Wie ,,organisiert‘‘ ihr euch als Single Sex?

Ich bin Single und hin und wieder habe ich dann doch Lust auf Sex. Allerdings bin ich auch ein sehr vorsichtiger Mensch (berechtigterweise) und ,,Bewundere‘‘ Frauen, die sich mit nahezu komplett fremden über irgendwelche Plattformen treffen. Könnte mir auch vorstellen, dass ich eventuell für Casual Sex zu schüchtern wäre bzw. vor dem Treffen dann kneifen würde.

Früher im Studium wars irgendwie einfacher: man kannte den Typen irgendwie vom sehen, hat etwas rumgeknutscht und hat sich dann eventuell nochmal getroffen. Jetzt gibt es diese Anlässe irgendwie nicht mehr? Für eine Beziehung fehlt mir grad die Zeit (wäre natürlich nicht abgeneigt, wenn der richtige vor der Tür stehen würde, tut er aber nicht). Da muss man in die Suche ja noch mehr Zeit investieren die ich grad nicht habe. So ein Sommer bzw. Frühherbstflirt wäre perfekt. Aber wie?

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u/Bubbly_Laury — 6 days ago
▲ 11 r/Eltern

Seit der Mutterschaft fühle ich mich so klein und unselbstbewusst: kennt das jemand?

Ich frage mich seit einiger Zeit, ob es anderen auch so geht.

Vor meiner Mutterschaft wurde ich immer als sehr souverän wahrgenommen. Ich hatte eine Führungsposition, war beruflich erfolgreich und hatte das Gefühl, meinen Platz im Leben gefunden zu haben.

Gleichzeitig war ich aber schon immer eher der weiche, fürsorgliche Typ und nie besonders laut oder dominant.
Seit ich Mutter geworden bin, hat sich etwas verändert. Ich habe das Gefühl, dass ich kleiner, unsicherer und weniger ernst genommen wirke. Dabei bin ich eigentlich das Gegenteil. Ich trage seit zwei Jahren nahezu allein die gesamte Verantwortung für meinen Sohn.

Kurz nach seiner Geburt kam es zur Trennung. Seitdem gibt es im Grunde nur meinen Sohn und mich. Sein Vater lebt weit weg, macht uns immer wieder das Leben schwer und mittlerweile ist sogar ein Anwalt involviert.

Ich bin außerdem vorübergehend wieder teilweise bei meinen Eltern eingezogen (in eine Einliegerwohnung auf demselben Grundstück), bis wir bald in unser eigenes Haus ziehen. Ich mache trotzdem alles allein, aber es tut einfach gut, abends manchmal noch auf einen Tee zu den Großeltern gehen zu können.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich sonst irgendwann verrückt geworden wäre.
Ich bin heute in Teilzeit tätig und merke, dass ich mich beruflich und gesellschaftlich anders wahrnehme. Bei der Krippeneingewöhnung hat ein Vater beispielsweise ganz selbstverständlich von seinem Beruf erzählt.

Als ich nachfragte, was er macht, antwortete er gern,
kam nicht auf die Idee, mich nach meinem Beruf zu fragen. Gut, ich hätte auch nicht so unbefangen drauf los plappern sollen, dass nicht nur mein Sohn platt war nach dem ersten Tag 😅

Vielleicht interpretiere ich zu viel hinein, aber ich habe oft das Gefühl, nur noch als „die Mama“ wahrgenommen zu werden.

Dazu kommt, dass ich äußerlich eher klein, freundlich und weich wirke. Die anderen Mütter erscheinen mir oft deutlich tougher, härter und souveräner. Ich dagegen bin eher die Glucke als die tiefenentspannte, coole Mutter, die ihr Kind jedem sofort auf den Arm drückt und dabei völlig gelassen bleibt.

Das Verrückte ist: Ich weiß rational, dass Fürsorglichkeit keine Schwäche ist. Trotzdem hasse ich es manchmal, so weich und verletzlich zu wirken.
Kennt das jemand? Hat sich euer Selbstbild durch die Mutterschaft auch so verändert?

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u/Bubbly_Laury — 13 days ago
▲ 4 r/Eltern

Habt ihr noch regelmäßige "leichte" Momente mit Freundinnen? Oder fühlt ihr euch manchmal auch einsam?

Mich würde interessieren, wie das bei euch aussieht.
Ich bin alleinerziehende Mama eines gerade zwei Jahre alten Sohnes und merke immer mehr, wie schwierig es geworden ist, Freundschaften spontan zu leben.

Früher hat man sich einfach geschrieben und getroffen. Heute müssen Verabredungen oft Wochen im Voraus geplant werden, weil jeder Arbeit, Kita, Familie oder andere Verpflichtungen unter einen Hut bringen muss. Dann sind die Kinder ja auch häufig krank und man möchte sich nicht gegenseitig anstecken.

Ich habe das Glück, eine langjährige Freundin zu haben, deren Tochter fast genauso alt ist wie mein Sohn. Wir sehen uns ungefähr einmal unter der Woche und diese Treffen tun mir unglaublich gut. Es ist schön, jemanden zu haben, der die gleichen Themen hat und bei dem man sich verstanden fühlt.

