r/Philosophie_DE

Das Tauschgeschäft

Ich habe eine Frage in bitte um begründete Stellungnahme.

Nehmen wir mal an ich gehe in einen Laden. Der Verkäufer bietet mir einen Armband für 12€ an. Ich lege ihn einen Karton auf den Tresen und mache ihm ein Angebot. Ich trade meine 12€ gegen diese mystery box. In der mystery Box können bis zu 500€ drin sein ... Vielleicht aber auch nichts.

Der verkäufer überlegt kurz und sagt. Nein, ich will weiterhin die 12€ und verzichte auf den Karton.

Am Ende wird bezahlt und aufgelöst - es waren im Karton die 500€ drin.

Kann man trotzdem behaupten, dass der Mann gewettet hat.

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u/BasilInside7457 — 2 days ago

Frage zu Hegels Syntagma: "nicht ..., sondern ebensosehr". Was könnte das bedeuten?

Hegel schreibt in der Vorrede zur "Phänomenologie des Geistes" (Absatz 17):

"Es kommt nach meiner Einsicht [...] alles darauf an, das Wahre nicht als Substanz, sondern ebensosehr als Subjekt aufzufassen und auszudrücken."

(Zitiert nach Suhrkamps TWA; in den GW steht "kömmt" und "eben so sehr" - das scheint mir aber keinen Unterschied zu machen)

Wenn man voraussetzt, dass es sich nicht um einen Druckfehler handelt und also Hegel das ausdrücklich so geschrieben hat, was soll dann damit ausgesagt werden?

Hegel kann das doch eigentlich nicht als ein 'nicht-nur-sondern-auch' gemeint haben, also wie: "nicht nur als Substanz, sondern ebensosehr", sonst hätte er das "nur" ja setzen können.

Das aber scheinen viele Interpreten zu meinen, die ein "nur" oder Ähnliches kommentarlos ergänzen.

Könnte das ein Schwabizismus für ein 'nicht-nur-sondern-auch' sein?

Was könnte man dann aber meinen, wenn man sagt "nicht, sondern ebensosehr"

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u/Nice_Maintenance8637 — 4 days ago

Die Möglichkeit des Suizid als etwas positives

Hi

Selbstmord wird ja heufig tabuisiert und tot geschwiegen. Man könnte aber die Option des Selbstmordes ja auch positiv sehen. Das man even nicht leben muss und wenn alles scheitert man nicht mit den negativen Konsequenzen bis zum ende leben muss.

Wie seht ihr das und gibt es philosophen die das feld in diese richtung beackern?

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u/Caliboros — 4 days ago

Welche Wahrheit über das Leben und die Realität ist wirklich sicher?

Wenn ihr alles infrage stellen würdet: Was wissen wir eigentlich wirklich über das Leben und die Realität? Nicht, was wir glauben, hoffen oder was uns gelehrt wurde, sondern was wir tatsächlich mit Sicherheit wissen können. Was bleibt übrig, von dem ihr wirklich sicher seid?

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u/Hankbigmeat — 4 days ago
▲ 13 r/Philosophie_DE+5 crossposts

Visual Thinking as Design Practice

We often think of design as a discipline that communicates ideas. But what if its primary role is something else entirely?

In this article, I argue that design is not simply about creating products, interfaces, or visual identities. Drawing on thinkers such as Alexander Gottlieb Baumgarten, Plato, Donald Schön, Nigel Cross, Richard Buchanan, and Rudolf Arnheim, I explore the idea that design is a distinct way of producing knowledge.

Through the work of Christoph Niemann and Kelli Anderson, I examine how visual thinking can reshape perception, generate new meanings, and make complex relationships visible. Rather than treating images as illustrations of existing ideas, I suggest that they can become cognitive tools that actively shape the way we understand the world.

I’d be interested to hear your thoughts: Can design generate knowledge, or is it ultimately “just” a medium for communicating ideas?

shifts.design
u/tinoschwanemann — 3 days ago

Ein Gedanke zur Schuldfrage

ich hab mir in letzter Zeit ein paar Gedanken zur Schuldfrage in der Ethik gemacht und würde meine These hier gerne mal zur Diskussion stellen.

Ich suche absichtlich nach ein paar Leuten, die meine Argumente auf Herz und Nieren prüfen und mir die Schwachstellen zeigen.

Meine Grundidee ist: Moralische Schuld gibt es nur im Moment der Handlung. Man misst die Schuldfrage an der Verantwortung, die man in Anbetracht seiner eigenen Vernunft übernimmt. Daran bemisst sich die Moral der Tat. Die tatsächlichen Folgen sind für die eigentliche Schuldfrage komplett egal, weil man sie eh nicht beeinflussen kann.

