann ne Ausbildung gesucht und sogar eine gefunden.
Ich hasse es, mich ständig zu wiederholen, deswegen: ihr könnt euch sicher denken, wie das ausgegangen ist..

Jetzt war ich tatsächlich mal bei einem Psychiater.
Nachdem der mir aber sagte, ich soll mich zusammen reißen und endlich ein Mann sein, war das auch schnell wieder vom Tisch.
Hat das meinen Glauben in therapeutische Erfolge erschüttert? Ich denke schon.

2021 bin ich dann in eine Berufsvorbereitungsmaßnahme der Agentur für Arbeit gekommen.
Hat zwar beruflich nichts gebracht, aber immerhin hab ich da mal wieder soziale Bindungen aufbauen können, die Stand heute, auch noch halten. Also 2. Aber mit denen hab ich schon mehr geteilt, als mit allen anderen davor, also zählen die mindestens doppelt..

Ja.. nun bin ich seit 2022 arbeitslos. Koste euch allen nur Geld und nehm Wohnraum weg..
Keine Ahnung, wohin mit mir..
Die einzige Konstante sind die immer wiederkehrenden, depressiven Episoden.
Wobei.. „gut“ gings mir schon ewig nicht mehr, eben einfach nur weniger schlecht.
Es schwankt einfach nur zwischen „ich hätte nichts dagegen, wenn mich ein Bus über den Haufen fährt“ und „Warum tust du es nicht endlich, du feiges Stück Scheiße?“.

Und so bestehen die meisten Tage aus vor dem PC hängen, am Handy hängen oder im Bett liegen und warten, dass der Tag vorbei ist.
Da schwankt dann auch das Nachgehen von „Hobbys“. Zocken oder Filme schauen geht nur in den ok-en Phasen, in den Tiefphasen schlaf ich praktisch den ganzen Tag oder verlass das Bett einfach nicht.
Die Anführungszeichen um „Hobbys“ sind deswegen da, weil es sich manchmal weniger wie spaßige Freizeitgestaltung, als eher zwanghafte Realitätsverweigerung in meinem eigenen, kleinen Gefängnis anfühlt.

Ne Zeit lang hab ich dann mal versucht, Alkohol als Lösung zu probieren. Hat überraschend gut funktioniert.. zu gut, also hab ich wieder aufgehört, bevor es problematisch (und zu teuer) wird..

So was wie einen Rhythmus oder Tagesablauf hab ich nicht..
Ich geh ins Bett, wenn ich müde bin, steh auf, wenn ich nicht mehr liegen kann..
Esse Fertiggerichte, hab ne zweifelhafte (Mund-)Hygiene und mein allgemeiner Gesundheitszustand ist wahrscheinlich „Für Mitte 50 ganz ok, für 26 eine reine Katastrophe.“

Das einzige, was ich gut kann, ist mich für ne gewisse Zeit (ein paar Stunden maximal) „normal“ zu verhalten.
Wo ich merke, dass ich eigentlich ganz witzig sein kann, wohl eine ganz positive Ausstrahlung haben könnte und so..
Aber das raubt extrem viel Energie, so dass ich mich danach meistens erstmal ne Woche wieder zurückziehe..

Zwischen all dem Mist hab ich dann aber natürlich trotzdem noch die Kapazität, mir über Einsamkeit und fehlende Romantik/Liebe Gedanken zu machen. So als wäre ein Partnerin das Allheilmittel..
Klar, ich wünsche mir das sehnlichst.. aber in meiner Verfassung kann man mich keinem empfindsamen Wesen zumuten..

Wow, das ist mehr Text, als ich wollte..
Tut mir leid, wer es bis hier hin geschafft hat..
Ich komm zum Ende..

Ich hab keine Ahnung, was ich machen soll.
Keine Ahnung, ob ich überhaupt irgendne Zukunft hab.
Keine Ahnung, ob sich die Scheiße überhaupt noch lohnt.

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u/Sad_Monk_2077 — 3 days ago

Update zu einem Post von mir…. (Verknallt in Arbeitskollegin)

Hallo Zusammen,

ich (M27) habe etwa vor drei oder vier Monaten einen Post hier reingestellt. Ich hatte diesen Post dann im Nachhinein gelöscht um auf nummer sicher zugehen das diese Person um die es hier geht nichts davon erfährt (was unnötig ist da diese Person wie es sich rausstellt doch kein Reddit nutzt).

Hier die Kurzfassung zum gelöscht Post:

Arbeitskollegin (W26) und ich werden gemeinsam in eine Abteilung versetzt wir tauschen Nummern aus , sehen uns privat, verstehen und gut sind fast jedes WE zusammen was essen, abhängen,shoppen, lachen, reden etc. ich verknalle mich dermaßen in sie das sie wirklich zu 80% meiner Gedanken in Anspruch nimmt. Das nimmt solche Ausmaße das ich mich auf der Arbeit nicht konzentrieren kann und ich pausenlos an Sie denken muss. Sie ist mein letzter Gedanken beim einschlafen und das erste woran ich denke wenn ich wieder aufwache.

