▲ 10 r/rwe

RWE - Havelse 1:0 - Post-Match

Rot Weiss Essen gewinnt an der Hafenstraße mit 1:0 nach einem Tor durch Elfmeter in der 64. Spielminute.

Das erste Heimspiel der Saison war für mich nicht der geforderte Befreeiungsschlag und die vollmundigen Ansagen für die Saison bleiben uneingelöst. Im im Hinterkopf behalten das Havelse ein Absteiger ist und nur durch die enormen Probleme bei 1860 München "wieder" aufgestiegen sind. Man spielte also gegen ein Team das zu schlecht für die 3. Liga war.

Trotzdem tat man sich gerade in der ersten Halbzeit viel zu schwer und das obwohl Havelse erstmal recht bereitwillig RWE das Spiel überlassen hatte und sich sehr defensiv aufgestellt hat. So vergangen 17 Minuten bis zur ersten ernsthaften Torchance von RWE. Havelse kam zwar auch öfters gefährlich an und zum Teil in den Strafraum, brachte aber letztendlich keinen Ball wirklich auf das Tor. Trotzdem zeigten sich wieder bekannte Schwächen des Spiels von RWE. Torchancen werden nicht genutzt und in der Defensivarbeit fehlt gute Körperlichkeit und Biss. Dafür gab es wiedereinmal klar vermeidbare gelbe Karten in der 1. Hälfte.Telavoic ging grundlos hart ein einen Zweikampf und sah nach 15 Minuten Gelb. Hofmann sah nach einem Schubser nach Pfiff nach 17 Minuten gelb.

In der zweiten Hälfte wurden Essen zwar aktiver, aber diverse große Torchancen wurden leichtfertig vergeben oder vom Keeper von Havelse gehalten. Dieser zeigte zwar eine gute Leistung, man muss aber auch sagen das viele Bälle auf das Tor nicht hart oder platziert gekommen sind. Das soll wie gesagt nicht die Leistung des Keepers klein reden, aber das war oft haarsträubend wie man da Bälle auf das Toe gebracht hat.

In der 63. Minute wurde Abiama im Strafraum von Havelse gelegt und folgerichtig gab es Elfmeter und ein Tor für RWE. Havelse wirkte danach sichtlich erledigt und eine Offensive um noch mindestens einen Punkt zu retten blieb aus. Essen vergab noch weitere 100% Chancen und am Ende blieb ein 1:0 für RWE.

Ich fand das alles ziemlich ernüchterns, insbesonders wenn man bedenkt das man gegen einen "Absteiger" kein Tor aus dem Spiel heraus geschafft hat. Die Stimmung im Stadion wirkte allgemein ziemlich verhalten.

PS: Stauder war oft nicht wirklich kalt

PS²: Ultras waren nicht nur relativ ruhig, sondern es gab auch keine Choreo für das 1. Heimspiel der Saison.

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u/Same-Reserve-1695 — 3 days ago

Warum es aktuell verbrannt riechen kann - Waldbrand in der Eifel

Weil zu erwarten ist das sehr bald jemand hier deswegen Fragen stellen wird.

Wenn ihr aktuell oder in den kommenden Tagen einen leichten Brandgeruch bemerkt, dann kann das an dem Waldbrand im Hürtgenwald liegen. Dort brennen ca. 300 Hektar und es mussten bereits 1.800 Leute aus Düren evakuiert werden. Der Brand ist nach wie vor nicht unter Kontrolle und selbst wenn er unter Kontrolle ist, werden Löscharbeiten noch mehrere Tage dauern.

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u/Same-Reserve-1695 — 6 days ago
▲ 523 r/Staiy

Merz beobachtet das Wetter und die Eifel brennt

Während Leck Eier MRZ im Urlaub ist und das Wetter "beobachtet" brennen in der Eifel bereits Teile des Hürtgenwaldes.

Inzwischen wurden alle 1.800 Bewohner des Ortsteils Gey evakuiert. In der Nacht waren die Flammen bis zu 400m am Ort. Inzwischen sind sie nur noch ca. 200m vom Ort entfernt und der Brand ist nicht unter Kontrolle.

Aktuell brennen laut Angaben des Landrats ca. 300 Hektar Wald.

u/Same-Reserve-1695 — 6 days ago
▲ 10 r/rwe

EX-Spieler Arslan von Australien in die Türkei

Nach nicht ganz 6 Monaten ist das Kapitel Australien für Ahmet Arslan schon wieder beendet. Der Erstligavereiin Sydney FC machte Arslan kein Angebot zur Vertragsverlängerung. In den 15 Spielen für den FC, schoß Arslan nur eion Tor und konnte wohl nicht überzeugen.

Nun wechselt er zum Aliaga FK in der türkischen dritten Liga.

Das ist spielerisch dann schon ein ziemlicher Abstieg. Ich hoffe das Gehalt stimmt.

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u/Same-Reserve-1695 — 8 days ago
▲ 29 r/Ruhrpott_Links+2 crossposts

Ruhrpride Essen 2026 - Medienecho und Realität

Ich war gestern hier und da auf dem Ruhrpride aka "CSD in Essen" unterwegs. Nicht auf dem Marsch selber, aber auf und um den Kennedyplatz.

Amüsant finde ich zum Teil die Berichterstattung der Medien. Im Ruhrgebiet gibt es ja quasi keine klassischen Medienformate, die nicht zur Funke Mediengruppe gehören, wenn wir mal vom ÖR und Formaten und Plattformen wie dem WDR etc. abesehen.

Da wird das alles als nette Party bezeichnet. Das ist natürlich erstmal nicht falsch. Die Stimmung war meiner Meinung nach gut, friedlich und ausgelassen. Die WAZ spricht dann in einer Überschrit von "mulmigen Gefühlen" wegen des Anschlages.

Das findet sich im Artikel dann nur einmal und das auch gut begründet. Denn die Polizei in Essen schützte den Demozug zum Teil nicht klar vor Autos. In Rüttenscheid waren Straßen zum Teil nicht abgesperrt, sondern nur durch einzelne Beamt*innen "abgeschirmt". Einen wirklichen Schutz vor dem Einsatz von Fahrzeugen als Waffe bietet das natürlich nicht. Zum Teil auch komplett ungeschützt.

