u/Puzzleheaded-Egg9493
Was kann ich machen wenn mir die Verbeamtung aus gesundheitlichen Gründen verwehrt wird?
Bin 24 und möchte ein duales Studium machen und hab paar psychische Diagnosen und Behandlungen hinter mir.
Duales Studium "Digitales Verwaltungsmanagement" in BW
Macht das jemand und kann erzählen wie Anspruchsvoll das ist?
Muss man sich als Bafög Empfänger in Deutschland aufhalten?
Also könnte ich während des Semesters reisen und nur zu den Prüfungen kommen?
Welchen Beruf soll man machen wenn man nix kann, einen nix interessiert?
Bitte um Rat
Mir steht Bafög Höchstsatz zu - macht Ausbildung/Duales Studium dann finanziell überhaupt Sinn?
Ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich dual studieren oder ein normales Vollzeitstudium machen soll. Eigentlich klingt duales Studium erstmal vernünftig: Praxiserfahrung, monatliches Gehalt, bessere Übernahmechancen, strukturierter Einstieg ins Berufsleben.
Aber je mehr ich mir das finanziell durchrechne, desto absurder wirkt es für mich.
Mir würde voraussichtlich der BAföG-Höchstsatz zustehen. Ich wäre Student, würde nicht bei meinen Eltern wohnen und wäre familienversichert. Für diesen Fall liegt der BAföG-Höchstsatz aktuell bei 855 € pro Monat.
Quelle:
https://www.studierendenwerke.de/themen/studienfinanzierung/bafoeg/voraussetzungen-fuer-bafoeg
Dazu dürfte ich als normaler Vollzeitstudent noch einen Minijob machen. 2026 liegt die Minijobgrenze bei 603 € brutto pro Monat, und bis zu dieser Grenze wird beim BAföG grundsätzlich nichts angerechnet.
Quelle:
https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/eigenes-einkommen-nebenjob.php
Das heißt erstmal:
855 € BAföG + 603 € Minijob = 1.458 € pro Monat
Natürlich muss man BAföG später teilweise zurückzahlen. Aber die Rückzahlung ist gedeckelt. Maximal muss man 10.010 € zurückzahlen. Wenn man alles auf einmal zurückzahlt, sind es wegen Nachlass sogar nur 7.857,85 €.
Quelle:
https://www.xn--bafg-7qa.de/bafoeg/de/home/_documents/verschuldungsaengste-verringern.html
Wenn man von einem Bachelor über 3,5 Jahre = 42 Monate ausgeht, wären das nominal:
7.857,85 € / 42 Monate = 187,09 € pro Monat
Dann wäre der effektive BAföG-Vorteil:
855 € - 187,09 € = 667,91 € pro Monat
Da man das BAföG aber erst Jahre später zurückzahlt, ist die Rückzahlung real durch Inflation weniger wert. Wenn man grob mit Inflation rechnet, komme ich auf etwa:
ca. 698 € effektiver BAföG-Vorteil pro Monat
Dann ergibt sich:
698 € effektiver BAföG-Vorteil + 603 € Minijob = 1.301 € pro Monat
Jetzt muss man beim normalen Studium noch den Semesterbeitrag abziehen. Die Bundesagentur für Arbeit nennt grob 250–350 € pro Semester, also nehme ich als Durchschnitt mal 300 € pro Semester.
Quelle:
https://www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/kosten-studium
Das sind:
300 € / 6 Monate = 50 € pro Monat
Also:
1.301 € - 50 € = ca. 1.251 € pro Monat
Heißt: Als normaler Vollzeitstudent mit BAföG-Höchstsatz + Minijob hätte ich effektiv ungefähr:
ca. 1.250 € pro Monat
Und jetzt der Vergleich zum dualen Studium:
Viele duale Studenten verdienen netto ungefähr 900–1.050 € pro Monat, je nach Unternehmen, Branche und Studienjahr. Brutto liegen viele Vergütungen grob zwischen 700 und 1.500 €, bei sehr guten Unternehmen auch höher.
Quelle:
https://www.wegweiser-duales-studium.de/gehalt/infos/
Klar: Beim dualen Studium zahlt das Unternehmen teilweise den Semesterbeitrag. Den habe ich beim normalen Studium oben schon abgezogen. Trotzdem steht der normale BAföG+Minijob-Student in meiner Rechnung finanziell besser da.
