Never had the big O

I was wondering if anyone else here has the same problem.

I'm 33 years old and I never had an orgasm. Neither from sex nor from masturbation. My brain just seems to shut down at some point. I tried different things like sex toys, hearing erotic audio and all that. And yes, it gets me into a mood but never to an orgasm.

I read that this can also result from ADHD. I was diagnosed this year and I'm trying to connect things that have always been difficult with ADHD. Some might be, some others might not be.

When I read online about others who have problems with orgasms it's just that they don't have them having sex. Otherwise they do.

I think I never heard of anyone who had the same problem as me.

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u/Grand_Woodpecker_660 — 5 days ago
▲ 24 r/ADHS

Wie verbringt ihr eure Tage?

Ich weiß idR nichts mit mir anzufangen und wie ich meine Lebenszeit nutzen soll.

Besonders jetzt im Sommer habe ich ein schlechtes Gewissen. Denn eigentlich wollte man doch das Leben und das "gute Wetter" genießen.

Aber in der Woche geht meine ganze Energie in die Arbeit, sodass ich danach keine Lust und keinen Elan habe, noch irgendetwas anderes zu tun.

Und oft weiß ich gar nicht, was ich denn unternehmen soll.

Mal abgesehen davon, dass das draußen kein Sommer mehr ist sondern die reinste Hölle, weiß ich nicht was ich draußen machen könnte.

Ich unternehme nicht gerne alleine etwas. Ich wohne in der Stadt und damit hätte ich an sich genug Möglichkeiten. Aber die ganzen Menschenmengen strengen mich zu sehr an. Außerdem bin ich kein Mensch, der gerne shoppen geht, sich alleine an nen flussufer setzt oder was auch sonst normale Menschen tun.

Raus gehen und spazieren mag ich überhaupt nicht. Vor allem nicht alleine.

Mein Mann ist heute mit Freunden unterwegs, sodass ich nicht Mal ihn habe. Durch ihn gehe ich wenigstens überhaupt Mal vor die Tür, weil ich ihn zum Einkaufen oder so begleite. Das fällt also auch weg.

Meine Freundinnen haben alle andere Pläne und sowieso ist jeder derzeit mehr mit sich selbst beschäftigt.

Ich habe das Gefühl mein Leben zu verpassen. Aber nichts in mir will etwas unternehmen. Ich habe nicht Mal Lust mir irgendwas anzuschauen, etwas zu lesen, zu spielen oder sonst was.

So extrem ist das seitdem ich meine ADHS Medikamente nehme. Zumindest bilde ich mir das ein. Davor bin ich aus Langeweile wenigstens noch zum Sport gegangen. Aber auch das ist - u.a. durch die heißen Temperaturen - nichts, worauf ich Lust habe.

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u/Grand_Woodpecker_660 — 5 days ago

Anfängerin: wie baut man die Welt um die Hauptgeschichte auf? Wie bringt man neue Charaktere rein?

Ich bin absolute Anfängerin im Schreiben, hatte aber unter der Dusche eine tolle Idee für ein Buch.

Es ist als Romantasy gedacht und hat eine "Lovers-to-enemies" Storyline (also gegensätzlich zum Enemies-to-lovers).

Ich habe schon eine ziemlich genaue Vorstellung vom Anfang, der Wendung und dem Ende und habe bereits ein paar Seiten geschrieben. Natürlich nur ein erster, unheimlich schlechter Entwurf. Und obwohl ich schon von einigen Handlungen eine sehr genaue Vorstellung habe, fällt es mir schwer den Übergang zwischen Anfang und Wendung und von Wendung zum Ende zu schaffen.

Da muss noch viel mehr Worldbuilding und mehr Charaktere (außerhalb der zwei Protagonisten) rein. Die Geschichte rund um die eigentliche Storyline muss noch aufgebaut werden.

Ich brauche eine Art "Füllmaterial", das die Hauptgeschichte stützt und mehr Abwechslung schafft. Mehr Einblicke in die Welt und andere Charaktere schafft, die (noch) keinen Bezug zu den zwei Hauptcharakteren haben.

Damit sich diese Geschichten langsam in den hauptsächlichen roten Faden einweben.

