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Angst

Ich habe vor etwa einem Jahr ein (Buch)-Projekt angefangen und mittlerweile so 4-5 Kapitel geschrieben. Gerne würde ich das erste Kapitel vorstellen und freue mich auf euer Feedback:

„Faszinierend“ – das ist das erste Wort, das mir einfällt.

Es ist mitten in der Nacht. Ich sitze auf einem Sessel in meinem Pensionszimmer. Ich bin müde und zugleich hellwach.

Mein Blick wandert durch den Raum. In der Mitte des kleinen Zimmers steht ein Bett. „Komfortabel übernachten“ verspricht das verwitterte Schild draußen an der Landstraße. Allerdings kann ich nicht erkennen, was daran komfortabel sein soll. Mit Mühe und Not fänden zwei Erwachsene darin Platz. Da auf dem Bett nur ein einziges winziges Kissen liegt, vermute ich, dass sich ohnehin selten jemand hierher verirrt, der nicht allein reist. Wer hier hält, ist müde und will nur ein paar Stunden Schlaf, bevor es weitergeht. Generell würde es mich sehr wundern, wenn jemand länger als eine Nacht bliebe.

Mein Blick schweift über die dunkle Holzvertäfelung, über eine vergilbte Tapete mit verblasstem Blumenmuster, und bleibt schließlich an meinen Händen kleben. Ich betrachte die Innenseite, aus Reflex neigt sich mein Kopf leicht nach links. Als ob ich mich gerade auf einer Vernissage befände und mich kritisch dem Gemälde eines Kunstausstellers widmete. Diese zarten Linien. Am unteren Zeigefinger sind es drei Stück, und am Rand der Hand werden sie zu einer. Sie werden von einer Kerbe durchkreuzt, die von der unteren Handfläche nach oben zieht. Wie ein Kunstwerk, in dem ungleichmäßige Linien von einer einzigen „gestört“ werden. Merkwürdig, dass mir diese Analogie durch den Kopf schießt. Ich bin bei Weitem nicht kunstinteressiert. Gemälde verwirren mich. Diese unklaren Strukturen. Diese vielen Farben. Meine Vermutung ist, dass Kunstschaffende auf Drogen sein müssen, um ihre Werke zu schaffen. Aber sie haben es mit ihren Händen gemalt. Gemacht mit ihren eigenen Händen. So wie ich. Ich habe es mit meinen eigenen Händen gemacht. Allein bei diesem Gedanken stellen sich die kleinen Härchen an meinen Armen auf. Ich bekomme Gänsehaut, und ein leichter Schauer jagt durch meinen Körper. Ich schließe die Augen, um den Moment zu genießen. Ich atme tief ein.

Einige Leute sagen, dass es für sie ein unangenehmes Gefühl wäre, wenn sie Gänsehaut bekommen. Sie beschreiben es wie ein Frösteln, das sie durchfährt. Wenn man sie dann fragt, wie sie dieses Gefühl beschreiben würden, fällt ihnen sofort ein Wort ein: Angst.

So aber nicht bei mir. Ich empfinde das beschriebene Frösteln eher wie das Überkommen von Wärme.

Ich mag das Gefühl … Das Gefühl von Angst … in mir.

Erneut schießt Adrenalin durch meinen Körper. Ein starkes Ziehen durchfährt meinen Bauch. Es zieht sich von meinem Bauch über meine Brust bis in meine Gliedmaßen. Im Gegensatz zu anderen spüre ich keine Angst. Ich spüre Macht.

Ich möchte dieses Gefühl immer und immer wieder erleben. Ein tiefer Atemzug lässt das Gefühl allerdings wieder abflachen. Die Luft in meinem Zimmer ist stickig, nach dem Adrenalinschock schnappt mein Körper reflexartig nach Luft. Es riecht nach Schimmel. Wahrscheinlich ist es feucht hinter dem Holz. Ich stellte mir schon beim Beziehen des Zimmers die Frage, ob er echt sei. Der Schimmelgeruch bestätigt mir, dass er echt ist. Mein Blick fällt erneut auf meine Hand. Dieses Mal betrachte ich die Oberseite, ich fahre jeden Finger entlang. Bis ich etwas Schmutz an meinem Fingernagel entdecke, am linken Zeigefinger. Ich halte den Finger besser ins Licht. Da entdecke ich es. Ganz leicht schimmert es durch. Ein kleiner roter Fleck. Wenn man genau hinschaut, erkennt man es. Das Blut, das unter meinen Fingernägeln klebt.

