Antidiabetika-Vergleich: Haarverlust wahrscheinlicher unter GLP-1-Agonisten

Antidiabetika-Vergleich: Haarverlust wahrscheinlicher unter GLP-1-Agonisten

Forschende haben anhand Zehntausender Patientendatensätze untersucht, ob das Alopezie-Risiko unter GLP-1-Rezeptoragonisten größer ist als bei anderen Antidiabetika. Zwar ist das absolute Risiko gering, trotzdem sollte diese potenzielle Nebenwirkung bei einer informierten Therapieentscheidung berücksichtigt werden.

Immer mal wieder erhalten die Arzneimittelbehörden wieder Berichte zu Haarverlust (Alopezie) als potenzielle Nebenwirkung einer Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA). Insbesondere die häufig angewendeten Wirkstoffe Semaglutid und Tirzepatid sind betroffen. Forschende der University of Pennsylvania, USA, haben nun anhand elektronischer Patientenakten von Menschen mit Typ-2-Diabetes ermittelt, wie groß das Risiko gegenüber anderen Antidiabetika ist.

pharmazeutische-zeitung.de
u/Peter_3321 — 4 days ago

Unerkannter Typ-1-Diabetes führte bei Zehnjähriger zum Tod

Ein unerkannter Typ-1-Diabetes endete für ein zehnjähriges Mädchen tödlich: Rechtsmediziner fanden Hinweise auf Ketoazidose, hyperglykämisches Koma und Aspiration. Der Fall zeigt, wie leicht Warnzeichen übersehen werden können.

Wenn ein Kind bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ohne bekannte Vorerkrankung stirbt, ist in Niedersachsen immer die Polizei zu informieren. In der Regel erfolgt dann eine gerichtliche Obduktion, schreiben Dr. Vanessa Preuss, Institut für Rechtsmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, Außenstelle Oldenburg, und ihre Kolleginnen und Kollegen. Der größte Teil der kindlichen Todesfälle ereignet sich im ersten Lebensjahr. Bei Schulkindern vor der Pubertät kommen sie selten vor und wenn, dann sind sie Folge einer bekannten Erkrankung. In der im Folgenden beschriebenen Kasuistik war dies nicht der Fall, so dass eine Obduktion stattfand.

Das zehnjährige Mädchen hatte zwei Tage vor seinem Tod über Übelkeit und leichten Durchfall geklagt. Am Abend des zweiten Tages hatte das Kind die Nahrungsaufnahme verweigert und lediglich trinken wollen. Weitere Familienmitglieder waren nicht erkrankt. Am nächsten Morgen war sie tot. Bei der Obduktion fanden die Rechtsmediziner und Rechtsmedizinerinnen braunes Sekret an Mund und Nase, das auch in die Atemwege bis in den Bronchialbaum beider Lungen eingedrungen war. Sie deuteten es als tiefe Aspiration von Erbrochenem. Das Mädchen war mit 26 kg bei einer Körpergröße von 137 cm untergewichtig, blass und wies halonierte Augen auf.  Die Wohnsituation hatte die Polizei als desolat beschrieben, d. h. „unaufgeräumt, verschmutzt und vollgequalmt“.

Wie kam es zum plötzlichen Tod des zehnjährigen Mädchens?

Als Ursache der Aspiration hielten die Ärztinnen und Ärzte den Einfluss von Medikamenten, Drogen, Giften oder Alkohol sowie eine Stoffwechselentgleisung für möglich. Für Letzteres sprach der hochpositive Nachweis von Glukose und Ketonkörpern im Urin. Ergänzend dazu errechnete man aus den Werten im Liquor einen Blutzuckersummenwert nach Traub von 785 mg/dl. Das im Herzblut gemessene HbA1c lag bei über 15 % – ein Zeichen für einen über längere Zeit erhöhten Blutzuckerspiegel. Damit stand die Verdachtsdiagnose: Typ-1-Diabetes mit Ketoazidose und hyperglykämischem Koma. Dazu passte auch die histologische Untersuchung des Pankreas und der Nieren.

