r/VonDerBrust

Ich habe den Kontakt zu gemeinen „Freunden“ abgebrochen

Ich habe gesundheitsbedingt etwa 20kg unfreiwillig abgenommen und quasi alle meine Muskeln verloren.

4-5 Freunde wissen von meinem gesundheitlichen Leid und wie sehr es mir Komplexe macht und mich psychisch mitnimmt. Trotzdem meinten sie, die letzten Wochen und Monate sich deshalb über mein Gewicht lustig zu machen.

Heute hat’s mir gereicht und ich habe sie alle ohne Ankündigung überall blockiert und gelöscht.

Bisschen schade, mit Menschen mit so einem Charakter will ich aber nichts zu tun haben. Ich wurde in meinem Leben oft genug klein gemacht und bin deshalb irgendwann konsequent geworden.

Wisst ihr was lustig ist? Als ich vor gewisser Zeit zugenommen und Muskeln aufgebaut habe, haben diese Menschen mich nach Tipps gefragt.

Ich fühle mich frei und wohl. Keiner darf mich denunzieren.

Kleiner Edit: ich habe sie mehrfach darauf angesprochen und ihnen gesagt, dass sie doch ganz genau wissen, dass ich nichts dafür kann und ich sowieso mehr als genug Komplexe habe. Als Antwort kam immer nur „ach ist doch nur Spaß“ und ähnliches. Für mich ist das aber kein Spaß. Es ist verletzend. So geht man nicht mit Freunden um.

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u/SeaAside8930 — 20 hours ago

meine beste freundin will aktuell nicht *mehr*😭

ich weiß das quasi schon seit wir uns kennen, aber je nach zyklusphase kickt es mal mehr und mal weniger rein, und heute ist wieder besonders schlimm, gerade weil wir so viel zeit wieder verbracht haben, und ich dachte ich schreib einfach meine gedanken mal auf🙂‍↕️

sie ist einfach SO wundervoll, ich liebe ihre art, ihren humor, dass wir eigentlich alles genauso witzig finden wie die andere, dass man ihre aktuelle stimmung total merkt (laut ihr zwar nur ich, aber naja😭), dass sie einfach NICHTS, wirklich gar nichts judged, was man nicht judgen sollte, wie sie es schafft dass ich mich direkt wohl fühle, dass sie einfach so sehr auf mitmenschen achtet & empathie like unendlich hat, & sie ist ofc auch wunderschön😭🥹

wir haben uns seit wir und kennen noch NIE gestritten, ich komm wirklich mit keiner person so perfekt klar, wie mit ihr, und ahhh keine ahnung

ich wünschte irgendwie zwischen uns könnte mehr sein, aber das geht nicht aus ihrer sicht, weil sie aktuell studiert und sich nicht ablenken lassen will davon durch eine beziehung😭 was ich auch versuche zu verstehen, bzw. natürlich akzeptiere, aber es ist manchmal so schwer, vorallem weil es so ein zwischending ist & ich nichtmal weiß, ob es vllt danach klappen würde🫠 und selbst wenn, ist es halt noch ein ganzes jahr bis dahin😔 ABER ich warte (mehr oder weniger, alsu ich versuche schon auch personen kennenzulernen, hatte auch eine kennenlernphase vor zwei wochen, aber meine bff WILL das auch, weil sie sich unwohl fühlt wenn ich so invested bin in die sache mit ihr, weil sie mir nichts versprechen will, bzw. mich dann nicht verletzen)

naja well.. ich werde jetzt weinen🫰🏻 bzw tu's schon

und in einer woche gehts mir wieder besser🙂‍↕️

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u/lisha_undercxver — 1 day ago

Trennungsschmerz

Freundin trennte sich nach streit.

Meine schuld, steugerte mich rein.

Sind jetzt seit 5 monaten getrennt

Der schmerz hört nicht auf.

Hatte wegem diesem stress und wegen lungenembolie meiner mutter einen schlaganfall vor einem monat+.

Jetzt gerade im ukb wegen magenverschluss weil ich versuchte mich mit einem fentanylpflaster zu erlösen.