Problem: Sie hat einen Freund (Fernbeziehung). Das habe ich nicht sofort erfahren und sie hat es mir auch nicht gesagt gehabt das kam mehr oder weniger per Zufall ans Licht.

Nun das Update:

Sie hat mir erzählt das sie sich gestritten haben und sie nun mit ihm Schluss gemacht. Das sind jetzt zwei Wochen her seit Sie mir das gesagt hat. Meine Gefühle für Sie sind noch da. Ich habe jedoch die Befürchtung das ich ihr immer mehr egal werde…. Bspw. Jetzt am Mittwoch kurz vor dem langen Wochenende als ich Sie vor ihrem Haus abließ (wir fahren nach der Arbeit gemeinsam nachhause) hatten wir ausgemacht an einem Tag was essen zu gehen oder irgendetwas zu machen. ich hatte Sie sogar noch gefragt ob Sie es mir verspricht. Daraufhin meinte sie „Versprochen übermorgen“. Am Donnerstag nichts, war ja noch nicht übermorgen. Am Freitag habe ich Sie kurz angeschrieben und Sie hat nach 3 h mit einem nichtssagenden Satz geantwortet. Als ich ihr wieder geschrieben hatte kam keine Antwort. Das gibt mir das Gefühl das ich einfach nicht den selben Stellenwert in Ihrem leben habe wie sie in meinem.

Mein eigentliches Problem:

Ich muss immer noch an Sie denken und das nimmt langsam ungesunde Ausmaße an und ich werde langsam sehr abhängig von Ihr. Mir ist aufgefallen das meine Stimmung stark sinkt wenn sie mir etwa nicht schreibt. Nicht selten passiert es dann das ich plötzlich anfange wie jetzt gerade mich in meinen Gedanken zu verlieren weshalb sie mir nicht schreibt ob ich was falsches gesagt habe oder ob Sie sich mit jemand anderen trifft und meine Chancen nun alle weg sind oder ihr was an mir nicht gefällt oder was auch immer. Diese Gedanken ziehen mich runter so, dass ich an diesem WE so ziemlich nichts gemacht habe außer an sie zu denken und zu existieren. Kein Zocken, kein treffen mit anderen Freunden, keine Kaffeepause mit Familie. Keine Hobbys. Nichts. Einfach nichts und nichts lenkt meine Gedanken ab.

UND das liebe Freund gefällt mir nicht… Ich hatte schon immer mit ganz viel Trauer aufgrund fehlender Beziehung zu kämpfen und bin etwa zur „Corona Zeit“ mit mir selbst ins reine gekommen in dem ich realisiert und auch akzeptiert habe das ich immer unglücklich sein werde von ich von anderen Personen oder Dingen abhängig bin. Erst recht weil diese Dinge nicht unter meiner Kontrolle stehen. Das ging bis vor vier Monaten auch gut.

Ich denke ich muss, so schwer es auch sein mag, akzeptieren das dies genauso eine Sache ist die mit der Zeit vergehen muss und auf die ich einfach keinen Einfluss habe. Ob ich mich nun innerlich hiervon zerfressen lasse oder nicht wird an der Sache nichts ändern. Ich habe es schon einmal geschafft diese art Trauer zu überwältigen dann muss ich es dieses mal auch schaffen.

Das soll nicht heißen das ich dich nicht Liebe Sarah B. Du bist und bleibst in meinem Herz eingeschlossen… ich muss nur damit umgehen können.

Ich wollte das einfach mal loswerden, manchmal hilft es einfach sowas „von der Brust“ zu schreiben :D

Danke wenn du das bis hierhin gelesen hast :)

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u/whodis_98 — 5 days ago

Das Leben ist mir völlig egal

Mir ist das Leben völlig egal.

Objektiv gesehen hab ich ein gutes Leben. Gab ein paar Sachen die mich Anfang 20 sehr mitgenommen haben und aus denen ich mich aus eigener Kraft ausgearbeitet habe. Ich habe dann eine Ausbildung in der Bank angefangen, konnte verkürzen, wurde direkt übernommen und auf einen (für Berufsanfänger) verantwortungsvollen Posten gesetzt. Frühzeitig kommuniziert, dass ich nochmals studieren will (das davor musste ich abbrechen weil das Leben einfach zu sehr dazwischen gefunkt hat).
Jetzt bin ich in meinem zweiten Studium, mit guten Noten, nächstes Jahr kommt der Bachelor. Nebenbei arbeite ich als Werkstudent in einem internationalen Konzern, die Arbeit macht mega Spaß und ist genau mein Ding, die Kollegen sind nett und hilfsbereit. Ffs, ich verdiene als WS sogar mehr als nach meiner Ausbildung.

Ich habe guten Kontakt zu meiner Familie und besuche sie so oft wie möglich (anderes Ende von Deutschland), habe Freunde mit denen ich mich regelmäßig treffe, habe aber auch kein Problem allein unterwegs zu sein. Ich habe Hobbies die mir Spaß machen. Ich habe Pläne für die Zukunft.

