▲ 85 r/Studium

Hat jemand sonst so das Gefühl, dass das eigene Studium eine komplette Verschwendung für seine Karriere war?

​

Kurz zu mir: Mitte 30, Master in Chemie (2,3, leider eher schlecht als recht, da ging viel schief, aber nun so ist es nun), Ende 2019 fertig geworden und damit quasi direkt in Corona gelandet. Der Berufseinstieg war entsprechend schwierig/katastrophal: viele Bewerbungen, kaum Rückmeldungen, Ghosting war eher die Regel als die Ausnahme (ich habe mich quasi mal auf Absagen gefreut). Ich gehe davon aus, dass die Wirtschaftslage, mein Notenschnitt und fehlende Berufserfahrung da alle mit reingespielt haben.

Rückblickend war ich während des Studiums extrem naiv und habe mich nur aufs Studium konzentriert, nicht auf meine Zukunft. Im Master (aber wahrscheinlich bereits schon zuvor) wurden die Stimmen immer lauter, wie schlecht die Joblage doch sei - solche Ernüchterungen kamen vor allem von Doktoranden. Mir wurde auch von vielen Seiten gesagt, dass sich eine Promotion nicht lohne, also habe ich diese ebenfalls gelassen.

Nach monatelanger Suche habe ich dann aus Angst vor längerer Arbeitslosigkeit (Und Corona im Nacken) einen CTA-/Chemielaboranten-Job angenommen (2,7k brutto). Fast zwei Jahre später bin ich in meinen jetzigen Job gewechselt, ausgeschrieben für Chemiker/Techniker/Laboranten, etwas besser bezahlt mit 3.5k (dennoch ziemlich schlecht) viel WFH, gutes Arbeitsklima. Eigentlich kein schlechter Job, mir macht es sogar Spaß, an Geräten zu schrauben. Trotzdem habe ich mich dort irgendwie selbst aufgegeben und bin bequem geworden. Es gibt keine Aufstiegsmöglichkeiten und die Arbeit an sich ist so unglaublich Hirntot, dass es nur deprimiert.

Seit einigen Monaten bewerbe ich mich wieder - mit praktisch null Resonanz. Ich hatte sogar ein Bewerbungscoaching, und dort hieß es, meine Unterlagen seien völlig in Ordnung. Trotzdem passiert nichts, und langsam fühlt es sich so an, als müsste das Problem einfach ich sein.

Habe mich auch auf komplette andere Ausbildungsstellen beworben (Patentanwalt), bislang ohne Erfolg, was mich ehrlich gesagt auch nicht überrascht hat - mein Lebenslaufen ist nicht besonders prickelnd. Mittlerweile spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, komplett umzuschwenken, so in Richtung Krankenpflege oder etwas Ähnliches, einfach weil dort die Jobchancen und Weiterbildungsmöglichkeiten besser sind und die teilweise mit mehr einsteigen als ich momentan bekomme. Selbst an ein zweites Studium ala Sozialarbeiter habe ich gedacht. Ich kann dieses soul sucking corporate Getriebe nicht mehr aushalten.

War oder ist jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen oder was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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u/Honest-Violinist-448 — 8 days ago

Hat sonst noch jemand das Gefühl, sein Leben beruflich komplett gegen die Wand gefahren zu haben?

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Kurz zu mir: 34M, Master in Chemie (2,3, leider eher schlecht als recht, da ging viel schief, aber nun so ist es nun), Ende 2019 fertig geworden und damit quasi direkt in Corona gelandet. Der Berufseinstieg war entsprechend schwierig/katastrophal: viele Bewerbungen, kaum Rückmeldungen, Ghosting war eher die Regel als die Ausnahme (ich habe mich quasi mal auf Absagen gefreut). Ich gehe davon aus, dass die Wirtschaftslage, mein Notenschnitt und fehlende Berufserfahrung da alle mit reingespielt haben.

