▲ 6 r/Eltern

Anstrengendes Kleinkind

Mein Sohn ist gerade 15 Monate alt und ich bin hin und her gerissen zwischen Liebe und Hass. Es fühlt sich so falsch an, immer wenn er mit seiner Patentante zusammen ist sieht er so viel glücklicher aus, auch wenn er bei mir ist ist er glücklich, er lacht und spielt und alles ist gut, aber ich kann mich nicht so sehr dazu bringen mit ihm normal zu spielen, weil er immer anfängt mich zu schlagen und zu beißen. Das Beste ist ja, das er das nicht bei anderen tut, das Schlagen ja, auch Kopfnüsse verteilt er ab und zu, aber beißen tut er nur mich, und das wirklich stark manchmal, sodass auch rote Stellen und Abdrücke bleiben.

In solchen Situationen versuche ich ihm ruhig und bestimmt "Nein" und "Aua" zu sagen, aber er hört einfach nicht auf diese Worte, er versteht sie, aber wirklich als was negatives hat er sie noch nicht verarbeitet und das frustriert mich etwas.

Als ich nun im Krankenhaus für fünf Tage war, nach der Entbindung meines zweiten Sohnes, und mit ihm über Videocall telefoniert habe, musste ich anfangen zu weinen, einfach weil ich ihn dennoch sehr vermisst habe, aber auch weil er so glücklich und ruhig bei seiner Patentante auf dem Schoß gesesen und gegessen hat.

Ich habe gelesen, dass Kinder oft die Grenzen eher bei der Hauptbezugsperson austesten, was oft die Mutter ist. Ist ja alles schön und gut, aber es reicht doch langsam mal, soll er seinen Vater beißen und schlagen. Ich trage auch eine Brille, die er immer haben will, wenn er mich dann ins Gesicht schlägt, tut es oft doppelt weh. Ich versuche ja auch seine Hand festzuhalten und "Nein, das tun wir nicht." zu sagen, aber er macht einfach lachend weiter.

Wie lange wird diese Phase noch andauern bis er endlich versteht, was er tun und lassen soll?

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u/Fickle_Inspector_871 — 2 days ago

Kein Sitzplatz

Bei meiner ersten Schwangerschaft gab es eine Situation in einem sehr vollen regional Zug, mein Mann und ich sind gerade Hauptbahnhof mit vielen weiteren Leuten eingestiegen und es gab natürlich keinen Sitzplatz, ich war im 8. Monat gerade, offensichtlich schwanger, auch wenn man nicht vermuten soll, aber so ein Bauch ist dann doch auffällig. Wir standen gerade 5 Minuten, Leute um uns herum haben sich plötzlich auf ihre Handys konzentriert oder angestrengt weggeschaut. Eine stillende Frau hat dann ihren Mann angestupst, dass er platz machen soll, er war einer von denen, der versucht hat wegzuschaun.

Mit dem Kinderwagen war es dann kaum anders, der reservierte Platz in Bahn und Bus wird oftmals erst nach Aufforderung frei gemacht, Leute die mit dem Kinderwagen zusammen eingestiegen sind setzen sich auf die Plätze, wo der Kinderwagen hin will, genauso auch mit Rollstuhlfahrern. Ich habe gesehen wie der Zigfahrer mehrfach gesagt hat, dass ein Rollstuhl dazu kommt, die Leute haben keinen Platz gemacht, keiner hatte Kopfhörer drin oder auf.

Nun bei meiner zweiten Schwangerschaft habe ich auf meinen Mann gewartet, es gab keine andere Sitzmöglichkeit als einige Stühle von einem Eiscafe, es gab eindeutig genug Platz für Gäste, ich habe mich kurz für die paar Minuten die ich gewartet habe an einen Tisch am Rand gesetzt und ein Kellner ist sofort gekommen, als ich sagte ich warte gerade nur kurz, versicherte nicht lange da zu sein, meinte dieser auch "Ja, aber nur zwei Minuten." Ich verstehe, dass diese Tische für zahlende Gäste sind, aber ich war auch wieder im 8. Monat, wieder mit offensichtlichem Bauch, vorher habe ich schon 5 Minuten neben dem Tisch gestanden, ich bin mir sicher, das hat er auch gesehen. War es also falsch von mir mich kurz da hinzusetzen und jetzt noch etwas angefressen deswegen zu sein? Der Kellner war schon etwas abweisend mir gegenüber und hatte eine leicht negative Ausstrahlung, kann aber auch an einem schlechten Tag gelegen haben.

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u/Fickle_Inspector_871 — 4 days ago
▲ 9 r/Eltern

Ich habe meinen Sohn kurz in die Obhut Fremder gegeben, anderes Mal im Treppenhaus stehen gelassen.

Es klingt vielleicht komisch und nicht nachgedacht, aber in dem Moment musste ich mich etwas schnell entscheiden.

