▲ 94 r/Kommunismus+1 crossposts

Deutschland hilft beim Öko -Kolonialismus kräftig mit...

natürlich um unseren Wohlstand zu sichern...

u/DonBeuteltier — 5 days ago

Koloniale Abhängigkeit und Feindschaft zum Westen [99zuEins ft. Peter Fox]

Warum steigen Staaten, die in der kapitalistischen Konkurrenz ständig verlieren, nicht einfach aus und haben zwar kein tolles BIP und viele ADI´s, aber wenigstens sowas wie eine halbwegs funktionierene Gesundheitsversorgung? Koloniale Abhängigkeiten verschwinden nicht automatisch mit der formellen politischen Unabhängigkeit. Wer versucht, Ressourcen der eigenen Bevölkerung zu entziehen, zu nationalisieren oder einen anderen Entwicklungsweg einzuschlagen, gerät schnell in Konflikt mit den mächtigen Staaten der Weltordnung. Über Kompradoren-Eliten, Neokolonialismus, Thomas Sankara, Gaddafi – und die Frage, wie viel Freiheit schwächere Staaten eigentlich wirklich haben. Peter Fox & 99zuEins

u/DonBeuteltier — 5 days ago
▲ 63 r/HeissaPapa+1 crossposts

Anti-Antisemitismus

Der „Anti-Antisemitismus“ folgt einem bestimmten Interesse und hat einen rationalen Gehalt. Warum dieses Interesse dennoch in dem Wahn münden muss, wie er sich grad gegen @dielinke richtet 👆 Die ganze Episode gibt es auf dem YouTube-Kanal von 99zuEins und als Podcast!

u/DonBeuteltier — 11 days ago
▲ 5 r/signal

Device sync loads old, presumebly deleted, messages?

Hello!

So my friends and me have noticed a strange, probably buggy behaviour of the signal device sync feature.

When we log into the signal desktop application, old chats get loaded. These chats, messages, pictures and memos should have been deleted due to the chat-timer, and are already seen and deleted on the mobile device. But when we open the desktop (arch, ubuntu, windows-version) these chats with all their content gets loaded and for a short period of time one can see it. Afterwards, when the sync is completed, they are gone and the application is up to date to the mobile device.

Two main questions:

  1. How? Where are these files stored, how does this happen?Why is it still sending and receiving these contents?

  2. Is this not a possible security flaw? Imagine an attacker gets access to my laptop, would he not be able to a) see the deleted content before it gets synced or b) possible intercept the content and store it?

So sorry if thats a common question, i could not find an already existing thread on this topic, also not sure if the flair is right.

Thanks for reading and for your answers.

reddit.com
u/DonBeuteltier — 19 days ago
▲ 42 r/HeissaPapa+1 crossposts

Wenn der Staat ein eigener Akteur mit eigenen Zwecken ist, warum macht er dann keine Planwirtschaft?

Peter Decker (GegenStandpunkt) beantwortet eine Frage von Fabian Lehr (zusammengeschnitten) Quellen: Ole Nymoen vs. Fabian Lehr - 99 ZU EINS Debatte - Ep. 502; Imperialismus Heute I - Weltmarkt - Peter Decker - 2007

von @andreswege (instagram)

u/DonBeuteltier — 23 days ago
▲ 16 r/Kommunismus+1 crossposts

Ein Versuch eines konstruktiven Ansatzes

Oftmals entfachen hier hitzige Diskussionen zwischen Sympathisanten des GegenStandpunkt Verlags und Marxisten-Leninisten. Anstatt hier zum 100sten Mal einen Streit über inhaltliche Differenzen auszutragen, würde ich diesen Raum nutzen, um einmal abzuklären, wo wir uns alle einig sein können. Ich werde hier ein grobes Fundament skizzieren, von dem ich meine, hier auf große Zustimmung zu treffen:

Aus der menschlichen Fähigkeit, Einsicht über die Beschaffenheit der natürlichen Welt zu erlangen, folgt die Möglichkeit zur Herstellung von Werten, die beliebige Bedürfnisse befriedigen können. Es handelt sich um Gebrauchswerte. Diese, so wie die Erkenntnis über Regelmäßigkeiten innerhalb der Pflanzen- und Tierwelt, legen die Grundlage für das Eigentum, also dem Nutzungsrecht über Gebrauchswerte (sowohl Arbeitsprodukte und Produktionsmittel) und die Arbeitskraft bzw. Arbeitszeit.