Bild von Essen stellt sich quer.

Dazu wird dann auch in der Presse mit keinem Wort erwähnt das Thomas Kufen bei seiner Rede nicht nur wenig Applaus, sondern ziemlich viele Pfiffe bekommen hat. Ähnliches gilt für die Resonanz der sehr kleinen und sichtig total motivierten Parteistand der CDU.

Wobei hier muss man zum Teil loben. Man hat die selbe Pride-Flagge verwendet die man letztes Jahr nich frisch aus dem Amazon-Karton ausgepackt hat. Man war also doch minimal vorbereitet. Warum man die Flasche falsch herum neben eine große Deutschlandfahne hängt? Gute Frage.

Passend dazu keine Erwähnung das es auch Versuche von Störaktionen der rechten Szene gab und auch bekannte Akteure der rechten Szene wie AFD-Funktionäre oder z.B. Ex-Boxer, verurteilter Vergewaltiger und "Influencer" Tobias Voss u.a vor Ort waren. Diese wurden dann nicht von der Polizei abgehalten die Veranstaltung zu stören, sondern von engagierten Besuchern der Veranstaltung gehindert die zu tun.

Um zurück auf den Stand der CDU zu kommen, dieser war in jeder Hinsicht lächerlich und mit Kritik wusste man wohl auch nicht gut umzugehen. So glaubte wohl ein Herr in einem roten T-Shirt er könnte Teenagern die kritische Fragen stellen Platzverweise erteilen.

Guckt man sich ansonsten mal das Echo von anderen Akteuren an, dann haben sich auch die CDU und die SPD recht früh verzogen. Dabei sei zu erwähnen das Personen/Gruppen die dort einen Stand haben verpflichtet sind diesen erst ab frühestens 20:00 Uhr abzubauen. CDU und SPD verdünnisierten sich hier schon ab 18 Uhr. FDP und Grüne gegen 19 Uhr (das gilt nicht für die Grüne Jugend).

Parteitechnisch waren dann bis mindestens 20 Uhr Die Linke, Die Partei und die jungen Liberalen (nicht mit der FDP verwechseln) und Volt vor Ort.

All das wird von der klassischen Presse natürlich nicht erwähnt. Da redet man dann von einer "bunten Veranstaltung" und das ist dann wohl auch leider das Bild das dort akzeptabel ist. Irgendwie bunt und pauschal gut gelaunt ohne das man sich mal wirklich mit der Lebensrealität der Menschen beschäftigt.

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u/Same-Reserve-1695 — 11 days ago
▲ 46 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Verzögerung bei Citybahn in Essen - Fahrten erst im Winter

Das konnte ja keiner Ahnen. Sehr wild auch, dass immer gesagt wurde die Bahn soll im Sommer starten und erst im Sommer wird klar, dass die arbeiten erst in ein paar Monaten fertig sind, weil es anfang des Jahres so kalt war. Das wissen die doch safe seit 4-5 Monaten?!

radioessen.de
u/N-1Starfighter — 13 days ago
▲ 50 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Radentscheid Essen 2026: Zweite Hürde genommen

Der Radentscheid Essen hat die zweite formelle Hürde genommen. Von den gesammelten 22.222 Stimmen, wurden ca 14.000 Stimmen vom Wahlamt überprüft und die nötige Mindestmenge von 12.954 gültigen Stimmen wurde erreicht. Entsprechend sah man davo ab die restlichen ca. 8.000 Stimmen ebenfalls zu prüfen. Damit ist nach der Sammlung der Unterschriften nun auch die zweite Hürde genommen.

Aktuell ist der Rat der Stadt Essen in der "Sommerpause" und tagt im September wieder. Hier könnte der Rat sich den Forderungen anschöließen oder sie ablehnen.

Aktuell gibt es eine faktische Mehrheitskolation aus CDU und SPD im Rat, welche mit ihren neuen Verkehrsleitlinien den 2020 beschlossenen Radentscheid nicht nur begraben haben, sondern auch bereits erfolgreiche Maßnahmen rückabwickeln wollen. Alles zurück zu einem Verkehrskonzept der 50er und 60er Jahre. Entsprechend ist davon auszugehen das dies nicht der Fall sein wird. Dazu dürften auch andere rechte und rechtextreme Parteien wie die AFD, FDP, BSW und das EBB nicht zu den Unterstützern zählen.

Wird dies entsprechend abgelehnt, würde zunächst ein Bürgerentscheid folgen und alle wahlberechtigten Personen in Essen könnte darüber abstimmen.

Noch davor steht im Raum das der Rat der Stadt einen Bürgerentscheid als "nicht zulässig" bewerten wird. Hier ist die lokale Presse der Funke Mediengruppe auch schon dabei Schützenhilfe zu leisten. Hier hofft der Rat wohl folgende Argumentation nutzen zu können.

Die beschlossenen Leitlinien wären nicht konkret genug und hinreichend bestimmt, als das ein Bürgerentscheid hier gegen eine konkrete Sachlage agieren könnte. Der Radentscheid hat dies im Vorfeld von mehreren Rechtsexperten prüfen lassen und fühlt sich bestätigt.

Sollte der Rat diese Einstelling nicht teilen, wird die Sache zu einem Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht werden.

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u/Same-Reserve-1695 — 14 days ago

Kleingärtner hissen Reichsflagge in Essen

Wer lokale Nachrichten verfolgt, der findet aktuell einen Artikel über eine "Reichsflagge" die in einem Kleingarten gehisst ist. Wirklich neu ist das nicht und rein rechtlich betrachtet ist dies in dieser Form nicht verboten und verstößt grundsätzlich auch nicht gegen Kleingartenrecht.