Ich weiß allerdings nicht wie (: worauf muss man achten?

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u/Grand_Woodpecker_660 — 5 days ago

Unsicher im Beruf

Ich habe vor etwas mehr als 2 Jahren nach meinem Masterabschluss eine Stelle als Projektingenieurin in einem großen Konzern begonnen.

Leider lief das erste Jahr nicht so gut. Das lag vor allem an dem Team, in dem ich war - sehr toxisch - und den Aufgaben, die man mir gegeben hat.

Ich konnte zum Glück Anfang des Jahres innerhalb der Abteilung zu einem anderen Team wechseln mit super KollegInnen und einem tollen Projektleiter.

Also alles super momentan. Die Atmosphäre ist menschlich und entspannt, unterstützend und humorvoll, gleichzeitig sehr professionell.

Nun bin ich seit Anfang des Jahres hauptverantwortlich für ein Projekt. Das läuft auch alles, ich wachse an den Aufgaben irgendwie und habe ein super Team, das mich bei Fragen unterstützt.

Da ich durch ADHS aber leider ein sehr schlechtes Gedächtnis habe, mich auf viele Dinge nicht so gut konzentrieren kann, bin ich oft sehr unsicher. Ich ärgere mich, wenn ich manche Details aus dem Projekt noch nicht kenne oder vergesse.

Manchmal bin ich so unsicher, dass ich sogar bei den kleinsten Dingen verzweifelt und fast schon paralysiert bin. Zum Beispiel, wenn ich eine Mail verschicken muss, hänge ich zu lange an der Formulierung, frage mich, ob das inhaltlich denn auch passend und richtig ist (trotz Hilfe durch KI). Was wenn ich was falsch mache?

Das gleiche gilt für Planungsbesprechungen. Manchmal muss ich etwas entscheiden und tu mich schwer damit. Wieder die selbe Frage "hoffentlich mach ich nichts falsch, kann ich das überhaupt entscheiden?".

Und ich denke, dass ich meine Unsicherheit auch oft nach Außen wiederspiegel. Das nervt mich.

Ich habe es immer damit abgetan, dass ich noch nicht lange drin bin und noch nicht die nötige Erfahrung habe. Mit der Erfahrung wächst sicherlich auch mein Selbstbewusstsein? Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich besser sein müsste.

Dann sehe ich andere Kolleginnen und Kollegen, die richtig gut und selbstbewusst sind - und genauso lange wie ich dabei sind - und bin wieder genervt von mir. Wieso schaffe ich es nicht, sicherer zu werden?

Ich habe bisher kein schlechtes Feedback bekommen. Mein jetziger Projektleiter hat sich gefreut, dass ich in seinem Team bin, weil er viel Potential in mir sieht und ich mich schnell in Dinge reinfuchsen kann.

Auch wenn ich Mal ein "gut gemacht" kriege, bleibt das nie hängen. Erfolge anerkennen ist ein ultra schwieriges Thema bei mir.

Ich frage mich, ob das einfach eine Charakterschwäche ist oder das ADHS mit RSD eine große Rolle spielt.

Habt ihr sowas erlebt? Macht ihr etwas ähnliches durch? Wie geht ihr mit sowas um?

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u/Grand_Woodpecker_660 — 8 days ago

So disappointed in plated prisoner

I'm sorry but I have to vent. I loved the first three books. I was so obsessed that I read them within a few days. The third book I even read within 24 hours. I didn't sleep, I didn't work. I just wanted to read.

There are some things that kinda creeped me out and were kinda weird to imagine. Like her being all golden and her ribbons, Rip with his spikes. But with time I kinda got over it. I read a comment that helped me a lot: imagining the ribbons like wings.

There were some other things I disliked but that was mostly due to the translation. I read the first book in English and had to switch to my native language (German) for the rest. But that's beside the point right now.

I loved the little banter and flirt between Auren and Rip.

