Sind meine Gefühle normal oder geht es bergab?
Hey,
Ich bin gerade am überlegen wie es mir momentan so geht. Ich bin 31 Jahre alt und arbeite seit ca 1,5 Jahren in einem bürojob. Habe Depressionen und (soziale) aber auch andere Ängste (Hypochondrie), bin in Therapie und war schon ein paar mal in der Klinik. In den letzten Wochen hat sich irgendetwas verändert. Ich war nach meiner Reha sehr fixiert darauf nicht krank zu sein und das mit der Arbeit zu packen, habe mich dann in meiner Freizeit viel mit Social Media abgegeben und Fernsehen, Netflix etc. Ich merke in den letzten Tagen wie ich ziemlich verzweifelt bin, weil niemand mehr wirklich Zeit für mich hat. Ich habe wenige gute Freunde aber die haben momentan viel zu tun, der Kontakt ist einfach weniger geworden. Dazu kommt dass ich es nicht wirklich schaffe zu Hause zu putzen, nur das nötigste. Ich gehe nach der Arbeit kurz spazieren einmal und das war’s. Am Wochenende liege ich auf dem Sofa. Ich hatte mal eine Zeit mit Drogen und die Gedanken einfach was zu nehmen sind wieder stärker. Ach und alleine einkaufen kann ich auch nicht, nur in Begleitung eines Freundes oder in der Mittagspause wenn Kollegen dabei sind. Diese Einsamkeit tut einfach so weh, als Partner will mich auch niemand und neue Freunde finde ich doch auch nicht. In meinem Job bin ich auch unglücklich, ich bearbeite Anträge vor dem Computer und will oft morgens nicht aufstehen. Ist das ein Stück weit normal sich so zu fühlen? Also sollte ich eigentlich zufrieden sein mit Wohnung, Job und Auto? Das Ding ist es ist einfach zu sagen dann geh doch mehr raus, aber nach der Arbeit fühle ich mich so ausgelaugt dass ich das einfach oft nicht schaffe. Vielleicht liegt das auch an dem schlechten Schlaf. Hat jemand Tipps wie man da was ändern kann und wie normal das ganze ist? Auf welcher Ebene brauche ich Unterstützung? Ich kann das momentan weder einschätzen noch richtig was ändern irgendwie 😅 bin über jeden Tipp dankbar