Ist Dating (häufig) wirklich so schrecklich oder habe ich einfach eine falsche Vorstellung?
Als 21 jähriger Autist, der momentan weit entfernt ist beziehungstauglich zu sein (mentale Probleme, kein Selbstvertrauen + wenig Selbständigkeit) und was Dating betrifft exakt 0 Erfahrungen hat, bekomme ich natürlich trotzdem viele Erfahrungen von Dating und Beziehungen mit (vorallem durch Insta, Freunde und Reddit).
Dabei fällt mir oft auf, dass beide Seiten häufig sehr unzufrieden sind. Frauen, da viele Männer häufig anscheinend nur an das eine denken, niveaulos seien, sich keine Mühe geben oder zu konservativ eingestellt seien. Männer, die das Gefühl haben, dass Frauen zu hohe Ansprüche haben, dass sie einfach niemanden finden oder das Gefühl, dass sie immer performen müssen, um nicht aussortiert zu werden.
Zusätzliche habe ich das Gefühl, aufgrund Erfahrungsberichten im Internet und im Freundeskreis, dass man gerade bei den ersten Dates funktionieren muss, eine Art perfekter Partner darstellen muss, kleinste Schwächen zeigen schnell ein Ausschlusskriterium ist.
In meinem Kopf fühlt sich dies alles eher nach einem Vorstellungsgespräch an, als ein authentisches Treffen um sich kennenzulernen.
Insgesamt habe ich bisschen das Gefühl, alles muss schnell gehen. Das Loyalität in den letzten Jahrzehnten abgenommen hat, dass statt sich Zeit zu geben, Personen schnell abgesägt werden, weil an der nächsten Ecke ja ein noch besserer Partner/Partnerin warten könnte.
Jetzt meine Frage: Ist es wirklich so schlimm? Oder habe ich einfach eine komplett falsche Vorstellung, da ich selber keine Erfahrungen habe und das Internet häufig die Realität falsch abbildet (irgendwie ironisch, da ich die Frage im Internet stelle)? Wie würdest du die Realität beim Dating einordnen? Wie würdest du den Unterschied zwischen Online Dating und herkömmlichen Dating beschreiben?
Euch allen einen guten Start in die Woche :).