Und gleichzeitig wäre es mir völlig egal, wenn morgen ein Bus kommt und mich überfährt. Und zwar nicht im Sinne von "Ich bereue nichts, denn ich habe mein Leben so gelebt wie es wollte." Einfach im Sinne von "Gottseidank."
Und den Gedanken hab ich nicht erst seit ein paar Wochen, sondern seit ich 7 oder 8 bin. Seitdem ich ein Kind war weiß ich, dass das Leben eigentlich komplett sinnlos ist. Man wird nicht gefragt ob man die ganze Scheiße überhaupt will, muss 80 Jahre irgendwie rumbringen und dann stirbt man und es war eh alles für die Katz', weil du dann eh keinen mehr juckst.

Tldr; Ich habe mir objektiv ein gutes Leben aufgebaut, aber am Ende ist es auch nichts anderes als Zeit totschlagen. Einfach weil man ja irgendwas machen muss.

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u/ElaineRosier — 4 days ago

Wann kann ich endlich sterben?

Ich bin gerade mal wieder an einem Punkt, an dem ich einfach nicht mehr leben möchte. Ich werde mein Leben nicht selbst beenden, weil ich es ein paar Menschen nicht antun kann und sich das auch irgendwie wie aufgeben anfühlt. Aber ich hoffe aktuell einfach nur, dass ich sterbe. Ein Unfall, oder irgendwas anderes. Einfach damit es endlich vorbei ist.

Es ist nicht so, dass ich mein Leben nicht mag. Eigentlich bin ich stolz auf das, was ich mir aufgebaut habe. Aber immer wenn ich mich aus einem Loch rauskämpfe, kommt das nächste. Langsam sehe ich keinen Sinn mehr darin. Sobald ich inne halte holt mich meine Vergangenheit ein. Ich spüre die die berürhungen von den Männern, die mir so viel genommen habe. Ich fühle die Angst. Und immer, wenn es etwas besser wird. Passiert irgendwas anderes in meinem Leben, was mich wieder aus der Bahn wirft.

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u/ExoticSide1 — 6 days ago

Kummerkasten der Woche

Hallo,

habt ihr Kleinigkeiten, die euch belasten und ihr loswerden wollt? Dafür ist dieser Post da!

Schreibt euch in den Kommentaren die Last von der Seele!

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u/zuzieey7719 — 5 days ago

die längsten sekunden meines lebens

es war ein komischer abend. ich leide an depressionen und lag den ganzen tag im bett. kurz davor verabschiedete ich mich von meiner freundin, die übers wochenende in die heimat fuhr. ich hatte ein komisches gefühl.

ich überwand mich und raffte mich auf, um unsere gemeinsame wohnung zu putzen und ihr eine freude zu machen. ich ging spazieren, kaufte ihr blumen sowie ihre lieblingssüßigkeiten und ging danach das putzen an.

ihr laptop stand offen auf dem küchentisch und was ich dort sah, ließ mich erstarren. geöffnet war ein chat mit einem mir unbekannten mann. sie schrieb, sie sei bald da, und er erwiderte, ob sie sich heute wieder treffen.
ich brach zusammen. einige zeit später griff ich zum telefon, um sie zu konfrontieren. ich fragte, ob sie mir fremdginge.
sie schwieg.

es waren die längsten sekunden meines lebens.
sie sagte ja und legte nach weiterem schweigen auf.

ich versuchte sie anzurufen, aber sie nahm nicht ab. sie schrieb, sie sei mit ihrer familie zusammen und könne jetzt nicht, das sei unhöflich.

stundenlang saß ich ohne jegliche infos auf dem küchenboden und heulte. ich schlug meinen kopf an die wand aus wut gegenüber meiner verdammten depression.

ich setzte mich auf das sofa mit blick auf den flurschrank. in ihm hatte ich eine woche zuvor den verlobungsring versteckt, der wenige tage zuvor ankam. weitere stunden vergingen. ich rief einen guten freund und meine familie an. sie sagten, sie kommen. ich saß auf der rückbank und konnte kaum atmen. plötzlich ein anruf. sie schrie mich an. es sei meine schuld wegen meiner depression, ich habe ihr keine wahl gelassen. ich legte auf.
das darauffolgende jahr war die hölle. eineinhalb jahre ist das alles nun her. und trotzdem verfolgt es mich und ich vermisse sie.

trotz allem, was du getan hast, wünsche ich dir nur von ganzem herzen das beste. du rockst das!

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u/Amazing-Length8691 — 7 days ago

TW Akutsituation suizidal

Freundin akut suizidal. Bin gerade bei ihr. Sie schreibt ihr testament. Hab alles versucht. Polizei nimmt sie nicht mit weil bei klarem Verstand. RTW nimmt sie nicht mit aus gleichem Grund. Kann nur abwarten, bis sie abhaut. Sie nimmt keine Hilfe an, kein Argument. Sie hätte mich rausgeschmissen wenn ich weiter geredet hätte

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u/Mahdkasp — 7 days ago

Partnerin forscht immer nach..

Wenn ich etwas erzähle und eine Person erwähne oder eine Begebenheit oder ein Geschehnis/Erlebnis, fragt sie immer weiter nach.

Sobald ich den Namen erwähne, muss sie direkt auf Instagram schauen ob ich der Person folge.