Wäre aber halt ein scheiß weg wegem eines magenverschlusses draufzugehen. Ich kann gar nicht mehr. Ich liebe sie immer noch. Sie 20 w, ich 24 m. Pures leid.

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u/Fun-Giraffe-5915 — 2 days ago

Wenn ich mich freizügiger anziehe, lässt mein Freund mich unwohl fühlen.

Wie ihr unschwer mitbekommen habt, war es die letzten Tage sehr heiß. Ich habe meine Sommer Kleidung im Schrank vor geholt und mir ein Kleid angezogen was trägerfrei war (bandeau) und unten waren so weiße rüschen die ähnlich wie ein Rock aussah. Ich hab mich richtig hübsch und wohl befühlt, bis er mich fragte ob ich denn keine Angst habe, dass man mir unter mein Kleid Filmt, das hat er schließlich schon öfter von Frauen auf tiktok gehört. Ich meinte nein, darüber mache ich mir tatsächlich keine Gedanken, weil wir sowieso unterwegs sind und nur einkaufen wollen da wird schon nichts passieren. Dann habe ich mich so verunsichert gefühlt, dass ich eine kurze Hose drunter gezogen habe und mich am Ende 3 mal umgezogen habe bis ich mich einigermaßen wohl gefühlt habe. Dann habe ich ein enges Oberteil angezogen was geschlossen war bis zum Hals aber ärmelfrei war und habe drunter kein bh angezogen, weil es schon so Eng war und ich auch nicht die größte Brüste habe. Als er das gesehen hat, hat er versucht aus seiner Sicht aus Spaß meine nippel steif zu machen um mir eventuell zu zeigen, dass ich lieber doch ein bh anziehen soll?? Hab am Ende ein Basic Top angezogen, drunter ein bh und eine kurze Hose wo ich mir auch nur dran rum gezuppelt habe, weil ich Angst hatte, dass es heißt man sehe mein Hintern. Wir sind schon fast 8 Jahre zusammen und es gabt schon einige Situationen die mich an mir Zweifel lassen haben und ich mich extrem unwohl gefühlt habe. Das Thema ohne bh raus zu gehen war schon öfter da und er meinte meine natürliche Brustform ist was privates was keiner sehen sollte außer er. Ich bin total ausgerastet und habe ihn nur gefragt was mit ihm nicht stimmt. Ich schäme mich inzwischen für meinen Körper und fühle mich in einer gewissen Weise kontrolliert und würde einfach nur wollen, dass er mir sagt wie schön er mich findet und dass an meinem Körper und Kleidung nichts falsches ist. Ich kann nichts dafür wie Männer mich anglotzen oder sexualieren, ich möchte einfach mein Leben leben so wie ich es möchte und mich von niemanden einschränken lassen.

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u/FanParking4900 — 7 days ago

Hasse es seit einer Dekade an einem Grübelzwang zu leiden aufgrund einer schlechten Entscheidung (bad trip)

Joa eig alles im Titel gesagt.

Die Entscheidung hat eine psychische Erkrankung getriggert; eine einmalige Chance ein gutes Studium zu absolvieren und ein gutes, ruhiges Leben zu haben, hatte ich mir damals unwissentlich genommen.

Suffere am Grübelzwang.

Was war das eig für eine Substanz? War sie toxisch? Bin ich damaged?

Selbsterfüllende Prophezeiung par excellence.

Und nichts an Therapien hatte bisher geholfen.

Ein rattiges Leben, in dem ich versuche nicht unterzugehen.

Bin ich damit allein?

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u/ResidentNeat9570 — 9 days ago

ich komme psychisch extrem schlecht damit klar "zu wissen", was einigen personen im internet teilweise passiert, als auch IRL

ich meine damit einerseits, was es teilweise für videos/tiktoks/dinge gibt, die man halt im internet mitbekommt, wo einfach aus empathischer & gefühlmäßiger (persönlicher sicht von mir) echt nicht schöne sachen passieren. und ja, da könnte man natürlich sagen "selbst schuld, schau dir sowas nicht an"

aber eben andererseits meine ich auch so alltägliche sachen, die man mitbekommt, bspw. durch nachrichten, oder eben als beispiel auch, wenn hier eine 16 jährige person auf r/ratschlag postet, dass sie von ihren eltern quasi misshandelt wird.