Warnzeichen erkennen, Diabetes früher diagnostizieren

Aufgrund der desolaten Wohnverhältnisse könnte man vermuten, dass das Mädchen nicht optimal gesundheitlich versorgt oder sogar vernachlässigt wurde. Daher hatte die Polizei das Jugendamt eingeschaltet. Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt. Da Typ-1-Diabetes familiär gehäuft vorkommt, muss der vierjährige Bruder entsprechend getestet werden, schreibt das Autorenteam. Um einen Diabetes frühzeitig zu erkennen und einen solchen fatalen Verlauf zu verhindern, seien Screeningverfahren und Aufklärungskampagnen essenziell. In Deutschland findet beides statt. Dennoch fehlt es manchmal am Verständnis für die Erkrankung. Im beschriebenen Fall war den Eltern und Lehrkräften aufgefallen, dass das Mädchen in letzter Zeit sehr viel getrunken hatte, was aber niemanden beunruhigte.

Preuss V et al. Rechtsmedizin 2026; doi: 10.1007/s00194-026-00843-2

medical-tribune.de
u/Peter_3321 — 5 days ago
▲ 4 r/de_diabetes+1 crossposts

Diabetes zum Anfassen

Wie funktioniert unser Stoffwechsel? Welche Rolle spielt Insulin? Und wie sieht der Alltag mit Diabetes aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bot kürzlich die Ausstellung „Diabetes im Fokus“ im Deutschen Museum in München. Konzipiert und umgesetzt wurde sie maßgeblich von Doktorand:innen der International Helmholtz Research School for Diabetes des DZD-Partners Helmholtz Munich– mit dem Ziel, komplexe Forschung verständlich, anschaulich und interaktiv zu vermitteln.

Die Ausstellung richtete sich an alle Altersgruppen und setzte auf ein abwechslungsreiches Mitmach-Konzept: Drei Themenstationen sowie eine separate Diabetes-Simulation ermöglichten es, sich dem Thema auf spielerische und zugleich wissenschaftlich fundierte Weise zu nähern. So wurde Diabetesforschung unmittelbar erlebbar – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Vom Organ zur Zelle: Einblicke in den Stoffwechsel

Im Mittelpunkt der ersten Station standen die Stoffwechselorgane, insbesondere die Bauchspeicheldrüse. Mithilfe anschaulicher Zell- und Organmodelle, einer Knetstation, eines menschlichen Körpermodells sowie der interaktiven Aktivität „Build a Pancreas“ konnten die Besuchenden selbst aktiv werden. Dabei lernten sie die Funktionen verschiedener Zelltypen kennen und erhielten ein besseres Verständnis dafür, wie zentrale Organe im Stoffwechsel zusammenspielen.

Blutzucker im Gleichgewicht: Diabetes verstehen

Die zweite Station widmete sich den verschiedenen Diabetesformen und der Regulation des Blutzuckerspiegels. Besonders großes Interesse weckte ein Experiment zur Blutzuckerregulation: Kinder konnten in Laborkitteln selbst in die Rolle von Forschenden schlüpfen. Mithilfe farbiger Lösungen wurde anschaulich gezeigt, wie der Körper den Blutzuckerspiegel konstant hält und welche entscheidende Rolle das Hormon Insulin dabei spielt.

Ergänzt wurde das Angebot durch altersgerechte Lernspiele wie Memory- oder Bondolino-Varianten, die Wissen rund um Diabetes und Stoffwechsel vermitteln. Darüber hinaus konnten die Besucherinnen und Besucher originale Materialien aus dem Alltag eines Menschen mit Typ-1-Diabetes kennenlernen – ein eindrücklicher Einblick in das tägliche Diabetesmanagement.