Rückblickend war ich während des Studiums extrem naiv und habe mich nur aufs Studium konzentriert, nicht auf meine Zukunft. Im Master (aber wahrscheinlich bereits schon zuvor) wurden die Stimmen immer lauter, wie schlecht die Joblage doch sei - solche Ernüchterungen kamen vor allem von Doktoranden. Mir wurde auch von vielen Seiten gesagt, dass sich eine Promotion nicht lohne, also habe ich diese ebenfalls gelassen.

Nach monatelanger Suche habe ich dann aus Angst vor längerer Arbeitslosigkeit (Und Corona im Nacken) einen CTA-/Chemielaboranten-Job angenommen (2,7k brutto). Fast zwei Jahre später bin ich in meinen jetzigen Job gewechselt, ausgeschrieben für Chemiker/Techniker/Laboranten, etwas besser bezahlt mit 3.5k (dennoch ziemlich schlecht) viel WFH, gutes Arbeitsklima. Eigentlich kein schlechter Job, mir macht es sogar Spaß, an Geräten zu schrauben. Trotzdem habe ich mich dort irgendwie selbst aufgegeben und bin bequem geworden. Es gibt keine Aufstiegsmöglichkeiten und die Arbeit an sich ist so unglaublich Hirntot, dass es nur deprimiert.

Seit einigen Monaten bewerbe ich mich wieder - mit praktisch null Resonanz. Ich hatte sogar ein Bewerbungscoaching, und dort hieß es, meine Unterlagen seien völlig in Ordnung. Trotzdem passiert nichts, und langsam fühlt es sich so an, als müsste das Problem einfach ich sein.

Habe mich auch auf komplette andere Ausbildungsstellen beworben (Patentanwalt), bislang ohne Erfolg, was mich ehrlich gesagt auch nicht überrascht hat - mein Lebenslaufen ist nicht besonders prickelnd. Mittlerweile spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, komplett umzuschwenken, so in Richtung Krankenpflege oder etwas Ähnliches, einfach weil dort die Jobchancen und Weiterbildungsmöglichkeiten besser sind und die teilweise mit mehr einsteigen als ich momentan bekomme. Selbst an ein zweites Studium ala Sozialarbeiter habe ich gedacht. Ich kann dieses soul sucking corporate Getriebe nicht mehr aushalten.

War oder ist jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen oder was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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u/Honest-Violinist-448 — 8 days ago

Pairing a K-Ultra or C40 with a Zerno Z1 MPV2?

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​Hi everyone, Im currently caught up in a bit of a pour-over fever. Right now, Im grinding with my Zerno Z1 equipped with MPV2 burrs (I also have a 1Zpresso JX-Pro, but aside from a few exceptions on vacation, I havent used it in ages).

​At the moment, I would like to get myself a pure pour-over grinder. My reasons for this are:

I really enjoy experimenting with different grinders.

I feel like mpv2 burrs lean more towards espresso/generate more fines.

I am sometimes annoyed to keep jumping from filter grind size to espresso grind size back and fourth.

​I find both grinders (the C40 and the K-Ultra) very interesting. The K-Ultra has the advantage of an external adjustment dial, whereas the C40 can be a bit cheaper depending on the model.

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u/Honest-Violinist-448 — 8 days ago
▲ 1 r/Kaffee

K-ultra oder c40 mit einer Zerno z1 mpv2 paaren?

Hallo zusammen, ich bin momentan etwas im pour-over-fieber. Derzeit mahle ich mit meiner zerno z1 mit mpv2 burrs (ich habe noch eine 1zpresso jx pro, habe diese aber, bis auf ein paar Ausnahmen im Urlaub, seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt). 

Momentan möchte ich mir gerne eine pure Pour-over Mühle zulegen. Gründe dafür wären:

- Ich mag ganz gerne mit unterschiedlichen Mühlen experimentieren. 

​- ich glaube die mpv2 burrs haben eine Espresso-Tendenz und würde lieber etwas mit weniger fines haben. 

​- das mag dekadent klingen, aber nicht stört es manchmal solche großen Sprünge zu machen, wenn ich zwischen espresso und filter welchsel. 

​Ich finde die beiden Mühlen (c40 und k ultra) sehr interessant. K ultra hätte das positive, dass das Einstellungsrad außen wäre, dafür ist die c40 je nach Model etwas günstiger. 