Mein Sohn war gerade 8 Monate alt, ich hatte einen Termin bei meinem Gynäkologen, wir haben kein Auto also musste ich den Bus nehmen, es war gerade die Zeit als es geschneit hat und es etwas rutschig überall war. Als ich los bin, eigentlich mit einem guten Zeitpuffer, und aus der Haustür raus, musste ich mit dem Kinderwagen die Rampe runter, wo noch kein Streusalz lag, weil es gerade in der Nacht geschneit hatte, folgedessen bin ich mit dem Kinderwagen ausgerutscht, es ist keinem was passiert, niemand hat geweint, also bin ich schnell weiter zur Busstation direkt am Ende des Wohnblocks.

Gerade als es noch zwei Minuten waren bis der Bus ankommen sollte, habe ich gemerkt, dass die Thermoskanne mit dem warmen Wasser für unterwegs nicht mehr da war, dachte ich also "Oh scheiße, lass ich die jetzt liegen? Nein, ich brauch sie ja." An der Bushaltestelle standen noch drei ältere Leute, ich habe sie reden gehört und mein erster Gedanke war dann sie zu fragen kurz aufzupassen. Mein Sohn ist Fremden angetan, ein Extrovertierter, der nach 15 Minuten noch mehr aufblüht. Nachdem sie zugestimmt haben, bin ich schnell losgelaufen, habe die Flasche geholt und war rechtzeitig für den Bus wieder da.

Das war einer der wenigen Momente in denen ich erst später über mein Tun nachgedacht habe, sie hätten auch nicht auf ihn aufpassen können, ja sagen und nichts tun, es hätte vieles passieren können, ist es zum Glück aber nicht.

Als wir umgezogen sind, sind wir in ein Haus in die dritte Etage ohne Aufzug gezogen, das heißt ich muss den Einkauf alleine nach oben tragen, mit einem 14 Monate alten Kind, das nur sehr langsam die Treppen hochkrabbelt und sich von allem ablenken lässt. Ab und zu, wenn ich einen schweren Rucksack und zwei Taschen zu tragen hatte, habe ich ihn kurz im Treppenhaus stehen gelassen, mit ihm geredet und schnell die Treppen rauf und wieder runter. Die Haustür ist direkt beim Treppenhaus, wenn also jemand reinkommt sieht er sofort den Kinderwagen, aber bislang ist noch nichts passiert und langsam lernt er schneller Treppen rauf und runter zu kommen, aber ich hasse es ihn dann stehen zu lassen, ja ich könnte ihn mit hoch tragen/nehmen, aber oft muss ich dann eine Tasche unten lassen, ihn auch wieder mit nach unten tragen um diese zu holen, oder wir kommen erst nach 10 Minuten oben an und ich bin durchgeschwitzt von der Traglast. Es gibt keinen perfekten Weg und ich habe auch noch keinen besseren gefunden, vielleicht kennt ihr ja einen.

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u/Fickle_Inspector_871 — 9 days ago

Darmentleerung bei der Entbindung

Also, das ist für einige vielleicht ein eher eckliges Thema, wenn du nichts über Fekalien lesen willst, kannst du diesen Post gerne ignorieren.

Alle anderen, ich weiß, dass ich bei der ersten Entbindung keinen Stuhlgang hatte, ich habe um 5.54 Uhr meinen Sohn bekommen und am Tag zuvor kaum was gegessen gehabt, einfach weil ich keinen Hunger hatte, nachdem er draußen war, war mein erster Gedanke und mein erstes Wort wirklich "Hunger". Ich habe auch nicht lange gebraucht meinen ersten Stuhlgang nach der Entbindung zu haben.

Jetzt bei der zweiten, die hat nicht ganz so lange wie die erste gedauert, da hat es um 7.30 Uhr angefangen und er war um 8 draußen, da habe ich auch gespürt wie sich der Stuhl mitrausgedrückt hat und die Hebamme die Fekaliem weggewischt hat. Am Vortag hatte ich mehr gegessen, daher war das wohl auch schon im Darmtrackt. Jetzt habe ich am Tag nach der Entbindung immer noch nicht so wirklich das Gefühl meinen Darm entleeren zu müssen, ich schätze ich müsste Mal den Saft trinken der im Krankenhaus angeboten wird.😂

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u/Fickle_Inspector_871 — 11 days ago
▲ 5 r/Eltern

Zweite Geburt viel einfacher

Meine erste Schwangerschaft war viel einfacher als die zweite, ich hatte erst im letzten Monat wirklich Symptome wie Sodbrennen und Übelkeit, angeschwollene Füße und Hände. Dafür hat die Geburt dann knappe vier Stunden gedauert, wir sind ins Krankenhaus gelaufen und dann war mein erster Sohn auch schnell um 5.54 Uhr da. In der zweiten Schwangerschaft war es etwas schwerer, nach einem normalen Spaziergang mit meinem Erstgeborenen sind meine Füße leicht geschwollen gewesen und ich habe früher einen Schwangerschaftsbauch gehabt.

Jetzt hatte ich am 7.8. morgens starkes Fieber bekommen, in der 36. SSW, am Abend ist es gut gesunken gewesen, doch haben dann Wehen begonnen, da sie nicht so stark waren, ging ich von Übungswehen aus, auch nachdem sie alle 5 Minuten kamen und 30 Sekunden anhielten. Heute am 8.8. um 7 Uhr sind wir dann doch ins Krankenhaus gefahren um ein CTG zu machen und alles zu überprüfen. Nach einer halben Stunde am Gerät ist dann mein Fruchtwasser geplatzt und um 8 war dann mein zweiter Sohn auf der Welt. Normales Gewicht, normale Größe, vollkommen Gesund, ich hingegen habe eine Infektion und noch keine Milch, eben weil er fast einen Monat zu früh kam.

