SHBG isn't reacting?!

Hey guys,

I need your advice please.

Before HRT my T was around 9,..ng (high) and my SHBG was 68nmol (High for a T-dominated System). After HRT (first Gels, then Injections with EV, every 3 days), my E is around 450pg/ml and my SHBG is still 68nmol, my T is lower than 0,20 ng (undetectable)

My question: WTH? my LH/FSH is also pretty low.

Thank you and have a good start of the week <3

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u/CarniByChoice — 2 days ago

Laser-Haarentfernung TUT WEEEEH

Liebe Community,

Ich hatte heute meine erste Laser-Sitzung mit Dioden-Laser für den Bart und das tat echt weh. Die Sitzung ging 20 min? aber es hat doll weh getan :( Davor wurde ich nicht gewarnt und irgendwie dachte ich, ich lebe mit dem Bartschatten weiter.

Ein paar Härchen sind noch am Ende der Sitzung rausgefallen, was erstmal erfreulich ist aber es tat weh.

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Ich hab immer Werbung von glücklich lächelnden Menschen bei der Behandlung überall gesehen und war vllt deshalb sehr überrascht von den Schmerzen😭

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u/CarniByChoice — 14 days ago

Womanhood !

Dear sweethearts,
I keep noticing how I unconsciously slip back into my old male shell. I notice it especially in the way I sit stiff and uncomfortable, or how I behave or speak in certain ways.

Deep inside, I’m a soft, kind, sweet, loving person who enjoys painting, looks at the world gently, and loves people and life. But somehow I feel “exposed” or “defenseless” when I allow that side of me to come through.

Since switching to injections, I’ve been doing much better mentally. My hunger cues are back in a healthy range, and I even enjoy going to the gym again from time to time. But this male shell I once needed to protect myself is still stubbornly hanging on.

Has anyone felt the same or is going through something similar? I’ll soon have my name and gender marker changed, and I hope that step will bring some relief.
How was it for you? How did you figure out what kind of woman you are, and did you develop any practices or ways that helped you?

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u/CarniByChoice — 15 days ago

Das Frau-Sein

Liebe Mäuse,
ich (MtF) merke immer wieder, wie ich unbewusst meine alte männliche Schale trage. Besonders daran, dass ich stramm und unbequem sitze oder mich auf bestimmte Weise verhalte und rede.

Tief in mir bin ich aber eine weiche, freundliche, süße, liebe Person, die gerne malt, freundlich schaut und die Welt, die Menschen und das Leben liebt. Doch irgendwie fühle ich mich „ausgeliefert“, wenn ich das zulasse.

Seit dem Umstieg auf Injektionen geht es mir mental viel besser. Mein Hungergefühl ist wieder im gesunden Rahmen, und ich gehe auch wieder gerne ab und zu ins Gym. Aber diese männliche Schale, die ich früher brauchte, um mich zu schützen und Stärke und Unnahbarkeit zu signalisieren, hält sich weiterhin hartnäckig.

Ging oder geht es jemandem ähnlich? Bei mir steht bald die Namens- und Geschlechtseintragsänderung an, und ich hoffe, dass dieser Schritt Erleichterung bringt.
Wie war es bei euch? Wie habt ihr herausgefunden, was für eine Frau ihr seid, und hattet ihr bestimmte Übungen oder Wege, die euch geholfen haben?

Liebe sonnige Grüße

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u/CarniByChoice — 15 days ago

Fass mich an, sagten

Mein Bein, denn ich habe mir heute die Beine rasiert.

Dreizehn Wochen HRT, und meine Haut fühlt sich unwirklich an — weich wie nie.

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Schön,

aber auch beängstigend.

Ich mochte es,

aber es fühlte sich an, als würde ich aus mir herausgleiten.

Ich musste mich regulieren. Hatte einen Essanfall.

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Ich dachte: Was war das. Oh Gott, heißt das, ich bin nicht trans.

Dann wieder Atem.