Gleichzeitig weiß ich, dass sie bald ihr zweites Kind bekommt. Ich freue mich sehr für sie, aber ich merke auch, dass ich ein bisschen Angst davor habe, dass unsere regelmäßigen Treffen dann seltener werden,
was natürlich völlig verständlich wäre und ich auch schon bei Freundinnen mit zwei oder mehr Kindern erlebt habe.

Was mir zusätzlich zu schaffen macht: Als Alleinerziehende habe ich keine kinderfreien Wochenenden oder regelmäßige Zeiten, in denen mein Sohn beim anderen Elternteil ist. Mein Alltag besteht fast ausschließlich aus Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung.

Ich liebe meinen Sohn über alles, aber manchmal fehlt mir einfach dieses unbeschwerte Zusammensein mit anderen Erwachsenen oder das Gefühl, dass das Leben auch noch aus etwas anderem besteht. Hochzeiten oder runde Geburtstage stehen leider demnächst auch nicht an. Ich würde mir so sehr mehr Leichtigkeit, lachen und schöne Momente mit anderen Erwachsenen wünschen. Aber irgendwie hab ich es nicht hinbekommen das in mein Mama Leben zu integrieren.

Deshalb würde mich interessieren:
Wie schafft ihr es, Freundschaften zu pflegen? Gibt es bei euch feste Mädelsabende oder regelmäßige Treffen? Oder ist das mit kleinen Kindern bei euch auch eher ein ewiges Abstimmen und Planen?
Und vor allem an andere Alleinerziehende: Wie geht ihr mit diesem Gefühl von Einsamkeit um? Ich glaube, darüber wird viel zu wenig gesprochen

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u/Bubbly_Laury — 25 days ago

Trennungen sind komisch.

Manchmal frage ich mich, ob ich die Einzige bin, die diesen Gedanken so schwer loswird.

Ich war fünf Jahre mit meinem Ex zusammen. Wir haben zusammen gelebt, Pläne gemacht und ein gemeinsames Kind bekommen. Die Geburt unseres Sohnes ist wahrscheinlich eines der einschneidendsten Erlebnisse, die zwei Menschen miteinander teilen können.
Und trotzdem sind wir heute praktisch Fremde.

Was mich manchmal so traurig macht, ist gar nicht nur die Trennung an sich. Es ist dieses Gefühl, dass der andere einfach ein komplett neues Leben führt. Neue Wohnung, neue Routinen, neue Menschen. Ich existiere darin eigentlich gar nicht mehr-außer vielleicht organisatorisch, weil wir ein gemeinsames Kind haben.

Ich weiß rational, dass das nach Trennungen oft so ist. Aber emotional fühlt es sich manchmal surreal an. Wie kann jemand, der so viele Jahre der wichtigste Mensch im eigenen Leben war, plötzlich nur noch eine Person sein, mit der man gelegentlich Nachrichten austauscht?
Manchmal fühlt es sich an, als wäre ich aus seinem Leben einfach gelöscht worden. Als hätte das, was wir hatten, für ihn viel weniger Bedeutung gehabt als für mich.

Dabei haben wir doch so viel gemeinsam erlebt: schöne Zeiten, schwierige Zeiten und sogar die Geburt unseres Kindes.
Ich wünsche mir ihn nicht zurück. Aber ich finde diesen Gedanken trotzdem unglaublich schwer auszuhalten. Dass zwei Menschen, die sich einmal geliebt haben und gemeinsam Eltern geworden sind, irgendwann nebeneinander existieren, als wären sie fast Fremde.
Geht es noch jemandem so? Hattet ihr nach einer Trennung auch dieses seltsame Gefühl, dass es gar nicht die Beziehung selbst ist, die euch am meisten beschäftigt, sondern dass ein Mensch, der einmal ein so großer Teil eures Lebens war, plötzlich in einer völlig anderen Welt lebt und ihr in dieser Welt praktisch nicht mehr vorkommt?

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u/Bubbly_Laury — 29 days ago
▲ 0 r/Eltern

Wie Umgang mit KV gestalten?

Liebe eltern

Ich bin traurig, erschöpft und ein wenig verzweifelt.

ich bin sehr verunsichert bezüglich der Situation und überlege, wie ich das ganze mit dem Kindesvater lösen kann. Ich versuche es kurz zusammen zu fassen:

- 5 Jahre Beziehung, nie verheiratet gewesen
- bin gegen Ende der Beziehung weg gezogen aus beruflichen Gründen temporär, er sollte nachkommen (war so abgesprochen, nachdem ich zuerst für ihn weit weggezogen bin).

- Ich bin NACH dem Umzug ungeplant schwanger geworden, er wollte das Kind von Anfang an nicht und wär es nach ihm gegangen, wär unser sohn nicht auf der Welt. In der Zeit gab es massiven psychoterror seinerseits.

-hat sich dann doch entschieden mit mir das Kind zu bekommen- allerdings weiterhin keine Anstalten gemacht umzuziehen, habe mich während der Schwangerschaft um alles alleine gekümmert und finanziert (Möbel, Erstausstattung, Arztbesuche, Anträge usw usw).

