r/egenbogen

Rechte Inhalte auf dem CSD Köln

Ist noch jemandem aufgefallen wie viele rechte und fragwürdige Sachen auf dem CSD waren? Von der Teilnahme der CDU und einer Organisation die die IDF unterstützt mal ganz abgesehen, warum wird erlaubt dass Stände Gegenstände mit Nazi Dog Whistles verkaufen?? Einer von den Tattoo Ständen hat mit "Vote for Trump" und Netanjahu Tattoos geworben.

Auf dem deutschlandweit größten Event für Toleranz finde ich das sehr fragwürdig.

reddit.com
u/Natto_Assano — 2 hours ago

Can you recommend me lesbian bars / Cafes in Berlin?

Hi there, I am from cologne. I am going to visit Berlin for the CSD later this month. I wanted to ask if there are any popular locations where lesbians are gathering? I was in SAGE Berlin and Stück, two years ago. I don’t know if it was just the wrong event, but 95% people there were gay men. 😅 Me, a female solo traveler, feel more comfy if I am under more women.

So can you maybe recommend me a few (majority) lesbian places, where I could go for coffee, a few cocktails, dancing (techno preferred)? Would appreciate that. Thanks in advance.

reddit.com
u/lesboEngineer — 14 hours ago

Texte und Gedanken zu positiver / queerer Männlichkeit gesucht

Hallo! Ich habe leider erheblische Schwierigkeiten, Beispiele zu positiver (queerer) Männlichkeit zu finden. Vielleicht suche ich auch nur falsch, vieles was ich finde dreht sich eben vorallem oder ausschließlich um toxische Maskulinität. (Diese Diskussion ist sehr wichtig, nur macht die Einseitigkeit mir meine Selbstfindung sehr schwer, gerade als trans Person.)

Kennt ihr Texte zu Maskulinität? (Gerne deutsche, gerne von nichtbinären und andersweitig nicht binären Menschen!) Wie erlebt ihr eure? Was mögt ihr an eurer Männlichkeit? Was macht sie für euch aus?

Danke schonmal :)

reddit.com
u/fliwat — 21 hours ago

Beziehung Sex-positive + sex-repulsed

Gespoilert wegen TRIGGERWARNUNG: Sexuelle Aktivitäten. Explizitere Teile werde ich zusätzlich Spoilern, am Ende als TLDR auch mehrere Fragen, die ich versuche so zu stellen, dass sie auch ohne lesen des Textes beantwortet werden können.

Hallo fellow humans.

Ich bin seit zweieinhalb Jahren in einer Beziehung mit einem wundervollen Menschen. Die Beziehung ist sehr toll, wir reden offen über Schwierigkeiten und Probleme.

Woran es hapert, ist körperliche Intimität ab einem gewissen Punkt. Zur Erklärung: ich bin allosexual/demisexual (ich bin mir da noch nicht ganz sicher), sex positive. >!Ich finde sexuelle Anziehung schwer zu fassen, weil ich bei random Personen jetzt nicht das Bedürfnis habe, mit diesen zu schlafen. Ich hatte genau ein Jahr in meinem gesamten Leben, in dem ich mir das hätte vorstellen können. Prinzipiell werde ich nur horny durch explizite Reize, im normalen Kontext ein Geschlechtsteil zu sehen würde nicht reichen. Ich finde die Vorstellung von sexuellen Handlungen (Sex für mich bedeutet jegliche Handlung zu mehrt, die abziehlt zu einem Orgasmus zu führen oder zu einem Orgasmus führt, also nicht nur penetrativer Sex) wesentlicher besser als die eigentliche Handlung. Insgesamt bin ich sehr unenspannt bei sexuellen Handlungen, kann mich nicht wirklich fallen lassen und Orgasmen fühlen sich meist nicht "gut" an, also ist gefühlt nur eine rein körperliche Reaktion. Das gute Gefühl davor verpufft sofort und was bleibt sind die Kontraktionen der Muskeln. Im Grunde genommen würde ich mich in den meisten Fällen fürs Kuscheln und nicht für sexuelle Aktivitäten entscheiden.Trotzdem konsumiere ich ohne Probleme und teilweise aktiv Medien, die auch expliziter werden, wie Yuri-Manga.!<