Heute war wieder so ein Vorfall, das ich eine weibliche Person auf Vinted gefunden habe, die meine Freundin auch persönlich kennt. Meine Freundin wolle direkt den Namen des Profils wissen. Habe ich nicht genannt. Habe ihr nur einen Artikel aus dem Profil gezeigt und sie hat sofort nach dem Artikel gesucht und das Profil dann auch gefunden und hält mir das jetzt vor wie toll es doch ist das sie es gefunden hat und sich nur dafür interessiert, was die Person auf vinted hochlädt.

Wenn ich ihr erzähle das ich unterwegs war, will sie direkt wissen mit wem, was die Gesprächsthemen waren, was der Grund für das Treffen war etc.

Selbst wenn es nur eine Ausfahrt mit dem Motorrad war.

Mittlerweile macht es garkein Spaß mehr und ich erzähle kaum noch was, weil immer alles hinterfragt wird, man die Gesprächsthemen offenlegen soll , die Gründe nennen wieso man Zeit miteinander verbracht hat, wo und wie es dazu kam.

Ich kriege mittlerweile Kopfschmerzen wenn sie nur den Mund aufmacht.

Sie will auch immer sehen wem ich folge und wer mir folgt, zum Glück hab ich sie auf Instagram schon entfernt. Ist ja nicht mehr auszuhalten.

Achja, kennenlernen und fremdgehen sind definitiv ausgeschlossen.

Einen gemeinsamen Freundeskreis haben wir beide nicht. Deswegen verbringe ich Zeit mit Menschen, die die selben Interessen teilen wie ich.

Neigt das schon zur Kontrollsucht? Eifersucht? In welche Richtung führt das ganze?

In ihren Augen ist das wohl normal und es ist normales Interesse. Für mich ist das ganze nur noch anstrengend.

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u/selfinvestmnt — 7 days ago

Der kleine Sieg der Woche

Was hast du diese Woche geschaft worauf du stolz bist oder worüber du dich gefreut hast?

Es muss nichts Großes sein, sondern kann auch z.B. eine kleine Geste sein, über die du dich besonders gefreut hast.

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u/IT_legend — 7 days ago

Heute traf ich auf meinen Schulmobber

Sie war einst eine gute Freundin, jedoch war immer sehr offensichtlich, dass sie im Mittelpunkt stehen muss, und sobald dies nicht gegeben war, hat sie die Freundschaft erst manipuliert und dann zerstört. Wir waren in der 5 Klasse als das ganze begonnen hat. Ich wurde regelmäßig beleidigt und zusammengeschlagen. Sie erfand Gründe, warum das passiert, und keiner hat es jemals hinterfragt. "Freunde" distanzieren sich von mir, Lehrer schauten weg und irgendwann ging es mit Selbstmordaufforderungen weiter. Mit der Zeit, als alle älter wurden, stellten sich viele auf meine Seite, entschuldigten sich und standen für mich ein. Es kam dazu, dass sie die Klasse wechselte, aber im Hintergrund weiterhin aktiv Menschen in meinem Umfeld manipulierte. Ich war kein Einzelfall. Ich war nur die einzige, die dagegen gegangen ist. Die Beziehung ihrer nächsten besten Freundin zerstörte sie mit einer Lüge. Auf dem Schulhof. Sie demütigte sie mit einem Gerücht, welches bis heute noch an ihr klebt. Einer anderen besten Freundin hat sie den Kopf auf Nacktbilder anderer gephotoshopped, sie ausgedruckt und in die Briefkästen ihrer Familie verteilt. Sie schlief mit dem Verlobten ihrer Halbschwester, weil sie Beweisen wollte, dass "jeder sie will". Das ganze ging selbst in die Erwachsenenjahre rein. Heute sind wir beide Ende 20. Sie ist verheiratet und hat neulich einen kleinen süßen Jungen auf die Welt gebracht, aber dennnoch hält sie nicht still. Heute tauchte sie bei mir auf Arbeit auf, redete mit mir wie mit einer Aussätzigen und als ich nicht auf ihre Provokationen reagierte und Neutral blieb, beschwerte sie sich bei meiner Chefin, die das ganze jedoch mitbekommen hat und ihr Hausverbot erteilte. 2 Stunden später, auf dem Weg nach Hause, erfuhr ich schon all die Gerüchte die sie erneut über mich in die Welt setzt. Das schlimme daran ist, ihre Familie zieht mit. Ihre Mutter und Oma ganz vorne mit dabei. Und es gibt bis heute noch Menschen, auch die, denen sie bereits selbst Leid angetan hat, die sich immer wieder auf ihre Seite stellen. Die Ausreden waren immer "Ich dachte du wolltest mir den oder das wegnehmen" und das war irgendwie immer für alle eine plausible Erklärung für ihr Verhalten. Ich fing am ganzen Körper an zu zittern, weil ich gehofft hatte, dass 11 Jahre nach dem Abschluss (und wir haben uns seitdem kaum gesehen), diese Person ENDLICH erwachsen wird. Vor allem als Mutter. Aber nun versucht sie meinen Ruf zu zerstören und mir mein Leben wieder zur Hölle zu machen. Kaum einer hinterfragt auch nur irgendeine Information, die aus ihrem Mund kommt. Auf die Frage, was wir ihr getan hätten, antwortete sie immer "das wissen sie selbst". Ich finde es erschreckend, dass eine 27 Jährige Frau, derartigen Hass in sich trägt, für Menschen die ihr einst den Rücken frei-hielten und bis heute sehr große Geheimnisse wahren. Warum fühlt sie sich nach all den Jahren immernoch provoziert, wenn man nicht auf ihre Beleidigungen anspringt? Während sie ihr Kind auf dem Arm hält, welches genauso verdutzt geschaut hat, wie ich.