Der Ausschluss von Personen an dem Eigentum, welches sie bearbeiten oder nutzen, entstehen Klassen. Wie das Verhältnis der Klassenvertreter zu dem Eigentum ist, bestimmt die Eigentumsform. Der Ausschluss von Personen am Eigentum, benötigt Gewalt, da er gegen das Interesse der ausgeschlossenen Personen ist. Mit der zentralisierten Akkumulation von Eigentum ist eine Institutionalisierung der Gewalt von Nöten (Auf einem Feld, kann der Eigentümer dem Dieb gegenüber selbst Gewalt anwenden, wenn er jedoch Eigentum an 100 Feldern hat, braucht es eine Organisation der Gewalt).

Da diese Gewalt zu Ungunsten einer Mehrheit von statten geht, muss diese ideell gerechtfertigt werden. Hieraus entsteht die Ideologie, also derjenigen Konfiguration von Ideen, die die Gewalt zur Erhaltung ihrer spezifischen Eigentumsordnung rechtfertigt. Diese Rechtfertigung wird zum Recht, welches aus der direkten Gewalt eine immanente Androhung von Gewalt macht, die dann realisiert wird, wenn es verletzt sich verletzt sieht.

Wir leben heute im Kapitalismus und seinem bürgerlichen Staat. In diesem ist das tatsächliche Grundgesetzt, das Recht auf private Aneignung von Eigentum. Zu Erläutern wie genau dieses System funktioniert ist sachlich zu diskutieren.

Hier sind drei Thesen, über die wir uns hoffentlich einig sind:

1.      Der Ausschluss der meisten Menschen am Eigentum, ist gegen ihr Interesse.

2.      Dieser Ausschluss wird kontinuierlich mittels Gewalt reproduziert und gesichert.

3.      Die Kollektivierung von Eigentum und all ihre Folgen, werden nicht spontan durch die Herrschende Klasse und ihre Gewalt vonstattengehen.

4.      Was daraus folgt, will ich hier nicht aufschreiben und sollte auch nicht auf dieser Seite öffentlich diskutiert werden.

5.      Das Ziel ist es so viele Menschen, wie nur möglich, Einsicht in ihre Klassenlage zu verschaffen.

 

Wie das alles geht, ist auch Punkt zur Debatte und ließe sich hier nicht für alle zufrieden stellend erläutern.

Stimmen dem alle Kommunisten hier zu oder habe ich hier schon einen Fehler gemacht? Ich möchte hier auch nicht nur ML und GSP ansprechen, sondern freue mich auch über Rückmeldung von allen anderen Richtungen.

reddit.com
u/DonBeuteltier — 2 months ago
▲ 37 r/asozialesnetzwerk+1 crossposts

Kein Rassismus ohne Rasse? Siegmunds Volksbegriff [99zuEins]

Ulrich Siegmund betont, dass sein Begriff des Deutschen nichts mit „rassischen Kriterien“ zu tun habe. Entscheidend sei für ihn die gelebte Kultur, also die Frage, ob man sich wirklich wie ein Deutscher verhalte. Aber wird so ein Volksbegriff dadurch weniger rassistisch? Nein! Er kennt doch schon seinen Deutschen!  Warum Siegmunds Begriff sehr wohl rassistisch ist, was Rassismus ist und warum es den in dieser Gesellschaft geben muss, erfahrt ihr hier 👆

u/DonBeuteltier — 2 months ago
▲ 243 r/HeissaPapa+2 crossposts

Why the poor vote right, not left [99zuEins]