Meine Partnerin ist sex repulsed asexual, mit bisher kaum sexueller Anziehung. Scheinbar bin ich eine der ersten Personen, gegenüber denen sie sexuelle Anziehung verspürt. >!Mein Geschlechtsteil zu sehen führt inzwischen zu deutlich weniger Reaktion, in normalem Kontext (zum Beispiel wenn ich auf Toilette bin oder aus der Dusche steige) ist es ok. In sexuellem Kontext ist sie repulsed. Ich darf sie sexuell berühren, sie ist schon repulsed bei dem Gedanken mich beim unteren Geschlechtsteil zu berühren. Solange dieses bedeckt ist und sie es nicht berühren "muss), geht alles andere. Also auch "rummachen ". Allgemein kuscheln wir viel. Wir küssen uns. Ich kraule viel den Rücken, Nacken, Kopf und Arme. Sie streichelt mehr Arme, Bauch und Kopf, weniger kraulen. Dafür schläft sie viel in meinen Armen ein, was ich immer sehr schön finde.!<

>!Wenn wir horny sind, wird am Ende jedoch nur ihre Lust befriedigt. Alle Handlungen, die quasi an meinem Körper stattfinden, fühlen sich so an, als wäre es nur für sie und nicht, damit ich mich gut fühle. Auch wenn sich Orgasmen nicht unbedingt so anfühlen, wie sie sich anfühlen sollten, bleibt trotzdem eine Unzufriedenheit und Leere zurück, wenn ich immer horny gemacht werde und mit dieser hornyness verbleiben muss. Und im Nebenraum mich selbst zu befriedigen, um dieses unangenehme Gefühl zu verlieren, bringt auch nichts, da sich schon alleine das komisch und falsch anfühlt, weil mir da eigentlich nur das Bad bleibt. Und da würde ich nur ein unangenehmes Gefühl mit dem nächsten tauschen. Allgemein habe ich das Gefühl, dass im Bereich körperlicher Intimität es primär Sachen für uns beide oder nur für sie, weniger nur für mich sind. Sie sieht das jedoch anders, deswegen kann ich nicht ausschließen, dass es nur meine Einbildung ist.!<

Kurz und möglichst triggerfrei: es gibt körperliche und sexuelle Intimität, wegen ihrer Abneigung gegenüber fremden X-Teilen kommt jedoch nur sie auf ihre Kosten bzw. es ist nur für sie. Sie meint selber, dass wir nichts machen müssen. Wenn sie Lust hat und ich nicht, dann kuscheln wir halt einfach. Auch im Bereich nicht-sexueller körperlicher Intimität ist es mehr ein Für-uns oder ein Für-sie, weniger ein Für-mich, dies kann aber auch Einbildung sein aufgrund der Gesamtsituation.

Dadurch, dass sie sex-repulsed ist, ist es sehr schwer, überhaupt über dieses Thema zu reden, weil, wenn ich ausversehen das falsche Wort nutze, sie körperlich darauf reagiert. Und ich möchte nicht, dass es ihr scheiße geht. Vor allem, weil ich ja eh im Allgemeinen nicht das rausziehe, was andere allosexuelle Menschen rausziehen.

Ich möchte sie nicht verändern. Ich möchte sie auch nicht zu etwas zwingen, was sie nicht möchte. Gleichzeitig ist in mir der Wunsch, dass sie selbst mehr versucht bzw. von ihr auch initiativ mit mir zusammen nach Möglichkeiten geguckt wird, ob nicht doch "mehr" geht. >!Penetrativer Sex ist für mich sowieso ziemlich komplett raus. Ich ziehe da nichts draus. Ich hab schon überlegt, ob es wenigstens Kondome gäbe, die undurchsichtig sind, die ich zuschneiden und drankleben könnte. Oder n Plastikessstäbchen, damit sie nicht direkt berühren muss. !<

Ich möchte aber eigentlich ungern direkt Vorschläge machen, weil ich eben keine körperliche Reaktion hervorrufen möchte bei ihr. Wenn das, was gerade geht, das Maximum sein sollte, dann wäre das so. Das wäre sogar für mich angenehmer als ein "was wäre wenn". Ehrlich gesagt fühle ich mich bei diesen Gedanken extrem egoistisch und selbstsüchtig.

