Welche persönlichen Eigenschaften bilden eine gute Grundlage, um Psychotherapeut/in zu werden?

Die Frage richtet sich vor allem an Psychotherapeut:innen, aber natürlich auch an Menschen, die selbst viel Therapieerfahrung haben und dadurch einen guten Einblick in die therapeutische Arbeit bekommen haben :)

Mir ist natürlich bewusst, dass man sich einen sehr großen Teil des Wissens und der Fähigkeiten, die man als Psychotherapeut:in benötigt, erst im Studium und später in der Weiterbildung aneignet. Ich nehme mal an, niemand startet mit einem fertigen „therapeutischen Skillset“.

Mich würde aber interessieren, welche persönlichen Eigenschaften oder Charakterzüge eurer Meinung nach ein gutes Grundgerüst für diesen Beruf bilden.

Also welche Eigenschaften sollte jemand idealerweise schon mitbringen, wenn er oder sie später psychotherapeutisch arbeiten möchte? Ich denke dabei beispielsweise an Dinge wie Empathiefähigkeit, Selbstreflexion oder echtes Interesse an anderen Menschen, aber vielleicht gibt es auch weniger offensichtliche Eigenschaften, die ihr für besonders wichtig haltet.

Und andersherum: Gibt es Eigenschaften oder persönliche Schwierigkeiten, bei denen ihr sagen würdet, dass sie die therapeutische Arbeit deutlich erschweren können?

Mich würden besonders die Erfahrungen von Menschen interessieren, die selbst als Psychotherapeut:innen arbeiten: Welche Eigenschaften haben sich im Berufsalltag als wichtiger herausgestellt, als ihr vor Studium und Weiterbildung gedacht hättet?

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u/Plenty_Sugar6322 — 17 hours ago
▲ 4 r/astrologyreadings+1 crossposts

would psychotherapy be a suitable career for me based on my birth chart? why or why not? [astro-seek.com]

what the title says! I'm so curious about your interpretations

u/Plenty_Sugar6322 — 11 days ago
▲ 7 r/wohnen

Nebenkostennachforderung trotz angegebener Nebenkostenpauschale: Ist das rechtens?

Ich hoffe, hier kennt sich vielleicht jemand mit Mietrecht aus oder hatte vielleicht schon mal einen ähnlichen Fall..

Zu meiner Situation: ich wohne seit Juni 2024 in meiner Wohnung und beziehe Bürgergeld, da ich noch in Ausbildung bin. Jetzt habe ich zum ersten Mal von meiner Vermieterin eine Nebenkostenabrechnung bekommen. Sie fordert eine Nachzahlung von 266,40€ und meinte, ich solle die Abrechnung beim Jobcenter einreichen, da dieses meine Mietkosten zahlt.

Das Jobcenter hat die Übernahme aber abgelehnt. Erst telefonisch & inzwischen auch schriftlich. Die Begründung: Es liege eine Nebenkostenpauschale vor, deshalb habe meine Vermieterin keinen Anspruch auf eine Nachforderung. Daraufhin habe ich meinen Mietvertrag nochmal angeschaut. Dort steht allerdings ausdrücklich, dass eine Betriebskosten-Vorauszahlung vereinbart ist und jährlich über die Betriebskosten abgerechnet wird. Deshalb war ich erstmal ziemlich verwirrt.

Dann hat mir das Jobcenter die Mietbescheinigung geschickt, die meine Vermieterin vor meinem Einzug selbst ausgefüllt hat. Darin hat sie angekreuzt, dass es sich um eine Nebenkostenpauschale handelt.

Außerdem habe ich noch eine alte E-Mail meiner Vermieterin an das Jobcenter gefunden, in der sie schreibt, dass Heizung und Wasser pauschal abgerechnet werden und es keine weitere Nebenkostenabrechnung geben werde.

Jetzt gibt es also mehrere Unterlagen, die sich irgendwie widersprechen:

- Mietvertrag: Betriebskosten-Vorauszahlung + jährliche Abrechnung
- Mietbescheinigung ans Jobcenter: Nebenkostenpauschale
- E-Mail ans Jobcenter: Heizung und Wasser werden pauschal abgerechnet, keine weitere Nebenkostenabrechnung
- Trotzdem verlangt sie jetzt zum ersten Mal eine Nebenkostennachzahlung.

Mich würde interessieren, wie ihr das einschätzt.

