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Wie findet ihr diesen Einstieg? Mehr dazu in den Kommentaren :)

Kapitel 1

Zum Leben erwacht

Die kleine Confisérie lag in der Rue d’Osseaux, genau zwischen dem Metzger und dem Hutladen. Ihre Geschichte hatte vor Kurzem eine traurige Wendung genommen. Waren ihr Schaufenster und der kleine Raum vor der Theke einst reich angefüllt gewesen, das eine mit Süßspeisen und der andere mit Scharen von Menschen, so wirkte der Laden inzwischen leer, farblos und rissig, wie ein brachliegendes Feld. Männer, Frauen und Kinder passierten die Confisérie und wagten nicht, hinzusehen. In ihren abgewandten Blicken fand sich ein Verlangen, welches nicht mehr gestillt zu werden vermochte, aber auch eine tiefe Trauer darüber, dass der Mann, der ihnen so viele Laster mit seinen süßen Speisen abgenommen und sie unzählige Male von ihrer Armut und ihrem Hunger abgelenkt hatte, seine eigenen Laster wohl nicht hatte tragen können. Monsieur Chapoix hatte sich das Leben genommen, und nun stand die Confisérie wie ein verwitternder Grabstein in der Rue d’Osseaux.

Zunächst gab es noch eine schwache Hoffnung, dass Monsieur Chapoixs Sohn Hugo, ein einzelgängerischer Sonderling, den die Leute fast nie zu sehen bekamen, das Ge-schäft seines Vaters fortführen würde; doch sie war bald abgeklungen, als die Türen der Confisérie auch nach längerer Zeit weiterhin fest verschlossen blieben. Chapoixs Sohn war nach dem Tod seines Vaters noch ab und zu aufgetaucht, man hatte ihn tagsüber bei Besorgungen in der Stadt gesehen oder am späten Abend in einer Schenke, wo er mit tiefliegenden roten Augen ein Bier nach dem anderen in sich hineingeschüttet hatte. Doch keiner aus der Stadt war mutig genug gewesen, ihn anzusprechen. Weder um ihm im Verlust seines Vaters beizustehen noch um ihn auf das Fortführen der Confisérie hinzudrängen. Ohnehin gab es niemanden, der Hugo tatsächlich zugetraut hätte, den Laden auf dem hohen Niveau zu betreiben, das sein Vater so penibel gehalten hatte, daher schien jede Anregung dazu von vornherein vergebens.

Die Confisérie verblasste also weiter und weiter und die Rue d’Osseaux wurde zu einem traurigen Ort, so wie alle anderen Straßen in der Stadt. Doch bald zeigte sich, dass etwas Seltsames dort vor sich ging, das mit der allgemeinen Trauer nichts zu tun hatte: Viele Leute berichteten, im Vorbeigehen aus dem Inneren der Confisérie merkwürdige Ge-räusche vernommen zu haben. Ein Zischen hier, ein Knarren dort, ein außerweltliches Dröhnen, das das Kopfsteinpflaster der Straße zum Beben brachte.

Madame Fernière, die das Kinderheim in der Rue de la Tourbe führte, hielt die Berichte erst für Hirngespinste. Es war nahezu unmöglich, einen Menschen wie sie zu erschüttern, der jeden Tag ganz und gar in der Realität verwurzelt sein musste, um zurechtzukommen. Doch an einem Nachmittag, als sie wie üblich auf dem Rückweg vom Marktplatz die Rue d’Osseaux durchquerte, begann der Boden unter ihren Füßen zu zittern. Fast hätte sie die Kartoffeln und Rüben fallengelassen, die sie in einem Leinensack mit sich trug. Da hörte sie mit eigenen Ohren, was ihr bisher nur berichtet wurde: ein blechernes Dröh-nen, das ihr durch Mark und Bein ging. Sie war keineswegs abergläubisch und befasste sich im Allgemeinen nicht mit Dingen, die vom echten Leben abwichen, doch das Dröh-nen erinnerte sie an ein großes Tier oder irgendeine schreckliche Naturgewalt, die hier eigentlich keinen Platz hatte und die sie sich beim besten Willen nicht erklären konnte. Plötzlich hatte die verfallene Fassade der Confisérie etwas Gespenstisches in ihren Au-gen.

