What actually happens to North Korean defectors in China?

I’ve read that China officially treats North Korean defectors as illegal migrants and forcibly repatriates them to North Korea, where they can face severe punishment.

But I’m curious about what happens in practice, especially from the perspective of people who live in the border regions.
Is China actively hunting down and deporting North Korean escapees, or is the official policy enforced inconsistently, with some local authorities turning a blind eye and allowing people to pass through China on their way to freedom?

I understand that this is a sensitive topic, and I’m not looking for political talking points. I’d genuinely like to hear from people who live near the border or have firsthand knowledge of how things work on the ground.

Is the reality as strict as the official policy suggests, or is there a significant gap between the official position and what actually happens?

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u/Electrical_Region741 — 6 days ago

Die deutsche Prioritätenkultur ist einfach nur dumm

In Deutschland wird häufig viel Wert auf Status und Prestige gelegt, während bei anderen Dingen möglichst billig eingekauft wird.

Ich kenne einige Menschen in Baden-Württemberg und Bayern, die gut ausgebildet sind, gut verdienen und es eigentlich besser wissen müssten. Beim Auto muss es dann aber unbedingt ein Daimler, BMW oder Porsche >80.000 Euro oder mehr sein. Malle? Am besten 2-3x im Jahr.

Beim Essen wird gleichzeitig häufig zum billigsten Discounterprodukt - am besten noch kurz vorm MHD, weil günstiger - gegriffen, weil „Sättigt ja“. - Dabei möchte ich ausdrücklich nicht behaupten, dass alles vom Discounter schlecht ist oder jedes Markenprodukt automatisch besser wäre. Es gibt durchaus Produkte, die für 20–30 % des Preises qualitativ praktisch identisch sind, aus dem selben Werk und von der selben Maschine mit den selben Zutaten kommen, wo sich nur durch die Verpackung oder das Logo unterscheiden.

Widersprüchlich wirkt auf mich, dass für Dinge, die nach außen sichtbar sind, sehr viel Geld ausgegeben wird, während bei Dingen, die den Alltag und die eigene Gesundheit direkt betreffen, oft maximal gespart wird. Bis auf die Brotkultur und irgendwelchen regionalen ideologischen Scheiss wie bspw Maultaschen, Bier und Weisswurst zum Frühstück etc. kannst du die deutsche Kulinarik knicken.

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u/Electrical_Region741 — 1 month ago

Working at Coop Basel HQ: What’s it really like?

Thinking about applying for an IT Trainee position at Coop’s HQ in Basel, but the Kununu reviews have me a bit hesitant.

Anyone here worked at Coop, especially in IT? What’s your experience been like?

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u/Electrical_Region741 — 1 month ago

Philips Evnia 49M2C8900L vs. LG 45GX950A: Which would you pick?

Hi all

I can get the Philips Evnia 49M2C8900L for €540 (~$635).

Alternatively, I can get an LG 45GX950A open-box for around €846 (~$995), including cashback.

My main use cases are League of Legends and working from home. I don't do sim racing, and I don't really play FPS games (and if, not competitive), so the 330 Hz capability of the LG isn't particularly important to me. The LG obviously has the newer WOLED panel and higher resolution, but I'm wondering whether it's actually worth paying about €306 / $360 more for my use case.

The Philips is 49" 32:9 at 5120×1440, while the LG is 45" 21:9 at 5120×2160. Is it so a big difference between 1440 and 2160?

Which one would you choose at these prices, and why?

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u/Electrical_Region741 — 1 month ago

Ich habe wenig Mitleid mit der Belegschaft der großen deutschen Autokonzerne

Eines vorweg: Natürlich gilt das nicht für jeden Mitarbeiter. Wer unverschuldet seinen Arbeitsplatz verliert, sich seinen Job nicht ausgesucht hat und einfach vernünftig seine Arbeit macht, tut mir selbstverständlich leid.

