Mit fast 27 Jahren wieder zur Familie ziehen? Probleme mit Arbeit und Studium

Hallo zusammen,

ich bin 26 Jahre alt und lebe seit etwa fünf Jahren in Deutschland, in der Nähe einer Großstadt in Mittelhessen.

Ich arbeite und studiere nebenbei an einer Hochschule. In den letzten Jahren hat meine Arbeit einen großen Teil meines Lebens eingenommen. Mittlerweile habe ich ungefähr 600 Überstunden angesammelt.

Bisher hatte ich die Möglichkeit, trotz meines Studiums weiterhin in Vollzeit angestellt zu bleiben, da ich meine Überstunden nutzen konnte, um mir an bestimmten Tagen für die Vorlesungen freizunehmen. Dadurch konnte ich mein Bachelorstudium im MINT-Bereich so organisieren, dass es zwar etwas länger dauert, ich mich aber nicht unnötig unter Druck setzen muss.

Nun wurde mir allerdings mitgeteilt, dass dieses Modell langfristig nicht mehr möglich sei. Ich und einige andere Mitarbeiter, die ebenfalls sehr viele Überstunden angesammelt haben, sollen diese möglichst schnell und in größerem Umfang abbauen, um arbeitsrechtliche Probleme für das Unternehmen zu vermeiden.

Das bedeutet für mich, dass meine bisherige Planung möglicherweise nicht mehr langfristig funktionieren wird und ich spätestens nächstes Jahr wieder in Teilzeit arbeiten müsste, mit einem entsprechend deutlich geringeren Gehalt.

Hinzu kommt, dass ich in den letzten Monaten zusätzliche Aufgaben übernommen habe, die viel stärker mit meinem Studienbereich zusammenhängen. Dafür wurde vereinbart, dass ich einen Tag pro Woche in einer anderen Abteilung mitarbeiten darf.

Heute wurde mir jedoch mitgeteilt, dass ein Tag pro Woche trotz meines bisherigen Engagements nicht ausreiche, um die Abteilung wirklich sinnvoll unterstützen zu können. Bisher wurde diesbezüglich allerdings noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Sollte mir auch diese Möglichkeit genommen werden, würde mir letztendlich nur noch meine bisherige Tätigkeit bleiben, die mich körperlich stark belastet und kaum etwas mit meinem Studium oder meinen beruflichen Zukunftsplänen zu tun hat.

Nun kommt noch meine Wohnsituation hinzu.

Eigentlich müsste ich innerhalb des nächsten Jahres in eine eigene kleine Wohnung ziehen. Ich habe meine Finanzen durchgerechnet und festgestellt, dass ich mir langfristig höchstens etwa 600 € Warmmiete leisten könnte. Ich wäre durchaus bereit zu pendeln und hätte dafür notfalls auch ein Auto zur Verfügung.

Mein Vater hat mir angeboten, gemeinsam mit ihm eine Wohnung zu suchen. Er arbeitet momentan in Teilzeit. Mit ihm würden auch seine Frau, mit der ich mich gut verstehe, und mein jüngerer Bruder zusammenwohnen. Seine Frau ist selbstständig, verdient allerdings nicht besonders viel. Mein Bruder könnte nächstes Jahr seine Ausbildung beginnen.

Ehrlich gesagt weiß ich momentan nicht, was ich machen soll.

Ich kann mein Studium leider nicht wesentlich schneller abschließen, da ich nebenbei arbeiten muss. Gleichzeitig kann ich mir auch nicht vorstellen, wieder mit völlig fremden Menschen in einer WG zu wohnen.

Unter diesen Umständen würde ich lieber meine eigene Familie unterstützen, die ebenfalls Hilfe gebrauchen könnte. Ich bin mittlerweile gut in Deutschland integriert, kenne mich mit vielen organisatorischen Dingen aus und könnte dadurch einiges beitragen.

Das Problem ist nur, dass ich bald 27 werde und eigentlich gerne unabhängig leben möchte. Ich wünsche mir meine eigene Wohnung, meine Ruhe und die Möglichkeit, meinen Alltag selbstständig zu gestalten, ohne ständig Rücksicht auf andere nehmen zu müssen.

Irgendwie empfinde ich es als persönlichen Rückschritt, in meinem Alter wieder mit der Familie zusammenzuziehen. Obwohl mir natürlich bewusst ist, dass es finanziell sehr sinnvoll wäre und wir uns gegenseitig unterstützen könnten.

Inzwischen ist mir auch klar geworden, dass ich mich stärker auf mein Studium konzentrieren muss. Nach meinem Bachelor möchte ich außerdem noch einen Master machen.

Was meine Arbeit betrifft, werde ich demnächst mit der Geschäftsführung sprechen und fragen, ob das Unternehmen tatsächlich bereit ist, langfristig in meine berufliche Entwicklung zu investieren und mir weitere Perspektiven in der neuen Abteilung zu ermöglichen.

Falls das nicht der Fall sein sollte, werde ich mich wohl so schnell wie möglich nach einem anderen Arbeitgeber umsehen müssen. Idealerweise würde ich gerne eine Teilzeitstelle oder eine Werkstudententätigkeit finden, die besser zu meinem Studium und meinen bisherigen Erfahrungen passt.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

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u/Phyrexian999 — 6 days ago

Wunsch, später in der Wissenschaft/Forschung zu arbeiten, wie kann ich mich darauf vorbereiten?

