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Sport für Diabetiker T1

Moin zusammen,

Ich hatte das Glück mit mitte 30 T1-Lada zu bekommen. Davor habe ich fast täglich itgendwas sportliches gemacht.

Knapp 20 Jahre und ne Pumpe später, fällt mir auf wie sehtmr ich Sport vermisse.

Bisher konnte ich kein Angebit in Hannover finden, dass zu mir und den Bedürfnussen meines Körpers past. Entwerder gibt es kein geschultes Personal vor Ort, dass auf Hypos etc. reagieren könnte, oder das ganze ist Rehasport ohne echten Trainingseffekt.

Ich suche nicht nach jemand, der mir das Händchen hält, sondern nach einem Umfeld in dem ich wieder aktiv sein kann und gleichzeitig sicher sein kann, dass jemand da ist, der im Notfall weiß was zu tun ist.

Ich bin offen für fast alles. Sei es Mannschaftsport, Kampfsport, Trainingsgruppen oder Partner in ner Muckibude, sogar Personal Training wäre ne Option. Nur Joggen/Laufen gehen ist nichts für mich. Ist mir einfach zu langweilig.

Es muss da draussen doch noch mehr sportliche Diabetiker geben!

Edit: Typos

reddit.com
u/Pelewin — 5 days ago

Zeugenaufruf nach Bus-Unfall mit 14 Verletzten in München

München (dpa/lby) - Nach einem Bus-Unfall mit 14 Verletzten sucht die Polizei nach Zeuginnen und Zeugen. Ein bislang unbekannter vorausfahrender Autofahrer habe am Freitagmorgen ohne erkennbaren Grund stark abgebremst, teilte die Polizei mit. Der Fahrer eines Linienbusses habe daraufhin eine Gefahrenbremsung hinlegen müssen, mehrere Fahrgäste seien gestürzt. 

14 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt, fünf von ihnen kamen ins Krankenhaus. Im Inneren des Busses entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich. Der Autofahrer setzte seine Fahrt fort; die Beamtinnen und Beamten suchen nun nach ihm.

© dpa-infocom, dpa:260621-930-258507/1

sueddeutsche.de
u/Peter_3321 — 14 days ago

München: Güterzug stürzt von Brücke – ein Schwerverletzter

In München ist in der Nacht ein Güterzug von einer Brücke gestürzt. Der Unfall ereignete sich gegen 1.40 Uhr im Stadtteil Milbertshofen. Eine Person wurde dabei nach Angaben der Polizei lebensgefährlich verletzt.

Zwei Güterwaggons stürzten von der Bahnüberführung knapp fünf Meter tief auf die Schleißheimer Straße zwischen dem Frankfurter Ring und der Max-Diamand-Straße. Laut Polizei geschah das Unglück bei Rangierarbeiten an zwei Güterzügen, als diese zusammenstießen und in der Folge einer entgleiste.

Polizei und Feuerwehr sind mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Die Bergung begann am Samstagmorgen. In den beiden abgestürzten Waggons befand sich nach Angaben der Bahn keine Ladung.

Da die Angehörigen bisher nicht verständigt werden konnten, macht die Polizei aktuell keine näheren Angaben zu der verletzten Person. Die Polizei hat die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen abgesperrt. Eine Sprecherin schätzt auch am frühen Morgen, dass die Sperrung noch andauern werde. Nachdem die Verkehrsunfallaufnahme abgeschlossen wurde, müssen die Waggons nun geborgen werden. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt werde. Einschränkungen im Regional- oder Fernverkehr gebe es nicht.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

sueddeutsche.de
u/Peter_3321 — 16 days ago

Schon ein Light- oder Zero-Getränk täglich erhöht das Diabetes-Risiko massiv

Wer zu Light- oder Zero-Getränken greift, möchte oft Zucker und Kalorien sparen. Eine große Langzeitstudie aus Australien deutet darauf hin, dass künstlich gesüßte Softdrinks bei regelmäßigem Konsum mit einem bis zu 38 Prozent höheren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden sein könnten.

38 Prozent höheres Risiko bei Light- oder Zero-Getränken

Der regelmäßige Genuss von Softdrinks könnte das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen. Das gilt laut einer australischen Langzeitstudie nicht nur für zuckerhaltige Getränke, sondern auch für künstlich gesüßte Varianten. Gerade dieser Befund überrascht, weil Light-Getränke häufig als Alternative zu zuckerhaltigen Softdrinks gelten.

In die Studie flossen Ernährungsdaten von 36.608 Australiern aus durchschnittlich 14 Jahren ein. Diese zeigen ein Diabetes-Risiko von bis zu 38 Prozent durch Getränke mit Süßstoff. Das übersteigt sogar das Diabetes-Risiko durch Getränke, die mit Zucker gesüßt sind, denn das beträgt in der Studie „nur“ 23 Prozent. Die Ergebnisse erschienen im Fachjournal Diabetes & Metabolism. 

