
Rekordverluste von Schnee und Eis in den steirischen Gletschergebieten
Der aktuelle Kryosphärenbericht - ja den gibts wirklich - unter der Federführung der Universität Graz zeichnet ein alarmierendes Bild des Klimawandels in Österreich, wobei das Jahr 2024 als wärmstes der Messgeschichte hervorsticht.
Mit einer Durchschnittstemperatur von +8,8 °C - ist eine Abweichung von +3 °C über dem langjährigen Mittel - hat sich der Zustand von Gletschern, Permafrost und Schneebedeckung dramatisch verschlechtert. Besonders deutlich wird dies an den untersuchten Gletschern, die jährlich etwa zwei Meter an Mächtigkeit verlieren.
Die Auswirkungen auf die winterliche Landschaft sind flächendeckend spürbar: Während Neuschnee zwar weiterhin fällt, führt die Wärme dazu, dass er in tiefen Lagen kaum noch Bestand hat. Dies spiegelt sich etwa in drastischen Rückgängen der Schneedeckendauer.