Vergleich:
| Modell | Effektiv pro Monat |
|---|---|
| Vollzeitstudium mit BAföG + Minijob, nach Semesterbeitrag | ca. 1.251 € |
| Duales Studium, Semesterbeitrag vom Unternehmen bezahlt | ca. 900–1.050 € netto |
Differenz:
ca. 200–350 € pro Monat zugunsten des normalen Studiums
Über 3,5 Jahre gerechnet:
200–350 € × 42 Monate = ca. 8.400–14.700 € Unterschied
Und genau das irritiert mich.
Beim dualen Studium arbeite ich ja nicht „nebenbei ein bisschen“. Ich bin an ein Unternehmen gebunden, habe Praxisphasen, Hochschule, Prüfungen, Projektarbeiten, Anwesenheitspflichten und oft deutlich weniger freie Zeit. Es gibt auch nicht wirklich klassische Semesterferien wie bei normalen Studenten, weil man in der vorlesungsfreien Zeit häufig im Unternehmen ist.
Quelle:
https://www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/duales-studium
https://www.wegweiser-duales-studium.de/haeufige-fragen/
Ein zusätzlicher Minijob ist im dualen Studium realistisch kaum machbar. Man hat ja bereits Studium plus Arbeit. Bei einem normalen Vollzeitstudium ist ein Minijob in vielen Studiengängen dagegen ziemlich realistisch — natürlich nicht in jedem Fach. Bei Medizin, Jura oder sehr zeitintensiven/laborlastigen Naturwissenschaften ist es deutlich schwieriger. Aber in vielen anderen Studiengängen sind 8–10 Stunden pro Woche nebenbei schon machbar.
Was ich auch unfair finde: Ein normaler Minijob wird beim BAföG bis zur Grenze sehr großzügig behandelt. Die Vergütung aus einem dualen Studium wird dagegen als Einkommen aus dem Ausbildungsverhältnis angerechnet. Dadurch bleibt bei dualen Studenten oft kaum oder gar kein BAföG übrig.
Das heißt für mich praktisch:
Wenn ich normal studiere, BAföG bekomme und nebenbei minijobbe, habe ich ungefähr 1.250 € effektiv pro Monat.
Wenn ich dual studiere, habe ich je nach Unternehmen vielleicht 900–1.050 € netto, dafür aber deutlich mehr Verpflichtungen, weniger Flexibilität und kaum realistische Möglichkeit, zusätzlich noch zu arbeiten.
Natürlich hat ein duales Studium andere Vorteile: Berufserfahrung, Lebenslauf, Übernahmechancen, Struktur, vielleicht bessere Karrierechancen direkt nach dem Abschluss. Aber rein während des Studiums wirkt das normale Vollzeitstudium mit BAföG + Minijob für jemanden mit BAföG-Höchstsatz finanziell lukrativer.
Und genau deshalb frage ich mich gerade ernsthaft:
Warum sollte ich dual studieren, wenn ich dadurch mehr Stress, weniger Freizeit und gleichzeitig weniger monatlich verfügbares Geld habe?
Übersehe ich etwas, oder ist das System an der Stelle wirklich so schief?
Mir steht Bafög-Höchstsatz zu obwohl meine Eltern genug Geld haben - wenn ich nicht studiere fühlt es sich nach verschwendetem "Potenzial" an
reddit.comDas können die doch nicht ernst meinen
Haben Azubis aktuell bessere Aussichten beim Berufseinstieg?
Wenn ja, wieso? Die meisten Firmen haben mittlerweile nicht mal mehr eine Übernahmegarantie
Wie kriege ich ein für alle mal Ordnung in mein Leben?
Hab 50 ungeöffnete Briefe auf dem Tisch liegen, unbezahlte Rechnungen (Geld ist nicht das Problem), Mein Schreibtisch ist komplett zu gemüllt mit Papierkram, 5 Pakete stehen seit Monate im Wohnzimmer (teilweise ungeöffnet), An meinem PC und Handy sind 100 Tabs offen, In mein Kleiderschrank passt nicht alles rein (80% der Klamotten passen mir nicht mal mehr), ich habe 4 Bücher angefangen, wurde letzte Woche Betriebsbedingt gekündigt und schlaffe bis Nachmittag, Meine To Do liste ist wirklich wirklich lang und ich habe die ganze Zeit so stressbedingte Bauchschmerzen weil ich einfach nicht weiß wohin mit mir.