Warum Forscher die Ergebnisse ernst nehmen

„Der tägliche Konsum eines oder mehrerer dieser Getränke – ob mit Zucker oder künstlichen Ersatzstoffen gesüßt – war mit einem deutlich höheren Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden“, sagte Robel Hussen Kabthymer, Ernährungswissenschaftler an der Monash University.

„Künstliche Süßstoffe werden Menschen mit Diabetesrisiko oft als gesündere Alternative empfohlen, doch unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie Gesundheitsrisiken bergen“, ergänzte Barbora de Courten vom Royal Melbourne Institute of Technology.

Süßstoffe könnten Darmflora und Blutzucker verändern

Die Forschenden vermuten, dass bestimmte künstliche Süßstoffe den Blutzuckerspiegel beeinflussen und so zu einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes beitragen. So gibt es unter anderem Studien, die gezeigt haben, dass der Süßstoff Aspartam die gleiche Insulinreaktion auslöst wie Zucker. 

Andere Süßstoffe sind dafür bekannt, die Darmbakterien zu stören und dadurch die Glukoseintoleranz im Körper zu verstärken. Diese und andere Wechselwirkungen könnten das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen – selbst bei Menschen, die nicht zunehmen. Die genauen biologischen Mechanismen sind allerdings noch nicht geklärt.

Was bedeuten die Ergebnisse?

Die Untersuchung zeigt einen statistischen Zusammenhang zwischen dem Konsum gesüßter Getränke und dem Auftreten von Typ-2-Diabetes. Sie kann jedoch nicht beweisen, dass die Getränke die Erkrankung direkt verursachen. Zudem lagen keine Informationen darüber vor, welche konkreten Süßstoffe in den Getränken enthalten waren.

Die Ergebnisse sprechen daher für einen Zusammenhang, liefern aber keinen Beleg für eine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Weitere Studien sollen nun klären, ob und wie künstlich gesüßte Getränke das Diabetesrisiko beeinflussen.

Quelle: DOI 10.1016/j.diabet.2025.101665

aponet.de
u/Peter_3321 — 18 days ago

34 Grad am Wochenende: Trinkbrunnen in München, damit man nicht auf dem Trockenen sitzt

Die Faustregel, um die Hitze erträglich zu machen: grün, schattig und am Wasser. Besonders heiß wird es in der dicht bebauten Innenstadt Münchens, denn dort strahlen die Gebäude die Hitze ab. Eine Liste der Redaktion zu kühlen Orten gibt es hier. Doch gerade am Wochenende sind hier besonders viele Menschen unterwegs: etwa für Shopping, um Freunde zu treffen oder Besorgungen zu erledigen. Doch auch an den grünen Lungen der Stadt, wie dem Englischen Garten oder an der Isar, werden sich die Menschen tummeln.

Damit der Körper die hohen Temperaturen gut abfedern kann, sollte man darauf achten, ausreichend zu trinken. Hier kommt das Münchner Trinkwasser zu Hilfe. Denn: Überall im Stadtgebiet gibt es zahlreiche kostenlose Brunnen, an denen man Wasser trinken und Flaschen auffüllen kann. Die Stadt München hat hierfür sogar eine eigene Karte, die online einsehbar ist. Ein Überblick.

Marienplatz, Viktualienmarkt: Brunnen in der Altstadt

Mehr als 90 öffentliche und kostenlose Brunnen und Trinkwasserspender gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt. Besonders dicht ist das Netz rund um den Viktualienmarkt. Dort gibt es laut Geo-Portal neun öffentliche Trinkwasserbrunnen im Freien. Sie sind nicht nur für alle, die in der Innenstadt shoppen gehen, eine Erfrischung.

Hitze München: An diesen Orten kann man kostenlos Wasser auffüllen

muenchen.t-online.de
u/Peter_3321 — 18 days ago

20. -21. Juni Zamanand Festival München: Wenn Forschung auf die Straße geht

Zamanand Festival in München - muenchen.de

Beim Zamanand Festival verwandelt sich die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor in eine autofreie Festivalmeile. Das urbane Straßenfest will unterhalten und zugleich auf die Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam machen: mit Musik auf mehreren Bühnen, Workshops, Mitmachaktionen und Info-Ständen rund um Klima, Zusammenhalt und Vielfalt. Der erste Termin 2026 ist am 20. und 21. Juni, der Eintritt ist frei. 2026 steht das Festival unter einem besonderen Vorzeichen: Es werden 25 Jahre autofreier Tag gefeiert.

sueddeutsche.de
u/Peter_3321 — 19 days ago
▲ 12 r/de_diabetes+1 crossposts

Tipps für mehrtägige Radtour

Tach community,

meine erste mehrtägige Radtour steht an, in vier Etappen über die Claudia Augusta von Garmisch bis an den Gardasee.