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Ich fasse meine Beine an. Weich. Zu weich fast. Ich vergesse sie, wenn die Haare mir kein Signal mehr geben. Es ist schön. Vielleicht Flow. Vielleicht Dissoziation. Irgendwas dazwischen.

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Ich fasse nochmal hin.

Dann an die Arme — auch rasiert.

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Und dann kam eine Erinnerung: Pubertät, Beine rasiert, versteckt, aus Angst, jemand könnte die Weichheit sehen und „Mädchen“ denken. Noch eine Erinnerung: den kleinen Schnurrbart rasiert, weil er mich ekelte, beschämt worden, mich ohne mehr gemocht.

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Fünfzehn, sechzehn Jahre her. Der Körper hält länger fest als man glaubt.

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Und jetzt. Gefällt mir die Weichheit. Wahrscheinlich ja. Aber was ist mit meinem harten Schild, der taffen Frau, die ich sein musste. Ich fühle mich nackt. Ausgeliefert. Und seltsam anwesend.

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u/CarniByChoice — 24 days ago

"Touch me" said

My legs, cause I shaved my legs today.

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Thirteen weeks on HRT, and my skin feels unreal — soft in a way I’ve never known on my legs. Beautiful, but also frightening. I liked it, but it felt like slipping out of myself. I had to regulate. I ended up binge eating.

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I kept thinking:

What was that. Oh God, does this mean I’m not trans.

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Then I breathed again.

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I touched my legs.

Soft.

Too soft.

I forget they exist when the hair isn’t there to remind me. It’s nice. Maybe flow. Maybe dissociation. Something in between.

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I touched them,

again.

Then my arms — shaved too.

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And then a memory rose:

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puberty, shaving my legs, hiding them, afraid someone would see softness and think “girl.” Another memory: shaving my little mustache because it disgusted me, getting shamed for it, liking myself more without it.

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Fifteen, sixteen years ago. The body remembers longer than I thought.

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So now. Do I like the softness. Probably yes. But what about my hard shell, the tough woman I built to survive. I feel naked. Exposed. Present in a way that scares me and fits me at the same time.

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u/CarniByChoice — 24 days ago

Hör mir zuu: DU BIST VALIDE! Scheiß auf die Psychatrie 🏳️‍⚧️

Hi zusammen,

ich habe mich in letzter Zeit viel mit Psychologie, alten Theorien und der Frage beschäftigt, woher Geschlechtsidentität eigentlich kommt. Und dabei ist mir etwas klar geworden, das ich heute einfach mal hierlassen muss, weil es verdammt wichtig ist. Und weil ich heute in den Genuss einer weiteren Psychoanalytikerin kam, weswegen sei folgendes gesagt:

Egal ob auf Reddit, in den Medien oder bei dämlichen Diskussionen am Familientisch: Ständig versuchen Leute zu „erklären“, warum wir trans sind. Die einen kommen mit Biologie, die anderen mit Genetik, und manche graben sogar uralte psychoanalytische Theorien von Freud aus und behaupten, es läge an der Erziehung oder daran, wie wir als Kleinkind zu unseren Eltern standen.

Aber wisst ihr was? Es ist völlig egal.

Selbst wenn man rein hypothetisch annimmt, dass diese alten psychologischen Theorien stimmen würden – selbst wenn unsere Identität das Ergebnis von irgendwelchen unbewussten Kindheitsprozessen, Bindungen oder familiären Konstellationen wäre: Das macht deine Identität kein Stück weniger echt, weniger richtig oder weniger valide.

In der Philosophie gibt es einen Begriff dafür: den genetischen Fehlschluss. Das bedeutet einfach, dass die Entstehungsgeschichte von etwas absolut gar nichts über seinen heutigen Wert aussagt.

Denkt mal drüber nach: JEDER Mensch ist das Produkt seiner Vergangenheit, seiner Gene und seiner Erfahrungen. Die Identität von Cis-Menschen ist genauso durch ihre Kindheit und ihre Umwelt geformt worden. Niemand hat eine „natürlichere“ Psyche als ein anderer.