Mein Eindruck bezieht sich auf einen Teil der Mitarbeiter, die ich persönlich kennengelernt habe. Es ist überhaupt nicht verwerflich, stolz darauf zu sein, bei einer Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft zu arbeiten. Und wenn man dort, ob verdient oder nicht, überdurchschnittlich gut bezahlt wird, ist das ebenfalls nichts, wofür man sich schämen müsste. Was mich stört, ist die Haltung, die bei manchen daraus entsteht. Ich habe bei Mitarbeitern von VW, Porsche, Daimler und anderen Konzernen teilweise eine bemerkenswerte Hochnäsigkeit erlebt, als wäre allein der Arbeitgeber schon ein Beweis dafür, dass man beruflich etwas Besseres sei. - Insbesondere diejenigen, die Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen etc. in Baden-Württemberg studiert haben, wissen vermutlich, wovon ich rede.

Dazu kommt eine Arbeitswelt mit Gehältern, Sozialleistungen und Rahmenbedingungen, von denen viele Beschäftigte anderer Branchen nur träumen können. Wenn genau dieses System jetzt unter Druck gerät, hält sich mein Mitleid deshalb bei manchen tatsächlich in Grenzen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Ein positiver Nebeneffekt des aktuellen Drucks könnte meiner Meinung nach außerdem sein, dass Volkswagen und Co. irgendwann wieder feststellen, dass nicht jeder ein 50.000-Euro-plus-Auto kaufen kann oder will. Vielleicht braucht es wieder mehr Autos, die tatsächlich für den Durchschnittsverdiener gedacht sind, statt immer größere, teurere und besser ausgestattete Fahrzeuge. Also wieder echte „Volkswagen“ im ursprünglichen Sinne und nicht nur Premiumpreise unter einem Massenmarkt-Logo. Warum soll ich für einen nackten Tuareg 50k+ ausgeben, wenn ich für die hälfte des Preises ein ähnlich ausgestattetes Chinesisches Auto bekomme? Und bevor die Leute kommen "Ja aber Chinesen sind Plastikbomber/Minderwertige Qualität" - Das war einmal. Und selbst wenn der BYD, XPeng etc. auch nur 80%-90% an die Verarbeitung/Qualität rankommen, reden wir immer noch 40-60% des Preises. Selbst in China - Mercedes/Volkswagens größter Markt - haben die eigentlich klar und deutlich zu verstehen bekommen, dass niemand den überteuerten Scheiss mehr will. Bei den Preisen, verständlich. Wobei witzigerweise Volkswagen in USA und China einen Bruchteil kosten als hier. Aber mit dem dummen Deutschen kann man's ja machen. /s - Noch zieht das Argument der Tradition und Arbeitsplatz. Noch.

Vielleicht ist es daher ganz gesund, wenn die deutsche Autoindustrie gerade gezwungen wird, sich wieder auf die Realität zu besinnen: Nicht jeder kann und will 50.000, 60.000 oder 70.000 Euro für ein Auto ausgeben. Und ein Arbeitsplatz bei einem großen Autokonzern ist kein gesellschaftlicher Adelstitel.

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u/Electrical_Region741 — 1 month ago

Found a sealed/unused Lumia 950 XL in the drawer. Is it worth anything?

Hi

I just found an unused Lumia 950 XL in our drawer. I think my dad bought it as backup phone and didn't use it.

Is it worth anything?

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u/Electrical_Region741 — 1 month ago
▲ 559 r/AskBelgium+1 crossposts

I have to admit, I've a little schadenfreude about this whole job-situation

I remember seeing quite a lot people in the Swiss expat bubble saying things like, “I’m in Switzerland to work, not to learn any of its languages.” If you counter-argued that argument here on reddit people became mad and downvoted the hell out of you.

Well, now some of those same people are complaining that they can’t find a job after being laid off because the new employer expects them to speak the local language. I’m sorry, but I can’t help finding that a little funny. Obviously, nobody is forcing you to learn German, French or Italian when you move to Switzerland. But if you voluntarily move to another country and plan to live and work there long-term, is it really that unreasonable to expect you to make an effort to learn the local language?

Nobody is saying you need to be fluent or have a C2 certificate on day one. But completely refusing to learn the language because “I’m here to work and not to learn (integrate)” while expecting employers to accommodate you indefinitely seems pretty short-sighted. And it’s not exactly a new development that Swiss employers often want people who can communicate with colleagues, customers and authorities in the local language. - They just had no other choice during the last 5-10 years.

What I find especially funny is the irony of it all: “I’m not here to integrate, I’m just here to work” apparently works great as long as the job market is happy to accommodate you. Once employers start being picky again and want local language skills, suddenly Switzerland is unfair, racist and whatnot. Guys, if you choose to move to another country and make it your home, learning the local language seems like a pretty basic part of integrating into the place you chose to live.