Trotzdem ist natürlich klar warum so eine Fahne gehisst wird. Insbesonders da diese auch den Schriftzug "Vorsicht, sie betreten Deutsches Reich" aufgedruckt hat. Es wird also klar und deutlich mit rechtsextremen Symbolen gearbeitet und eine entsprechende Drohung ebenfalls ausgesprochen. (Warum Vorsicht? Was passiert? etc.)

Neu ist das leider nicht und so gab es auch ähnliche Fälle in Duisburg der Mülheim. Das offene zeigen solcher Flaggen die in diversen Teilen der rechtextremen Gesellschaft ist inzwischen weit verbeitet. Eben auch weil es sich um keine Symbole handelt die gesetzlich verboten sind. Bei der Reichskriegsflagge wäre dies dagegen auch schon rechtlich wieder diskutabel.

Beschämend ist dann auch eher die übliche Gleichstellung in der man sich bei, Kleingartenverband übt. Zwar würde man die Fahne grundsätzlich gerne entfernt sehen aber:

Weder Rechts- noch Linksextremismus hätten dort Platz.

Natürlich nimmt man es sich nicht auf theoretische "linksextreme" Flaggen zu veweisen. Dazu sei auch gesagt das der Bundesverfassungsschutz genau ein "Symbol" aus der linken Szene als verboten bewertet und dies ist mehr als Zweifelhaft. Hier ist durch das Verbot von "linksunten.indymedia* auch das entsprechende Symbol beinhaltet. Das ist ja sowieso eine Geschichte für sich...

Wie man Deutschland und viele Kleingärtner so kennt, wären wohl schon basisdemokratische Symbole auf Flaggen unerwünscht wie ein klassisches zerbrochenes Hakenkreuz.

Aus den Artikeln heraus geht nicht hervor um welche Anlage es sich handelt. Sie bzw. die Fahne ist aber von einer Straße heraus gut zu sehen. Ebenfalls sieht man im Hintergrund einen Hochspannungsmast. Ich persönlich "tippe" hier auf Anlagen in Borbeck und Altendorf. Ich bin aber auch kein Geoguesser.

Dazu verbietet sich natürlich auch die Belästigung von Mitgliedern der Gartenanlage, geschweige denn strafbare Handlungen wie z.B. Diebstahl der Fahne oder irgendwelche Formen der Sachbeschädigung.

u/Same-Reserve-1695 — 14 days ago
▲ 51 r/Ruhrpott_Links+2 crossposts

"Die Heimat" huldigt Terroristen und Massenmördern.

Claus Cremer ist Mitglied der rechtsextremistischen Partei "die Heimat". Er war vorger lange Zeit als Aktivist in der parteilich ungebundenen rechtsextremen Szene tätig. Anschließend war er für die NPD aktiv und sitzt seit 2018 im Rat der Stadt Bochum und inzwischen entsprechend für die Partei "die Heimat".

In jüngst veröffentlichen Social Media Postings huldigt er rechtsextremen Terroristen wie den Tätern der NSU und Andreas Brevik.

Geschrieben hat er das in einer rechtsextremen Chatgruppe via Telegram im Kontext einer sehr schlechten und peinlichen "eigenen Version" des aktuellen Liedes "Keine Angst" des Musikers Danger Dan.

u/Same-Reserve-1695 — 16 days ago
▲ 30 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Essen: Koppstadtplatz: Diese Toilette ist besetzt!

Aktuell ist eine ehemalige öffentliche Toilette in der Nordstadt besetzt. Die Anlage ist seit zwei Jahren bereits geschlossen, soll aber nun abgerissen werden. Dagegen wehren sich Anwohner und Inhaber von naheliegenden Geschäften.

Vor zwei Jahren gab der private Betreiber die entsprechende Immobilie auf, bot aber der Stadt Essen an diese unentgeldlich an die Stadt zu verschenken. 2023 lehnte die Bezirksvertretung und damalige Vertreter der CDU, SPD und den Grünen die Übernahme, oder der Umbau zu einem Urinal ab. Vorgeschoben wurden damals mangelnde Barrierefreiheit und das ein Urinal für Frauen nicht hilfreich wäre.

Primär wurden die Toilette von Menschen aus der so genannten "Trinkerszene" und von Obdachlosen genutzt. Seitdem die Toilette nicht mehr zugänglich ist, wird die Notdurft entsprechend "vor Ort" verrichtet. Sprich an Hauswänden, Einfahrten, Hauseingängen usw.

Die Stadt verweist hier dann grandios auf das Programm "nette Toilette" wo Gastronomen Toiletten "der Öffentlichkeit" zur Verfügung stellen. Klar ist aber das sich dies wohl eher kaum an z.B. Obdachlose Menschen richtet, sondern an potentielle Kunden. Dazu sind diese Toiletten auch nur während der Öffnungszeiten der entsprechenden Gastronomie zugänglich.

Dazu sind viele Toiletten der "netten Toilette" weder barrierefrei und auch faktisch nicht kostenlos wie z.B. die Toiletten am Limbecker Platz.

Den Menschen die dort gerade die Toilette besetzen, ist klar das dies keinen Abriss verhindern wird. Entsprechend ist es eine symbolische Besetzung Die Stadt kümmert sich wie üblich nicht um die von ihr verabscheute und größtenteils ignorierte "Nordstadt". Dafür schiebt man das Problem auf die Leute vor Ort ab und gibt privater Gastronomie Geld,

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u/Same-Reserve-1695 — 17 days ago
▲ 54 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Radentscheid Essen: Geamtzusammenfassung der Sachstände 2021-2025

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[4]

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Gesamtzusammenfassung der Sachstände 2021-2025 (5 Jahre)

Ziel Soll Ist Erfüllungsgrad
1 Durchgängiges Netz 26000 m 11850 m 46 %
2 Kreuzungen 7 4 57 %
3a Fahrradstraßenumgestaltung 8000 m 1000 m 13 %
3b Fahrradstraßen neu 12000 m 360 m 3 %
3c Fahrradzonen 30 0 0 %
3d Einbahnstraßen öffnen 30 18 60 %
4 Sichere Radwege an Hauptstraßen 22000 m 1020 m 5 %
6a [sic] Abstellanlagen Parkhäuser/Boxen 1520 52 3 %
6b [sic] Abstellanlagen überdacht an Bf 750 0 0 %
6c [sic] Abstellanlagen Schulen/Quartiere 1750 1608 92 %
6d [sic] Abstellanlagen Lastenräder 150 33 22 %

Quellen: Sachstand 2021, Sachstand 2022, Sachstand 2023, Sachstand 2024, Sachstand 2025

EDIT zur Vollständigkeit: In Vorlage 2259-2021-6 (Sachstandsbericht 2021) wurde Ziel 4 noch als "Sichere Radwege an Hauptstraßen anlegen" bezeichnet. In den späteren Druckvorlagen wurde dies jeweils entsprechend gekürzt. Da ich die Vorlage zuerst zur Erstellung der Tabelle verwendet habe, heißt das Ziel 4 dort so.