Ist in so einem Fall der Mietvertrag entscheidend oder können die Angaben meiner Vermieterin gegenüber dem Jobcenter ebenfalls ausschlaggebend sein? Könnte sie sich trotz der Mietbescheinigung und der E-Mail auf den Mietvertrag berufen und die Nachzahlung verlangen?

Mir ist klar, dass hier niemand verbindliche Rechtsberatung geben kann. Mich interessieren einfach eure Einschätzungen oder ob jemand schon mal etwas Ähnliches erlebt hat :)

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u/Plenty_Sugar6322 — 19 days ago
▲ 60 r/CPTSD

attachment feels like a punishment

I’m so tired of people. I’m so tired of getting attached, of letting people matter to me, only for them to leave or disappoint me in the end.

at this point I genuinely think I’d be happier if I never had to depend on another person again. if I could just live somewhere quiet, surrounded by animals, without ever having to worry about relationships or being abandoned by people.

it feels like every single person who has ever become important to me has eventually left, chosen someone else, or reminded me that I was never as important to them as they were to me. I’ve never been someone’s first choice. never someone’s priority or the person they couldn’t imagine losing.

and now I’m grieving the fact that I let myself become so attached to my therapist when I knew, from the very beginning, that therapy was never meant to last forever. soon, at the end of this year, she’ll leave my life too, just like everyone else has.

the same thing happened with a teacher I care deeply about. I became attached, only to watch her connect more with my friend, while my own trauma-driven behavior ended up pushing her away. I don’t blame her for that, but still, it hurts me more than I could possibly put in words.

I genuinely don’t understand the point of letting people in anymore. every time I allow myself to care, I’m just setting myself up for the worst kind of pain. and the heartbreak of losing people feels so much bigger than the happiness I ever got from having them in my life.

it probably really is safer not to let anyone get close at all. maybe it’s better to be lonely than to keep hoping that this time someone will stay, only to find out, once again, that I wasn’t as important to them as they were to me.

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u/Plenty_Sugar6322 — 28 days ago

I knew she left for this reason

or I think all of us did, at least on this subreddit? but lol, it's still satisfying to know you were right all along

u/Plenty_Sugar6322 — 1 month ago

DFH: what are your top 5 songs and your least favourite/s?

after listening to the album several times, my top 5 in order are the knife, hit the wall, men like you, death wish & good reason. the only two songs I genuinely can't get behind are sober & broke my heart 😬

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u/Plenty_Sugar6322 — 1 month ago
▲ 10 r/CPTSD

extreme sensory overload

this is half question, half vent.

does anyone else experience sensory overload when their nervous system is in a state of very high sensitivity?

this week has been really hard on me & I’ve been isolating myself since friday. I've been having emotional flashbacks since tuesday.

ever since I woke up this sunday morning, I haven’t been able to tolerate other people or much sensory input at all. my landlord lives in the apartment above me and has a friend over, and I could barely get out of bed because I wanted to avoid making any noise myself (and because it was simply too exhausting). within a few hours of waking up, even the sunlight coming through my window felt overwhelming, so I rolled down the blinds to make my room as dark as possible. I’m also wearing headphones over earplugs.

lying in a dark, quiet room with my eyes closed feels like the only tolerable option right now & even that feels exhausting because my thoughts are racing. I even locked my apartment door (which I normally don’t do; I usually just close it) because I wanted to feel as safe & undisturbed as possible.

it feels like I have absolutely no capacity left & want to process as little sensory input as possible. even being on my phone and typing this is exhausting, and I’ll probably put it down again after posting. it feels like my nervous system has gone into shutdown or conservation mode.

does anyone else experience something like this as part of CPTSD? I know sensory overload isn’t specific to CPTSD, but I’m specifically wondering whether others with CPTSD experience this kind of extreme sensitivity during or after emotional flashbacks or periods when their nervous system feels highly activated.

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u/Plenty_Sugar6322 — 1 month ago

Kindergarten mit offenem Konzept oder Krippe als Praxisstelle? Ich bin total unsicher

Hey zusammen :)
Ich stehe gerade vor einer schwierigen Entscheidung bezüglich meiner Praxisstelle im Oberkurs der Erzieherausbildung und würde gerne die Erfahrungen/Einschätzungen anderer hören, vor allem von Leuten, die Erfahrungen in der Krippe und/oder im Kindergarten mit offenem Konzept haben.

Zuu meiner Situation:
Ich habe meine Ausbildung Anfang 2026 pausiert und steige ab September wieder in den Oberkurs ein. Vor meiner Pause war ein großes Thema für mich, dass ich mich psychisch und durch Leistungsdruck sehr überfordert habe. Dazu kamen teilweise auch sehr schwierige Dynamiken in der Klasse.