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u/Certain-Win3425 — 9 hours ago

10€

13 Jahre für 10 €. Natürlich nicht nur 10 €. Den Abschluss auch. Aber den hätte ich auch für weniger bekommen. Dieser ist aber 10 € wert. Der Unterschied zu den anderen, allen anderen: 10 €.

Erst die Messe, dann die Fotos. Menschen in Abend- und Etuikleidern oder Anzügen. Festlicher Saal, gedimmtes Licht, Tische und Stuhlreihen. Reden, viel zu lange Reden mit Selbstbeweihräucherung, Rückblicken, Musikeinlagen, wenig witzigen Choreografien und nostalgischen und gefühlsduseligen Redebeiträgen von angetrunkenen Klassenstellvertretern. Dann „… macht sie die Klassen bereit …“, „Aufstellen an der linken Seite …“ und Händeschütteln, während im Hintergrund auf der Leinwand Kinderfotos mit den Fotos von letzter Woche verglichen werden und 15 Sekunden von einem selbstgewählten Lied laufen, was vom „Technikteam“ aus der Unterstufe abgehakt wird, um das nächste einzuspielen. Noch mehr Lobpreisungen, Gruppenfoto mit Blume und DinA4-Mappe in der Hand und verlegenem Lächeln. Endlich der Moment, mein Moment:

„… zur besonderen Ehrung kommen jetzt noch mal nach vorne …“,

„Mit ganz besonderer Ehrung …“,

„… ganz außergewöhnlicher Leistung …“,

„Mit 1,0 und rechnerisch sogar 0,8 …“

, „… Klassenbeste, Stufenbeste und sogar Stadtbeste ist …“.

Nach dem Überreichen von einem Umschlag und einem Blumenstrauß, dem Zurück zum Platz Laufen unter Applaus, noch mehr Händeschütteln, Umarmungen und anerkennendem Schulterklopfen sitze ich mit diesem Umschlag an meinem Platz. Teures, gemustertes Papier, auf dem das Stadtlogo eingestanzt ist. Darin ein Brief mit noch mehr Glückwünschen und Anerkennungen und diese Plastikkarte in Führerscheingröße. Auf der einen Seite auch wieder das Stadtlogo und auf der anderen Seite: Stadtguthaben 10€.

Das alles für 10 €. All die sonnigen Nachmittage am Schreibtisch. All die „Streber“ rufe. All die „… ne ich kann nicht, muss noch lernen.“ All die verschickten Hausaufgaben. All die alleine erstellten Gruppenaufgaben. All die schlaflosen Nächte, die nicht in Klubs, in Gärten, auf Hauspartys oder Stadtfesten verbracht wurden, sondern mit Analysis, dem Satz vom Pythagoras, Gedichtanalysen, Lesetagebüchern, Zellaufbau oder der Französischen Revolution. Das alles für 10€.

Du kannst alles studieren, an allen Unis, kannst stolz auf dich sein. Ich will nicht alles studieren, ich will Physik studieren, was hier keinen NC hat. Ich will nicht an allen Unis studieren, ich will hierbleiben. Ich bin nicht stolz auf mich. Ich bin traurig. Anscheinend ist mein bisheriges Leben nichts wert, außer 10€.

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u/TheGermanDutchman — 14 hours ago
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Ist Claude Ai besser als ChatGPT, um ein Buch zu schreiben?

Hallo zusammen,
ich arbeite gerade an einem längeren biografischen Buch und habe bisher hauptsächlich ChatGPT zum Schreiben und Überarbeiten benutzt. Jetzt habe ich öfter gehört, dass Claude bei langen Texten, emotionalem Schreiben, Erzählstil und dem Zusammenhang zwischen Kapiteln besser sein soll.
Hat jemand von euch beide intensiv für ein größeres Buchprojekt benutzt?

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u/nidramidimah — 1 day ago

Testleser für eine Dark Fantasy Reihe gesucht

Romanreihe hat sieben Bände - alle sieben sind weitestgehend fertig.

Feinschliff, Politur und Korrektorat sind noch notwendig.

Band 1 ist nahezu ready - es fehlen nur Testleser die mir bis Anfang-Mitte August Feedback geben könnten.