Insgeheim hatte ich gehofft, dass er vor dem 24.8. geboren wird, da ich ihn gerne im Sternzeichen Löwe gehabt hätte, hat sich wohl alles so gedreht wie ich wollte.

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u/Fickle_Inspector_871 — 12 days ago

Pregnancy Week 36 and Fever

I am not asking for medical advice.

Today in the morning I had a temperature of 39.4°, at lunch it was 38.4° and now it got back up to 40°. All day long I could feel my baby doing something, then it stopped when I felt cold and laid down with two blankets. I can feel him again, that is not the problem, I just had the small panic when he didn't move for sometime, and now it is also not that much.

In my first pregnancy I also had 40° fever once, I was at week 20 or so, my first one was early active, so I was worried when I didn't feel him moving, but I was also knocked out for two weeks. This time it is not as dramatic.

I took a paracetamol in the morning, then 6 hours later and again at 8pm. I feel better, I also have the next appointment with my gynecologist on Tuesday, so I will talk then again.

I just have these little stabbing feelings near my I am not asking for medical advice.

Today in the morning I had a temperature of 39.4°, at lunch it was 38.4° and now it got back up to 40°. All day long I could feel my baby doing something, then it stopped when I felt cold and laid down with two blankets. I can feel him again, that is not the problem, I just had the small panic when he didn't move for sometime, and now it is also not that much.

In my first pregnancy I also had 40° fever once, I was at week 20 or so, my first one was early active, so I was worried when I didn't feel him moving, but I was also knocked out for two weeks. This time it is not as dramatic.

I took a paracetamol in the morning, then 6 hours later and again at 8pm. I feel better, I also have the next appointment with my gynecologist on Tuesday, so I will talk then again.

I just have these little stabbing feeling near my kidneys, as if it is infected, it doesn't hurt when massaged, but after my first delivery I had a renal pelvic inflammation. I was treated for three days with an infusion of antibiotics and then took six days in the morning and evening pills.

I feel still a bit knocked out, I sleeped much, now I have a bit of a headache, but I feel better than in the morning.

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u/Fickle_Inspector_871 — 13 days ago

Schmetterlinge im Bauch

Kennen sicher viele, das kribbelnde Gefühl, ich muss oft kichern und kann nicht richtig still sitzen. Ich bin in der 36. Woche und jetzt ist es aber oft so, dass das gleiche Gefühl auch in meinen Armen und vorallem Beinen zu spüren ist, es ist langsam auch etwas unangenehm. Außerdem kommt es mir wie ein Anzeichen für Fieber vor, weil ich mich auch etwas schwach fühle, meine Arme leicht schmerzen, wie es oftmals der Fall war wenn das Fieber angerückt ist. Ich habe noch keine erhöhte Temperatur, aber es ist als würde mich mein Körper vorwarnen, das ich mich schonmal kümmern kann. Ich weiß nicht mehr genau wie das bei meinem ersten Sohn war, aber auch bei ihm hatte ich irgendwann mal durchgängig Schmetterlinge im Bauch und in den Beinen, ich vergesse immer wieder meine Frauenärztin zu fragen, weil es auch schon wieder etwas schneller weggeht. Wie ist es bei euch? Habt ihr auch manchmal solche Vorahnungen und Hinweise von eurem Körper?

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u/Fickle_Inspector_871 — 14 days ago

Verluste

Ich bin 22 und habe in diesen Jahren schon einige Familienmitglieder und einen engen Freund verloren. Ich bin zur Zeit darauf aufmerksam geworden, dass ich etwas gleichgültige auf den letzten Tod reagiert habe, was mich etwas an meiner Sympathie zweifeln lässt.

Bei meiner Geburt haben wir einen Hund und eine Katze gehabt, die Katze ist, als ich vier war, von unserem Balkon im 14. Stock gesprungen durch den Nachbarn von unten, der mit einem Laserpointer an der Wand gespielt hatte. Ich habe zu dem Zeitpunkt auf dem Balkon mitgestanden und es gesehen, wir sind sofort nach unten gerannt und haben unsere Katze dort im Gebüsch gefunden. Unsere Hündin ist kurz darauf auch gestorben an Krebs. Nach einiger Zeit haben wir auch eine neue Katze und Hündin bekommen.

Als ich 11 war ist die Tochter unserer Nachbarin an ihrer Krankheit gestorben, wir waren vorher schon gute Freunde, auch weil meine Mutter pharmazeutisch technische Assistentin ist und mit der Medikation geholfen hat. Sie war eine der wenigen Leute, die ich wirklich als eine richtige Freundin gesehen habe, bei vielen Leuten um mich habe ich manchmal ein leichtes ungutes Bauchgefühl.

