u/Odd_Jello_5076

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Gruppe Widerspruch über Freiheit

Für Werte argumentiert man nicht. Die muss man nicht begründen. Jeder findet die ungeprüft gut. Ist ja logisch: Wer will denn schon Unfreiheit…
Aber ist die Vorstellung eines Gegenteils wirklich ein guter Grund für eine Sache?
Angesichts dessen, dass es sich sogar lohnen soll, für die Freiheit zu kämpfen, zu töten und zu sterben lohnt es sich vielleicht doch mal zu prüfen was dieser höchste Wert Freiheit ist und was man von ihr hat…

u/Odd_Jello_5076 — 2 days ago

Senkrechte Lebenshilfe vom KI Kanzler

Er hat ja nicht unrecht…. Genau deshalb gibts von Kommunisten auch keine Lebensberatung zum zurechtkommen. Zurechtkommen im Kapitalimsmus ist halt genauso frech wie die Tipps vom KI Kanzler

u/Odd_Jello_5076 — 5 days ago

Grundsatzstreit aus anderer Debatte: Staat und Geschichte...

Zwei Streits in diesem Sub, die ich gerne hervorkehren möchte, weil sie wichtig sind und deswegen auch die gebührende Reichweite bekommen sollen: Original zu finden hier: https://www.reddit.com/r/KommunismusDE/s/qZRiF0pYeb

  1. Geschichte - wichtig oder schnickschnack? Meine Auffassung: Schnickschnack. Um zu begreifen, was der bürgerliche Staat ist, welche Gesetzmäßigkeiten hier herrschen, muss ich nicht in die Genese schauen. Aus der Tatsache, dass irgendwas mal vorher war, folgt gar nichts für das, was jetzt ist. Deswegen ist der Verweis auf die Geschichte auch beliebig. Wo will man denn hinzeigen? das Ding hat ja auch wieder seine Vorgeschichte usw. Daraufhin wird mir entgegnet:

>Das zeigt halt, dass du keine Ahnung vom historischen Materialismus hast. Es geht nicht darum, eine Eigenschaft die an einem beliebigen Punkt existierte zu verallgemeinern. Es geht darum, den Werdegang eines Gegenstandes bis zu seinem Ausgangspunkt zu analysieren, um seine Entwicklungstendenzen und inneren Gesetzmäßigkeiten zu verstehen.

Dann ist aber auch der Gegenstand auf einmal ein anderer: Dann geht es gar nicht darum, was der bürgerliche Staat ist, was die kapitalistische Ordnung ausmacht, welche Interessen und Zwecke hier wie gelten und welche notwendig in einer Tour beschädigt werden. Auf einmal ist der Gegenstand welche Entwicklungstendenzen es da gibt. Das erinnert an eine Chronik. Das ist aber schon wieder verkehrt, denn man kann ja nur die Entwicklungstendenzen bis jetzt verfolgen. Möchte man irgendwas allgemeines festhalten, innere Gesetzmäßigkeiten, muss man wohl den Blick in die Geschichte verlassen und sich um die Sache kümmern, die man jetzt vor sich hat. Zweitens möchte ich nochmal das Argument wiederholen: Wenn ich schon verstehen muss, woraus der Kapitalismus entstanden ist, warum muss ich dann eigentlich genau dort anfangen, wo der Genosse meint, dass man anfangen müsste? Ist nicht auch das vorherige entstanden? Hat es keine „Entwicklungstendenz“? Logisch gibt es keinen guten Grund, genau dort zu starten. Warum man genau dort anfangen muss, die Tendenz zu suchen, verdankt sich einzig dem Beweiszweck des Gegenübers.

  1. Verhältnis Staat und Kapitalisten, sicher der größte Dissens hier.

Im Raum stehen folgende Thesen:

A: Der bürgerliche Staat ist das Werkzeug der Kapitalisten, um die Proletarier im dauerhaften Klassenkampf zu unterdrücken. 

B: Der bürgerliche Staat garantiert Privateigentum und Gleichheit vor dem Gesetz und ist als politische Gewalt gerade von der Privatmacht der Kapitalisten getrennt. Genau so garantiert er die Macht des Kapitals über den gesellschaftlichen Produktionsprozess.