Hallo zusammen,

ich studiere derzeit im Bachelor einen technischen Studiengang und arbeite parallel dazu Vollzeit in einem angrenzenden Bereich. Beruflich habe ich mich in letzter Zeit weiterentwickelt und zusätzliche Aufgaben und Verantwortung übernommen. Dadurch habe ich momentan eigentlich eine ziemlich gute Situation: Ich kann relevante Berufserfahrung sammeln, mein Studium weiterführen und gleichzeitig finanziell relativ gut dastehen.

Mein Studium läuft allerdings deutlich langsamer als ursprünglich geplant. Ich bin mittlerweile im 5. Semester, habe aber bisher nur relativ wenige Prüfungen geschrieben und meine bisherigen akademischen Leistungen sind ehrlich gesagt auch nicht besonders herausragend. Vom Stand der Prüfungen her befinde ich mich teilweise erst im Bereich des 2./3. Semesters.

Der Hauptgrund dafür ist relativ einfach: Ich arbeite viel, meine Hochschule ist ziemlich weit von meinem Wohnort entfernt und beides miteinander zu kombinieren kostet entsprechend viel Zeit. Ich habe mich deshalb damit abgefunden, dass ich für meinen Bachelor wahrscheinlich ungefähr doppelt so lange brauchen werde wie in Regelstudienzeit. Im vergangenen Semester musste ich aufgrund meiner beruflichen Weiterentwicklung sogar praktisch ein Pausensemester einlegen und habe keine Prüfungen geschrieben, weil die Einarbeitung in die neuen Aufgaben zunächst sehr zeitintensiv war.

Langfristig habe ich allerdings einen großen Wunsch: Ich würde gerne auch im akademischen bzw. wissenschaftlichen Bereich arbeiten. Nach dem Master könnte ich mir beispielsweise eine externe Promotion vorstellen, die ich durch meine berufliche Tätigkeit finanzieren könnte, entweder weiterhin bei meinem jetzigen Arbeitgeber oder später in einer anderen, eventuell noch passenderen Position.

Beruflich sammle ich bereits ziemlich vielseitige Erfahrungen im technisch-medizinischen Umfeld. Meine Aufgaben reichen von der Arbeit mit Produkten für Patienten über technischen und digitalen Support bis hin zur Qualifizierung von Geräten und zur Digitalisierung bzw. Verbesserung von Prozessen. Dadurch habe ich in manchen praktischen Bereichen bereits deutlich mehr Erfahrung als viele meiner Kommilitonen. Ein Professor hat mich vor einiger Zeit auch ausdrücklich darin bestärkt, diesen Weg weiterzuverfolgen.

Trotzdem habe ich das Gefühl, dass mir auf der akademischen Seite noch sehr viel fehlt. Durch die Arbeit bin ich nur wenige Tage pro Woche an der Hochschule, habe bisher keine besonders guten Noten und entsprechend wenig Kontakt zum eigentlichen wissenschaftlichen Umfeld.

Deshalb meine Frage an diejenigen, die vielleicht selbst in der Wissenschaft arbeiten oder promoviert haben:

Was würdet ihr jemandem in meiner Situation empfehlen, um sich während der nächsten Jahre gezielt auf eine mögliche wissenschaftliche Laufbahn bzw. eine spätere Promotion vorzubereiten?

Mir geht es dabei weniger darum, möglichst schnell fertig zu werden, sondern darum, die nächsten Jahre sinnvoll zu nutzen: fachlich besser zu werden, wissenschaftliche Erfahrung zu sammeln, Kontakte zu Professoren aufzubauen und irgendwann trotz meines eher ungewöhnlichen Studienverlaufs eine realistische Chance auf eine Promotion zu haben.

Über Erfahrungen und konkrete Tipps würde ich mich sehr freuen.

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u/Phyrexian999 — 2 months ago
▲ 27 r/cologne

Ist Köln eine gute Stadt für Künstler?

Hallo,

ich komme nicht aus Köln, sondern aus Frankfurt am Main.

Ich war letztes Jahr einmal in Köln und habe bemerkt, dass es dort im Vergleich zu Frankfurt viel mehr schöne Orte gibt, aus denen man als Künstler Inspiration schöpfen kann. Damals habe ich die ganze Stadt an einem Tag besichtigt, und seitdem verbinde ich mit Köln sehr schöne Erinnerungen und eine gewisse Melancholie. Für mich ist Köln eine der schönsten Städte Deutschlands, die ich als Italiener bisher gesehen habe.

Ich möchte Köln unbedingt noch einmal besuchen, vielleicht regelmäßig zu Veranstaltungen oder einfach, um Menschen kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben wie ich.

Zu meinen Interessen gehören vor allem Kunst (Ölmalerei und Schreiben), und ich habe das Gefühl, dass Frankfurt mir in dieser Hinsicht nicht das Gleiche bieten kann. Außerdem interessiere ich mich für Philosophie sowie für Medizin, Informatik und alles, was mit diesen Themen zusammenhängt, da sie auch den Schwerpunkt meiner aktuellen Arbeit und meines Studiums bilden.

Danke!

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

Mi sto chiudendo sempre di più, ho paura, e non so come uscirne...

Ciao a tutti, è sabato sera, ma è già da tempo che ci sto pensando, con molta rabbia e malinconia.