Of course I feel sorry for anyone who has lost their job, especially those who are genuinely making an effort to integrate into Swiss society. For the others, though, I’ll admit it: I feel a little bit of satisfaction watching some of them discover that “I’m here to work, not to learn the language” probably wasn’t the smartest long-term strategy.

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u/Electrical_Region741 — 1 month ago

100+ Bewerbungen und nicht ein einziges Gespräch ist nicht immer „der Jobmarkt“ schuld

Wenn jemand behauptet, er habe 100, 200 oder noch mehr Bewerbungen geschrieben und nicht ein einziges Bewerbungsgespräch bekommen, liegt das meiner Meinung nach irgendwann nicht mehr ausschließlich am Arbeitsmarkt.

Natürlich gibt es schwierige Branchen, schlechte Konjunktur und Stellen, auf die sich sehr viele Leute bewerben. Aber wenn über einen längeren Zeitraum wirklich 0 Gespräche zustande kommen, sollte man auch die eigene Bewerbung kritisch hinterfragen.
Und dabei ist es nicht zwangsläufig der Lebenslauf oder der eigene Werdegang. Oft ist das Problem schlicht, wie man sich verkauft.
Ein fachlich geeigneter Bewerber kann auf dem Papier trotzdem uninteressant wirken, wenn Lebenslauf und Anschreiben lieblos sind, die relevanten Qualifikationen nicht herausgestellt werden oder man im Anschreiben lediglich seinen bisherigen Werdegang nacherzählt. Nein Leute, auch wenn ihr Alter, Name und Bild weglässt tut ihr euch (oftmals) keinen Gefallen. Zumindest nicht in DACH bzw. wenn ihr euch bei KMUs bewerbt. „Ich sehe es nicht ein, wegen meines Alters/Namen/Bildes diskriminiert zu werden“. - Indem ihr das weglässt landen die Bewerbungen bei mehr Betrieben als ihr denkt einfach in den Müll.

Und wenn dann noch die Einstellung dazukommt: „Ich sehe es nicht ein, meinen Lebenslauf oder mein Anschreiben an die jeweilige Stelle anzupassen.“ Ja, dann sollte man sich über entsprechende Rückmeldungen überhaupt nicht wundern.
Eine Bewerbung ist keine unveränderliche Selbstdarstellung. Sie soll zeigen, warum du für genau diese Stelle geeignet bist. Natürlich muss man dafür nicht jedes Mal seinen kompletten Lebenslauf neu erfinden. Aber relevante Erfahrungen hervorheben, Begriffe aus der Ausschreibung aufgreifen und das Anschreiben auf die konkrete Position zuschneiden ist nun wirklich keine unzumutbare Forderung.

„Ich habe 150 Bewerbungen geschrieben und nur Absagen bekommen, also ist der Arbeitsmarkt schuld“ ist deshalb keine ausreichende Analyse.

Wenn nach 100+ Bewerbungen nicht einmal ein Erstgespräch zustande kommt, sollte man zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass nicht 100 Arbeitgeber unabhängig voneinander das Problem sind, sondern die eigene Bewerbung.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Der Täterschutz und das Argument der Resozialisierung in Deutschland ist einfach nur ekelhaft.

Ich finde es ehrlich gesagt befremdlich, wie oft bei Straftaten zuerst über die Gründe und Umstände des Täters gesprochen wird.
Für mich zählt zunächst die Tat. Ob jemand aus Verzweiflung einen Raub begeht, aus finanzieller Not stiehlt oder bei einer Vergewaltigung plötzlich mit „Unwissenheit“ argumentiert, ändert nichts daran, dass eine Straftat begangen und ein Opfer geschädigt wurde.

Besonders absurd finde ich es, wenn bei Sexualstraftaten plötzlich das Verhalten des Opfers thematisiert wird. „In bestimmten Kulturkreisen lernen Männer eben, dass Frauen Freiwild sind, wenn sie sich freizügig kleiden.“ Was ein Bullshit. Die Kleidung einer Frau ist keine Einladung zu sexuellen Übergriffen. Wer eine Frau vergewaltigt, trägt die Verantwortung für seine Tat, unabhängig davon, was sie getragen hat oder wie sie sich verhalten hat.
Natürlich können Motive, persönliche Umstände und die Lebenssituation bei der Strafzumessung berücksichtigt werden. Aber daraus darf kein Automatismus entstehen, bei dem für den Täter ständig nach Erklärungen und Entschuldigungen gesucht wird, während das Opfer zur Nebensache wird.