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u/Same-Reserve-1695 — 17 days ago

Seid wachsam - denn wir sind alles Verräter.

Mal etwas als kleiner Denkanstoß, oder vielleicht auch leider schon eine wichtige Info um zu verstehen wie wohl auch die eigene Situation ist.

Ich kann grundsätzlich den (englischsprachigen) Podcast "Weird Little Guys" empfehlen. Dort geht es grundsätzlich um Personen die irgendwie Schlüsselfiguren der rechtsextremen Szene sind. Hier geht es zumindest hauptsächlich um die USA, wobei es auch international relevant ist.

Nun gab es zuletzt eine Folge in der man sich dem Fascho-Film von Uwe Boll "Citizen Vigilante" gewidmet hat. Wichtig ist hier weniger der Film, sondern eine mit dem Hammer reingeschlagene "Message" des Films und die Reaktion von Faschisten wie z.B. Elon Musk darauf und was man daraus in der Praxis ableiten muss.

Der zentrale Punkt ist letztendlich ein Mantra der (internationalen) rechtsextremen Szene. Welches auch konkret dort wiederholt wird:

Deal with traitors first, then invaders.

In dem Film ist es so zu deuten, warum die Hauptfigur hauptsächlich erstmal weiße Menschen ermordet und erst gegen Ende Personen die als Migranten angesehen werden.

Wiederholt wurde diese Phrase z.B. auch 2024 durch Faschist Elon Musk auf seine Hassplattform X.

Das ist mehr als nur eine Phrase, sondern Taktik und Strategie. Das sehen wir auch jeden Tag hier in Deutschland. Egal ob durch die Straßenschläger der Rechtsextremen in Deutschland oder Anzugträgern von AFD, CxU usw.

Ich sehe das viele Leute sich "vergleichsweise" sicher fühlen. Viele von uns haben den Vorteil das sie meistens als "deutsche" angesehen werden, weil sie keine (erkennbare) Migrationsgeschichte haben. Oft auch eher aus der Mittelschicht stammend. Da denkt man vielleicht das man erst ein recht spätes Ziel des Faschismus und Rechtsextremismus ist. Ich glaube aber das ist ein Denkfehler.

Der Faschismus egal ob in Deutschland oder sonst wo, wird sich auch immer zunächst gegen die Leute wenden die sie als "Verräter" ansehen.

Hier zitiere ich mal kurz aus dem Podcast:

>The end goal is to be rid of the invaders, to have a society free of immigrants. But you can't do that until you've dealt with the traitors. That's what they're saying.

>This isn't a policy position, This isn't an opinion on immigration law. This is a strategy for winning a race war, and it comes directly from the pages of the Turner Diaries. It's a foundational text for white supremacist terrorists the world over, and it has been for fifty years.

It served as the blueprint for the Crimes of the Order, the Nazi terror cell that robbed armored cars and murdered Jewish talk radio host Alan Burg in the early nineteen eighties. It directly inspired the Oklahoma City bombing in nineteen ninety five, the deadliest act of domestic terrorism in American history, and it was required reading for members of the German terrorist group, the National Socialist Underground..

Das bitte im Hinterkopf behalten, wenn man glaubt man wäre erstmal nicht in der direkten Schusslinie. Das soll nicht demotivieren oder Angst machen. Es muss aber klar sein, denn nur so könnt ihr auch selbst Maßnahmen ergreifen um euch selbst und andere Menschen zu schützen.

Man muss auch keine Person sein die sich "Straßenschlachten"mit Nazis liefert. Denken wir mal z.B. an Walter Lübcke. CDU Politiker der einfach normalen Anstand hatte und nicht vor Nazis gekuscht hat. Das reichte um als absoluter "Verräter" angesehen und behandelt zu werden.

u/Same-Reserve-1695 — 1 month ago
▲ 79 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Merz Leck Eier! Kommt alle zur Marktkirche!

Kommt zur Kundgebung der Ruhrpott Rebellion um 13:30 Uhr vor der Marktkirche in der Innenstadt!

u/69ligmaballs — 1 month ago
▲ 179 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Morgen(Sa) Demo gegen den Abbau des Sozialstaats

Bisle kurzfristig, war nie groß politisch aktiv, aber mittlerweile geht mir die Bundespolitik mit dem Abbau der Arbeitnehmerrechte zu weit. Morgen 13:30 Uhr Kundgebung an der Marktkirche Stadtmitte.

u/Same-Reserve-1695 — 1 month ago
▲ 24 r/Ruhrpott_Links+1 crossposts

Stadionausbau Essen: Millionengrab und Schwurbel der SPD

In Essen wurde am Mittwoch durch den Rat der Stadt der Ausbau des Fußallstadions an der Hafenstraße wieder beschlossen. "Wieder" weil durch Kosten gestiegen sind und das entsprechend wieder abgesegnet werden musste. Bezahlt wird das zum Großteil mit Steuergeldern der Bürger.

Ausbau und Kosten

Stand jetzt ist das der Bau jetzt schon 7 Millionen mehr kosten wird als mal veranschlagt und beschlossen. Aktuell geht man von 34 Millionen Euro aus.