Prävention spielerisch entdecken

Die dritte Station stellte Umweltfaktoren, Ernährung und Prävention in den Fokus. Im Spiel „Sugar Detectives“ schätzten die Teilnehmenden den Zuckergehalt verschiedener Lebensmittel und überprüften ihre Einschätzungen. Ein magnetischer Verdauungstrakt veranschaulichte die einzelnen Schritte der Verdauung, während eine interaktive Ernährungspyramide dazu einlud, Lebensmittel richtig zuzuordnen und mehr über eine ausgewogene Ernährung zu erfahren.

Forschung im Dialog

Neben den interaktiven Stationen wurden aktuelle Themen der Diabetesforschung präsentiert – darunter Präzisionsmedizin, Stammzellforschung und Organoide. Poster und Mikroskopie-Präparate gaben Einblicke in moderne Forschungsansätze. Besonders wertvoll war für viele Gäste der direkte Austausch mit den Nachwuchswissenschaftler:innen, die ihre Arbeit erklärten und Fragen beantworteten.

Wissenschaft zum Mitmachen

Mit ihren vielfältigen Angeboten zeigte die Ausstellung eindrucksvoll, wie sich auch komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich und zugleich spannend vermitteln lassen. „Diabetes im Fokus“ machte deutlich, wie wichtig Forschung für das Verständnis und die Prävention von Diabetes ist – und wie viel Spaß es machen kann, Wissenschaft selbst zu entdecken.

dzd-ev.de
u/Peter_3321 — 10 days ago
▲ 19 r/de_diabetes+1 crossposts

Suche (Typ 1 Diabetiker) Freundinnen

Moin ich W/22 bin selbst Typ 1 Diabetiker und suche Freundinnen die im Idealfall auch welche sind um sich zusammen über die Krankheit aufzuregen :) Natürlich ist das kein muss suche auch gerne nur so neue Freundinnen.

Zu mir ich bin eher ein Zuhause Mensch spiele gerne Videospiel auf quasi allen Plattformen außer Xbox, hab aber auch nix dagegen was zu unternehmen und bin eigentlich offen für alles.
Joa wenn man sich auf nen Kaffe trifft findet man schon etwas worüber man reden kann :)))

reddit.com
u/Major-Succotash-3083 — 12 days ago

Kontinuierliches Glucose-Monitoring: Fast nur bei Typ-1-Diabetes sinnvoll

Beim kontinuierlichen Glucose-Monitoring (CGM) misst ein auf die Haut geklebter Sensor ständig den Zuckergehalt der Interstitialflüssigkeit und sendet diese Information an eine Smartphone-App. Für Menschen mit Typ-1-Diabetes ist diese Art der Glucosemessung mittlerweile Standard, weil die Patienten mit ihr deutlich flexibler auf kurzfristige Blutzuckerschwankungen reagieren können als mit der früher üblichen Messung aus dem Kapillarblut der Fingerbeere. Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die im Gegensatz zu Typ-1-Diabetikern häufig nicht auf Insulin angewiesen sind, sowie bei Menschen ohne Diabetes – die das CGM teilweise zur Selbstüberwachung und Optimierung des Lebensstils nutzen – ist der Nutzen umstritten.

Ein Team um Dr. Justin A. Dower von der Yale School of Medicine in New Haven, Connecticut, hat nun im Fachjournal »JAMA Internal Medicine« die Evidenz zur Anwendung von CGM bei Menschen ohne Typ-1-Diabetes zusammengetragen. Die systematische Übersichtsarbeit bezieht andere Reviews, Metaanalysen, randomisierte Studien und Leitlinien mit ein und fokussiert unter anderem auch auf potenziell negative Konsequenzen der Anwendung.