- unserem Sohn ging es nach der Geburt nicht gut und er musste zwei Tage in die Kinderklinik. Zu meinen eltern die vorm Kreissaal gewartet haben (er war natürlich nicht vor der Geburt vor Ort sondern musste erstmal nach Blasensprung den Zug hierher nehmen) meinte er über unseren Sohn er habe nach der Geburt ausgesehen wie ,,ein totes Stück Fleisch‘‘ (mir wird immernoch schlecht, wenn ich daran denke).

- Er war für drei Wochen nach der Geburt hier bei uns. Da ist er dann erstmal mit dem Kinderwagen mit 4 Tage altem neugeborenem die Treppenstufen runtergerummst obwohl sogar ein Mann aus dem Haus gefragt hat, ob er helfen kann. Zudem hat er unser Baby in den Brotkasten gelegt und fand es lustig und hat ihm unter anderem die Decke bis zum Hals gezogen und meinte ,,deine Mutter hat Angst vorm plötzlichen Kindstod‘‘. Das sind nur einige Beispiele. Es würde sonst den Rahmen sprengen.

- Er besuchte uns ca ein bis zweimal im Monat für zwei tage, wobei er in den ersten drei Monaten unter anderem unbedingt einen Wellnessaufenthalt, die goldene Hochzeit seiner eltern und einen Männertrip machen musste, anstatt bei mir und unserem Kind zu sein (da waren wir noch liiert).

-Trennung seinerseits, als unser Sohn 5 Monate alt war. Weiterhin Besuche nur einmal im Monat für eineinhalb Tage (ein Tag da, am nächsten Tag zwei Stunden und dann los zum Zug). Keine Videotelefonate oder Bestrebungen seinerseits. Zwei Monate konnte er wegen privater Termine garnicht kommen.

-Umzug seinerseits nochmal zweihundert Kilometer (nun insgesamt 700 Kilometer Distanz) weiter weg von uns wegen neuer Arbeit und neuer Freundin.

- keine Anrufe zu Weihnachten oder Ostern, dachte unser Sohn ist schon in der Kita, obwohl ich ihn über alles informiere und in Kenntnis setze, Fotos und Videos schicke. Er hat ihm nicht mal zum Geburtstag gratuliert. Kein Anruf, Nix.

- Unser Sohn hat keine Beziehung zu ihm, fremdelt. Klar spielen sie manchmal zusammen, aber ich bin ja als Backup da (sitze um die Ecke einen Raum weiter, so dass die beiden ungestört sind)
Er fordert nun, dass er mit unserem Sohn Zeit alleine verbringen möchte außerhalb der Wohnung. Der kleine ist frisch zwei geworden. Häufiger als einmal im Monat möchte bzw kann er angeblich nicht kommen.

- er behauptet ich wäre schuld an der fehlenden Bindung, weil unser Sohn ja natürlich in meiner Abwesenheit auf mich fixiert ist. Eh klar; wir reden von einem zweijährigen Kleinkind. Natürlich bin ich sein sicherer Hafen. Wenn er mit ihm alleine wäre (was er ja hier in der Wohnung ist) wäre wie von Zauberhand die Bindung plötzlich gut. Er sieht ja aber selbst, dass dem nicht so ist und dazu mehr gehört als alle vier Wochen (teilweise sechs Wochen) für nen Tag vorbei zu kommen.

Er hat nun eine Familienberatung eingeschaltet ohne das vorher mit mir zu besprechen und ich bin etwas ratlos, da ich ja nie die Türen verschlossen habe- im Gegenteil- und mich nun etwas ratlos fühle. Es muss ja erstmal eine Beziehung aufgebaut werden, aber das geht ja nicht mit alle vier Wochen Kontakt für einen Tag? Ich bin ratlos, leicht überfordert und habe auch Angst, was mich da bei der Familienberatung erwartet? Angst, dass wieder mir als Mama die Schuld gegeben wird und er unser Mäuschen einfach mitnehmen darf, ohne dass mein Sohn und ich uns sicher fühlen und Vertrauen haben.

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u/Bubbly_Laury — 1 month ago

How much real me time do you have with a Toddler?

Hi everyone,
I’m curious how you all take care of yourselves while raising a toddler on your own.

My son just turned two. He’s the absolute love of my life, and I wouldn’t change him for anything. But he’s also a very active, curious little boy who needs a lot of interaction. From the moment he wakes up until he goes to bed, he wants me involved in almost everything.
For the past two years, I’ve put him to bed every single night, and I honestly can’t remember the last time I had an evening where i went out (ok, i remember- it was in my pregnancy 😅).

Even during meals, I often don’t get to sit down and eat in peace because he wants to get up, move around, or have me come with him.
Lately, I’ve realized that I’ve almost forgotten who I am outside of being “Mom.” I love being his mother, but I also miss feeling like me sometimes.

So I’m wondering:

How old are your children?
How much real me time do you get in a typical week? (I mean actual time where you do something for yourself, not grocery shopping or catching up on laundry.)
Do you ever get evenings completely to yourself?
What has helped you avoid burnout during the toddler years?