Deswegen suche ich für den ersten Band ein paar Testleser:innen, die Lust auf einen eher großen, düsteren Reihenauftakt haben. Es ist keine Romantasy, kein Spice-Fokus und auch keine Urban Fantasy, sondern klassische eigene Welt mit Göttermythos, Magie, verschiedenen Völkern, Unterdrückungssystemen und einer ziemlich starken Figurenbindung.

Worum es grob geht:
In einem verborgenen Tal findet der siebzehnjährige Lumen ein stummes Mädchen mit goldenem Haar im Fluss. Erst wirkt sie nur wie ein verlorenes Kind, das Schutz braucht. Aber je länger sie bleibt, desto deutlicher wird, dass mit ihr etwas in die Welt zurückgekehrt ist, das besser verborgen geblieben wäre. Und irgendwo im Osten gibt es jemanden, der genau danach sucht.

Ich brauche kein professionelles Lektorat, sondern ehrliches Lesegefühl. Also sowas wie:
Wo zieht es euch rein? Wo steigt ihr aus? Welche Figuren funktionieren? Wo wird es zu langsam, zu viel, zu verwirrend oder emotional nicht klar genug?

Warnung vorweg: Das Ding ist kein dünnes Büchlein. Aktuell liegt die überarbeitete Fassung schon bei ca. 135k Wörtern, ein paar Kapitel fehlen noch in der Politur - sind aber sehr zeitnah fertig. Ja, ich weiß. Debütantin mit Größenwahn und epischem Weltenbau, sehr vernünftige Kombination. :D

Thematisch wird es stellenweise dunkel: Sklaverei, Gewalt, Verfolgung, Trauma, Kind in Gefahr. Nicht ausgeschlachtet, aber auch nicht weichgespült.

Falls jemand Lust hat, in Amarteris reinzulesen und mir ehrlich zu sagen, ob das trägt, würde ich mich sehr freuen. Ich kann auch erst einmal nur die ersten Kapitel schicken, damit niemand direkt von meinem Fantasy-Ziegelstein erschlagen wird.

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u/Bela_R_Pan — 2 days ago

Lektoratsempfehlungen

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit literarischen Lektoraten gemacht und könnte was empfehlen, dass das Geld auch wert ist und den Text wirklich verbessert?

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u/Child_of_JHWH — 3 days ago

Krankenhaus

Seine nassen Schuhe quietschen auf dem sterilen weisen Boden. Der hell ausgeleuchtete Flur verbreitet eine Kälte. Er verlässt das Krankenhaus durch eine Schiebetür. Es riecht nach Regen. Mit dem Blick auf den Boden geht er Richtung Raucherbereich. Die Kälte des Winters scheint ihm nichts auszumachen, obwohl er nur ein T-Shirt trägt. Er nimmt eine Zigarette in den Mund und versucht sie anzuzünden. Doch seine zittrigen Hände machen es ihm schwer. Der warme Rauch der Zigarette füllt seine Lunge. Sein Blick versucht das Krankenhaus zu meiden. Er nimmt noch einen Zug. Gänsehaut — die Kälte wird deutlich. Er umschlingt seinen Körper mit seinen Armen, als würde er so verhindern auseinander zu fallen. Seine Sinne trügen ihn nicht — Regen. Dunkele Wolken schlucken den Himmel, Regentropfen fliegen auf seinen Haut.

„Mein Gott“, beschwert sich der man.

Schnell versteckt er sich in der kleine Kabine im Raucherbereich. Eine Kombination von nassem Holz und erloschenen Zigaretten trifft auf seine Nase. Das Rauschen des Regens wird lauter. Seine Sicht wird wässerig, seine Nase verstopft. Er schnieft und schaut auf den Boden. Eine line von Ameisen bewegen sich auf dem steinernen Grund. Er beobachtet sie. Eine Gruppe von ihnen trägt eine Leiche. Ungewollt fliesen Tränen aus seinen Augen und fliegen zu den Ameisen nieder. Sie fliegen in der Menge, wie der Regen außerhalb der Kabine. Donner übertönt sein schniefen. Sein Körper zittert. Wieder ein donnern. Jeder Donner lässt ihn noch mehr weinen, als würde er der Grund für seine Trauer sein. Er kämmt sich dass Haar mit seinen Händen zurück und nimmt sein Handy aus seiner Tasche. Mit den Nikotin beruhigten Händen gibt er sein Passwort ein. Er ruft einen Freund an. Es klingelt — Donner. Noch ein klingeln. Der Geruch der Zigaretten bewegt ihn dazu noch eine rauszuholen.