klar, eigentlich sollte man da einfach empathie empfinden und der person helfen wollen, aber diese ganzen sachen machen mich SO SEHR fertig & belasten mich stundenlang, ich bekomme bauchschmerzen und mir wird teilweise schwindelig

gibt ofc so viel mehr beispiele, bspw. erpressung im internet, mobbing, kinder die kein essen bekommen von ihrer familie und irgendwie selbst an geld kommen müssen, usw.

und selbst abgesehen von der "internet" sache kann ich dem irgendwie nicht "entkommen", weil das gleiche an belastung für meine psyche eintritt, wenn mir eine person im echten leben, bspw. eine freundin erzählt, wie ihre eltern bspw. in der kindheit waren, oder dass eine person von lehrer*innen in der schule gemobbt wird, usw.

ich hab da mitgefühl, aber eben irgendwie zu viel mitgefühl, weil ich selbst nicht damit klarkomme😭

und selbst bei FILMEN und serien hab ich das, ich schaue aktuell avatar staffel zwei und in der ersten folge, hat man gesehen wie ozai quasi azula beibringt, unempathisch zu sein, und das zu sehen, als auch der gedanke daran, dass manche eltern so sind, ich kann das nicht..

und das ganze macht mich einfach nur irgendwie so eine andere "art" von traurig, es ist nicht wie bei einer trennung oder tod einer person, dass ich mich leer fühle oder das gefühl habe, ich brauche zeit, um das zu verkraften, sondern es ist so ein "komisches gefühl" von übelkeit und schwindel

idk ob jemand überhaupt nachvollziehen kann, was ich meine, und ob man dagegen was machen kann

wollte das nur mal niederschreiben, weil mir das irgendwie sehr aufs herz drückt..

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u/lisha_undercxver — 8 days ago

Ich gebe meinen lebenslang sicheren Job für meinen Traumjob auf... und hab ein bisschen Angst

Wer nicht viel lesen will, das Problem kommt im letzten Absatz 😅

Ich bin auf Lebzeit verbeamtet. Je nachdem wo man ist auch sehr stressig, Leistung ist leider relativ egal, was schnell frustriert und eigentlich hat man wenig Eigenverantwortung. Für manche der Traum, für mich oft super frustrierend. Aber das wäre aushaltbar, ich will gar nicht abstreiten, dass das ne super privilegierte Position ist.

Das Ding ist: Ich weiß, was mein absoluter Traum wäre. Ich will Köchin sein. Wollte ich schon als Kind. Ich arbeite nebenher in der Gastro.. und diese paar Stunden in der Küche sind Stunden, in denen mein Kopf ruhig ist. Wenn sich die Bons stapeln, 30 Sachen parallel laufen, 15 Sachen schief gehen und man trotzdem bei jedem Essen 100% gibt ums gut zu machen... das ist für mich mit nichts zu vergleichen. Ixh weiß, dass es unfassbar stressig und anstrengend ist. Dass man schwierige Arbeitszeiten hat. Dass das so viel mehr ist als nur "ich koche gerne.". Aber seit Jahren will ich nichts mehr als genau das.

Ich werde ich meinem Nebenjob Vollzeit als Köchin anfangen. In spätestens 4,5 Jahren dann in die Externenprüfung. Ich mache mir eigentlich null Sorgen, dass ich das schaffe.

Aber: Ich habe trotzdem Angst. Vor den Reaktionen. Davor mich immer und immer wieder erklären zu müssen, zB bei meinem Vater. Davor, dass Leute nur drauf warten mir sagen zu können "Ich habs dir doch gesagt, dumme Idee.". Davor, dass ich dann keine Probleme mehr haben darf, weil ich habs mir ja so ausgesucht. Und dass ich wegen diesen Leuten dann doch anfange zu zweifeln. Und natürlich auch davor, dass ich vielleicht doch nicht gut bin. Es schaffen und richtig gut sein sind 2 verschiedene Sachen...