Sometimes I read posts from parents who seem to have lots of support, regular date nights, or children who happily play by themselves for long stretches. That’s so different from my reality that I’m genuinely curious what life looks like for other solo moms.
I’d really appreciate hearing your experiences.

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u/Bubbly_Laury — 1 month ago
▲ 18 r/ADHS

38, Ärztin und möglicherweise ADHS?

Hallo zusammen,
ich frage mich seit einiger Zeit, ob ich ADHS haben könnte, und wollte mal hören, ob sich jemand in meiner Geschichte wiedererkennt oder vielleicht erst als Erwachsene diagnostiziert wurde.

Ich war als Kind schon sehr verträumt und oft in meiner eigenen Welt. Meine Grundschullehrerin hat mich damals leider eher fertiggemacht als unterstützt. Ich hatte zum Beispiel öfter mal das falsche Buch in der Schultasche oder war einfach gedanklich woanders. Außerdem wurde ich über viele Jahre gemobbt. Dadurch habe ich irgendwann gelernt, mich extrem an mein Umfeld anzupassen, um bloß nicht aufzufallen oder anzuecken. Ehrlich gesagt weiß ich heute manchmal gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin, weil ich mich so lange nach anderen gerichtet habe.

Nach außen wirke ich wahrscheinlich nicht wie jemand mit ADHS. Ich habe Medizin studiert, meine Facharztweiterbildung in Vollzeit gemacht und später noch promoviert. Ich habe also immer funktioniert.
Innerlich hat es sich aber oft ganz anders angefühlt.
Vor allem in der Vorklinik hatte ich riesige Probleme, den Stoff zu priorisieren. Ich saß teilweise völlig verzweifelt vor meinen Büchern, habe mich in Details verloren und wusste überhaupt nicht, womit ich anfangen soll. Sobald mir jemand einen Lernplan oder eine Struktur gegeben hat oder ich mit anderen gelernt habe, lief es plötzlich deutlich besser.

Als Ärztin habe ich gemerkt, dass ich die Notaufnahme geliebt habe. Wenn richtig viel los war, konnte ich unglaublich gut arbeiten und hatte das Gefühl, genau in meinem Element zu sein.
Auf Station war es dagegen oft schwieriger. Wenn gerade (ok, zugegeben sehr selten) Leerlauf war, habe ich nicht automatisch schon mal etwas vorbereitet, sondern war mit meinen Gedanken ganz woanders.

Ich schiebe wichtige Dinge außerdem oft ewig vor mir her, obwohl ich genau weiß, dass sie erledigt werden müssen. Nicht aus Faulheit, sondern weil ich irgendwie nicht ins Tun komme. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass in meinem Kopf permanent zehn Gedanken gleichzeitig unterwegs sind.

Was mich aber fast noch mehr belastet, ist die emotionale Seite. Ich hänge extrem an Menschen, Situationen und Erinnerungen, grüble wahnsinnig viel nach und lebe oft mehr in der Vergangenheit als im Hier und Jetzt. Von Trennungen oder Enttäuschungen löse ich mich nur sehr schwer. Ich sehe oft bei meinen weiblichen Kolleginnen, dass die irgendwie viel ,,abgeklärter‘‘ sind und schnell wieder auf die rationale Schiene kommen und weniger ,,gefühlig‘‘ sind als ich. Fühle mich oft alleine und so als gehöre ich nicht dazu.

Ich frage mich deshalb, ob das zu ADHS passen könnte oder ob das eher Folgen von Stress, Trauma oder etwas ganz anderem sind.
Zur Einordnung: Ich bin seit zwei Jahren alleinerziehend mit einem Kleinkind, chronisch übermüdet und oft völlig überreizt. Das verstärkt sicher vieles zusätzlich. Es gäbe wahrscheinlich noch zwanzig weitere Beispiele, aber mein Kopf ist heute ehrlich gesagt einfach nur Matsch.
Hat sich jemand von euch darin wiedergefunden und später tatsächlich eine ADHS-Diagnose bekommen? Oder stellte sich am Ende heraus, dass etwas ganz anderes dahintersteckte?

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u/Bubbly_Laury — 1 month ago
▲ 29 r/Eltern

5:15 Uhr: Mein Sohn ist bereit für den Tag. Ich leider nicht. 😅

Mein Sohn wird Anfang Juli 2 Jahre alt und war eigentlich schon immer ein Frühaufsteher. Aktuell ist meistens um 5:15 Uhr die Nacht vorbei. Das Problem: Ich bin die absolute Eule und morgens einfach kein Mensch.
Wenn er wach wird, fährt er sofort hoch. Er ist nicht der Typ Kind, der noch eine halbe Stunde kuschelt oder im Bett vor sich hin döst. Stattdessen wird gesungen, erzählt und „Aufstehen! Schlafsack ausziehen!“ gefordert.

Wenn ich Glück habe, kann ich noch zehn Minuten Kuscheln und Brabbeln rausschlagen, aber dann muss es losgehen.
Und genau diese Morgen bringen mich momentan an meine Grenzen.

