Tinnitus und freiwillige Feuerwehr

Hallo zusammen,

ich spiele schon länger mit dem Gedanken, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten. Allerdings habe ich seit einiger Zeit einen leichten bis mittleren Tinnitus (kein Hörverlust, nur die Geräusche). Der stört mich im Alltag kaum, aber ich habe Respekt vor dem Lärmpegel bei Einsätzen.

Ich weiß, dass Tinnitus offiziell ein Ausschlusskriterium für die Feuerwehrdiensttauglichkeit ist. Aber ich frage mich: Wie streng wird das in der Praxis wirklich gesehen? Gibt es hier Leute, die mit Tinnitus aktiv im Dienst sind? Wie handhabt ihr das mit Gehörschutz? Geht das überhaupt, oder ist das ein absolutes No-Go?

Will mir das nicht schönreden, aber ich möchte auch nicht vorschnell aufgeben, nur weil ich ein Piepen im Ohr habe. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen oder Tipps, wie man das angehen kann, oder mir lieber direkt davon abrät.

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u/KeinWalterWhite — 2 days ago
▲ 47 r/arbeitsleben+1 crossposts

Sankey M.Sc. Chemie ca. 6 Jahre BE

So ich suche nun seit etwas über 3 Monaten nach einem Job. Ich habe derzeit einen Job, daher ist der Leidensdruck nicht allzu groß.

Ich will nicht so sehr ins Detail gehen. Aber ganz kurz zu mir: habe meinen Abschluss zur ersten Corona-Welle gemacht, extreme Probleme gehabt, einen Job zu finden, also einen Laborantenjob angenommen (ca. 38k im Jahr, ich brauchte unbedingt einen Job zu der Zeit).

Ca. 2 Jahre gearbeitet und während der Corona-Hire-Peaks Ende 2022 einen besseren Job gefunden (QM mit ca. 60k im Jahr). Auf Grund von Umstrukturierungen wurde fast die komplette Abteilung entlassen, und ich natürlich auch (habe etwas mehr als 5 Monate dort gearbeitet). Fand ich nicht so schlimm, da ich QM gehasst habe.

Wieder auf der Suche gewesen, dieses Mal einen Chemiker/Techniker-Hybrid-Job genommen (44k im Jahr). Hatte ein paar gesundheitliche Probleme (unter anderem psychische, aber nicht nur) und habe daher die Bewerbungen stark runtergedrosselt (habe mich etwas aufgegeben, wenn ich ganz ehrlich mit mir bin).

So, seit etwa 3 Monaten wieder im Bewerbungsrausch.

Es ist zum Mäusemelken. Es dauert einfach alles ewig. Die Gehälter sind teilweise schlimmer als 2022/23. Es gibt kaum Stellen, selbst wenn ich wollte, käme ich nicht auf 3 Bewerbungen pro Tag. Ich bewerbe mich nur auf Stellen, die halbwegs passen. Hauptsächlich im Norden, aber auch deutschlandweit.

Mir wurde nach zwei Interviews sogar eine Stelle angeboten (stellvertretender Teamleiter in einem Umweltlabor für 58k im Jahr). Als ich nach einer Woche nachgefragt habe, wie es denn nun mit dem Vertrag aussähe, wurde mir gesagt, man habe sich doch für einen anderen Kandidaten entschieden. Wieso wurde mir denn dann zugesagt?

Ich hatte ein Assessment Center für eine 62k-Stelle bei einem IGM-Konzern, die auf 2 Jahre befristet ist. Leider hat es nicht geklappt, es war mein erstes AC und ich war etwas nervös. Finde aber ein AC für so eine Stelle etwas Overkill.

Ein Interview für eine Laborantenstelle (55k-60k) wurde bereits zweimal verschoben, die Teamleitung sei wohl krank (das ist eine der Pending-Stellen).

Eine weitere Pending-Stelle sieht bisher am vielversprechendsten aus. Ist beim TÜV Süd (48k im ersten Jahr, 55k im zweiten Jahr) – Emissionsmesstechnik (war für Chemiker, Umweltingenieure und Schornsteinfeger ausgeschrieben usw.). Tougher Job, da 80 % Außendienst mit gelegentlichem Hotelaufenthalt vorausgesetzt wird.

Irgendwie bin ich etwas platt. Muss ganz ehrlich sagen, ich weiß, ich habe meinen Abschluss schon irgendwie verschwendet, psychisch nicht einfach zu verarbeiten. Vielleicht hätte ich damals doch promovieren sollen. Es ist wie es ist. Es ist auch einfach so schwierig, passende Stellen überhaupt zu finden.

