Do you think moderators should generally allow users an opportunity to discuss moderation decisions before permanently restricting contact?

I've noticed what feels like a worrying trend recently: Moderators permanently removing users and immediately cutting off their ability to contact the moderation team, without any prior notice or exchange. This effectively removes any opportunity to ask for clarification or discuss the decision with the moderation team.

I understand that moderators need discretion to enforce their rules, and I'm not suggesting that every removal should require advance notice. There are obviously situations where immediate removal is justified. However, when a user hasn't obviously violated any rules, why permanently remove them and simultaneously cut off all communication? Why no prior notice? Why no temporary ban?

In my case, I was permanently removed from a subreddit for a neutral comment criticizing a writing decision in a new episode of a show I've followed for over 20 years. There was no discrimination, no slurs and nothing that I could identify as violating any Reddit or subreddit rule. I was so confused that I literally had AI check it again with all the subreddit rules included, nothing found. Nevertheless, I was removed without a clear explanation and immediately prevented from contacting the moderators, leaving me with no opportunity to clarify the situation or discuss the decision. Exactly the same happened two weeks ago in another subreddit about something completely different.

I'm also concerned about the wider consequences for Reddit. Some subreddits contain the vast majority of the active community for a particular show, game, or niche interest. Alternative communities may be practically inactive, so being permanently excluded can mean losing access to meaningful discussions about something you enjoy.

Doesn't this risk creating increasingly isolated communities where moderators can remove users without explanation or meaningful opportunities for discussion? For those of you who moderate communities, do you think immediately cutting off communication with permanently banned users is good moderation practice, even when there has been no prior interaction?

Could AI also play a role in reviewing moderation decisions, checking whether a rule was actually violated and whether the punishment was proportionate? For example, could it help identify inconsistent enforcement, unjustified removals or potential abuse of moderator powers?

reddit.com
u/Grelueen — 6 days ago

Radikale Steuerreform: Entlastung der Mitte & Vermögenssteuer mit Spitzenprogression

Hallo zusammen,

ich möchte ein Steuerkonzept zur Diskussion stellen, da die Grünen ein sehr sinnvolles Vermögenssteuerkonzept im Bundestag eingebracht haben. Die Grundidee: Alle Grenzen im Steuersystem richten sich automatisch nach dem Medianeinkommen. Arbeitseinkommen bis weit in die Mittelschicht werden deutlich entlastet, der Soli verschwindet, und das Ganze wird vor allem über eine stärkere Beteiligung sehr großer Vermögen finanziert.

Bewusst nicht Teil dieses Konzepts sind die Sozialbeiträge. Sie belasten gerade Normalverdiener stark und brauchen eine eigene Reform. Hier geht es ausschließlich um die Besteuerung von Einkommen und Vermögen.

1. Einkommensteuer: am Median ausgerichtet, Soli inklusive

Alle Eckwerte des Tarifs sind an den Median des zu versteuernden Einkommens gekoppelt. Sie werden jedes Jahr automatisch anhand des Medians aus dem Vorvorjahr neu berechnet und vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Steigen die Einkommen, steigen die Grenzen mit. Die kalte Progression ist damit dauerhaft abgeschafft, ohne dass die Politik jedes Jahr neu darüber entscheiden muss.

Der Solidaritätszuschlag wird abgeschafft und ist in den neuen Sätzen bereits enthalten. Es gibt keine Zuschläge mehr obendrauf.

Der Grundfreibetrag bleibt wie heute am Existenzminimum ausgerichtet (2026: 12.348 €).

  • Grundfreibetrag bis 1-facher Median: konstanter Grenzsteuersatz von 18 %
  • 1-facher bis 2-facher Median: Grenzsteuersatz steigt linear von 18 % auf 45 %
  • 2-facher bis 4-facher Median: Grenzsteuersatz steigt linear von 45 % auf 48 %
  • Ab 4-fachem Median: konstant 48 %

Alle Werte gelten für Alleinstehende, bei Ehepaaren verdoppeln sich die Grenzen wie heute. Für die Beispiele rechne ich mit einem Median von 45.000 €. Der genaue Wert hängt davon ab, welche Statistik man zugrunde legt. Dann gilt: 18 % bis 45.000 €, Anstieg auf 45 % bis 90.000 €, weiterer Anstieg auf 48 % bis 180.000 €, darüber 48 %.

Zum Vergleich der heutige Tarif: 14 % Eingangssteuersatz mit schnellem Anstieg, 42 % ab 69.879 €, 45 % ab 277.826 €, dazu der Soli für höhere Einkommen, sodass der Spitzensatz heute effektiv bei ca. 47,5 % liegt.

Warum 48 % ganz oben? Weil jeder Steuerzahler alle Zonen durchläuft, profitieren auch Spitzenverdiener von der günstigen Mitte. Der höhere Spitzensatz holt diesen Vorteil zurück, und sehr hohe Einkommen tragen darüber hinaus etwas mehr bei als heute.

Was das konkret bedeutet (Einkommensteuer inklusive Soli, gerundet):

  • 30.000 €: heute ca. 4.200 €, neu ca. 3.200 €
  • 45.000 €: heute ca. 8.850 €, neu ca. 5.900 €
  • 70.000 €: heute ca. 18.250 €, neu ca. 12.250 €
  • 90.000 €: heute ca. 27.400 €, neu ca. 20.050 €
  • 135.000 €: heute ca. 48.050 €, neu ca. 40.650 €
  • 500.000 €: heute ca. 216.850 €, neu ca. 215.500 €
  • 1.000.000 €: heute ca. 454.200 €, neu ca. 455.500 €
  • 5.000.000 €: heute ca. 2.353.200 €, neu ca. 2.375.500 €

Bis zu einem Einkommen von ca. 750.000 € zahlt niemand mehr als heute. Die stärkste Entlastung liegt bei unteren und mittleren Einkommen. Darüber steigt die Belastung leicht, bei 5 Mio. € um ca. 22.000 € im Jahr. Die Reichensteuer als eigene Stufe fällt weg.

Unternehmen: Bei Kapitalgesellschaften wird der Soli in die Körperschaftsteuer integriert, die dafür von 15 % auf 15,825 % steigt. Für Unternehmen ändert sich unterm Strich nichts, das System wird nur einfacher.

Kapitalerträge: Die Abgeltungsteuer von 25 % und der Sparerpauschbetrag bleiben bestehen, der Soli darauf entfällt. Wer einen niedrigeren persönlichen Steuersatz hat, kann wie heute über die Günstigerprüfung mit diesem Satz besteuert werden.