„Hier ist die Mailbox von —“, er legt auf.

Er schaut auf die Uhr, 16:34 Uhr. Sein Atem bildet langsam Wolken. Zwei tiefe Atemzüge helfen ihm die Tränen zu stoppen , etwas Mut zu fassen und die Kabine zu verlassen. Er taumelt zur Straße, wobei die Bäume ihm etwas Schutz vor dem Regen geben. Er schaut in den Himmel.

Kalter Regen, dunkle Wolken. Schritt nach Schritt geht er die Straße entlang. Einzelne Autos rauschen an ihm vorbei. Seine klitschnassen Klamotten kleben sich an seine Haut. Wasser tropft von Ohren und Nase. Er läuft ihm familiäre Straßen entlang und erinnert sich, wie er diese zu seiner Jugendzeit, mit seiner Freundin entlang ging. Eine Wärme füllt seine Brust. Die Erinnerung an schöne Zeiten gibt ihm sogar ein leichtes Lächeln. Seine schweren Augen führen seinen Blick wieder Richtung Boden. Er weis nicht wie lange er schon geht, die Beine bewegen sich automatisch, als wüsten sie wo sie hinwollten.

Alles fühlt sich surreal an. Er konzentriert sich auf seinen Atem. Ein, aus. Ein, aus. 

Er schaut wieder auf sein Handy, auf welchem ein Foto von ihm und seiner Frau zu sehen ist. Seine Lippen wimmern. Schnupfen läuft ihm die Nase runter. Sein Atem stockt und er bleibt stehen.

„Ganz ruhig, atme“, murmelt er sich selbst zu.

Er massiert sein Gesicht. Er reibt sich die Augen. Er gewinnt gegen seine Tränen. Der Geruch eines Restaurants bekommt seine Aufmerksamkeit. Wärme, Teig im Ofen, etwas Rauch, geschmolzener Käse. 

Die Pizzeria. Ihr erstes Treffen. Er hatte einen Anzug angezogen, weil er dachte das er dadurch älter aussehen würde. Sie hatte ihn dafür ausgelacht. An dem Abend küssten sie sich, er konnte die ganze Woche nicht mehr aufhören zu lächeln.

Er wendet seinen Blick ab — die Wärme verläßt ihn genauso schnell. Schritt nach Schritt geht er weiter. Er geht weiter, der Regen wird weniger, die Wolken bleiben. Eine Nachricht auf seinem Handy. Ihr Paket ist angekommen — der Kinderwagen. Stunden verbrachten sie damit Rezensionen zu lesen. Niemals hätte er gedacht das Kinderwägen so teuer werden könnten. Er wischt die Nachricht weg. Sein Griff wird fester. Die Zähne knirschen. Er will nach Hause.

Nach einer Zeit entstehen ein paar Strahlen zwischen den dunklen Wolken. Sie erwärmen ihn etwas. Die Regentropfen werden weniger und der man wischt sich das Wasser so gut es geht weg. Der Himmel wird heller, die Wolken verschwinden. Er biegt in die Straße seiner Wohnung ein. Er hört ein paar Stimmen von Balkonen. Das Handy zeigt 17:21 Uhr. Der typische Geruch nach einem Regen füllt seine Nase. Die Sonnenstrahlen erfüllen den so grauen Tag mit etwas Farbe. Und der man öffnet die Tür und betritt sein Treppenhaus.

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u/Asleep_Industry_1730 — 4 days ago

Ist meine Geschichte zu lang?

Hi, ich schreibe nun schon eine ganze Weile an meinem ersten Draft und im Moment umfasst er ca. 71.000 Wörter. Allerdings bin ich noch nicht mal auf halber Strecke zum Ziel, darum mache ich mir ein wenig sorgen, das die Story zu lang wird. Ich bin vom ganzen Herzen Discovery-writer (oder wie man das nennt :) ) und lass mich gerne von den Entscheidungen meiner Charaktere hinreißen. Dennoch habe ich klare "Zwischenziele" auf die ich hinarbeite.
Meine Frage ist nun: soll ich einfach weiter schreiben und hoffen das ich während der Überarbeitung noch genug herausstreiche um auf eine angemessene Wortzahl zu kommen?
Oder sollte ich mir bereits jetzt schon gedanken machen, wo ich kürzen kann?
Zur Einordnung: Ich schreibe eine klassische Fantasygeschichte im Stil der Heldenreise.