Jetzt suche ich noch eine Praxisstelle und habe aktuell im Grunde zwei Möglichkeiten (weil ich auch mit der Suche schon relativ spät dran bin):

- eine (teil-offene) Krippe
- ein großer Kindergarten mit offenem Konzept, in dem ich vor kurzem hospitiert habe

Das Problem ist: Ich merke schon länger, dass das offene Konzept mich persönlich eher stresst.
Ich hatte schon vor meiner Pausierung Erfahrungen in einer Einrichtung mit offenem Konzept und habe dort oft das Gefühl gehabt, dass mir dort stark die Struktur, Übersicht und (ein gewisses Maß an) Ruhe fehlen.
Ich möchte das offene Konzept damit wirklich nicht grundsätzlich kritisieren oder schlechtreden. Mir ist bewusst, dass es pädagogisch gut begründet sein kann und ich kann die Ideen dahinter grundsätzlich auch nachvollziehen. Es geht mir eher um meine persönliche Erfahrung damit: Für mich wirkt ein offenes Konzept schnell reizüberflutend und unübersichtlich. Leider hatte ich diesen Eindruck auch wieder bei meiner Hospitation vor kurzem in dem Kindergarten mit offenem Konzept :/

Gleichzeitig interessiert mich der Kindergartenbereich fachlich eigentlich deutlich mehr als die Krippe.
Ich mag dort die Gespräche mit den Kindern sowie die komplexeren zwischenmenschlichen und pädagogischen Aufgaben sehr gerne und fühle mich dort intellektuell sowie pädagogisch stärker gefordert.
Außerdem wollte ich meine Facharbeit eigentlich unbedingt über psychische Gewalt durch pädagogische Fachkräfte im Kindergartenalter schreiben und habe dafür schon viel Literatur gesammelt und wenn ich in der Krippe wäre, müsste ich von der Schule aus das Fachabeitsthema dementsprechend anpassen.

Durch meine insgesamt vier Wochen Erfahrung in einer Krippe und Gespräche mit Mitschülerinnen habe ich für mich gemerkt, dass ich die Arbeit in der Krippe insgesamt als ruhiger und psychisch angenehmer empfinde.
Ich glaube auch, dass ich eine hohe Feinfühligkeit und innere Ruhe mitbringe, die ich in der Arbeit mit Krippenkindern gut einsetzen kann. Grundsätzlich haben mir diese vier Wochen in der Krippe auch wirklich gut gefallen!
Gleichzeitig habe ich aber einfach die Sorge, als Oberkurs-Praktikantin dort fachlich eher unterfordert zu sein oder ein Stück weit „außer Übung“ zu kommen, was Gruppenleitung und das Anleiten von Kindern angeht, falls ich im Anerkennungsjahr wieder in den Kindergarten gehe, was eigentlich mein Plan ist. Gerade das war in den letzten Schuljahren eine meiner größten Baustellen und im Kindergarten wird diese Kompetenz natürlich deutlich mehr gefordert.

Im Oberkurs hat man bei uns (abgesehen von zwei längeren Praktika) nur einen Praxistag pro Woche.

Deshalb frage ich mich:
- Sollte ich trotzdem den Kindergarten wählen, weil er mich fachlich mehr interessiert und ich dort wichtige Kompetenzen weiter üben könnte?
- Oder wäre es vielleicht vernünftiger, nach meiner Pause erstmal die psychisch stabilere/reizärmere Option zu wählen und in die Krippe zu gehen?
- Schätze ich beides überhaupt realistisch ein?

Langfristig sehe ich mich eigentlich klar im Kindergarten, aber wahrscheinlich eher in einem kleineren Kindergarten mit teiloffenen Konzept.

Was würdet ihr an meiner Stelle eher wählen?

Haben euch offene Konzepte eher belastet oder konntet ihr euch daran gewöhnen?

Danke schon mal fürs Lesen :)

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u/Plenty_Sugar6322 — 3 months ago

Unterschiedliche Erwartungen an Freundschaft

Ich (21, weiblich) frage mich gerade, ob ich Freundschaften zu emotional oder intensiv wahrnehme oder ob andere Menschen ähnliche Erwartungen haben. Es geht um eine ehemalige Freundin von mir (20, weiblich). Unsere Freundschaft ging über etwa zwei Schuljahre.

