Deutsche Supermärkte bewertet in nur einem Satz
Tegut
Ein scheinheiliger Tempel für wohlstandsverwahloste Öko-Snobs, die bereit sind, 7€ für eine handgestreichelte Bio-Gurke hinzublättern, um ihr Gewissen für den nächsten Fernflug reinzuwaschen.
Penny
Die offizielle Notaufnahme für Alkoholiker und Scmiergeld-Empfänger im Schlabberlook, wo der Boden grundsätzlich klebt und man zwischen lauwarmem Billigbier und Fertigfrikadellen jeden Glauben an die Menschheit verliert.
Edeka
Hier zelebriert die privatversicherte Oberschicht ihren Wohlstands-Narzissmus, indem Helikopter-Mütter im Porsche Cayenne vorfahren, um handgepflügte Bio-Heidelbeeren für den Preis einer durchschnittlichen Monatsmiete zu kaufen.
Kaufland
Das endzeitliche Beton-Labyrinth, in dem völlig überforderte Großfamilien auf 10.000 Quadratmetern um das nackte Überleben und den letzten Parkplatz kämpfen.
Rewe
Der scheinheilige Mittelstandskompromiss für Leute, die sich für Aldi zu fein und für Edeka zu pleite fühlen, während sie tatenlos zuschauen, wie ihr verhaltensauffälliges Kind namens Neo-Lennard den Gang verwüstet.
Netto
Ein Laden, der optisch stets den Eindruck erweckt, vor 10 Minuten Schauplatz eines leichten Bombenattentats gewesen zu sein, besucht von Menschen deren Hauptnahrungsgruppe aus Schnappsminiaturen und reduzierter Jagdwurst besteht.
Lidl
Der Moment, in dem meine arrogante Reporter-Fassade komplett in sich zusammenbricht, weil ich mich hier mit einer hochaggressiven Oma um den letzten 30 Cent Donut aus der Backstation prügeln muss, um diesen Monat überhaupt noch irgendwie zu überleben.