Am liebsten würde ich niemandem außer den 2 Menschen die schon Bescheid wissen (die sich einfach nur für mich freuen) etwas sagen bis alles durch ist und ich den ersten Tag hab. Ich bin einfach etwas frustriert, weil ich am Liebsten ab dem Moment in dem alles safe ist allen davon erzählen würde. Aber gleichzeitig ist das einfach keine gute Idee, weil einige Leute in meinem Umkreis diese Entscheidung niemals verstehen werden und damit auch null hinter dem Berg halten werden. Und das leider nicht nur in Form von normaler Kritik.

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u/Relative-Mouse-5055 — 8 days ago

Ich bin ein bisschen traurig, dass die Gesellschaft heute so hohe Erwartungshaltungen hat

Ich finde es traurig, dass die Gesellschaft heutzutage Perfektion von einem erwartet.

Bei mir als Mann: Man muss immer cool und in charge sein, durchtrainiert, gepflegter Bart, gepflegte Frisur, coole Sprache, gut meine Emotionen ausdrücken können - dabei nicht zu emotional sein. Man muss eine gute Haltungen haben, angefangen mit Körperhaltung bis nie Jammern… und ich bin halt auch nur ein Mensch.

Es gibt ganz viele Videos darüber, wie man noch trainierter, gepflegter etc. sein kann, die halt insbesondere bei jungen Männern aus der Mittelschicht beliebt sind.

Ich verstehe, dass ganz frühere Generationen Pest und Hungersnot hatten, aber die Boomer hatten es da einfacher.

Ich habe darüber auf Reddit gesprochen und da wurde mir alles mögliche vorgeworfen u.a. Ich würde jammern und irgendwie bestätigt das meine These.

Ich fechte zum Beispiel und es bringt ein gewisses Level an Fitness und das man anständig steht mit, aber es reicht längst nicht an das heran, was man in Videos sieht.

Es gibt Leute in meinem Umfeld (nicht ich), die sich obwohl sie gesund sind, Gurte zur Haltungskorrektur holen.

Ich finde Fitness und ein gepflegte Äußeres nicht schlecht - im Gegenteil, aber die Gesellschaft erwartet zu viel.

Ich rede hier von Erwartungen an Männer, weil ich selbst einer bin. Heißt nicht, dass es keine Erwartungen an Frauen gibt…

Edit: Ich jammere nicht über Bartöl, sondern über Erwartungshaltungen für die Bartöl ein Beispiel ist.

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u/Mysterious_Depth_318 — 9 days ago

Warum werde ich überwältigt von Emotionen als sensibler Mensch?

Oft wenn ich etwas sehr doll fühle also auch wenn etwas richtig schön ist hab ich das Gefühl ich werden von meinen Gefühlen überwältigt und werde traurig, obwohl ich sensibel bin, somit meine Gefühle oft wahrnehme und eben fühle und versuche nie meine Gefühle zu unterdrücken, das ist verwirrend

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u/Otherwise_Jury289 — 8 days ago

Gefühl der Befreitheit nach Bewerbung

Ich habe heute meine erste Bewerbung versendet. Das fühlt sich schon ohne Zusage oder einladung zu einem Bewerbungsgespräch nach einer Befreiung an.

Meine jetzige Firma hat sich stark verändert. Ich hab dort mittlerweile 6 Jahre Arbeit hinter mir und hab gesehen wie sich vieles verändert hat. Früher war mein Betrieb sehr darauf bedacht das Work-Life Balance eingehalten wird.

Die letzten zwei Jahre wurden wir aber immer mehr eingekürzt. Es hat angefangen mit "Urlaub von 5 oder mehr Tage muss einen monat früher gemeldet werden", bis hin zu keine Gleitzeit mehr, Jahreurlaub muss bis auf 3 Tage verplant sein und Überstunden dürfen nicht mehr abgebaut werden. Gleichzeitig ging unser Arbeitsvolumen und die Anforderungen immer höher. Es wurde verlangt Mehrarbeit zu leisten, sofort Gespräche wenn man eine Woche krank war und Zahlen Optimierung bis zur letzten Minute meines Arbeitstages.