Zusammenfassend Fragen an Menschen, die Erfahrung mit solchen gemischten Beziehungen (allosexual/Sex-positive und asexual/sex-repulsed), selber sex-repulsed sind oder auch einfach Menschen, die ihre Gedanken äußern wollen:

  1. Welche Wege gäbe es, sowas anzusprechen, ohne die andere Person zu triggern? Wie kann ich das zur Not auch üben?

  2. Welche Formen von körperlicher Intimität konnten für euch ein Ersatz sein, damit die sexuelle Intimität nicht mehr so ein Gewicht hat?

>!3. Welche mechanischen Verhütungsmittel gäbe es, die gleichzeitig das Geschlechtsteil so verstecken wie eine Unterhose? Das ist auch allgemein der Sicherheit wegen nicht unrelevant !<

>!4. Bin ich egoistisch, weil ich mir mehr Ich-Fokussierte Intimität wünsche?!<

Es kann sein, dass ich den Post wieder lösche, weil es doch sehr persönlich ist und nicht mit ihr abgesprochen. Ich habe leider im Umfeld keine Person, mit der ich darüber reden kann, weil ich keine anderen Menschen kenne, die sex-repulsed sind. Aber vielleicht gibt es bis zu dem Punkt ja die ein oder andere Person, die ihre Gedanken teilt und mir helfen kann, eine andere Sichtweise darauf zu bekommen. Auf jeden Fall Dankeschön!

reddit.com
u/TankiniBottom — 1 day ago

Allein auf CSD in Köln

Hi zusammen,

mein Name ist Dominik und ich bin 25 Jahre alt. Leider kenne ich niemanden aus meinem Umfeld, der mit mir zum CSD in Köln gehen würde. Ich würde dieses Jahr aber trotzdem gerne hingehen, um zu feiern, Spaß zu haben und neue Leute kennenzulernen.

Vielleicht gibt es ja noch eine Gruppe oder einzelne Personen, die sich allein auch nicht trauen und denen ich mich anschließen könnte.

Ich wünsche euch ein schönes Pride-Wochenende! 🏳️‍🌈

reddit.com
u/Dommnik_ — 1 day ago

Coming Out aber Ratschlag und Meinungen erwünscht

Hii Ich binneu hier und möchte erstmal Hallo sagen.

Ich habe hier den Begriff pansexuell eingegeben, allerdings nicht meine Antworten gefunden

Ich glaube ich bin pansexuell aber bin mir unsicher ob dieses Label korrekt ist, da ich sehr verschiedene Definitionen gelesen habe.

So wie ich es aber nun verstanden habe bedeutet pan, dass jemand auf alle Geschlechter steht.
Das trifft definitiv auf mich zu. Ich habe allerdings schon meine Präferenzen, bin aber nicht hetero, da ich definitiv auch Frauen anziehend finde. Auch denke ich würde ich Personen die sich weder als Frau oder Mann identifizieren daten.

Nun ich möchte mir eventuell etwas Schmuck kaufen was meine Sexualität und Romantik beschreibt, damit ich das auf einer Pride anziehen kann.

Auch habe ich oft gelesen, dass pansexuell angeblich trans*- und interphob ausgelegt werden könnte, was ich aber absolut nicht bin. Auch wenn ich sage ich date Männer und Frauen meine ich natürlich nicht nur cis Personen sondern explizit auch trans* und inter Personen die Frauen und Männer sind, sonst hätte ich ja cis davor gesetzt. Und wie gesagt würde ich ja auch nicht-Binäre Personen daten.

Was denkt ihr dazu?

Im Prinzip habe ich schon beschlossen mir eine Halskette oder ein Armkettchen zu kaufen mit Pansymbolik nur möchte ich nicht ein Label beanspruchen was vielleicht nicht meiner Sexualität und Romantik entspricht.

Viele Liebe Grüße,

Hela

reddit.com
u/Verhexte_Hexe — 2 days ago

Do you think I should go to North Germany as a queer student?

I’m 17 and I was accepted to go to an exchange school in Rostock for 2 months next summer but I don’t know if I will enjoy it. Do you have any opinion about Rostock and honestly is it hard for gay international students to fit in?

I want to study in Germany after I graduate so this previous experience will be good for me to practice my German. But the more I look about Rostock online, I get more scared that I’ll feel lonely and won’t make any friends there and regret leaving home.