Das Rad ist klar (Bremse, kette) und meine Fitness stimmt halbwegs (1200 hm schaffe ich ohne Muskelkater auch 100 km/ Tag sind locker machbar). Gibt es noch Erfahrungswerte, die ihr auf euren Touren gesammelt habt, abseits von Technik? Bspw. wie viel Wasser braucht man am Tag, wieviel Zuladung macht noch Sinn (ca. 8 kg?). Welche Arschcreme nutzt ihr, welcher sonnecreme hält den Tag (wir fahren ende Juli). Reicht Navigation über google maps in Kombination mit Kenntniss vom Radweg ?

So als Erfahrungswerte aus der Richtung "bei einer Tour merkt man das nicht, aber beim 2.ten/3ten Tag im Sattel, da...." oder so.

Falls jemand die Strecke schon kennt und noch Hinweise für einen Abstecher hat, bin ich auch dafür dankbar.

Edit: vielen Dank für die Antworten! Ich habe gestern mal mein Gepäck sortiert, da ist noch etwas Luft für Haut- und Arschpflege. Mit dem Essen muss ich in der Tat gucken, als Diabetiker stopft man ja nicht irgendwas in sich rein, aber alle 60-90 Minuten was futtern klingt gut. Man will ja auch die Aussicht genießen.

reddit.com
u/OutrageousBag6593 — 15 days ago

Es geht wieder los -STADTRADELN - Radeln für ein gutes Klima

Mach mit beim STADTRADELN! Tritt 21 Tage mit deinem Team für eine Kommune in die Pedale und fördert gemeinsam Radverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität. Jeder Kilometer zählt

Tritt einem bestehenden Team bei, oder erstelle ein eigenes Team

stadtradeln.de
u/Peter_3321 — 22 days ago

💉 Diabetes: ein schützendes Gel für eine Zukunft ohne Insulininjektionen

Durch die Verwendung eines innovativen Hydrogels, das das Überleben von in den Körper transplantierten insulinproduzierenden Zellen fördert, ist es Wissenschaftlern gelungen, den Blutzuckerspiegel von diabetischen Mäusen zu regulieren. Dieser experimentelle Erfolg, der die Ergebnisse herkömmlicher Transplantationsmethoden übertrifft, ebnet den Weg für die Entwicklung einer bioartifiziellen Bauchspeicheldrüse, die Insulininjektionen überflüssig machen könnte. Diese im Rahmen des europäischen Projekts VANGUARD erzielten Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Trends in Biotechnology veröffentlicht.

Typ-1-Diabetes tritt auf, wenn das Immunsystem die insulinproduzierenden β-Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört, was zu einer chronischen Störung des Blutzuckerspiegels führt. Um diesen Mangel auszugleichen, müssen betroffene Personen ihr Leben lang täglich Insulin injizieren.

Die Transplantation von Pankreasinseln – kleinen Gruppen von Zellen, die Insulin und andere Hormone produzieren – kann das glykämische Gleichgewicht vorübergehend wiederherstellen und die Notwendigkeit von künstlichem Insulin beseitigen. Dieser Ansatz ist jedoch durch die Knappheit der Spenden und das hohe Abstoßungsrisiko eingeschränkt. Darüber hinaus sind die Pankreasinseln, wenn sie in die Leber – die übliche Transplantationsstelle – implantiert werden, mit Entzündungen, dem Verlust ihrer natürlichen Stützmatrix und einer unzureichenden Blutversorgung konfrontiert – alles Faktoren, die ihr Überleben gefährden.

Dieser experimentelle Nachweis stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung der Entwicklung einer funktionsfähigen künstlichen Bauchspeicheldrüse dar.

Ein Team unter der Leitung von Ekaterine Berishvili, Professorin am Departement für Chirurgie und am Diabeteszentrum der Medizinischen Fakultät der UNIGE und Leiterin des Labors für Zellisolierung und -transplantation am Transplantationsdienst der HUG, hat ein innovatives Hydrogel namens Amniogel entwickelt, das diese Hindernisse überwindet.

Es wird aus der menschlichen Amnionmembran gewonnen – der innersten Schicht der Membranen, die den Fötus umgeben und leicht aus der Plazenta nach der Geburt entnommen werden kann – und stellt die Überlebenssignale wieder her, die bei der Isolierung der Pankreasinseln verloren gehen, und ermöglicht die Selbstorganisation eines mikrovaskulären Netzwerks innerhalb der Struktur vor der Transplantation. Nach der Implantation verbindet sich dieses vorgebildete Netzwerk mit dem Blutkreislauf des Wirts und fördert so das dauerhafte Funktionieren des Transplantats. In Labortests verlangsamt das Gel auch die Migration zytotoxischer Immunzellen, was darauf hindeutet, dass es in der Zeit direkt nach der Transplantation zum Schutz des Transplantats beitragen könnte.

