Warum hält sich das "Ich hasse meine Frau" Klischee so hartnäckig?
Mein Mann (25) und ich (w25) sind jetzt mittlerweile seit 8 Jahren ein Paar und seit Anfang Juni verheiratet.
Während wir von unseren Freunden und Familie zu unserer Hochzeit ausschließlich herzliche und authentische Glückwünsche bekommen haben, habe ich mitbekommen wie einige Bekannte/Arbeitskollegen/Studienfreunde meines Mannes so nach dem Motto "Ah, da wird die Leine jetzt wohl kürzer genommen" oder "Ohhhhh hast du dir das auch wirklich gut überlegt? Naja jetzt isses eh zu spät" reagiert haben. Und das waren nicht mal irgendwelche 50 Jährigen sondern teilweise echt jüngere Menschen im Alter um die 30.
Von den Frauen die ich nur flüchtig kenne hat keine einzige so reagiert.
Falls jetzt der Gedanke aufkommt dass es an mir liegen könnte: Die meisten der Leute kennen mich nicht oder nur extrem flüchtig. Was die äußerliche Attraktivität angeht will ich nicht prahlen aber mein Mann und ich haben miteinander beide einen guten Fang gemacht - ich würde sagen wir sind sehr ähnlich attraktiv. Ich hab ihm auch nie Druck damit gemacht zu heiraten, das ging von ihm aus nachdem wir mal darüber gesprochen hatten dass wir uns das beide gut vorstellen könnten.
Ich hab meinen Mann gefragt was er denkt woran das liegt und er meinte nur witzenlnd dass sie neidisch wären. Ich habe aber gemerkt dass er nicht wirklich tiefer über das Thema reden wollte.
Was denkt ihr woran es liegt dass manche Männer da so klischeehaft reagieren ohne davor mal einen aufrichtigen Glückwunsch losgeworden zu sein? Ist das unsere Bubble oder habt ihr sowas auch schon erlebt?