Da möchte ich mir mal folgendes rauspicken, wie für A argumentiert wird. Ich meine auch, dass das exemplarisch ist:

>Der bürgerliche Staat ist von seinem ganzen Aufbau her auf allen Ebenen voller Poren für den Zugriff der Bourgeoisie. Er gehört zu einer Gesellschaft, in der Kontostand und politischer Einfluss proportional zueinander sind. Zum “Begriff” des bürgerlichen Staates gehört, dass man umso mehr Einfluss auf ihn hat, je reicher man ist…..Es lässt sich auch ganz einfach ableiten: Indem der bürgerliche Staat alle Menschen vom Gelderwerb abhängig macht, macht er alle Menschen bestechlich. Das reicht schon, damit die großen Geldbesitzer dafür sorgen können, dass die kleinen Geldbesitzer tun, was sie wollen. Wenn direkte Bestechung nicht funktioniert, dann kann man immer noch die Medien, die Werbeagenturen, die Parteien kaufen. 

Erstens: Einfluss auf… unterstellt schon, dass es nicht meins ist. Wenn die Fernbedienung der Glotze in meiner Hand ist, nehme ich keinen Einfluss auf die Lautstärke, dann verstelle ich sie. Einfluss nehmen muss ich nur dann, wenn die Fernbedienung gar nicht in meiner Hand, sondern der meines Mitbewohners ist. Den kann ich dann versuchen zu bestechen, zu bezirzen und weiß nicht alles. Oder anders. Bestechen muss ich nur, wenn ich selbst eben nicht entscheide. Und der Staat kennt das ja auch als dauernden zu regelnden Fall: Wie hoch müssen die Politikerbezüge sein, wie müssen Besprechungen zwischen Lobbyvertretern ablaufen usw. damit sichergestellt wird, dass eben NICHT unlauter Einfluss genommen wird. Klar wirds da auch mehr als genug Regelübertretungen geben. Dass die grundsätzlich als Privatmaterialisten empfänglich sind für Geld, stimmt ja. Nur ist das eben gerade das Argument, dass das die Ausnahme ist. 

Umgekehrt kann man daraus aber auch schließen, dass Politiker stets ein offenes Ohr haben für ihre Kapitalisten. Die Politik hat ja auch den Zweck, das gesamtgesellschaftliche Wachstum zu fördern. Und wer weiß besser Bescheid, was dafür nötig ist, als die Subjekte, die wachsen sollen, nämlich die Kapitalisten. Deswegen soll es auch einen Kontakt geben zwischen Politik und Verbänden. Das Gesetz soll dann sicherstellen, dass dabei wirklich gesamtgesellschaftliches Wachstum das Motiv ist und nicht etwa irgendwelche Partikularinteressen von Kapitalsten oder Politikern. 

>Wenn gar kein Mittel der Bestechung Erfolg verspricht, kann man andere Saiten aufziehen und stattdessen zur Erpressung schreiten. Geld ist Privatmacht über andere Menschen, was sich letztlich darauf herunterbrechen lässt, dass man mit Geld gesellschaftliche Arbeit in Bewegung setzen kann. Indem der bürgerliche Staat Menschen mit dieser Privatmacht über Menschen ausstattet, macht er sich, weil er selbst aus Menschen besteht, im selben Atemzug zum Befehlsempfänger dieser Menschen.

So funktioniert das nicht. Geld ist kein Befehl. Geld ist das Angebot an die andere Seite, welches zu verdienen, ein Einkommen für SICH zu erzielen. Das können die ablehnen oder annehmen, Zwang gibts da erstmal nicht. Die Privatmacht wird doch nur dann zur MACHT, wenn die Gegenseite aufs Geld per Gesetz verwiesen ist, aber selbst keine Mittel hat, dran zu kommen. Das trifft beim Politiker ja im allgemeinen nicht zu, sondern beim Arbeiter. Oder an welche Art Erpressung denkst du da?

>Wenn du das nicht glaubst, dann finde ein Gegenbeispiel.

Bitteschön. Mal nur ein paar alltägliche Fakten, in denen staatliches Handeln direkt dem Interesse des Kapitals widersprechen:

- Kriege zerstören (kapitalistischen) Reichtum ganz direkt.
- Kriege strapazieren die heimische Wirtschaft durch vermehrten staatlichen Kredit enorm.
- Er beschränkt us politischen Interessen durchaus die Geschäftemacherei (insbesondere) seiner Rüstungskapitale. Rheinmetall würde auch gerne nach Moskau verkaufen usw.
- der Staat kümmert sich gerade um die Kapitalistenklasse, indem er auch mal in seinem Interesse eines dauerhaften Wachstums der Wirtschaft Kapitale und Kapitalgruppen beschränkt: Mieten dürfen nicht beliebig hoch sein, Löhne nicht beliebig niedrig, Arbeitstage nicht beliebig lang usw.
- Die Kapitale selbst haben ja gar nicht das Interesse Wirtschaftswachstum, sondern ihr eigenes Wachstum im Sinn. Um das zu etablieren braucht es schon eine politische Instanz, die kein Kapitalist ist.