Normaler Blutzuckerspiegel für mindestens 100 Tage

"Dieses Gel schafft eine schützende Umgebung, ähnlich der des Körpers, in die wir Pankreasinseln sowie Zellen, die Blutgefäße bilden können, einbetten. Vor der Transplantation organisieren sich diese Zellen selbst zu einem Netzwerk von Mikrogefäßen, das die Inseln umgibt, sodass das Transplantat bereits vaskularisiert ankommt", erklärt Ekaterine Berishvili. Erfolgreich bei diabetischen Mäusen transplantiert, ermöglichte diese Struktur – dünne, scheibenförmige Transplantate mit einem Durchmesser von etwa 9 mm – die Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels für mindestens 100 Tage, also die gesamte Dauer der Nachbeobachtung, und übertraf sowohl die allein transplantierten Inseln als auch Strukturen ohne künstliche Vaskulatur. Das Amniogel wird auch nach einem Verfahren hergestellt, das den pharmazeutischen "GMP"-Standards entspricht, eine wesentliche Voraussetzung für eine zukünftige klinische Anwendung.

Nahe an einer klinischen Anwendung

"Dieser experimentelle Nachweis stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung der Entwicklung einer funktionsfähigen künstlichen Bauchspeicheldrüse dar", freut sich die Forscherin. "Der nächste Schritt, um eine klinische Anwendung in Betracht zu ziehen, wird die Herstellung größerer Transplantate – oder einer größeren Anzahl – sein, um den Anforderungen einer Anwendung beim Menschen gerecht zu werden." Darüber hinaus könnte das Amniogel verwendet werden, um viele andere Zelltypen zu beherbergen und so den Weg für Zelltransplantationstherapien über Diabetes hinaus zu ebnen.

Quelle: Universität Genf

m.techno-science.net
u/Peter_3321 — 24 days ago

Diabetes-Hilfe: Erfolge wie der von Zverev für Betroffene wichtig – Deutsches Ärzteblatt

Stuttgart – Der lang ersehnte erste Grand-Slam-Titel für Alexander Zverev zeigt für die Deutsche Diabetes-Hilfe, dass sportliche Spitzenleistungen mit Diabetes Typ 1 zwar weiterhin eine enorme Herausforderung bleiben, aber erreichbar sind.

„Moderne Therapien, technische Hilfsmittel und ein gutes Selbstmanagement ermöglichen vielen Betroffenen sportliche Höchstleistungen – bis hin zum Profisport“, sagte Diabetes-Hilfe-Geschäftsführerin Nicole Mattig-Fabian.

Sichtbare Vorbilder wie Zverev, der gestern nach drei vorausgegangenen Final-Niederlagen bei Grand-Slam-Turnieren erstmals die French Open gewinnen konnte, seien enorm wichtig, sagte Mattig-Fabian. Sie zeigten anderen Menschen mit Diabetes, dass die Erkrankung kein Hindernis für ehrgeizige Ziele sein müsse.

Gleichzeitig bedauert die Diabetes-Hilfe-Geschäftsführerin, dass vielfach weiterhin das gesellschaftliche Bewusstsein dafür fehle, „wie viel Disziplin und tägliche Leistung hinter einem Leben mit Diabetes steckt“. Umso wichtiger seien mehr Aufklärung, Akzeptanz und ein Umfeld, das Betroffene nicht einschränkt.

Zverev geht seit Jahren offen mit seiner Diabetes-Erkrankung um. Er setzte sich gestern in einem spannenden Fünf-Satz-Match gegen den Italiener Flavio Cobolli durch.

aerzteblatt.de
u/Peter_3321 — 25 days ago

Probefahren auf der Theresienwiese - Samstag, 20. Juni

Am Samstag, 20. Juni, veranstaltet Lastenradl München e.V. eine Lastenradl-Fahrschule am Fahrrad-Trainingsbereich auf der Südhälfte der Theresienwiese. Von 14 bis 18 Uhr steht eine große Auswahl an Lastenrädern aus dem kostenlosen Verleih-Projekt ›Freie Lastenradl‹ bereit. Jeder Teilnehmer wird individuell in den Gebrauch unterschiedlicher Lastenradl-Typen eingewiesen, kann in einer sicheren Umgebung probefahren und verschiedene Marken in Ruhe testen. Weniger als 30 Minuten pro Rad reichen aus, um ein Gefühl für die Fahrweise zu bekommen – ein gemächliches Dreirad fährt sich anders als ein flottes Zweirad. Spontanes Vorbeikommen ist den ganzen Nachmittag möglich. Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich ein Haftungsausschluss muss unterschrieben werden.

wochenanzeiger.de
u/Peter_3321 — 26 days ago
▲ 7 r/de_diabetes+1 crossposts

Wie kann ich meiner Oma im Krankenhaus helfen?