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2. Vermögensteuer: am Median ausgerichtet und vollständig digital

Auch die Vermögensteuer hängt am Medianeinkommen. Der Freibetrag liegt beim 100-fachen Median, heute also bei ca. 4,5 Mio. € Nettovermögen pro Person. Die Sätze sind Grenzsteuersätze, gelten also nur für den Teil des Vermögens im jeweiligen Bereich:

  • 100-facher bis 5.000-facher Median (heute 4,5 Mio. € bis 225 Mio. €): linear von 1 % auf 2 %
  • 5.000-facher bis 20.000-facher Median (heute 225 Mio. € bis 900 Mio. €): linear von 2 % auf 3 %
  • Über 20.000-fachem Median (heute über 900 Mio. €): konstant 3 % pro Jahr

Effektive Belastung aufs gesamte Vermögen:

  • 50 Mio. €: ca. 500.000 € pro Jahr (ca. 1,0 %)
  • 1 Mrd. €: ca. 23 Mio. € pro Jahr (ca. 2,3 %)
  • 10 Mrd. €: ca. 293 Mio. € pro Jahr (ca. 2,9 %)

Für die allermeisten Menschen, weit über 99 %, ändert sich nichts. Das gilt auch für fast alle Handwerksbetriebe und kleinen Mittelständler.

Die Kopplung an den Median ist bewusst gewählt. Große Vermögen wachsen historisch meist schneller als die Einkommen. Wächst die Vermögensspitze schneller als die Löhne der breiten Bevölkerung, rutschen automatisch mehr Vermögen in die Steuer. Die Schere zwischen Arbeit und Vermögen bremst sich damit selbst.

Vollständig digitale Verwaltung: Die Vermögensteuer wird von Anfang an vollständig digital erfasst. Grundbuch, Depotbanken, Handelsregister und Transparenzregister melden ihre Daten automatisch an ein zentrales Vermögensregister der Finanzverwaltung. Die Bewertung läuft nach einheitlichen, automatisierten Verfahren: börsennotierte Anteile zum Kurswert, Immobilien anhand von Bodenrichtwerten und Vergleichsdaten, nicht börsennotierte Unternehmen nach einem standardisierten Ertragswertverfahren. Steuerpflichtige erhalten eine vorausgefüllte Erklärung und müssen nur noch Abweichungen belegen. Genau an der ungleichen Bewertung ist die alte Vermögensteuer 1995 vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.

Verteilung der Einnahmen: Die Vermögensteuer steht nach dem Grundgesetz den Ländern zu, während Bund und Gemeinden die Mindereinnahmen bei der Einkommensteuer und beim Soli tragen. Dieser Ausgleich erfolgt ohne Grundgesetzänderung über die Umsatzsteuer: Die Länder geben einen Teil ihres Umsatzsteueranteils an Bund und Gemeinden ab, sodass keine Ebene schlechter dasteht als heute. Dafür reicht ein einfaches Bundesgesetz mit Zustimmung des Bundesrates.

Zwei weitere Regeln sollen die bekannten Probleme entschärfen:

  • Stundung bei Betriebsvermögen: Wer Anteile am eigenen Unternehmen hält, kann die Steuer verzinslich stunden, bis Anteile verkauft oder Gewinne ausgeschüttet werden. Kein Unternehmen muss Substanz verkaufen, um die Steuer zu zahlen.
  • Erweiterte Steuerpflicht nach Wegzug: Wer mit sehr großem Vermögen auswandert, bleibt noch mehrere Jahre in Deutschland steuerpflichtig.

https://preview.redd.it/53xlj07sbhsh1.png?width=1760&format=png&auto=webp&s=8dd8bcf776029bc97384396bcef10d88dee2ae3c

3. Erbschaften und Immobilien

Freibeträge am Median ausgerichtet: Die persönlichen Freibeträge der Erbschaftsteuer sind seit 2009 nicht angepasst worden und verlieren durch Inflation ständig an Wert. Künftig hängen sie am Median:

  • Kinder: 10-facher Median (heute ca. 450.000 € statt 400.000 €)
  • Ehepartner: 12-facher Median (heute ca. 540.000 € statt 500.000 €)
  • Enkel: 5-facher Median (heute ca. 225.000 € statt 200.000 €)

Betriebsvermögen: Die heutige Verschonung, durch die große Unternehmensvermögen oft fast steuerfrei vererbt werden, endet. Betriebsvermögen bis zum 100-fachen Median bleibt steuerfrei, darüber wird normal besteuert. Die Steuer kann verzinslich über bis zu 20 Jahre gestundet werden, damit kein Unternehmen wegen einer Erbschaft Substanz verkaufen muss.

Immobilienverkäufe: Heute sind Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien nach 10 Jahren Haltedauer steuerfrei, selbst genutzte Immobilien sogar sofort. Künftig soll das Gesamtvermögen entscheiden, nicht die Art der Nutzung:

  • Liegt das Nettovermögen des Verkäufers unter dem Freibetrag der Vermögensteuer (100-facher Median), gilt die heutige Regel: steuerfrei nach 10 Jahren, bei Selbstnutzung sofort.
  • Liegt es darüber, ist der Veräußerungsgewinn steuerpflichtig, egal wie lange die Immobilie gehalten wurde und egal ob vermietet oder selbst genutzt.

Damit die Regel fair und schwer zu umgehen ist, gelten drei Ergänzungen:

  • Gleitzone: Zwischen dem 100-fachen und dem 150-fachen Median steigt der steuerpflichtige Anteil des Gewinns linear von 0 % auf 100 %. Es gibt keinen harten Sprung, bei dem ein Euro mehr Vermögen die volle Steuer auslöst.
  • Durchschnitt statt Stichtag: Maßgeblich ist das durchschnittliche Nettovermögen der letzten drei Jahre laut Vermögensregister. Wer kurz vor dem Verkauf Vermögen an Familienangehörige verschiebt, umgeht die Regel damit nicht.
  • Nur reale Gewinne: Der Kaufpreis wird mit der Inflation hochgerechnet. Besteuert wird nur der echte Wertzuwachs, nicht die reine Geldentwertung.

Share Deals: Große Immobilienpakete können nicht mehr ohne Grunderwerbsteuer über Firmenanteile verkauft werden.

4. Weitere Maßnahmen

  • Alkoholsteuer: Die Steuern auf Bier, Wein und Spirituosen sind in Deutschland im europäischen Vergleich sehr niedrig. Sie werden auf europäisches Durchschnittsniveau angehoben. Das bringt Geld und hat einen gesundheitspolitischen Nutzen.
  • Ermäßigte Mehrwertsteuersätze ohne sozialen Zweck, etwa bei Hotelübernachtungen, werden abgeschafft.
  • Steuervollzug: Mehr Betriebsprüfungen bei Einkommensmillionären und ein schärferes Vorgehen gegen Umsatzsteuerbetrug. Das digitale Vermögensregister hilft dabei zusätzlich.

5. Die Gegenrechnung

Alle Beträge sind grobe Schätzungen pro Jahr. Ich freue mich über jeden, der bessere Zahlen hat.