Das alles hat mir schon aufgestoßen. Ich verdiene nicht die Welt aber das hab ich immer gut wegstecken können weil ich wusste, das ich im schlimmsten Fall am selben Tag noch kurzfristig Urlaub/Gleitzeit nehmen konnte und mein Tag nicht wirklich stressig war. Gleichzeitig war es mit Gleitzeit immer gut Urlaub auszugleichen, da ich nur 28 Tage Urlaub habe.

Aber durch die vielen Änderungen hab ich beschlossen meinen Betrieb zu verlassen. Anfangs hatte ich ein schlechtes gewissen. Vor vier Jahren haben sie mir einen freien Therapeuten bezahlt als ich depressiv war und ich meine Kollegen extrem schätze. Andererseits kann es nicht so weiter gehen. Der Sargnagel für meine Bewerbung war allerdings die 60 Cent Lohnerhöhung die uns als "Großzügig" verkauft wurde.

Und heute, heute hab ich mich beworben. Das hat sich nach Freiheit angefühlt. Ich hatte angst nie wieder aus meinem Betrieb zu gehen weil das meine Comfortzone war. Ich hab immer wieder ausreden dafür gefunden mich nicht wo anders zu bewerben. Und heute hab ich das endlich gemacht, und alleine die Bewerbung loszuschicken war für ein großer Erfolg.

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u/Prestigious_Bet_1351 — 10 days ago

Und plötzlich sind alle weg

Am Wochenende war mein 35. Geburtstag und an dem Tag habe ich alle meine Freundschaften verloren. Aus unterschiedlichen Gründen, aber das Ergebnis ist das gleiche. Von daher "Herzlichen Glückwunsch an mich". Zum ersten Mal seit langem fühle ich mich allein. Nicht einsam, nur allein. Unwichtig.

Es zeigt mir, dass ich für die Welt und die Menschen einfach unbedeutend und ersetzbar bin.

Edit/Update: Also die Freundschaften sind natürlich immer noch vorbei, aber es stört mich gar nicht mehr so sehr. Ich habe mich damit auseinandergesetzt, was wie passiert ist und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das Ende sowieso auf die ein oder andere Art abzusehen war.

Jetzt muss mir nur noch ein guter Plan einfallen, wie ich neue Freunde finde 😅

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u/Cautious_Tell_8367 — 13 days ago

„Sei froh und glücklich, dass du nicht 1917 lebst oder in Somalia“

Sagen einem viele Menschen immer, wenn man etwas nicht gut oder richtig findet in unserer Zeit. Tatsächlich bin ich froh, nicht 1917 zu leben oder in Somalia... aber ich fühl mich trotzdem müde von unserer Gesellschaft, dem Perfektionismus, aber auch von den politischen Turbulenzen, der Inflation, den Aussichten auf dem Arbeitsmarkt (gerade für mich, der ich ich Behinderung habe, obwohl ich zur Zeit eine gute Arbeit habe), der Pandemie, die von allen ignoriert noch da ist und einem meiner Freunde longcovid gegeben hat, der Tatsache, dass es Krieg mit Russland geben könnte.

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u/Mysterious_Depth_318 — 9 days ago

Mit 24 fühle ich mich wie ein kompletter Versager und einsam

Hey,

ich (m/24) schreibe das hier ehrlich gesagt vor allem für mich selbst. Ich glaube, ich muss das alles einmal ordnen, weil sich in meinem Kopf seit Monaten alles im Kreis dreht. Wahrscheinlich liest kaum jemand alles. Das ist okay. Wenn ihr es doch tut, danke.

Vor fünf Jahren habe ich mein Abitur gemacht, damals schon zusammen mit meiner Ex. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, viel zusammen erlebt, sind früh zusammengezogen und haben sogar die Welt bereist. Kurz nach dem Abi habe ich ein Lehramtsstudium begonnen, und ziemlich schnell kamen heftige Depressionen und Panikattacken dazu. Ich saß eigentlich nur noch heulend zu Hause. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis ich einen Therapieplatz gefunden habe, und in dieser Zeit wurde alles immer schlimmer. Ich bin sogar umgezogen, um neu anzufangen, aber besser wurde nichts.

