Vorkehrungen vor dem Date

Moin,

würde mich mal interessieren ob ihr euch speziell für ein Date vorbereitet? Zum Beispiel vorher duschen, zähne putzen, besondere Klamotten oder geht ihr zb direkt nach der Arbeit zu nem Date?

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u/awol166 — 21 hours ago

Wie abschließen und neu anfangen, wenn ein Jahr nach einer toxischen Beziehung immer noch Rückfälle kommen?

Hallo zusammen,

ich wende mich an euch, weil ich gerade an einem Punkt bin, an dem ich nicht mehr weiterweiß, und vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder einen Rat. Es ist nun fast ein ganzes Jahr her, dass die Beziehung zu meiner Ex zu Ende gegangen ist. Vom Verstand her weiß ich absolut genau, dass diese Frau Gift für mich war. Nach allem, was vorgefallen ist – dem Lovebombing am Anfang, dem plötzlichen Abblocken, der eisigen Mauer, dem Gaslighting und dem Gefühl, am Ende wie Müll entsorgt worden zu sein –, weiß ich, dass mit ihr niemals eine gesunde Beziehung möglich war oder jemals sein wird.

Und trotzdem, Ich komme einfach nicht final von diesem Kapitel los. Es gibt immer noch Phasen, in denen ich Rückfälle habe. Momente, in denen mich die Wut oder die Trauer überkommt und dieses unerklärliche, tiefe Gefühl hochsteigt, dass sie irgendetwas in mir ausgelöst hat, das einfach nicht verschwinden will. Es fühlt sich an wie eine emotionale Programmierung oder ein Trauma-Bond, das sich tief eingebrannt hat. Was mich am meisten fertig macht, ist die Frage, wie soll ich jemals wieder eine neue, gesunde Beziehung eingehen können, wenn ich nach einem Jahr innerlich immer noch so an diese toxische Dynamik gefesselt bin?

Ich frage mich oft, ob ich überhaupt noch beziehungsfähig bin, nachdem dieses Kapitel so viel in mir zertrümmert hat.

Wie kann man sich wieder öffnen und Vertrauen fassen, wenn man einmal erlebt hat, wie perfekt eine Illusion getarnt sein kann? Wie schafft man es, diese psychische Blockade zu lösen, damit das Herz endlich Platz für jemanden macht, der es gut meint, statt weiter an einem Geist aus der Vergangenheit zu hängen? Hat jemand von euch den Sprung geschafft? Wie habt ihr gelernt, nach einer solchen toxischen Beziehung innerlich abzuschließen und euch wieder für die Liebe zu öffnen, auch wenn die Schatten noch da sind?

Danke fürs Lesen und für eure ehrlichen Worte.

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u/awol166 — 3 days ago

Wie schafft ihr es euch bei dem Wetter zu motivieren?

Wer jahrelang konsequent durchzieht, seine Routinen hat und weiß, wie sich echte Disziplin anfühlt, steht im Sommer vor der ultimativen Sinnkrise. Während der Kopf gebetsmühlenartig wiederholt, dass Ziele erreicht werden wollen und Kontinuität alles ist, schreit das Thermometer, dass man heute maximal im eigenen Schweiß badet. Wenn sich jede Bewegung wie ein schweißtreibender Stresstest für den Kreislauf anfühlt und man nach fünf Schritten aussieht wie nach einem Ironman, stößt selbst die härteste Routine an ihre Grenzen. Genau deshalb müssen jetzt ehrliche Überlebensstrategien her, egal ob es darum geht, das Training in die subpolare Geisterstunde zu verlegen oder die Hängematte offiziell als Gym anzumelden.

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u/awol166 — 8 days ago

Blick aufs Portfolio löst keine Glücksgefühle mehr aus

Kennt das Jemand? Wert ist höher als jemals zuvor aber Dopamin bleibt aus. Was nun?

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u/awol166 — 8 days ago

Frauen kennenlernen ohne Online-Dating - wie geht das?

Hallo zusammen,

ich bin aktuell auf der Suche nach Wegen, Frauen abseits von Online-Dating kennenzulernen, merke aber, dass ich komplett im Alltag feststecke und ehrlicherweise oft auch das "Cringe-Level" scheue. Vielleicht habt ihr ein paar Tipps oder geht es euch ähnlich?

Ich nenne mal meine aktuelle Situation: Zum einen spiele ich regelmäßig Padel und lerne dadurch zwar Leute kennen, aber da ist bisher absolut nichts Relevantes fürs Dating dabei gewesen, da es oft gemischte Gruppen, festere Konstellationen oder einfach kein Vibe in die Richtung sind.