Ho 26 anni, e vivo all estero, ho affrontato una vita non con poche difficoltà, che mi stanno portando adesso a dare molte energie nel lavoro e negli studi, sacrificando tutto il resto, non ho amici più, hanno trovato tutti una compagnia, ed io me ne sto solo sempre di più.

Quello che mi stava preoccupando negli ultimi giorni, sono le mie abitudini quotidiane, e la mia chiusura verso l esterno ed il prossimo, tendo ad essere sempre stanco fra lavoro e studi universitari, dormo spesso il pomeriggio e sto sveglio tutta la notte, non esco mai, non vedo quasi mai la luce del sole, ho sempre sonno, lavoro dalle 6 alle 15 ogni giorno o anche di più a volte ( nel settore sanitario ), da più di un anno che non vedo altre persone se non mio fratello e mio padre, mia madre l.ho persa anni fa...

Molte volte la solitudine mi fa perdere la voglia di fare tante cose, ho dovuto di forza prendere coraggio e prenotare un viaggio per questo settembre in spagna,cosi almeno per divertimento fra spiagge, natura e musei.

A volte però la mia vita mi sembra una presa in giro, vedo molte persone che hanno un compagno/compagna e non si impegnano neanche più di tanto per fare qualcosa, hanno avuto tutto preparato dalla famiglia, hanno studiato tranquillamente e hanno avuto tempo per trovare amici ed una persona...

Io non ho neanche il tempo per dormire, e ci sono giorni che vivo con i dolori al petto e l affanno di respirare....

Sono affaticato, ho bisongo di una persona anche io, che mi sto facendo il mazzo quanto una casa per poter stare bene, ho bisogno di abbracciare una persona che stia con me e sentire il battito del mio cuore calmarsi.

Mi sento uno strazio, disumano, a volte tendo all autolesionismo, fino a perdere coscienza, mi sento vuoto e non meritevole, eppure quando esco, e vedo e conosco le altre persone, vedo tutta la normalità del loro essere, la semplicità che viene apprezzata, che viene amata...

Mi dicono che ho un sacco di talenti, che sono un bel ragazzo, che sono motivato, deciso, forte di carattere, e cje loro Senza ' i loro genitori ' non avrebbero avuto le stesse possibilità nella vita, e molti mi invidiano e stimano, ma non li sopporto... non ho bisogno della stima e del rispetto per quel che faccio, ho bisogno di una persona che mi voglia bene, per ciò che sono... una persona problematica, che non sta bene con se stessa ma vuole esserlo, che si impegna per creare qualcosa, ho bisogno di ascolto e di sensibilità, perché la mia sensibilità, sta venendo sempre più calpestata, e non posso e non voglio vivere una vita chiusa, in solitudine, nella freddezza di un mondo che mi vuole schiacciare e riformare come vuole lui...

Non ce la faccio, scusatemi, non ce la faccio più a stare solo... ad essere la roccia che supporta tutti...

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

Der Weg zur Selbstständigkeit? Wie beginnen und seinen Platz suchen/finden

Wie haben Sie angefangen und was würdet ihr empfehlen? Ich überlege, etwas außerhalb meines Berufsfelds zu machen, studiere und arbeite aber noch, im Bereich Technik und IT im Gesundheitswesen

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

Neue berufliche Chancen nutzen,für bessere Zukunftsperspektiven

Hallo,

ich (26, EU-Bürger) arbeite in der Herstellung von medizinischen Produkten. Bis vor zwei Monaten war ich in Teilzeit ausschließlich als Produktionsmitarbeiter tätig, da ich nebenbei meinen Bachelor absolviere.

Aufgrund verschiedener Umstände musste ich auf Vollzeit wechseln. Glücklicherweise hatte ich gleichzeitig die Möglichkeit, eine zusätzliche Rolle zu übernehmen. Das bedeutet, dass ich neben der Produktion auch die Abteilungen unterstütze, die für IT- und technische Themen sowie das Qualitätsmanagement zuständig sind.

Grundsätzlich arbeite ich einen Tag weniger in der Produktion und stattdessen im Qualitätsmanagement. Diese neue Rolle gefällt mir sehr, weil ich dadurch viel lernen kann und sie außerdem eng mit meinem Studium verbunden ist. Ich verdiene etwas mehr und was für mich besonders wichtig ist, die Produktionsabteilung ist sehr dynamisch und häufig auch sehr stressig. In den letzten Monaten hatte ich dort eine enorme psychische Belastung, die sich oft auch körperlich bemerkbar gemacht hat.

Deshalb möchte ich diese hybride Rolle unbedingt weiterentwickeln und nutzen, um meine beruflichen Perspektiven zu verbessern.

In den vergangenen Monaten habe ich eng mit meinen Vorgesetzten aus der neuen Abteilung zusammengearbeitet. Teilweise durfte ich eigenständig Dokumente erstellen oder Daten aus älteren Unterlagen analysieren. Meine Vorgesetzten haben sich anschließend sogar dafür entschieden, einige meiner Dokumente als Grundlage für die Erstellung offizieller Unterlagen zu verwenden, die für Behörden und Inspektionen benötigt werden.