Habe mich nun für ein Fernstudium eingeschrieben (angewandte Umweltwissenschaften). Kleine Impulsreaktion. Verspreche mir davon nicht viel, finde es interessant und ich möchte die grauen Zellen etwas aktiv halten.

u/KeinWalterWhite — 2 days ago
▲ 25 r/Studium

An die über 30 jährigen hier, wie finanziert ihr euer Studium? Besonders in Hinsicht Werkstudentenjob

​

Ich überlege, mit über 30 noch ein Studium anzufangen und frage mich gerade, wie andere das finanziell stemmen.

Bei mir kommt dazu, dass es ein Zweitstudium wäre und BAföG damit sowieso keine Option ist. Beim Erststudium hatte ich allerdings auch schon kein BAföG. Ich habe bereits einen Bachelor und Master und würde jetzt noch einmal in einen anderen Fachbereich wechseln.

Deshalb überlege ich, während des Studiums zu arbeiten. Ein Werkstudentenjob wäre natürlich interessant, aber soweit ich weiß, hat man ab 30 einige der Vorteile des Werkstudentenstatus nicht mehr. Daher frage ich mich, ob sich ein Werkstudentenjob in dem Alter überhaupt noch lohnt.

Wie macht ihr das?

Und falls ihr selbst über 30 als Werkstudent arbeitet, War es schwierig, eine Stelle zu finden? Gerade mit einem bereits abgeschlossenen Bachelor/Master würde mich interessieren, ob man dadurch vielleicht sogar bessere Chancen auf fachlich passende Werkstudentenstellen hat.

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u/KeinWalterWhite — 3 days ago

Career reset after 30, or total disaster?

​

I used to think that with a masters in chemistry, something reasonable would just come together careerwise. Now im well past 30, Ive been in the analytical services industry for almost seven years, and somehow I've just slid from one crappy lab job to the next. Right now I'm making €3,500 gross a month (living in Germany). And its not even that my job is a disaster. My coworkers are great, work life balance is solid, lots of home office, plenty of options for time theft, and I really cant complain about the hours either. Still, Im pretty unhappy. I feel massively underused professionally, bored to death, trapped, and more than anything, I just feel like I cant grow anymore.

Im probably not entirely blameless here either. Ive struggled with depression on and off for the last few years, and because of that I let a lot of things just slide 'away'. I only just started treatment recently, because for a long time I didnt want to admit to myself that I needed help, probably had mental issues for more than 10 years, I always just thought it's stress based. Not making excuses, but looking back, I basically just ignored my career.

Still, I kept applying here and there. For about the last three months Ive been going at it a lot harder, and Im somewhere around 90 applications by now. And these werent totally unrealistic dream jobs either, mostly positions that could have been a reasonably good fit.

Out of those roughly 90 applications, Ive gotten about ten interviews so far. Some went pretty well, I think, others were more so so. Still, nothing but rejections. I applied for stuff across environmental and emissions technology, analytical chemistry, QM, HSE, and process engineering in the semiconductor industry. A couple of trainee programs were in there too. Though honestly, with HSE and the trainee spots, I already suspected it will be almost impossible (especially the trainee ones, because of my age).

At this point Im obviously asking myself why none of this is working. My old university classmates somehow figured it out. A lot of them landed decent jobs (at least from what I have seen on LinkedIn, which also doesnt exactly do wonders for my self-esteem either). So it clearly cant be fundamentally impossible to land something solid with a chemistry degree.

If it hasnt worked for me in years, the problem is somewhere on my end. Maybe my skillset, maybe my resume, maybe my personality, maybe a bit of everything. I have had several people look over my application materials by now. Sure, everyone finds a sentence or a point here or there they would rephrase differently, but overall the feedback has always been that the materials are solid.

The other issue is that Im honestly not even sure anymore if I still want a classic lab career at all. The longer I work, the more I notice that technical facilities, environment, infrastructure, and hands on technical topics interest me way more than the next LC method or processing samples in the lab.

So at this point im actually considering a much more radical reset. One option would be doing an apprenticeship as an electronics technician or mechatronics technician, maybe leaning toward automation or facility engineering. Whether Id even get taken on at this age is a whole different question (I would need a year anyways, and by then I am 36).

The second option would be going back to school. Geography, urban planning, environmental planning, environmental science, and civil engineering have interested me for years. That would obviously be a pretty big risk, financially and timewise. But no risk, no reward, right?

Then theres the PhD route. After almost seven years away from university, I have no idea how realistic that still is. And honestly, I'm not sure it would have even meant better career prospects back then either.

The last option would be barista FIRE. My wife technically has property abroad (she is not from Germany), so maybe I could pull away from a job earlier than usual.

I would really appreciate some feedback, I honestly have no idea anymore. I also feel pretty a bit like a failure and just want to work my way out of this situation. One thing I really don't want to do is go into teaching. Back during my civilian service I spent a year co-teaching (well, sort of) at a special needs school, and I just canr do it. I wouldn't be doing myself or the students any favors.

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u/KeinWalterWhite — 5 days ago

Career reset after 30, or total disaster?