Erklär mal bitte, wie diese Fakten zusammengehen mit der Werkzeugtheorie, die hier vertreten wird.

Den Rest würde ich jetzt erstmal klammern wollen, damit es nicht zu unübersichtlich ist.

reddit.com
u/Odd_Jello_5076 — 7 days ago

RD on Apple TV

Hi there,

I am completely new to this. Back in the day I used Usenet and my own server which is was too much hassle for me now 😄

I understand I need RD and something like Stremio or Nuvio. The question is: Is there an app for Apple tv?

cheers

reddit.com
u/Odd_Jello_5076 — 8 days ago

Die kommunistische Partei hat ein Programm veröffentlicht…

… und es sollte besser sein!

https://kommunistischepartei.de/wp-content/uploads/2026/05/KP\_Parteiprogramm.pdf

Was haltet ihr von dem?

Aus dem Vorwort: „Fast überall auf dem
Planeten hält die Kapitalistenklasse, die Bourgeoisie, die Macht in den Händen
und organisiert Wirtschaft, Staat und internationale Politik nach dem Maßstab
des Profits statt zum Wohle der Menschheit.“

Das halte ich schon leider für einen Kardinalfehler, liebe Genossen. Die Kapitalistenklasse macht einfach alles: Sie organisiert internationale Politik, Wirtschaft und gleich den ganzen Staat…
Richtig daran: die Kapitalistenklasse hält die Macht in den Händen. Aber nicht, weil sie SICH alles zum Werkzeug macht.
Der bürgerliche Staat ist Klassenstaat nicht deshalb, weil Kapitalisten ihn privat kommandieren, sondern weil er als abgesonderte öffentliche Gewalt die allgemeinen Bedingungen kapitalistischer Herrschaft sichert. Er richtet Privateigentum und Freiheit ein und richtet so unumstößlich die kapitalistische Produktionsweise und damit die Macht der Kapitalistenklasse ein.
Ein paar Hinweise, dass der Werkzeugbegriff nie und nimmer hinhaut:
- Kriege zerstören (kapitalistischen) Reichtum ganz direkt.
- Kriege strapazieren die heimische Wirtschaft durch vermehrten staatlichen Kredit enorm.
- Er beschränkt us politischen Interessen durchaus die Geschäftemacherei (insbesondere) seiner Rüstungskapitale. Rheinmetall würde auch gerne nach Moskau verkaufen usw.
- der Staat kümmert sich gerade um die Kapitalistenklasse, indem er auch mal in seinem Interesse eines dauerhaften Wachstums der Wirtschaft Kapitale und Kapitalgruppen beschränkt: Mieten dürfen nicht beliebig hoch sein, Löhne nicht beliebig niedrig, Arbeitstage nicht beliebig lang usw.
- Die Kapitale selbst haben ja gar nicht das Interesse Wirtschaftswachstum, sondern ihr eigenes Wachstum im Sinn. Um das zu etablieren braucht es schon eine politische Instanz, die kein Kapitalist ist.

Ich lese mal weiter und kommentiere lose weiter, wenn mir was auffällt. Auf dass das nächste Programm besser wird.

reddit.com
u/Odd_Jello_5076 — 8 days ago
▲ 16 r/asozialesnetzwerk+1 crossposts

Die Frau im Kapitalismus - Frankfurt - 2020

Anlässlich der neuen tollen Gesetz, die die Frauen schützen:
Vortrag und Diskussion:
Juristisch gleich gestellt, moralisch geachtet, schlecht behandelt, inklusive der Verlängerung in die Gewalt in der Familie… das können keine Unfälle sein und da muss doch ein bisschen mehr dahinter stecken als irgendwelche rückständigen Chauvinisten oder gar Mangel an Gesetzen.

youtu.be
u/Odd_Jello_5076 — 15 days ago
▲ 15 r/Kommunismus+1 crossposts

Denke es ist ganz wichtig, gegen GSP zu bilden, weil die „StandPunkte“ voll mit krummen Analysen und antimarxistischen „Argumenten“ sind. V.a. durch Ole Nymoen und WFA haben ja deren Thesen schon eine krasse Bühne bekommen. Die beiden speziell haben sich trotz dessen zwar trotzdem verdient gemacht, ist aber halt ein dialektisches Verhältnis ;-)

https://kommunistische-organisation.de/klaerungunddebatte/standpunkt-gegen-den-marxismus/

Eine sehr gute Abhandlung von Thanasis Spanidis über die Ansichten des GSPs. Habe noch nicht alles gelesen, aber der erkenntnistheoretische Part sagt eig. alles und entlarvt die ganz gut. Viel Spaß beim Lesen.