Als ich 12 war ist mein Großvater gestorben, ihm wurde vorher schon ein Bein amputiert, ich weiß nicht was ihn wirklich unter die Erde brachte, wir waren nicht bei seiner Beerdigung, sie lebten in Sachsen, wir in Berlin, was keine Ausrede ist, ich wäre gern gegangen, aber vielleicht dachte meine Mutter das mein Bruder und ich zu jung gewesen wären. Meine Großmutter war danach etwas kalt gegenüber meiner Urgroßmutter, seiner Mutter, weil sie oft weinte wegen dem Verlust. Meine Oma sagte dann immer "Sie versteht nicht, das ich, deine Mutter, Tante und ihr auch jemanden verloren habt." Ich war gerne mit meiner Uroma auf dem Friedhof und habe etwas mit ihr geweint wenn wir Blumen vorbeigebracht und das Grab gepflegt haben. Nach seinem Tod hatte ich im Bett gelegen und geweint, was meinen Bruder beim Schlafen gestört hatte, also musste ich in das Zimmer meiner Eltern gehen, damit er schlafen kann.

Unsere zweite Hündin ist dann auch bald gestorben, ebenfalls ein Krebs wie bei der ersten.

Meine Uroma ist dann gestorben als ich 14 war, wir waren auch bei ihrer Beerdigung nicht.

Unsere Katze ist nach hohem Stresslevel gestorben als ich 15 war, wir haben noch eine zweite zu der Zeit gehabt, welche drei Jahre später einfach verschwunden ist, nachdem wir ein Jahr vorher umgesogen sind in eine Wohnung in der 3. Etage.

Vor zwei Jahren ist dann auch meine Tante, die Schwester meiner Mutter gestorben, ich hatte kaum eine richtige Beziehung zu ihr, weil ich sie kaum gesehen habe. Zu ihrer Beerdigung sind wir gefahren, aber ich habe kaum ein Trauergefühl gehabt, als wir immer wieder aufstehen musste um Leute zu begrüßen und deren Beileidsbekundungen anzunehmen, war ich leicht genervt von dem ständigen aufstehen und wieder hinsetzen, als ich es nicht mehr getan habe wurde ich von meiner Großmutter angemeckert. All die Leute die gekommen sind, sind, meines Gefühls nach, nur wegen meiner Oma gekommen, nicht weil sie um meine Tante getrauert haben.

Ich fühle mich heutzutage etwas schlecht, dass ich kein solches Trauergefühl für meine Tante hatte, wie ich für meinen Großvater und meine Urgroßmutter hatte, sogar für unsere Haustiere. Ist es doch etwas normal kaum etwas zu fühlen wenn ein Familienmitglied stirbt auch wenn man es nicht so gut kannte? Ich habe geweint als eine Freundin erzählte, dass ihre Mutter gestorben ist, sie hatte mich gefragt warum ich denn weine, meine Antwort "Ich weine, weil du es gerade nicht tust." Ich hab sie nicht weinen gesehen, keine geschwollenen Augen, ich weiß nicht warum ich weinen musste, aber ws ist einfach passiert, nur nicht bei der Todesnachricht meiner Tante. Es fühlt sich falsch an.

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u/Fickle_Inspector_871 — 26 days ago

Mein Vater hat mich mental gebrochen

TW: Selbstverletzung erwähnt

!Es ist ein langer Text, wer ihn nicht lesen will muss es nicht, dann musst du aber auch keinen Kommentar darüber schrieben, bitte einfach still weiter gehen, danke!

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber mir wurde auch von einer seiner Exfreundinnen gesagt, dass mein Vater narzisstische Tendenzen hat. Bis ich 17 war hatten wir, mein Bruder und ich, mit ihm zusammengelebt, mein Bruder ist fünf Jahre jünger als ich.

Als ich 9 war haben sich meine Eltern getrennt, noch nicht offiziel scheiden lassen, aber sie haben nicht mehr in der gleichen Wohnung gewohnt. Vorher haben sie fast jeden Abend gestritten, ich erinnere mich einmal meine Mutter weinen gehört und ihr ein Taschentuch gebracht zu haben, nur um dann selber von meinem Vater angeschrien zu werden, dass ich nicht ins Zimmer kommen soll wenn die beiden miteinander sprechen.

Meine Großmutter mütterlicher Seits lebt in Sachsen, ganz an der grenze zu Tschechien, jeden Sommer sind wir runter gefahren von Berlin. Auf einer Rückfahrt dann, immer noch war ich neun, haben sich meine Eltern so verkracht, dass mein Vater rechts ran gefahren ist, meine Mutter vom Beifahrersitz gezerrt und hinten in den Bus gesetzt hat. Sie saß nur auf der Kante, Beine draußen, er wollte die Tür zu machen und hat nur rumgebrüllt sie solle die Beine reinmachen oder wir fahren ohne sie, die Beine, weiter. Mein Bruder und ich haben uns die Augen aus dem Kopf geweint.

Kurz darauf ist er dann ausgezogen, wir sind dann alle zwei Wochen bei ihm gewesen, in einer Wohnung die nach sieben Jahren immer noch aussah als wäre er gerade eingezogen.