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I used to think that with a masters in chemistry, something reasonable would just come together careerwise. Now im well past 30, Ive been in the analytical services industry for almost seven years, and somehow I've just slid from one crappy lab job to the next. Right now I'm making €3,500 gross a month. And its not even that my job is a disaster. My coworkers are great, work life balance is solid, lots of home office, plenty of options for time theft, and I really cant complain about the hours either. Still, Im pretty unhappy. I feel massively underused professionally, bored to death, trapped, and more than anything, I just feel like I cant grow anymore.

Im probably not entirely blameless here either. Ive struggled with depression on and off for the last few years, and because of that I let a lot of things just slide 'away'. I only just started treatment recently, because for a long time I didnt want to admit to myself that I needed help, probably had mental issues for more than 10 years, I always just thought it's stress based. Not making excuses, but looking back, I basically just ignored my career.

Still, I kept applying here and there. For about the last three months Ive been going at it a lot harder, and Im somewhere around 90 applications by now. And these werent totally unrealistic dream jobs either, mostly positions that could have been a reasonably good fit.

Out of those roughly 90 applications, Ive gotten about ten interviews so far. Some went pretty well, I think, others were more so so. Still, nothing but rejections. I applied for stuff across environmental and emissions technology, analytical chemistry, QM, HSE, and process engineering in the semiconductor industry. A couple of trainee programs were in there too. Though honestly, with HSE and the trainee spots, I already suspected it will be almost impossible (especially the trainee ones, because of my age).

At this point Im obviously asking myself why none of this is working. My old university classmates somehow figured it out. A lot of them landed decent jobs (at least from what I have seen on LinkedIn, which also doesnt exactly do wonders for my self-esteem either). So it clearly cant be fundamentally impossible to land something solid with a chemistry degree.

If it hasnt worked for me in years, the problem is somewhere on my end. Maybe my skillset, maybe my resume, maybe my personality, maybe a bit of everything. I have had several people look over my application materials by now. Sure, everyone finds a sentence or a point here or there they would rephrase differently, but overall the feedback has always been that the materials are solid.

The other issue is that Im honestly not even sure anymore if I still want a classic lab career at all. The longer I work, the more I notice that technical facilities, environment, infrastructure, and hands on technical topics interest me way more than the next LC method or processing samples in the lab.

So at this point im actually considering a much more radical reset. One option would be doing an apprenticeship as an electronics technician or mechatronics technician, maybe leaning toward automation or facility engineering. Whether Id even get taken on at this age is a whole different question (I would need a year anyways, and by then I am 36).

The second option would be going back to school. Geography, urban planning, environmental planning, environmental science, and civil engineering have interested me for years. That would obviously be a pretty big risk, financially and timewise. But no risk, no reward, right?

Then theres the PhD route. After almost seven years away from university, I have no idea how realistic that still is. And honestly, I'm not sure it would have even meant better career prospects back then either.

The last option would be barista FIRE. My wife technically has property abroad (she is not from Germany), so maybe I could pull away from a job earlier than usual.

I would really appreciate some feedback, I honestly have no idea anymore. I also feel pretty a bit like a failure and just want to work my way out of this situation. One thing I really don't want to do is go into teaching. Back during my civilian service I spent a year co-teaching (well, sort of) at a special needs school, and I just canr do it. I wouldn't be doing myself or the students any favors.

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u/KeinWalterWhite — 5 days ago

Neuorientierung/Neustart mit weit über 30 oder Totalkatastrophe?

​

Eigentlich dachte ich mal, mit einem Master in Chemie würde sich beruflich schon irgendwas Vernünftiges ergeben. Jetzt bin ich weiter über 30, seit fast sieben Jahren in der analytischen Dienstleistungsbranche und irgendwie von einem billo Laborjob in den nächsten gerutscht. Aktuell verdiene ich 3.500 Euro brutto im Monat. Dabei ist mein Job nicht einmal eine totalkatastrophe. Meine Kollegen sind super, die Work Life Balance ist gut, viel home office, viele Möglichkeiten zu AZB und über die Arbeitszeiten kann ich mich eigentlich auch nicht beschweren. Trotzdem bin ich ziemlich unzufrieden. Fachlich fühle ich mich extrem  unterfordert und vor allem habe ich das Gefühl, dass ich mich einfach nicht mehr weiterentwickeln kann.

Ganz unschuldig bin ich daran vermutlich auch nicht. Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Depressionen zu kämpfen und habe dadurch vieles länger schleifen lassen. Ich bin jetzt erst frisch in Behandlung, weil ich mir ziemlich lange nicht eingestehen wollte, dass ich Hilfe brauche. Das soll keine Entschuldigung sein, aber wenn ich zurückblicke, habe ich meine Karriere einfach massiv ignoriert.