Ich empfinde das als sehr positives Zeichen. Meine Vorgesetzten setzen mich nicht unter Druck, sondern arbeiten mit mir zusammen. Sie lassen mir oft die Freiheit, Aufgaben selbstständig zu bearbeiten. Außerdem sagen sie häufig, dass ich gute Ideen habe. Das wurde sogar von der Geschäftsführung bestätigt, als ich meine Vorstellungen für diese neue Rolle erläutert habe. Seitdem unterstützen sie meine Ideen, allerdings immer mit der Erwartung, dass am Ende auch konkrete Ergebnisse entstehen.

Trotzdem frage ich mich oft, ob ich noch mehr lernen sollte, um langfristig bessere Karrierechancen zu haben.

Leider ist die Situation in der Produktion weiterhin schwierig. Dort herrscht oft hoher Stress, insbesondere für die Produktionsmitarbeiter. Das hat bei mir in den letzten Monaten zu einer starken Belastung geführt und letztlich auch zu einigen Krankmeldungen. Einige Verantwortliche vertreten allerdings die Meinung, dass diese Krankmeldungen mit meinen neuen Aufgaben zusammenhängen.

Ich habe Angst, diese Chance wieder zu verlieren. Mit 26 Jahren möchte ich nicht jeden Tag denselben Produktionsstress erleben, ohne mich fachlich weiterzuentwickeln.

Ich habe zwar keine Probezeit mehr im Vertrag, aber natürlich weiß ich, dass ich diese Position verlieren könnte, wenn sich herausstellen sollte, dass ich die Anforderungen nicht erfülle.

Ich weiß deshalb nicht genau, wie ich mich verhalten soll. Leider reagiere ich ziemlich empfindlich auf dauerhaft stressige Arbeitsbedingungen. Dabei sollte diese neue Stelle eigentlich auch der Produktion helfen, da sie die Zusammenarbeit zwischen Produktion, Qualitätsmanagement und IT verbessert. In unserer Firma mit fast 100 Mitarbeitern gibt es eigentlich nur zwei Personen, die diese Kombination aus medizinischem Fachwissen, Produktion und IT mitbringen: meinen neuen Vorgesetzten und mich.

Für mein Studium werde ich wahrscheinlich noch einige Jahre benötigen. Dafür habe ich genügend Überstunden angesammelt, die ich als Gleitzeit nutzen kann. Das Studium selbst ist also nicht mein größter Stressfaktor.

Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass einige meiner Kommilitonen bessere Karrierechancen haben als ich, weil sie bereits auf Führungsaufgaben vorbereitet werden, während ich mich selbst eher als eine Art technischer Assistent sehe.

Außerdem frage ich mich, ob diese hybride Rolle zwischen Produktion, Qualitätsmanagement und IT langfristig überhaupt einen Mehrwert bringt, wenn ich später einmal eine andere Stelle mit besseren Arbeitszeiten und einem höheren Gehalt suchen möchte.

Vielleicht ist das aber auch nur meine negative Denkweise. Ich neige dazu, mir viele Sorgen zu machen, und habe häufig Angst, dass die Probleme in der Produktion meine neue Rolle gefährden könnten.

Eigentlich möchte ich meine Karriere gezielt weiterentwickeln. Ich weiß nur nicht, an welchem Punkt ich momentan stehe, ob ich bereits auf einem guten Weg bin oder ob ich noch deutlich mehr leisten und mich stärker beweisen muss.

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

Neue berufliche Chancen nutzen,für bessere Zukunftsperspektiven

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Hallo,

ich (26, EU-Bürger) arbeite in der Herstellung von medizinischen Produkten. Bis vor zwei Monaten war ich in Teilzeit ausschließlich als Produktionsmitarbeiter tätig, da ich nebenbei meinen Bachelor absolviere.

Aufgrund verschiedener Umstände musste ich auf Vollzeit wechseln. Glücklicherweise hatte ich gleichzeitig die Möglichkeit, eine zusätzliche Rolle zu übernehmen. Das bedeutet, dass ich neben der Produktion auch die Abteilungen unterstütze, die für IT- und technische Themen sowie das Qualitätsmanagement zuständig sind.

Grundsätzlich arbeite ich einen Tag weniger in der Produktion und stattdessen im Qualitätsmanagement. Diese neue Rolle gefällt mir sehr, weil ich dadurch viel lernen kann und sie außerdem eng mit meinem Studium verbunden ist. Ich verdiene etwas mehr und was für mich besonders wichtig ist, die Produktionsabteilung ist sehr dynamisch und häufig auch sehr stressig. In den letzten Monaten hatte ich dort eine enorme psychische Belastung, die sich oft auch körperlich bemerkbar gemacht hat.

Deshalb möchte ich diese hybride Rolle unbedingt weiterentwickeln und nutzen, um meine beruflichen Perspektiven zu verbessern.

In den vergangenen Monaten habe ich eng mit meinen Vorgesetzten aus der neuen Abteilung zusammengearbeitet. Teilweise durfte ich eigenständig Dokumente erstellen oder Daten aus älteren Unterlagen analysieren. Meine Vorgesetzten haben sich anschließend sogar dafür entschieden, einige meiner Dokumente als Grundlage für die Erstellung offizieller Unterlagen zu verwenden, die für Behörden und Inspektionen benötigt werden.