Als ich 11 war hat er uns dann seine neue Freundin vorgestellt, sie lebt in der Wohnung unter ihm, auch jetzt noch nachdem sie sich getrennt haben, sie sind auch irgendwie wieder Freunde. An einem Abend saßen wir zusammen am Esstisch und ich hab, natürlicherweise, gefragt ob er wieder mit meiner Mutter zusammen kommen würde, irgendwann. Er ist ausgerastet, wie könne ich soetwas vor seiner neuen Freundin fragen und solche Sachen. Sie fand es normal das ein Kind sich soetwas fragt.

Ein ander Mal hatte ich einen Termin bei meinem Optiker mit ihm, es war die Woche meiner Mutter, also musste ich zu seiner Wohnung gehen, welche 5 Minuten entfernt war. Als ich ankam war er nicht da, also bin ich runter zu seiner Freundin, sie sagte ich solle in die Schule gehen, weil es ja keinen Sinn hat zu warten. Der Termin war um 10, er kam gegen 12 nach Hause, noch leicht angetrunken, und hat sich darüber aufgeregt, dass sie mich in die Schule geschickt hat. Was den Alkohol angeht hat er jeden Abend, ob wir da waren oder nicht, immerzu getrunken. Er ist nicht unbedingt ausfallend geworden, aber wenn du als Kind neben jemanden sitzt, der vor sich hinlallt und schwankt, erkennt man die Perosn nicht unbedingt als Vater an. Doch habe ich weiter geglaubt es wäre normal, ich kannte es nicht anders, ich hatte kaum Freunde bei denen ich übernachtet hätte um zu sehen wie ihre Eltern sich verhalten. Ich habe auch nie darüber gesprochen, immer wenn ich über irgendetwas gesprochen habe oder etwas zu einem Thema beitragen wollte, wurde ich unterbrochen und bin nicht zu Wort gekommen.

Ich kann mich kaum an irgendwas weiter erinnern was passiert ist, die zwei Dinge hat mir seine Freundin später erzählt gehabt, ich hab da einen Blackout. Als ich meinem Verlobten von "glücklichen" Erinnerungen mit meinem Vater erzählte, ging es darum, dass wir uns im Park auf die Wiese setzten und Pizza zu diesem Platz bestellt haben, er fragte mich "Das sind schöne Erinnerungen? Das ist etwas was Eltern tun sollten." Da ist mir schon klar geworden, alles was ich als glücklich und vielleicht auch einzigartig bezeichnet habe ist eine normale Kindheitserinnerung, aufgehübscht und hervorgehoben durch die vielen schlechten, welche unterdrückt werden.

Über die Jahre hat er dann mit seiner Freundin schluss gemacht und schnell eine neue gefunden. Er ist darüber hergezogen wie schnell meine Mutter einen neuen Freund hatte nach ihm und nach diesem, das sind zwei feste Freude in jetzt bald 12 Jahren vielleicht, er selbst hatte bislang 5 von denen ich gehört habe.

Als ich 17 war hat sich meine Mutter entschieden in die Nähe ihres Freundes zu ziehen, weshalb wir vielleicht nicht mehr so oft bei meinem Vater sein könnten. Erst hatte ich meine Zweifel, dann, als meine Mutter mir anvertraut hat, dass er ihr noch einiges an Geld schuldet, wegen außergerichtlichen Einigungen, hat sich die Schuld auch aus den Staub gemacht. An dem Tag, als mein Bruder und ich zu ihm sind um einige Sachen zu packen, hatte er schon getrunken, es war vielleicht gerade noch Vormittag, er hat sich darüber beschwert, dass wir ihn nicht lieben und noch mehr betrunkenes Zeug an was ich mich nicht erinnere. Was ich noch weiß, ist das mein Bruder etwas ausversehen fallen gelassen hatte, nichts ist kaputt gegangen, aber mein Vater ist ausgerastet und hat ihn geschlagen, danach sind wir schnell weg gewesen.

Dazu gesagt, mein Vater hat meinen Bruder immer als Muttersöhnchen bezeichnet, er schien ihn nicht leiden zu können, mit mir hat er sich abgegeben, aber mein Bruder war ein Feigling für ihn. Nachdem ich den Kontakt dann abgebrochen hatte, hat er sich aber meinem Bruder zugewandt, ist mit ihm zu McDonald's gefahren, hat mit ihm sonst was unternommen. Nach einem Jahr ist mein Bruder von einem solchen Ausflug nach Hause gekommen und hatte meine Scooby Doo Bänder dabei, welche ich für meinen Vater mit 7 oder so gemacht hatte. Er sagte "Papa will die nicht mehr haben.", sie hingen bis dato sicher 10 Jahre in seinem Auto, schön sichtbar und fast stolz, ich hab sie nur irgendwo in meinem Zimmer in eine Ecke geworfen und zu meiner Mutter gesagt "Jetzt ist jeder Faden gekappt."

Als ich nun 20 wurde und mit meinem Neugeborenen im Krankenhaus war, habe ich seine Exfreundin gefragt ob sie nicht vorbeikommen möchte. Wir haben uns immer gut verstanden, sie ist näher an meinem Alter als an dem meines Vaters wohl gemerkt. Als sie ins Krankenhaus kam und wir uns unterhielten, fragte sie was sie meinem Vater sagen solle, falls er fragt. Mir war es recht egal, wenn er es wissen will soll er sich mit dem Gewissen plagen seinen Enkel nicht sehen zu können.