Wenn du in den Spiegel schaust und weißt, wer du bist; wenn dein Inneres dir sagt, welches dein richtiges Geschlecht ist – dann ist das deine Realität. Es ist dein echter, tiefer Wesenskern. Es ist keine Phase, kein Fehler im System und kein „falsches Abbiegen“ in der Kindheit.

Lass dir von niemandem einreden, du müsstest deine Existenz biologisch oder psychologisch beweisen, um Akzeptanz zu verdienen. Du musst nicht erst eine wissenschaftliche Abhandlung vorlegen, um das Recht zu haben, als du selbst zu leben.

Du bist hier. Deine Gefühle sind echt. Dein Erleben ist real. Und du bist genau so, wie du bist, absolut richtig und valide. 🏳️‍⚧️

Fühlt euch gedrückt, scheiß auf die psycharie, wir sind die trans sind und wissen was das heißt ✊🏼🏳️‍⚧️🏳️‍⚧️

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Wie kann das sein?

Ihr Lieben,

Ich hab keine Ahnung, was bei PsychoAnlytiker*innen abgeht. Hatte heute ein Erstgespräch bei einer Anlytikerin gehabt und sie hat indirekt durch die Blumen zu Verstehen gegeben, dass sie bei Verdacht auf Trauma keine Begleitung zwecks Zustimmung/Gutachten für die GaOP machen will, da diese Menschen eher Versorgungung "ganz viel Versorgung" Zitatsende brauchen anstelle von Transition.

Was hättet ihr ihr entgegnet? Ich war wieder sprachlos weil ich mich in meiner Transidentität nicht anerkannt gesehen hab Und weil diese pathologisierte. Es war nur ein Erstgespräch aber die zweite Analytikerin, die Transition gegenüber allgemein mega skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.

Also, was denkt ihr?

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u/CarniByChoice — 1 month ago

What's happening? I need your thoughts please &lt;3

Hey everyone,

I’ve been on HRT (MTF) for 3 months now, and it feels like I’m discovering myself in a completely new way - maybe even for the first time. Sometimes it’s so intense that I can hardly believe it, and it gets a bit overwhelming.

When I first started transitioning (I'm 32), I thought I had to present as a princess‑type woman right away. I bought makeup and very feminine clothes, but I never really felt comfortable in them. When I discovered the term butch, it was such a relief. It feels like the pieces of my life are finally falling into place.

Before HRT, I assumed I was gay, even though gay men rarely attracted me and my libido was basically inactive. Since starting HRT, that has changed - I’m still attracted to heterosexual men sexually, but romantically I’m drawn more toward women. I’ve been watching videos by lesbian activist women, and somehow I see myself reflected in them. I feel so connected to that community that it’s like I’ve never truly known myself before. I feel connected to those people as humans first of all. It’s like, “they’re like me - I can read their emotions and empathize with them so much more easily than with men.” This is completely new for me, because I’ve felt disconnected from people for most of my life.

Has anyone else experienced something similar and can relate? :)

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Can you relate?

Hey everyone,

I’ve been on HRT (MTF) for 3 months now, and it feels like I’m discovering myself in a completely new way - maybe even for the first time. Sometimes it’s so intense that I can hardly believe it, and it gets a bit overwhelming.

When I first started transitioning (I'm 32), I thought I had to present as a princess‑type woman right away. I bought makeup and very feminine clothes, but I never really felt comfortable in them. When I discovered the term butch, it was such a relief. It feels like the pieces of my life are finally falling into place.

Before HRT, I assumed I was gay, even though gay men rarely attracted me and my libido was basically inactive. Since starting HRT, that has changed — I’m still attracted to heterosexual men sexually, but romantically I’m drawn more toward women. I’ve been watching videos by lesbian activist women, and somehow I see myself reflected in them. I feel so connected to that community that it’s like I’ve never truly known myself before.

Has anyone else experienced something similar and can relate? I feel so overwehlmed sometimes <3

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Excuuuuuuse meeee?