Ich bin komplett alleinerziehend, habe also niemanden, der morgens mal übernehmen könnte. Gleichzeitig bin ich durch den frühen Start oft so übermüdet, dass ich morgens teilweise Kreislaufprobleme habe. Eigentlich bräuchte ich erstmal eine heiße Dusche und einen Kaffee, um überhaupt wach zu werden. Aber mein Sohn braucht direkt sehr viel Aufmerksamkeit. Und ich muss erstmal ins untere Stockwerk wanken mit Sohn auf dem Arm und verquollenen Augen und mir Schlaftrunken einen Kaffee machen.

Er rennt durch die untere Etage, macht Türen auf und zu, möchte dies, möchte das, möchte kuscheln, möchte spielen. Natürlich ist das Haus einigermaßen kindersicher, aber bei einem fast Zweijährigen kann man trotzdem nicht einfach die Augen zumachen und den Kaffee genießen.
Das nächste Problem: Die Morgen ziehen sich so unglaublich lange. Er macht erst gegen 11 oder 11:15 Uhr Mittagsschlaf. Wenn das Wetter schön ist, gehen wir morgens gern in den Garten.

Aber aktuell ist das Wetter oft nicht so einladend, und ehrlich gesagt fehlt mir morgens oft die Energie, ihn direkt anzuziehen und rauszugehen.
Was macht ihr mit euren Kindern in dem Alter morgens? Habt ihr Beschäftigungen gefunden, die euch vielleicht wenigstens 15–20 Minuten verschaffen, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken und wach zu werden?

Ich bin momentan auch generell etwas ratlos, was Spielen angeht. Duplo mag er eigentlich sehr gerne und kann sich damit teilweise auch gut beschäftigen, aber eher nachmittags. Morgens braucht er viel Nähe, Regulation und Bewegung. Er spricht für sein Alter sehr viel und interessiert sich sehr für Bücher und Sprache. Eine Zeit lang hat es gut funktioniert, dass wir gemeinsam Bücher angeschaut haben, während ich Kaffee getrunken habe. Momentan scheint aber die Motorik viel stärker im Vordergrund zu stehen.

Er ist erst mit 18 Monaten gelaufen und hat jetzt einen enormen Bewegungsdrang.
Vielleicht habe ich einfach noch nicht die richtige Morgenroutine oder die passende Beschäftigung für ihn gefunden.
Wie macht ihr das mit euren Frühaufstehern? Wird das irgendwann besser? 😅 Falls das wichtig ist: ich arbeite zwei Vormittage die Woche, da passt Omi auf. Ab August kommt er in die Kita.

Viele Grüße
eine sehr müde Mama

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago

Wer sein Kind jahrelang im Stich lässt, sollte nicht einfach später unbegleiteten Umgang bekommen.

Bevor das absichtlich falsch verstanden wird: Ich spreche nicht von engagierten Vätern, denen nach einer Trennung der Kontakt zum Kind erschwert wird oder die um ihr Kind kämpfen müssen. Natürlich ist es im Normalfall im Sinne des Kindes, beide Elternteile zu haben.

Ich spreche von Fällen, in denen ein Elternteil-häufig der Vater-bereits in der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt geht, über Jahre hinweg kaum präsent ist, keine echte Bindung aufbaut und die gesamte Care-Arbeit beim anderen Elternteil liegen lässt.

Oder auch Fälle, in denen der Elternteil weit wegzieht, sein Leben unabhängig weiterführt und nur sporadisch auftaucht, um „schöne Tage“ mit dem Kind zu verbringen, während Organisation, Alltag, Arzttermine, Nächte, Kita und emotionale Stabilität komplett bei einem Elternteil bleiben.

Und dann Jahre später werden oft sehr konkrete Umgangsrechte eingefordert-inklusive unbegleitetem Umgang, Wochenenden oder Ferien-als wäre die vorherige jahrelange Abwesenheit irrelevant.

Was ich dabei oft vermisse, ist die Berücksichtigung dessen, was das für das Kind und den betreuenden Elternteil bedeutet.
„Zum Wohle des Kindes“ wird häufig als Argument gebracht. Für mich gehört dazu aber auch die Frage: Wie stabil ist die Beziehung wirklich? Gibt es überhaupt eine gewachsene Bindung? Und was bedeutet es für ein Kind, plötzlich regelmäßig Zeit mit einer Person zu verbringen, die es kaum kennt?

Und ja, ein weiterer Punkt ist für mich auch die Realität der Betreuungsperson: Wenn ein Elternteil die komplette Care-Arbeit alleine trägt, ohne Entlastung, hat das direkte Auswirkungen auf die Belastbarkeit, Stabilität und damit indirekt auch auf das Kind. Co-Parenting ist nicht nur ein „Nice-to-have“, sondern macht im Alltag einen enormen Unterschied.

Mir geht es nicht darum, Türen zu verschließen. Ich bin nicht gegen Umgang. Im Gegenteil: Ein Kontaktaufbau kann und sollte möglich sein.
Aber ich finde, in der Praxis wird in Deutschland in solchen Konstellationen oft sehr schnell und sehr selbstverständlich unbegleiteter Umgang oder umfangreicher Umgang angeordnet, ohne ausreichend zu berücksichtigen, dass es dafür eigentlich eine gewachsene Beziehung und Vertrauen braucht-auch zwischen den Eltern, wenn vorher jahrelang keine Verlässlichkeit da war.