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u/Ashamed-Syrup420 — 6 days ago

Suche Feedback für eine Kurzgeschichte

Hallo! Ich schreibe schon länger Geschichten, habe kläglich an einigen Romanansetzen gescheitert und bin nun endlich dazu gekommen, eine Kurzgeschichte niederzubringen. Eigentlich liegt mir die Lyrik deutlich mehr, und ich plane, hier auch welche zu veröffentlichen, doch trotzdem würde ich mich mal an Epik probieren.

Die Infos:

Die Kurzgeschichte heißt »Solang ich wart'«. Dieser Titel kann eventuell noch geändert werden, was, wie es jedem Leser zum Ende hin auffallen wird, jedoch auch inhaltliche Änderungen mit sich zieht.

  • Genre / Zielgruppe: Philosophische Belletristik, Freunde von Kafka oder Dostojewski könnten unter Umständen Gefallen hieran finden
  • Länge: Relativ kurz, um die 2500 Wörter bzw. 11 Seiten
  • Kurze Inhaltsangabe: Es handelt von dem Warten. Mehr möchte ich nicht preisgeben, da die Interpretation ein wichtiger Bestandteil des Leseprozesses ist
  • Zeithorizont, in dem du die Kritik erhalten möchstest: Ganz egal, ich freue mich auch in 4 Monaten noch über Feedback
  • Erwartungen: Relativ frei, doch wünsche ich mir natürlich Kritik wie am Verständnis, am Stil und an der Handlung

Ich stelle das Manuskript auf Anfrage gerne bereit. Ich bin sehr neu hier auf dem Subreddit und bräuchte in dem Falle, dass ich etwas falsch gemacht hätte, Hilfe.

Vielen Dank, und ich freue mich auf Anfragen!

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u/Downtown_Oil7605 — 7 days ago

Suche Testleser für meinen fertigen High-Fantasy-Auftaktband

Hallo zusammen, ich bin Marin und habe den ersten Band meiner High-Fantasy-Saga fertig. Bevor er erscheint, suche ich ein paar Testleser, die mir ehrlich sagen, wo die Geschichte trägt und wo nicht.

  1. Genre/Zielgruppe: High Fantasy für erwachsene Leser, Schwerpunkt auf Worldbuilding und politischer Intrige.
  2. Länge: rund 54.000 Wörter, der komplette Auftaktband.
  3. Worum es geht: In der Stadt Varin sind Worte buchstäblich Wirklichkeit. Ein Edikt, besiegelt von Krone, Zünften und Kasse, kann Straßen bauen oder Märkte lenken. Dann fangen die Siegel an zu brechen, und ein junger Schreiber gerät mitten in den Riss zwischen Macht, Geld und Schrift.
  4. Zeithorizont: Ich freue mich über Rückmeldung bis etwa Mitte August.
  5. Was mich besonders interessiert: ob die Welt-Logik trägt, ob die Figuren lebendig wirken und ob der Einstieg zieht oder hängt.

Wer Lust hat mitzulesen, kann sich hier melden. Über jede ehrliche Rückmeldung bin ich dankbar.

u/marintkael — 8 days ago

Discord-Server um gemeinsam zu schreiben

Hallo zusammen.

Ich hoffe, es ist okay, wenn ich diesen Post einstelle. Falls nicht, weg damit.

Viele von uns wünschen sich Gleichgesinnte und Unterstützung. Deshalb habe ich einfach mal einen kleinen Discord-Server für uns Schreibwütige erstellt. Austausch, gemeinsames Schreiben und gegenseitige Motivation sollen hier im Vordergrund stehen. Bei Interesse schreibt mir gern privat. Dann sende ich euch den Link zu. Vielleicht werden wir ja ein paar.

Habt einen wunderschönen Tag.

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u/nahimana1988 — 11 days ago

Sammelfaden: Schreibblockade

Das Blatt ist weiß, die Schreibmarke blinkt, eure Finger schweben über der Tastatur, heute, endlich, der Text, er soll, er muss, der Text, der Text, ja, der Text...