Kosten:

  • Einkommensteuerreform einschließlich Abschaffung des Soli: ca. 50 bis 90 Mrd. €
  • Höhere Erbschaftsfreibeträge: ca. 1 bis 2 Mrd. €

Einnahmen:

  • Vermögensteuer: statisch ca. 40 bis 55 Mrd. €, wegen Ausweichreaktionen realistisch eher weniger, dafür über die Jahre steigend
  • Ende der Betriebsvermögen-Verschonung: ca. 5 bis 10 Mrd. €
  • Immobilienverkäufe und Share Deals: einige Mrd. €
  • Alkoholsteuer: einige Mrd. €
  • Ermäßigte Mehrwertsteuersätze: ca. 1 bis 2 Mrd. €
  • Rückfluss über Konsum: ca. 10 bis 25 Mrd. €

Zum Konsum-Rückfluss: Niedrige Einkommen geben zusätzliches Geld fast vollständig aus, mittlere Einkommen sparen oder tilgen einen Teil davon, und ein Teil der Nachfrage geht in Importe. Über Mehrwertsteuer, Unternehmensgewinne und Gewerbesteuer fließen realistisch vielleicht 15 bis 25 % der Entlastung zurück.

Ergebnis: In der mittleren Schätzung ist das Paket grob ausgeglichen, eventuell mit einem kleinen Überschuss. Im ungünstigsten Fall bleibt eine Lücke von ca. 30 bis 35 Mrd. €. Die Unsicherheit ist groß, vor allem bei der Vermögensteuer.

Absicherung: Die Reform wird gestaffelt eingeführt. Vermögensteuer und Erbschaftsregeln treten zuerst in Kraft, die Tarifsenkung kommt in drei Stufen. So sind Einnahmen da, bevor die vollen Kosten anfallen. Nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Evaluation passt sich der Eingangssatz automatisch in beide Richtungen an, innerhalb einer Spanne von 17 bis 19 %. Jeder Prozentpunkt dort entspricht grob 7 bis 10 Mrd. €.

6. Argumente dafür

Generationengerechtigkeit: Gigantische Vermögen verfestigen sich über Generationen, während junge Menschen Vermögen nur noch mit Arbeit aufbauen können. Genau diese Arbeit wird heute hoch besteuert, während große Unternehmensvermögen oft fast steuerfrei vererbt werden. Das Konzept dreht das um: Wer arbeitet und Vermögen aufbauen will, wird entlastet, wer bereits riesige Vermögen besitzt oder erbt, trägt mehr bei.

Kaufkraft: Die Entlastung der breiten Masse wirkt wie ein dauerhaftes Konjunkturprogramm für die Binnennachfrage, vor allem für Handel, Gastronomie, Dienstleistungen und Handwerk.

Lastverschiebung: Arbeitseinkommen werden in Deutschland im internationalen Vergleich sehr hoch belastet, sehr große Vermögen dagegen kaum. Das Konzept verschiebt die Last von Arbeit hin zu sehr großen Vermögen.

Fairness bei Immobilien: Nicht die Nutzung entscheidet über die Steuer, sondern das Vermögen. Kleinvermieter mit wenigen Wohnungen werden geschützt, die Millionenvilla von Spahn wird nicht mehr privilegiert, und besteuert wird nur der echte Wertzuwachs.

Moderne Verwaltung: Die Vermögensteuer wird von Anfang an digital und weitgehend automatisch erhoben. Das senkt den Aufwand für Finanzämter und Steuerpflichtige und erschwert Umgehung.

Faire Lastenverteilung: Bund, Länder und Gemeinden werden über eine Anpassung der Umsatzsteuerverteilung so ausgeglichen, dass keine Ebene durch die Reform Geld verliert. Städte und Gemeinden behalten ihren Spielraum für Schulen, Kitas und Infrastruktur.

Private Vorsorge bleibt attraktiv: Die Abgeltungsteuer bleibt bei 25 %, der Soli darauf fällt sogar weg. Die Entlastung beim Einkommen lässt mehr Spielraum, selbst Vermögen aufzubauen.

Automatische Gerechtigkeit: Durch die Kopplung an den Median wächst das gesamte System mit den Einkommen der breiten Bevölkerung mit. Lohnerhöhungen werden nicht mehr durch die kalte Progression aufgefressen, Erbschaftsfreibeträge verlieren nicht mehr durch Inflation an Wert, und die Vermögensteuer wirkt stärker, je weiter die Vermögensspitze davonzieht.

Einfachheit: Wenige klar verständliche Zonen, alle als Vielfache des Medians, kein Soli mehr obendrauf. Weniger Verwaltungsaufwand.

7. Bekannte Einwände

Damit wir nicht bei null anfangen, hier die Kritikpunkte, die ich selbst sehe:

  • Ab ca. 750.000 € Einkommen zahlen Spitzenverdiener mehr als heute. Kritiker werden vor Abwanderung von Unternehmern und Top-Verdienern warnen.
  • Das Ende der Betriebsvermögen-Verschonung trifft große Familienunternehmen. Freibetrag und Stundung sollen das abfedern, Verbände werden trotzdem vor einer Gefahr für den Mittelstand warnen.
  • Ein zentrales Vermögensregister wirft Datenschutzfragen auf und muss erst aufgebaut werden. Das kostet Zeit und Geld.
  • Das Aufkommen der Vermögensteuer verteilt sich sehr ungleich auf die Länder, weil große Vermögen stark auf einige Bundesländer konzentriert sind. Der Ausgleich über die Umsatzsteuer und den Länderfinanzausgleich muss das berücksichtigen, was die Verhandlungen im Bundesrat erschweren kann.
  • Der Median entwickelt sich nicht immer wie die Durchschnittslöhne. Dadurch werden die Einnahmen schwerer planbar, und ein automatischer Tarif lässt weniger Spielraum, in Krisen zu reagieren.
reddit.com
u/Grelueen — 17 days ago
▲ 68 r/de

Friedrich Merz und die CDU: Plötzlich entdeckt der Kanzler seinen Sinn für Gerechtigkeit

spiegel.de
u/Grelueen — 22 days ago

Vom Grünen-Wähler zum AfD-Wähler: Warum ich aufgegeben habe

Ich habe in den letzten Jahren hauptsächlich die Grünen, die Tierschutzpartei, Die Humanisten und Volt unterstützt. Parteien, die für Wissenschaft, Fortschritt, Klimaschutz, Digitalisierung und gesellschaftliche Modernisierung stehen. Auf Kommunal- und Landesebene werde ich das auch weiterhin tun. Auf Bundesebene hingegen werde ich künftig die AfD wählen.

Ich habe lange geglaubt, dass Deutschland reformierbar ist. Dass die jahrzehntelange politische Stagnation unter Kohl und Merkel irgendwann endet und sich Union und SPD endlich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen oder dass sich die Wähler anderen Parteien zuwenden, wenn sie es nicht tun. Ich dachte, die Menschen würden erkennen, dass sich Wohlstand mit einem bloßen „Weiter so“ nicht erhalten lässt.