Meine Oma ist Diabetikerin T2 und seit +1 Monat im Krankenhaus. Sie hätte kürzlich entlassen werden sollen, leider kam es zu einer Unterzuckerung (Blutzuckerwert > 60) dabei hatte sie starke Krämpfe und Zuckungen, sodass sie von 4 Krankenschwestern festgehalten wurde um eine Injektion zu bekommen. Das ist nun 5 Tage her und sie hat noch immer starke unwillkürliche Zuckungen, Schwächegefühl, Schweißausbrüche und ist teilweise desorientiert. Es ist auch ca. 4-5 Tage her seit sie ein Mittel gegen Übelkeit bekommen hat, ich bin mir nicht sicher aber es könnte sich um Metoclopramid handeln (werde ich heute herausfinden). Mein Bruder war heute bei ihr und hat die Ärzte darum gebeten ihr das Mittel gegen Übelkeit abzusetzen, da sie auch selbst meinten es könnten Nebenwirkungen davon sein. Sie hatte leider einige heftige Reaktionen auf Medikamente welche sie dort bekommen hatte und daraufhin brauchte sie erstmal jeweils 1 Woche bis sie sich von den Nebenwirkungen wieder erholt hat. Zur Unterzuckerung kam es im Krankenhaus innerhalb des Zeitraumes zweimal. Da sie sonst das Insulin auch selbst spritzt, lässt sie das Krankenhauspersonal das auch dort selbstständig durchführen. Ich habe bereits mehrmals drum gebeten, dass man das mit ihr gemeinsam machen sollte da sie schon 70+ ist und ihre Familie sich dabei sicherer fühlt, eben weil sich ihr Gesamtzustand medikamentös bedingt verändern kann. Leider versteht das Personal darunter, dass sie den Blutzuckerwert entweder alleine oder mit ihnen misst und ihr daraufhin gesagt wird wie viel Insulin sie spritzen soll und danach wird sie alleine gelassen ohne, dass jemand die Spritze bzw. Gabe auch wirklich kontrolliert. Ich habe es so mehrmals miterlebt und auch einmal mitbekommen, dass das Personal hinter dem Schalter untereinander diskutiert hat, weil die Krankenpflegerin nicht neben ihr warten möchte bis sie das durchführt.

Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert weil sie ein bestimmtes Opioid gegen Schmerzen nahm und daraufhin nur noch schwer ansprechbar war. Im Krankenhaus fand man heraus, dass sie eine bakterielle Entzündung im Rücken hat und die Schmerzen daher kamen. Dazwischen gab man ihr das Opioid wegen dem sie eingeliefert wurde, in einer noch höheren Dosis und sie war in einem komplett damischen Zustand. Auf Anfrage wieso man ihr das verabreichte meinte eine Pflegerin zu mir „das ist leider nicht zu mir durchgekommen dass sie deshalb eingeliefert wurde und es nicht verträgt“. (Btw wir haben damals dem Rettungsdienst Bescheid gegeben und es ist auch jemand mit ihr mitgefahren und hat die Situation auch im Krankenhaus geschildert). Sie bekam auch Antibiotika auf die sie auch komplett damisch und geschwächt reagierte, welche dann ausgetauscht wurden. Die jetzigen Nebenwirkungen sind jedoch bisher am schlimmsten da sie zusätzlich Krampfanfälle und starke Zuckungen hat. Leider braucht es auch immer erst mehrere Tage bis man draufkommt und die neueingeführten Medikamente absetzt.

Ich weiß sie ist dort in ärztlicher Betreuung, dennoch mache ich mir große Sorgen. Vor allem weil dort der Unterschied zu ihrem „Normalzustand“ dem Personal nicht oder erst spät auffällt. Sie ist ansonsten eine sehr offene und gesprächige Person die gerne auch Späße macht. Zuhause war sie (bis auf die Einnahme vom Opioid) stets komplett bei Sinnen und hatte keine Probleme mit zB Demenz etc. Ich verstehe, dass Niemand im voraus wissen kann wie sie auf neue Medikamente reagiert, dennoch würde ich mir einfach mehr Beobachtung bei der Gabe von neuen Medikamenten wünschen.

Als ich persönliche Gespräche mit den Ärzten angefragt habe, bezüglich ihres Allgemeinzustandes und eine Erklärung zu den Medikamenten die sie bekommt, hatte ich auch das Gefühl das man desinteressiert ist. Die Ärzte erklären nichts von selbst, da muss man sich alle möglichen Fragen ausdenken um an Information zu kommen. Auch diese werden so kurz wie möglich beantwortet und nach 2min war’s das auch schon mit dem Gespräch und im Endeffekt gehe ich da raus ohne wirklich etwas erklärt bekommen zu haben. Ich bin selbst chronisch krank und oft stationär in einem anderen Krankenhaus und kenne das so gar nicht vom medizinischen Personal.