Von nun an nahm sie einen Umweg zum Marktplatz, nur um der Rue d’Osseaux auszu-weichen. In Madame Fernières Leben gab es im Übrigen andere Dinge, die ihrer Auf-merksamkeit bedurften: Etliche hungrige Kindermäuler mussten gefüllt werden, ihr Heim platzte aus allen Nähten, und dass in den letzten Monaten keins der Kinder gestorben war, hatte sie nur ihrem eisenharten Verhandlungsgeschick und ihren gut gepflegten Beziehungen zu verdanken. Den vergangenen Winter hatten dafür einige ihrer Schützlin-ge nicht überlebt, und die, die es geschafft hatten, waren nur noch magere Abbilder ihres einstigen Selbst gewesen, bis sie sie allmählich wieder aufgepäppelt hatte.

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u/futzi741 — 4 days ago

Mein Herbst

Die Bäume rascheln ein Flüstern vergangener Tage, doch nur, wenn der Wind sie zum Leben erweckt. Das trockene Knistern gefallenen Laubs schleift surrend über den Platz, dirigiert vom Hauch des Herbstwinds. Sich ein letztes Mal in Gold kleiden, bevor die Kälte für ein Ende sorgt. Es ist wie der letzte Protest, in Anmut zu sterben, statt lautlos dahinzuscheiden. Es wirkt wie Stoizismus, ist aber fehlinterpretierte Theatralik. Denn der Baum kleidet sich in falschem Heroismus goldgefärbter Blätter, wohl wissend, dass er im Frühjahr ein neues Leben geschenkt bekommt.

Ich bin 32. Andere in meinem Alter suchen noch den Sinn des Lebens, während ich versuche, zu verstehen, warum ich sterben muss. Ich habe Krebs. Der Schrecken liegt nicht darin, wie die Krankheit heißt, was sie mit dem Körper anstellt oder einfach darin, dass es Sterben bedeutet, sondern darin, darauf zu warten. Ohne goldenes Kleid und ohne die Hoffnung auf einen weiteren Frühling.

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u/justliterallyme — 4 days ago

Würdet ihr diese Geschichte lesen wollen?

Calistra steht vor der Woche, die über ihr ganzes Leben entscheidet. So sehr hofft sie von den Wasserbegabten berufen zu werden und das Reich zu bereisen, doch das System hat andere Pläne. Statt Freiheit erwartet sie der strenge Orden der Wächterinnen: Jahre der Isolation, des Studiums und der religiösen Kontrolle. Im Orden herrscht eine Hackordnung und Schwäche im Glauben zu zeigen ist keine Option, so wächst der Druck ins Unerträgliche. Die Wächterinnen nennen sie und andere Kinder "Auserwählte", eine von ihnen soll als Reinkarnation der Göttin die Menschen einen.

Könnte Calistra tatsächlich diejenige sein, die die Prophezeigung erfüllt?

Und warum fühlt sich ihre eigene Magie an, als würde sie sie verschlingen?

Währenddessen flüchtet Varian vor sich selbst und dem Feuer in seiner Vergangenheit. Er findet Zuflucht im tiefen Wald bei einer Gruppe von Nymphen. Hier kann er zum ersten Mal seit langem zur Ruhe kommen. Doch die Ruhe ist trügerisch: Wie im Rausch vergisst er nicht nur seine Schmerzen, sondern auch seine Erinnerungen, seine Ziele, seine Identität. Während er immer tiefer in die Traumwelt der Nymphen sinkt, beginnt die Realität zu bröckeln. Und als die Vergangenheit ihn schließlich einholt, steht Varian vor der Wahl: Wird er wieder die Flucht ergreifen oder schafft er es sich selbst zu behaupten?

Doch beides könnte ihn zerstören.

***

Ich hab bisher nur eine grobe Idee für die Geschichte und die ganzen Bezeichnungen stehen auch noch nicht fest. Ich frag mich bloß ob sie Interesse weckt :)

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u/Pumuckel44 — 4 days ago

Testleser:innen für ersten Akt von historischer Romanze gesucht

Nachdem ich drüben in r/Schreibkunst bisher mit meiner Suche leider eher erfolglos war, versuche ich es jetzt noch einmal hier.