Ich wollte Investitionen in Zukunftstechnologien sehen: Glasfaser statt Kupferleitungen, Digitalisierung statt Faxgeräte, moderne Software, automatisch vorausgefüllte Formulare und einen funktionierenden Datenaustausch zwischen Behörden statt Verwaltungsstrukturen aus den 90er-Jahren. Ich wollte Investitionen in künstliche Intelligenz, Automatisierung, erneuerbare Energien, leistungsfähige Stromnetze und eine Industrie, die auch in 20 Jahren noch international wettbewerbsfähig ist.

Ich wollte einen Staat, der langfristig denkt. Einen Staat, der das Bildungswesen und das Baurecht modernisiert, den Föderalismus dort abbaut, wo er Fortschritt verhindert, Genehmigungsverfahren beschleunigt und endlich wieder eine funktionierende Infrastruktur aufbaut.

Ich wollte steuerliche Entlastungen für Arbeit, eine Vermögensteuer auf Vermögen ab zwei Millionen Euro, eine Aktienrente zur Stabilisierung der Altersvorsorge, die Verstaatlichung des Schienennetzes, einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und sichere Fahrradinfrastruktur nach dem Vorbild erfolgreicher europäischer Länder.

Stattdessen habe ich den Eindruck gewonnen, dass in Deutschland nur noch verwaltet wird. Probleme werden vertagt, Reformen verschleppt und notwendige Investitionen immer weiter hinausgeschoben, bis sie dem Staatshaushalt komplett auf die Füße fallen. Gleichzeitig steigen Steuern und Sozialabgaben, um alte Strukturen aufrechtzuerhalten oder generationsungerechte Reformen durchzusetzen, während die Qualität vieler öffentlicher Leistungen sinkt.

Mit Merz habe ich endgültig den Glauben verloren, dass sich daran grundlegend noch etwas ändern wird. Die Wahlergebnisse und Umfragen vermitteln mir den Eindruck, dass eine große Gruppe an Wählern den bisherigen Kurs fortsetzen möchte.

Deshalb werde ich künftig die AfD wählen. Nicht, weil sie meine politische Wunschpartei wäre oder weil ich ihre Programmatik vollständig teile, sondern weil ich durch deren geplanten niedrigeren Steuern und Abgaben schneller Vermögen aufbauen kann.

Mein Ziel ist inzwischen nicht mehr, Deutschland zu verändern, sondern Deutschland zu verlassen. Ich möchte in den nächsten Jahren genügend Vermögen aufbauen, um nach Dänemark oder in die Niederlande auszuwandern und dort eine Immobilie zu kaufen.

Vielleicht irre ich mich. Vielleicht gibt es doch noch eine politische Wende. Aber mein Optimismus ist aufgebraucht. Ich hoffe nicht mehr darauf, dass Deutschland den Mut zu den richtigen großen Reformen findet, die ich mir lange gewünscht habe. Stattdessen konzentriere ich mich darauf, mir selbst eine Zukunft außerhalb Deutschlands aufzubauen. Und wenn ich dafür Parteien wähle, die mir nutzen und anderen sowie der Zukunft des Landes schaden, ist mir das egal.

Ich habe von den Boomern gelernt: Scheiß auf alles. Es geht nur um mich mich mich.

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u/Grelueen — 2 months ago
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I think we need an owl too (500 Euro Concept Design H)

u/Grelueen — 3 months ago

Eine Generation im Wartesaal der Zukunft

Arbeiten. Essen. Schlafen. Arbeiten. Essen. Schlafen.

30 Überstunden im Monat machen, damit ich mit 38 vielleicht genug Geld für einen Immobilienkredit habe — wenn sich die Hauspreise bis dahin nicht noch einmal verdreifacht haben.

Menschen in der Öffentlichkeit, geht mir nicht auf den Sack. Ich muss zur Arbeit.

Ich lebe in meiner WG mit fast 30, damit ich genug Geld sparen kann.
Währenddessen sind Rentner auf Kreuzfahrt und meine Vermieter auch.
Noch neun Jahre. Noch neun Jahre, bis ich vielleicht genug zusammen habe.

Rentenbeitragserhöhung?
Krankenbeitragserhöhung und Leistungskürzungen?
Keine Senkung der Einkommensteuer für Gehälter unter 100.000 Euro?
Abschaffung der Haltefrist bei Bitcoin?
Kein höherer Freibetrag bei der Kapitalertragsteuer?
Keine Vermögensteuer ab zwei Millionen Euro, um die wachsende Vermögensungleichheit zu bekämpfen?
Eine Mehrwertsteuererhöhung auf 22 % im Gespräch?
Kein Klimageld mehr?

Investitionen in Glasfaser, Computertechnik, erneuerbare Energien, lebenswerte Städte, Digitalisierung, Elektromobilität und künstliche Intelligenz verschlafen oder absichtlich blockiert?

Egal.

Der Automotor macht brumm brumm. Alles bleibt so wie es ist. Das Bandoneon spielt schon den Tango auf der deutschen Titanic.

Danke Union.
Danke SPD.
Danke Boomer.

Das beste Deutschland aller Zeiten.

Und dann fragt man sich:
Warum bekommen die Deutschen keine Kinder mehr?
Warum steht die AfD bundesweit bei 30 %?

Keine Ahnung.

Aber:
Rentenerhöhung!
Diätenerhöhung!
Beamte nicht belasten!
Bei Kindern kürzen.
Beim Mittelstand sparen.

Ja.
Ja.
Ja.

Das neue deutsche Versprechen: Arbeiten, bis der Traum unbezahlbar wird.

MERZ LECK EIER!

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u/Grelueen — 3 months ago

Radical leftists are ultra-conservatives pretending to be left-wing in order to sabotage progressive movements

I am convinced that radical leftists are deliberately achieving exactly the opposite of what they claim to want.

Fridays for Future initially focused on issues that were supported by an incredible number of people: climate protection, renewable energy, bike lanes, better public transportation, and a more sustainable future. Then the movement became increasingly dominated by topics like refugee acceptance, cultural appropriation, and endless Twitter debates. I was personally active in two Fridays for Future organizations, and the people in charge simply refused to move away from these topics.

Suddenly, it was no longer about how to make cities more livable or reduce CO₂ emissions, but about accepting all refugees crossing the Mediterranean and arguing that wearing viking dreadlocks is racist. You could literally see people in the audience turning away from the stage, and the next time there were fewer demonstrators.

The Last Generation went even further and managed to push public support for climate protection back by years. Instead of convincing people, they annoyed commuters, damaged museum exhibits, and provided the perfect material for conservative headlines.

And I see this pattern constantly.

With renewable energy. With LGBTQ rights. With feminism, when it should actually be about equality between men and women. With bike-friendly cities. With expanding public transportation.

These are all issues that actually have broad support or at least widespread sympathy. Yet there is always a small, extremely loud group that presents each issue in a way that makes ordinary people roll their eyes in frustration and move to the other side.