Sie hat sich selbst so viele ehrliche Freundschaften zerstört, aber sie macht weiter. Weil sie es kann. Weil keiner gegen sie gehen will. Bis heute ist sie in der Lage sich in die Opferrolle zu stellen, und das so glaubwürdig, dass ich jahrelang die Schuld bei mir suchte, bis ich zur Therapie ging. Bis ich mit Menschen den Kontakt suchte, denen sie das gleiche angetan hat. Es hat Jahre gedauert, bis ich irgend eine Art von Selbstwert und Selbstbewusstsein aufgebaut habe. Und sie ist Immernoch in der Lage es zu zerstören, selbst wenn ich es mir nicht anmerken lasse.

Ich wünsche ihr und vorallem ihrem Kind von Herzen nur das Beste. Ich würde mich niemals auf so ein Niveau herabbegeben wollen, um ihr etwas schlechtes zu wünschen. Aber ein kleiner Schrei nach Gerechtigkeit ist dennnoch vorhanden. Warum gewinnen solche Menschen? Warum denken einige, dass ihre erlogene "Popularität" aus der Schulzeit, sie im Erwachsenenleben weiterbringt?

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u/aplacewithnoname_ — 9 days ago
▲ 7 r/VonDerBrust+1 crossposts

Wunsche nach mehr, Heimweh, Einsamkeit - ganzes Leben fühlt sich falsch an

Ich bin 19, Mädchen, und studiere und wohne grade in einer 170.000 Einwohnerstadt ungefähr zwei Stunden von meinem Heimatdorf (8-17000 Einwohner…) entfernt. Arbeite nebenbei 14 h.
Ich hab das Gefühl, ich mache alles falsch, will aber auch niemand enttäuschen und jetzt ist es zu spät. Und abbrechen kann ich einfach nicht. Auch kündigen fühlt sich schwer an weil will auch Chef nd enttäuschen.

Ich hab schon immer von mehr geträumt, weiß nichtmal wovon, hab geträumt in Brasilien geboren zu sein, die Mentalität dort ist ganz anders als unsere. Natürlich weiß ich, es gibt mehr als genug negatives dort auch.
Ich möchte alle Leben leben, mich zieht es in so viele Stödte und es bricht mir das Herz, das ich nicht jede Realität leben kann, 16 in London, 20 er in Paris, Asien, Südafrika, alles… Wie, ich bekomme nur ein Leben, bzw wie ich wurde in dieses Dorf gesetzt obwohl alles in mir nach mehr brennt?

Das Problem ist, dieses Dorf wo ich herkomme hält mich klein, Leute haben die Mentalität dass ein sicherer Job für 40 Jahre perfekt ist, dann ein Mann und zwei Kinder, diese regelmässig zu Oma bringen, Ostern und Weihnachten mit der Familie und einmal im Jahr nach Italien. Man soll dankbar sein und das Leben passiert grossteils für die Arbeit. Versteht mich nicht falsch, wenn das für Leute das Richtige ist, ist das toll und ich freue mich wirklich von Herzen für sie. Aber ich habe mich schon immer falsch gefühlt.
Gleichzeitig KANN ich ja niemals ganz gehen, weil es mein Zuhause ist und meine Familie und besten Freunde dort leben. Ich vermisse sie, und weggezogen zu sein ist hart obwohl ich eh ständig heimkomme. Gleichzeitig hab ich das Gefühl ich sollte noch weiter wegziehen (zB Wien oder München), da ich dort mehr Leute mit ähnlichen Mentalitäten treffen kann und die Möglichkeiten grösser sind…
Aber ich liebe auch mein Zuhause.

Ich weiß nicht was meine Ziele oder träume sind, und hab das Gefühl mit meinem Wirtschaftsstudium mache ich das Falsche. Aber jetzt bin ich schon ein Jahr drin. Eigentlich wollte ich immer Psychologie studieren, aber wusste nie was ich damit machen soll. Klassische Berufe mag ich sowieso nicht aber das ist natürlich leicht zu sagen. Medizin ist auch vom Interesse her noch ganz gross in meinem Kopf. Aber jetzt hab ich mir hier schon eine Freundesgruppe, die toll ist!!, und ein kleines Leben aufgebaut und wieder weggehen fühlt sich auch falsch an. Ich werde extrem schnell abhängig von Orten und Menschen

&gt; (hab auch paar Mentale Themen (Depression, Borderline Symptome, extreme Angst „vergessen“ zu werden, Zukunftsängste und Verlustängste), die bei dem ganzen reinspielen, und bin als Person und emotional extrem instabil)