Nachdem ich jetzt fast mit dem ersten Akt fertig bin, würde ich mich über Testleser:innen für meinen historischen Roman freuen.

Genre/Zielgruppe: Historische Romanze. Ich würde sagen jede:r ab 18, die oder der sich für das viktorianische England erwärmen kann.

Gesamtlänge aktuell (1 von 3 Akten soweit abgeschlossen): 48.714 Wörter.

Worum geht es?

Der 20-jährige Will lebt im Sheffield des viktorianischen Englands ein recht trostloses Leben. Das wenige Geld, das er hat, bringen er und sein bester Freund Paul in Bordellen und ihrer Stammkneipe durch. Als sie in letzterer Hausverbot bekommen und sich eine neue Bar suchen müssen, ändert sich Wills Leben drastisch: er verliebt sich in Ruth, die den Laden wegen der Krankheit ihres Vaters alleine führt. Sie verbringen einen wunderschönen Sommer zusammen, dann wird Ruth schwanger. Und schon kurz nach der Geburt des Kindes ist klar: Sie müssen weg aus Sheffield und der Armut.

In London findet Will eine Stelle als Stallmeister auf einem angesehenen Anwesen. Sie leben sich ein, die Familie wächst, Will hat mehr, als er sich je zu träumen wagte.

Doch eines Tages kommt Matty auf den Hof. Der Mann aus Manchester mit den irischen Wurzeln fängt als Stallbursche unter Will an. Noch weiß keiner, zu was für einer Bedrohung für Wills ganze Familie er wird.

Was muss ein Testleser mitbringen?

• Volljährigkeit! In der Geschichte kommen Sex und teilweise rohe Gewalt vor.
• Die Bereitschaft, sich mit einem Projekt zu beschäftigen, das aktuell work in progress ist. (Wenn ich ganz weit in die Zukunft blicke, sind der Plan eigentlich drei Bände. Hier geht es aktuell um den ersten Teil von Buch 1.)
• Die Bereitschaft, längere Kapitel zu lesen (im Schnitt um die 6k Wörter, das längste steht bei 8k, das kürzeste hat 5k ).

Was würde ich mir wünschen?
• Feedback zum Plot und zur Figurenausgestaltung
• Feeback zu Logik, Figurenlogik etc.
• Feedback zum Stil
• ggf. Feedback zu historischen Lücken/Ungereimtheiten (kein Muss)

Ich stehe unter keinerlei Zeitdruck, ihr könnt euch also so viel Zeit lassen wie ihr wollt.

Interesse gerne hier in den Kommentaren oder per PN.

Ich freu mich auf eure Nachrichten!

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u/robbersoath — 4 days ago

Testleser für Regency Roman gesucht

Hallo zusammen,

für meinen historischen Roman „Schattenspiele“ (London, 1817) suche ich noch ein bis zwei unabhängige Testleserinnen oder Testleser, die gerne historische Liebesromane lesen.

Kurz zum Inhalt:

Laura McLeod wünscht sich ein unabhängiges Leben – fast unmöglich für eine mittellose Frau mit zu viel Verstand, Stolz und einem alten Familiengeheimnis.

Doch ausgerechnet Simon Ashford, der berüchtigte Earl of Sinclair, bietet ihr eine Chance. Er besitzt alles, was Erfolg verspricht: Charme, Reichtum und ein gefährliches Lächeln. Doch hinter seiner makellosen Fassade lauern die Schatten einer Vergangenheit, die er vor der Welt verbirgt.

Als Gesellschafterin seiner Tochter Elizabeth weckt Laura nicht nur Simons Interesse, sondern gerät auch ins Visier der Londoner Gesellschaft. Ein einziger Moment genügt, um ihren Ruf zu ruinieren.

Ein Spiel aus Wahrheit und Täuschung beginnt und bringt sie einander näher, als beabsichtigt.

Umfang: Zunächst Prolog und Kapitel 1–7, etwa 19.500 Wörter, als EPUB aber auch andere Formate sind möglich.