Ich weiß leider nicht mehr wohin ich mich wenden soll oder kann. Vielleicht übertreibe ich aber ich hab das Gefühl, dass sie immer wieder in vermeidbare belastende Situationen gebracht wird. Wie kann ich ihr am besten helfen?

reddit.com
u/Peter_3321 — 27 days ago

Demnächst auch in München: KI-Startup reinigt kostenlos die Wohnung

Das KI-Start-up Shift hat den Einwohnern von New York ein etwas ungewöhnliches Angebot gemacht. Shift bietet nämlich an, Wohnungen und Häuser kostenlos zu reinigen. Die Idee dahinter ist, dass sich die menschlichen Reinigungskräfte bei der Arbeit filmen. Dadurch werden Daten gesammelt, die später zum Training von KI-Modellen und Haushaltsrobotern verwendet werden sollen.

Win-Win-Situation

„Du bekommst eine makellos saubere Wohnung. Wir bekommen Trainingsdaten. Alle gewinnen“, schreibt das Unternehmen, hinter dem sich die Aachener MicroAGI GmbH versteckt, auf seiner Website.

Dabei spiele es auch kein Problem, wenn die Wohnung sehr dreckig sei, heißt es in den FAQ. Vielmehr seien anspruchsvolle Reinigungsumgebungen besonders nützlich. Es könne allerdings sein, dass die Reinigungskräfte bestimmte Aufgaben ablehnen, wenn sie sich dabei nicht wohlfühlen.

Um die Privatsphäre der Menschen zu schützen, verspricht Shift, alle gesammelten Daten zu anonymisieren, berichtet The Verge.

Langfristig soll das Angebot auf weitere Städte ausgeweitet werden, darunter San Francisco, London, Zürich und München. Ein Leiter für den Betrieb von Shift in der bayerischen Metropole, neudeutsch City Ops Manager, ist bereits ausgeschrieben.

computerwoche.de
u/Peter_3321 — 28 days ago

München: Wie vermeide ich gefährliche Situationen in U-Bahn, Bus und Tram?

Ein Mann, der auf dem Bahnsteig herumschreit und andere Fahrgäste beleidigt, ein Betrunkener, der die Leute im U-Bahn-Waggon belästigt: Wo Menschen auf Menschen treffen, können immer wieder unangenehme Situationen entstehen – so auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln. 

Weil viele Vorkommnisse glimpflich ablaufen und nicht bei der Polizei landen, aber dennoch ein unangenehmes Gefühl erzeugen, gibt es gerade nachts eine Diskrepanz zwischen Zahlen und Wahrnehmung: Während die Kriminalstatistik München als sichere Großstadt ausweist, fühlt sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln etwa die Hälfte der 14- bis 27-Jährigen zu später Stunde nicht sicher.

Martin Marino sagt: Es ist nie verkehrt, jemanden zu fragen, ob er oder sie Hilfe braucht. Und: Man ist nie alleine. Es gibt fast immer andere Fahrgäste, die man sich als Verbündete dazuholen kann – aber nicht, indem man einfach mal in den Waggon reinruft, ob jemand helfen kann, sondern die Leute gezielt anspricht. „Entschuldigung, ich glaube, der Herr da hinten benötigt Hilfe. Könnten Sie kurz mitkommen?“ So kann sich niemand wegducken. Und zusammen fühlt man sich meistens besser als alleine.

sueddeutsche.de
u/Peter_3321 — 30 days ago

Stustaculum ist wieder

Das StuStaCulum 2026 dauert vier Tage und findet von Mittwoch, dem 3. Juni, bis Samstag, dem 6. Juni, in der Studentenstadt in München-Freimann statt.

Öffnungszeiten

Mittwoch von 17 bis 3 Uhr

Donnerstag von 10 bis 3 Uhr

Freitag von 14 bis 5 Uhr

Samstag von 14 bis 5 Uhr

stustaculum.de
u/Peter_3321 — 1 month ago

Diabetes-Technologie: 15-Tage-Sensoren revolutionieren die Blutzuckermessung

Die Behandlung von Typ-1-Diabetes hat sich grundlegend gewandelt – weg vom lästigen Fingerpieksen, hin zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM). Das FreeStyle Libre System steht dabei im Zentrum dieser Entwicklung und ist längst mehr als nur ein Messgerät: Es ist zum Herzstück automatisierter Insulinabgabesysteme geworden.

Der Wechsel zu 15-Tage-Sensoren

Bereits im Frühjahr 2026 zeichnete sich ein bedeutender Wandel ab. Die ursprünglichen FreeStyle Libre 3 Sensoren wurden in mehreren europäischen Märkten schrittweise ausgemustert – darunter auch im britischen Gesundheitsdienst NHS. Der Umstieg erfolgte auf die „Plus"-Versionen: FreeStyle Libre 3 Plus und FreeStyle Libre 2 Plus.