Beworben habe ich mich trotzdem immer mal wieder. Seit ungefähr drei Monaten versuche ich es deutlich ernsthafter/intensiver und bin inzwischen irgendwo um und bei 90 Bewerbungen. Das waren auch keine komplett absurden Träumerstellen, sondern überwiegend Jobs, die halbwegs hätten passen können. 

Aus den ungefähr 90 Bewerbungen sind bisher etwa zehn Interviews geworden. Manche liefen meiner Meinung nach ziemlich gut, andere eher bescheiden. Trotzdem nur Absagen. Beworben habe ich mich unter anderem auf Stellen in Umwelttechnik und Emissionstechnik, analytischer Chemie, QM, HSE und als Prozessingenieur in der Halbleiterindustrie. Zwei Traineestellen waren auch dabei. Gerade bei HSE und den Traineestellen war mir allerdings schon vorher klar, dass es eher schwierig wird (Bei Trainee besonders wegen des Alters).

Langsam frage ich mich natürlich, warum das alles nicht funktioniert. Meine ehemaligen Kommilitonen haben es schließlich auch irgendwie geschafft. Viele haben vernünftige Stellen gefunden (zumindest was ich so auf linkedin gesehen habe, das drückt das selbstbewustsein noch mal extra). Es kann also offensichtlich nicht grundsätzlich unmöglich sein, mit einem Chemieabschluss etwas Ordentliches zu kriegen. Wenn es bei mir seit Jahren nicht klappt, liegt irgendwo bei mir ein Problem. Vielleicht beim Skillset, vielleicht bei meinem Lebenslauf, vielleicht bei meiner Persönlichkeit, vielleicht bei allem ein bisschen.Meine Bewerbungsunterlagen habe ich inzwischen von mehreren Leuten anschauen lassen. Natürlich findet jeder irgendwo noch einen Satz oder Punkt, den er anders schreiben würde, aber im Großen und Ganzen war die Rückmeldung immer, dass die Unterlagen solide sind.

Das andere Problem ist, dass ich inzwischen gar nicht mehr sicher bin, ob ich überhaupt noch eine klassische Laborkarriere will. Je länger ich arbeite, desto mehr merke ich, dass mich technische Anlagen, Umwelt, Infrastruktur und praktische technische Themen deutlich mehr interessieren als die nächste LC Methode oder irgendein analytisches Spezialproblem, oder irgendwas im Labor aufzuarbeiten.

Deshalb denke ich mittlerweile auch über einen deutlich radikaleren Neustart nach. Eine Möglichkeit wäre tatsächlich noch einmal eine Ausbildung als Elektroniker oder Mechatroniker, vielleicht in Richtung Automatisierungs oder Betriebstechnik. Ob ich mit diesem Alter überhaupt noch genommen werde, steht auf einem anderen Blatt.

Die zweite Möglichkeit wäre noch einmal zu studieren. Geographie, Stadtplanung, Umweltplanung, Umweltwissenschaften und Bauingenieurwesen interessieren mich schon seit Jahren. Das wäre finanziell und zeitlich natürlich ein ziemliches Risiko. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder so?

Dann gäbe es noch die Promotion. Nach fast sieben Jahren außerhalb der Uni weiß ich allerdings nicht, wie realistisch das noch ist. Außerdem frage ich mich, ob ich damals wirklich bessere Berufsaussichten hätte.

Die letzte Option wäre batista FIRE. Meine Frau hat theoretisch Immobilie im Ausland, könnte ich mich eventuell früher von einem Job loslösen. 

Ich würde mich über feedback wirklich freuen, ich habe keine Ahnung mehr. Ich fühle mich auch echt ein wenig wie ein Versager und möchte mich einfach aus dieser Situation rausarbeiten. Ich möchte wirklich kein Lehramt machen. Ich habe damals während meines Zivis ein Jahr als „Lehrer“ (naja nicht ganz) auf einer Sonderschule mitunterrichtet und ich kann das einfach gar nicht. Ich würde mir und den Schülern damit keinen Gefallen tun.

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u/KeinWalterWhite — 6 days ago

Neuorientierung/Neustart mit über 30 oder Totalkatastrophe?

Eigentlich dachte ich mal, mit einem Master in Chemie würde sich beruflich schon irgendwas Vernünftiges ergeben. Jetzt bin ich weiter über 30, seit fast sieben Jahren in der analytischen Dienstleistungsbranche und irgendwie von einem billo Laborjob in den nächsten gerutscht. Aktuell verdiene ich 3.500 Euro brutto im Monat. Dabei ist mein Job nicht einmal eine totalkatastrophe. Meine Kollegen sind super, die Work Life Balance ist gut, viel home office, viele Möglichkeiten zu AZB und über die Arbeitszeiten kann ich mich eigentlich auch nicht beschweren. Trotzdem bin ich ziemlich unzufrieden. Fachlich fühle ich mich extrem  unterfordert und vor allem habe ich das Gefühl, dass ich mich einfach nicht mehr weiterentwickeln kann.