Dafür trenne ich strikt zwischen individueller Moral und gesellschaftlicher Stabilität (also dem Rechtssystem). Die Bewertung anhand von Folgen dient eigentlich nur der gesellschaftlichen Stabilität und der Genugtuung.

Ich habe das für mich an drei Beispielen durchgedacht:

Beispiel 1 (Der Pfeilschuss): Wenn ich blind einen Pfeil in einen Wald schieße, ist die Schuldfrage geklärt, sobald ich den Pfeil loslasse. Ich verletze hier meine Verantwortung und meine Vernunft, weil ich trotz des Risikos schieße. Ob der Pfeil danach im Dreck landet oder zufällig jemanden trifft, liegt nicht mehr in meiner Macht. Das Ergebnis ändert nichts mehr an der Schuld, die beim Schuss schon da war.

Beispiel 2 (Zwei betrunkene Fahrer): Fahrer A und Fahrer B fahren exakt gleich besoffen Auto. Sie verletzen beide genau gleich ihre Verantwortung und Vernunft. Fahrer A hat Glück, die Straße ist leer. Fahrer B hat Pech, ihm läuft ein Kind vors Auto. Für mich sind beide moralisch absolut gleich schuldig. Dass das Gesetz Fahrer B viel härter bestraft, ist eine reine Notwendigkeit für die gesellschaftliche Stabilität, aber kein moralisches Urteil. Sonst wäre Moral ja nur ein Glücksspiel.

Beispiel 3 (Der Attentäter): Ein Terrorist will ein Haus sprengen, weil er durch Gehirnwäsche felsenfest glaubt, er rettet damit die Welt. Er hatte nie die kognitive Chance, das überhaupt zu hinterfragen. Die Bombe zündet wegen eines technischen Fehlers nicht. Da er aus seiner Sicht im Einklang mit seiner Vernunft gehandelt hat, ist er moralisch nicht verwerflich. Es war für ihn außerhalb seiner Macht, es besser zu wissen. Wenn er allerdings Zweifel gehabt und diese ignoriert hätte, dann hätte er seine Verantwortung verletzt und wäre schuldig. Dass wir ihn wegsperren müssen, um uns zu schützen, ist eine gesellschaftliche und politische Frage, keine rein moralische.

Mein Fazit wäre: Wenn die Vernunft komplett aussetzt, gibt es gar keine Schuld mehr, weil die geistige Zurechnungsfähigkeit fehlt. Wenn sie da ist, zählt nur die Verantwortung im Angesicht dieser Vernunft beim Handeln, nicht der Zufall danach.

Wo liegt mein Denkfehler?

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u/Born-Lunch-4830 — 5 days ago

Deontologen behandeln oft keine echten Handlungen

Die Deontologie hat wie der Konsequentialismus die „Mittel“ oder „Folgen“ (nach- und vorangegangene Handlungsabschnitte) des angesprochenen Handlungsabschnittes auf ihre Regeln zu überprüfen, wenn sie den Anspruch haben will, tatsächlich die gesamten Handlungen zu analysieren.

Dies geschieht meiner Meinung nach meist nicht, wenn man beispielsweise den Abschuss eines von Terroristen gekaperten und auf eine riesige Menschenmenge zufliegenden Flugzeuges mit der Begründung der Menschenwürde der unschuldigen und hilflosen Passagiere ausschließt. Dabei wird meiner Ansicht nach der Teil der Handlung nicht berücksichtigt, in dem die Würde der Personen in der Menge durch deren ausgewählten Tod verletzt wird. Daraus muss nicht geschlossen werden, dass ein Abschuss gerechtfertigt ist (schließlich kann die Heiligkeit der Menschenwürde einen Vergleich verunmöglichen). Doch einen Abschuss für automatisch unmoralisch zu deklarieren ist meiner Ansicht nach ebenso unmöglich. Meines Erachtens läuft die Deontologie also häufig Gefahr anzunehmen, dass hinter unseren aus pragmatischen Gründen knappen Beschreibungen von Handlungen diese vollumfänglich stecken.

Was haltet ihr von dieser Argumentation? Kennt ihr ähnliche Ausführungen?

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u/Xaver_Leim — 5 days ago

Das Jetpilot-Paradoxon

Er gilt als Inbegriff der Menschlichen Fitness und Belastbarkeit. Trotzdem oder gerade deswegen wird er in einen spektakulären Kampf geschickt, den er auf Dauer nicht bestehen kann. Wieso wird dieser Diamantmensch geopfert, geschweige denn sein Schleudersitz funktioniert? Und vor allem warum er als erster? Auch noch als König der Lüfte!?! Ist das nicht eine menschliche Verschwendung / Tragödie? Warum muss es genau der Jetpilot sein, der einerseits opportun vor der Aufgabe zu sein scheint. Warum gibt es bei dieser Milchmädchenrechnung kein Bauernopfer? Wenn ich Schach spiele, Opfer ich doch auch nicht den König zuerst!?!