And >!when she finally confessed her love I was kinda proud of her. Cause normally in other books it takes for eeever to confess. But Auren did it and it was great. But then... The spice... the sex scenes...!<

>!I'm generally not the biggest fan of sex scenes tbh but I don't mind them either if they're written well. !<

>!But there was so much wrong with that sex scene. Besides him being so dominant and ordering her to strip naked I just didn't like the transition from love confession to directly swooping over to sex. I loved their chemistry and that transition killed it for me.!<

>!The tent scene was also hard to read.!<

>!The worst part was the sex scene in the fourth book when she "wakes up". I skipped it. I just couldn't read it. And I'm so disappointed! Cause I liked the series. It was an entertaining and exciting series. But all the smut and sex scenes just killed it for me :( !<

Rant over

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u/Grand_Woodpecker_660 — 10 days ago
▲ 4 r/ADHS

Wo verliert ihr euch oft im Hyperfokus?

Es gibt gewisse Dinge, wo ich mich schnell im Hyperfokus verlieren kann.

Zum Beispiel Serien, Videospiele und Bücher.

Erst gestern bzw auch die Tage davor war es so und schon etwas extrem.

Ich habe vor einigen Tagen mit dem Lesen einer Reihe begonnen. Und auch wenn's kein literarisches Wunderwerk ist, hat es mich trotzdem gepackt und ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Ich habe den ersten Teil in 2 Tagen durchgelesen. Den zweiten Teil direkt im Anschluss angefangen. Ich habe bis in die Nacht gelesen und anschließend den dritten begonnen und bin dann erst um 4 oder 5 Uhr eingeschlafen. Und das nur, weil ich wenigstens bisschen Schlaf bekommen wollte.

Zum Glück arbeite ich im Homeoffice, sodass ich dann um 9 Uhr aufstehen und mich an den Rechner setzen konnte.

Aber ich war so erledigt, dass ich ab Mittag nicht mehr viel geschafft habe. Stattdessen habe ich weitergelesen. DEN GANZEN TAG. Bis ich nachts endlich den dritten Teil dann durch hatte. Ich war so müde, dass meine Augen ständig zufallen wollten, aber ich musste einfach weiter lesen und bin auch fertig geworden.

Ich war wie eine Besessene.

Und jetzt holt mich dieser Rausch ein und ich brauche erstmal eine Pause um mit dem 4. Teil anzufangen :D

Ich weiß, dass das vermutlich ein ADHS Ding ist. Aber damn, ich weiß nicht ob ich's gut finde :D

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u/Grand_Woodpecker_660 — 14 days ago

Wishful thinking

I have this wishful thinking - spoiler alert for everyone who hasn't finished the anime:

>!Since xiaolan left the inner palace,!< I always have this hope that if Maomao ever gets to be Jinshis wife, that she would make xiaolan as on of her Ladys-in-waiting.

Just to be able to give her a good paying job and of course having her friend by her side.

Also spoiler for LN:

>!I really hope that she will meet her again. The last time I remember hearing from xiaolan was in LN 16.!<

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u/Grand_Woodpecker_660 — 17 days ago
▲ 4 r/ADHS

Umgang mit Veranstaltungen

Ich bin frisch diagnostiziert mit 33 Jahren.

Bin gerade in der Medikamenteneinstellung. Ich nehme Bupropion als Antidepressivum und habe von Medikinet auf Elvanse gewechselt.

Nun habe ich öfter verschiedene Probleme mit der Psyche oder Gemütszustand, was auch mit meiner Ärztin abgesprochen ist. Daher auch der Wechsel zu Elvanse.

Ich war am Wochenende auf einer Hochzeit, die eeeextrem lange ging. Zudem war es die Hochzeit eines Freundes meines Mannes. Also kannte ich nicht so viele Leute bzw. es waren Freunde mit denen ich selber nicht so viel zu tun habe.

Für mich immer eine unangenehme Situation, weil ich seit langer Zeit socially awkward bin. Mit viel Masking kriege ich einige Stunden gemeistert.

Seit meiner Diagnose bricht aber mein Masking zusammen.

Früher als Jugendliche war ich übrigens überhaupt nicht so. Ich habe es geliebt unter Menschen zu sein. Naja wie auch immer.

Jetzt war ich am Wochenende auf der Hochzeit, habe mich noch angestrengt so gut es ging mitzumachen. Bis ich dann irgendwann mein Limit erreicht habe und gemerkt habe, wie diese Maske einfach abgefallen ist.