Das Stadion an der Hafenstraße hat aktuell noch offene Ecken. Diese Ecken sollen geschlossen werden und somit soll Platz für ca. 6.000 weitere Zuschauer geschaffen werden.

Beschlossen wurde das gestern wie gesagt im Rat von diversen Parteien wie z.B. der AFD, FDP, dem Essener Bürgerbündnis und natürlich auch von der "Groko" im Rat aus CDU und SPD. Hier ist zu erwähnen das CDU und SPD im Rat eine Mehrheit haben. Dagegen gestimmt haben Die Grünen, Die Linke, Die Partei und Volt. Enthalten hat sich das BSW.

Dazu ist die ganze Finanzierung mit einer sehr heißen Nadel gestrickt. Und das obwohl man bereits ein geplantes Fahrradparkhaus gestrichen hat und sich den Bau einer Solaranlage schön rechnet, dadurch das man es an eine andere städtische Firma "abgibt".

Tatsache ist auch das noch keine Baugenehmigung vorliegt. Hier kann man durchaus noch mit Problemen rechnen, wenn man bedenkt wo das Stadion steht. Das alte Stadion litt gegen Ende zunehmend unter Bergbauschäden. Hier ist es nicht unwahrscheinlich das bei den großen Bauarbeiten Probleme auftreffen werden.

Pacht und laufende Kosten

Die Stadt wird alleine bei der Pacht ebenfalls jedes Jahr drauf zahlen. Hier zahlt die Stadt faktisch jedes Jahr für den laufenden Betrieb 1.7 bis zu 2.9 Millionen Euro drauf. Und das obwohl es dem Verein RWE finanziell gut geht und man auch gerade einen lukrativen Sponsoring-Vertrag mit RWE (der Firma) abgeschlossen hat. Finanziert wird das aus euren /unseren Steuergeldern.

Zwar gibt es eine höhere Pacht die RWE zahlt, diese steht aber in keinem Verhältnis zu den Kosten für das Stadion. In Richtung schwarze Null würde es nur gehen, wenn RWE den Aufstieg in die 2. Liga schaffen sollte. Der Aufstieg wurde diese Saison verpasst, dürfte aber kommende Saison noch schwerer werden. Die Mannschaft hatte sehr viele Abgänge guter Spieler und es sind starke Teams aus der 2.Liga abgestiegen, die harte Konkurrenz um den Aufstieg sein werden, selbst wenn RWE ähnliche Leistungen bringt wie letzte Saison. Ob der sportliche Erfolg kommt steht in den Sternen.

Das alles bei einem bereits bestehenden Hausholtsloch von über 163 Millionen Euro in der Stadtkasse.

Kritik und Medienecho

Interessant ist dann auch die Reaktion der SPD und die einkalkulierte Reaktion der Presse in Form der Funke Mediengruppe und deren Formaten Reviersport und WAZ.

Ratsherr Philipp Rosenau behauptete das Mitglieder von die Linke angeblich Zwischenrufe gebracht in der Ratssitzung gebracht hätten. Er will gehört haben das Mitglieder gesagt hätten, dass bei RWE "alle Nazis wären". Einen Beleg für diese Behauptung gibt es nicht. Zwischenrufe bei einer Ratssitzung werden vom OB angesprochen bzw. unterbunden. Das ist hier nicht geschehen. Entsprechende Vorwürfe gab es auch in den Reden von Ratsmitgliedern der Opposition auch nicht. Es wurde nur angesprochen das es in der Fanszene rechsextreme Strukturen gibt. Das ist leider unbestreitbar.

Hier versucht die SPD durch den Ratsherren eher inhaltlicher Kritik an den Kosten und dem "Verhandlungssgeschick" der Stadt Essen auszuweichen und probiert es dann mit einer quasi umgedrehten Nazikeule.

Bereit zur Schützenhilfe steht die Funke Mediengruppe, welche der CDU und OB Thomas Kufen nahe steht und gut gesonnen ist. Auf Reviersport wirft man einer Ratsherrin von die Linke "Unwissenheit" vor, weil sie 20.100 Sitzplätze auf 20.000 abrundet (Das tut die WAZ in Artikeln übrigens selbst auch) und einmal von 17 statt 19 Heismpielen spricht. Das wertet die rechtsreaktionäre Funke Mediengruppe dann als "Blamage".

Dazu übernimmt sie nun ohne Hinterfragung oder Klärung den "Vorwurf" der SPD und stellt es als Tatsachenbehauptung hin und forderte dann den Verein zu einer Stellungnahme zu den "Vorwürfen" auf.

PS: Ich bin selbst RWE-Fan und freue mich grundsätzlich auf den Ausbau. Wir leben aber halt auch nicht im la-la Land und der Ausbau ist nun wesentlich teurer geworden und der Pachtvertrag zwischen GVE und RWE ein Millionengeschenk an den Verein. Das in Zeiten in denen wir wie gesagt ein Hausholtsloch von 163 Millionen Euro in der Stadtkasse haben. Der Pachtvertrag hätte man meiner Meinung nach so nicht durchwinken dürfen.

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u/Same-Reserve-1695 — 1 month ago
▲ 8 r/rwe

Wunder gibt es immer wieder: 350 Dauerkarten für Mitglieder ohne bestehende Dauerkarte im Verkauf ab 16:00 Uhr

Wer Mitglied im Verein ist dürfte ganze 3 Stunden vor Start der Verkaufsphase eine Email bekommen haben.

Der Verkauf für Mitglieder im Verein ohne bestehende Dauerkarte startet um 16:00 Uhr. Die Chancen stehen schlecht eine Karte zu bekommen. Wir haben etwas mehr als 15.000 Mitglieder und es gibt 11.907 Dauerkarten insgesamt.

Laut der Email gibt es 350 Dauerkarten im Verkauf. Ist jetzt eher eine Milchmannrechnung, aber ich komme dann auf eine Chance von ca 9% das man eine Dauerkarte bekommen könnte. Sprich 90-91% der Bewerber gehen leer aus. Ich gehe hier von ca. 4.000 Bewerbern aus.

Viel Glück.