Was ich mir wünsche: Einen ehrlichen Leseeindruck, insbesondere zu Figuren, Handlung und Lesefluss. Ein sprachliches Korrektorat ist nicht erforderlich.

Zeitrahmen: Eine Rückmeldung innerhalb von etwa drei Wochen wäre schön, nach Absprache auch später.

Bei Interesse freue ich mich über eine private Nachricht.

Liebe Grüße
Emma Brown

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u/Regency116 — 4 days ago

Ich schreibe an einer Geschichte die seit meiner Kindheit in meinem Kopf ist.

Hi, also ich schreibe das erste mal und finde es unglaublich schwer. Ich habe bereits mehrere Kapitel geschrieben habe aber das Gefühl das meine Kreativität nicht ausreicht, zusätzlich habe ich ADHS und Probleme mit Strukturierung. In meinem Kopf existiert die ganze Geschichte doch jedesmal wenn ich schreiben möchte...Leere.
Ich würde mich freuen wenn sich jemand finden würde der vielleich das erste Kapitel lesen würde?
ich erwarte kein grundloses Lob aber vielleicht einfach eine Rückmeldung die mir hilft mich zu verbessern.
I

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u/Ok-Bit501 — 11 days ago
▲ 14 r/schreiben+1 crossposts

Frankfurter Buchmesse

Hallo,

die Buchmesse steht ja kurz bevor, wer von euch geht noch dorthin? Ich möchte in ein paar Wochen mein Romanexpose für Stipendien einreichen und frage mich gerade, ob ich auf der Messe schon Kontakt zu den Anbietern herstellen soll oder ob es doch besser ist, das nur schriftlich zu machen. Wie seht ihr das? Und wenn auf der Messe: Bereitet ihr dann eine Mappe vor mit Lebenslauf, Expose, Romanauszug und bisherigen Veröffentlichungen?

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u/lorelore23 — 13 days ago

Kritik zum Schreibstyl

Ich versuche mich derzeit daran ein Buch zu schreiben, Feedback zum hook und zum styl sind sehr erwünscht

- Buch/Namenlos

Kapitel 1

Szene 1

Der Detektiv kommt ins Büro des Kommissars und schließt die Tür hinter sich.

Kommissar: Sie fragen sich bestimmt wieso ich Sie so kurzfristig zu mir bestellt habe, wobei doch Ihr Urlaub in rund……

**schaut auf die Uhr **

zwei Minuten beginnt.

**Der Detektiv nickt kurz und höhrt weiter zu**

Kommissar: Sie hatten sich bezüglich der Beerdigung ihres Onkels freistellen lassen, nicht Wahr?

Detektiv: Genau.

**Kommissar:**Mein Beileid… was eine Schande.

**Eine unangenehme Stille schwebt im Raum.Wird aber gelegentlich unterbrochen von dem Ticken der Uhr die hinter dem Detektiv steht**

**Detektiv:**Wie kann ich Ihnen denn aushelfen, Herr Kommissar.

**Kommissar:**Genau, haben Sie dafür denn schon die Zugtickets erworben?

**Der Detektiv nickt kurz und höhrt weiter zu**

**Kommissar:**Diese würde ich stonieren.

**Detektiv:**Aus welchem Grund?

**Kommissar:**Nun ja, Sie würden es wahrscheinlich nicht mehr zeitlich zurückschaffen.

**Detektiv:**Für was?

Kommissar: Für die Beerdigung.

**Die Uhr hinter dem Detektiv klingelt einmal laut auf **

**Kommissar:**Ach die Zeit ruft, Sie sind entlassen.

**Detektiv:**Entschuldigen Sie der Nachfrage, aber vielleicht können Sie mich aufklären. Wieso sollte die Beerdigung meines Onkels hier in Bamzberg stattfinden?Wobei er doch leidenschaftlicher Münchner war.

**Kommissar:**Ich rede doch nicht von Ihrem Onkel. Wieso sollte ich denn irgendwas über diesen und seiner Beerdigung wissen?

Detektiv: Ich verstehe nicht recht.