Ganz unschuldig bin ich daran vermutlich auch nicht. Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Depressionen zu kämpfen und habe dadurch vieles länger schleifen lassen. Ich bin jetzt erst frisch in Behandlung, weil ich mir ziemlich lange nicht eingestehen wollte, dass ich Hilfe brauche. Das soll keine Entschuldigung sein, aber wenn ich zurückblicke, habe ich meine Karriere einfach massiv ignoriert.

Beworben habe ich mich trotzdem immer mal wieder. Seit ungefähr drei Monaten versuche ich es deutlich ernsthafter/intensiver und bin inzwischen irgendwo um und bei 90 Bewerbungen. Das waren auch keine komplett absurden Träumerstellen, sondern überwiegend Jobs, die halbwegs hätten passen können. 

Aus den ungefähr 90 Bewerbungen sind bisher etwa zehn Interviews geworden. Manche liefen meiner Meinung nach ziemlich gut, andere eher bescheiden. Trotzdem nur Absagen. Beworben habe ich mich unter anderem auf Stellen in Umwelttechnik und Emissionstechnik, analytischer Chemie, QM, HSE und als Prozessingenieur in der Halbleiterindustrie. Zwei Traineestellen waren auch dabei. Gerade bei HSE und den Traineestellen war mir allerdings schon vorher klar, dass es eher schwierig wird (Bei Trainee besonders wegen des Alters).

Langsam frage ich mich natürlich, warum das alles nicht funktioniert. Meine ehemaligen Kommilitonen haben es schließlich auch irgendwie geschafft. Viele haben vernünftige Stellen gefunden (zumindest was ich so auf linkedin gesehen habe, das drückt das selbstbewustsein noch mal extra). Es kann also offensichtlich nicht grundsätzlich unmöglich sein, mit einem Chemieabschluss etwas Ordentliches zu kriegen. Wenn es bei mir seit Jahren nicht klappt, liegt irgendwo bei mir ein Problem. Vielleicht beim Skillset, vielleicht bei meinem Lebenslauf, vielleicht bei meiner Persönlichkeit, vielleicht bei allem ein bisschen.Meine Bewerbungsunterlagen habe ich inzwischen von mehreren Leuten anschauen lassen. Natürlich findet jeder irgendwo noch einen Satz oder Punkt, den er anders schreiben würde, aber im Großen und Ganzen war die Rückmeldung immer, dass die Unterlagen solide sind.

Das andere Problem ist, dass ich inzwischen gar nicht mehr sicher bin, ob ich überhaupt noch eine klassische Laborkarriere will. Je länger ich arbeite, desto mehr merke ich, dass mich technische Anlagen, Umwelt, Infrastruktur und praktische technische Themen deutlich mehr interessieren als die nächste LC Methode oder irgendein analytisches Spezialproblem, oder irgendwas im Labor aufzuarbeiten.

Deshalb denke ich mittlerweile auch über einen deutlich radikaleren Neustart nach. Eine Möglichkeit wäre tatsächlich noch einmal eine Ausbildung als Elektroniker oder Mechatroniker, vielleicht in Richtung Automatisierungs oder Betriebstechnik. Ob ich mit diesem Alter überhaupt noch genommen werde, steht auf einem anderen Blatt.

Die zweite Möglichkeit wäre noch einmal zu studieren. Geographie, Stadtplanung, Umweltplanung, Umweltwissenschaften und Bauingenieurwesen interessieren mich schon seit Jahren. Das wäre finanziell und zeitlich natürlich ein ziemliches Risiko. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt, oder so?

Dann gäbe es noch die Promotion. Nach fast sieben Jahren außerhalb der Uni weiß ich allerdings nicht, wie realistisch das noch ist. Außerdem frage ich mich, ob ich damals wirklich bessere Berufsaussichten hätte.

Die letzte Option wäre batista FIRE. Meine Frau hat theoretisch Immobilie im Ausland, könnte ich mich eventuell früher von einem Job loslösen. 

Ich würde mich über feedback wirklich freuen, ich habe keine Ahnung mehr. Ich fühle mich auch echt ein wenig wie ein Versager und möchte mich einfach aus dieser Situation rausarbeiten. Ich möchte wirklich kein Lehramt machen. Ich habe damals während meines Zivis ein Jahr als „Lehrer“ (naja nicht ganz) auf einer Sonderschule mitunterrichtet und ich kann das einfach gar nicht. Ich würde mir und den Schülern damit keinen Gefallen tun.

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u/KeinWalterWhite — 6 days ago

Lohnt es sich Umweltwissenschaften zu studieren?

​

Habe mich für einen Master Angewandte Umweltwisdenschaften eingeschrieben. Hauptsächlich aus Interesse. Mich reizt es Richtung HSE zu gehen, Umweltplannung (bei der Bahn oder in der Energiebranche) oder richtung Wasserwirtschaft.