Wir waren nicht nur Schulfreundinnen, sondern haben auch außerhalb der Schule oft Zeit miteinander verbracht und über persönliche Dinge gesprochen. Für mich bedeutete diese Freundschaft deshalb sehr viel.

Mit der Zeit hatte ich aber immer stärker das Gefühl, dass ich emotional deutlich investierter war als sie. Ich habe mich ihr gegenüber geöffnet und verletzlich gemacht. Ich habe auch oft versucht, auf sie einzugehen und ihr Raum zu geben, weil ich mich als Freundin wirklich für ihr Innenleben interessiert habe. Ich wollte wissen, wie es ihr wirklich geht, was sie beschäftigt und was in ihr vorgeht. Von ihrer Seite kam da aber meistens nicht viel zurück. Sie war eher distanziert, fragte wenig von sich aus nach und zeigte wenig Initiative. Für mich fühlte es sich oft so an, als würde ich emotional immer wieder eine Tür öffnen, vor der ich dann alleine stehen blieb.

Der endgültige Knackpunkt war, als ich meine Ausbildung im Januar pausiert habe. Für mich war das emotional eine sehr schwere Zeit. Ich hätte mir von einer Freundin gewünscht, dass sie sich immer mal wieder bei mir meldet oder sich zumindest stärker dafür interessiert, wie es mir damit geht. Ich weiß, dass ich so reagiert hätte, wenn die Rollen getauscht gewesen wären. Stattdessen meldete sie sich zwei Monate lang gar nicht mehr bei mir, was mich damals sehr verletzt und enttäuscht hat.

Da das Thema Verhalten in einer Freundschaft und gegenseitige Erwartungen bei uns schon einmal Thema war und ich ihr damals bereits gesagt hatte, dass mich ihr Verhalten verletzt, wollte ich dieses Mal nicht schon wieder diejenige sein, die allein die Initiative zeigt und ansprechen muss, dass mich etwas verletzt hat. Ich habe den Kontakt dann ohne Ankündigung sehr abrupt beendet, indem ich sie blockiert habe, weil ich zu der Zeit sehr frustriert und wütend war.

Ich weiß, dass die Art, wie ich damals damit umgegangen bin, nicht okay war. Ich hätte ihr zumindest die Chance geben sollen, sich zu erklären oder ihre Sicht zu schildern, bevor ich so eine drastische Maßnahme ergreife. Das sehe ich ein. Ich glaube, in mir hatte sich schon vorher viel Frust angestaut, weil sich ihr Verhalten nach unserem letzten Gespräch nicht wirklich verändert hat und ich gemerkt habe, dass wir beide in Freundschaften einfach anders ticken.

Mehrere Monate später habe ich mich dann doch noch einmal bei ihr gemeldet, mich für mein Verhalten entschuldigt und ihr meine Sicht erklärt. Wir konnten die Situation friedlich klären, auch wenn sie auch dieses Mal nicht wirklich weiter auf mich eingegangen ist und wir nun keine Freundschaft mehr miteinander führen werden. Trotzdem beschäftigt mich die ganze Sache gedanklich immer noch sehr.

Vor allem frage ich mich, ob ich mit meinem Verständnis von Freundschaft oder mit meinen Erwartungen einfach zu emotional oder zu viel bin.

Für mich beinhaltet eine enge Freundschaft vor allem emotionale Resonanz, gegenseitige Initiative, Verletzlichkeit, ehrliches Interesse am Innenleben des anderen und das Gefühl, emotional füreinander da zu sein.

Mich würde ehrlich interessieren: Wie erlebt ihr Freundschaften? Was ist euch wichtig? Kennt ihr das Gefühl, emotional deutlich investierter zu sein als die andere Person?

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u/Plenty_Sugar6322 — 3 months ago

I [21F] am worried I'm too emotionally attached to my teacher [55F]

I [21F] have known this teacher for a little over one school year. She was my teacher at a vocational school last year & I'll likely see her again when I return to school in September.

Last school year, I developed a very strong emotional attachment to her. She was incredibly warm towards me, shared personal things with me, made me very feel seen, and at one point told me she valued the trusting relationship between us and that I was "truly one of a kind." She also told me we would still stay in contact the next school year even if she didn’t end up teaching my class again.

Because of all of that, she became a really important person to me. I don’t mean this romantically or inappropriately, but I did start seeing her as an attachment figure.