Ich empfinde das als sehr positives Zeichen. Meine Vorgesetzten setzen mich nicht unter Druck, sondern arbeiten mit mir zusammen. Sie lassen mir oft die Freiheit, Aufgaben selbstständig zu bearbeiten. Außerdem sagen sie häufig, dass ich gute Ideen habe. Das wurde sogar von der Geschäftsführung bestätigt, als ich meine Vorstellungen für diese neue Rolle erläutert habe. Seitdem unterstützen sie meine Ideen, allerdings immer mit der Erwartung, dass am Ende auch konkrete Ergebnisse entstehen.

Trotzdem frage ich mich oft, ob ich noch mehr lernen sollte, um langfristig bessere Karrierechancen zu haben.

Leider ist die Situation in der Produktion weiterhin schwierig. Dort herrscht oft hoher Stress, insbesondere für die Produktionsmitarbeiter. Das hat bei mir in den letzten Monaten zu einer starken Belastung geführt und letztlich auch zu einigen Krankmeldungen. Einige Verantwortliche vertreten allerdings die Meinung, dass diese Krankmeldungen mit meinen neuen Aufgaben zusammenhängen.

Ich habe Angst, diese Chance wieder zu verlieren. Mit 26 Jahren möchte ich nicht jeden Tag denselben Produktionsstress erleben, ohne mich fachlich weiterzuentwickeln.

Ich habe zwar keine Probezeit mehr im Vertrag, aber natürlich weiß ich, dass ich diese Position verlieren könnte, wenn sich herausstellen sollte, dass ich die Anforderungen nicht erfülle.

Ich weiß deshalb nicht genau, wie ich mich verhalten soll. Leider reagiere ich ziemlich empfindlich auf dauerhaft stressige Arbeitsbedingungen. Dabei sollte diese neue Stelle eigentlich auch der Produktion helfen, da sie die Zusammenarbeit zwischen Produktion, Qualitätsmanagement und IT verbessert. In unserer Firma mit fast 100 Mitarbeitern gibt es eigentlich nur zwei Personen, die diese Kombination aus medizinischem Fachwissen, Produktion und IT mitbringen: meinen neuen Vorgesetzten und mich.

Für mein Studium werde ich wahrscheinlich noch einige Jahre benötigen. Dafür habe ich genügend Überstunden angesammelt, die ich als Gleitzeit nutzen kann. Das Studium selbst ist also nicht mein größter Stressfaktor.

Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass einige meiner Kommilitonen bessere Karrierechancen haben als ich, weil sie bereits auf Führungsaufgaben vorbereitet werden, während ich mich selbst eher als eine Art technischer Assistent sehe.

Außerdem frage ich mich, ob diese hybride Rolle zwischen Produktion, Qualitätsmanagement und IT langfristig überhaupt einen Mehrwert bringt, wenn ich später einmal eine andere Stelle mit besseren Arbeitszeiten und einem höheren Gehalt suchen möchte.

Vielleicht ist das aber auch nur meine negative Denkweise. Ich neige dazu, mir viele Sorgen zu machen, und habe häufig Angst, dass die Probleme in der Produktion meine neue Rolle gefährden könnten.

Eigentlich möchte ich meine Karriere gezielt weiterentwickeln. Ich weiß nur nicht, an welchem Punkt ich momentan stehe, ob ich bereits auf einem guten Weg bin oder ob ich noch deutlich mehr leisten und mich stärker beweisen muss.

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

I'd like to be active on social media as a content creator, but how?

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Hi everyone,

For months I've been thinking about starting a social media presence in my free time (mainly on weekends) where I could create content around the different activities and hobbies I enjoy.

At first, I saw it as a side project that might eventually generate a small secondary income. However, I've changed my perspective, especially now that my main job has become quite stressful.

My primary goal isn't to make money. I'd rather do it because I genuinely enjoy it. The internet and social media have been a fundamental part of my life—I found communities where I truly felt I belonged, and now I'd like to create something of my own.

The problem is that social media algorithms usually reward consistency and content focused on a single niche. I have many different interests, and I don't want to manage multiple accounts, one for every hobby or topic.

Ideally, I'd like to have just one account on each platform (Instagram, TikTok, and YouTube) where I can share content about all the things that interest me.

Here are some examples of the topics I'd like to cover:

- Studying and working abroad. This is already a good starting point. I currently have a page where I share information for students of my country who are interested in studying in Germany, especially in STEM fields.

- My job and bachelor's degree. My work and university studies require me to stay up to date with topics such as medicine, pharmaceuticals, healthcare technology, computer science, research, management, and project management. These could all become valuable content.

Outside of work, I also have several hobbies:

- Trading card games. I've been playing Magic: The Gathering since 2010, so I have plenty of experience. I'd also like to get back into Yu-Gi-Oh!, and since I've recently been able to save some money, I'd like to start collecting cards as well.

- Reading and culture, especially art and philosophy. Years ago, this was actually my first career choice before I decided to take a different path.

- Painting, even though I haven't painted in years.

- Writing. I'm currently working on publishing my first book, a collection of poems, so already having an audience on social media could be very helpful.

- Internet culture and online communities. As I mentioned, they've always been an important part of my life, and from time to time I'd enjoy sharing my thoughts and opinions on them.

So I'm not sure what the best approach is.

Should I create one personal profile and simply post about all of these interests—almost like a personal vlog or blog—with the hope that it might eventually attract an audience and perhaps even generate some income?

Or would it be better to build a more focused, product-oriented and profit-driven project, even though I'm afraid that approach would eventually burn me out, considering I already have a very demanding job and a busy life?