In der einen Sekunde bin ich noch total dabei, tanze und hatte sogar auch Spaß dabei und in der nächsten Sekunde kommt die total mentale Erschöpfung und ich bin kurz vorm Weinen, weil mir alles zu viel ist.

Ich habe mich dann zurück gezogen und habe die nächsten 2,5 h draußen im Dunkeln gesessen. Ich hab mich später nicht Mal richtig verabschiedet weil ich dachte: die sind eh alle betrunken und interessiert die eh nicht ob ich mich verabschiede.

Wieso habe ich 2,5h gewartet?

Ich hab die Situation nicht ganz richtig eingeschätzt. Ich dachte die ganze Zeit, es würde nicht mehr lange gehen und wollte meinem Mann den Spaß nicht verderben. Vor allem weil er in letzter Zeit sowieso sehr unter meinen Stimmungsschwankungen leidet. Dabei hätte ich einfach fahren sollen. Ich hätte ihn dann abgeholt oder er hätte ein Taxi nehmen können.

Leider habe ich nicht daran gedacht, merke es mir aber fürs nächste Mal.

Wie geht ihr mit Veranstaltungen um? Was hilft euch? Wie schafft ihr es, euch nicht sozial abzugrenzen?

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u/Grand_Woodpecker_660 — 23 days ago

Have you ever wanted to write your own book? 2.0

Hey all,

I'm sorry, I wasn't aware that just mentioning "it" would lead to my previous post being removed.

But you were all so helpful and had so many different and interesting insights that I didn't have the chance to answer to!

For anyone new:

I am no writer. I have never written anything. I don't have the practice or experience but have this amazing (at least in my opinion, haha) idea for a lovers to enemies trope (with a happy ending).

I was daydreaming all day playing different scenes in my head, building the world, the character, the development.

So I got lots of good advices on how to start as a newbie. Thanks a lot for that!

Maybe there are some of you who are in the same situation. Wanting to write but don't have the courage to begin.

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u/Grand_Woodpecker_660 — 1 month ago
▲ 19 r/ADHS

Gefangen in der Paralyse

Das ist mein 6. Versuch diesen Beitrag zu schreiben. Vielleicht poste ich es ja diesmal, lol.

Wie der Titel schon vermuten lässt, stecke ich in einer üblen Paralyse fest.

Meine Diagnose ist nicht lang her und somit bin ich gerade noch in der Medikamenteneinstellung.

Neben Bupropion habe ich zunächst mit Medikinet angefangen. Allerdings ging es mir die letzten Wochen so schlecht, insbesondere in der lutealphase, dass ich davon heulend meiner Psychiaterin erzählt habe und sie mir jetzt Elvanse verschrieben hat.

Anscheinend soll das der emotionalen Imbalance ausgelöst von Bupropion bisschen entgegen wirken.

Ich nehme Elvanse jetzt erst seit einer Woche. Ich erwarte keine Wunder. Allerdings stecke ich gerade in einer miesen Spirale. Ich bin extrem paralysiert und schaffe es nicht, Dinge anzufangen. Auf der Arbeit geht's zum Glück noch einigermaßen, aber privat geht einfach nichts mehr. Aufräumen, kochen, überhaupt irgendwas tun ist so eine extreme Herausforderung für mich. So schlimm hatte ich das bestimmt zuletzt vor 10 Jahren während meiner ersten depressiven Episode.

Mir ist langweilig, aber ich habe keine Lust irgendwas zu tun. Diesen Zustand kenne ich zwar, aber der dauerte nie so lange an. Das einzige was ich mache ist doomscrolling am Handy und ich will es nicht mehr! Aber es gibt nichts was ich stattdessen tun könnte oder wollte.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wieso ich das überhaupt poste. Ich find mich selber so nervig, dass ich niemandem damit auf den Sack gehen will. Manchmal bin ich kurz davor Freundinnen zu schreiben und höre dann wieder auf, weil ich mich frage was ich mir davon erhoffe. Ich bin's so leid, dass ich nicht Mal mehr die KI damit vollheulen will. Neurotypischen Menschen muss ich eh nichts davon erzählen, die können das berechtigterweise nicht nachvollziehen.