I’m currently taking an official break from school due to mental health issues and haven’t seen her since january. A few days ago, I sent her a short, friendly email. It wasn’t emotional or demanding, I just said that because of an upcoming exam and being in touch with former classmates, I had been thinking about her lessons and wanted to send her my best wishes. I also wished her a hopefully not too stressful end of the school year. that was all. She hasn’t replied, and rationally I know she doesn’t owe me a response. But emotionally, this brought up a lot of fear and insecurity for me.

Part of why this is difficult is that something similar happened before. Back in October, I sent her a personal message after a situation in class where I felt I hadn’t handled myself well and possibly hurt her feelings. I wanted to apologize and explain myself. She didn’t reply then either. When I later asked her about it, she said she had seen it but hadn’t really seen the point in replying. She also told me I needed to learn to tolerate her not answering, that I had high expectations, and that I needed to handle things more spontaneously when they don’t go the way I expect.

We later had another conversation where she apologized for hurting me (only after noticing there was something visibly wrong with me in class), although she still stood by what she had said. After that, things seemed okay between us again, and I made an effort to hold myself back emotionally and not expect too much from her.

Now that she isn’t replying again, I’m worried the same dynamic is happening. I keep wondering whether she thinks I’m expecting too much, whether I crossed a line by emailing her, or whether she regrets getting so close to me last year.

I do understand that she has professional boundaries, especially because I’m not fully a former student since I’ll be returning in September. I don’t want to pressure her or make her responsible for my feelings. I’m not planning to send another message or chase after her for a reply.

My specific question is: how do I handle this situation appropriately when I feel deeply attached to her, but also want to respect her boundaries? Do you think that sending that short email might've already crossed a line for her, considering our history?

TL;DR: I [21F] feel emotionally attached to a teacher [F] who was very warm towards me last school year. I sent her a short friendly email while I’m on a school break, and she hasn’t replied. Because we’ve had a previous conflict about her not replying to a personal message, this is bringing up a lot of fear that I’m too much or crossing boundaries. I want advice on how to handle this appropriately without pressuring her.

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u/Plenty_Sugar6322 — 3 months ago

when a teacher becomes an important attachment figure

I just need to get this off my chest and vent about it because it's been really affecting me & I don’t know what to do with all these thoughts.

this is about a teacher I had last school year. I’m currently on a break from school due to mental health issues, so I haven't been there since january, but I’ll be going back in september & will see her again then.

last year, I felt a really strong connection to this teacher. she was extremely warm towards me and made me feel incredibly seen as a person. she said a lot of very personal, touching things to me, made me feel like I genuinely mattered to her & there were several moments where it genuinely felt like our relationship was meaningful to her too. not in an inappropriate way, just in a very human, caring teacher-student way (although I'm already 21).

right before summer break, we had a really personal conversation where she told me she really valued our "trusting relationship". she said I was "truly unique" and that, in a positive way, she had never had a student like me before. she also told me, without me asking, that we would still stay in contact the next school year even if she didn't end up teaching my class again. at that point, it wasn't clear yet whether she would.

because of all of that, she became a really important person to me over the course of the school year. that's why this current situation is affecting me so much.

a few days ago, I sent her a short, friendly email. it wasn't emotional or demanding and I didn't ask for a conversation or anything like that. I basically just said that because of an upcoming exam & because I'd been in touch with some former classmates (they asked me for help with studying), I had been thinking about her lessons again & just wanted to send her my best wishes. I also wished her a good and hopefully not too stressful end of the school year. that was it!

but she hasn't replied. before I sent it, I already told myself that there's a chance she might not answer & that she doesn't owe me a response. and I know that rationally. but the longer I sit with the silence, the more it starts to hurt & the more my thoughts spiral.

part of the reason this is so hard is because something similar has happened before.
back in october, when I was still in school, there was a situation in one of her classes where I felt like my behavior wasn't okay & I said something hurtful to this teacher. afterwards, I sent her a personal message because I felt guilty & wanted to apologize in case I had hurt her. I also wanted to explain what I had actually meant with what I said in that class. she never replied to that message.

a few days later, I went up to her after class because the whole thing was making me really anxious. from my point of view, I was the one who had messed up & I didn't want to just leave it unresolved. she told me she had seen the message, but that she had a lot going on and "didn’t really see the point" in replying.