Das wirkt auf mich in diesen Fällen wenig einzelfallbezogen und teilweise zu schematisch.
Ich weiß, dass das rechtlich komplex ist und stark vom Kindeswohlprinzip geprägt wird. Aber genau deshalb finde ich, sollte „Kindeswohl“ stärker bedeuten, gelebte Realität und Bindungsgeschichte ernst zu nehmen – nicht nur abstrakte Gleichbehandlung auf dem Papier.

Kindeswohl“ heißt für mich nicht nur: biologischer Vater = Rechte. Kindeswohl heißt auch: gewachsene Bindung, Verlässlichkeit und Realität im Alltag.
Und ehrlich: Wer sein Kind jahrelang nicht in seinem Leben hatte, sollte nicht automatisch so behandelt werden, als wäre er nie weg gewesen.
Umgang ja – aber nicht blind, nicht automatisch, und nicht ohne Blick darauf, was vorher wirklich passiert ist.

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago
▲ 175 r/Eltern

Warum sind die heutigen Großeltern oft ,,so‘‘?

Kriege es sooooo oft in meinem Freundeskreis mit, dass einfach wenig unterstützt wird. Ich selbst empfinde es auch nur noch als anstrengend ständig zu bitten und zu betteln (bin komplett alleinerziehend) und froh; wenn mein Sohn in der Kita ist und ich mal ein paar Stunden Luft habe.

Ironischerweise sind das dann oft genau die Großeltern, die selbst extrem häufig die Hilfe der eltern in Anspruch genommen haben.

Meine eltern waren dann schon mal ne Woche im Skiurlaub als ich 6 Monate alt war und ich bei Opa und Oma. Und das war die prähistorische Zeit in den 90ern ohne Handys usw… zig mal dort übernachtet, Wochenenden verbracht und das obwohl meine Großeltern als Kriegsgeneration noch Fraktion den Hintern versohlen waren und meine eltern das wussten (ich hab mich trotzdem dort wohl gefühlt und meine Großeltern haben uns geliebt).

Jetzt kommen dann Sprüche wie ich soll auf jeden Fall wieder Daten und jemanden kennen lernen, aber meinen Sohn abends ins Bett bringen will sie nicht (geht ja nicht um jeden Abend sondern MAL wenn ich nach zwei Jahren zuhause sitzen EINMAL abends raus möchte) weil Zitat ,,sie hat das ja alles schon hinter sich‘‘. Mein Vater solle das machen. Der arbeitet aber, hat abends seine Sport Termine und möchte nicht, dass mein Sohn dann weint. Make it make sense. Generell dann diese blöden Sprüche wie ,,da mussten wir alle durch‘‘ und mein Vater hat sie ja auch alleine gelassen mit zwei Kindern und immer gearbeitet. Deshalb muss ich da jetzt auch durch oder wie?

Ironischerweise (oder auch nicht?) Unterstützen genau die Mamas am meisten die selbst alleinerziehend waren.

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago

Warum begehen Männer mehr Straftaten als Frauen?

Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht, ob es mit dem Testosteron zusammenhängt oder Sozialisierung? Das letztere wäre ein spannender Aspekt, da es ja in allen Ländern unabhängig von der Sozialisierung gleich ist bzw. Männer mehr Straftaten und insbesondere Gewaltdelikte begehen.

Bin auf die Diskussion gespannt :-)

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago
▲ 33 r/Eltern

An die Kleinkindeltern: schafft ihr auch Nix für euch zu tun?

Mein Sohn wird im Sommer zwei und ich bin etwas ratlos. Ich war seit kurz vor der Geburt nicht mehr abends nach 18 Uhr draußen, weil ich ihn immer ins Bett bringe.

Da ich komplett alleinerziehend bin bin ich morgens bis abends für meinen Sohn zuständig. Meine Großeltern wohnen auf dem selben Grundstück und wir essen möglichst oft gemeinsam bzw. mit und meine Mama übernimmt auch viel vom Haushalt. Ich weiß das ist ein absoluter Luxus und ich will auch nicht jammern. Sie hat ihn zwei Vormittage, wenn ich arbeiten gehe für vier Stunden und das reicht ihr von der Belastung. Punktuell würde und nimmt sie ihn aber (Arztbesuch wo er nicht mit kann usw.) Mein Papa wäre gerne gefühlt 24/7 heim Enkel arbeitet aber noch selbstständig voll im Betrieb.

Ich hab irgendwie mittlerweile so eine krasse Müdigkeit und merke, dass ich’s irgendwie nicht mehr gut hinbekomme mental gesund zu bleiben. Mein Sohn wacht morgens um halb 6 auf, egal wann er ins Bett geht (aktuell leider auch erst gegen 20:30). ich bin gerädert, aber gehe trotzdem spät ins Bett. Wirklich sinnvolle Aktivitäten bekomme ich nicht hin: die To Do Liste ist endlos.

Bürokram, Fortbildungen, Steuern usw schaffe ich aber nur wenn er schläft oder wenn ich explizit um frei bitte.