I don’t look lesbian at all and I am closeted so I don’t think anyone will know but I was hoping to meet more queer people but now I don’t think I will. Can you give me your honest opinion of Rostock or north Germany in my situation?

reddit.com
u/Swiftie77777 — 3 days ago

Wie frage ich dezent, ob jemand schwul ist?

Hey!
Ich schreibe zurzeit mit einem Mann, den ich vor kurzem bei einer Gartenparty kennengelernt habe.
Seine Texte verwirren mich dezent, ich weiß nicht, ob er sich an mich ranmachen möchte, oder ob er einfach nur nett ist.

Die Frage, ob er schwul ist stellt sich für mich vor allem, weil mein bester Freund, der auch dort war, ihn gerne näher kennenlernen würde, jedoch noch keine Verbindung zu ihm aufgebaut hat.

Ich möchte ihn natürlich nicht „verletzen“ falls er heterosexuell ist und vielleicht eher Interesse an einer romantischen Beziehung an mir(f) hat.

Wisst ihr, wie ich das vielleicht eher unterschwellig herausfinde? Gemeinsame Freunde die ich fragen könnte haben wir nicht.

reddit.com
u/Due_Gap_5107 — 5 days ago

Mit 27 immernoch bi verwirrt

Ich bin mittlerweile 27 Männlich, lich wollte fragen ob es anderen auch so geht. Ich werde innerhalb des posts relativ offen über meine erfahrungen sprechen.

Ich war schon immer eher kleinwüchsig, dünn gebaut (twink typ)

Familie hat russische Wurzeln, schwulenthema war immer schwierig, männerbild wurde deutlich vermittelt, ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern.

Ich habe einen großen Bruder, 3 Jahre älter, der mich vor allem emotional misshandelt hat. Begriffe wie Schwuchtel lange bevor ich eine sexualität hatte waren so gängig, dass am Familientisch einfach nichts gesagt wurde. Es gab früh Gerüchte, auch vor Sexualität, Grundschule etc. Such unter Klassenkameraden. Ich weiß nicjt wie viel einfluss mein Bruder hatte, wor sind auf die selbe Schulen gegangen mit Zeitunterdchied.

Mein Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein etc. War natürlich im Eimer bevor ich die Chance hatte eins zu entwickeln und wurde über die Zeit immer niedergemacht wenn ich angefangen habe eins zu entwickeln.

Der Gedanke keine Frau findet mich attraktiv, war so lange verankert so lange ich denken kann. Also habe ich es bei Frauen lange nie probiert. Meine ersten Fantasien hatte ich über Klassenkameraden. Weibliche waren hier quasi gar nicht vorhanden außerhalb von wie sieht ihr körper wohl aus. Bei männern hab ich mich sehr in der unterwürfigen Rolle gesehen. Das Bild mit einer Frau hat für mich lange nie gepasst, weil ich mich nicjt männlich genug, nicht dominant genug etc. Gesehen habe.

Pornografie fand ich vor allem doe Gay seite interessant, habe beides geschaut, irgendwann vermehrt männer.

Es hat dann bis nach dem Realabschluss gedauert, dass ich die ersten Erfahrungen mit einer Frau hatte. Ich erinnere mich noch, dass die Zweifel sehr stark waren, ob ich auf Frauen stehe. Das ganze war ein komplizierter Prozess. Ich erinnere mich, dass ich doe ungezwungene körperliche Nähe sehr genossen habe, kuscheln etc. Danach sind mir Frauenkörper viel mehr aufgefallen. Das erste mal hat nicht geklappt ich war so nervös, dass sie sich erwas sorgen gemacht hat, weil mein herz so stark, laut, geschlagen hat. Ich habe zu hause alleine geweint und dachte das wäre der Beweis ich stehe kicjt auf frauen.

Sie war sehr verständnisvoll, ist körperlich nicht von mkr weg gegangen.

Das zweite mal hat auf Anhieb geklappt, hier war meine errektion auch sehr stabil, hart.

Im Verlauf der Beziehung wollte sie jeden Tag sex, das hat auch größtenteils geklappt. Ich hätte gesagt die erdten 2 jahre ohne probleme bis auf sehr wenige Ausrutscher. Die einzige Pause war immer wenn sie ihre periode hatte, aber auch da wollte sie oft blasen. Irgendwann war weniger Leidenschaft, liebe im Spiel und ich hatte wieder Sorge, ist meine erretion hart genug, mag ich das wirklich etc. Der sex war sehr gezwungen. Ich war nicht zufrieden, wenn sie weniger als 2 mal gekommen ist pro Session. Ich habe auffällig lange gebraucht zu kommen. Und ich war mkr oft unsicher ob meine errektion so stabil war. Wir hatten aber quch immer wieder lange sehr verliebte Phasen wo alles einfsch geklappt hat.