I told her I hadn't expected a long response, but even a short answer (as confirmation that she simply read the message) would have helped, because I had opened up to her & by doing that, made myself vulnerable. I also thought that kind of thing was possible between us, since we had already had an intense conflict the year before & had been able to talk through it in a really good way (!).

but in that conversation, she didn’t seem to understand where I was coming from at all. she said I needed to learn to tolerate her not replying, because not everything in life is predictable. she also said I had very high expectations, that I was very sensitive & that I needed to learn to deal with things more spontaneously when they don't go the way I expect.

and honestly, she really wasn’t completely wrong about that and I acknowledge that. I do have expectations of people who are important to me. for example, her. but at the same time, it felt like she was framing it as entitlement, when for me it came from insecurity, hurt & fear around our relationship. I just wanted to patch things up with her. she came across as strangely condescending in that conversation, which really caught me off guard because that wasn't how I knew her at all. I left that conversation feeling deep hurt & disappointed.

a few days later, we talked again because she noticed in class that something was off with me & came to speak to me afterwards. this second time we talked, it felt more like an attempt to clear the air & repair things between us. she said she was sorry that she had hurt me, even though she still stood by the things she had said. it still didn’t go exactly the way I had hoped (because she basically just said that she hopes I can now move on), but afterwards I felt like things were at least mostly cleared up between us. we got along well again after that & I really tried to be careful not to ask/demand too much of her as my teacher.

now this current situation is bringing all of that back up. this time, my message wasn't emotional or vulnerable or anything. it was just a short, kind and harmless email. but because she's not replying again, all those old fears immediately come rushing back. does she think I'm expecting too much again? does she think I overstepped? does she regret getting so close to me last school year? does she feel pressured by me?

part of me wonders if she's deliberately trying to create more "professional distance" now because she realized how much she means to me. and I do understand professional boundaries, I really do.

what irritates me even more about this entire thing is that I know she still sometimes meets up with another former student for coffee. it makes me wonder why closeness is so okay & normal with someone else, but with me there suddenly has to be a boundary. what is it about me, or about our dynamic, that makes closeness with me feel like too much? I’m not even expecting her to meet me for coffee. I’m not asking for anything like that at all. and I also understand that I'm not fully a “former student” in the same way someone else might be, because I’ll be returning to school in september.

just emotionally speaking, this possible “professional distance” of hers feels like rejection to me. almost like a punishment. like she's trying to show me that I’m just too much.

I honestly don’t know if I crossed a line by sending that email. maybe not, maybe the email was completely fine. but because this has already been an issue between us before, it's really hard for me not to read things into her silence.

I don't want to pressure her into replying. I'm not going to send another message or chase after her for an answer. I also don't want her to feel responsible for my feelings. but I'm realizing how hard it is for me when someone who means that much to me suddenly feels out of reacg. I really miss her a lot, even though I’ll see her again in september.

I think what hurts the most isn’t even just that she didn't reply. it's the fear that I'm "too much” again and that I expect too much. that the way I feel, the way I hope & the way I attach meaning to things doesn't come across as sincere or human to her, but as exhausting. that I'm a burden.

I know, rationally, that one unanswered email doesn't prove anything. it doesn’t mean she hates me or that I did something wrong. but emotionally, it really does feel like rejection to me right now.

I know this is very one-sided and written completely from my perspective. I mostly just needed to sort my thoughts and vent, but I'm also open to outside perspectives and your opinions.

thank you so much for reading! 🫶🏻

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u/Plenty_Sugar6322 — 3 months ago

Wenn eine Lehrerin zu einer wichtigen Bezugsperson wird

Ich muss mich hiermit kurz einfach mal über eine Situation auslassen, weil sie mich emotional total beschäftigt und ich nicht weiß, wohin mit diesen Gedanken.

Es geht um eine ehemalige bzw. bald wieder aktuelle Lehrerin von mir an der Berufsschule, zu der ich letztes Schuljahr eine sehr besondere Verbindung empfunden habe. Ich habe meine Ausbildung aktuell pausiert und bin deshalb seit Januar nicht mehr in der Schule. Im September werde ich aber wieder zurückkommen und sie wiedersehen.

Letztes Schuljahr war sie unglaublich warmherzig zu mir. Sie hat mir sehr viele persönliche Dinge gesagt, mir wiederholt das Gefühl gegeben, wirklich gesehen zu werden und ich hatte den Eindruck, dass ich ihr auf irgendeine Art wichtig bin. Nicht auf eine unangebrachte Weise, sondern menschlich, als Schülerin, wobei ich ja auch schon 21 Jahre alt bin. Sie sagte mir zum Beispiel gegen Ende letzten Schuljahres in einem persönlichen Gespräch sogar, dass sie unsere vertrauensvolle Beziehung schön findet, dass ich „echt einzigartig“ sei und dass sie im positiven Sinne noch nie eine Schülerin wie mich erlebt habe. Außerdem versicherte sie mir von sich aus, dass wir auch im nächsten Schuljahr weiterhin Kontakt haben würden, selbst wenn sie mich dann nicht unterrichten sollte. Zu diesem Zeitpunkt war nämlich noch unklar, ob sie meine Klasse übernehmen würde.