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u/Prah-Brah-K-Dah-Brah — 5 days ago

Sinnlose Ethik?

Gibt es einen universellen Sinn? Eine Pflicht zur Moral? Im Folgenden möchte ich dagegen sprachphilosophisch argumentieren.

Sinn besteht per Definition nur zwischen Handlungsabschnitten. Wenn wir also einen Handlungsabschnitt A (z.B. in einem Kartenspiel zu gewinnen) einleiten wollen, dann ergibt es Sinn Handlungsabschnitt B (z.B. die Karten mitzuzählen) umzusetzen, sofern dieser zu Handlungsabschnitt A führt. Da Handlungen aber per Definition alle Handlungsschritte umfassen (im Gegensatz zu ihren Beschreibungen, die meist kurz und auf den ersten Handlungsabschnitt beschränkt sind), kann es keinen universellen Sinn für unser Handeln geben.

Auf dieser Seite habe ich die Argumentation weiter aufgedrösselt: https://xaverleim.de/pages/philosophy/SinnloseEthik.html

Was haltet ihr von dieser Argumentation (bzw. Formulierung zum selben Ergebnis wurde schon öfters gekommen) und kennt ihr Artikel, die in eine ähnliche Richtung gehen?

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u/Xaver_Leim — 5 days ago

Hallo, ich versuche mich gerade in marxistische Philosophie einzulesen und komme beim Thema Idealismus nicht richtig weiter

Hallo, ich versuche mich gerade in marxistische Philosophie einzulesen und komme beim Thema Idealismus nicht richtig weiter

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u/Fantastic-Log-6566 — 7 days ago

Theologe beklagt "Bibelmissbrauch" in ethischen Debatten

In seinem neuen Buch „Die Bibel als Gefahr für die Ethik“ warnt Roth, der an der Mainzer Universität Systematische Theologie und Sozialethik lehrt, vor einem Missbrauch der Bibel. Dieser bestehe darin, in einer ethischen Argumentation den Bezug zur Bibel an die Stelle einer rationalen Argumentation zu setzen und damit die eigene Position für sakrosankt zu erklären und der Kritik zu entziehen. Bei Tagungen kirchlicher Synoden erlebe er immer wieder, wie selbst nüchterne Verwaltungsentscheidungen mit biblischen Zitaten theologisch unterfüttert und damit religiös überhöht würden. Eine Diskussion könne aber nicht dadurch entschieden werden, dass sich die Vertreter unterschiedlicher Meinungen die passenden Bibelstellen aufsagten.

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u/IntrepidWolverine517 — 7 days ago

Der Solipsismus und der Realismus

Der Solipsismus ist die radikale philosophische Deutung, wonach alle Dinge, die wir wahrnehmen, nur deshalb existieren, weil wir sie wahrnehmen. Das wahrnehmende Subjekt ist letztlich das Einzige, dessen Existenz dem Subjekte gewiß ist. Im Zusammenhang mit dieser Deutung stellt sich eine faszinierende Frage, nämlich: Welche Rolle spielt das Subjekt in diesem Weltbilde?

"Für den Augenblick ist sicher, dass man sein tiefstes eigenstes Wesen nicht selbst verstehen kann. Und es gilt auch wirklich: man wird, wenn man überhaupt verstanden wird, immer nur von anderen, nie von sich selbst verstanden."

- Otto Weininger

Wo liegt das Subjekt in seinem Weltbilde? Er ist kein Teil des Weltbildes. Er nimmt alles wahr, außer sich selbst. Er ähnt das Auge, das sich selbst nie betrachten kann. Das philosophische Subjekt (Oder das Ich) wird in der Realität nie gefunden. Ohne Eigentum oder Ort, es gleicht den Punkt mit null Dimensionen. Wenn das „Ich“ auf absolut nichts bezogen ist, verliert das Wort „mein“ die übliche Bedeutung. Im Alltage sagt man nur deshalb „Das ist mein Auto“, weil es andere Menschen gibt, die andere Autos besitzen. Das Wort „mein" sollte einen Gegensatz voraussetzen. Doch wenn es kein anderes „Ich“ oder „mein" gibt und das eigene „Ich“ oder „mein" bloß eine leere Grenze darstellt, muss man nicht mehr „Das ist meine Erlösung.“ sagen, denn man kann einfach sagen: „Das ist die Erlösung.“

Also, bei der äußersten logischen Grenze des Solipsismus gibt es kein „Ich" mehr. Wenn es kein „Ich" gibt, verschwindet auch die Möglichkeit, dass alles bloß im eigenen Kopfe des Solipsisten passiert. Die Welt bleibt lediglich ganz genau wie sie erscheint, und wie sie existiert. Der reine Solipsismus und der reine Realismus gleichen sich hier, in der engsten Beziehung möglich.

