

Wie weit lässt sich eigentlich eine Federstahl-Bauplatte biegen? In etwa so weit!
Ich habe heute eine BIQU CryoGrip Bauplatte geopfert, um sie für meinen Prusa CORE One Mini Build passend zu machen - mehr dazu gibts in einem späteren Update.
Jedenfalls hab ich mich mit dem Reststück noch ein bisschen beschäftigt und hab geschaut wie weit man es biegen kann, bis es sich plastisch verformt - das im Bild ist in etwa der Punkt ab dem es sich dann dauerhaft verformt - wobei man es recht einfach wieder ausbiegen kann.
Federstahl ist schon was geiles.
Für diejenigen, die es interessiert: das Schneiden mit dem Lasercutter hat wunderbar funktioniert, die Beschichtung hat es unbeschadet überlebt. Hatte zuvor einen Testschnitt mit Sauerstoff gemacht und die Oberfläche einseitig mit Kapton-Band abgeklebt, da verfärben sich die Ränder leicht - das Kapton-Band hilft zwar ein bisschen, aber löst das Problem nicht.
Mit Stickstoff als Schutzgas und ohne Kapton-Band als Schutzschicht schneidet man aber durch die Bauplatte wie durch Butter und die Ränder bleiben auf der Oberseite Nahezu perfekt, auf der Unterseite sind sie leicht ausgefranst.
Mit anderen Worten - wenn man einen Metall-Lasercutter zur Verfügung hat, kann man diese Bauplatten ohne Probleme kleiner schneiden, damit sie auf exotischere Drucker oder Eigenbaulösungen passen.
Ist jetzt zwar nicht unbedingt ein Anwendungsfall, den man oft hat, aber trotzdem interessant zu wissen.
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Aus Transparenzgründen: die Platte wurde mir von BIQU kostenlos für die Verwendung in meinem CORE One build zur Verfügung gestellt.