Wenn ich heute zurückschaue, war meine Freundin mein einziger wirklicher Anker. Ich habe sie so sehr geliebt und alles für sie getan, und ich glaube, genau das war im Nachhinein auch ein Fehler. Wir haben uns ziemlich von allem anderen abgekapselt, ich habe mein Leben fast komplett auf sie ausgerichtet. Mein einziger anderer Halt war meine alte Clique, mit der ich seit dem Kindergarten befreundet bin. Aber die wohnt mittlerweile über ganz Deutschland verstreut, und ich sehe sie nur ein paar Mal im Jahr.

Das Lehramtsstudium habe ich abgebrochen und zu etwas Sozialem gewechselt, weil es mir naheliegend vorkam. Ehrlich gesagt habe ich es fast die ganze Zeit gehasst, aber ich hatte solche Angst, wieder etwas abzubrechen und endgültig abgehängt zu werden, dass ich es durchgezogen habe. Nebenbei lief noch viel mehr. Meine Eltern haben seit meinem Auszug große finanzielle Probleme, also habe ich neben dem Studium ständig gearbeitet, um sie zu unterstützen, und damals auch meine Freundin, weil sie privat studiert hat. Dazu pflege ich eine kranke Angehörige und bin dafür fast jedes Wochenende nach Hause gependelt. Es war einfach sehr viel auf einmal, und das meiste davon läuft bis heute weiter.

Irgendwann zog sich meine Freundin immer mehr zurück. Ich dachte ganz selbstverständlich, dass es an meiner Depression liegt, weil so etwas für den Partner ja auch eine Belastung ist. Also habe ich angefangen, getrennt auf dem Sofa zu schlafen, um sie nicht zusätzlich zu belasten, und gleichzeitig noch mehr Energie in die Beziehung gesteckt, weil ich so dankbar für sie war. Zum fünften Jahrestag wollte ich ihr einen Antrag machen, sobald es mir besser geht. Ich habe extra einen personalisierten Verlobungsring anfertigen lassen, mit Details, die sie irgendwann mal beiläufig erwähnt hatte.

Eine Woche nachdem der Ring ankam, habe ich herausgefunden, dass sie mich seit anderthalb Jahren betrogen hat, mit einem Arbeitskollegen. Teils mehrmals die Woche, während ich zu Hause auf sie gewartet habe. Manchmal habe ich sie sogar selbst zu ihm gefahren, ohne es zu ahnen. Ich wollte sie trotzdem nicht verlieren. Wir sind sogar noch in Paartherapie gegangen, sie sagte, sie wolle kämpfen und uns Zeit geben. Kurz darauf hat sie sich getrennt, heimlich die Wohnung gekündigt, mich noch ihren kompletten Umzug und die Renovierung übernehmen lassen und mich danach blockiert. Ein halbes Jahr später war sie neu vergeben.

Das ist jetzt gut ein Jahr her, und das Eigentliche, weshalb ich schreibe, ist Folgendes. Ich komme einfach nicht von ihr los. Ich vermisse sie immer noch fast jeden Tag, obwohl ich rational ganz genau weiß, was sie getan hat und dass sie nie wiederkommt. Ein Teil von mir schämt sich sogar und wünscht sie sich trotzdem zurück. Das Verrückte ist, dass ich mir bis heute teilweise selbst die Schuld gebe, als wäre meine Depression der Grund gewesen und nicht ihr Betrug. Ich weiß ehrlich gesagt selbst nicht, ob ich gerade jemand bin, mit dem ich gern zusammen wäre. Und genau da hänge ich fest. Wie kommt man von einem Menschen los, der einen so verletzt hat, den man aber irgendwie immer noch liebt?

Dazu ist da diese tiefe Einsamkeit. Ich habe mein halbes Studium allein in meiner Wohnung verbracht und geheult. Hier in der Unistadt habe ich kaum echte Freunde, und die wenigen, die es gibt, ziehen nach dem Studium ohnehin weg. Meine alte Clique ist weit entfernt. Ich habe oft das Gefühl, niemanden mehr zu haben, mit dem ich das alles teilen kann.