Falls euch Inspiration fehlt oder der innere Kritiker eure Schaffenskraft erstickt, seid ihr hier am richtigen Ort. Klagt euer Leid, fragt um Rat, tauscht euch aus!

Was blockiert euch gerade?

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u/AutoModerator — 8 days ago

Wie geht ihr mir Kritik um?

Ich weiß, ich weiß....

Unglaublich allgemeine Frage. Und jeder macht es unterschiedlich.

Ich tue mir immer schwer nach Kritik zu fragen.

Nicht weil ich denke mein Geschreibe sei perfekt. Im Gegenteil.

Ich habe nur in der Vergangenheit in verschiedenen Hobbies so einige Erlebnisse gehabt das ich weiß das, dass was als "Kritik" kommt... eher meine komplette Motivation zerstört.

Klar sollte die Kritik eines Random aus dem Internet mich nicht kümmern müssen.

Und klar, nur nach Lob fischen ist auch nicht der Weg.

Aber ein: "Ja nee, alles Mist, schreib es am besten komplett um, so wie ich es tun würde."

Oder: "Nee sowas verkauft sich nie weil..." (obwohl ich klar gesagt hab ich will kein bestseller Autor werden)

Ist nun auch nicht das was einem hilft, oder?

Jeder hat natürlich seine Meinung und eigene Erfahrungen und oft ist das was man geschrieben hat auch einfach "Mist"

Aber man ist ja nicht gleich arrogant nur weil man das was man produziert hat gut findet oder sogar stolz darauf ist.

Also wie "filtert" ihr sowas?

Schüttelt ihr das einfach ab?

Ich geb zu da sich auch etwas empfindlich bei sowas geworden bin.

Aber ein Abfälliger Kommentar eines Freundes zu meinem aus Spaß angesetzten Pen and Paper Spiels und ich hab es komplett fallen lassen und seitdem nie wieder angefasst.

Und ich hadere ADHS bedingt halt mit Motivation,.. da will ich mir nicht absichtlich selbst ins Knie schießen......

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u/GunjiroX — 13 days ago

Gibt es aktive Schreiberlinge auf Instagram?

Ich bin recht aktiv (erst seit kurzem wieder dabei, nachdem ich meinen alten Account verloren habe).

Ich frag nicht nach Follow für Follow. Ich diskutiere sehr gerne und weiß, dass die Buch/Marketing/Verlagswelt heutzutage hart ist.

Ich bin im Genre Krimi/Thriller unterwegs und dementsprechend habe ich auch dazu am meisten zu sagen.

Finde kuriose Recherchen spannend, wenn sich mal wer ausheult oder die schweren Fragen des Lebens stellt, hab ich auch immer was dazu zu sagen 😁

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u/Equivalent-Fun-9987 — 12 days ago
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Beta Leser gesucht

Hallöchen,

Ich habe den ersten von 6 Bänden fertig und bräuchte mal ein paar Meinungen dazu.

Ich habe klassische und bekannte Märchen in anderen Autorenstilen umgeschrieben. Band 1 trägt den Untertitel "Dunkle Märchen" und beinhaltet:

Schneewittchen x H.P.Lovecraft

Däumelinchen x Edgar Ellen Poe

Prinzessin auf der Erbse x Franz Kafka

Schneeweißchen und Rosenrot x Stephen King

Rotkäppchen x Sebastian Fitzek

Dornröschen x Dmitri Gluchowski

Die kleine Meerjungfrau x George Orwell

Das Buch umfasst ca 300 Seiten (gemessen an der Printdormatierung, das eBook hat wohl noch ein paar Formatfehler, dadurch funktioniert das Inhaltsverzeichnis z.B. noch nicht korrekt)

Ich freue mich über Interessenten und konstruktive Kritik. Wenn ihr euch angesprochen fühlt, meldet euch gerne.