Auch das Argument der Resozialisierung wird mir teilweise zu einseitig verwendet. Ja, Straftäter sollen nach Möglichkeit wieder in die Gesellschaft integriert werden. Aber Resozialisierung darf nicht bedeuten, dass die Interessen des Täters stärker gewichtet werden als die Interessen des Opfers und das Sicherheitsbedürfnis der Gesellschaft. Fun fact: Die meisten verurteilten Straftäter werden innerhalb von 5 Jahren wieder straffällig. Klappt ja gut mit der Resozialisierung.

Armut kann erklären, warum jemand stiehlt. Sie macht den Diebstahl aber nicht weniger zum Diebstahl. Ein schwieriges Umfeld kann erklären, warum jemand kriminell wird. Es macht die Tat nicht automatisch weniger schlimm. Wir sollten stärker zwischen Erklärung und Entschuldigung unterscheiden. Zu verstehen, warum jemand eine Straftat begangen hat, bedeutet nicht, die Tat entschuldigen oder ihre Folgen relativieren zu müssen. - Notfalls auch wenn die Abschiebung droht, sofern es bei der Person möglich ist.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

BIDA, weil ich meinem Sohn keinen türkisch klingenden Namen geben möchte?

Meine Frau ist Türkin, ich bin Deutscher. Wir erwarten in einem halben Jahr unseren ersten Sohn und diskutieren gerade über seinen Vornamen.

Ich möchte ihm keinen eindeutig türkischen beziehungsweise orientalisch klingenden Namen geben. Nicht, weil ich etwas gegen die türkische Kultur oder die Herkunft meiner Frau habe. Mir geht es darum, dass ich vermeiden möchte, dass unser Sohn allein aufgrund seines Namens im späteren Leben mit Vorurteilen oder Alltagsrassismus konfrontiert wird.

Meine Frau findet es zwar schade, da es schöne türkische Namen gibt, kann meine Sichtweise nachvollziehen. Sie hat selbst erlebt, dass ein türkischer Name im Alltag einen Unterschied machen kann, und versteht deshalb, warum ich unserem Sohn diese zusätzliche Hürde ersparen möchte.

Meine Schwiegereltern sehen das allerdings komplett anders. Für sie gehört ein türkischer Name selbstverständlich zur familiären Herkunft und sie verstehen überhaupt nicht, warum wir bei der Namenswahl mögliche Vorurteile berücksichtigen sollten. (Ebenso wie die Beschneidung - aus religiösen Gründen - überhaupt kein Thema für uns ist)

Ich sehe es pragmatisch: Wir können die Herkunft unserer Familie nicht ändern und wollen das auch nicht. Aber beim Vornamen haben wir die Wahl. Wenn zwei Namen uns gleichermaßen gefallen und einer davon statistisch weniger Anlass für Vorurteile gibt, würde ich mich für diesen entscheiden.

BIDA, weil ich bei der Namenswahl bewusst darauf achte, dass mein Sohn nicht schon anhand seines Vornamens als türkisch beziehungsweise nicht-deutsch wahrgenommen wird?

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

ChatGPT Go for 5$ vs. Gemini AI Pro for 6$ for daily use and shenanigans?

Hi all

I can either get ChatGPT Go for 5$ via India or Gemini AI Pro for 6$ (up to 4 years) through my University.

Which of the two is the better overall?

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Die Polizei macht in Deutschland im Großen und Ganzem einen ziemlich guten Job

Ich habe zunehmend den Eindruck, dass die Polizei in Deutschland bei vielen Menschen grundsätzlich unter Generalverdacht steht. Dabei sollte man meiner Meinung nach stärker berücksichtigen, unter welchen Bedingungen Polizeibeamte arbeiten.