Der entscheidende Vorteil: Die neuen Sensoren halten 15 Tage statt bisher 14. Das bedeutet für Patienten nur noch zwei Sensoren pro Monat für eine lückenlose Überwachung. Doch der eigentliche Treiber für den Wechsel ist die Kompatibilität mit Hybrid-Closed-Loop-Systemen (HCL).

Diese intelligenten Systeme kombinieren Sensor und Insulinpumpe zu einem automatischen Regelkreis. Die Tandem t:slim X2 Pumpe erhielt bereits Ende 2025 die entsprechende Software-Aktualisierung. Auch die mylife YpsoPump mit der CamAPS FX App und das Omnipod 5 System arbeiten mittlerweile mit den neuen Sensoren zusammen. Das Ergebnis: Der Sensor überträgt Echtzeit-Glukosedaten direkt an einen Algorithmus, der die Insulinabgabe automatisch anpasst.

„Das sind Meilensteine in der Diabetesforschung", kommentieren Experten. Die ständige Glukose-Rückmeldung entlastet offenbar das gesamte Herz-Kreislauf-System, indem sie gefährliche Blutzuckerschwankungen reduziert.

Weitere klinische Daten aus dem Frühjahr 2026 bestätigen: Die Sensoren senken den Langzeitblutzucker (HbA1c) und erhöhen die „Zeit im Zielbereich" (Time in Range). Bei Kindern und Jugendlichen zeigte sich eine Steigerung der Zielbereichszeit um durchschnittlich eine Stunde pro Tag bei gleichzeitiger HbA1c-Reduktion von etwa 0,4 Prozent.

Erstattung in Deutschland: Wer bekommt die Sensoren?

In Deutschland regelt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Erstattung. Die Aktualisierung des Disease-Management-Programms (DMP) für Typ-1-Diabetes vom Juni 2025 hat die Rolle digitaler Versorgungsprozesse weiter gestärkt.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für FreeStyle Libre Systeme bei Patienten mit intensivierter Insulintherapie – das bedeutet entweder mehrere tägliche Injektionen oder eine Insulinpumpe. Voraussetzung: Der Patient muss einen medizinischen Bedarf nachweisen, etwa die Notwendigkeit von mindestens zehn Blutzuckermessungen täglich oder ein hohes Risiko für schwere Unterzuckerungen.

Die Erstverordnung und Schulung erfolgt in spezialisierten Diabetes-Praxen. Danach können Hausärzte die Folgerezepte ausstellen – solange der Patient in fachärztlicher Betreuung bleibt. Seit Juli 2025 haben zudem viele private Krankenversicherungen die Kostenübernahme auf insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker ausgeweitet.

Der Sensor-Rückruf 2026: Sicherheit hat Vorrang

Der technologische Fortschritt brachte auch Herausforderungen mit sich. Im Februar 2026 aktualisierten die US-Gesundheitsbehörde FDA und andere Aufsichtsbehörden ihre Warnungen zu einem freiwilligen Rückruf bestimmter Chargen der FreeStyle Libre 3 und 3 Plus Sensoren.

Das Problem: Einige Sensoren lieferten zu niedrige Glukosewerte. Bis Januar 2026 wurden mehrere hundert Fälle schwerwiegender Verletzungen gemeldet. Falsche Messwerte können zu gefährlichen Behandlungsfehlern führen – etwa zur übermäßigen Aufnahme von Kohlenhydraten oder zur Verzögerung notwendiger Insulininjektionen.

Der Hersteller reagierte mit einem digitalen Prüfsystem: Patienten können online anhand der Seriennummer prüfen, ob ihr Sensor betroffen ist. Diese proaktive Sicherheitskultur ist entscheidend – denn automatisierte Systeme erfordern absolutes Vertrauen in die Messtechnik.

Blick in die Zukunft: Vom Sensor zum Biowearable

Die Entwicklung steht nicht still. Forschung aus dem Jahr 2025 deutet darauf hin, dass künftige Sensoren nicht nur Glukose messen, sondern auch Keton- oder Laktatwerte erfassen könnten – ein umfassenderes Bild des Stoffwechsels.

Für Typ-1-Diabetiker rückt das Ziel eines „vollständig geschlossenen Regelkreises" in greifbare Nähe: Systeme, die ohne manuelle Eingaben auskommen. Die erfolgreiche Einführung des FreeStyle Libre 3 Plus in die automatisierte Insulinabgabe ist dafür die Blaupause.