Vorteil bei Typ-2-Diabetes

Bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes habe sich in randomisierten Studien ein Vorteil für das CGM gegenüber der Kapillarblutmessung oder Standardversorgung (ohne regelmäßige Blutzuckermessung) gezeigt, schreiben die Autoren. Dieser Vorteil war mit in einer Senkung des HbA1c-Werts um circa 0,3 Prozent zwar nur gering ausgeprägt, aber konsistent vorhanden. Besonders profitierten Patienten mit Typ-2-Diabetes unter einer Therapie mit Insulin oder Insulin-Sekretagoga wie Sulfonylharnstoffen: Bei ihnen wurden asymptomatische Hypoglykämien häufiger detektiert, schwere Hypoglykämien dagegen nicht.

Weniger deutlich sei das Bild dagegen bei Menschen mit Typ-2-Diabetes ohne blutzuckersenkende Therapie oder auch bei Menschen ohne Diabetes, aber etwa mit Prädiabetes oder Adipositas: In diesen Gruppen lasse sich ein Einsatz von CGM lediglich mit indirekter Evidenz rechtfertigen.

Den individuellen Patienten im Blick haben

Generell solle CGM bei Personen ohne Typ-1-Diabetes vor allem zur Lösung spezifischer Probleme eingesetzt werden und nicht standardmäßig, lautet das Fazit der Autoren. Stets müssten dabei das individuelle Behandlungsziel, der klinische Kontext und die vorhandenen Kapazitäten berücksichtigt werden. Es gehe darum, diejenigen mit solchen Systemen zu versorgen, die am meisten davon profitieren, während eine Anwendung in Populationen, in denen der Nutzen nicht gesichert ist, zu vermeiden sei.

Potenzielle Nachteile der Systeme wie häufige Alarme und daraus resultierend eine Beunruhigung der Anwender, Hautirritationen, Kosten und die Versuchung »jeder Blutzuckerspitze nachzujagen« seien nicht zu vernachlässigen. Die Forschenden empfehlen den Einsatz daher am ehesten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die sich bisher häufig zu Messzwecken in die Finger stechen müssen, mit hohem Hypoglykämie-Risiko, in riskanten Berufen oder bei denen der HbA1c-Wert unzuverlässig ist, etwa infolge einer Anämie. In Fällen, in denen ein CGM dagegen wegen eines Prädiabetes, einer Adipositas oder auch bloß zu Wellnesszwecken eingesetzt würden, müsse die Anwendung sehr zurückhaltend erfolgen, um etwa eine unnötige Beunruhigung und Diätrestriktionen zu vermeiden.

DOI: 10.1001/jamainternmed.2026.2772

pharmazeutische-zeitung.de
u/Peter_3321 — 15 days ago

Podcast – Diagnostik bei Diabetes: Durchblick von Typ 1 bis MODY

AMBOSS Podcast – Ärztliches Wissen für Klinik und Praxis - Diagnostik bei Diabetes: Durchblick von Typ 1 bis MODY |

Interview mit Dr. Andreas Klinge, Internist und Diabetologe

In dieser Folge des AMBOSS-Podcasts geht es um die differenzierte Diagnostik und sichere Abgrenzung verschiedener Diabetesformen. Thematisiert werden typische Fallstricke in der Praxis und die gezielte Interpretation von Laborparametern. Im Mittelpunkt steht der klinische Blick auf die gesamte Bandbreite der Erkrankung – von den klassischen Typ-1- und Typ-2-Formen bis hin zu selteneren oder sekundären Entitäten wie LADA, MODY und dem pankreopriven Diabetes. Der AMBOSS-Podcast zählt zu den meistgehörten deutschsprachigen Podcasts für medizinische Fortbildung und klinische Praxis.