Ich hatte mich schon vorher, während dee Schwangerschaft, mit ihr getroffen gehabt, im Krankenhaus erzählte sie dann, dass sie mit ihrer direkten Nachbarin spazieren war, als ihr eingefallen ist, dass sie einen kleinen Geschenkkorb für mich machen wollte. Die Nachbarin hat natürlich gefragt wieso, also erzählte sie ihr von meiner Schwangerschaft. Mein Vater hat zu dem Zeitlunkt mit ihrem Mann die Wohnung gestrichen und sie hat ihm davon erzählt, er ist etwas wütend zu seiner Ex und fragte warum sie es ihm nicht erzählt hätte, mehr weiß ich nicht.

Er hatte später dann nach meiner Email für Paypal gefragt, 500€ hat er geschickt, aber ich habe es abgelehnt, ja vielleicht ein Fehler, aber es erschien mir als dachte er, er könne mich oder meinen Sohn kaufen. Das Geld ist kurzdarauf bei meinem Bruder gelandet. Bei der Taufe meines Sohnes war dann die Exfreundin dabei, sie erzählte er habe einen Body gekauft gehabt, den er ihr mitgeben wollte, als ich aber das Geld ablehnte hat er ihn zurückgebracht. Wie ein Kind hat er sich aufgeführt "Sie will mein Geld nicht, sie kriegt auch nichts anderes."

Immer wieder, wenn ich mit meinem Verlobten über ihn gesprochen habe, was nicht oft ist, weil auch er keinen Respekt für ihn hat, nachdem was er über ihn von meiner Mutter, seiner Ex und mir gehört hat, hat mein Verlobter gesagt, dass daher meine verwirrte Denkweise kommt, dass ich mich runtersetze, anderer Menschen Gefühle über meine setze. Mir ist jetzt auch aufgefallen, dass ich mir oft keine eigene Meinung gebildet habe, ich habe die Meinung von Leuten, die mir Anfangs wichtig waren, angenommen. Auch jetzt noch, als meine baldige Schwiegermutter zu besuch war um mit meinem Neugeborenen zu helfen und zu kochen, meine Mutter war etwas abgeschreckt wie lange sie da war, dass es ja doch etwas anstrengend sein könnte. Wo ich nun wieder schwanger bin und sie wieder zu besuch kommt um zu helfen für drei Monate, hat meine Mutter es wieder geäußert und ich habe auch gedacht es könnte etwas schwierig werden. Doch als ich weiter darüber nachgedacht habe, ist mir klar geworden was eine große Hilfe meine Schwiegermutter sein könne, während ich meinen Neugeborenen bemuttere passt sie auf meinen anderen Sohn auf, kocht und putzt. Bei meinem ersten war mein Verlobter zu Hause und hat das alles gemacht bis sie gekommen ist, jetzt ist es schwieriger, weil wir das Geld von seiner Arbeit brauchen und er nicht unbedingt Urlaub nehmen kann, auch wenn er es die ersten Wochen vielleicht tut. Meine Mutter scheint aber auch noch ein leichtes Trauma von meinem Vater zu haben, als ich ihr meinen Verlobter vorgestellt hatte, hatte sie leichte Zweifel, weil er gerne mal ein Bier getrunken hat, ich selbst trinke nicht, es schmeckt mir nicht sonderlich. Sie wollte einfach nicht, dass ich sojemanden wie meinen Vater abkriege, ich hab ihr oft versichert, dass mein Verlobter das komplette Gegenteil ist, was sie jetzt auch öfters sieht. Im Gegensatz zu meinem Vater hat mein Verlobter auch mich zum ersten Geburtstag unseres Sohnes gefeiert, mir Blumen geschenkt und sich erneut für das kleine Wunder bedankt.

Und ja, mein Vater ist selbst auch mit einem widerwärtigen Arsch von Stiefvater groß geworden, welcher mich einmal angeschrien hat als ich mit dem Familienhund gespielt habe, welcher, nebenbei gesagt, ganz lieb und wild auf Kinder ist. Am gleichen Abend haben die zwei ein Schreiduel geliefert.

Und ja, ich habe schonmal leicht über Selbstverletzung nachgedacht, nicht Suizid, aber ich habe kleine Narben von Experimenten, wie mit einem Stift die Hautschichten abkratzen. Auf meinen linken Unterarm ist auch eine größere, wo ich mit einem Messer tiefer rein bin, nicht am Handgelenk oder wo die Hauptschlagader ist, aber es hat schon einige Zeit gedauert bis es wieder verheilt war.

Ich wollte einfach nur mal meine Gedanken ausschreiben, es besteht keine Frage, keine Antwort auf irgendwas ist notwendig, ich weiß selbst das viele Entscheidungen, die ich bislang getroffen haben auf mich zurück zuführen sind und nicht alles Schuld meines Vaters ist. Wer gerne seine Erinnerungen teilen möchte kann sich sicher fühlen, hoffe ich, nicht beurteilt zu werden. Ich hoffe, dass jedes Trauma doch noch gelöst wird und dich stärker macht, anstatt schwächer.