Sie müssen innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen, während sie häufig gar nicht wissen können, ob eine Situation gleich eskaliert oder jemand eine Waffe zieht. Gleichzeitig gelten für sie hohe rechtliche und gesellschaftliche Anforderungen.
Auch beim Thema Polizeigewalt finde ich die öffentliche Wahrnehmung teilweise schief. Wenn ein Polizist jemanden zu Boden bringt, niederknüppelt oder im äußersten Fall von der Schusswaffe Gebrauch macht, ist das nicht automatisch ein Beleg für unverhältnismäßige Gewalt. Die Polizei greift normalerweise gerade dann körperlich ein, wenn eine Situation bereits eskaliert ist oder eine konkrete Gefahr besteht. Selbst bei den „Polizeigewalt“-Snippets die man auf YouTube und co. sieht sieht man oft nur die letzten 2-5 Sekunden bevor der Polizist dem gegenüber eine scheppert.

Wenn beispielsweise jemand mit einem stumpfen Gegenstand oder sogar mit einem Messer auf dich oder deine Kollegen zurennt, bleibt oft keine Zeit für langes Abwägen. In einer solchen Situation musst du innerhalb von Sekunden handeln, um die unmittelbare Gefahr zu stoppen. - egal ob dafür das ganze Magazin für flöten geht. Und nein, wenn ein sich (minderjährige !!) Jugendliche sich mit einem Auto eine Verfolgungsjagd mit der Polizei liefern und anschliessend am Ende noch auf die Polizeibeamten zufährt, haben die in dem Moment wo die diese Entscheidung fällen ihr Recht aufs Leben verwirkt*. Das ist etwas was sich definitiv nicht unter Kavaliersdelikt oder Jugendsünde abstempeln lässt. Ebenso wenn Leute meinen mit einem Messer auf die Beamten loszugehen. Psychischer Knacks hin oder her.

Selbstverständlich sollte immer versucht werden, möglichst unkritische Körperbereiche zu treffen (sofern die Lage und die Distanz das überhaupt zulassen). Trotzdem kann niemand garantieren, dass ein solcher Einsatz ohne schwere Verletzungen endet.

Meine persönliche Einschätzung ist deshalb: Die Hemmschwelle für massive Zwangsmittel ist bei der deutschen Polizei relativ hoch. Wenn jemand tatsächlich niedergeknüppelt oder erschossen wird, gibt es in aller Regel einen erheblichen Anlass dafür. Dass einzelne Fälle trotzdem rechtswidrig sein können und selbstverständlich untersucht werden müssen, steht für mich außer Frage.
Ich finde es auch gut und richtig, dass man jeden dieser Polizeieinsätze kritisch hinterfragen darf und soll, aber nicht aus jedem Einsatz, bei dem Gewalt angewendet wurde, automatisch eine Täter-Opfer-Umkehr bzw. Rassismusdebatte zugunsten desjenigenebe machen sollte, gegen den die Polizei gerade vorgehen musste.

Für mich sind Polizisten häufig eher die armen Schweine, die in Situationen geschickt werden, in denen andere längst jede Kontrolle verloren haben. Also ein grosses DANKS an euch, dass ihr euch tagtäglich für uns undankbare Ratten so sehr ins Zeug legt!

*Edit: Das kann vielleicht etwas missverständlich aufgefasst werden. Niemand verwirkt sein Recht auf Leben. Aber man nimmt es billigend in Kauf, dass man den Tag nicht überleben wird. Sei es weil es am Ende mit tödlichen Schusswunden endet, man die Kontrolle des Fahrzeugs verliert und irgendwo reinbrettert etc.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

[H] [EU-CH] iPhone 11 128GB black with iOS 26.0, genuine parts in good condition, [W] any other device or 250€

Hi,

Im selling my iPhone 11 with iOS 26.0 in Black. iPhone is in good condition, battery roughly at 80%.

All parts are genuine (unswapped).

Pickup is possible near Basel (CH), shipping is also possible. I’m not sure if I can sell as Swiss person to eBay (if yes, then it’s possible), but PayPal, Kleinanzeigen (for Germany) or Vintes should be possible.

I thought about 250€ , might be willing to trade to a newer phone.

u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Couldn’t have imagined Migrosbank would ever think about approving that design, when they refused almost everything my GF wanted (pets, harmless memes etc)

u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Du willst 0,2–0,5 % zusätzliche Visa/Master-Gebühren sparen? Friss die AMEX-Gebühren.