Ich weiß, man kann viel damit anfangen, aber ein bisschen Inspiration, was es sonst so für Möglichkeiten in der großen weiten Welt gibt, wäre ganz nice. Wie sind die Jobaussichten später?

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u/KeinWalterWhite — 7 days ago
▲ 11 r/Studium

Lohnt es sich Umweltwissenschaften zu studieren?

Habe mich für einen Master Angewandte Umweltwisdenschaften eingeschrieben. Hauptsächlich aus Interesse. Mich reizt es Richtung HSE zu gehen, Umweltplannung (bei der Bahn oder in der Energiebranche) oder richtung Wasserwirtschaft.

Ich weiß, man kann viel damit anfangen, aber ein bisschen Inspiration, was es sonst so für Möglichkeiten in der großen weiten Welt gibt, wäre ganz nice. Wie sind die Jobaussichten später?

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u/KeinWalterWhite — 7 days ago

Umweltwissenschaften vs Energiemanagment (Fernstudium Koblenz) - brauche Rat

​

Hi Leute,

ich muss das mal aufschreiben, vielleicht hilft's mir selbst schon, die Gedanken zu sortieren.

Bin Chemiker, arbeite seit Jahren in der Laboranalytik, will da unbedingt raus, ich hatte schon damals Probleme mich zwischen Chemie vs Ingenieurwesen zu entscheiden (Bau oder Elektrotechnik), hatte mich dann für Chemie entschieden.

Über einen Fernstudien-Anbieter (Koblenz) hab ich zwei Master gefunden, die beide grundsätzlich passen würden, aber inhaltlich in unterschiedliche Richtungen gehen, und ich komm einfach nicht auf einen Nenner.

Studiengang 1:Angewandte Umweltwissenschaften, relativ Breit gefächert: Umweltrecht, Natur und Gewässerschutz, Abfallwirtschaft, Raum- und Umweltplanung.

Fühlt sich sicher an, öffnet einen viele Türen, viele potentielle Arbeitgeber wie plannungsbüros oder Behörden.

Studiengang 2: Energiemanagement, stärkerer fokus, aber genau auf das Thema, das mich eigentlich am meiste reizt ( Windenergie und Solarenergie inkl. Windparkplanung, Offshore).

Mein Problem: Wenn ich ehrlich zu mir bin, mag ich viele Module bei Umweltwissenschaften (Abwasser, allgemeines Umweltrecht, Immissionsschutz) nicht, weil sie mich wirklich begeistern, sondern weil ich das Gefühl hab, sie machen mich 'sicherer' 'vermittelbar'.

Meine echte Begeisterung ist Wind und Solar, dazu GIS und Raum-/Umweltplanung. Wasserwirtschaft interessiert mich auch, aber deutlich weniger als der Rest.

Bei Energiemanagement waren also meine lieblings Themen dabei (Wind, Solar), aber die Umweltsplanungs-/GIS-Seite komplett verlieren, weil das dort einfach nicht vorkommt. Andererseits müsste man bei Energiemanagment wieder durch Thermodynamik und Elektro bzw Regelungstechbik.

Das macht die Entscheidung nicht leichter, ehrlich gesagt eher schwerer, weil ich merke, wie sehr mich das anspricht.

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u/KeinWalterWhite — 11 days ago

Umweltwissenschaften vs Energiemanagment (Fernstudium Koblenz) - brauche Rat

​

Hi Leute,

ich muss das mal aufschreiben, vielleicht hilft's mir selbst schon, die Gedanken zu sortieren.

Bin Chemiker, arbeite seit Jahren in der Laboranalytik, will da unbedingt raus, ich hatte schon damals Probleme mich zwischen Chemie vs Ingenieurwesen zu entscheiden (Bau oder Elektrotechnik), hatte mich dann für Chemie entschieden.

Über einen Fernstudien-Anbieter (Koblenz) hab ich zwei Master gefunden, die beide grundsätzlich passen würden, aber inhaltlich in unterschiedliche Richtungen gehen, und ich komm einfach nicht auf einen Nenner.

Studiengang 1:Angewandte Umweltwissenschaften, relativ Breit gefächert: Umweltrecht, Natur und Gewässerschutz, Abfallwirtschaft, Raum- und Umweltplanung.

Fühlt sich sicher an, öffnet einen viele Türen, viele potentielle Arbeitgeber wie plannungsbüros oder Behörden.

Studiengang 2: Energiemanagement, stärkerer fokus, aber genau auf das Thema, das mich eigentlich am meiste reizt ( Windenergie und Solarenergie inkl. Windparkplanung, Offshore).

Mein Problem: Wenn ich ehrlich zu mir bin, mag ich viele Module bei Umweltwissenschaften (Abwasser, allgemeines Umweltrecht, Immissionsschutz) nicht, weil sie mich wirklich begeistern, sondern weil ich das Gefühl hab, sie machen mich 'sicherer' 'vermittelbar'.