Inhaltsverzeichnis: 

00:00:00 Intro 

00:02:23 Bandbreite der Diabeteserkrankungen 

00:05:06 Typische Fallstricke bei der Diagnostik 

00:10:54 Wann Diabetesdiagnostik sinnvoll ist 

00:13:00 Differenzierte Betrachtung des HbA1c 

00:19:56 Weitere Basisdiagnostik 

00:22:41 Relevanz der Nierenparameter und U-Stix 00:28:56 Typ-2-Diabetes 00:31:34 Typ-1-Diabetes 00:36:30 Antikörperdiagnostik 00:40:52 Rolle des C-Peptids 00:43:04 Latent autoimmune Diabetes in Adults (LADA) 00:46:51 Weiterführende Diagnostik bei Typ-1-Diabetes 00:51:08 Maturity-Onset Diabetes of the Young (MODY) 01:01:01 Pankreopriver Diabetes 01:05:40 Steroidinduzierter Diabetes 01:07:55 Fallbeispiel aus der Diabetespraxis 01:14:50 Take-Home Messages

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u/Peter_3321 — 17 days ago

Eiweiß-Mythos entlarvnen: Diese Eiweißmenge erhöht Ihr Diabetes- und Krebsrisiko deutlich

Von Shakes bis hin zu Frühstücksflocken – eiweißreiche Markenprodukte sind allgegenwärtig und wiederholen unablässig das Mantra, dass wir immer mehr Protein zu uns nehmen müssen, insbesondere in der Lebensmitte und darüber hinaus. Es ist eine globale Industrie mit einem geschätzten Wert von 78 Milliarden Dollar. Doch die Altersforschung erzählt eine deutlich nuanciertere Geschichte, denn für viele Menschen könnte ein Zuviel an Eiweiß sie tatsächlich schneller altern lassen.

Dieser Artikel von David Cox entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk.

Das mag kontraintuitiv klingen. Uns wurde gesagt, dass Protein satt macht, während Studien der vergangenen zwei Jahrzehnte nahelegen, dass die Kombination aus Krafttraining – etwa durch Gewichtheben oder Liegestütze – und einer eiweißreicheren Ernährung dem altersbedingten Muskelabbau entgegenwirken kann. Dennoch sind einige Wissenschaftler überzeugt, dass in erster Linie das Krafttraining und die Bewegung selbst entscheidend für alternde Muskeln sind.

Wenn Sie lediglich mehr Eiweiß essen, ohne sich dabei ausreichend zu bewegen, verschlechtert das Ihre Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit. Forschungen von Professor Dudley Lamming, einem weltweit führenden Experten auf diesem Gebiet von der University of Wisconsin-Madison, haben gezeigt, dass eine eiweißreiche Ernährung ohne jede Form von Bewegung schon nach etwas mehr als vier Monaten zu Insulinresistenz und einer Zunahme an Körperfett führt, selbst wenn Sie insgesamt die gleiche Kalorienmenge aufnehmen.

Zu viel Eiweiß und das Risiko für Krankheiten

„Eine Reihe verschiedener Studien hat gezeigt, dass Menschen, die mehr Protein essen, tendenziell höhere Raten bei der Entwicklung von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und möglicherweise sogar eine kürzere Lebensspanne aufweisen“, sagt Lamming. Was steckt also dahinter? Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein Drittel der britischen Bevölkerung an mindestens sechs Stunden des wachen Tages überwiegend sitzt, während wir im Durchschnitt ab dem 50. Lebensjahr weniger aktiv sind.

fr.de
u/Peter_3321 — 18 days ago
▲ 18 r/de_diabetes+1 crossposts

Zuckerfreies Eis (Diabetiker-Eis) in Wien

Hallo zusammen,

Als Diabetiker suche ich verzweifelt danach, mir die massive Hitze mit dem ein oder anderen Schleck-Eis erträglicher zu machen. Da ich aber nur eine einzige Eisdiele in Wien kenne die mir Eis ohne zugesetztem Zucker verkauft (so genanntes Diabetiker-Eis), wollte ich euch mal fragen ob ihr gute Eisdielen in Wien kennt die sowas im Angebot haben beziehungsweise ob ihr auch Firmen kennt die so etwas verkaufen? (eisgreissler/veganista haben nichts im Sortiment)

viele Grüße und gönnt euch was kühles:)

reddit.com
u/Peter_3321 — 20 days ago

Studie untersucht erstmals Folgen des Absetzens von GLP-1-Medikamenten für suchtbedingte Krankenhausaufnahmen