I'd really appreciate hearing your thoughts or experiences.

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

Vorrei essere attivo sui social come content creator, ma come ?

Salve, da mesi sto pensando nel tempo libero ( tipo fine settimana ) di creare un canale social da content creator per diverse mie attività che mi piace fare nel tempo libero.

Inizialmente ho pensato di farlo come attività seconda in caso di in secondo profitto più piccolo, poi però ci ho ripensato, soprattutto in un momento di alta tensione con il mio primo lavoro principale.

Io non vorrei principalmente usarlo come fine di guadagno, ma più come divertimento e perché internet ed i social sono stati parte fondamentale della mia vita dove ho conosciuto le comunità piu adatte a me, e vorrei fare qualcosa di mio.

Purtroppo gli algoritmi prediligono sempre contenuti costanti e riguardo un unico tema della pagina stessa, se si vuole crescere, io ho diversi interessi, e non voglio pensare di fare diverse pagine, uno per ogni interesse che ho o per ogni attività che faccio.

Pertanto dovrei curare una pagina per ogni social ( IG, TikTok e YouTube ), riguardo ai diversi temi di mio interesse.

Vi faccio esempi di ciò che vorrei trattare:

- Studio e lavoro all estero, questo è già un punto di partenza per dei contenuti, infatti una pagina che ho, ha i contenuti di informare studenti italiani cje sono interessati a studiare nel paese dove vivo io ( Germania ), e soprattutto per una materia STEM.

- Il mio lavoro e corso di laurea ( triennale ) necessitano informazione continua riguardo a temi come medicina, farmacia, ricerca informatica, ma anche management o project management, questi sono anche fonti di contenuti possibili.

- Fuori dal lavoro, ho altre attività che curo:

Trading card game, gioco a MTG dal 2010... quindi un po' ne so, così come yu gi oh che vorrei riprendere, e siccome da poco ho accumulato un po' di soldi, farei anche collezionismo.

- Lettura e cultura, specialmente riguardo arte e filosofia ( era la mia prima scelta lavorativa in passato che poi ho abbandonato )

- Pittura, anche se ormai non dipingo da anni.

Scrittura, siccome mi sto occupando di pubblicare il mio primo libro, una raccolta di poesie, ed avere un pubblico sui social già aiuterebbe...

- Cultura e sottoculture di Internet, come già citato, è sempre stata una parte della mia vita, e mi piacerebbe ogni tanto esprimere le mie opinioni.

Cioè non so se creare un solo profilo e fare un mappazzone di tutte queste cose, tipo un semplice vlog/Blog, con la speranza magari di qualche guadagno in termini moneteri o di pubblico, oppure renderlo più un progetto orientato al prodotto ed al profitto ma che mi stancheresti siccome ho già una vita molto impegnativa...

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u/Phyrexian999 — 3 months ago

Prime esperienze di viaggio all estero ( da solo )

Ciao, ho 26 anni e nonostante io viva all estero, non sono affatto un viaggiatore, anzi tutto il contrario.

Avrei intenzione di cominciare a visitare alcuni posti in europa che mi interessano, e vorrei cominciare dalla Spagna, precisamente a Valencia ( o vicino ad essa ).

Non sono tanto pratico per le prenotazioni e pianificazioni di viaggi, oggi sono stato mezza giornata a capire quale hotel sia migliore per rapporto prezzo e vicinanza con i mezzi di trasporto, e l aereoporto, e mi sono esaurito parecchio diciamo.

Alla fine ho messo.in selezione 3 hotel che per 8 notti fanno un buon prezzo, ma sono distanti dal centro, e dovrò viaggiare almeno un ora di treno o di autobus per andare al centro della città, alcuni di questi hanno anche un tratto da fare a piedi...

Ho già visto alcune zone che ho interesse a visitare, purtroppo gli alloggi vicino a quelle zone partono da 1500 euro in su, e non ne vale la pena, pertanto aggiungerò un altra ora di viaggio.

Ho notato però che sto considerando in questo piano molte ore si viaggi in bus e treno per i miei itinerari, siccome é la mia prima volta che viaggio da solo, è normale tale cosa e sto esagerando io?

Grazie

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u/Phyrexian999 — 4 months ago

Vivendo scordandosi di se stessi

Salve a tutti, (M26) vorrei raccontare semplicemente la mia esperienza durante l adolescenza e attuale, dato che ho saputo che nella mia città ( del sud italia ) ci sarà la prima associazione di pride.

​

Sia chiaro, io sono bisessuale, anzi meglio dire, mi sono sempre identificato sai 13 anni come tale, da un bel po'di anni però a causa di una vira sessuale nettamente spenta ed insoddisfacente così come anche quella sentimentale e sociale, non mi interessa più nulla di tutto ciò e sento molto isolamento.

Un isolamento dovuto al fatto che soprattutto alle prime esperienze di connessione con soggetti della comunità LGBT+ é stato molto deludente, in poche parole non ero accettato né da persone etero né da persone omosessuali per la discriminazione contro i bisessuali dentro la stessa comunità, una cosa che io all inizio non conoscevo, ma col tempo ho imparato a comprendere le dinamiche.