Ich war 4 jahre mit ihr zusammen.

Sie ist mir am Ende Fremd gegangen. Die erfahrung hat mich extrem mitgenommen.

Ich hatte seit dem keine Erfahrung mehr mkt Frauen. Ca 6 jahre.

Ich habe nach der Beziehung mal die Männerseiter erforscht, auch über Apps etc.

Ich habe mich nirgendwo geortet.

Die erfahrungen mit Männern waren sehr gemischt.

Ich habe schnell verstanden aktiv zu sein ist bei Frauen interessanter, aber passiv geht nur bei männern.

Viele der ersten erfahrungen waren schlecht. Neugierig, auch errektion bekommen, aber hat sich nicht gut angefühlt.

Hat lange gedauert, ca 2 jahre bis sich anal das erste mal gut angefühlt hat. Ich hatte treffen nie regelmäßig.

Ich war mir nie sicher was ich besser fand. Die fantasie mit männern war irgendwie geiler, aber die mit frauen echter, erfüllender, aber mkt deutlich mehr sorge.

Auf jeden fall entdecke ich bis heite neue dinge und mein interesse schwankt sehr. Oft ist meine Libido generell nicjt da, aber vereinzelt sehr hoch.

Aktuell hatte ich ca 4 monate die fantasie wie es ist der bottom freund von jemandem zu sein, aktuell erdt seit paar tagen, eher wieder richtung frauen.

Das gabze ist nur ein Teil der ganzen Erfahrung. Jemand was ähnliches durchgemacht? Ich habe keine ahnung was meine sexualität ist. Wie viel davon eingeredet ist, was davon trauma ist etc. Bei männern wirke ich eher unentspannt als bottom. Aber ich hatte auch schon wirklich gute erfahrungen

reddit.com
u/Monte77799 — 5 days ago

Ich habe mein Land verlassen, aber die Angst blieb

Moin,

ich bin ein internationaler Student und lebe seit einiger Zeit in Deutschland.

Ich komme aus einem Land, in dem Homosexualität nicht akzeptiert wird, und bin in einer religiösen Familie aufgewachsen. Schon als Kind habe ich gelernt, dass Homosexualität etwas Falsches sei. Viele Jahre lang habe ich versucht, diesen Teil von mir zu verstecken und so zu tun, als gäbe es ihn nicht.

Das Schwerste war für mich nie, schwul zu sein. Das Schwerste war die Angst, meine Familie zu enttäuschen. Obwohl ich jetzt in Deutschland bin und hier frei leben könnte, fällt es mir innerlich oft noch schwer, ich selbst zu sein.

Bis heute habe ich mit niemandem über meine Sexualität gesprochen. Niemand aus meinem Umfeld weiß davon. Aus Angst vor Ablehnung habe ich mich über Jahre immer weiter zurückgezogen.

Diese Angst begleitet mich bis heute. Es fällt mir schwer, mich anderen zu öffnen oder einfach ich selbst zu sein.

Hat jemand von euch etwas Ähnliches erlebt? Wie habt ihr gelernt, euch selbst zu akzeptieren und Menschen zu finden, bei denen ihr euch nicht mehr verstecken musstet?

Danke fürs Lesen.

reddit.com
u/InsuranceWorried413 — 5 days ago

Nachricht nach dem ersten Date?

Ich hatte heute mein erstes date mit einer Frau und war sehr intimidated weil ich sie sehr hübsch finde und sie hat so eine "coolnis" Aura, die mich total angezogen hat.