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u/Global-Jackfruit-514 — 11 days ago

Einen Gedanken teilen

Ich arbeite derzeit an einem einfachen Drehbuch und hatte Schwierigkeiten mich in eine Figur einzufühlen und ihre innere Welt zu verstehen. Also habe ich kurzerhand ein kurzes Telefonat mit ihrer Freundin entworfen. Es sollte ursprünglich nur Übungsmaterial sein um sie kennenzulernen und jetzt habe ich entschieden es mit ins Drehbuch zu nehmen, weil es für mich tatsächlich gut wirkt und durchaus ins Drehbuch passen kann😊👍🏻

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u/Gold-Tomato-5738 — 11 days ago

Autorin sucht Inspiration

Hallo zusammen,
ich arbeite aktuell an einem Roman und suche für die Ausarbeitung einer männlichen Hauptfigur (Mitte 30) Inspiration aus dem echten Leben.

Dabei geht es mir nicht darum, jemanden direkt als Vorlage zu verwenden oder seine Geschichte zu übernehmen. Mich interessieren vielmehr Gedanken, Eigenheiten, Lebenswege, Erfahrungen, Wünsche, Ängste, Gewohnheiten und die kleinen Dinge, die einen Menschen ausmachen.

Ich möchte bewusst noch nicht verraten, worum es in dem Roman geht, damit die Gespräche möglichst unbeeinflusst bleiben.

Falls jemand seine Perspektiven oder Erfahrungen teilen möchte, freue ich mich über Beiträge in den Kommentaren oder per PN. :)

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u/anotherfemaleauthor — 12 days ago

Arbeitstitel: First Love

Prolog

​Wo fange ich am besten an mit dieser Geschichte?

​Fange ich an als 14-jähriger Halbstarker, dem die Welt noch komplett offenstand? Mit meinen rabenschwarzen Haaren, die ich jeden Tag mit einer Spur zu viel Extra-Hart-Gel zu einer Igel-Frisur betoniert habe, und meinem südländischen Teint. Oder fange ich lieber an dem Tag an, als ich das erste Mal gecheckt habe, dass das nervige Geräusch aus dem 56k-Modem tatsächlich zu irgendwas gut ist?

​Die penetrante Werbung von diesem rothaarigen Tennisspieler lief damals rauf und runter. Jeder kannte sie. Seine Worte „Bin ich schon drin?“ haben die Werbewelt der frühen 2000er regelrecht versklavt. Die Jungs trugen Baggys und viel zu weite T-Shirts, die Mädels trugen eng, enger, am engsten. Meistens bauchfrei, enge Schlaghosen und der Tanga war ein ganz offensichtliches, weit aus der Hose blitzendes Accessoire. An den Füßen gab es eigentlich nur eine Marke: Buffalos. Und im Hintergrund lief noch Beverly Hills 90210 auf der dicken Röhrenkiste im Wohnzimmer.

​Und dann waren da diese AOL-CDs. Die Dinger lagen damals als Werbeaktion in bestimmt jedem verdammten Briefkasten Deutschlands. Alle, die heute Mitte oder Ende 30 sind, werden mich genau verstehen. Die Nicknames und E-Mail-Adressen, die man sich damals verpasst hat, waren aus heutiger Sicht extrem fragwürdig. Aber Hand aufs Herz: Jeder von uns kennt sie, diese eine, allererste Mail-Adresse, für die man sich heute abgrundtief schämt, die man im Geheimen aber immer noch besitzt.

​AOL-Chat. Das war das große Ding. Zum ersten Mal konnte ich nach der Schule – die übrigens in einer beschaulichen Kleinstadt im Süden von Deutschland lag – plötzlich mit der ganzen Welt quatschen. Da Englisch aber noch nie zu meinen Lieblingsfächern gehörte, beschränkte ich mich ganz schnell auf die deutschen Räume. Und klar: Ich war ein Teenager, also suchte ich gezielt nach Chat-Partnern mit weiblich klingenden Namen. Lustigerweise waren damals nicht nur die Möchtegern-Männer mit ihren 13 bis 16 Jahren absolut hormonübersteuert – den Mädels und deutlich reiferen jungen Frauen im selben Alter ging es ganz genauso.

​Aus Gründen, die Sie als Leser sicherlich verstehen, werde ich hier keine echten Namen nennen. Damals traf ich sie zum ersten Mal. Was mir zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht klar war: Dieses Mädchen würde mein Leben so heftig prägen, dass ich sie bis heute, ein viertel Jahrhundert später, nicht losgeworden bin.