I wanted to go for a walk today and noticed that my breast growth / nipples were visible under my shirt. And suddenly I caught myself thinking about hiding them.
Since I’m questioning basically everything in the world right now, I was confused: why am I stressing about these little girlies at all. Why should I care what people think. Why should I worry about making sure no one sees them.

They’re part of me. I’m a woman in the middle of her transition. And honestly? I looooooooooooove how they look under my shirt. I even feel pretty sexy with them.

So here’s my question to everyone:
Why should we do something just because cis women have been pressured for so long that wearing a bra became automatic, just so others don’t think anything “inappropriate”.
If someone is bothered, they can look away. And if someone likes it? well, they can have my number :D What do you think?

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Sorry, aber häää??

Ich wollte heute spazieren gehen und habe unter meinem Shirt gemerkt, wie mein Brustansatz bzw. meine Nippel sichtbar sind. Und plötzlich ertappte ich mich dabei, wie ich darüber nachdachte, sie zu verstecken.
Da ich gerade sowieso alles in der Welt hinterfrage, hat mich das irritiert: Warum stresse ich mich wegen meiner kleinen Girlies überhaupt? Was geht es mich an, was andere darüber denken? Warum sollte ich mich jetzt damit belasten, dass niemand sie sehen darf?

Sie gehören zu mir. Ich bin eine Frau mitten in ihrer Transition. Und ganz ehrlich? Ich lieeeebe, wie sie unter dem Shirt aussehen. Ich fühle mich sogar richtig säääääääxy damit.

Also meine Frage an alle:
Warum sollten wir etwas tun, nur weil Cis-Frauen so lange unterdrückt wurden, dass der BH zum Automatismus wurde, damit andere bloß nichts „Falsches“ denken.
Wenn es jemanden stört, kann die Person wegschauen. Und wem es gefällt? nun ja, meine Nummer können sie haben :D

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Honeeeeeeeeey!

We spent years and years hiding ourselves. And after we finally found who we are? We still try to make everyone accept us as cis.
Honey, I’m trans and “trans” stands for the biggest battle anyone has ever won.
A battle against myself, a life lived in fog.
A fight against norms and pressure, against expectations and medical gatekeeping.

If I’ve made it this far, if I’ve managed to walk this path at all, then the very first thing I’m done with is worrying about whether I’m “woman enough” for you.

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Honeeeeeeeeeeeey!

Wir haben Jahre um Jahre damit verbracht, uns zu verstecken. Und nachdem wir endlich gefunden haben, wer wir sind? Versuchen wir immer noch, uns von allen als cis akzeptieren zu lassen.
Honey, ich bin trans und „trans“ steht für den größten Kampf, den ein Mensch je gewonnen hat.
Ein Kampf gegen mich selbst, ein Leben im Nebel.
Ein Kampf gegen Normen und Zwänge, gegen Druck und medizinisches Gatekeeping.

Wenn ich es so weit geschafft habe, diesen Weg überhaupt zu gehen, dann ist das Erste, worauf ich verzichte, mir weiterhin Gedanken darüber zu machen, ob ich für dich Frau genug bin.

EDIT: Siehe Zusatz-Kommentar zur Präzisierung u.s. <3

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u/CarniByChoice — 1 month ago
▲ 12 r/MtF

Honeeeey!

We spent years and years hiding ourselves. And after we finally found who we are? We still try to make everyone accept us as cis.
Honey, I’m trans and “trans” stands for the biggest battle anyone has ever won.
A battle against myself, a life lived in fog.
A fight against norms and pressure, against expectations and medical gatekeeping.

If I’ve made it this far, if I’ve managed to walk this path at all, then the very first thing I’m done with is worrying about whether I’m “woman enough” for you.

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Honey

We spent years and years hiding ourselves. And after we finally found who we are? We still try to make everyone accept us as cis.
Honey, I’m trans and “trans” stands for the biggest battle anyone has ever won.
A battle against myself, a life lived in fog.
A fight against norms and pressure, against expectations and medical gatekeeping.