​Gibt es große Unterschiede zwischen all den c40 Modellen? Ich sehe dass es die mk4 nitro blade gibt, aber auch die mk4 lab series. 

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u/Honest-Violinist-448 — 8 days ago

Hat sonst noch jemand das Gefühl, sein Leben beruflich komplett gegen die Wand gefahren zu haben?

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Kurz zu mir: 34M, Master in Chemie (2,3, leider eher schlecht als recht, da ging viel schief, aber nun so ist es nun), Ende 2019 fertig geworden und damit quasi direkt in Corona gelandet. Der Berufseinstieg war entsprechend schwierig/katastrophal: viele Bewerbungen, kaum Rückmeldungen, Ghosting war eher die Regel als die Ausnahme (ich habe mich quasi mal auf Absagen gefreut). Ich gehe davon aus, dass die Wirtschaftslage, mein Notenschnitt und fehlende Berufserfahrung da alle mit reingespielt haben.

Rückblickend war ich während des Studiums extrem naiv und habe mich nur aufs Studium konzentriert, nicht auf meine Zukunft. Im Master (aber wahrscheinlich bereits schon zuvor) wurden die Stimmen immer lauter, wie schlecht die Joblage doch sei - solche Ernüchterungen kamen vor allem von Doktoranden. Mir wurde auch von vielen Seiten gesagt, dass sich eine Promotion nicht lohne, also habe ich diese ebenfalls gelassen.

Nach monatelanger Suche habe ich dann aus Angst vor längerer Arbeitslosigkeit (Und Corona im Nacken) einen CTA-/Chemielaboranten-Job angenommen (2,7k brutto). Fast zwei Jahre später bin ich in meinen jetzigen Job gewechselt, ausgeschrieben für Chemiker/Techniker/Laboranten, etwas besser bezahlt mit 3.5k (dennoch ziemlich schlecht) viel WFH, gutes Arbeitsklima. Eigentlich kein schlechter Job, mir macht es sogar Spaß, an Geräten zu schrauben. Trotzdem habe ich mich dort irgendwie selbst aufgegeben und bin bequem geworden. Es gibt keine Aufstiegsmöglichkeiten und die Arbeit an sich ist so unglaublich Hirntot, dass es nur deprimiert.

Seit einigen Monaten bewerbe ich mich wieder - mit praktisch null Resonanz. Ich hatte sogar ein Bewerbungscoaching, und dort hieß es, meine Unterlagen seien völlig in Ordnung. Trotzdem passiert nichts, und langsam fühlt es sich so an, als müsste das Problem einfach ich sein.

Habe mich auch auf komplette andere Ausbildungsstellen beworben (Patentanwalt), bislang ohne Erfolg, was mich ehrlich gesagt auch nicht überrascht hat - mein Lebenslaufen ist nicht besonders prickelnd. Mittlerweile spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, komplett umzuschwenken, so in Richtung Krankenpflege oder etwas Ähnliches, einfach weil dort die Jobchancen und Weiterbildungsmöglichkeiten besser sind und die teilweise mit mehr einsteigen als ich momentan bekomme. Selbst an ein zweites Studium ala Sozialarbeiter habe ich gedacht. Ich kann dieses soul sucking corporate Getriebe nicht mehr aushalten.

War oder ist jemand von euch in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen oder was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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u/Honest-Violinist-448 — 16 days ago

EV als erstes Auto sinnvoll?

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Ich bräuchte mal etwas Feedback von Leuten die etwas mehr in der Materie stecken.

Ich bin schon mitte 30 und habe vor fast zwei Jahren meinen Führerschein (nur Automatik, in einem Tesla) gemacht und bin seitdem kaum gefahren (ja, das ist ein Problem und war nicht besonders schlau von mir, gab da ein paar gesundheitliche Gründe für).

Überlege nun, mir noch mal ein paar Fahrstunden zu nehmen. Im Zuge dessen möchte ich mir nun endlich mein erstes Auto kaufen. Ich habe leider auch absolut gar keine wirkliche Ahnung von Autos. Ich habe mir ein Budget von irgendwo zwischen 14k und 18k gesetzt.