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u/Fickle_Inspector_871 — 28 days ago

"Respect Your Elders"

I would like to respect everyone older than me, people around 50, my moms age, do I consider my elders, I was born 2004. The problem is that I can't really show respect if I am not respected.

My elders where respected by their elders, which made them respect each other. My elders do not show the same respect towards me. My grandmother always says since I am 10 that I shouldn't be eating so much, that I am chubby, I should learn more in school, now that I should go get a good education and not stay lazy.

Maybe I am a bit lazy, I enjoy having time for me alone, not anyone around me annoying me. An office job would probably suit me best, but I dropped out of school when I tried doing the 12th year. I live in Germany, 10 years are mandatory, the next three are Abitur, I couldn't get the motivation anymore.

So now my mother and grandmother always pursue me when I will do an apprenticeship. I don't even know who I am and what I wanna do. I spent most of my life in school, thinking I still got time to think of something, that drop out came not suddenly, but I still was unprepared. First I went to a firm where they lend people to other firms, time workers. I was in two bakerys, I thought I liked it, but in the end the disrespect I got from the older people working in my last bakery just let the thought vanish.

Now I sit at home in parental leave since a year, ever so thinking what I could do. I hate to admit that I really like not needing to go to work, I like being at home, cooking and cleaning, watching my one year old grow, having a bit more time writing and painting. I am pregnant again, in Germany you can switch from parental leave back to maternity protection, which starts 6 weeks before the due date and ends 8 weeks after giving birth, where you get a little less money than if you would work and a little extra from your health insurance, then you can go back into paternal leave for the second baby and get the same money as for the first in that time.

I hated to be doing this, it is legal, but it just felt uncomfortable, then my boss tried to fire me while in paternal leave, which is illegal if not for some very good reason. Turned out their system was acting up, but after that I didn't feel uncomfortable anymore, with all that I felt like they wanted to get rid of me, so also no respect to expect from that side.

I don't say everyone of older age is disrespectful towards the younger generations, but the majority seems like they are not really proud of their own kids and grandkids. I'd like to raise my children towards being better humans, respecting not just everyone around them, but also nature and animals. I try to show respect to the kids around me, greeting them, showing appreciation, not judging if they don't want something. I'd like to see the world heal from the abuse it has taken from the former generations. I don't want to see kittens thrown out of cars because the owners can't take responsibility, dogs starving to death, other people in poor countries not getting the help they need. Humanity needs to be restored, the Millennial, GenX and GenZ are responsible for the new generation, we shouldn't make the same mistakes some of our parents and grandparents did and raise a respected and loved generation, don't judge, listen and understand.

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u/Fickle_Inspector_871 — 1 month ago
▲ 3 r/haare

Gesunde Haare?

Ich habe mich in letzter Zeit noch intensiver mit meiner Haarpflege beschäftigt, aber ich finde keinen richtigen Weg sie Splissfrei zu halten und vorm austrocknen zu bewahren. Hat irgendwer Erfahrung mit natürlichen roten Haaren? Irgendwelche Tipps und Tricks? Produkte die einen nicht bluten lassen?

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u/Fickle_Inspector_871 — 2 months ago

Unwirksame Kündigung

Es ist eher eine leicht lustig angehauchte Geschichte. Ich bin zur Zeit seit einem Jahr in Elternzeit für zwei Jahre, durch die Umstellung auf Sommerzeit hat sich das System meines Arbeitgebers vertan und eingetragen ich hätte nur ein Jahr Elternzeit. Nun ist mir ein Kündigungsschreiben, das einen Tag nach dem angeblichen Ende der Elternzeit geschrieben wurde, zugekommen, ohne irgendeine Erklärung warum ich gekündigt wurde. Auf Nachfrage per Email wurde nur mitgeteilt ich solle einen Termin machen um im Büro darüber zu sprechen. Zwei Tage später, da Wochenende war, kamen zwei Briefe an, einer beschrieb ich wäre am Tag nach der Elternzeit unentschuldigt nicht erschienen und dies wäre die erste Abmahnung wegen Verletzung des Vertrages, der zweite Verwies darauf das ich wieder nicht am Arbeitsplatz erschienen wäre, zweite Abmahnung. In beiden Briefe wurde darauf hingewiesen ich könne gekündigt werden. Als ich dann nun diese beiden Briefe hatte, habe ich mich sofort gemeldet und alles richtig gestellt, die Kündigung wurde unwirksam gemacht und ich musste mich doch nicht Arbeitslos melden. Ich arbeite als Helfer, Zeitarbeiter, ich hätte nicht mal gewusst ob ich nun in die letzte Firma hätte gehen sollen, niemand hat mir eine Email oder Nachricht geschickt oder auch nur angerufen. Außerdem bin ich wieder schwanger, ich hatte zuerst ein etwas schlechtes Gewissen meine Elternzeit vorzeitig zu beenden um vom Mutterschutz zu profitieren, was jetzt nicht unbedingt mehr der Fall ist. Ich wollte nur mal eben diese unwirkliche Geschichte mit irgendwem teilen um ein paar Lacher zu bekommen.