If I’ve made it this far, if I’ve managed to walk this path at all, then the very first thing I’m done with is worrying about whether I’m “woman enough” for you.

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Therapeuty hält nix von HRT

Edit: und er sagte, dass MTFs durch Transition ihren Frieden mit der Mutter finden wollen, die in ihnen ein Mädchen sah und wünschte!!

Hey ihr Lieben,

mein Therapeut vertritt leider sehr veraltete und fachlich nicht haltbare Ansichten. Er meint, Transgender‑Sein sei Ausdruck ungelöster Konflikte mit der Mutter, und HRT seien „Suchtstoffe“, die man konsumiert, um sich abzulenken. Dasselbe sagt er auch über Antidepressiva.
Als einzigen „validen“ Grund für eine Transition akzeptiert er angebliche Auffälligkeiten auf der Chromosomenebene – und behauptet gleichzeitig, das komme viel zu selten vor, um die Anzahl der Transitionen zu erklären. Daraus leitet er ab, dass die meisten Menschen „wegen anderer psychischer Probleme“ transitionieren und Hormone unbewusst wie Suchtmittel nutzen.
Dass viele Transmenschen sich nach körperlichen Veränderungen wohler fühlen, erklärt er als Verdrängung und als „Preis dafür, dass man sich auf Hormone gut fühlt und seinen eigentlichen Problemen, besonders in der Mutter‑Kind‑Beziehung, nicht begegnet“.

Was würdet ihr ihm entgegnen? Ich bin überfordert.

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u/CarniByChoice — 1 month ago

Sadness about lost years- I need your advice please!

the first weeks after getting my indication and the initial “honeymoon glow” are fading, and I’m becoming more aware of what it truly means that I am trans. The dimension of it is becoming clearer, and I feel a deep grief for what has been — or for what dysphoria has kept from me all these years. The joy and excitement for what lies ahead are definitely there. But the grief for what came before is getting louder.

I’m grateful to finally feel secure enough to experience this grief at all. Because even with HRT, I kept having moments where I wondered whether I might not actually be trans. Just the usual self‑doubt. But as certainty grows, grief arrives with it.

To those of you who are already far along in your transition or have completed it: How do you deal with this grief?
I feel like I’m gaining a better sense of my own mind, but I don’t know how to process this sadness. My therapist is also on vacation for the next two weeks.

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u/CarniByChoice — 2 months ago

Wohin?

Liebe Community,

die ersten Wochen nach der Indikation und der anfängliche „Flitterwochen‑Glow“ lassen langsam nach. Die letzten 4 Monate, davon 9 Wochen HRT waren nur Orga, Termine, Anträge, sich informieren etc.

Immer deutlicher wird für mich, was es wirklich bedeutet, trans zu sein. Die Dimension davon wird klarer, und ich spüre eine tiefe Trauer über das, was bisher war – oder was mir durch die Dysphorie all die Jahre verwehrt geblieben ist. Die Vorfreude auf das, was kommt, ist definitiv da. Aber gleichzeitig wird die Trauer über das Vergangene lauter.

Ich bin dankbar, inzwischen genug Sicherheit zu haben, um diese Trauer überhaupt fühlen zu können. Denn trotz HRT hatte ich immer wieder Momente, in denen ich mich fragte, ob ich vielleicht doch nicht trans sei. Typische Selbstzweifel eben. Aber mit der wachsenden Gewissheit kommt auch die Trauer.

An diejenigen unter euch, die ihre Transition bereits hinter sich haben oder weit fortgeschritten sind: Wie geht ihr mit dieser Trauer um?
Ich habe das Gefühl, dass ich ein besseres Gespür für mein eigenes Denken bekomme, aber ich weiß nicht, wie ich diese Trauer verarbeiten soll. Meine Therapeutin ist außerdem in den nächsten zwei Wochen im Urlaub.

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u/CarniByChoice — 2 months ago