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u/Same-Reserve-1695 — 1 month ago

Who Goes Nazi?: Brandaktuell

"Who Goes Nazi?" ist ein 1941 im Harper Magazine veröffentlichtes Essay von Dorothy Thomspon.

Dorothy Thompson (1893 - 1961) war Journalistin, Schriftstellerin und Mitbegründerin der "Weltorganisation Mütter aller Nationen / World Organization of Mothers of all Nations. Eine inzwischen irgendwie kaum bekannte Figur der Weltgeschichte. Kann nur empfehlen sich mit ihr und ihrer Arbeit zu befassen.

1941 veröffentlichte sie im Harper Magazine das oben genannte Essay. Das Szenario ist so nahbar wie erdrückend. Angenommen ihr sitzt mit Freunden/Bekannten/Familie nett zusammen. Wer hat das Potential zum Nazi? Insbesonders wenn sie nah oder an der Macht sind.

Hier das Essay:

>I

>It is an interesting and somewhat macabre parlor game to play at a large gathering of one’s acquaintances: to speculate who in a showdown would go Nazi. By now, I think I know. I have gone through the experience many times—in Germany, in Austria, and in France. I have come to know the types: the born Nazis, the Nazis whom democracy itself has created, the certain-to-be fellow-travelers. And I also know those who never, under any conceivable circumstances, would become Nazis.

>It is preposterous to think that they are divided by any racial characteristics. Germans may be more susceptible to Nazism than most people, but I doubt it. Jews are barred out, but it is an arbitrary ruling. I know lots of Jews who are born Nazis and many others who would heil Hitler tomorrow morning if given a chance. There are Jews who have repudiated their own ancestors in order to become “Honorary Aryans and Nazis”; there are full-blooded Jews who have enthusiastically entered Hitler’s secret service. Nazism has nothing to do with race and nationality. It appeals to a certain type of mind.

>It is also, to an immense extent, the disease of a generation—the generation which was either young or unborn at the end of the last war. This is as true of Englishmen, Frenchmen, and Americans as of Germans. It is the disease of the so-called “lost generation.”

>Sometimes I think there are direct biological factors at work—a type of education, feeding, and physical training which has produced a new kind of human being with an imbalance in his nature. He has been fed vitamins and filled with energies that are beyond the capacity of his intellect to discipline. He has been treated to forms of education which have released him from inhibitions. His body is vigorous. His mind is childish. His soul has been almost completely neglected.

>At any rate, let us look round the room.

>The gentleman standing beside the fireplace with an almost untouched glass of whiskey beside him on the mantelpiece is Mr. A, a descendant of one of the great American families. There has never been an American Blue Book without several persons of his surname in it. He is poor and earns his living as an editor. He has had a classical education, has a sound and cultivated taste in literature, painting, and music; has not a touch of snobbery in him; is full of humor, courtesy, and wit. He was a lieutenant in the World War, is a Republican in politics, but voted twice for Roosevelt, last time for Willkie. He is modest, not particularly brilliant, a staunch friend, and a man who greatly enjoys the company of pretty and witty women. His wife, whom he adored, is dead, and he will never remarry.

>He has never attracted any attention because of outstanding bravery. But I will put my hand in the fire that nothing on earth could ever make him a Nazi. He would greatly dislike fighting them, but they could never convert him. . . . Why not?

>Beside him stands Mr. B, a man of his own class, graduate of the same preparatory school and university, rich, a sportsman, owner of a famous racing stable, vice-president of a bank, married to a well-known society belle. He is a good fellow and extremely popular. But if America were going Nazi he would certainly join up, and early. Why? . . . Why the one and not the other?

>Mr. A has a life that is established according to a certain form of personal behavior. Although he has no money, his unostentatious distinction and education have always assured him a position. He has never been engaged in sharp competition. He is a free man. I doubt whether ever in his life he has done anything he did not want to do or anything that was against his code. Nazism wouldn’t fit in with his standards and he has never become accustomed to making concessions.

>Mr. B has risen beyond his real abilities by virtue of health, good looks, and being a good mixer. He married for money and he has done lots of other things for money. His code is not his own; it is that of his class—no worse, no better, He fits easily into whatever pattern is successful. That is his sole measure of value—success. Nazism as a minority movement would not attract him. As a movement likely to attain power, it would.

>The saturnine man over there talking with a lovely French emigree is already a Nazi. Mr. C is a brilliant and embittered intellectual. He was a poor white-trash Southern boy, a scholarship student at two universities where he took all the scholastic honors but was never invited to join a fraternity. His brilliant gifts won for him successively government positions, partnership in a prominent law firm, and eventually a highly paid job as a Wall Street adviser. He has always moved among important people and always been socially on the periphery. His colleagues have admired his brains and exploited them, but they have seldom invited him—or his wife—to dinner.

>He is a snob, loathing his own snobbery. He despises the men about him—he despises, for instance, Mr. B—because he knows that what he has had to achieve by relentless work men like B have won by knowing the right people. But his contempt is inextricably mingled with envy. Even more than he hates the class into which he has insecurely risen, does he hate the people from whom he came. He hates his mother and his father for being his parents. He loathes everything that reminds him of his origins and his humiliations. He is bitterly anti-Semitic because the social insecurity of the Jews reminds him of his own psychological insecurity.

>Pity he has utterly erased from his nature, and joy he has never known. He has an ambition, bitter and burning. It is to rise to such an eminence that no one can ever again humiliate him. Not to rule but to be the secret ruler, pulling the strings of puppets created by his brains. Already some of them are talking his language—though they have never met him.

>There he sits: he talks awkwardly rather than glibly; he is courteous. He commands a distant and cold respect. But he is a very dangerous man. Were he primitive and brutal he would be a criminal—a murderer. But he is subtle and cruel. He would rise high in a Nazi regime. It would need men just like him—intellectual and ruthless. But Mr. C is not a born Nazi. He is the product of a democracy hypocritically preaching social equality and practicing a carelessly brutal snobbery. He is a sensitive, gifted man who has been humiliated into nihilism. He would laugh to see heads roll.