Edit: Ich habe hier noch einmal die Entschuldigungsemail von meinem Chef:

"Danke für Ihre Mail von heute. Sie haben recht, dass Ihre Elternzeit bis 28.05.2027 geht. Bitte teilen Sie dem Arbeistamt mit, dass die Kündigung irrtümlich erfolgte und selbstverständlich hinfällig ist. Durch die Programmumstellung im Sommer 2025 wurde die Elternzeit mit dem üblichen 12 Monaten verarbeitet. Die Überprüfung des richtigen Wertes schlug fehl. Nehmen Sie bitte meine Entschuldigung an."

Also war es vielleicht nicht unbedingt Sommerzeit, sondern ein Computerfehler.

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u/Fickle_Inspector_871 — 2 months ago

Screen Time Problem

Zum Hintergrund, mein Verlobter (m32) und ich (w22) sind seit mehr als zwei Jahren zusammen, für einige würde es schnell klingen, aber wir haben uns nach 6 Monaten verlobt, es hat einfach gepasst. Ich bin schwanger geworden, unser Sohn ist nun ein Jahr alt und ich bin auch wieder schwanger, in der 27. Woche. Ich fühle mich zur Zeit nicht besonders motiviert und aktiv, versuche trotzdem durch den Alltag zu kommen, er geht von morgens um 6 bis abends um 18 Uhr aus dem Haus zur Arbeit, natürlicherweise, da ich zu Hause sitze in Elternzeit, kümmer ich mich um die Wohnung und unser Kind. Er arbeitet im Bau und hat es dort etwas schwerer, verständlich dass er nach Hause kommen will, duschen und dann nicht noch den Stress mit putzen, manchmal schaffe ich es nicht und er macht dann eben was sauber oder kocht, wascht das Geschirr ab, etc.. Wir haben nicht unbedingt so viel Zeit für einander, da er nicht einfach so nicht arbeiten gehen kann, das Geld brauchen wir, das Eltern- und Kindergeld reicht nicht aus dafür. Jetzt in letzter Zeit wenn er dann am Sonntag mit zu Hause gesesen hat oder auch nach der Arbeit, beschwert er sich, das ich so oft am Handy bin, das er mit mir sprechen will oder kuscheln. Wenn er mich anspricht, lege ich das Handy weg und schau ihn an, aber wenn dann wieder 5 Minuten Schweigen ist brauche ich etwas zu tun, meine Hände bleiben nicht ruhig auf dem Tisch liegen, das war schon immer so. Jetzt ist die Frage, wie kann ich es etwas regulieren, dass es nicht so aussieht als würde ich die Zeit die wir zusammen haben immer am Handy verbringen?

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u/Fickle_Inspector_871 — 2 months ago

Screen Time Problem

Zum Hintergrund, mein Verlobter und ich sind seit mehr als zwei Jahren zusammen, für einige würde es schnell klingen, aber wir haben uns nach 6 Monaten verlobt, es hat einfach gepasst. Ich bin schwanger geworden, unser Sohn ist nun ein Jahr alt und ich bin auch wieder schwanger, in der 27. Woche. Ich fühle mich zur Zeit nicht besonders motiviert und aktiv, versuche trotzdem durch den Alltag zu kommen, er geht von morgens um 6 bis abends um 18 Uhr aus dem Haus zur Arbeit, natürlicherweise, da ich zu Hause sitze in Elternzeit, kümmer ich mich um die Wohnung und unser Kind. Er arbeitet im Bau und hat es dort etwas schwerer, verständlich dass er nach Hause kommen will, duschen und dann nicht noch den Stress mit putzen, manchmal schaffe ich es nicht und er macht dann eben was sauber oder kocht, wascht das Geschirr ab, etc.. Jetzt in letzter Zeit wenn er dann am Sonntag mit zu Hause gesesen hat oder auch nach der Arbeit, beschwert er sich, das ich so oft am Handy bin, das er mit mir sprechen will oder kuscheln. Wenn er mich anspricht, lege ich das Handy weg und schau ihn an, aber wenn dann wieder 5 Minuten Schweigen ist brauche ich etwas zu tun, meine Hände bleiben nicht ruhig auf dem Tisch liegen, das war schon immer so. Jetzt ist die Frage, wie kann ich es etwas regulieren, dass es nicht so aussieht als würde ich die Zeit die wir zusammen haben immer am Handy verbringen?

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u/Fickle_Inspector_871 — 2 months ago
▲ 0 r/Eltern

In letzter Zeit, wenn ich auch dabei war und eben Familienmitglieder oder gute Freunde auf meinen Sohn aufgepasst haben, habe ich oftmals gesehen wie er sich leicht verletzt hat, blauer Fleck oder sowas, diese Leute haben dann normal reagiert, wie man es erwartet, aber nach diesen Vorfälle fühle ich mich komisch wenn sie wieder auf ihn aufpassen. Ich habe dann nicht immer so ein gutes Vertrauen, dass sie auf ihn aufpassen können, ja er hat sich bei mir in der Gegenwart auch schon verletzt, aber bei anderen Leute kommt es mir einfach nochmal etwas anders vor. Seh ich da etwas falsch, was sind eure Erfahrungen?

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u/Fickle_Inspector_871 — 4 months ago