Greta Thunberg and her support for Palestine, Rachel Cargle and her controversial statements about race, the Green Youth and their manifestos that make a large part of the population feel like they come from a completely different political reality, or random TikTok activists who constantly create new culture-war debates and demand that everyone follows ever-changing rules and language.

If I were an ultra-conservative person who wanted to destroy progressive movements, I would do exactly this. I would put the most unpopular positions at the center, make every discussion as ideological as possible, morally condemn every critic, and ensure that the public no longer talks about solar panels, equality, or better train connections, but only about the most absurd fringe debates that do not matter at all.

And that is exactly why I find it harder and harder to believe that this is all just bad communication. To me, these radical activists increasingly look like ultra-conservatives who sacrifice their own lives and bodies for ideas that ultimately serve conservative goals.

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u/Grelueen — 3 months ago
▲ 0 r/gekte

Radikale Linke sind Ultra-Konservative, die links spielen, um progressive Bewegungen zu sabotieren

Ich bin inzwischen überzeugt, dass die radikalen Linken absichtlich genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie angeblich wollen.

Fridays for Future hatte anfangs Themen, die unglaublich viele Menschen unterstützt haben: Klimaschutz, erneuerbare Energien, Fahrradwege, besserer ÖPNV und eine nachhaltigere Politik. Dann wurde die Bewegung immer mehr mit Themen wie Flüchtlingsaufnahme, kultureller Aneignung und irgendwelchen Twitter-Debatten überlagert. Ich war selbst in zwei Fridays-for-Future-Organisationen aktiv, und die Figuren, die dort das Sagen hatten, ließen sich davon nicht abringen.

Plötzlich ging es nicht mehr darum, wie man Städte lebenswerter macht oder CO₂ reduziert, sondern darum, dass wir alle Flüchtlinge im Mittelmeer aufnehmen müssen und dass das Wort „Zigeunerschnitzel“ rassistisch ist. Man konnte den Leuten buchstäblich ansehen, wie sie sich von der Bühne abgewandt haben und beim nächsten Mal weniger Demonstranten da waren.

Die Letzte Generation ging noch einen Schritt weiter und hat es geschafft, die Unterstützung für den Klimaschutz in der breiten Bevölkerung um Jahre zurückzuwerfen. Anstatt Menschen zu überzeugen, wurden Pendler genervt, Museen beschmiert und die perfekte Vorlage für konservative Schlagzeilen geliefert.

Und dieses Muster sehe ich ständig.

Bei erneuerbaren Energien. Bei LGBTQ-Rechten. Beim Feminismus, wenn es eigentlich um die Gleichstellung von Männern und Frauen gehen sollte. Bei fahrradfreundlichen Städten. Beim Ausbau des ÖPNV.

Das sind alles Themen, für die es eigentlich große Mehrheiten oder zumindest breite Sympathien gibt. Trotzdem taucht immer wieder eine kleine, extrem laute Gruppe auf, die jedes einzelne Thema so verpackt, dass normale Menschen nur noch genervt die Augen verdrehen und sich auf die andere Seite stellen.

Greta Thunberg und ihre Palästina-Unterstützung, Natasha Kelly und ihre polarisierenden Aussagen über Weiße, Medienschaffende und deren Misandrie, die Grüne Jugend und ihre Manifeste, die auf einen Großteil der Bevölkerung wirken, als kämen sie aus einer politischen Parallelwelt, oder irgendwelche TikTok-Transsexuellen, die jede Stunde ihr Gender ändern und die Verwendung ihrer vor zwei Minuten auf dem Toilettensitz ausgedachten Pronomen verlangen und vor Kleinkindern einen Lapdance im Tanga vorführen.

Wenn ich ein Ultra-Konservativer wäre und progressive Bewegungen zerstören wollte, würde ich exakt so handeln. Ich würde die unpopulärsten Positionen in den Vordergrund stellen, jede Diskussion maximal ideologisch aufladen, jeden Kritiker moralisch verurteilen und dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit nicht mehr über Solaranlagen, Gleichberechtigung oder bessere Bahnverbindungen spricht, sondern nur noch über die absurdesten Debatten am Rand, die überhaupt keine Rolle spielen.

Und genau deshalb fällt es mir immer schwerer zu glauben, dass das alles nur schlechte Kommunikation ist. Für mich sind diese radikalen Aktivisten ultrakonservative Psychopathen, die ihr eigenes Leben und ihren eigenen Körper für irgendwelche konservativen Ideale opfern.

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u/Grelueen — 3 months ago
▲ 24 r/politik

Besteuert Vermögen, nicht Arbeit!

Die Union erzählt seit Jahren, dass die Deutschen mehr arbeiten müssen. Aber wenn Menschen mehr arbeiten, Überstunden machen und sich weiterbilden sollen, dann muss sich das auch lohnen. Stattdessen werden Arbeitseinkommen massiv belastet, während große Vermögen kaum an der Finanzierung unseres Staates beteiligt werden.

Es kann doch nicht sein, dass der normale Durchschnittsverdiener einen riesigen Teil seines Einkommens durch Steuern und Abgaben verliert und gleichzeitig Politiker behaupten, das Problem wäre einfach nur, dass die Menschen nicht genug arbeiten.

Mein Vorschlag wäre eine deutlich einfachere Steuerstruktur: Einkommen bis zum Median (ca. 54.000 € brutto/Jahr) sollten mit 20 % besteuert werden. Bis zum doppelten Median (ca. 108.000 € brutto/Jahr) sollte der Steuersatz auf 30 % steigen. Erst bei wirklich hohen Einkommen sollte der Spitzensteuersatz von 45 % greifen, zum Beispiel ab 540.000 € brutto/Jahr.

Im Gegenzug brauchen wir wieder eine Vermögensteuer. Ab einem Freibetrag von 2 Millionen Euro könnte ein Steuersatz von 2 % auf große Vermögen erhoben werden, egal ob das Vermögen in Immobilien, Wertpapieren oder anderen Anlagen steckt. Der Freibetrag sollte natürlich regelmäßig an die Inflation angepasst werden, damit das System langfristig funktioniert.

Wer mehrere Millionen Euro Vermögen besitzt, sollte auch in der Lage sein, einen angemessenen Beitrag zum Erhalt unseres Gemeinwesens zu leisten. Wer bei 3 Millionen Euro Vermögen nicht in der Lage ist, 20.000 Euro Vermögensteuer pro Jahr zu zahlen, sollte vielleicht seine Vermögensanlage hinterfragen.

Bei Landwirten müsste man natürlich Sonderregelungen finden, da viele zwar wertvolles Land besitzen, aber nicht automatisch hohe laufende Einkommen haben. Eine Vermögensteuer darf nicht dazu führen, dass Betriebe wegen fehlender Liquidität aufgegeben werden müssen. Aber Sonderregelungen für Bauern oder kleine Betriebe wären in Deutschland nun wirklich nichts Neues.