Menschen mit Typ-2-Diabetes wurden während einer Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten seltener aufgrund von Alkohol- oder Substanzkonsumstörungen im Krankenhaus behandelt. Dies zeigt eine große schwedische Registerstudie unter Beteiligung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI). Die Forschenden untersuchten erstmals, wie sich die beobachteten Zusammenhänge nach dem Absetzen der Medikamente entwickeln. Dabei zeigte sich, dass die Verringerung alkoholbezogener Krankenhausaufnahmen zunächst noch bis zu sechs Monate nach Therapieende nachweisbar war, nach zwölf Monaten jedoch nicht mehr. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Lancet Psychiatry veröffentlicht.

GLP-1-Rezeptoragonisten gehören zu den Wirkstoffen der sogenannten Abnehmspritzen. Ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt, werden sie heute auch bei starkem Übergewicht eingesetzt. In den vergangenen Jahren haben Studien Hinweise darauf geliefert, dass sie möglicherweise auch den Konsum von Alkohol und anderen Substanzen reduzieren könnten. Ob diese möglichen Effekte nach dem Absetzen der Medikamente bestehen bleiben, war bislang jedoch unklar.

Daten von mehr als 167.000 Menschen ausgewertet

Für die aktuelle Studie werteten die Forschenden unter Beteiligung des ZI Gesundheitsregisterdaten von 167.026 Menschen mit Typ-2-Diabetes aus Schweden aus. Damit zählte die Untersuchung zu den bislang größten Studien zu diesem Thema. Dabei verglichen die Forschenden Zeiträume, in denen dieselben Personen mit GLP-1-Rezeptoragonisten behandelt wurden, mit Zeiträumen ohne Behandlung. Zusätzlich untersuchten sie die ersten sechs Monate sowie den Zeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten nach dem Absetzen der Medikamente.

nachrichten.idw-online.de
u/Peter_3321 — 21 days ago

In München: Aldi öffnet Parkplätze für Anwohner

Das Münchner Technologieunternehmen Wemolo und Aldi Süd bauen ihre Partnerschaft aus. In der Ausweitung des Feierabendparkens entstehen 81 neue Parkplätze in München.

Anwohner können dabei die Parkplätze vor Aldi-Filialen montags bis samstags ab 18:30 bis 8:30 Uhr am Folgetag nutzen. An Sonntagen geht das ganztägig.

invidis.de
u/Peter_3321 — 23 days ago

Unfälle auf der Isar: Schlauchboote geraten in Wasserwalzen

Doppelter Einsatz auf der Isar südlich von München: Gleich zwei Mal mussten Polizei und Rettungskräfte Schlauchbootfahrern zur Hilfe kommen, die in einer Wasserwalze hängengeblieben waren. Warum jetzt gegen sie ermittelt wird.

br.de
u/Peter_3321 — 24 days ago

Saarbrücken: Feuerwehr befreit 18 Menschen aus Seilbahn

Glück im Unglück hatten die Fahrgäste einer Seilbahn im Saarland: Wohl wegen eines technischen Defekts fuhr diese nicht weiter – doch alle 18 Erwachsenen und Kinder konnten unverletzt aus den Gondeln gerettet werden.

spiegel.de
u/Peter_3321 — 30 days ago
▲ 5 r/de_diabetes+1 crossposts

Visiting Berlin and left home Dexcom G6 transmittor

Hi! Can anyone offer advice?

We are visiting Berlin from Finland for a few days. My son has Omnipod 5 pump with Dexcom G6 -sensor. The sensor suddenly requires a new transmittor today, and we forgot to pack one with us.

So he won't be getting any sensor data for the pump.

Does anyone know if we could buy a Dexcom G6 transmittor somewhere in Berlin? Do any pharmacies sell them? He could also use a libre2 plus with the pump. Are they sold anywhere?