Pur vivendo e frequentando persone/ragazzi con mentalità aperto ho dovuto affrontare anche ragazze che affermavano di schifare ragazzi come me, cioè insomma tutte le strade erano chiuse, paradossalmente sono stato bene più con gruppi di ragazzi 'cis hetero' che nonostante le discriminazioni e prese per il culo iniziali, hanno cominciato ad accertarmi grazie allo sport.

Non ho mai potuto vivere una sessualità libera, anzi con le offese, discriminazioni che subivo mi sono chiuso sempre di più, non ho mai vissuto un identità libera, mai vissuto la mia femminilità, non ho mai vissuto me stesso, mettendomi sempre una maschera che tengo fino ad ora, in una situazione che ormai ho accettato, e pur non vivendo più nel paesello del sud italia ma all estero, vicino ad una città importante in ambito internazionale, non ho voglia, coraggio, forze di vivere il tutto.

Ho conosciuto fin da subito, gli standard alti e tossici per gli uomini in questa comunità, facendomi sentire un reietto solo per essermi avvicinato a loro e non come persona per un qualcosa in personale ma per far parte di jn gruppo, di una comunità...

E nel frattempo subivo minacce, dal vivo, di darmi fuoco, così per scherzo, per gioco, e la mia colpa di essere ingenuo non mi é mai stata perdonata...

​

Oggi quelle stesse persone che mi escludevano ( di ogni gruppo e comunità ) hanno un compagno o una compagna, vanno avanti con la vita, hanno il coraggio di pubblicare foto con loro, mentre a me è rimasto il mio ego ferito, il mio narcisismo, la mia scarsità di esperienze, l incapacità di capire chi sono e cosa voglia, e quando sto male non so a chi riferirmi, a chi parlare, dove chiedere supporto...

​

Mi sono letteralmente in questi anni scordato di me stesso, e quando cerco di frequentare una ragazza ( quelle scarse volte che succede ), mi sento in torto di non dirle della mia storia... perché oltre ad avere una sessualità deviata devo anche essere debole e impaurito dal ferire gli altri, cosa per cui contro di me non c è stata nessuna tregua...

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u/Phyrexian999 — 4 months ago

Primer viaje en solitario a España: Valencia, naturaleza, cultura y recomendaciones

Hola.

Soy un chico italiano de 26 años que quiere visitar España por turismo.

Después de comparar varios destinos, he decidido viajar a Valencia en septiembre y quedarme allí unos días.

He organizado mi viaje incluyendo visitas a lugares turísticos de otras ciudades, como Madrid y Barcelona, y me gustaría desplazarme en tren.

Soy una persona a la que le gustan la naturaleza, los lugares tranquilos y la cultura (arte, música, museos, historia, etc.).

¿Qué zona me recomendaríais para alojarme?

¿Las conexiones en tren con otras ciudades son buenas?

Es mi primer viaje en solitario y me gustaría saber, sobre todo, si la zona es segura y qué cosas debería evitar.

También me gustaría bañarme en playas poco concurridas, rodeadas de naturaleza y vegetación. ¿Existen lugares así donde sea posible hacerlo y sin demasiadas restricciones?

Además, ¿qué otras ciudades o zonas de España me recomendaríais visitar? Estoy abierto a descubrir lugares menos conocidos, especialmente si tienen un buen equilibrio entre naturaleza, cultura y tranquilidad.

Si os sirve de ayuda, también puedo compartir otros intereses o aficiones que tengo para que me podáis aconsejar mejor. Me gusta conocer gente nueva y hablar sobre cultura, arte, historia, naturaleza y viajes, así que estaré encantado de leer vuestras recomendaciones y conversar un poco.

¡Muchas gracias por vuestra ayuda! 😊🇪🇸🇮🇹

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u/Phyrexian999 — 4 months ago

Ich brauche Hilfe für meinen Bruder

Hallo zusammen,

ich brauche Hilfe bzw. Informationen für meinen jüngeren Bruder. Er ist noch minderjährig und vor etwa zwei Jahren nach Deutschland gekommen.

Er hat Deutsch über Integrations- bzw. Sprachkurse gelernt und dieses Jahr mit der Schule begonnen. Leider fühlt er sich dort sehr unwohl, da ihm die Integration noch schwerfällt. Außerdem wird er von einigen Mitschülern, die deutlich jünger sind als er, häufig gehänselt oder nicht ernst genommen.

Unser Vater kann ihm leider nicht besonders helfen, da er die Sprache nicht gut beherrscht und seit einigen Monaten arbeitslos ist. Ich bin momentan der Einzige in der Familie, der einigermaßen selbstständig zurechtkommt. Ich arbeite, studiere an der Universität und kümmere mich um meinen eigenen Haushalt. Deshalb fehlt mir oft die Zeit, mich intensiv um solche Angelegenheiten zu kümmern.

Ein Freund meines Bruders hat ihm gesagt, dass er sich nicht zu viele Sorgen machen soll, weil es möglicherweise Alternativen gibt, zum Beispiel eine Abendschule oder andere Wege, einen Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss nachzuholen, ohne den klassischen Schulweg gehen zu müssen.

Kann mir jemand erklären, welche Möglichkeiten es in seiner Situation gibt? Er ist zwar noch minderjährig, wird aber bald 18 Jahre alt und würde gerne anfangen, selbstständiger zu werden und eventuell nebenbei zu arbeiten.