​Ihr Nickname war Bigbussy2. Ein Name, der sich für immer in meine hintersten Gehirnwindungen einbrennen sollte. Ihren echten Namen erfuhr ich erst einige Tage später. Sagen wir für diese Geschichte einfach: Mazikeen Noir. Mein eigener Username war übrigens XxxiceboyxxX. Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass mich diese Peinlichkeit bis heute verfolgen würde. Aber der Vollständigkeit halber: Ihr dürft mich Lucian Drake nennen.

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u/wait_a_minute___no — 13 days ago

Suche gegenseitigen Kapitelaustausch und Motivation

Ich schreibe zur Zeit wieder sehr viel und vermisse es total, mich darüber auszutauschen. Über das geschriebene, schreiben generell oder Ideen.

Ich lese auch gerne und falls man dort gemeinsame Interessen hat würde ich mich auch freuen, darüber ein wenig zu reden :)

Nachdem ich hier schonmal einen Post gemacht habe, habe ich auch einige super liebe Menschen getroffen. Aber oft ist es schwierig, das Zeitlich hin zu kriegen und manchmal waren die genres oder Vorlieben sehr unterschiedlich.

Ursprünglich war meine Idee, sich mit jemandem Wöchentlich ein Kapitel zu Tauschen und zu Kritisieren.

Für mich wäre es aber auch okay, wenn das ein wenig einseitiger wäre, da nicht jeder immer was zeigen will.

Solange ich damit niemandem auf die Nerven gehe natürlich 😅

Ich schreibe zurzeit was in Richtung SciFi/Fantasy mit ein wenig Horror und Romance.

Bei mir heißt es immer: je mehr Kritik desto besser. Also wenn jeder zweite Satz doof ist, freue ich mich darüber, das zu erfahren.

Gleichzeitig würde ich dies gerne auch umgekehrt machen, sofern eben Interesse besteht ☺️

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u/Ok_Commission_5786 — 13 days ago

Wie könnten Autor:innen serielle Online-Geschichten monetarisieren?

Ich frage mich gerade, welche Modelle für Webromane oder fortlaufende Online-Geschichten im deutschsprachigen Raum überhaupt sinnvoll wären.

Bei klassischen Buchprojekten ist der Weg relativ klar: Verlag, Selfpublishing, E-Book, Print, vielleicht Hörbuch. Bei seriellen Geschichten, die kapitelweise online erscheinen, ist es komplizierter.

Mögliche Modelle wären zum Beispiel:

  • kostenlos veröffentlichen und Reichweite aufbauen
  • Patreon oder Ko-fi für Early Access und Bonuskapitel
  • Substack oder Newsletter-Abos
  • eigene Website mit Spendenmöglichkeit
  • Kapitel frei zugänglich, aber Zusatzmaterial für Unterstützer:innen
  • komplett kostenlos, aber mit freiwilligem Trinkgeld

Im englischsprachigen Raum sieht man häufiger Modelle, bei denen Geschichten öffentlich erscheinen, während Unterstützer:innen einige Kapitel vorauslesen können. Im Deutschen scheint das noch weniger etabliert zu sein.

Mich würde interessieren:

Würdet ihr als Leser:innen für fortlaufende Online-Geschichten zahlen oder Autor:innen freiwillig unterstützen?

Und falls ihr selbst schreibt:
Wäre so ein Modell für euch interessant, oder fühlt sich Monetarisierung bei laufenden Geschichten eher schwierig an?

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u/Aggressive-Ice6101 — 14 days ago
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Testleser*innen für literarisches Projekt gesucht

Ich schreibe jetzt seit etwas mehr als einem Jahr an einem Projekt. Es ist eine Fragmentsammlung, also mehrere Stücke von Kurz- oder Miniaturen-Prosa zu den Themen Zeit, Erinnerung, Familie und noch ein paar mehr.

Zielgruppe sind alle Leser, die sich für solche Prosa interessieren und nicht unbedingt auf der Suche sind nach der nächsten guten Geschichte, sondern die gern was zum Nachdenken und Nachfühlen haben.

Umfang: bis jetzt ca 60 Seiten.

Es hat noch nie jemand gelesen, niemand weiß überhaupt, dass ich schreibe. Ich würde mich aber freuen, ein, zwei Testleser zu finden, damit ich weiß, ob ich meine Zeit nur verschwende, oder da wirklich an was dran bin.

Rückmeldung gern per PM.

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u/you-died-2323 — 14 days ago