Mein frei sind sozusagen seine Schlafenszeiten aber da schaffe ich nur mich berieseln zu lassen von Netflix und nebenbei Dinge zu recherchieren für meinen Sohn.

Ich hab in der Stadt in der wir leben 6 Freundinnen. So oft sehe ich die aber nicht, weil Wochenenden mit Männern/ Partnern verplant sind und dann unsere Kinder abwechselnd krank sind.

Irgendwie muss ich zugeben, dass viele auch etwas unflexibel und bequem geworden sind (ich schließ mich nicht aus. Aber es ist so mühsam teilweise ne Woche auf ne Antwort zu warten, weil meine Freundin trotz Mann mit zwei Kindern verständlicherweise am Stock geht).

Will sagen: von meinem alten ich bzw. Leben ist irgendwie nix mehr da (Partner hat mich 5 Monate Post partum für ne andere verlassen und lebt im Ausland), war früher super viel mit Freunden unterwegs und generell unternehmungslustig und sportlich. Ich arbeite ja nicht mal Vollzeit bzw werde die Stunden erst aufstocken, wenn er in die Kita kommt. Und trotzdem kriege ich nix auf die Kette und bin ständig müde.ich würd so gerne einfach mal nen Tag in Ruhe nachdenken; aber das geht natürlich auch nicht. Oder mal in Ruhe nen Therapeuten suchen, der online Therapie anbietet um mal alles was ich erlebt habe zu verarbeiten.

Worauf ich hinaus will: ist das ,,normal‘‘ oder liegt das ausschließlich an mir und ich muss meinen popo hochgekommen? Wie sieht euer Leben grad aus?

Mein Text ist ziemlich konfus, danke wer es sich durchgelesen hat ❤️

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago

Hemmingen-Westerfeld

Wer wohnt hier mit Kind oder Kindern und kann Erfahrungen teilen? Jetzt gibt es ja eine Stadtbahnanbindung und von der Ecke Richtung KGS kann man ja sogar mit dem Fahrrad zum Maschsee radeln. War mir garnicht so bewusst. Hab allerdings die letzten Jahre ziemlich städtisch gewohnt (früher Linden und Calenberger Neustadt, jetzt Nordtstadt). Allerdings hab ich nun ein Kind und bin etwas genervt von der Parkplatzsuche wo ich aktuell wohne und hätte es gerne etwas grüner und ruhiger. Dennoch hätte ich auch gerne eine gute Anbindung zur Stadt. Da ich beruflich ganz gerne im Süden bzw in der Region im Süden leben würde fand ich Hemmingen-Westerfeld interessant und wollte auf eure Erfahrungen schauen.

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago

Club im Ihmezentrum ca 2006?

Ich war ca 2005 oder 2006 (war noch vorm Abitur) abends unterwegs und wir waren in einem Club (vllt war es auch ne Partyreihe die regelmäßig stattfand?) in einer Wohnung in Ihmezentrum. Die Wohnung war so 70er Jahre mäßig eingerichtet. Online finde ich leider keine Informationen. Erinnert sich jemand?

Danke euch :-)

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago
▲ 1 r/Eltern

Würdet ihr lieber in der Stadt wohnen oder am Stadtrand?

Angenommen ihr könntet entweder in einem schönen urbanen Stadtteil- aber eben in der Großstadt- leben, wo man nette Cafés und Wochenmärkte fussläufig hat aber eben in einer Wohnung ohne Garten und Garagenstellplatz lebt oder in einem Haus am Stadtrand wo man sagen wir 20 Minuten mit dem Auto in die Innenstadt braucht und mit der Straßenbahn ca 24 Minuten (plus noch 15 Minuten Fußweg zur Haltestelle) dafür aber direkt vor der Haustür grün, eigener Garten; Platz und Garagenstellplatz. Wie würdet ihr euch entscheiden? Bin gespannt :-)

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago

Was ist das weibliche Pendant zum „Nice Guy“, der in der Friendzone landet?

Mich würde mal eure männliche Perspektive interessieren:
Über das männliche Pendant wird ja ständig gesprochen — also über den „Nice Guy“, der total hinterherläuft, keine eigene Meinung hat, zu verfügbar wirkt und dann in der Friendzone landet. Nicht weil er nett ist, sondern eher weil er unsicher oder bedürftig wirkt.

Eine Freundin und ich hatten letztens die Diskussion, dass attraktive Männer oft nicht „Arschlöcher“ sind, sondern eher selbstbewusst. Also Männer, die ihre eigene Meinung haben, emotional stabil wirken, nicht klammern, aber trotzdem empathisch und liebevoll sein können. Diese Mischung halt.

Und jetzt frage ich mich: Was ist eigentlich das weibliche Pendant dazu?
Mir ist nämlich aufgefallen, dass es auch wirklich attraktive Frauen gibt, die irgendwie nie als besonders begehrenswert oder sexuell anziehend wahrgenommen werden, sondern eher als „süß“, „nett“ oder eben freundschaftlich. Obwohl sie objektiv hübsch sind.
Welche Eigenschaften machen da für euch den Unterschied?