Es wird hauptsächlich ein Lifestyle Auto, für die Arbeit brauche ich es nicht. Hauptnutzen werden sowas wie kleine Ausflüge (<100 km, gelegentlich), vielleicht ein paar Einkäufe (unbedingt brauche ich es jedoch nicht) sein. Ich möchte aber auch mal Urlaub machen (ca. 500 km, selten) können. Aussehen und Geschwindigkeit sind mir absolut egal (Ich mag kein Weiß, wäre aber kein Ausschlusskriterium), mir ist es nur wichtig, dass der Wagen relativ leise auf der Autobahn ist und eine Rückfahrkamera hat.

Leasing/Auto-Abo fällt raus, da wir einen Hund haben und Kinder in Planung sind.

Nun ein Problem, für 15k gibt's ja quasi keine größeren Batterien. Und auch fast nur die Stellantis Karren, von denen ich eigentlich nur schlechtes gehört habe.

Laden wäre eigentlich kein Problem (habe ein paar DC-Lader in meiner Umgebung von Tesla und EnBw).

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u/Honest-Violinist-448 — 16 days ago

Second haul

So I went back to my parents basement to get another round of cds from when I was younger. I think some of them might not belong to me, since I can't remember ever listeting to them.

u/Honest-Violinist-448 — 18 days ago

Had to cancel my Vietnam trip, so I decided to get back into listening to CDs

Long story short, my dog suffered from vestibular disease a few days before my flight, so I canceled my trip and spend my vacations home with her. I thought it might be a cool idea to get back into my cd collection (my mom still stored all of them in her basement from when I moved out).

In the picture is my first haul (its roughly a third of what I had, I just couldn't carry any more). Im pretty surprised, there are tons of CDs I didn't even remember listening to.

u/Honest-Violinist-448 — 23 days ago

Ist das ein guter Deal?

Will mir meinen ersten Wagen kaufen. Habe vor zwei Jahren meinen Führerschein gemacht und bin seitdem eigentlich fast nur Carsharing gefahren. Wollte eigentlich schon viel früher mir einen Wagen kaufen, bin aber aus gesundheitlichen (nicht finanziellen) Gründen nicht dazu gekommen. Nun wollte ich mir den ID.3 Pro 107 kW zulegen. Dieser hat die 62 kwh Batterie. Plane den nächste Woche testzufahren.

Edit: Preis wäre 19750 Euro.

u/Honest-Violinist-448 — 27 days ago

Tenerife, Madeira, or the Azores without a car (can't decide)? (10–14 days in summer)

&#x200B;

​Hi

​I’m planning a roughly 14 day vacation between July and September (haven't decided yet) and am torn between the Azores, Madeira, and the Canary Islands (specifically Tenerife).

​Since I don’t want to rent a car (I have a drivers license, but Ive barely driven in over a decade and had very little practice even before then) Im unsure which destination is best suited for me. I love nature and want to do a lot of hiking, but at the end of the day, good local food is also very important to me. Id also like to spend some time by or in the ocean (though a pure sandy beach isnt particularly important to me).

​From what I’ve seen and read, tenerife offers very diverse landscapes and is generally warmer, both of which I find extremely tempting. Ive always wanted to see volcanic landscapes. But island hopping is not so easy?

​What appeals to me about the Azores is the abundance of pure, green nature and the fact that it seems a bit less touristy. However, it seems like it might be very difficult to get around without a car? Island hopping seems easier?

​Madeira seems to fall somewhere in the middle.

Anyone here got some experience with any of these islands? Maybe can give a rough comparison?

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u/Honest-Violinist-448 — 1 month ago
▲ 11 r/travel

Tenerife, Madeira, or the Azores without a car (or somewhere else)? (10–14 days in summer)

&#x200B;

​Hi

​I’m planning a roughly 14 day vacation between July and September (haven't decided yet) and am torn between the Azores, Madeira, and the Canary Islands (specifically Tenerife).