>I think young D over there is the only born Nazi in the room. Young D is the spoiled only son of a doting mother. He has never been crossed in his life. He spends his time at the game of seeing what he can get away with. He is constantly arrested for speeding and his mother pays the fines. He has been ruthless toward two wives and his mother pays the alimony. His life is spent in sensation-seeking and theatricality. He is utterly inconsiderate of everybody. He is very good-looking, in a vacuous, cavalier way, and inordinately vain. He would certainly fancy himself in a uniform that gave him a chance to swagger and lord it over others.

>Mrs. E would go Nazi as sure as you are born. That statement surprises you? Mrs. E seems so sweet, so clinging, so cowed. She is. She is a masochist. She is married to a man who never ceases to humiliate her, to lord it over her, to treat her with less consideration than he does his dogs. He is a prominent scientist, and Mrs. E, who married him very young, has persuaded herself that he is a genius, and that there is something of superior womanliness in her utter lack of pride, in her doglike devotion. She speaks disapprovingly of other “masculine” or insufficiently devoted wives. Her husband, however, is bored to death with her. He neglects her completely and she is looking for someone else before whom to pour her ecstatic self-abasement. She will titillate with pleased excitement to the first popular hero who proclaims the basic subordination of women.

>On the other hand, Mrs. F would never go Nazi. She is the most popular woman in the room, handsome, gay, witty, and full of the warmest emotion. She was a popular actress ten years ago; married very happily; promptly had four children in a row; has a charming house, is not rich but has no money cares, has never cut herself off from her own happy-go-lucky profession, and is full of sound health and sound common sense. All men try to make love to her; she laughs at them all, and her husband is amused. She has stood on her own feet since she was a child, she has enormously helped her husband’s career (he is a lawyer), she would ornament any drawing-room in any capital, and she is as American as ice cream and cake.

>II

>How about the butler who is passing the drinks? I look at James with amused eyes. James is safe. James has been butler to the ‘ighest aristocracy, considers all Nazis parvenus and communists, and has a very good sense for “people of quality.” He serves the quiet editor with that friendly air of equality which good servants always show toward those they consider good enough to serve, and he serves the horsy gent stiffly and coldly.

>Bill, the grandson of the chauffeur, is helping serve to-night. He is a product of a Bronx public school and high school, and works at night like this to help himself through City College, where he is studying engineering. He is a “proletarian,” though you’d never guess it if you saw him without that white coat. He plays a crack game of tennis—has been a tennis tutor in summer resorts—swims superbly, gets straight A’s in his classes, and thinks America is okay and don’t let anybody say it isn’t. He had a brief period of Youth Congress communism, but it was like the measles. He was not taken in the draft because his eyes are not good enough, but he wants to design airplanes, “like Sikorsky.” He thinks Lindbergh is “just another pilot with a build-up and a rich wife” and that he is “always talking down America, like how we couldn’t lick Hitler if we wanted to.” At this point Bill snorts.

>Mr. G is a very intellectual young man who was an infant prodigy. He has been concerned with general ideas since the age of ten and has one of those minds that can scintillatingly rationalize everything. I have known him for ten years and in that time have heard him enthusiastically explain Marx, social credit, technocracy, Keynesian economics, Chestertonian distributism, and everything else one can imagine. Mr. G will never be a Nazi, because he will never be anything. His brain operates quite apart from the rest of his apparatus. He will certainly be able, however, fully to explain and apologize for Nazism if it ever comes along. But Mr. G is always a “deviationist.” When he played with communism he was a Trotskyist; when he talked of Keynes it was to suggest improvement; Chesterton’s economic ideas were all right but he was too bound to Catholic philosophy. So we may be sure that Mr. G would be a Nazi with purse-lipped qualifications. He would certainly be purged.

>H is an historian and biographer. He is American of Dutch ancestry born and reared in the Middle West. He has been in love with America all his life. He can recite whole chapters of Thoreau and volumes of American poetry, from Emerson to Steve Benet. He knows Jefferson’s letters, Hamilton’s papers, Lincoln’s speeches. He is a collector of early American furniture, lives in New England, runs a farm for a hobby and doesn’t lose much money on it, and loathes parties like this one. He has a ribald and manly sense of humor, is unconventional and lost a college professorship because of a love affair. Afterward he married the lady and has lived happily ever afterward as the wages of sin.

>H has never doubted his own authentic Americanism for one instant. This is his country, and he knows it from Acadia to Zenith. His ancestors fought in the Revolutionary War and in all the wars since. He is certainly an intellectual, but an intellectual smelling slightly of cow barns and damp tweeds. He is the most good-natured and genial man alive, but if anyone ever tries to make this country over into an imitation of Hitler’s, Mussolini’s, or Petain’s systems H will grab a gun and fight. Though H’s liberalism will not permit him to say it, it is his secret conviction that nobody whose ancestors have not been in this country since before the Civil War really understands America or would really fight for it against Nazism or any other foreign ism in a showdown.

>But H is wrong. There is one other person in the room who would fight alongside H and he is not even an American citizen. He is a young German emigre, whom I brought along to the party. The people in the room look at him rather askance because he is so Germanic, so very blond-haired, so very blue-eyed, so tanned that somehow you expect him to be wearing shorts. He looks like the model of a Nazi. His English is flawed—he learned it only five years ago. He comes from an old East Prussian family; he was a member of the post-war Youth Movement and afterward of the Republican “Reichsbanner.” All his German friends went Nazi—without exception. He hiked to Switzerland penniless, there pursued his studies in New Testament Greek, sat under the great Protestant theologian, Karl Barth, came to America through the assistance of an American friend whom he had met in a university, got a job teaching the classics in a fashionable private school; quit, and is working now in an airplane factory—working on the night shift to make planes to send to Britain to defeat Germany. He has devoured volumes of American history, knows Whitman by heart, wonders why so few Americans have ever really read the Federalist papers, believes in the United States of Europe, the Union of the English-speaking world, and the coming democratic revolution all over the earth. He believes that America is the country of Creative Evolution once it shakes off its middle-class complacency, its bureaucratized industry, its tentacle-like and spreading government, and sets itself innerly free.