Jetz würd ich ihr gern folgendes schreiben, aber ich weiß nicht wie das ankommen könnte:

"Ich würd mich freuen dich nochmal zu treffen (wir könnten zB was backen oder drink & paint machen✨️). Hab das Gefühl ich war ne richtig langweilige Gurke und nicht ganz in meinem Element, weil ich bisschen intimidated war🫠 Aber du meintest ja du hast die nächsten Wochen wegen Uni viel Stress, also kann das warten"

Kann man das so abschicken? Oder würde euch das eher abschrecken? (Wir haben viel über offene und ehrliche Kommunikation geredet)

reddit.com
u/Mary_Moon_02 — 5 days ago

Gay in Germany

Hallo, ich bin zwar nicht deutsch, aber... ich hätte da eine Frage. Warum heißt „gay“ im Deutschen „scwule“? Gibt es dazu eine Geschichte?

reddit.com
u/ImageForward7637 — 9 days ago

Kleine CSDs im Süden BWs

Hallo liebe Regenbogengemeinde!
Ich war schon lange auf keinen CSD mehr und habe nun gesehen, wie viele kleine es sogar in meiner Umgebung gibt. (zB Tuttlingen, Bühl, Konstanz etc)

Nun zu meiner Frage:
Wie geht ihr mit dem Gefühl des Unwohlseins um? Irgendwie ist mir total mulmig bei dem Gedanke, zB in Bühl oder Tuttlingen da auf den CSD zu gehen, da viele doch eher sehr rechts und konservativ sind. Ich will hin, weiß aber nicht, wie ich mit diesem Gefühl umgehen soll....

Danke!

reddit.com
u/Simseling — 9 days ago

Therapeuty / (Trans-)Gruppen Landkreis Konstanz

Hallo meine lieben Menschys!

Ein Bekannter von mir lebt im Landkreis Konstanz und hat ein Kind, dass f2m-trans ist und jetzt Unterstützung brauchen könnte. Er, also das Kind, wurde bis vor kurzem von einer PIA unterstützt, die ihm aber nicht z.B. mit dem Gutachten helfen kann. Der Vater findet viel Ablehnung und teils offen rechte Strukturen vor, aber keine funktionale Selbsthilfegruppe und keine geeignete Therapeut*in (oder auch nur einen welcher direkt annähme). Dem Kind geht es jetzt überhaupt nicht gut.

Wenn also einer von Euch im Landkreis Konstanz Kontaktpunkte oder Ideen für mich hat, an wen sich Kind und Vater wenden können, würde ich mich sehr freuen. Schreibt mir auch gerne eine PN, falls Euch das lieber ist.

Ich lebe selber nicht mal in der Nähe von Konstanz, ich kann also nur sehr schlecht helfen leider. Vielleicht findet sich ja hier etwas.

Vielen Dank!

PS: selber durchgegeben habe ich https://transmann.de/ https://www.bundesverband-trans.de und ein paar NRW-spezifische Seiten, von denen ich mir immerhin vorstellen kann, dass sie Kontakte vermitteln können. Auch wenn das Bundesland net passt.

u/MermelND — 7 days ago
▲ 1 r/egenbogen+1 crossposts

Schlechtes Gewissen wegen Fehleinschätzung?

So, eventuell erinnert der eine oder andere sich noch an mein Thema.

Ein homosexueller Kollege, der mir ein entsprechendes einschlägiges Magazin zur Homosexualität (etwas explizit) aus den 90er Jahren zur Einarbeitung gegeben hat.

Vor mir ist er nicht geoutet.

Ich habe das nicht verstanden und habe mich ein bisschen, sagen wir mal -peinlich- berührt gefühlt.

Meine Einschätzung kippt. Er schien irgendwie emotional berührt. Ja, das wäre sein Thema. Warum fragt er mich? Es wären da zwei andere Kolleg*innen gewesen, die das hätten machen können. Ein heterosexueller Mann und die Vorgesetzte, die tatsächlich ein wenig streng wirkt.

Warum fragt er die anderen nicht? Wir kennen uns kaum. Warum fragt er mich? Wirke ich ansprechbarer vielleicht?

Jetzt tut es mir leid, dass ich so irritiert und abweisend reagiert habe. Hätte ich offener sein können, vielleicht, eine offene Frage stellen. Du bist homosexuell, oder? Das traut man sich dann auch immer nicht.

Ich habe homosexuelle Freunde, ich kenne das Herumeiern, bis man endlich raus ist, gerade in der Generation. Ich fühle da mit, ich fühle so mit, das berührt mich auch, weil es ist doch für denjenigen auch eine Belastung.

Aber was sage ich da zu meinem Kollegen, ist da nicht jede Frage nicht zu persönlich?

Hat jemand eine Idee vielleicht?