Warum in Krisenzeiten das Volk nach rechts geht, und nicht nach links- das beschäftigt nicht nur Myriaden von Politikwissenschaftlern, Soziologen und Psychologen, sondern auch Nadim von 99zuEins. Letzterer kommt auf etwas andere Schlüsse, seine Antwort im Video. Leider auf englisch, aber lohnt!

u/DonBeuteltier — 2 months ago
▲ 139 r/Freiheitsfront+3 crossposts

Leseempfehlung: "Frieden" von Freerk Huisken

Wir sollten alle mehr lesen deshalb eine kleine Leseempfehlung:

Frieden von Freerk Huisken ist für mich ein wichtiges und ausgesprochen aktuelles Buch: Gerade weil es einen Begriff kritisiert, der normalerweise als moralisch selbstverständlich gilt.

Kann man Frieden überhaupt kritisieren? Huisken sagt eindeutig: Ja. Und er zeigt, warum eine solche Kritik gerade in einer Welt konkurrierender Staaten notwendig ist. Dabei geht es ihm nicht darum, Frieden als wünschenswerten Zustand der r Harmonie abzulehnen, sondern den politischen und gesellschaftlichen Gebrauch des (westlichen) Friedensbegriffs zu untersuchen.

Besonders stark fand ich das Kapitel "Der kurze Weg vom Pazifisten zum Anhänger deutscher Kriegspolitik".

Huisken zeichnet darin nach, wie ehemalige Pazifisten und Friedensbewegte ihre Position verändern, ohne sich selbst unbedingt als untreu gegenüber ihren ursprünglichen Überzeugungen zu betrachten. Die Argumentation läuft vereinfacht darauf hinaus: Der Krieg Putins sei so brutal und völkerrechtswidrig, dass eine konsequente Friedenspolitik ohne Waffen nicht mehr ausreiche. Wer weiterhin auf Gewaltfreiheit bestehe, müsse sich deshalb fragen lassen, ob er nicht indirekt die Gewalt des Aggressors akzeptiere.

Genau dieses Dilemma zerlegt Huisken. Denn mit der moralischen Gegenüberstellung von guter und böser Gewalt verändert sich der ursprüngliche Friedensbegriff grundlegend. Krieg wird nicht mehr grundsätzlich als Gegensatz zum Frieden betrachtet, sondern kann plötzlich zum Mittel des Friedens werden (sofern er von der "richtigen" Seite geführt wird).

Huisken bezeichnet diese widersprüchliche Logik treffend als Friedenskrieg.

Auch die Kritik an der Friedensbewegung, die Auseinandersetzung mit dem "Manifest für den Frieden" von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer sowie seine Analyse der Staatenkonkurrenz machen das Buch interessant. Huisken liefert dabei keine bequeme politische Position, sondern hinterfragt die Voraussetzungen, auf denen viele gegenwärtige Friedensdebatten überhaupt beruhen.

Ein kleiner Kritikpunkt ist die Sprache: Die für marxistische Literatur typischen langen Schachtelsätze und umfangreichen Anmerkungen machen die Lektüre stellenweise unnötig schwer. Manche Passagen muss man zweimal lesen, um den Gedankengang vollständig zu erfassen.

Dafür ist das Buch echt nicht lang. Mit nicht einmal 150 Seiten ist das Buch dicht, pointiert und argumentativ anspruchsvoll. Es zwingt dazu, vermeintliche Selbstverständlichkeiten neu zu betrachten und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, was wir eigentlich meinen, wenn wir von Frieden sprechen.

Klare Leseempfehlung für alle, die sich kritisch mit Friedenspolitik, Krieg, Pazifismus und der politischen Verwendung des Friedensbegriffs auseinandersetzen möchten.

Link zur Leseprobe: https://www.vsa-verlag.de/uploads/media/www.vsa-verlag.de-Huisken-FRIEDEN-Eine-Kritik.pdf

u/DonBeuteltier — 2 months ago