Meine echte Begeisterung ist Wind und Solar, dazu GIS und Raum-/Umweltplanung. Wasserwirtschaft interessiert mich auch, aber deutlich weniger als der Rest.

Bei Energiemanagement waren also meine lieblings Themen dabei (Wind, Solar), aber die Umweltsplanungs-/GIS-Seite komplett verlieren, weil das dort einfach nicht vorkommt. Andererseits müsste man bei Energiemanagment wieder durch Thermodynamik und Elektro bzw Regelungstechbik.

Das macht die Entscheidung nicht leichter, ehrlich gesagt eher schwerer, weil ich merke, wie sehr mich das anspricht.

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u/KeinWalterWhite — 12 days ago
▲ 2 r/Karriereratschlag+1 crossposts

Umweltwissenschaften vs Energiemanagment (Fernstudium Koblenz) - brauche Rat

​

Hi Leute,

ich muss das mal aufschreiben, vielleicht hilft's mir selbst schon, die Gedanken zu sortieren.

Bin Chemiker, arbeite seit Jahren in der Laboranalytik, will da unbedingt raus, ich hatte schon damals Probleme mich zwischen Chemie vs Ingenieurwesen zu entscheiden (Bau oder Elektrotechnik), hatte mich dann für Chemie entschieden.

Über einen Fernstudien-Anbieter (Koblenz) hab ich zwei Master gefunden, die beide grundsätzlich passen würden, aber inhaltlich in unterschiedliche Richtungen gehen, und ich komm einfach nicht auf einen Nenner.

Studiengang 1:Angewandte Umweltwissenschaften, relativ Breit gefächert: Umweltrecht, Natur und Gewässerschutz, Abfallwirtschaft, Raum- und Umweltplanung.

Fühlt sich sicher an, öffnet einen viele Türen, viele potentielle Arbeitgeber wie plannungsbüros oder Behörden.

Studiengang 2: Energiemanagement, stärkerer fokus, aber genau auf das Thema, das mich eigentlich am meiste reizt ( Windenergie und Solarenergie inkl. Windparkplanung, Offshore).

Mein Problem: Wenn ich ehrlich zu mir bin, mag ich viele Module bei Umweltwissenschaften (Abwasser, allgemeines Umweltrecht, Immissionsschutz) nicht, weil sie mich wirklich begeistern, sondern weil ich das Gefühl hab, sie machen mich 'sicherer' 'vermittelbar'.

Meine echte Begeisterung ist Wind und Solar, dazu GIS und Raum-/Umweltplanung. Wasserwirtschaft interessiert mich auch, aber deutlich weniger als der Rest.

Bei Energiemanagement waren also meine lieblings Themen dabei (Wind, Solar), aber die Umweltsplanungs-/GIS-Seite komplett verlieren, weil das dort einfach nicht vorkommt. Andererseits müsste man bei Energiemanagment wieder durch Thermodynamik und Elektro bzw Regelungstechbik.

Das macht die Entscheidung nicht leichter, ehrlich gesagt eher schwerer, weil ich merke, wie sehr mich das anspricht.

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u/KeinWalterWhite — 12 days ago

Hat noch jemand erst in so hohem Alter angefangen

​

​Hallo zusammen! Ich plane, nächstes Jahr wieder an die Uni zu gehen, um Bau-Ing zu studieren. Ich werde dann 36 sein (ich habe das Bewerbungsfenster für dieses Jahr leider verpasst, macht mir persönlich aber auch nichts aus).

​Nennt es eine (frühe?) Midlife-Crisis oder einfach allgemeine Unzufriedenheit mit meinem aktuellen Berufsfeld (ich habe einen Master-Abschluss in Chemie und arbeite bei einer Analytik-Firma). Damals war ich extrem hin und hergerissen zwischen Chemie und Bauingenieurwesen. Am Ende ist es Chemie geworden, weil ich zu viel Angst vor der Mathe hatte. Seit einigen Monaten frage ich mich nun ständig, was wohl gewesen wäre, wenn ich mich damals für das Ingenieurwesen entschieden hätte. Ich interessiere mich sehr für allgemeine Infrastruktur (Straßen, Schienen) und Wasser/Umwelt/Abwassermanagement.

​Meine Frau unterstützt mich zum Glück unglaublich. Ich möchte das kommende Jahr nutzen, um meine Mathekenntnisse wieder auf Vordermann zu bringen und noch etwas Geld anzusparen.

​Gibt es hier noch andere, die erst in einem höheren Alter mit dem Studium angefangen haben?

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u/KeinWalterWhite — 18 days ago

Anyone else started at an really old age?

​Hi everyone I am planning on going back to university next year to study civil engineering. I will be 36 by then (I missed the application window for this year).