reddit.com
u/Commercial-Guest-207 — 18 days ago
▲ 8 r/Freiheitsfront+2 crossposts

Bis 2029 soll Deutschland „kriegstüchtig“ werden – so verlangt es der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius. Warum und gegen wen, ist keine Frage: Da ist erstens „Putin“ und zweitens die „Bedrohung China“. Die deutschen Journalisten assistieren bereitwillig – Pressefreiheit hin oder her. Man werde „die Deutschen aus ihrem pazifistischen Wolkenkuckucksheim“ herausholen, kündigte der Chefredakteur der Wochenzeitschrift Spiegel im April 2024 an. Nicht erst seitdem arbeiten die nationalen Leitmedien an der Konstruktion von Feindbildern und stellen Deutschland als „bedrohte Nation“ dar, der es an Wehrbereitschaft fehlt…

u/Odd_Jello_5076 — 19 days ago
▲ 149 r/Kommunismus+1 crossposts

Seit Jahren schrumpfen die Mitgliedschaftszahlen der DGB Gewerkschaften. Der Grund ist simpel und spiegelt sich im diesjährigen Motto unter dem der DGB zum 1.Mai aufrief wieder. "Erst unsere Jobs, damm eure Profite" ist keine Parole einer Gewerkschaft die weiß das sie entschlossen und konsequent auf der Seite der arbeitenden Menschen in diesem Land stehen.

u/ML_aktuell — 19 days ago
▲ 363 r/asozialesnetzwerk+1 crossposts

Nicht zu ernst nehmen, hat mir der Algorithmus eingespielt. „capitalism doesn’t even sound good in theory“… ich musste schmunzeln

u/Odd_Jello_5076 — 23 days ago

I am noob to local LLM. I am using open LM and want it to write up to 4000 word NSFW/Horror Stories. I am encountering several problems:

- with glm 4.7 it just repeats my prompt.
- with qwen 3.5 uncensored it creates a story but stops in the middle of creating and at some point it repeats the same paragraph over and over. If I enable thinking it just stops after thinking and doesn't output anything.

Any general advice about how to use LM Studio to write stories? And settings I should try?

Hardware: Apple M3 Max with 48 GB RAM.

Cheers

reddit.com
u/Odd_Jello_5076 — 24 days ago

Aufgrund einer Debatte in den Kommentaren hier ein Aufschlag über die Kriegsgründe der beteiligten Parteien.

Peter Decker bei 99zueins über die Gründe der beteiligten Parteien:

- Was will Russland?

- was will die Ukraine?

- was will „der Westen“?

Vorab: Ein bisschen was hat sich geändert: Die USA und damit die NATO ist in gewisser Weise raus. Das ändert aber an den grundsätzlichen Kriegsgründen der drei Parteien nichts.

youtube.com
u/Odd_Jello_5076 — 24 days ago
▲ 23 r/asozialesnetzwerk+1 crossposts

Wie man Rechte kritisiert, und wie besser nicht. Das lohnt sich, nicht nur für die, die sich für Antifaschisten halten!

u/Odd_Jello_5076 — 26 days ago

Versus Politik macht kommenden Donnerstag**, den 23.4.2026, um 19:30 Uhr** im Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart (Möhringer Str. 56, EG) die nächste öffentliche Diskussionsrunde. Es gibt wie immer die Möglichkeit, sich per Discord zuzuschalten: https://discord.com/invite/uA9bxhfGhY

Thema: Die beiden Gründe Deutschlands für seinen Aufbruch Richtung Militärmacht. 

Wir werden die Diskussion entlang des angehängten Fragen- und Zitatezettels aufziehen.

Deutschlands Aufbruch zur Militärmacht - Fragen und Zitate

1. Worin bestand die europäische Friedensordnung?

„Die EU […] ist der Prototyp einer auf Regeln und Absprachen basierenden politischen Ordnung. Diese

Ordnung hat immerhin für mehr als sieben Jahrzehnte Frieden, Freiheit und Wohlstand für die Völker Europas

gewährleistet, eben weil sie Interessen ausgleicht, Konflikte schlichtet und mit der Kraft des Rechts Krieg und

Gewalt unmöglich macht.“ (Merz, Sept. 2025)

2. Worin bestand der Zweck der NATO-Osterweiterung mit Blick auf Russland?

„Die NATO, 1949 mit der Unterzeichnung des Washingtoner Vertrags gegründet, ist ein Sicherheitsbündnis von