Thank you in advance if anyone can offer us advice!

reddit.com
u/Peter_3321 — 30 days ago

München Hauptbahnhof: Toiletten werden in Container verlegt

Eine der wohl meistgenutzten Toilettenanlagen Münchens im Zwischengeschoss am Hauptbahnhof ist wegen Bauarbeiten geschlossen worden. Wohin Reisende mit einem Bedürfnis ausweichen können.

sueddeutsche.de
u/Peter_3321 — 1 month ago

Kinder mit Typ-1-Diabetes in Kindergarten und Schule

Wenn ein Kind mit Typ-1-Diabetes in den Kindergarten kommt oder eingeschult wird, entstehen bei Eltern, Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften häufig viele Fragen: Welche Unterstützung benötigt das Kind? Was ist bei einer Unterzuckerung zu tun? Was muss beim Essen, beim Sport oder bei Ausflügen beachtet werden?

Eine wertvolle Hilfe bieten zwei ausführliche und verständlich geschriebene Broschüren, die von der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische und adoleszente Endokrinologie und Diabetologie (DGPAED) gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und Novo Nordisk erarbeitet wurden.

Die Broschüren richten sich speziell an Betreuungspersonen und behandeln unter anderem folgende Fragen:

  • Was ist Typ-1-Diabetes und wie wird er behandelt?
  • Wobei benötigt das Kind Unterstützung?
  • Was ist bei einer Unterzuckerung zu tun?
  • Was essen Kinder mit Diabetes?
  • Was muss beim Sport und bei Ausflügen beachtet werden?
  • Wie sollte im Notfall gehandelt werden?
  • Wie kann Diabetes den anderen Kindern erklärt werden?

Die Broschüren können Eltern den Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften ihres Kindes zur Information und als Grundlage für gemeinsame Absprachen zur Verfügung stellen.

diabetes-kids.de
u/Peter_3321 — 1 month ago

Tausende Haushalte in München zeitweise ohne Strom

Bei rund 3.000 Kunden der Stadtwerke München in München-Bogenhausen ist am Nachmittag vorübergehend der Strom ausgefallen. Nach Angaben der SWM wurde bei Bauarbeiten ein stromführendes Kabel beschädigt.

br.de
u/Peter_3321 — 1 month ago

Vorbild für Berlin? So will München Büro-Leerstand in Wohnraum verwandeln

München will leerstehende Bürogebäude systematisch erfassen und ihre Umwandlung in Wohnungen beschleunigen. Eine neue Umbauagentur soll Eigentümer beraten, Pilotprojekte anstoßen und damit auch Impulse für Berlin liefern.

Viele deutsche Großstädte kämpfen mit demselben Problem: Während Wohnungen fehlen, bleiben große Teile des Bürobestands ungenutzt. Die Stadtverwaltung München will diese beiden Entwicklungen nun stärker miteinander verbinden. Oberbürgermeister Dominik Krause treibt deshalb den Aufbau einer eigenen Umbauagentur voran. Sie soll nicht nur beraten, sondern geeignete Gebäude gezielt suchen und konkrete Projekte auf den Weg bringen.

In München stehen rund 1,8 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer. Krause hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, einen Teil davon für Wohnungen nutzbar machen zu wollen. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt beauftragte er demnach das Planungsreferat, ein Konzept für eine Umbauagentur zu entwickeln. Der Vorschlag soll am 15. Juli 2026 im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung beraten werden.

entwicklungsstadt.de
u/Peter_3321 — 1 month ago

Mitten in München: Königspythons ausgesetzt

Zwei abgemagerte Königspythons hat ein Unbekannter in München in einem Karton ausgesetzt. An der Box klebte ein Zettel mit grüner Aufschrift: "Bringst du mich bitte ins Tierheim". Das ist verantwortungslos und stellt auch eine Straftat dar, sagt Tierarzt Thomas Türbl von der Münchner Auffangstation für Reptilien, wo die Tiere jetzt versorgt werden.  

br.de
u/Peter_3321 — 1 month ago