Was mich besonders stört: Die Union fordert ständig mehr Leistung von der Bevölkerung, läuft aber gleichzeitig oft an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei. Wer mit normalen Einkommen kaum noch bezahlbaren Wohnraum findet, hohe Abgaben zahlt und sieht, wie Vermögen immer stärker auseinandergeht, hat wenig Verständnis für solche Forderungen. Ich kenne niemanden in meiner Altersklasse (25-40 Jahre), der ohne Erbe Wohneigentum und eine Familie finanzieren kann.

Wenn wir wollen, dass Menschen mehr arbeiten, Überstunden machen und sich weiterbilden, dann muss sich zusätzliche Arbeit auch finanziell lohnen. Eine Möglichkeit wäre, Überstunden ab 40 Stunden pro Woche steuerfrei zu machen, wie es bereits diskutiert wurde. Es ist schwer zu erklären, warum ein zusätzlich verdienter Euro durch Arbeit teilweise stärker belastet wird als Kapitalerträge.

Die Union und besonders unsere Regierung ist meiner Meinung nach einfach eine Schande für das ganze Land und zeigt überhaupt keinen Respekt gegenüber die Bevölkerung und die Nicht-Rentner. Ich ertrage diese Scheiße wirklich nicht mehr!

LECK EIER MERZ und mach deinen verdammten Job!

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u/Grelueen — 3 months ago

Am I the only one who thinks Dandadan has fallen off hard since Chapter 163?

I genuinely loved this manga before Chapter 163. The pacing was great, the characters kept developing and every arc felt like it actually mattered. Most importantly, the relationship between Momo and Okarun was progressing naturally.

But ever since Chapter 163, it feels like the story has been stuck in place.

The biggest problem for me is the romance. Every single time it seems like Momo and Okarun are finally going to move forward, the story throws in another excuse to stall them. First, Momo stays tiny for what feels like forever. Then, the moment that is finally resolved, she gets amnesia. Seriously?

At this point, it feels like the manga is terrified of letting these two actually become a couple.

I read in batches every few months, and whenever I catch up, I am shocked by how little has actually happened. If you cut out all the romance stalling and repetitive detours, I honestly think everything since Chapter 163 could be condensed into ten chapters.

The worst part is that the characters do not even feel like they are developing anymore. They feel like they are regressing. We keep getting artificial obstacles instead of meaningful progression. Especially Jiji and Aira feel off to me in these later chapters. Sometimes I genuinely question whether they have Momo's and Okarun's best interests in mind or whether they are just there to keep the romantic drama going.

I still enjoy the art, and there are individual chapters and moments that I like, but my investment in the story has dropped massively. I used to be excited whenever I had a big batch of chapters to catch up on. Now I finish reading and feel like the story barely moved forward at all.

At this point, I honestly hope the anime makes some major changes at the end of the Danmara Arc and after that because I am simply not enjoying this part of the story anymore. I am even considering dropping the manga until it is finished. At the current pace, it feels like we are not going to see Momo and Okarun become a couple until Chapter 300, with half of that time spent creating new excuses to delay it. And the more chapters I read, the less I find myself caring about the characters.

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u/Grelueen — 3 months ago

What’s going on with people supporting Karmelo Anthony and harassing Austin Metcalf’s family?

What the hell is going on with Karmelo Anthony? Why are people bullying the dad and brother and desecrating the grave of the kid who was killed? Maybe I’m getting the wrong picture, but why are people supporting Karmelo and turning against the victim’s family in this case? I literally don’t understand it.

https://nypost.com/2026/06/12/us-news/trolls-post-doctored-pics-showing-them-urinating-on-austin-metcalfs-grave/

u/Grelueen — 4 months ago

Fedora or CachyOS?

I've spent way too long flip-flopping on which distro to put on a new laptop and I'd like a reality check before I actually commit.

The machine is a Ryzen 9 9955HX with 64GB RAM, an RTX 5090 laptop GPU (Blackwell), the usual AMD iGPU alongside it, dual-booting Windows 11 with Linux getting its own NVMe on the mainboard. What I do with it is CUDA + scientific Python, basically everything living in Conda environments. I want KDE Plasma or Gnome with Extensions on Wayland and 2 to 4 monitors with different fractional scaling.

On paper I should probably just use Fedora. The Secure Boot + NVIDIA situation is the cleanest I've found, akmod re-signs the driver on every kernel update so it's one MOK enrollment and then you basically forget about it. It's stable, Red Hat backs it, and it's the closest relative to the RHEL/Rocky stuff the clusters in my field actually run. The only things I'd have to do myself are set up snapper + grub-btrfs for snapshots, and accept it being a little behind on a brand new GPU.

But I keep getting pulled toward CachyOS and I'm trying to work out whether that's a real reason or just shiny-new-toy syndrome. It comes with the snapshots and an LTS fallback kernel already wired up, it deals with the NVIDIA open driver in the installer, and being a gaming/enthusiast distro means my exact GPU is something the community actually cares about and patches quickly. The cost is that Secure Boot becomes a manual sbctl job.

My reasoning for why CachyOS doesn't scare me much here: If an update breaks something I just boot yesterday's snapshot and I'm back in two minutes. My actual work is in Conda envs I can rebuild in seconds and my data's backed up, so even in a worst case the damage is tiny. The Secure Boot thing is a one-time afternoon.

So where I've ended up is that Fedora's one big advantage (effortless Secure Boot) is a one-time thing, and everything else I care about CachyOS does as well or better, and the snapshots mean picking the one I'll actually enjoy isn't really a gamble. But I've talked myself into dumb things before, so I'd love to hear from people who've actually run this stuff:

  • Anyone running a 50-series card on CachyOS, how's it held up through kernel updates?
  • Does the sbctl Secure Boot setup actually stay a one-time thing or does it come back to bite you later?
  • For anyone doing CUDA/Conda work: Is there any real difference between the two or is it a wash once it's all in environments?
  • And if you specifically went Fedora over CachyOS for a compute machine, what tipped it for you?

Genuinely want to know if I'm missing something obvious here. Cheers.

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u/Grelueen — 4 months ago

Fedora or CachyOS?

I've spent way too long flip-flopping on which distro to put on a new laptop and I'd like a reality check before I actually commit.

The machine is a Ryzen 9 9955HX with 64GB RAM, an RTX 5090 laptop GPU (Blackwell), the usual AMD iGPU alongside it, dual-booting Windows 11 with Linux getting its own NVMe on the mainboard. What I do with it is CUDA + scientific Python, basically everything living in Conda environments. I want KDE Plasma or Gnome with Extensions on Wayland and 2 to 4 monitors with different fractional scaling.

On paper I should probably just use Fedora. The Secure Boot + NVIDIA situation is the cleanest I've found, akmod re-signs the driver on every kernel update so it's one MOK enrollment and then you basically forget about it. It's stable, Red Hat backs it, and it's the closest relative to the RHEL/Rocky stuff the clusters in my field actually run. The only things I'd have to do myself are set up snapper + grub-btrfs for snapshots, and accept it being a little behind on a brand new GPU.