Über das letzte Schuljahr hinweg habe ich sie also wirklich als eine wichtige Bezugsperson empfunden und unsere Beziehung ist mir sehr wichtig geworden. Genau deshalb verwirrt und verletzt mich die aktuelle Situation so sehr.

Seit Januar bin ich nicht mehr in der Schule. Vor ein paar Tagen habe ich ihr eine kurze, freundliche E-Mail geschrieben. Kein langer emotionaler Text, keine Forderung, keine Erwartung an ein Gespräch. Ich habe nur geschrieben, dass ich durch eine anstehende Prüfung und den Kontakt zu ehemaligen Mitschülerinnen wieder an ihren Unterricht denken musste und ihr deshalb liebe Grüße dalassen wollte. Danach habe ich ihr noch eine schöne und möglichst stressfreie Zeit bis zum Schuljahresende gewünscht. Mehr wirklich nicht.

Trotzdem kam bisher keine Antwort. Eigentlich habe ich mir vor dem Abschicken selbst gesagt, dass es sein kann, dass sie nicht reagiert und dass sie vor allem auch nicht reagieren muss. Aber je mehr Zeit jetzt vergeht, in der sie mir nicht antwortet, desto mehr merke ich, dass mich dieses Schweigen sehr trifft und viele negative Gedanken in mir auslöst.

Was es so schwierig macht, ist die Vorgeschichte.
Im Oktober, als ich noch normal zur Schule ging, hatten wir schon einmal einen Konflikt, weil ich ihr bezüglich einer Unterrichtssituation eine sehr persönliche Nachricht geschrieben hatte. In dieser Situation tat es mir leid, wie ich im Unterricht mit ihr umgegangen bin. Ich wollte mich für eine mögliche Verletzung ihrer Gefühle entschuldigen und klarstellen, wie ich es im Unterricht gemeint hatte. Sie hat auf diese Nachricht aber nicht geantwortet.

Ich habe sie einige Tage später nach ihrem Unterricht darauf angesprochen, weil mich diese ungeklärte Situation extrem verunsichert hat. Ich war ja die Person, die sich aus meiner Sicht unangemessen verhalten hatte und deshalb war es mir wichtig, das nicht einfach so stehen zu lassen. Sie meinte damals, sie habe die Nachricht natürlich gesehen, aber viel um die Ohren gehabt und „keinen richtigen Sinn darin gesehen“, darauf zu antworten.
Ich sagte ihr, dass ich keine ausführliche Antwort erwartet hätte, aber wenigstens eine kurze Rückmeldung, weil ich mich ihr in der Nachricht schließlich ja auch emotional geöffnet hatte bzw. verletzlich gemacht habe. Außerdem dachte ich, dass so etwas zwischen uns möglich wäre, weil wir im letzten Schuljahr schon einmal einen intensiven Konflikt miteinander hatten, den wir am Ende gut klären konnten, weil wir beide gut aufeinander eingegangen sind.

Daraufhin kam von ihr eher wenig Verständnis. Sie meinte, ich müsse auch mal „aushalten können“, dass sie nicht antwortet, weil nicht alles im Leben vorhersehbar sei. Sie sprach davon, dass ich eine sehr hohe Erwartungshaltung hätte, sehr dünnhäutig sei und lernen müsse, spontaner mit Dingen umzugehen, die anders laufen als erwartet.
Und ja, vielleicht ist da etwas dran. Ich glaube, sie hat damit recht, dass ich eine gewisse Erwartungshaltung habe, gerade bei Menschen, die mir wichtig sind. Wie sie zum Beispiel. Aber es hat sich damals trotzdem so angefühlt, als würde von ihr nicht anerkannt werden, dass ich ja nicht aus Anspruch gehandelt habe, sondern aus Verunsicherung und Verletzlichkeit auf Beziehungsebene. In dem Gespräch fühlte es sich für mich so an, als würde sie von oben herab mit mir reden, was ich von ihr überhaupt nicht kannte. Danach war ich extrem verletzt und enttäuscht.