​Since I don’t want to rent a car (I have a drivers license, but Ive barely driven in over a decade and had very little practice even before then) Im unsure which destination is best suited for me. I love nature and want to do a lot of hiking, but at the end of the day, good local food is also very important to me. Id also like to spend some time by or in the ocean (though a pure sandy beach isnt particularly important to me).

​From what I’ve seen and read, tenerife offers very diverse landscapes and is generally warmer, both of which I find extremely tempting. Ive always wanted to see volcanic landscapes. But island hopping is not so easy?

​What appeals to me about the Azores is the abundance of pure, green nature and the fact that it seems a bit less touristy. However, it seems like it might be very difficult to get around without a car? Island hopping seems easier?

​Madeira seems to fall somewhere in the middle.

Anyone here got some experience with any of these islands? Maybe can give a rough comparison?

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u/Honest-Violinist-448 — 1 month ago

Hallo zusammen, ich brauche mal eure objektive Einschätzung, da ich in einer moralischen Zwickmühle stecke.

​Vor etwas mehr als zwei Wochen hatte meine Hündin (schon immer ein ängstlicher Typ) plötzlich ein schweres vestibulares Syndrom (ähnlich eines Schlaganfals/Hörsturz). Es war extrem sowas mitanzusehen, aber sie erholt sich zum Glück relativ gut. Sie läuft wieder, ist aber noch nicht wieder die „Alte“, spielt auch wieder. Sie hat noch etwas Probleme beim fressen (ist extrem picky und will häufig noch gefüttert werden, ich weiß nicht ob das nur eine Macke ist oder noch Nachwirkungen des Syndroms) und ist aktuell extrem ängstlich und anhänglich.

In weniger als einer Woche steht jedoch leider unsere jährliche Reise an. Drei Wochen Südostasien, um die erweiterte Familie zu besuchen (meine Frau kommt daher). Es ist alles bezahlt und seit Langem geplant.

​Nun das große Problem hier. ​Normalerweise passt meine Mutter in der Zeit auf sie auf. Die beiden sind echt vernarrt ineinander, aber meine Hündin verweigert aktuell komplett das Treppenhaus im Haus runter zu gehen (draußen klappt es komischerweise extrem gut, daher bin ich mir nicht sicher woran das genau liegen könnte). Sie geht die Treppen auch hoch im Treppenhaus, aber nicht runter. Haben vieles probiert: Teppiche/Handtücher,unterstützendes Geschirr.

Meine Mutter lebt im zweiten Stock und ist körperlich nicht in der Lage, sie die Treppen hoch oder runterzutragen. Sie kann unsere Hündin daher so nicht nehmen. Unsere eigene Wohnung ist auch im dritten Stock.

Meine Frau möchte gerne Freunde und Familie fragen, ob sie nicht 3 Wochen bei uns wohnen wollen. Jedoch können und will das auch niemand (was ich absolut verstehe) und ich finde es auch etwas eigenartige Leute 3 Wochen bei mir zu Hause wohnen zu lassen.

Ich habe das Gefühl, dass meine Hündin noch nicht stabil genug ist, um allein gelassen zu werden. Sie ist unsicher, ihr Gleichgewicht ist noch wackelig und ich habe große Angst, dass der Stress unserer Abwesenheit vielleicht doch einen Effekt auf sie hat. Vielleicht überdramatisiere ich das alles.

Ich habe daher auch vorgeschlagen zu Hause zu bleiben und sie reisen zu lassen, damit sie wenigstens ihre Familie sehen kann.

​Mein Partner will die Reise unbedingt antreten und sieht in der „Freunde-Lösung“ einen guten Kompromiss. Das führt gerade zu viel Streit zwischen uns. Ihre Familie kann es auch nicht so wirklich verstehen, warum ich den Hund nicht einfach abgeben kann (leider haben Hunde in deren Kultur einen etwas anderen Stellenwert als bei uns/mir).

Irgendeinen Ratschlag? Ich bin etwas am Ende meiner Nerven.

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u/Honest-Violinist-448 — 1 month ago