Jeder Winter ist die Hölle für mich, in Österreich werde ich immer so winterdepressiv und das geht jedes jahr für 4 Monate so, in denen ich mich wirklich überreden muss dass das alles Sinn macht.
Ich hab auf jeden fall keine Ahnung was ich machen soll, in welche Stadt ich gehen soll, und bereue extrem, nicht gewartet zu haben bis ich wusste was sich besser anfühlt. Und wenns auf einmal ein Studium in Spanien gewesen wär dann seis so.
Jetzt mach ich Praktikas und versuche Karriere zu machen, damit ich mein Studium nicht verschwende, aber ich wünschte ich hätte ein Gap year gemacht, wirklich. wobei ich viel gelernt habe über mich selbst bis jetzt, und ich mich zuhause vielleicht verloren hätte. Habe mich hier aber auch verloren.

Ausserdem finde ich wenn man nicht in Uni / Schule ist, ist es schwer wirkliche Freunde zu finden. Deshalb stresst es mich so jetzt das Richtige zu wählen, weil ich ab einem gewissen Zeitpunkt egal wohin ich ziehe einsam sein werde, denk ich mir. Weil die Freunde trifft man nicht einfach auf der Straße.

Ich bin sehr einsam hier, alleine zu wohnen. Obwohl ich viele Bekannte und vorallem Zuhause auch Freunde habe die mir so nahestehen. Aber fühle mich unverbunden mit allem, auch meinem Leben. Ich bin ein sehr extrovertier Mensch und bin der Meinung Liebe und Verbindung sind zwei der wichtigsten Dinge im Leben. Nicht unbedingt romantisch gemeint. Gleichzeitig strebe ich nach finanziellem Erfolg, deshalb ist auch einfach irgendein Job und dann viel reisen, backpacking, oder halt grade so über die Runden kommen, hauptsache ich sehe die Welt, nie für mich in Frage gekommen.

&gt; Ich fühle mich einfach falsch egal was ich mache, und am liebsten würde ich noch zuhause wohnen bei meinen Eltern, noch zur Schule gehen und keine Verantwortung tragen und vorallem nicht ein leben aufbauen oder arbeiten, ich kann mir nicht vorstellen irgendwann alleine zu sein und zu arbeiten und alles…
Ich schlafe nachts nichtmehr durch und wache so oft auf, weil ich seit 4 Monaten auf Dauerstress bin… Fühle mich einfach klein und verloren und will einfach rausfinden worauf ich hinarbeite

Falls sich jemand das alles durchgelesen hat, du hast wirklich die Welt verdient, ich danke falls jemand einen Tipp hat. Vielleicht irgendwas ausser „beruhig dich, alles wird gut“, denn das versuche ich aeit Monaten aber es geht nicht…
Tl;dr: Was wenn man nurnoch nach Hause will, aber gleichzeitig grosse Ziele hat, das Zuhause einen kleinhält und man nicht stehen bleiben will? Es gibt zu viele Möglichkeiten…

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u/hubbabubba157 — 10 days ago

Ich bin so müde davon, dass meine bloß Existenz mein Leben lang für Leute ständig eine Last darstellt.

Es ging schon in meiner frühen Kindheit los. Seit ich mich erinnere, mochten mich meine Eltern einfach nicht. Ich wurde ständig angeschrien, geschlagen, beschimpft, für Dinge beschuldigt, die andere gemacht haben. Der Rest der Verwandtschaft hat mich distanziert behandelt, aber größtenteils ignoriert. Im Kindergarten wurde ich auch ständig von der Erzieherin angeschrien.

Dann bin ich nach Deutschland gezogen. Ich habe mich zwar mit paar anderen Ausländerkindern angefreundet, aber auch da gab es schon welche, die explizit mich nicht mochten. Bspw brachte mal ein Junge Bonbons und hat jedem Kind in der Kindergartengruppe einen Bonbon geschenkt, außer mir und eine Erzieherin mobbte mich. Sie sagte mir bspw mal, dass es für mich höchstens für die Hauptschule reichen wird (das hat sie in meiner Muttersprache gesagt) und sonst ständig angeschrien für etwas, das ich nicht verstanden habe, weil ich noch kein Deutsch konnte.

Dann die Grundschule. Auch da gab es Lehrer oder Eltern von Freunden, die ihre Abneigung vor mir nicht mal versucht haben zu verstecken.

Als ich in die 5 Klasse aufs Gymnasium kam, war es am schlimmsten. Ich wurde von der ganzen Klasse gemobbt, Lehrer haben entweder weggeschaut oder mitgemacht. Besonders meine Sportlehrerin, die sich immer den Spaß erlaubt hat, mich dazu zu zwingen etwas vor der ganzen Klasse vorzuführen, wenn sie gesehen hat, dass ich was nicht konnte, um mich dann anzuschreien und der ganzen Klasse mehr Gründe zum Mobben geben. Ich hatte dort lediglich eine „Freundin“, die mir auch ständig sagte, dass ich dumm wäre und ihre Mutter mich so hasste, dass sie irgendwann dafür gesorgt hat, dass ihre Tochter den Kontakt zu mir beendete.

