▲ 209 r/sparen+4 crossposts

Phänomen: "Russlanddeutsche Spätaussiedler" wieso sind sie so wohlhabend?

Ich habe einige Russlanddeutsche Spätaussiedler in meinem fernen Bekanntenkreis.

Was mir immer wieder auffällt bzw. was alle gemeinsam haben:

- In den 90er als Jugendliche nach Deutschland gekommen

- Die haben relativ jung geheiratet und Kinder bekommen

- Einfache Jobs (Handwerk, Baugewerbe, Lager, Fließband)

- Fast alle haben (mind.) ein Haus (meist schon mit Mitte 40 abbezahlt) WIE??

- Schickes Auto (BMW, Audi)

- Viele (mehrmals im Jahr) Urlaube (zwar meistens "nur" Türkei, Tschechien, Kroatien, Bulgarien)

Wie ist das möglich? Erbe/Schenkung aus vorherigen Generationen gibt es in den Fällen ja auch nicht.

Was machen die anders? Wie haben die sich innerhalb von 30 Jahren und einer Generation aus dem Nix in die Oberschicht katapultiert?

EDIT: Zu den ganzen Behauptungen hier, bezüglich zinslosen Darlehen für Immobilien, konnte ich online kein Beweis finden. Bitte fügt eine Quelle hinzu wenn ihr sowas behauptet. Leistungen-aussiedler.pdf

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u/Frequent-Eye9041 — 10 days ago
▲ 246 r/Sozialstaat+1 crossposts

Albert Stegemann (CDU): »Wer vorsorgt – mit privater Pflegezusatzversicherung, Aktiensparen oder Wohneigentum –, übernimmt Verantwortung für den Pflegefall.«

Perfekt, gut zu wissen.

Also sorge ich nicht vor.

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u/Frequent-Eye9041 — 12 days ago
▲ 51 r/Sozialstaat+3 crossposts

Geplante Änderung zur Pflegefinanzierung durch Eigenheim - Was genau soll sich ändern? Versteht das jemand?

Pflegekosten: Union will Eigenheim stärker für Pflegefinanzierung nutzen - DER SPIEGEL

Ist völlig Wertungsfrei, versuche es nur zu verstehen

Aktuell ist es doch so:

Beispiel: Familie mit abbezahltem Eigenheim, Vater hat schweren Unfall und muss in ein Pflegeheim. Den Eigenanteil für das Pflegeheim, der nicht durch Einkommen/Liquide mittel bezahlt werden kann, zahlt erst einmal der Staat, jedoch wird das Eigenheim "belastet", sobald dieses dann verkauft/vererbt wird, fordert das Amt das Geld ein. Die Frau und Kinder können aber bis dahin problemlos im Eigenheim bleiben.

Was genau wollen die den ändern? Das Eigenheim wird ja für die Pflege verwendet, nur eben erst im "Nachhinein".

Oder soll dann die Familie, zukünftig sofort gezwungen sein, das Eigenheim zu verkaufen? Sodass Frau mit Kinder in eine Mietwohnung ziehen muss, damit der Staat möglichst gar nicht erst einspringen muss?

Ich frage, weil wir uns gerade in genau der Situation leider befinden. Bin 17 Jahre alt, mein Bruder 14, das Haus wurde genau paar Monate vor dem Unfall fertig abbezahlt, dafür haben unsere Eltern auf vieles verzichtet. Unsere Mutter hat unseren Vater zwei Jahre gepflegt aber sie schafft es verständlicherweise Mental nicht mehr. Das ist zwar meckern auf sehr hohem Nivea, aber ich habe momentan Riesen Angst, nicht mehr in diesem Haus wohnen zu können in dem ich groß geworden bin.

u/Additional_Use_9391 — 12 days ago