Ich bin genervt, paralysiert und habe momentan keinerlei Lust auf irgendetwas. Vor einigen Monaten war das noch nicht so. Vielleicht kam das jetzt mit/von den ADHS Medikamenten?

Ich habe Angst, dass das jetzt mein Leben ist und ich für immer in dieser Paralyse gefangen sein werde. Obwohl ich rein rational weiß und hoffe, dass es nur vorübergehend ist.

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u/Grand_Woodpecker_660 — 2 months ago
▲ 7 r/ADHS

Woran merkt ihr die Wirkung der Meds?

Hallöchen zusammen,

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Meine Diagnose ist noch relativ frisch und ich nehme nun seit 2 Monaten Medikinet.

&#x200B;

An den ersten zwei Tagen habe ich sogar bei geringer Dosierung einen Unterschied gemerkt. Ich war auf einmal nicht mehr müde tagsüber und habe nicht mehr meine Aufgaben auf der Arbeit prokrastiniert.

Nach diesen 2-3 Tagen habe ich die Dosis wie mit der Psychiaterin besprochen etwas erhöht. Aber danach hat es nicht mehr so gut gewirkt wie an den ersten 2 Tagen. Ich hab es damit abgetan, dass die Dosis nicht ausreicht für die Lutealphase und ich da vermutlich deutlich mehr nehmen müsste.

Aber auch in den restlichen Zyklusphasen merke ich keine wirkliche Besserung mehr.

Ich bin momentan bei 20mg morgens und 10mg mittags.

&#x200B;

Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich es nicht jeden Tag nehme und es auch nicht so strikt durchziehe.

Ich habe einfach Schwierigkeiten damit, richtig und genug zu essen, um die meds einzunehmen.

Ich dachte, es reicht wenn ich es bei Bedarf nehme. Meine Psychiaterin hat dazu auch nichts eingewendet.

&#x200B;

Weil ich aber nun irgendwie keine große Veränderung mit Medikinet merke, hat mich interessiert, woran man denn eigentlich merkt, dass es wirkt?

&#x200B;

Schon klar, es ist kein Wundermittel.

Aber mit Medikinet bin ich immer noch am prokrastinieren, immer noch müde und erschöpft.

&#x200B;

Wirkt es bei mir einfach nicht oder liegt es daran, dass ich es falsch einnehme bzw. die Dosierung vllt zu niedrig ist?

&#x200B;

Wie habt ihr gemerkt, ob die Medikamente wirken oder nicht wirken?

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u/Grand_Woodpecker_660 — 2 months ago
▲ 17 r/ADHS

Ich hab keine Kraft mehr

Ich habe vor kurzem meine ADHS Diagnose erhalten und einerseits freut es mich, weil jetzt vieles in meinem Leben Sinn ergibt und es sich erklären lässt. Andererseits habe ich das Gefühl, dass es gleichzeitig vieles so schwer macht, weil ich weiß, dass es ein dauerhafter Zustand ist und ich nicht weiß, wie ich auf mich und mein Leben klar kommen soll. Ich bin die meiste Zeit wie in einer Paralyse gefangen. Es fühlt sich ständig so an, als würde mein Körper mich gefangen halten.

Kurz zu mir und meiner Geschichte:

Ich bin 33 Jahre alt. Ich leide seit 10 Jahren unter Depressionen. Angefangen hat es, als ich für mein Studium umgezogen bin und durch familiäre Situationen und das sowieso anstrengende Studium einfach nicht mehr klar kam.

Ich hatte einen extremen Tiefpunkt erreicht und war dann auch in medikamentöser Behandlung. Ich hab auch einige Stunden eine Verhaltenstherapie gemacht, aber ich kam mit dem Therapeuten und seiner Art der Therapie nicht klar.

War aber nicht weiter schlimm, weil ich durch die Medikamente wieder auf die Beine kam und mein Leben wieder in die Hand nehmen konnte.