Kommissar: Nun ja, ich war noch nie in München deshalb kenne ich ihren Onkel nicht. Aber nichts desto trotz mein Beileid, nett war dieser Mann.

******Der Detektiv schaut stutzig, aber ignoriert diese paradoxische Aussage**

**Detektiv:**Über welche Beerdigung haben Sie dann gesprochen.

**Kommissar:**Das habe ich doch soeben erwähnt, die Ihrer ehemaligen Vorgesetzten, Frau Icaru.

**Detektiv:**Entschuldigung, das hatte ich nicht mitbekommen, was ist denn geschehen?

**Kommissar:**Hast du mir gerade nicht zugehört, wo warst du denn das ganze Gespräch?

**Detektiv:**Entschuldigung….

**Kommissar:**Nun ja, das lässt sich natürlich nicht leicht sagen, kaum zu glauben, aber Selbstmord.

**Detektiv:**Das ist durchaus schwer zu glauben, sie war doch so eine heitere Persönlichkeit.

**Kommissar:**Nun ja, sie war nach dem Unfall stark eingeschränkt, besonders ihre Augen waren nicht mehr zu gebrauchen.

**Detektiv:**Dennoch danach war sie immernoch…..

**Kommissar:**Seitdem sie ins Hotel für Schicksalbettroffene eingewiesen wurde ging es anscheinend schlechter.

**Detektiv:**Sehr bizar….

**Kommissar:**Da sagen Sie was, ich erwarte den Bericht bis Montag auf meinem Schreibtisch.

**Kommissar geht schnellen Schrittes raus, wird jedoch vom Detektiv aufgehalten**

Detektiv: Ich habe doch Urlaub.

**Kommissar:**Nun ja, die Uhr geht vor.

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u/Constant-Minimum-483 — 12 days ago

Testleser gesucht: „Die SchleierChroniken – Die Grenzgänger von Neo-Artheris“ | Science-Fiction/Fantasy | ca. 21.500 Wörter

Hallo zusammen,

ich suche für den ersten Band meiner Romanreihe "Die SchleierChroniken" ein paar Testleser.

Genre/Zielgruppe: Science-Fiction/Fantasy bzw. Science-Fantasy, für erwachsene und jugendliche Leser, die atmosphärisches Worldbuilding, Rätsel und eher schrittweise entstehende Mysterien mögen.

Länge: 21.575 Wörter.

Worum geht es?
Neo-Artheris ist eine gewaltige Metropole in einer Welt, deren Reisewege von den sogenannten Schleierfeldern beeinflusst werden. Corelion gehört zu den Grenzgängern – Menschen, die diese Phänomene auf eine Weise wahrnehmen können, die anderen verborgen bleibt.

Als eine Karawane Neo-Artheris erreicht und ein ungewöhnlicher Fund Corelions Aufmerksamkeit weckt, entwickelt sich daraus mehr als eine bloße Untersuchung. Beobachtungen passen nicht zusammen, Entscheidungen haben unerwartete Folgen, und Corelion muss feststellen, dass seine besondere Wahrnehmung ihn nicht automatisch vor falschen Schlussfolgerungen schützt.

Was zunächst wie ein lokales Problem erscheint, hinterlässt am Ende eine Spur, die über Neo-Artheris hinausweist.

Zeitrahmen: Ich würde mich über Feedback innerhalb von etwa 3–4 Wochen freuen. Wenn jemand etwas länger braucht, ist das aber ebenfalls völlig in Ordnung.

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, dass ihr ein professionelles Lektorat oder Korrektorat macht. Die Fassung ist bereits redaktionell bearbeitet. Mich interessiert jetzt vor allem, wie der Roman bei jemandem funktioniert, der die Welt vorher nicht kennt.

Besonders hilfreich wäre für mich Feedback dazu, ob der Einstieg neugierig macht, wie Corelion und die anderen Figuren wirken, ob Welt und Begriffe verständlich werden, wie Atmosphäre, Spannung und Erzähltempo funktionieren und wo sich etwas zieht, zu schnell geht oder unklar bleibt. Auch vermeintliche Logiklücken und eure offenen Fragen oder Theorien am Ende interessieren mich sehr.