Zum anderen gehe ich täglich spazieren und sehe dabei regelmäßig Frauen – zum Beispiel beim Joggen oder Gassi gehen mit dem Hund. Manchmal gibt es sogar Blickkontakt oder ein kurzes Lächeln. Das Problem ist nur, dass ich diese Situationen extrem schwierig finde. Eine joggende oder Hunde ausführende Person anzusprechen, fühlt sich für mich super aufdringlich und unangenehm an, weil die Leute in dem Moment meistens ihr Ding machen wollen.

Meine Fragen an euch lauten daher: Wo und wie lernt man im echten Leben ohne Apps noch ungezwungen Frauen kennen, wo es nicht direkt unangenehm wirkt? Und wie überwindet man diese Blockade bei Alltagssituationen wie beim Spazieren, oder sind das tatsächlich absolute Tabu-Zonen?

Ich bin für jeden ehrlichen Tipp oder Erfahrungsbericht dankbar!

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u/awol166 — 21 days ago

erstes Date wie weiter

Moinsen!

Hatte heute ein Date mit einer Frau von Tinder. Normalerweise treffe ich keine Frauen von Tinder, aber mit der Dame hatte ich bereits vor fünf Jahren schon mal ein Match, und es ist damals nie zu einem Treffen gekommen.

Nun, was soll ich sagen: Das Ganze ging circa drei Stunden und war echt schön. Die Frau ist super hot, und wir haben uns auch gut verstanden. Es gab zwar ein paar Situationen, die ich als etwas komisch empfunden habe, aber der Gesamteindruck ist trotzdem eher positiv.

Nun ist es so, dass ich schon mehrmals die Erfahrung gemacht habe, dass Dates gut liefen, aber danach Absagen für ein zweites Date kamen. Ich habe sie bisher nicht nach einem weiteren Treffen gefragt und bin auch unsicher, ob ich das überhaupt machen sollte oder erst mal abwarten und auf ihre Reaktion reagieren soll. Was ist euer Approach in solchen Situationen?

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u/awol166 — 24 days ago

Warum berühren Frauen eigentlich so oft meinen Arm oder die Schulter?

Hey zusammen,

mir ist in letzter Zeit (sowohl im Alltag, beruflich als auch beim Dating) etwas aufgefallen, das mich ehrlich gesagt ziemlich irritiert, und ich frage mich, wie ich das einordnen soll.

Ich erlebe es extrem häufig, dass Frauen im Gespräch recht ungezwungen den körperlichen Kontakt suchen – sei es ein kurzes Antippen des Arms, eine Berührung an der Schulter oder das Schaffen von körperlicher Nähe, wenn man nebeneinander steht/geht.

Auf der einen Seite wirkt das natürlich sympathisch und nahbar, auf der anderen Seite wirft es bei mir Fragen auf:

  • Was hat es aus psychologischer oder non-verbaler Sicht eigentlich auf sich, wenn Frauen so oft den Arm oder die Schulter berühren?
  • Ist das einfach eine Form von extrovertierter Kommunikation, reines „Social Bonding“ – oder steckt da mehr dahinter?

Besonders im Dating-Kontext ist das manchmal total verwirrend, weil solche Gesten ja oft als starkes Signal gewertet werden, sich dann aber im Nachhinein manchmal ganz anders anfühlen.

Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Beobachtungen gemacht oder gibt es hier vielleicht Frauen, die Licht ins Dunkel bringen können, wann und warum ihr unbewusst oder bewusst körperliche Nähe in Gesprächen sucht?

Freue mich auf euer Feedback!

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u/awol166 — 29 days ago

Dating Mitte 40 Albtraum

Hallo zusammen,

ich wende mich heute an euch, weil ich aktuell ziemlich ratlos bin und mir das Ganze langsam an die Nieren geht. Ich bin Mitte 40, lebe in München, achte extrem stark auf Fitness, Gesundheit und Ernährung und stehe beruflich gut im Leben. Optisch stehe ich ganz gut da und passe in diese sportliche Schiene. Beim Online-Dating habe ich eigentlich einen ganz guten Lauf und verzeichne so zwischen 10 und 20 Matches pro Woche. Da ich kein Typ für wochenlanges Texten bin, schaue ich kurz, ob eine Basis da ist, und schlage dann recht zeitnah ein Treffen vor.