But I keep getting pulled toward CachyOS and I'm trying to work out whether that's a real reason or just shiny-new-toy syndrome. It comes with the snapshots and an LTS fallback kernel already wired up, it deals with the NVIDIA open driver in the installer, and being a gaming/enthusiast distro means my exact GPU is something the community actually cares about and patches quickly. The cost is that Secure Boot becomes a manual sbctl job.

My reasoning for why CachyOS doesn't scare me much here: If an update breaks something I just boot yesterday's snapshot and I'm back in two minutes. My actual work is in Conda envs I can rebuild in seconds and my data's backed up, so even in a worst case the damage is tiny. The Secure Boot thing is a one-time afternoon.

So where I've ended up is that Fedora's one big advantage (effortless Secure Boot) is a one-time thing, and everything else I care about CachyOS does as well or better, and the snapshots mean picking the one I'll actually enjoy isn't really a gamble. But I've talked myself into dumb things before, so I'd love to hear from people who've actually run this stuff:

  • Anyone running a 50-series card on CachyOS, how's it held up through kernel updates?
  • Does the sbctl Secure Boot setup actually stay a one-time thing or does it come back to bite you later?
  • For anyone doing CUDA/Conda work: Is there any real difference between the two or is it a wash once it's all in environments?
  • And if you specifically went Fedora over CachyOS for a compute machine, what tipped it for you?

Genuinely want to know if I'm missing something obvious here. Cheers.

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u/Grelueen — 4 months ago
▲ 11 r/Fedora

Fedora or CachyOS?

I've spent way too long flip-flopping on which distro to put on a new laptop and I'd like a reality check before I actually commit.

The machine is a Ryzen 9 9955HX with 64GB RAM, an RTX 5090 laptop GPU (Blackwell), the usual AMD iGPU alongside it, dual-booting Windows 11 with Linux getting its own NVMe on the mainboard. What I do with it is CUDA + scientific Python, basically everything living in Conda environments. I want KDE Plasma or Gnome with Extensions on Wayland and 2 to 4 monitors with different fractional scaling.

On paper I should probably just use Fedora. The Secure Boot + NVIDIA situation is the cleanest I've found, akmod re-signs the driver on every kernel update so it's one MOK enrollment and then you basically forget about it. It's stable, Red Hat backs it, and it's the closest relative to the RHEL/Rocky stuff the clusters in my field actually run. The only things I'd have to do myself are set up snapper + grub-btrfs for snapshots, and accept it being a little behind on a brand new GPU.

But I keep getting pulled toward CachyOS and I'm trying to work out whether that's a real reason or just shiny-new-toy syndrome. It comes with the snapshots and an LTS fallback kernel already wired up, it deals with the NVIDIA open driver in the installer, and being a gaming/enthusiast distro means my exact GPU is something the community actually cares about and patches quickly. The cost is that Secure Boot becomes a manual sbctl job.

My reasoning for why CachyOS doesn't scare me much here: If an update breaks something I just boot yesterday's snapshot and I'm back in two minutes. My actual work is in Conda envs I can rebuild in seconds and my data's backed up, so even in a worst case the damage is tiny. The Secure Boot thing is a one-time afternoon.

So where I've ended up is that Fedora's one big advantage (effortless Secure Boot) is a one-time thing, and everything else I care about CachyOS does as well or better, and the snapshots mean picking the one I'll actually enjoy isn't really a gamble. But I've talked myself into dumb things before, so I'd love to hear from people who've actually run this stuff:

  • Anyone running a 50-series card on CachyOS, how's it held up through kernel updates?
  • Does the sbctl Secure Boot setup actually stay a one-time thing or does it come back to bite you later?
  • For anyone doing CUDA/Conda work: Is there any real difference between the two or is it a wash once it's all in environments?
  • And if you specifically went Fedora over CachyOS for a compute machine, what tipped it for you?

Genuinely want to know if I'm missing something obvious here. Cheers.

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u/Grelueen — 4 months ago

Leaning CachyOS over Fedora for a new Blackwell laptop, talk me out of it?

I've spent way too long flip-flopping on which distro to put on a new laptop and I'd like a reality check before I actually commit.

The machine is a Ryzen 9 9955HX with 64GB RAM, an RTX 5090 laptop GPU (Blackwell), the usual AMD iGPU alongside it, dual-booting Windows 11 with Linux getting its own NVMe on the mainboard. What I do with it is CUDA + scientific Python, basically everything living in Conda environments. I want KDE Plasma or Gnome with Extensions on Wayland and 2 to 4 monitors with different fractional scaling.

On paper I should probably just use Fedora. The Secure Boot + NVIDIA situation is the cleanest I've found, akmod re-signs the driver on every kernel update so it's one MOK enrollment and then you basically forget about it. It's stable, Red Hat backs it, and it's the closest relative to the RHEL/Rocky stuff the clusters in my field actually run. The only things I'd have to do myself are set up snapper + grub-btrfs for snapshots, and accept it being a little behind on a brand new GPU.

But I keep getting pulled toward CachyOS and I'm trying to work out whether that's a real reason or just shiny-new-toy syndrome. It comes with the snapshots and an LTS fallback kernel already wired up, it deals with the NVIDIA open driver in the installer, and being a gaming/enthusiast distro means my exact GPU is something the community actually cares about and patches quickly. The cost is that Secure Boot becomes a manual sbctl job.

My reasoning for why CachyOS doesn't scare me much here: If an update breaks something I just boot yesterday's snapshot and I'm back in two minutes. My actual work is in Conda envs I can rebuild in seconds and my data's backed up, so even in a worst case the damage is tiny. The Secure Boot thing is a one-time afternoon.

So where I've ended up is that Fedora's one big advantage (effortless Secure Boot) is a one-time thing, and everything else I care about CachyOS does as well or better, and the snapshots mean picking the one I'll actually enjoy isn't really a gamble. But I've talked myself into dumb things before, so I'd love to hear from people who've actually run this stuff:

  • Anyone running a 50-series card on CachyOS, how's it held up through kernel updates?
  • Does the sbctl Secure Boot setup actually stay a one-time thing or does it come back to bite you later?
  • For anyone doing CUDA/Conda work: Is there any real difference between the two or is it a wash once it's all in environments?
  • And if you specifically went Fedora over CachyOS for a compute machine, what tipped it for you?

Genuinely want to know if I'm missing something obvious here. Cheers.

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u/Grelueen — 4 months ago

Picking a distro for an RTX 5090 (Blackwell) CUDA + Python workstation... Arch Linux?

I've been going back and forth on this for a while and figured the people here would have actual experience rather than just opinions. Posting my hardware, what I do with it, and my reasoning, happy to be argued out of it.