Und vor allem möchte ich eine ziemlich einfache Frage beantwortet haben: Würdet ihr nach dem Ende freiwillig Band 2 lesen wollen?

Das Feedback darf dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Ein paar ehrliche Leseeindrücke und markierte Stellen helfen mir genauso wie ausführliche Anmerkungen. Niemand muss daraus ein zweites Lektorat machen.

Ich suche ungefähr 5–8 Testleser. Wenn ihr Interesse habt, schreibt einfach einen Kommentar oder eine PN. Die Word-Testleserausgabe stelle ich dann privat zur Verfügung.

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u/SirPierreLusack — 11 days ago

Kritik zu meiner Kurzgeschichte

Das ist die erste Szene meiner Kurzgeschichte.

Es ist eine an Hänsel und Gretel angelehnte Scify Geschichte welche auf dem Mars spielt.

Zucker im Staub

Gretel schob den Löffel unter den letzten Rest Brei und strich ihn auf Hänsels Teller ab. Das gelang am besten mit der abgebrochenen Kante. Einen neuen Löffel hätte sie längst drucken lassen können; den alten hielt sie inzwischen so, dass sie sich kaum noch daran schnitt.

Über dem Klapptisch zeigte die Wohnanzeige 18:10, Sol 191, Erdjahr 2638. Dahinter war die Wand der Marskolonie K-6 feucht. Gretel würde den Tropfen noch abfangen müssen, bevor er in die geflickte Lichtleiste fiel. Links vom Eingang lag ihre gemeinsame Koje, rechts die Waschrinne. Zwischen Tisch und Tür musste Hänsel seitlich gehen. Er war vor sechs Jahren hier eingezogen und hatte damals behauptet, so wenig Platz spare Wege.

Heute schob er ihr den Teller zurück.

»Du hast die Frühschicht gemacht.«

»Du warst draußen.«

»Dann teilen wir.«

Sie zog mit dem Löffel eine Rinne durch den Brei. Im Gang stritt jemand mit der Essensausgabe. Seit dem Ausfall der Nährkulturen wurden die Rationen kleiner; zusätzliche Arbeit brachte Reparaturguthaben, aber keine zusätzlichen Portionen. Gretel hatte den Antrag zweimal gestellt. Auf ihrem Pad stand noch immer: NOTKONTINGENT ERSCHÖPFT.

Hänsel aß seine Hälfte. An seinen Händen saß roter Staub in den eingerissenen Hautstellen. Er hatte draußen alte Leitungen stillgelegt. Mit dreißig war er zwei Jahre älter als sie und konnte bereits an der Art, wie ein Vorarbeiter »vorübergehend« sagte, erkennen, dass eine Anlage nie wieder laufen würde.

»Im Bergungsverzeichnis steht das Ostdepot«, sagte Gretel. »Drei Komma zwei Kilometer. Trockenlager, bei der Aufgabe nicht vollständig geräumt.«

»Das Verzeichnis ist siebzehn Jahre alt.«

»Die Verpackungen sind für länger gemacht.«

»Falls noch welche da sind.«

Sie vergrößerte den Eintrag. Zwischen den stillgelegten Solarfeldern gab es Wartungsrücken, die ein Außenmonteur gehen konnte. Hänsel beugte sich neben sie. Seine Schulter berührte ihre. Solche Berührungen waren in der Wohnzelle ständig nötig und längst auch dort vertraut, wo sie Platz gehabt hätten.

»Hin und zurück«, sagte er. »Ohne lange Suche.«

Gretel nickte. Im leeren Topf klebte ein heller Streifen. Sie wollte ihn ausspülen und konnte sich nicht dazu bringen, die Waschrinne aufzudrehen.

Sie holten zwei Anzüge aus dem Leihschrank des Arbeitsrings. Die Knie waren stärker geflickt als bei ihren eigenen Arbeitsanzügen, und für einen der Atemkreisläufe gab es nur noch eine angefangene Absorberpatrone. Gretel prüfte Dichtungen und Ladung; Hänsel befestigte die Werkzeugrolle. Atemgas war genug vorhanden. Die Kohlendioxidfilter würden ihre Zeit draußen begrenzen.