>The people in the room think he is not an American, but he is more American than almost any of them. He has discovered America and his spirit is the spirit of the pioneers. He is furious with America because it does not realize its strength and beauty and power. He talks about the workmen in the factory where he is employed. . . . He took the job “in order to understand the real America.” He thinks the men are wonderful. “Why don’t you American intellectuals ever get to them; talk to them?”

>I grin bitterly to myself, thinking that if we ever got into war with the Nazis he would probably be interned, while Mr. B and Mr. G and Mrs. E would be spreading defeatism at all such parties as this one. “Of course I don’t like Hitler but . . .”

>Mr. J over there is a Jew. Mr. J is a very important man. He is immensely rich—he has made a fortune through a dozen directorates in various companies, through a fabulous marriage, through a speculative flair, and through a native gift for money and a native love of power. He is intelligent and arrogant. He seldom associates with Jews. He deplores any mention of the “Jewish question.” He believes that Hitler “should not be judged from the standpoint of anti-Semitism.” He thinks that “the Jews should be reserved on all political questions.” He considers Roosevelt “an enemy of business.” He thinks “It was a serious blow to the Jews that Frankfurter should have been appointed to the Supreme Court.”

>The saturnine Mr. C—the real Nazi in the room—engages him in a flatteringly attentive conversation. Mr. J agrees with Mr. C wholly. Mr. J is definitely attracted by Mr. C. He goes out of his way to ask his name—they have never met before. “A very intelligent man.”

>Mr. K contemplates the scene with a sad humor in his expressive eyes. Mr. K is also a Jew. Mr. K is a Jew from the South. He speaks with a Southern drawl. He tells inimitable stories. Ten years ago he owned a very successful business that he had built up from scratch. He sold it for a handsome price, settled his indigent relatives in business, and now enjoys an income for himself of about fifty dollars a week. At forty he began to write articles about odd and out-of-the-way places in American life. A bachelor, and a sad man who makes everybody laugh, he travels continually, knows America from a thousand different facets, and loves it in a quiet, deep, unostentatious way. He is a great friend of H, the biographer. Like H, his ancestors have been in this country since long before the Civil War. He is attracted to the young German. By and by they are together in the drawing-room. The impeccable gentleman of New England, the country-man—intellectual of the Middle West, the happy woman whom the gods love, the young German, the quiet, poised Jew from the South. And over on the other side are the others.

>Mr. L has just come in. Mr. L is a lion these days. My hostess was all of a dither when she told me on the telephone, “ . . . and L is coming. You know it’s dreadfully hard to get him.” L is a very powerful labor leader. “My dear, he is a man of the people, but really fascinating.“ L is a man of the people and just exactly as fascinating as my horsy, bank vice-president, on-the-make acquaintance over there, and for the same reasons and in the same way. L makes speeches about the “third of the nation,” and L has made a darned good thing for himself out of championing the oppressed. He has the best car of anyone in this room; salary means nothing to him because he lives on an expense account. He agrees with the very largest and most powerful industrialists in the country that it is the business of the strong to boss the weak, and he has made collective bargaining into a legal compulsion to appoint him or his henchmen as “labor’s” agents, with the power to tax pay envelopes and do what they please with the money. L is the strongest natural-born Nazi in this room. Mr. B regards him with contempt tempered by hatred. Mr. B will use him. L is already parroting B’s speeches. He has the brains of Neanderthal man, but he has an infallible instinct for power. In private conversation he denounces the Jews as “parasites.” No one has ever asked him what are the creative functions of a highly paid agent, who takes a percentage off the labor of millions of men, and distributes it where and as it may add to his own political power.

>III

>It’s fun—a macabre sort of fun—this parlor game of “Who Goes Nazi?” And it simplifies things—asking the question in regard to specific personalities.

>Kind, good, happy, gentlemanly, secure people never go Nazi. They may be the gentle philosopher whose name is in the Blue Book, or Bill from City College to whom democracy gave a chance to design airplanes—you’ll never make Nazis out of them. But the frustrated and humiliated intellectual, the rich and scared speculator, the spoiled son, the labor tyrant, the fellow who has achieved success by smelling out the wind of success—they would all go Nazi in a crisis.

>Believe me, nice people don’t go Nazi. Their race, color, creed, or social condition is not the criterion. It is something in them.

>Those who haven’t anything in them to tell them what they like and what they don’t—whether it is breeding, or happiness, or wisdom, or a code, however old-fashioned or however modern, go Nazi. It’s an amusing game. Try it at the next big party you go to.

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u/Same-Reserve-1695 — 2 months ago
▲ 27 r/PitchSideDrama+1 crossposts

10 Mögliche Trainer für die Nationalelf bei Spiegel Online

Artikel ist hinter der Paywall, aber ich fasse mal zusammen. Genannt werden als Möglichkeiten:

Jürgen Klopp, Pep Guardiola, Ralf Ragnick, Christian Streich, Fabian Hürzeler, Sandro Wagner, Joachim Löw, Xavier Hernández i Creus, Roger Schmidt, Julian Schuster.

Manche der Nennungen sind wohl nicht so ernst gemeint und man wollte knackige 10 Namen haben. Der Artikel gibt auch die Wahrscheinlichkeit die man möglich hält.

90% - Klopp

15% - Ragnick, Streich,

10% - Wagner, Schmidt, Hoeneß, Schuster,

5% - Guardiola

2% - Xavi,

0% - Löw, Hürzeler,

u/Odd-Serve-8894 — 2 months ago
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Essen - 12.06.26 - 18:00 Uhr: Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Am Freitag wollen die Rechtsextremisten von "die Heimat" wieder einmal in Essen-Kray demonstrieren. Essen stellt sich quer ruft zur Gegendemonstration auf:

https://preview.redd.it/qgkyxqf8te6h1.png?width=1024&format=png&auto=webp&s=a54e57d8e6f62b2bc9990272bf869bb23904ff5a

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u/Same-Reserve-1695 — 2 months ago