Und ja, hab bereits verschiedene Medikamente probiert, nehme aktuell Concerta und Escitalopram und auch in Therapie war ich bereits mehrfach, aber hat alles nicht viel gebracht.
Arzt Empfehlung für Verbeamtung bei psychischer Vorgeschichte in BW
Kann jemand ein Arzt in BW empfehlen der bei der Untersuchung zur Verbeamtung nicht so streng bei psychischen Diagnosen und Behandlungen ist?
Arzt Empfehlung für Verbeamtung bei psychischer Vorgeschichte in BW
Kann jemand ein Arzt in BW empfehlen der bei der Untersuchung zur Verbeamtung nicht so streng bei psychischen Diagnosen und Behandlungen ist?
Wie viele Länder muss man bereist haben, um bei der Anzahl besuchter Länder zu den oberen 5 % in Deutschland zu gehören?
Was schätzt ihr?
Laut ChatGPT: 28 - 35 Länder
Mich macht es traurig zu lesen wie viele sich hier finanziell durch das Studium quälen und es dennoch schaffen (ich bin privilegiert und habe es nicht geschafft)
Ich habe vor ein paar Jahren mein Studium nach drei Semestern abgebrochen. Es war Wirtschaftsinformatik. Der Hauptgrund war ehrlich gesagt, dass ich einfach keine Disziplin hatte.
Ich habe zwar auch während des Lockdowns angefangen, aber ich will das nicht als Ausrede benutzen. Am Ende habe ich nur 10 ECTS geschafft. Ich habe viel geschlafen, viel prokrastiniert und einfach nicht das gemacht, was nötig gewesen wäre.
Die Sache ist: Ich hatte eigentlich ein riesiges Privileg. Meine Eltern konnten und können mich gut unterstützen. Ich hatte sogar Anspruch auf den BAföG-Höchstsatz. Den habe ich allerdings erst im letzten Semester beantragt, weil ich vorher zu undiszipliniert war, den Antrag zu stellen, und außerdem dachte, dass ich sowieso nicht viel bekommen würde.
Dazu kommt, dass ich die ganze Zeit bei meinen Eltern gewohnt habe, also im „Hotel Mama“. Jetzt bin ich 24 und wohne immer noch dort.
Ich lese hier ständig von Leuten, die sich mit Teilzeitjob, eigener Wohnung, Pendeln und allem möglichen Stress durchs Studium quälen und es trotzdem schaffen. Ich bin ehrlich gesagt neidisch auf euch, auch wenn ich es euch natürlich gönne.
Ich bin eher sauer auf mich selbst, weil ich es trotz dieser ganzen Privilegien nicht geschafft habe.
Dumm bin ich ja eigentlich auch nicht. Danach habe ich eine Ausbildung gemacht, sie von drei auf zwei Jahre verkürzt und bestanden.
Ich finde es einfach schade. Im Nachhinein hätte ich vieles anders gemacht und mir vielleicht ein gutes Studentenleben aufgebaut. Hatte damals einfach riesen Schwierigkeiten meine Komfortzone zu verlassen und empfand es auch als sinnlos auszuziehen.
Solo-Reise nach Portugal - Surfcamp oder ähnliches? oder doch einfach Hostel?
Ursprünglicher Post: Gestern gekündigt & bis August freigestellt - wo soll es hin gehen? Solo-Travel Empfehlungen : r/Ratschlag
Ich denke da dass ganze so spontan ist, dass ich erstmal one-way nach Portugal fliege.
Ich dachte zuerst an ein Hostel in Porto für paar Nächte und dann mal schauen. Dann wurde ich auf die Idee gebracht in ein Sufcamp zu gehen, kostet natürlich deutlich mehr aber vielleicht auch vorteilhaft.
Hat da jemand Erfahrung und kann berichten?
Gestern gekündigt & bis August freigestellt - wo soll es hin gehen? Solo-Travel Empfehlungen
Ich bin 24 und wurde gestern Betriebsbedingt gekündigt. Bin bis zum 31.07. freigestellt und habe anschließend das recht auf ALG1.
Ich würde gerne diese Zeit für mein erstes mal Solo-Travel nutzen. Ich bin so ziemlich für alles offen, so lange es keine gefährlichen Länder sind.
Innerhalb Europa wäre Portugal mein Favorit. Ich würde aber auch gerne entferntere Länder besuchen.
Habt ihr Vorschläge?