Bevor ich zu Kamps oder anderen Kettenbäckereien gehe, versuche ich eigentlich, eher die kleinen Quartierläden zu unterstützen. Und neuerdings haben tatsächlich viele dieser Bäckereien und kleinen Geschäfte auf Kartenzahlung umgestellt.
Jedoch: nur Girocard.

Ich sehe es schlicht nicht ein, 3 € im Monat für eine Girocard zu bezahlen, nur weil die Bank offenbar unbedingt ein paar Zehntelprozent Gebühren sparen möchte.
Du akzeptierst nur Girocard? Gerne. Dann bekommst du deine verf**** Girocard.

Technisch ist das mittlerweile ohnehin erstaunlich unkompliziert, weil praktisch jedes halbwegs moderne Terminal auch internationale Karten akzeptiert. Da ich selbst einmal als Dienstleister für solche Geräte gearbeitet habe, weiß ich, dass von den Kreditkartenfirmen wie Mastercard und Visa einiges an Geld und Infrastruktur dafür bereitgestellt wird, dass diese Karten funktionieren. Selbst wenn das Terminal vom Händler als „EC-Card-Only“ konfiguriert ist (auch für den Fall, dass der EC-Kanal mal ausfällt).

Bei mir hat es ungefähr 20 Minuten gedauert, die Sparkassenkarte meiner Mutter auf meinem alten, gejailbreakten iPhone zu hinterlegen, das Kartenbild zu kopieren, anschließend meine Amex und meine „Hauptkonto“-Mastercard zu hinterlegen, das Kartenbild entsprechend anzupassen und das Ganze per Backup auf mein Hauptgerät zu übertragen.

Ergebnis: Ich habe auf meinem iPhone jetzt zweimal eine „Sparkassen Girocard“. In Wirklichkeit steckt dahinter einmal eine Amex und einmal eine Mastercard.

Das Lustigste daran sind manche Bäckereien:
Die Verkäuferin stellt dir das Terminal teilweise erst hin, nachdem sie gesehen hat, dass deine Karte das Girocard-Logo trägt. Sobald sie merkt, dass es eine andere Karte ist, wird das Terminal schnell wieder weggezogen.
Und dann denkst du dir nur:
Ihr wollt wegen ein paar Zehntelprozent keine vernünftige Kartenakzeptanz bezahlen und verlangt stattdessen von mir, dass ich der Bank 3 € im Monat dafür zahle, dass ich bei euch mit Karte bezahlen darf?
Dann friss halt die Amex-Gebühren. Von über 4 %.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago
▲ 16 r/Adguard

Any filter to block Reddits embedded Ads? (Web and/or iOS App)

Hi,

I am looking for a Filterlist which blocks Reddit's App and/or Webads. Is there any?

Cheers

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Die deutsche Autoindustrie ist nicht wegen China in der Krise

Je mehr BYD, XPeng, MG und andere chinesische Hersteller auf dem deutschen und europäischen Markt ankommen, desto mehr bekommen bei den deutschen Automobilherstellern offenbar einige Kollegen Eierflattern.

Jahrelang wurden chinesische Autos mit einer kaum zu überbietenden Arroganz belächelt. „Die können keine Autos bauen“, „technisch hinterher“, „schlechte Qualität“, „niemals kauft jemand so etwas“. Die Hersteller wurden schlicht nicht ernst genommen.

Ja, vielleicht sind viele chinesische Autos nicht auf dem Niveau eines deutschen Premiumherstellers. Nur: Die meisten Menschen wollen und können sich überhaupt kein Premiumauto leisten. Die wollen ein Auto, das ordentlich fährt, zuverlässig ist, vernünftig ausgestattet ist und nicht das halbe Jahresgehalt kostet. Ich will ein Auto mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich bin nicht bereit, 50.000+ Euro für ein halbwegs modernes Auto mit etwas mehr als dem Minimum an Ausstattung zu bezahlen, nur weil vorne ein deutscher Markenname draufsteht. Und nein, da bin ich auch nicht bereit, den Wagen mit 1 bzw. 0,5 % zu versteuern.