Habe dann in der Mittelstufe die Schule gewechselt und bin runter auf die Realschule, da hat glücklicherweise das Mobbing durch Kinder aufgehört, aber das der Lehrer ging weiter. In meiner ersten Woche kam eine Lehrerin zu mir und sagte mir, dass sie möchte, dass ich noch „weiter sinke“ und sie mich auf der Hauptschule sehen möchte. Sie hat mich immer eine oder zwei Noten schlechter bewertet als bspw meine Abschlussarbeit war und mich im Unterricht immer wieder angeschrien, genau wie eine weitere Lehrerin.

Später in der Uni wurde es kaum besser. Leute setzten sich immer so, dass sie nicht neben mir sitzen müssen, habe dort lediglich eine Freundin im ganzen Studium gefunden, auch da gab es Dozenten, die sich mich rausgepickt haben, einer hat mich aus dem Kurs geworfen, mit dem Vorwand, dass ich ständig krank bin, ich war nur ein mal zwei Wochen mit Attest krankgeschrieben in einem Kurs, der offiziell nicht mal eine Anwesenheitspflicht hatte.

Ich habe nie was gemacht. Ich war nie laut, war nie störrisch, habe niemals eine Autorität respektlos behandelt, ich mache keinem was, habe ich nie, ich habe einfach nur vor mich hinexistiert. Trotzdem ist meine bloße Existenz für so viele Menschen einfach nur ein Grund, um mich zu quälen.

Mittlerweile bin ich Anfang 30 und habe kaum Kontakt zu Menschen. Habe einige flüchtige Bekanntschaften, die ich sehr sporadisch mal treffe, aber die meisten Wochenenden bin ich zuhause und das ist okay. Hier alleine kann mir niemand was. Ich ziehe einfach nur den Hass der Leute auf mich schon seit meiner Geburt und das ist etwas, das sich durch jeden meiner Lebensabschnitte zieht. Ich bin so müde. Ich will einfach nur alleine sein, bis ich irgendwann hoffentlich wenigstens in Frieden sterben kann

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u/Seraphina_Renaldi — 11 days ago

Ich hatte noch nie tiefe Freundschaften und leide jeden Tag mehr darunter

Hallo Menschen,

ich hatte bisher in meinem (noch nicht allzu langen) Leben (mitte 20) noch nie einen richtigen Freundeskreis oder tiefe Freundschaften. Ich bin niemandem wichtig, keiner denkt an mich, ich werde nie gefragt wie es mir geht, oder was ich so erlebe. Ich werde nie eingeladen. Ich habe oft den Eindruck, das meine Freundschaften die ich führe extrem oberflächlich sind und ich niemandem wichtig bin. Oft mache ich das an Dingen fest wie das sich nicht mehr gemeldet wird obwohl es versprochen wurde, das Dinge vergessen werden, meine Haustiere bei meiner Abwesenheit halbgar und kalt behandelt werden usw.

In Gruppensituationen habe ich nie ein Gefühl von Zugehörigkeit. Ich werde eher ,geduldet‘.

Ich wünsche mir auch Abende, in denen ich gemeinsam mit 2-3 Freunden ein Bier trinken kann. Ich wünsche mir Abende, in denen man gemeinsam in einer WG Wohnung hockt und über Gott und die Welt spricht. Ich möchte gern mal auf ein Festival, auf einen Geburtstag der sich für mich gut anfühlt. Ich möchte auch in einer Whatsapp Gruppe sein, in der sich ausgetauscht wird. Ich möchte auch gerne eine Person sein, an die man denkt wenn man was aufregendes erlebt und es mit dieser teilt… nur leider bin ich das eben nie.

Das ganze beschäftigt mich mein ganzes Leben lang. Ich sehne mich sehr nach sozialen Kontakten und es macht mich fertig das ich das nicht habe. Manchmal kriege ich da auch sehr dunkle Gedanken, weil alles aussichtlos erscheint. Vor allem wenn ich andere beobachte, mit wie vielen sie schreiben oder das sich um diese Person ,gekümmert‘ wird.

Kennt das jemand von euch?

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u/Objective_Funny9588 — 10 days ago

Will nicht hier sein

Mein Leben ist sinnlos und ich werde niemals glücklich werden. Ich tu mittlerweile so als wäre alles in Ordnung. Meinen Freunden erzähle ich auch gar nichts mehr von meiner Psyche, und bei meiner Therapeutin sag ich auch gar nichts mehr. Ich wäre so gerne einfach tot, kann es aber nicht tun weil es meine kleine Schwester zerstören würde, und meine Freunde usw. Mittlerweile denke ich jeden Tag an das Sterben, und ich wünschte ich wäre einfach nicht hier. Oft wünsche ich mir ich würde eine tödliche Krankheit kriegen, dann könnte ich endlich sterben ohne das es meine Schuld ist. Jeden Tag fühle ich mich leerer, ich bin erst 20 aber ich habe schon aufgegeben. Ich wäre sehr gerne glücklich aber werde ich niemals sein.