Je mehr Insulinpumpen-Hersteller auf offene Protokolle setzen, desto größer wird die Wahlfreiheit für Patienten. Und mit ersten Zulassungsanträgen für Inselzelltherapien und andere „funktionelle Heilungen" in den Jahren 2026 und 2027 könnte CGM sogar vom täglichen Management-Tool zum kritischen Überwachungsgerät nach Transplantationen werden. Für die Millionen Typ-1-Diabetiker weltweit zählen aber vor allem die Fortschritte von heute: länger haltbare Sensoren und der handfeste Schutz fürs Herz.

ad-hoc-news.de
u/Peter_3321 — 1 month ago
▲ 31 r/Rettungsdienst+1 crossposts

Diabetes und Rettungssanitäter

Hey alle Zusammen,

bald startet mein Lehrgang / Ausbildung zum RettSan. Ich habe jetzt sehr lange gebraucht um sicher zu sein dass ich diesen Beruf ausüben möchte (Erst RettSan und dann den NotSan). Unteranderem mache ich mir aber große Sorgen, dass ich aufgrund von meinem Typ 1 Diabetes nicht richtig angenommen werde. Aktuell habe ich die Zusage unter der Voraussetzung dass der Amtsarzt sein Go gibt. Natürlich habe ich auch mit meinem Diabetologen geredet, der klar sagt “Es gibt nichts, was dagegen spricht”. Meine Werte sind absolut in Ordnung, seltene Unterzuckerungen (merke die früh genug) ebenfalls habe ich eine Pumpe.

Da ich auch über mein Ehrenamt schon bei Reanimationen bei war und 20min vorher gegessen habe plus Insulin Abgabe - weiß ich halt: Ich steig an weil Adrenalin natürlich da ist. 😄

Ich habe auch mir schon einen “Plan” zu Recht gemacht, der natürlich beinhaltet keinen 100er Wert haben zu wollen, sondern mein Zielbereich höher anzusetzen. Kohlenhydrate möglich verzichten, damit ich nicht so viel Insulin abgeben muss -> mehr Eiweiß Produkte. Bonbon’s kann man sich ja in der Regel auf dem Weg zum Fahrzeug reinwerfen etc. vieles mehr halt…

Meine Frage: gibt es jemanden von euch, der selber Diabetiker ist und mir sogar die Angst nehmen kann? Ich habe mir extra auch ein Schreiben fertig machen lassen, was ich dem Arzt geben werde. :)

Vielen Dank für euer Feedback.

Gern lese ich auch nicht direkt selbst Betroffene, sondern weil Ihr einen Kollegen habt der Diabetiker ist.

Edit: Vielen Dank an alle die sich bis jetzt gemeldet haben! Es hat mir die Angst etwas genommen. Sitze gerade beim Amtsarzt - Daumen drücken weiterhin 😁

Edit edit: Alles easy!! Die Ärztin war super freundlich und hat auch gesagt, dass es kein Problem ist. Ich bin super Happy 🥹 dann kann es bald los gehen 🥰 natürlich werde ich meine zukünftigen Kollegen darüber in Kenntnis setzen, eben für den Fall, dass ich mal zum Notfall werde 😆 vielen lieben Dank euch allen für den schnellen seelischen Support ☺️

reddit.com
u/Peter_3321 — 14 days ago
▲ 72 r/Muenchen+1 crossposts

Elch in der Nähe von München gesichtet: „Extrem außergewöhnlich“

Elch Emil im Ebersberger Forst: Ein Promi auf Wanderschaft in Bayern

Thomas Schreder, Vorsitzender des Kreisjagdverbands Erding, bringt es auf den Punkt: „Ich will nicht sagen, dass dies eine wildbiologische Sensation ist, aber es ist schon extrem außergewöhnlich.“ Westlich des Bayerischen Waldes habe es so etwas noch nie gegeben – die nächsten Elch-Sichtungen stammten bislang aus dem Böhmerwald. Hohenlindens 3. Bürgermeister Alexander Werndl begegnete dem Tier bei einem Spaziergang unweit der Hohenlindener Sauschütt und schildert die Begegnung so: „Der hat uns gmiatlich angeschaut und gefressen.“ Das Tier sei sehr gelassen gewesen – Werndl mutmaßt: „Wenn ich die Hand mit etwas zu fressen ausgestreckt hätte, wäre er vermutlich hergekommen.“

Bei dem Tier handelt es sich offenbar um Elchbullen Emil, der seit 2025 aus Polen kommend auf eigene Faust durch mehrere Länder gewandert ist. Das Medienecho war so groß, dass „Elch Emil“ in Österreich sogar zum Wort des Jahres 2025 gekürt wurde – weil er als „Chaos-Elch“ das Nachbarland in Atem hielt. Inzwischen hat er sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel. Seine Ohrmarke, die ihm in Tschechien verpasst wurde, konnte bislang noch nicht eindeutig identifiziert werden.

  • Elchbulle Emil, bekannt aus Polen und Österreich, wurde bei Dorfen und im Ebersberger Forst gesichtet.
  • Westlich des Bayerischen Waldes hat es eine solche Elch-Sichtung laut Experten noch nie gegeben
  • Behörden und Jäger beobachten das Tier – und bitten die Bevölkerung, Abstand zu halten.
tz.de
u/Peter_3321 — 1 month ago