​Call it a (early?) midlife crisis, or just overall unhappiness with my current field (I have a masters degree in chemistry and work for an analytical company). Back then I was really indecisive between chemistry and civil engineering, but eventually chemistry because I was too afraid of the math. Now for the few last months I keep asking what could have been if I had chosen engineering. I am really interested General infrastructure (roads, street, rails) and water/Wastewater Management.

​My wife is incredibly supportive. I want to use this year to get my math back up to snuff and save some extra money.

​Anyone else who started college at an older age?

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u/KeinWalterWhite — 18 days ago

Psychotherapie und Verbeamtung, Erfahrungen zur amtsärztlichen Eignungsprüfung? Direkt Ausschlußkriterium?

​

Hey Leute, ich stehe gerade vor einer Entscheidung und wollte mal eure Erfahrungen hören.

Ich habe einen Therapieplatz bekommen (Verhaltenstherapie um mit dem Umgang meines Tinnitus zu leben, unteranderem) und möchte die Therapie auch machen, habe aber gleichzeitig vor, mich demnächst auf ein technisches Referendariat zu bewerben mit dem Ziel der Verbeamtung. Jetzt mache ich mir Sorgen, ob eine laufende oder abgeschlossene Psychotherapie bei der amtsärztlichen Untersuchung zur gesundheitlichen Eignung ein Problem werden könnte. Ich weiß es steht nicht fest ob ich überhaupt genommen werde, will aber nicht schon im Vorwege direkt scheitern.

Weiß jemand, wie das in der Praxis gehandhabt wird?

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u/KeinWalterWhite — 19 days ago

Psychotherapie und Verbeamtung (technisches Referendariat), Erfahrungen zur amtsärztlichen Eignungsprüfung?

Hey Leute, ich stehe gerade vor einer Entscheidung und wollte mal eure Erfahrungen hören.

Ich habe einen Therapieplatz bekommen (Verhaltenstherapie um mit dem Umgang meines Tinnitus zu leben, unteranderem) und möchte die Therapie auch machen, habe aber gleichzeitig vor, mich demnächst auf ein technisches Referendariat zu bewerben mit dem Ziel der Verbeamtung. Jetzt mache ich mir Sorgen, ob eine laufende oder abgeschlossene Psychotherapie bei der amtsärztlichen Untersuchung zur gesundheitlichen Eignung ein Problem werden könnte. Ich weiß es steht nicht fest ob ich überhaupt genommen werde, will aber nicht schon im Vorwege direkt scheitern.

Weiß jemand, wie das in der Praxis gehandhabt wird?

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u/KeinWalterWhite — 19 days ago
▲ 1 r/hamburg+1 crossposts

Jemand hier Bauingenieurwesen an der HCU studiert?

Hey Leute

Ich überlege nächstes Jahr gerade auf Bauingenieurwesen zu studieren , konkret an der HCU Hamburg.

Wie sind eure Erfahrungen mit dem Studiengang dort, generell die Erfahrung, gerade in den ersten Semestern mit Mathe und Technischer Mechanik?

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u/KeinWalterWhite — 19 days ago
▲ 15 r/Studium

Ist Bauingenieurwesen (speziell die Methematik) wirklich so extrem?

Ich würde gerne Bauingenieurwesen zum Sommersemester studieren. Ich habe bereits Chemie hinter mir, will es aber dennoch einmal wagen. Eigentlich wollte ich damals schon eher Bauingenieurwesen studieren, hatte mich dann jedoch auf Grund vor der großen Angst vor Mathe dagegegen entschieden (hatte im Abi damals nur dreien).

Da ich es etwas bereue es damals nicht wenigstens probiert zu haben, möchte ich das nun im fortgeschrittenen Alter mal nachholen.

Habe mir dazu auch schon mal ein paar Bücher besorgt (mathe 1 von papula und Mechanik 1 von gross) und muss sagen die haben es stellenweise echt in sich.

Ist hier jemand der erfolgreich das Studium absolviert hat ohne ein Mathe überflieger zu sein?

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u/KeinWalterWhite — 20 days ago

Hat hier jemand Bauingenieurwesen an der TU Dresden studiert?

​

Ich wollte nur mal fragen wie ihr es empfunden habt? Extrem schwierig neben dem Beruf? Wie waren die Grundvorlesungen (mathe, Mechanik, Statik usw)? Ich habe gehört die TU Dresden soll zu den schwierigeren Unis gehören (korrigiert mich wenn ich da falsch).

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u/KeinWalterWhite — 21 days ago

Hat hier jemand Bauingenieurwesen an der TU Dresden studiert?

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Ich wollte nur mal fragen wie ihr es empfunden habt? Extrem schwierig neben dem Beruf? Wie waren die Grundvorlesungen (mathe, Mechanik, Statik usw)? Ich habe gehört die TU Dresden soll zu den schwierigeren Unis gehören (korrigiert mich wenn ich da falsch).

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u/KeinWalterWhite — 21 days ago