Vielen Dank für jede Hilfe. Falls ihr weitere Informationen benötigt, kann ich diese gerne nachreichen. Bitte urteilt nicht zu schnell über die Situation. Selbst für mich, obwohl ich mittlerweile gut integriert bin, war der Weg alles andere als einfach.

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u/Phyrexian999 — 4 months ago
▲ 7 r/schule

Ich brauche Hilfe für meinen Bruder

Hallo zusammen,

ich brauche Hilfe bzw. Informationen für meinen jüngeren Bruder. Er ist noch minderjährig und vor etwa zwei Jahren nach Deutschland gekommen.

Er hat Deutsch über Integrations- bzw. Sprachkurse gelernt und dieses Jahr mit der Schule begonnen. Leider fühlt er sich dort sehr unwohl, da ihm die Integration noch schwerfällt. Außerdem wird er von einigen Mitschülern, die deutlich jünger sind als er, häufig gehänselt oder nicht ernst genommen.

Unser Vater kann ihm leider nicht besonders helfen, da er die Sprache nicht gut beherrscht und seit einigen Monaten arbeitslos ist. Ich bin momentan der Einzige in der Familie, der einigermaßen selbstständig zurechtkommt. Ich arbeite, studiere an der Universität und kümmere mich um meinen eigenen Haushalt. Deshalb fehlt mir oft die Zeit, mich intensiv um solche Angelegenheiten zu kümmern.

Ein Freund meines Bruders hat ihm gesagt, dass er sich nicht zu viele Sorgen machen soll, weil es möglicherweise Alternativen gibt, zum Beispiel eine Abendschule oder andere Wege, einen Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss nachzuholen, ohne den klassischen Schulweg gehen zu müssen.

Kann mir jemand erklären, welche Möglichkeiten es in seiner Situation gibt? Er ist zwar noch minderjährig, wird aber bald 18 Jahre alt und würde gerne anfangen, selbstständiger zu werden und eventuell nebenbei zu arbeiten.

Vielen Dank für jede Hilfe. Falls ihr weitere Informationen benötigt, kann ich diese gerne nachreichen. Bitte urteilt nicht zu schnell über die Situation. Selbst für mich, obwohl ich mittlerweile gut integriert bin, war der Weg alles andere als einfach.

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u/Phyrexian999 — 4 months ago

Wie geht ihr mit Einsamkeit und emotionalem Burnout um?”

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Hallo, ich habe mich nach langer Zeit entschieden, diesen Post zu schreiben und euch um Hilfe zu bitten, weil ich nicht mehr weiß, was ich in meinem Leben tun soll, besonders was mein Liebesleben betrifft. Da ich in einem überwiegend weiblichen Umfeld aufgewachsen bin und arbeite und kaum Kontakt zu anderen Männern habe, dachte ich, ich schreibe einfach hier.

Ich möchte etwas gestehen: Ich bin Ausländer (Italiener) und obwohl ich gerne in Deutschland lebe, fühle ich mich beim Dating und allgemein in zwischenmenschlichen Beziehungen oft benachteiligt und vielen Menschen unterlegen, die hier geboren und aufgewachsen sind. Ich selbst lebe erst seit fünf Jahren hier.

Ich bin 26 Jahre alt und verbringe meine Tage zwischen Arbeit und Studium. Vor Kurzem habe ich eine gute berufliche Möglichkeit bekommen, die mich allerdings stark belastet, weil ich dadurch neben dem Studium noch mehr arbeiten muss. Trotzdem kann ich mich gut organisieren, weil ich das, was ich studiere, wirklich liebe.

In meiner Familie gelte ich als verantwortungsbewusste Person, eigentlich sagen das fast alle Menschen, die mich kennen. Für meine Disziplin bekomme ich viel Respekt, aber ehrlich gesagt halte ich das langsam nicht mehr aus, weil viele Menschen ausnutzen, dass ich viel ertragen kann und immer jedem zuhöre. Emotional fühle ich mich inzwischen komplett ausgebrannt. Seit Jahren habe ich keine richtigen Freundschaften mehr und gehe kaum noch mit anderen Menschen raus.

Ich habe versucht, an der Universität Freundschaften aufzubauen, auch wenn ich dort inzwischen nicht mehr so viel Zeit verbringe. Es fällt mir aber schwer, weil ich Pendler war und gemerkt habe, dass viele Menschen ziemlich verschlossen sind.

Ab und zu rede ich mit Mädchen aus meinem Studiengang, manchmal kommen sie sogar von selbst auf mich zu, aber über einfache Freundschaft hinaus passiert nie wirklich etwas. Ich habe außerdem das Gefühl, dass viele Menschen sich sehr früh binden, weshalb ich fast schon aufgegeben habe, hier eine Partnerin zu finden.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mein Selbstwertgefühl ist am Boden, und ich habe auch schon Therapie versucht, aber es hat mir nicht wirklich geholfen. Die Einsamkeit macht mich langsam kaputt. Ein einziges Mal in meinem Leben würde ich mir wünschen, dass sich ein erwachsener Mensch wirklich für mich interessiert, mir zuhört und mir Fragen stellt, vielleicht sogar wie eine Vaterfigur. Meine Eltern haben mir in meiner Jugend viele Schwierigkeiten bereitet, weshalb ich sehr früh erwachsen werden musste und auf vieles verzichten musste.

Deshalb weiß ich nicht ... ich brauche einfach jemanden zum Reden ...

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u/Phyrexian999 — 5 months ago