Paar Jahre später, nachdem ich mich mit großer Mühe durch mein Ingenieursstudium durchgekämpft habe, mir Vorwürfe gemacht habe, dass ich zu faul bin, nicht konzentriert bin, zu lange studiere, kam dann die zweite große depressive Episode, die eher einem Burnout glich.

Nach 12 Jahren Studium habe ich es dann allerdings tatsächlich geschafft mit einem Masterabschluss dieser Hölle zu entkommen und habe angefangen zu arbeiten.

Und da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass ich "anders" als meine KollegInnen bin.

Im Studium fiel mir das nie auf, weil man da etwas freier ist und man mit manchen Verhaltensweisen nicht alleine war. Es gab viele, die gefaulenzt haben, nicht in die Vorlesung gegangen sind, in der Vorlesung nicht zugehört haben etc.

Während eines Meetings mit mehreren Leuten, bei dem ein Projekt vorgestellt wurde, bin ich innerlich fast explodiert. Während ich innerhalb einer Minute meine Sitzposition etwa 10 mal gewechselt habe, saßen die anderen alle stundenlang still in der gleichen Position. Klar, den einen oder anderen hat's auch gelangweilt, sind vielleicht kurz eingenickt, aber ich hatte im Gegensatz dazu Hummeln im Arsch und hab es nicht geschafft still zu sitzen.

Mir wurde richtig heiß, mir wurde schlecht, ich hab mich extrem unwohl gefühlt.

Ich hab so getan als würde ich angerufen werden nur um den Raum verlassen zu können.

Und weil mir diese Situation so auffällig erschien, hab ich mich erkundigt was dahinter stecken könnte.

Ich habe mir alle Verhaltensweisen und Symptome, die mir auffallen und unter denen ich auch jahrelang leide, notiert.

Natürlich bin ich dabei auch auf die ADHS bubble im Internet gestoßen. So ein bisschen Selbstdiagnose war also auch da.

Als ich das alles meiner Psychiaterin (zu der ich ursprünglich wegen der Depression gehe) erklärt habe, hat sie den selben Verdacht geäußert. Aber die Diagnose konnte sie nicht stellen.

Die Diagnose habe ich dann von einer anderen Praxis erhalten.

Was mich manchmal noch verunsichert ist: habe ich es wirklich? Auch wenn ich die Diagnose erhalten habe nach mehreren Terminen mit Fragebögen und Interviews, fühle ich mich wie ein Imposter (vermutlich auch typisch ADHS).

Meine Familie versteht die Diagnose nicht. Ich war laut meiner Familie nie auffällig, ja ich hab viel geweint, aber das wurde einfach so hingenommen und als typisch Mädchen abgetan. Dass ich so lange studiert habe, war auch immer ein Lacher gepaart mit Unverständnis und Sorge.

Anscheinend bin ich vermutlich einfach zu gut im Masking geworden. Etwas, von dem ich annahm, dass das komplett normales Verhalten ist und jeder das so macht.

Jetzt habe ich nun meine Diagnose, habe das Verständnis wieso ich so sehr gelitten habe und weiterhin leide, aber ich weiß nicht damit umzugehen.

Ich suche noch vergeblich nach einem Therapieplatz. Ich nehme Medikinet und Antidepressiva.

Ich habe so oft Tage und Phasen, in denen ich zu nichts zu gebrauchen bin. Ich fühle mich wie eine Last. Ich bin erschöpft und demotiviert. Ich bin traurig, dass ich jahrelang gelitten habe und vermutlich meine Potenziale dabei total verkümmert sind, weil ich versucht hab mich in ein System zu drängen, das total gegen mein Wesen ist.

Ich fühle mich wie eine leere Hülle, die nichts mehr schafft. Konzentriert zu arbeiten ist jedes Mal ein Kraftakt. Mit Medikinet ist es manchmal besser. Aber auch nur manchmal, weil als Frau in der zweiten Zyklushälfte noch weniger Dopamin zur Verfügung steht, sodass mich nicht einmal mehr Medikinet aus dem Loch rausholen kann.

Sorry für den langen Text. Ich bin einfach am Ende meiner Kräfte. Ich weiß nicht, wie ich meinen Alltag und mein Leben schaffen soll.

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u/Grand_Woodpecker_660 — 2 months ago

Kingdom of Ash - Erawan

Soooo I finished KoA this night.