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u/Routine-Cheek2320 — 12 days ago

ich bin der größte loser des Universums

ich bin 37, extra fett, Jungfrau, verklemmt und offensichtlich zu naiv für diese Welt.

wollte mich für gute Arbeit belohnen und hab all meinen Mut zusammen und eine Dame des "professionellen" gewerbes kontaktiert.

heute mit ihr getroffen. fast die volle Zeit an ihr rumgeleckt wie der letzte Lauch, selbstverständlich ohne viel Reaktion. keinen hoch bekommen und nach Ablauf der gebuchten Zeit unverrichteter Dinge von dannen gezogen. beim Einkaufen danach fällt mir auf das der zweite hunnie den ich eingesteckt hatte verschwunden ist. klassischer 2 Personen trick. sie lenkt ab (boobies helfen lol), komplize klaut.

das traurige ist: ich hätte mich gerne wieder getroffen. ich bin nichtmal wütend. enttäuscht auf jeden Fall, aber fast schon dankbar das es nur der extra Schein als Lehrgeld war. ec-karten alles noch da.

na mal schauen, vielleicht wird noch ne nachträgliche Erpressungsnummer draus. so mit versteckter Kamera gefilmt und dann "gib geld sonst sehen das alle".

joke's on you. da klickt niemand freiwillig an.

wird bestimmt ne nette session bei meinem psychiater wenn ich die Story auspack.

so long. Just kill me now.....

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u/show_me_nsfw_pls123 — 13 days ago

seit jahren einsam &amp; isoliert aber wünsche mir kontakt

hi,

ich bin m22 und mich belastet meine einsamkeit nun schon sehr lange (knapp 7 jahre). mittlerweile beeinflusst sie auch körperlich (schlafmangel, panikattacken, keinen appetit, übelkeit)

ich bin introvertiert, habe mich leider mittlerweile sozial komplett zurückgezogen. ich lenke mich ab durch meine arbeit, durch internetsucht, versuche mir gutes zu tun in dem ich ins gym gehe, koche, manchmal joggen gehe etc. doch trotzdem reicht es einfach nicht um meine dauerhafte einsamkeit auszuhalten.

besonders als junger mensch ist es mir sehr unangenehm mir einzugestehen, dass ich seit jahren keine freunde oder eine beziehung habe. Der Vergleich mit anderen in meinem Alter tut mir einfach nur extrem weh.

Ich suche eigentlich nichts mehr als eine kleine Gruppe an Freunden mit denen man spontan etwas unternehmen kann, egal was. Alleine etwas zu unternehmen fällt mir immer schwerer, weil es einfach keinen Spaß mehr macht. Besonders jetzt im Sommer tut das einfach nur weh.

Ich überlege mir schon lange, mich in Therapie zu begeben, doch weiß nicht so Recht wo ich anfangen soll und ob es mir überhaupt helfen kann, solange ich meine Verhaltensweisen nicht ändere. Ich bin einfach ziemlich ratlos.

Danke fürs lesen. Vielleicht gibt es ja jemanden der hiermit Erfahrung hat.

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u/faithful_offense — 13 days ago

Ein ganz trauriger Geburtstag aus dem banalsten Grund

Ich weiss nicht wieso, aber ein Geburtstag blieb mir bis heute noch im Gedächniss, obwohl es schon über 14 Jahre her sein muss.

Es war mein 6ter Geburtstag. Also noch ein Geburtstag an welchem die ganze Kindergarten Klasse eingeladen war. Als man noch Themenparties hatte und im Arielkleid herumrannte und allerlei Partyspiele zusammen spielte.

Und eines davon war eine kleine Eiersuche. Auf dem gesamten Spielplatz waren Überraschungseier versteckt und jeder bekam ein Körbchen fürs Sammeln. Nur blieb meins leer. Als Geburtstagskind freute ich mich natürlich am allermeisten auf die Jagd und nahm es doppelt so schwer als alle anderen weiterhin Eier fanden. Während ich vergeblich suchte und suchte bis ich mich in einem Tunnel verkroch und allein vor mich hin weinte.

Bis heute geht mir diese Erinnerung noch nach. Mein grösster Wunsch ist es, diesen Tag nachzuholen und diesesmal mit einem vollen Körbchen zurückkommen. Allein der Gedanke daran bringt mich fast zu Tränen.

Ihr denkt euch wahrscheinlich gerade "Jetzt komm mal da drüber hinweg, du bist jetzt erwachsen, sei nicht so kindisch!"

Und es stimmt ja. Das ist wirklich kindisch von mir noch an so einer Erinnerungen nachzutrauern. Aber ist der Wunsch, es auch mal geschafft zu haben, nach all den Jahren wirklich abwegig?

Ich wollte doch auch nur ein volles Körbchen, wie die anderen. Und es war doch auch mein Tag, nicht war?

Wie dem auch sei, das musste raus. Ich werde selber keine solche Eierjagd für mich selbst inszenieren und die Chance dass sich a) meine Eltern noch daran erinnern geschweige es nachholen wollen oder b) mein Ex der mir versprach das gemeinsam mit mir nachzuholen das ganze organisieren werden, sind so gering, ich habe die Hoffnung bereits aufgegeben. Nicht aber die Erinnerungen.

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u/camouflage_beret420 — 13 days ago