Wir hatten dann einige Tage später noch ein zweites Gespräch zu diesem Thema, weil sie mir in ihrem Unterricht angemerkt hat, dass etwas nicht stimmt und daraufhin im Nachhinein noch einmal das Gespräch mit mir gesucht hat. Das war dann eine Art Klärungsgespräch. Ihr tat es leid, dass sie mich mit ihrem Verhalten verletzt hat, auch wenn sie inhaltlich trotzdem weiterhin hinter ihren Aussagen stand. Auch wenn dieses Gespräch für mich persönlich wieder nicht so ablief wie erhofft, würde ich sagen, dass die Sache danach für uns erstmal geklärt war. Ich würde auch sagen, dass wir uns danach wieder gut verstanden haben und ich wirklich darauf geachtet habe, von ihr nicht zu viel einzufordern und mich etwas zurückzunehmen.

Jetzt stehe ich wieder an einem ähnlichen Punkt. Ich habe ihr ja diesmal zwar keine emotionale Nachricht geschrieben, sondern wirklich nur liebe Grüße ausgerichtet. Aber weil sie wieder nicht antwortet, kommt sofort diese alte Angst hoch: Denkt sie jetzt wieder, ich erwarte zu viel? Denkt sie, ich überschreite eine Grenze? Bereut sie, jemals so warmherzig zu mir gewesen zu sein? Fühlt sie sich von mir bedrängt?

Ich habe den Gedanke, dass sie vielleicht wirklich einen bestimmten professionellen Abstand zu mir halten möchte, seitdem sie gemerkt hat, wie wichtig sie mir ist. Was mich daran aber irritiert: Ich weiß, dass sie sich mit einer ehemaligen Schülerin auch heute noch manchmal auf einen Kaffee trifft. Genau das macht es für mich irgendwie noch schmerzhafter. Denn dann frage ich mich natürlich: Warum wäre diese Nähe bei jemand anderem okay, aber bei mir muss plötzlich eine Grenze gezogen werden? Was ist an mir oder an unserer Dynamik so anders, dass Nähe bei mir scheinbar gefährlich oder zu viel wäre? Ich erwarte ja nicht einmal, dass sie mit mir einen Kaffee trinken geht.

Ich verstehe natürlich den allgemeinen Sinn professionellen Grenzen. Ich verstehe auch, dass ich aktuell ja nicht wirklich komplett „ehemalig“ wie diese andere Person bin, weil ich im September wieder in die Schule zurückkomme. Aber emotional fühlt sich dieser mögliche „professionelle Abstand“ für mich trotzdem nicht neutral an. Wenn ich total ehrlich bin, fühlt es sich in dieser Situation mit ihr an wie Ablehnung und Bestrafung. Wie als würde sie mich spüren lassen wollen, dass ich ihr einfach zu viel bin.

Ich weiß auch nicht, ob ich mit der Email wirklich eine Grenze überschritten habe. Vielleicht nicht. Vielleicht war die E-Mail objektiv betrachtet völlig okay. Aber die Tatsache, dass es zwischen uns schon einmal genau dieses Thema gab, macht es für mich fast unmöglich, ihr aktuelles Schweigen nicht als „Zeichen“ zu deuten.

Ich will sie wirklich nicht bedrängen und eine Antwort erzwingen. Das mache ich auch nicht. Ich will auch nicht, dass sie sich verantwortlich für meine Gefühle fühlt. Aber ich merke, wie schwer es für mich ist, wenn jemand, der mir so viel bedeutet, plötzlich nicht mehr greifbar ist. Ich vermisse sie ehrlich gesagt sehr, auch wenn ich sie im September wieder sehe.

Und ich glaube, was mich am meisten verletzt, ist vielleicht nicht einmal die fehlende Antwort selbst. Es ist die Angst, dass ich wieder „zu viel“ bin oder zu viel erwarte. Dass meine Art zu fühlen, zu hoffen, Bedeutung in Dinge hineinzulegen, für sie nicht berührend ist, sondern einfach nur anstrengend.
Ich weiß rational, dass eine kurze unbeantwortete E-Mail kein Beweis für Ablehnung ist. Aber emotional fühlt es sich gerade trotzdem so an. Übrigens gehe ich auch regelmäßig zur Psychotherapie, wo ich dieses Thema definitiv auch bespreche.

Ich weiß, dass das sehr einseitig aus meiner Perspektive geschrieben ist. Mir geht es gerade vor allem darum, meine Gedanken zu sortieren und Frust abzulassen. Ich bin aber auch offen für Einschätzungen/Meinungen.

Danke fürs Lesen 🫶🏻

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u/Plenty_Sugar6322 — 3 months ago