I was a little bit confused about the final fight against >!Maeve and Erawan. First of all; I kinda loved it, that Aelin wasn't that strong anymore and that her magic "got nerfed". It showed that she is not just a fiery magic wielder, but a smart and strong fighter and queen.!<

>!What I found confusing is how "easy" it seemed for Yrene to destroy Erawan. Not that I don't understand the theory behind it. But all these books Erawan was THE Endboss. And then he gets some healing hands on his chest, squirms a bit and then poof.!<

>!In my opinion it was a really quick fight and it did not seem like he was really a big threat after all.!<

So my 3 theories why this ending felt (or is) underwhelming:

  1. >!Maybe it was never Erawan who was the most dangerous or "powerful". The only thing that made him dangerous was the wyrdstone rings and collars. Maybe it was always Maeve who was the bigger threat.!<

>!2. Our Fire heart is still the FMC, maybe it would have been weird if the fight between Yrene and Erawan had been more epic than Aelins. (But then again, Dorian also fought against Erawan and Dorian is in my eyes kind of the counter part of Aelin. So maybe he should have had the more epic battle than what he got.)!<

  1. Lazy writing.

Were you satisfied with the final battle?

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u/Grand_Woodpecker_660 — 3 months ago

Kingdom of Ash - Aelin

I'm just reading Kingdom of Ash.

>!I love that Rowan and Co are there to rescue Aelin from Maeve and Cairn. But the fact that Aelin is fighting her way out is what I love the most. She is still that strong badass FMC that maybe needs saving but isn't a damsel in distress and all helpless. She still can escape (with the help of Fenrys) on her own. Even after all that she had to endure, one would assume that she already did her bit in staying strong. !<

I love Aelin as a character. She is flawed in a good way. She has a great character development.

I love TOG more than ACOTAR. ACOTAR was great and got me hooked into Romantasy. And I love Rhys and the other characters. But I can't with feyre. I'd wish SJM would have given her the same time and development as Aelin.

Just wanted to share my thoughts :)

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u/Grand_Woodpecker_660 — 3 months ago
▲ 9 r/ADHS

Hi zusammen,

Ich habe große Schwierigkeiten mit ADHS zu arbeiten. Ich vergesse ständig wichtige Infos oder Aufgaben, kann gar nicht priorisieren, bin sehr oft unkonzentriert und schiebe Panik, wenn es mal kleine Hindernisse gibt.

Ich hab versucht mir mit dem Microsoft Planner to dos zu notieren. Hat irgendwann nichts mehr gebracht, weil ich den Überblick verloren hab und irgendwann einfach Aufgaben "ignoriert" und nicht weiterverfolgt hab.

Ich hab versucht, mir wichtige Infos zu den Projekten in OneNote aufzuschreiben. Aber da fehlten mir manche Tools, um eine Struktur zu schaffen, und dann war es direkt unattraktiv und nicht das richtige.

Ich hab Infos aus zb Telefonaten die ich schnell irgendwo notieren musste in der Notiz App aufgeschrieben. Aber irgendwann war ich an dem Punkt, an dem ich so viele verschiedene Medien genutzt habe, dass ich nicht mehr wusste wo was steht.

Ich wusste, dass ich irgendwann irgendwo etwas zu einem Thema aufgeschrieben habe. Habe es aber einfach nicht gefunden.

Bei einem Medium zu bleiben hat nie geklappt, weil immer irgendeine Funktion für mich gefehlt oder nicht gut genug war.

Ich bin extrem inkonsequent. Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, meine analogen Notizen spätestens am Ende der Arbeitswoche zu digitalisieren 🙈

Mein Gehirn springt ständig hin und her und verliert dabei auf dem Weg immer wieder Krümel (und ganze Stücke!).

Ich kenne auch paar theoretische Methoden damit man besser und strukturierter arbeiten kann, aber es hilft alles nichts. Ich Frage die KI, die bietet auch Lösungen an, die mir nicht taugen und nicht klappen. Einfach weil man da konsequent dran bleiben muss und das schaff ich nicht.

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u/Grand_Woodpecker_660 — 4 months ago