Wenn ich für rund 30.000 Euro einen vollausgestatteten E-SUV bekomme oder für rund 12.000 Euro ein Auto in der Polo-Klasse, ist das für mich schlicht das attraktivere Angebot. Und genau deshalb finde ich es lächerlich, wenn jetzt so getan wird, als hätte China die deutsche Autoindustrie kaputtgemacht. Jeder kennt vermutlich mindestens ein oder zwei Leute bei einem deutschen Hersteller oder Zulieferer. Wenn man sich teilweise anhört, was dort über chinesische Autos erzählt wird, bekommt man schnell den Eindruck, dass nicht nur sachlich über Wettbewerb gesprochen wird, sondern auch Stimmung gegen die Konkurrenz gemacht wird, um die eigenen Preise zu rechtfertigen.

Was mich besonders aufregt, sind Aussagen wie: „DIE CHINESEN SIND MIT IHRER MARKTMANIPULATION AN ALLEM SCHULD!?! DANKE MERKEL!!!!!“

EU und Deutschland haben selbst jahrelang massiv in den Automobilmarkt eingegriffen: E-Autoprämie für jedermann ohne Deckelung, zumindest früher, Dienstwagenprivileg, steuerliche Vorteile und diverse Förderungen. Das ist dann Industrie- und Standortpolitik. China macht im Prinzip dasselbe und geht bei der Förderung strategischer Schlüsseltechnologien noch einen Schritt weiter. Plötzlich ist es „Marktmanipulation“.

Und das ausgerechnet von einem Land, das seine eigenen Schlüsseltechnologien teilweise selbst aus der Hand gegeben hat. Solarindustrie als Paradebeispiel. Erst massiv gefördert, anschließend die heimische Produktion faktisch nach China verschenkt und sich dann darüber wundern, dass China diese Industrie dominiert. Hat was von diesem „Bike fall“-Meme.

Der eigentliche Fehler der deutschen Autoindustrie war nicht, dass China plötzlich gute Autos baut. Der Fehler war, China jahrelang nicht ernst zu nehmen und gleichzeitig davon auszugehen, dass Markenname und Premiumimage automatisch reichen. "Der deutsche ist ja so doof und kauft auch einen 50k ID. Polo. Steht ja VW drauf, gell?" Good luck.

Jetzt kommen BYD, XPeng, MG und Co. mit Autos, die vielleicht nicht in jeder Disziplin mit einem deutschen Premiumfahrzeug mithalten können, dafür aber deutlich weniger kosten und erheblich mehr Ausstattung fürs Geld bieten. Das ist kein chinesischer Angriff. Das ist Wettbewerb. - Übrigens, VW und co. machen in China (und auch USA) nichts anderes und verkaufen die Autos - selbst jene, die in Wolfsburg, München und co. gebaut werden - mit gerade so kleiner Spanne (je nach Standdauer teils sogar mit Verlust oder 0%). Warum in Deutschland 15%+ Spanne sein muss, ist mir schleierhaft.

Die deutsche Autoindustrie ist nicht wegen China in der Krise. Sie hat sich zu lange selbst für unangreifbar gehalten und merkt jetzt, dass der Kunde diese Arroganz nicht mehr bezahlen kann oder will.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Experiences with naturalisation in Liestal, BL?

Hi everyone,

My wife is German and will soon meet the requirements to apply for Swiss citizenship after 10 years of residence in Switzerland. We now live in Liestal and are planning to start the naturalisation process there.

So far, I only know how the process works in Zurich. In my case, as a German citizen with a university degree and a good job in Switzerland, it was basically a formality. They did not even require me to take a naturalisation test. I simply submitted my complete application dossier, provided an updated extract about three months later, and then waited. After roughly 2.5 years in total, I had, to put it casually, the Swiss passport in my mailbox (of course after paying all the bills lol).

I am therefore curious whether the process in Liestal is significantly different.

  • How did the process go for you?
  • How long did it take from submitting the application to actually receiving citizenship?
  • What were the interviews or meetings with the naturalisation commission like?
  • How strictly were your knowledge of Liestal, Basel-Landschaft and Switzerland assessed?
  • Did you have to take a naturalisation test?
  • Was there anything that surprised you during the process or that you particularly had to prepare for?

I would especially be interested in experiences from people who went through the naturalisation process in Liestal in recent years.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Die Bezahlkarte für Flüchtlinge ist sinnvoll und am Ende profitiert jeder (wenns gut durchdacht ist)

Ich halte die Bezahlkarte grundsätzlich für eine gute Idee. Wenn der Staat bestimmte Sozialleistungen bewusst zweckgebunden gewähren will, sollte er auch ein Instrument haben, mit dem sich das praktisch umsetzen lässt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Leistungen dadurch nicht einfach für Überweisungen ins Ausland verwendet werden können. Wer staatliche Unterstützung erhält, soll damit in erster Linie seinen Lebensunterhalt hier bestreiten können und nicht die Möglichkeit haben, die Leistung unmittelbar ins Ausland weiterzuleiten (egal aus welchem Grundbuch).