Und dann ist da die Angst vor dem Neuanfang. In ein paar Monaten schließe ich ab, einen Bachelor im sozialen Bereich, den ich die ganze Zeit gehasst habe und in dem ich eigentlich gar nicht arbeiten will. Ausbildungsfristen habe ich schon verpasst, also würde ich nächstes Jahr mit 25 quasi nochmal bei null anfangen. Dabei fühle ich mich wie der letzte Versager, weil scheinbar alle um mich herum fertig sind, ihren Master machen, Ärzte, Lehrer oder Ingenieure werden, in WGs wohnen und ihr Leben leben. Ich weiß rational, dass dieser Vergleich mir nicht guttut, aber ich komme da nur schwer raus.

Was mich aber am meisten zerreißt, ist eine ganz konkrete Entscheidung. Ich muss bald aus dem Studentenwohnheim raus und überlege, zurück in meine Heimat zu ziehen. Das ist eine eher ländliche Kleinstadt mit etwa 60.000 Einwohnern. Dort wohnen auch nur noch zwei, drei Freunde aus meiner Kindheit, die ich vielleicht einmal im Jahr sehe. Aber jedes Mal, wenn ich dorthin fahre, fällt spürbar Last von mir ab. Die Großstadt hier dagegen ist teuer, erinnert mich an so viel Dunkles, und ehrlich gesagt hasse ich sie. Trotzdem habe ich Angst. Was, wenn ich wieder ländlicher ziehe und dort am Ende noch einsamer werde? Was, wenn ich es bereue, aus der Stadt weggegangen zu sein, weil hier theoretisch doch mehr Menschen und Möglichkeiten wären?

Falls jemand so etwas selbst durchgemacht hat oder einfach einen Blick von außen hat. Wie kommt man von einem Menschen los, der einen so geprägt hat? Und wie trifft man so eine Entscheidung, wenn man bei beiden Optionen Angst hat, allein zu sein?

Danke fürs Lesen.

TL;DR

m/24. Nach fünf Jahren Beziehung habe ich herausgefunden, dass meine Freundin mich anderthalb Jahre betrogen hat, kurz bevor ich ihr einen Antrag machen wollte. Ein Jahr später komme ich nicht von ihr los, gebe mir teils sogar selbst die Schuld, bin sehr einsam, schließe bald ein Studium ab, das ich hasse, und habe Angst, mit 25 neu anzufangen. Ich überlege, zurück in meine ländliche Heimat zu ziehen, dort fühle ich mich leichter, fürchte aber, noch einsamer zu werden und den Wegzug aus der Großstadt zu bereuen.

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u/Majestic-Battle7935 — 10 days ago

Ich tue so, als wäre ich nett zu meinem Kollegen

Ich beichte bin zu einem Kollegen weiterhin höflich, obwohl ich ihn mittlerweile einfach nur widerlich finde.

Der Typ macht ständig anzügliche Kommentare in meine richtung und denkt anscheinend, das wäre lustig. Es ist einfach nur unangenehm und respektlos.

Leider arbeitet er schon ewig hier und hat irgendwie Narrenfreiheit. Deshalb habe ich Sorge, dass am Ende eher ich Probleme bekomme, wenn ich ihn mal richtig zur Rede stelle.

Inzwischen meide ich sogar die Kaffeemaschine, weil er gefühlt den halben Arbeitstag dort steht und jedem auf die Nerven geht.

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u/SaraIsHappy — 11 days ago
▲ 3 r/VonDerBrust+1 crossposts

Ich schreibe das anonym, weil ich mit niemandem darüber reden kann.