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u/Beautiful-Height-311 — 9 days ago

Werden kognitive Repräsentationsformen in der Erkenntnistheorie zu wenig berücksichtigt?

Ich habe mich in den letzten Monaten intensiver mit Kognitionswissenschaften beschäftigt und bin dabei immer wieder auf das Konzept kognitiver Repräsentationsformen gestoßen. Seitdem lässt mich eine Frage nicht mehr los: In welchem Maß bestimmt die Art, wie wir etwas repräsentieren, überhaupt erst das, was wir erkennen können?

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erscheinen mir einige sehr unterschiedliche Beispiele als Variationen desselben Problems.

Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit zwischen Ramanujan und Hardy. Ramanujan entwickelte zahlreiche mathematische Ergebnisse auf eine Weise, die für die damalige westliche Mathematik ungewöhnlich war. Viele seiner Resultate waren zunächst nicht in der etablierten Beweissprache formuliert. Erst durch Hardy und andere wurden sie rekonstruiert, formalisiert und in das bestehende mathematische System integriert. Mich interessiert daran weniger die historische Anekdote als die erkenntnistheoretische Frage: War das Wissen vorher weniger objektiv, oder lediglich in einer Repräsentationsform vorhanden, die innerhalb des damaligen Systems nicht vollständig zugänglich war? Erst durch die Arbeiten von Hardy wurde Ramanujans Zugang in eine für die westliche Mathematik anschlussfähige Form überführt; Hardy leistete damit die Übersetzungs- und Transferarbeit, die es ermöglicht, Ramanujans Ergebnisse heute in unserem formalen Repräsentationssystem zu nutzen.

Ein anderes Beispiel ist das Newton-Verfahren (Mathematik; Nullstellen-Bestimmung). Für viele Gleichungen können wir den Prozess der Annäherung an eine Lösung erstaunlich präzise beschreiben und numerisch berechnen, obwohl sich dieselbe Lösung nicht in einer einfachen geschlossenen Form ausdrücken lässt. Das wirkt fast ironisch. Wir verstehen den Weg zur Lösung oft besser als die Lösung in der Repräsentationsform, die wir intuitiv bevorzugen. Vielleicht liegt die Schwierigkeit also nicht ausschließlich im mathematischen Problem selbst, sondern auch in der Form, in der wir versuchen, es darzustellen.

Ein dritter Bereich sind für mich neurokognitive Unterschiede, etwa bei ADHS, Asperger-Autismus oder Diskalkulie. Ich meine damit ausdrücklich keine allgemeine Aussage über diese Erscheinungsformen. Mich interessiert vielmehr die Möglichkeit, dass unterschiedliche kognitive Profile auch unterschiedliche Schwerpunkte in der Repräsentation von Informationen mit sich bringen. Falls das zutrifft, wäre die Frage nicht nur, wie gut jemand etwas verarbeitet, sondern auch, auf welche Weise Informationen überhaupt strukturiert werden.

Daraus ergibt sich für mich eine allgemeinere Überlegung: Erkenntnis ist vielleicht weniger ein unmittelbarer Zugang zur Welt als ein Zugang über bestimmte Repräsentationsformen. Wenn das stimmt, dann könnten manche Erkenntnisgrenzen nicht allein Eigenschaften der Welt sein, sondern ebenso Eigenschaften unserer bevorzugten Darstellungsformen.

Deshalb frage ich mich inzwichen auch, wie stark die Philosophie selbst von ihren eigenen Repräsentationsformen geprägt ist. Die Erkenntnistheorie arbeitet überwiegend mit Sprache, Begriffen, Logik und formalen Rechtfertigungsstrukturen. Könnte es sein, dass dadurch bestimmte Formen des Erkennens bevorzugt werden, während andere zwar existieren, aber gar nicht als Erkenntnis erscheinen, weil sie sich nicht ohne Weiteres in diese Formen übersetzen lassen?

Ich behaupte nicht, dass das so ist. Mich interessiert vielmehr, ob diese Richtung in der Philosophie bereits diskutiert wird oder ob ich an irgendeiner Stelle einen grundlegenden Denkfehler mache.

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u/Visual-Control9453 — 9 days ago

War Heraklit (der Dunkle), der erste Pataphysiker?

Bin ich der einzige der in Heraklits Werk „Über die Natur“ sehr viele Pataphysische Ansätze sieht? Es wird oftmals behauptet dass er einfach nur Wirre und Unlogische Metaphysik betreibt, aber was wenn er eigentlich eine höhere/andere Onthologische Stufe betrachtet hat & der erste Pataphysiker war? Vor allem in Bezug auf den Humor in der Pataphysik nach Alfred Jerry

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u/mc_Pillager — 12 days ago