Was ich allerdings für konsequent halte: Wenn Deutschland will, dass Flüchtlinge nachverfolgbar mit Karte bezahlen, sollte dieser gleichzeitig die Möglichkeit haben, überall mit der Karte zahlen zu können. Ähnlich wie in Italien könnte der Staat deshalb eine allgemeine Pflicht zur Akzeptanz unbarer Zahlungsmittel einführen, verbunden mit empfindlichen Strafen bei vorsätzlicher Verweigerung (und inflationärem „Tcholigom E-Se-geret kapot“). Am Ende gibt es Steuern und nimmt etwaige Pullfaktoren jener, die wirklich nur wegen des Geldes nach DE flüchten kommen.

Noch wichtiger ist für mich die Umgehung der Bezahlkarte. Wenn Organisationen oder andere Akteure gezielt Guthabenkarten oder Waren kaufen, diese anschließend gegen Bargeld eintauschen und damit die Beschränkungen der Bezahlkarte systematisch aushebeln, sollte das rechtlich konsequent verfolgt werden.
Ob dabei tatsächlich der Straftatbestand der Geldwäsche erfüllt ist, muss im Einzelfall anhand der gesetzlichen Voraussetzungen geprüft werden. Wenn aber nachweislich bewusst ein System zur Umwandlung der Leistungen in Bargeld aufgebaut wird, sollte es dafür zumindest empfindliche rechtliche Konsequenzen geben.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago

Nicht die ganzen Influencer sind das Problem, sondern die bekloppteren Leute, die ihnen hinterherlaufen

Ich verstehe nicht, warum ständig Influencer dafür geflamt werden, dass sie aus Dubai, mit Luxusautos, Uhren und auf Yachten ihren angeblichen Erfolg zur Schau stellen. Ja, die verkaufen teils ihr Seele für paar paar Euros, deklarieren Werbung vielleicht auch nicht immer richtig (wobei ich sagen muss, mir ist es relativ egal was mein ‚Idol‘ trägt, macht oder was auch immer).

Viel problematischer finde ich die Leute, die das tatsächlich feiern und ihnen jedes Wort abkaufen.

Dass jemand seinen Lamborghini postet, ist mir relativ egal. Das Problem ist, dass Menschen daraus eine vermeintliche Erfolgsgeschichte machen und glauben, sie könnten denselben Lifestyle erreichen, wenn sie nur das richtige Mindset haben.
Dabei wird meistens komplett ausgeblendet, woher das Geld tatsächlich kommt, wie viel davon überhaupt echt ist und wie viele Menschen mit diesem Geschäftsmodell letztlich Geld verlieren. Genauso wie Anfang der 2000er Jahre, wo jeder Hauptschüler ‚Baba Haft‘ nachgeeifert hat und Rapper werden wollte. „Ja aber er hat auch keinen Schulabschluss und hat es irgendwie geschafft.“ - Glückwunsch. Gegenüber zig (Hundert-)Tausende die in der Gosse gelandet sind. Das ist so als würde ich mein ganzes Gehalt wie son idiot in die Deppensteuer (aka Lotto, Rubbellose stecken etc) und mir selber vormachen „Ja aber Chico hat’s auch geschafft“. 🤦‍♂️

Und genau deshalb verstehe ich die Empörung über diese Influencer nur teilweise. Sie produzieren Content, den eine riesige Masse offensichtlich sehen will.

Wenn niemand auf dieses „Du kannst es auch“-Gelaber anspringen würde, würde das Geschäftsmodell in dieser Form gar nicht funktionieren und die Leute würden wieder einen normalen Job nachgehen.

Für mich sind deshalb nicht die Leute, die mit ihrem Luxus flexen, das größte Problem. Sondern diejenigen, die ihnen dafür auch noch applaudieren und glauben, dass ihnen gerade der Schlüssel zum Erfolg verkauft wird.

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u/Electrical_Region741 — 2 months ago