Also wodurch wirkt eine Frau eher wie „Friendzone-Material“ statt wie jemand, den man wirklich daten will?
Und ich meine damit ausdrücklich nicht einfach nur das Aussehen, sondern eher Ausstrahlung, Verhalten, Kommunikation usw.

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u/Bubbly_Laury — 3 months ago

Mein Ex (5 Jahre Beziehung, gemeinsames Kind) hat sich von mir getrennt, als unser Baby 5 Monate alt war. Ich hatte ne postpartale Depression nachdem unser Kind bei der Geburt fast gestorben wäre. Zudem war unser Baby ein Schreikind und ich dank zu dem Zeitpunkt Fernbeziehung (die Beziehung wurde kurz vor Schwangerschaft zur Fernbeziehung und geplant war er zieht zu uns) fast alleine bis auf meine Mama die mich zum Glück unterstützt hat (hab aber dennoch seit Geburt, Kind ist mittlerweile fast zwei, jede Nacht komplett alleine gemacht).

Ein Jahr nach Trennung erfahre ich, dass er ne neue Partnerin hat und er in ihre Stadt zieht (angeblich wegen dem tollen neuen Job, jaja). Das heißt das zusammenziehen muss ja nach nicht mal einem Jahr Beziehung beschlossen worden sein.

Er war immer der Typ, der Probleme mit commitment hatte und Probleme damit, wenn er Verantwortung in einer Beziehung tragen sollte (Ex Partnerin von ihm wurde im Referendariat verlassen, weil’s ihr so schwer viel usw usw). Er braucht in Partnerschaften viel Freiraum, möchte abends am liebsten mit Kopfhörern auf dem Sofa sitzen und seine Ruhe haben. Absprachen und gemeinsame Planungen hasst er wie die Pest.

Und jetzt dieses schnelle Commitment? Ich bin doch verwundert muss ich sagen.

Meine Frage ist: können Menschen sich für einen neuen Partner wirklich grundsätzlich ändern?

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u/Bubbly_Laury — 4 months ago

Has anyone experienced an ex coming back after a new relationship?

My ex broke up with me mainly because of external stress and feeling overwhelmed, not because the relationship itself was bad. It was a really emotional time for both of us.

What confuses me is that he got into a new relationship pretty quickly after we broke up. It made me question everything, even though I know he was struggling a lot internally.

I’m wondering if anyone has been in a similar situation — where an ex left due to pressure or circumstances, started dating someone else soon after, and then later came back or reconsidered?

Did the rebound relationship change anything for them? Or did it usually mean they had already moved on for good?

I’d really appreciate hearing your experiences.

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u/Bubbly_Laury — 4 months ago
▲ 2 r/Eltern

Hey ihr Lieben,

ich würde gerne mal hören, wie ihr eure mentale Gesundheit im Alltag mit Kleinkind schützt – vor allem, wenn im Hintergrund noch belastende Themen laufen.

Bei mir war die Zeit rund um die Geburt ziemlich schwierig (Trennung, als mein Sohn 5 Monate alt war + bis heute herausfordernder Umgang mit dem Ex). Ich merke, dass mich das immer noch begleitet.

Mein Sohn wird im Juli zwei und kommt ab August in die Kita. Aktuell arbeite ich nur wenige Stunden, während meine Mutter ihn nimmt.

Und ihr kennt es ja:

Ein Kleinkind braucht gefühlt dauernd Aufmerksamkeit, man ist ständig emotional mit drin, begleitet Autonomiephase/Trotz, versucht Bedürfnisse zu verstehen… und parallel laufen:

Mental Load

Haushalt

Orga

Arbeit

Ich bin abends oft einfach nur noch platt. Dann lande ich bei Serien und Handy – und selbst da mache ich oft noch Dinge „für mein Kind“ (recherchieren, Sachen besorgen etc.).

Wenn ich mal kindfrei habe (z. B. 1 Stunde bei Oma), nutze ich die Zeit ehrlich gesagt fast immer für To-dos:

Bankkram, Organisation, sogar sowas wie ETF fürs Kind… also wieder funktionieren statt auftanken.

Und ich merke gerade:

👉 Ich weiß gar nicht mehr so richtig, was mir eigentlich gut tut

👉 Vor meiner Zeit als Mama war mein „Ausgleich“ eigentlich nur Sport und mit Freunden um die Häuser ziehen (habe einen sehr anspruchsvollen Job im Gesundheitswesen mit viel Verantwortung und habe den Ausgleich genossen den Kopf ausschalten zu können)

👉 Für klassische Hobbys hatte ich schon damals kaum Raum

Deshalb meine Fragen an euch:

Was macht ihr konkret für eure mentale Gesundheit im Alltag?

Habt ihr realistische „Mini-Hobbys“ oder Routinen, die trotz Kind funktionieren?

Wie schafft ihr es, freie Zeit auch wirklich für euch zu nutzen und nicht nur für To-dos?

Und kennt ihr dieses Gefühl, dass man irgendwie nur noch funktioniert?

Ich würde mich sehr über ehrliche Erfahrungen freuen 🤍

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u/Bubbly_Laury — 4 months ago