--

Bitte eher Ideen, wie ich reagieren kann? Ist hier keiner, der aus "normaler" homosexueller Perspektive sprechen kann, bitte.

--

Ich versuche, das zu verstehen. Er wollte mich einschüchtern und jetzt ist das "creepy", dass ich mitfühle? Ich weiß nicht. Ich werde das niemals verstehen, glaube ich. Es ist wirklich nicht aufzulösen. Toxisch? Vielleicht sollte er mal mit sich mitfühlen. Vielleicht würde er dann wirklich ein verträglicher Mensch werden, für mich zumindest.

--

So, wenn er hier mitlesen würde, fände er das vermutlich sehr amüsant, dass ich mir so viele Gedanken mache... Ich klinke mich mal aus. Gute Nacht!

reddit.com
u/Little-Bookworm-007 — 12 days ago

Fühl mich alt

Hallo zusammen,
Ich bin Mitte 20 und hab gefühlt 0 was mit Männern zu tun gehabt und ich fühl mich einfach alt deswegen. Manchmal bin ich auch neidisch, wenn ich die ganzen hübschen hetero Girls sehe, die einfach so von gutaussehenden oder charmanten Kerlen angesprochen werden (Was angemerkt natürlich nicht immer toll ist wenn man nichts sucht oder diese zu aufdringlich sind). Ich weiß, dass es nicht logisch ist, sich in der Hinsicht alt zu fühlen. Geht es jemanden genau so? Was hat euch geholfen?

reddit.com
u/LmaoAlienz — 12 days ago

Warum empfindet ihr die katholische Kirche als homophob?

Gleich vorweg: Ich möchte kein Ragebait betreiben, sondern bin ernsthaft an euren Sichtweisen interessiert. Mir geht es nicht darum, jemanden zu überzeugen oder eine Diskussion zu gewinnen, sondern darum, eure Perspektive besser zu verstehen. Da ich in meinem persönlichen Umfeld keine queeren Personen habe, die ich hierzu fragen könnte, möchte ich es hier versuchen.

Unter Homophobie verstehe ich eine abwertende oder feindselige Haltung gegenüber homosexuellen Menschen. Die katholische Kirche selbst lehrt dagegen, dass homosexuellen Menschen mit „Achtung, Mitgefühl und Takt“ zu begegnen ist und dass jede Form ungerechter Zurücksetzung zu vermeiden ist (KKK §2358). Entsprechend lehnt sie Diskriminierung und Gewalt gegen homosexuelle Menschen ausdrücklich ab.

Nach meinem Verständnis besitzen homosexuelle Menschen innerhalb der Kirche dieselbe Würde wie alle anderen Gläubigen und unterliegen denselben moralischen Maßstäben. Wie alle sind auch sie zur Keuschheit berufen, sofern sie nicht den Bund der Ehe eingehen (können). Die Kirche versteht die Ehe als Sakrament zwischen Mann und Frau, das auf die lebenslange Einheit der Partner und grundsätzlich auf Offenheit für neues Leben hingeordnet ist. Deshalb kennt sie keine sakramentale Ehe zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts. Dies gilt aber z.B. auch im heterosexuellen Kontext bei Impotenz, die auch einer kirchlichen Ehe entgegensteht. Insofern ist das für mich keine gezielte Diskriminierung, sondern die Folge der Bedeutung des Sakraments, was für alle gleich gilt.
Weltlich halte ich die Ehe für alle für richtig und habe keinerlei Einwände gegen die staatliche Gleichstellung. Innerhalb der Kirche erschließt sich mir jedoch nicht vollständig, welches Ziel eine Veränderung der bisherigen Lehre verfolgen würde. Abgesehen davon, dass es am Ziel einer kirchlichen Ehe vorbei geht, würde dadurch nicht die Würde homosexueller Menschen erhöht, da diese bereits unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung uneingeschränkt gegeben ist.
Gleichzeitig ist mir bewusst, dass viele Menschen gerade in der fehlenden Möglichkeit einer kirchlichen Ehe eine Ungleichbehandlung sehen. Deshalb würde mich interessieren, wie ihr das wahrnehmt:
Empfindet ihr die katholische Kirche aufgrund ihrer Sexualmoral als homophob? Falls ja, welche Aspekte sind dafür ausschlaggebend?

reddit.com
u/curlyguy290 — 12 days ago