»Ich markiere den Weg«, sagte er und zeigte ihr eine Handvoll reflektierender Folienplättchen aus der Leitungsarbeit. »Dann suchen wir uns wenigstens beim Zurückgehen nicht tot.«

Zurück in der Zelle steckte Gretel ihren abgebrochenen Löffel in die Waschrinne. Hänsel legte neben die Werkzeugrolle ein kleines Transferpad. Auf dem geöffneten Bildschirm war für einen Augenblick das Zeichen einer Frachterlinie zu sehen. Er schloss die Seite.

»Fahren wir neuerdings zum Depot?«

»Alte Unterlagen.«

»Für was?«

Er brauchte zu lange, um das Pad einzustecken.

»Falls sich etwas ergibt.«

Sie kannte diesen Satz. Seit vier Jahren lebten sie zusammen; meistens erzählte er ihr von einer Möglichkeit erst, wenn er schon wusste, wie sie sich verwirklichen ließ. Gretel sah zur feuchten Wand. Sie dachte an die Leute oben, die weiterhin auf ihre reparierten Kreisläufe angewiesen waren.

»Nachher«, sagte sie. »Wir reden nachher darüber.«

Er half ihr in den Druckanzug. Der Kragen scheuerte an der alten Narbe in ihrem Nacken. Sie zupfte ihr kurzes dunkles Haar darunter hervor und prüfte seinen Verschluss. Um 18:35 standen sie in der Außenschleuse. Hinter der Innentür verschwand das Stimmengewirr des Wohnblocks.

Als der Druck sank, legte Hänsel seine behandschuhte Hand auf ihre. Gretel drückte zurück. Dann öffnete sich die Tür ins Außenfeld.

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u/kyle_hit — 11 days ago

Amateurgedicht "Vanitas" sucht Feedback

Hallo! Ich habe ein Gedicht verfasst und suche Gedanken, Anregungen und Kritik. Ohne viel Vorgeplänkel trage ich es einmal vor:

Vanitas

Zu einem dunklen Winterabend

nebst den Mauern grauer Zeit,

sich an frischer Luft gar labend,

durch die Straßen ich fort schreit‘.

In den Tiefen kalter Gassen,

streckend zwischen den Gemäuern

Unter Firmament erlassen,

ganz aus Pech, den Tagen träuern’

Dieses Ich das Mondlicht blickend

Schweifend denkt, sich Mumm anschickend.

Wie es dunkelt immer schwärzer,

rau und rasch des Jahres Ende

Werk umschlingt mich, greift mich, weiter,

zieht mich näher beider Hände.

Da, die Bäume hauchen Atem,

blickend voller Ächtlichkeit.

Breite Nebelarme greifen,

winden sich als man sich freit.

Ich, in Bange dieses Wesens,

denk‘, so dunkel es schon ist!

Du doch eben noch gewesen,

bei des Tages Antlitz bist!

Triebs den Schauder, jener Abend.

Tief gedeckt in Schutz mich nehme.

Schnell geschritt‘ und Folgschaft ahnend,

mich nach dem Vergang‘nen sehne.

So, ach Lise, wolltest du es?

Nun, dass ich das Heim verließ?

Nur zu deiner ew‘gen Gnade

ich mich dir vollkomm‘ entschließ‘.

Und welch Pein und ew‘ger Herzkrieg

doch du immer mit mir mimst!

Und wie ich nun hier verwand’re!

Und mein Herz doch nimmer glimmst!

In Erinnerung mich schwelgend,

ich dort wanke wie ein Trinker.

Und, um wegzurennen dieser,

schneller laufe, flinker, flinker!

Gegenwärt’ ich tret’ gen Heime,

doch zu dieser dunklen Zeit

diese Tat vollkomm‘ unmöglich,

lief man nimmer doch recht weit.

Ach, die kühle Luft geworden

eine Wand aus scharfen Streben!

Eisig und gar unersättlich

Netze der Entsinnung weben!

Denkst du, Lise, seh‘ ich‘s nicht?

– Irr‘ ich doch schon hundert Nächte –

Diese Bleiche dein‘s Gesicht?