The hardware

  • Laptop (TongFang barebone): Ryzen 9 9955HX, 64 GB RAM, ~3.7 TB
  • GPU: RTX 5090 Laptop (Blackwell, ~23 GB) + AMD Radeon 610M iGPU (hybrid)
  • Dual-booting an existing Windows 11 install

What I actually do with it

Research computing. The specific science doesn't really matter for the distro choice (gravitational-wave data analysis, if you're curious), so here's the shape that does matter:

  • Heavy CUDA + scientific Python: numpy/scipy, PyTorch / CuPy / JAX, the usual suspects
  • Everything lives in Conda/Miniforge environments, deliberately kept off the system Python
  • VS Code Remote-SSH into HPC clusters; but also heavy local dev + GPU runs
  • Desktop: KDE Plasma or Gnome with Tweaks + Extensions on Wayland, 2-4 monitors with independent fractional scaling (e.g. one screen at 150%, another at 100%)

The constraints that actually drive the decision

  • Blackwell needs the open NVIDIA kernel modules + a recent driver (570+), so I want a reasonably fresh kernel/driver
  • It's a work machine, so I want stability + a real rollback path (snapshots), not heroics
  • Clean separation between system / Flatpak GUI apps / Conda science stack / vendor dev tools

Why I'm leaning Arch Linux

Shortlist was

  • Fedora (Plasma or KDE),
  • Kubuntu (KDE) / Ubuntu (Gnome),
  • openSUSE Tumbleweed,
  • EndeavourOS,
  • CachyOS,
  • Arch Linux

CachyOS keeps pulling me back because:

  • Freshest kernel + driver, which matters for a launch-window GPU
  • Btrfs bootable snapshots + an LTS fallback kernel by default
  • NVIDIA handled in the installer

Has CachyOS the same customization options as Arch Linux? I think they just have added a bit above Arch Linux. I also like the btrfs snapshot and rollback feature.

I was thinking about using EndeavourOS or base Arch Linux and add it with the CachyOS kernel, but then I was questioning myself why even doing the extra work to rebuild CachyOS if CachyOS is already there.

The honest counterpoint I keep arguing with myself about: My compute stack is Conda binaries, which ship their own optimized BLAS/FFT, so CachyOS's x86-64-v3/v4 repo optimizations mostly benefit system-level stuff, not the science I actually run. So some of the appeal might just be vibes. Fedora KDE is the calmer alternative (fixed release, and RPM Fusion's akmods auto-signs the NVIDIA module so Secure Boot), and Tumbleweed arguably has the best out-of-the-box rollback story.

I was also thinking about Ubuntu/Kubuntu, but I don't want a bloated setup and snap gets forced on you. On the other side it is the industry standard.

What I'd genuinely love input on

  1. Anyone running Blackwell / RTX 50-series on Arch Linux or CachyOS: How has the open-module + rolling-kernel combo held up? Any breakages on kernel bumps?
  2. Hybrid AMD iGPU + NVIDIA dGPU on Wayland: On these laptops the external outputs are often wired to the dGPU. PRIME / reverse-PRIME experiences and gotchas?
  3. Rolling vs fixed for a CUDA workstation: Does the freshness actually pay off, or does it just turn into babysitting the kernel/driver before every update?
  4. Secure Boot on the Arch family with out-of-tree NVIDIA: Worth the signing setup, or do you just disable it and move on?
  5. Anyone who runs CachyOS kernels specifically for compute: Did the optimized repos make a measurable difference, or is Fedora/Tumbleweed effectively the same once your real work is in Conda containers?
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u/Grelueen — 4 months ago
▲ 16 r/cachyos

Picking a distro for an RTX 5090 (Blackwell) CUDA + Python workstation... CachyOS?

I've been going back and forth on this for a while and figured the people here would have actual experience rather than just opinions. Posting my hardware, what I do with it, and my reasoning, happy to be argued out of it.

The hardware

  • Laptop (TongFang barebone): Ryzen 9 9955HX, 64 GB RAM, ~3.7 TB
  • GPU: RTX 5090 Laptop (Blackwell, ~23 GB) + AMD Radeon 610M iGPU (hybrid)
  • Dual-booting an existing Windows 11 install

What I actually do with it

Research computing. The specific science doesn't really matter for the distro choice (gravitational-wave data analysis, if you're curious), so here's the shape that does matter:

  • Heavy CUDA + scientific Python: numpy/scipy, PyTorch / CuPy / JAX, the usual suspects
  • Everything lives in Conda/Miniforge environments, deliberately kept off the system Python
  • VS Code Remote-SSH into HPC clusters; but also heavy local dev + GPU runs
  • Desktop: KDE Plasma or Gnome with Tweaks + Extensions on Wayland, 2-4 monitors with independent fractional scaling (e.g. one screen at 150%, another at 100%)

The constraints that actually drive the decision

  • Blackwell needs the open NVIDIA kernel modules + a recent driver (570+), so I want a reasonably fresh kernel/driver
  • It's a work machine, so I want stability + a real rollback path (snapshots), not heroics
  • Clean separation between system / Flatpak GUI apps / Conda science stack / vendor dev tools

Why I'm leaning CachyOS

Shortlist was

  • Fedora (Plasma or KDE),
  • Kubuntu (KDE) / Ubuntu (Gnome),
  • openSUSE Tumbleweed,
  • EndeavourOS and
  • CachyOS.

CachyOS keeps pulling me back because:

  • Freshest kernel + driver, which matters for a launch-window GPU
  • Btrfs bootable snapshots + an LTS fallback kernel by default
  • NVIDIA handled in the installer

The honest counterpoint I keep arguing with myself about: My compute stack is Conda binaries, which ship their own optimized BLAS/FFT, so CachyOS's x86-64-v3/v4 repo optimizations mostly benefit system-level stuff, not the science I actually run. So some of the appeal might just be vibes. Fedora KDE is the calmer alternative (fixed release, and RPM Fusion's akmods auto-signs the NVIDIA module so Secure Boot), and Tumbleweed arguably has the best out-of-the-box rollback story.

I was also thinking about Ubuntu/Kubuntu, but I don't want a bloated setup and snap gets forced on you. On the other side it is the industry standard.

What I'd genuinely love input on

  1. Anyone running Blackwell / RTX 50-series on Arch or CachyOS: How has the open-module + rolling-kernel combo held up? Any breakages on kernel bumps?
  2. Hybrid AMD iGPU + NVIDIA dGPU on Wayland: On these laptops the external outputs are often wired to the dGPU. PRIME / reverse-PRIME experiences and gotchas?
  3. Rolling vs fixed for a CUDA workstation: Does the freshness actually pay off, or does it just turn into babysitting the kernel/driver before every update?
  4. Secure Boot on the Arch family with out-of-tree NVIDIA: Worth the signing setup, or do you just disable it and move on?
  5. Anyone who picked CachyOS specifically for compute: did the optimized repos make a measurable difference, or is Fedora/Tumbleweed effectively the same once your real work is in Conda containers?
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u/Grelueen — 4 months ago