2023
Ich habe ihn im Juni kennengelernt. Ich war 16, er 24. Damals konnte ich kaum Deutsch, deshalb haben wir oft mit einem Übersetzer kommuniziert. Trotzdem sind wir uns nähergekommen und ich habe mich sehr schnell in ihn verliebt.
Am Anfang war alles schön, aber schon nach ungefähr fünf Monaten haben die ersten Probleme angefangen. Er hat mir immer häufiger Dinge vorgeworfen, die ich nicht verstanden habe.
Ein Beispiel: Wir waren zusammen im Schwimmbad und irgendwann war er beleidigt, weil ich ihn angeblich nicht richtig angeschaut hätte. Statt mit mir darüber zu reden, ist er einfach weggegangen. Solche Situationen gab es immer öfter. Wenn ihm etwas nicht gefallen hat, hatte ich oft das Gefühl, dass er mich bestraft – durch Schweigen, Rückzug oder indem er einfach verschwand.
Damals habe ich noch gedacht, dass alles meine Schuld sein muss und dass ich mich einfach mehr anstrengen muss.
2024–2026
Mit der Zeit wurden die Vorwürfe mehr. Streit gab es wegen Followern auf Social Media, obwohl ich nie etwas mit anderen Männern hatte. Er war meine erste Liebe, mein erster Freund und mein erster Partner überhaupt.
Insgesamt hat er mehrmals Schluss gemacht und kam später wieder zurück. Jedes Mal bin ich ihm hinterhergelaufen, habe geweint, gewartet und gehofft, dass wir wieder zusammenfinden.
Während der Beziehung habe ich immer mehr Menschen aus meinem Leben verloren. Irgendwann hatte ich kaum noch Freunde und fühlte mich oft allein.
Anfang 2026 habe ich gemerkt, dass ich langsam die Kraft verliere. Trotzdem habe ich weiter versucht zu kämpfen, weil ich ihn geliebt habe und weil ich nicht aufgeben wollte.
Vor einer Woche haben wir endgültig Schluss gemacht.
Heute frage ich mich nicht nur, wie ich ihn loslassen kann, sondern auch, wie ich wieder zu mir selbst finde. Ich habe das Gefühl, dass ich über Jahre versucht habe, die Beziehung zu retten, und dabei mich selbst verloren habe.

Hat jemand etwas Ähnliches erlebt? Wie seid ihr damit umgegangen?

Im Moment geht es mir ehrlich gesagt sehr schlecht. Nicht nur wegen der Trennung, sondern allgemein mental und emotional. Ich fühle mich erschöpft, leer und habe das Gefühl, langsam zusammenzubrechen. Ich denke oft an schlimme Dinge und weiß manchmal nicht, wie ich mir selbst helfen soll. Es macht mir Angst, wie sehr mich das alles belastet. Ich habe das Gefühl, dass ich Hilfe brauche, weiß aber nicht, wie ich anfangen soll.

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u/DefiantAd3530 — 13 days ago

Ich hab keinen Bock mehr von Institution zu Institutionen zu laufen weil mir niemand helfen kann.

Ich bin 18 und hab halt seit guten 8 jahren ne Drogensucht. Also ich hab in meinem Leben von H über xtc und speed über große mengen alkohol echt alles durch und hab mich endlich entschieden mir hilfe zu suchen.

Zuerst war ich bei der Drogenberatungsstelle. Die meinten ich soll mit meinem Psychater darüber reden Also ging ich zum Psychater. Der meinte das ist nicht sein Fachbereich und hat mir ne Überweisung zu einer Drogenstation in einer Psychatrie. Ich hab bei denen angerufen und die meinten die können mir nicht helfen wenn ich jetzt im moment nichts nehme bis auf alkohol und gras weil das nicht ernst genug ist und wollten mich an dieselbe Drogenberatung wie vorher vermitteln. War denen auch scheißegal dass ich vor 2 Monaten fast an einer Überdosis verreckt bin, dass ich ne diagnostizierte Sucht habe oder dass ich seit Jahren nicht clean bleiben kann.

Niemand kann mir helfen. Und das obwohl mir jeder sagt wie ernst meine Sucht ist aber die Stellen, die mir da helfen sollten wollen mir nicht helfen weil ich ja "nicht ernst genug bin". Und die Message die da bei mir ankommt ist damit eigentlich "Hey, fang wieder mit H an, werd obdachlos und schmeiß die Schule hin und DANN kann ich dir helfen". Ich laufe seit Monaten von Institution von Institution und ich hör entweder "zu akut für meinen Aufgabenbereich" oder "nicht akut genug". Niemand nimmt mich ernst. Und ich weiß lowkey nicht was ich jetzt machen soll wenn die einzige Hilfe die ich bekomme "hör doch einfach auf mit Drogen" ist.

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u/CerealKiller2222 — 14 days ago