– Wo ich doch dein Bestes dächte –

Und so dreschend meiner Panik

blick’ herab ich da zu mir;

ich seh’ dort, ja!, meine Hände,

gleich Methus’lmes der Manier!

Schon in weilender Bewegung

zitternd seh’ ich mein Gesicht.

Alt und mager ich geworden,

Jüngling war ich! War ich nicht?

Trügen mich gar meine Sinne!

Ruhe, Ruhe ist‘s, die‘s braucht.

Diese teuflische Nachtskälte,

die das Hirn mir so zuschmaucht!

Immer älter und vermattet

werden meine dürren Haare,

wie in einem Augenblinzeln

streicht man mir die Lebensjahre.

Ach, noch dunkler, immer schwärzer,

totenstill die Welt gleich sei.

Halten gibt’s nicht, Betteln, Beten,

niemals mehr komme ich frei!

Und so müde und zermürbet

rege ich die schweren Glieder.

Immer mehr die alten Geister

schänden mich, erneut und wieder!

Und das Totenläuten dringet

laut und dröhnend auf‘s Gemüt,

und ich seh‘ sie da, ach Lise,

wie sie vor dem Grabe glüht!

Und die Tränen nicht erspart sind!

Ach! Nie wollt’ ich‘s! Niemals so!

Bitte, Lise, bitte hör doch!

Komm, sei doch nun endlich froh!

Dann! In einem Bruch Sekunde

Ewigkeit vergangen ward.

Und mich weit im tiefen Osten

jener Stern so zu sich bat.

Und Verwirrung aus Erhofftem

sich von nun auf ewig lege.

Ich das Dach des trauten Heimes

seh, die Glieder heftig rege!

Endlich, endlich ist’s gewonnen!

Endlich ist der Büßer frei!

Heim bin ich zum Schluss gekommen!

Heim, wo ich da ewig sei.

Anmerkung und kleine Randfrage: Da meine Texte immer sehr verstrickt sind lohnen sich vielleicht Fußnoten zu einzelnen Wörtern? (Siehe z. B. "Methus'lems" oder "zuschmaucht")

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u/Downtown_Oil7605 — 14 days ago

Testleser gesucht – Science-Fiction-Roman „ReEvolution – NON-INTERVENTION“

Hallo zusammen,

ich suche ein paar Testleser für meinen fertiggestellten Science-Fiction-Roman „ReEvolution – NON-INTERVENTION“.

Genre/Zielgruppe: Science-Fiction für Erwachsene, insbesondere für Leser, die neben Zukunftstechnologie auch gesellschaftliche und menschliche Fragen mögen.

Länge: rund 66.000 Wörter.

Kurz zum Inhalt:

Die Geschichte spielt im Jahr 2512. Die Menschheit hat Krankheiten, Hunger und viele Probleme unserer Zeit weitgehend überwunden. Doch der Preis dafür ist eine Gesellschaft, die beschlossen hat, der natürlichen Selektion nicht länger im Weg zu stehen.

Im Mittelpunkt stehen Theodor und Stefanie – und eine Entscheidung, die eigentlich niemand treffen müssen sollte.

Zeitrahmen: Ideal wären Rückmeldungen innerhalb von etwa vier Wochen. Wenn es etwas länger dauert, ist das aber auch kein Problem.

Was ich mir vom Testlesen wünsche:

Mir geht es nicht um Rechtschreibung und Kommas. Mich interessiert vor allem euer Leseerlebnis: Wo zieht euch die Geschichte rein? Wo wird sie zu langsam? Wo seid ihr verwirrt? Welche Figuren bedeuten euch etwas? Gibt es eine Stelle, an der ihr am liebsten aufgehört hättet?

Ihr müsst euch auch nicht verpflichtet fühlen, das Manuskript unbedingt zu Ende zu lesen. Falls ihr aussteigt, ist gerade der Grund dafür für mich eine wertvolle Rückmeldung.

Besonders wichtig: Ihr müsst nichts schönreden. Kritik hilft mir mehr als Höflichkeit.

Wer Interesse hat, kann sich gern bei mir melden. Das Manuskript schicke ich dann privat zu.

Viele Grüße

Rico

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u/Inevitable-Track2491 — 13 days ago