32 Staaten aus Nordamerika und Europa. Ihr grundlegendes Ziel ist die Wahrung der Freiheit und Sicherheit

der Verbündeten mit politischen und militärischen Mitteln.(...) Die NATO-Erweiterung hat das US-

amerikanische Ziel eines geeinten, freien und friedlichen Europas gefördert.“ (About NATO, U.S. Mission to

the North Atlantic Treaty Organization)

3. Was macht die Frage der Zuordnung der Ukraine zur Gretchenfrage für Russland und Europa?

„Russland kann sich nicht sicher fühlen, sich nicht entwickeln und nicht existieren, wenn es ständig von der

Ukraine bedroht wird. Die Aneignung der Ukraine durch das Nordatlantische Bündnis ist inakzeptabel.” (Putin,

[Die Angriffe Russlands auf die Ukraine] zeigen im wahrsten Sinne des Wortes, dass mit Gewalt aus den Angeln

gehoben wird, was für Jahrzehnte unsere Freiheit, unsere Sicherheit und unseren Wohlstand auch und gerade

hier in Europa begründet hat: eben die regelbasierte Ordnung, die europäische Friedensarchitektur. (Merz,

Sept. 2025)

4. Was hat die deutsche Lebenslüge, ihr Status einer kapitalistischen Weltmacht wäre auch friedlich zu

haben, nicht wahr, aber über Jahrzehnte haltbar gemacht?

„Wir, die Deutschen, haben die Lektion der Geschichte gelernt, und für uns ist ganz selbstverständlich, wenn

wir sagen: Von deutschem Boden darf kein Krieg oder kriegerische Auseinandersetzung mehr ausgehen. Krieg,

Not und Gewalt ist für uns kein Mittel der Politik. Aber wir wollen unseren Weg frei bestimmen als ein freies

Volk in einem freien Lande. Wir wollen dem Frieden dienen aus der geschichtlichen Erfahrung, die wir gerade

in Berlin gewinnen können.“ (Kohl, 1982)

5. Spätestens mit Trumps Kündigung des westlichen Kollektiv-Imperialismus ist die Lebenslüge passé.

Warum kündigt Trump das Bündnis und welche Rolle spielt der Ukraine-Krieg für ihn?

„That war was so easy to stop. Remember this: that under Bush, they took a lot. Under Obama, they took a lot.

Under Biden, they’re trying to take the whole thing. And under Trump, they took nothing — nothing. Nothing

was gone, not even a little bit. So, it’s too bad. It’s really too bad.“ (Trump, August 2025)

„EU wurde gegründet, um uns zu bescheißen.“ (Trump, Feb. 2025)

6. Ist deutlich geworden, inwiefern damit die Geschäftsordnung des dt. Imperialismus zerstört ist?

“Deutsche Sicherheitspolitik begann also nicht mit dem Aufbau eigener Streitkräfte, sondern mit der bewussten

Entscheidung, unsere Verteidigung von Anfang an in ein Bündnis einzubetten. Und Bündnis heißt: Einer für alle,

alle für Einen. Ohne Wenn und Aber. (…) Wir Deutschen haben von diesem Bündnis über Jahrzehnte profitiert

wie kaum ein anderer.“ (Wadephul, Juli 2025)

7. Welche Schlüsse zieht Deutschland daraus?

„Das Schicksal der Ukraine ist das Schicksal Europas.“ (Merz, Feb. 2026)

„Aber jetzt, in diesen Zeiten, können wir Innenpolitik, Wirtschaftspolitik, Handelspolitik, Verteidigungspolitik

und Außenpolitik nicht mehr voneinander trennen. Wir können sie nicht mehr getrennt denken; nicht, ohne alles

auch in eine außen- und sicherheitspolitische Dimension zu rücken. Wir können nicht mehr von Innenpolitik und

von Außenpolitik wie von zwei fein säuberlich getrennten politischen Sphären sprechen.“ (Merz, Sept. 2025)

“... wir werden unsere Vorstellungen nur dann auf der Welt, jedenfalls zum Teil, durchsetzen können, wenn wir

auch selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen, wenn wir selbst eine europäische Macht werden.”

(Merz, Jan. 2026)

8. Was verrät der neue Kurs Deutschlands über die Natur des friedlichen Miteinanders der Staaten?

“Europa kämpft.*** ***Einen Kampf für einen unversehrten Kontinent in Frieden. Für ein freies und unabhängiges

Europa. Einen Kampf für unsere Werte und unsere Demokratien. Einen Kampf für unsere Freiheit und dafür,

dass wir selbst über unser Schicksal bestimmen können. Unterschätzen Sie das nicht – dies ist ein Kampf um

unsere Zukunft.” (von der Leyen, Sept. 2025)

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u/Odd_Jello_5076 — 1 month ago