Da die Frauen, mit denen ich matche, meistens ebenfalls einen sportlichen Hintergrund haben, machen wir oft Treffen in Form von Spaziergängen oder einem Kaffee to go im Park, was organisatorisch immer super klappt. Die Spaziergänge dauern meistens zwischen einer und zwei Stunden, und die Stimmung ist eigentlich durchgehend locker. Es wird viel gelacht, und bei vielen Frauen merke ich auch, dass sie regelmäßig den körperlichen Kontakt suchen, wie leises Berühren am Arm oder Nähe beim Gehen. Vom Gefühl her denke ich oft während oder direkt nach dem Date, dass es richtig gut lief und echtes Potenzial da ist.

Genau hier fängt die Diskrepanz an: Entweder zieht sich die Frau danach plötzlich zurück, antwortet nur noch verzögert und ghostet mich irgendwann, oder ich bekomme relativ zeitnah eine Absage nach dem Motto, dass ich zwar echt nett bin, aber es für sie nicht gepasst hat. Ich frage mich einfach, wo mein blinder Fleck liegt. Woran machen Frauen in dieser Altersklasse fest, ob es passt oder eben nicht, selbst wenn das Date rein objektiv spaßig war? Über ehrliches, konstruktives Feedback oder den Blick von außen aus weiblicher Sicht wäre ich euch extrem dankbar, weil mich diese Dauerschleife aus gutem Date und anschließender Enttäuschung mittlerweile sehr belastet

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u/awol166 — 29 days ago

spazieren beim ersten date

Ich schlage im Regelfall für ein erstes Date immer einen Spaziergang vor, was meistens auch gut funktioniert. Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie lange haltet ihr für angemessen? Sind 10 km+ in Ordnung oder sollte man es eher gemütlich angehen lassen?

Edit: Meine Standard Pace sind 10min/km und das haben die Frauen bisher alle durchgehalten. Dauer der Dates zwischen 1-2h

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u/awol166 — 1 month ago

How does Athletic age calculate

I've been using Athlytic for a while and find it very useful. I have a few questions about how some of the metrics are calculated, and I'd appreciate some insight.

  1. Athletic Age calculation

My Athletic Age shows 37.1 (8 years below my actual age of 45). I can see the individual contributions (resting heart rate –1.8y, body fat –1.5y, weekly steps –1.2y, HR recovery –1.4y, VO2max –0.7y, etc.). Could you explain how these factors are weighted and combined into the final number? Is it a simple sum of the shown contributions, or is there additional modeling behind it?

  1. VO2max discrepancy vs. Apple Health

This is my main question. Athlytic regularly shows me VO2max values of 46–48 ml/kg/min, while Apple Health consistently displays lower values (around 35–37) for the same period. Since Athlytic reads the same Apple Watch raw data, I'd like to understand why the two differ so much. Which calculation does Athlytic use, and why would it diverge from Apple's native estimate? Which should I consider more reliable for someone who does mostly strength training and racket sports rather than running?

  1. Heart rate zones

I find the zone breakdown not fully transparent. Over 60 days I see Zone 2 (108–124 bpm) 53%, Zone 3 (125–143) 27%, Zone 4 (144–161) 14%, Zone 5 (162–210) 6%. How are these zone boundaries derived — from my measured max HR (I've recorded 192 bpm), from an age-based formula, or from HRR? The upper bound of 210 bpm in Zone 5 seems generic rather than personalized, which makes me unsure how to interpret the distribution.

  1. General reliability

More broadly: how realistic are these estimates meant to be? I understand VO2max and similar values from a wrist sensor are modeled estimates, not lab measurements. It would help to know how much confidence to place in the absolute numbers versus the trends over time.

Thanks very much for your work on the app and for any clarification you can provide.

u/awol166 — 1 month ago

Motivation lässt langsam nach

Ich trainiere inzwischen seit acht Jahren ohne größere Pause, in der Regel drei- bis fünfmal pro Woche. Seit diesem Jahr hat sich meine Frequenz jedoch eher in Richtung zwei- bis dreimal pro Woche verschoben; dafür fokussiere ich mich inzwischen mehr auf meine Schritte und andere Sportarten (ich teste gerade Padel und Squash aus). Die fehlende Motivation kommt auch von einer Trennung im letzten Jahr, die mich sehr viel Kraft gekostet hat und immer noch kostet.

Daher mal die Frage in die Runde: Wie geht ihr damit um, wenn die Motivation für das Krafttraining nachlässt, man aber trotzdem seine Form nicht verlieren will bzw. diese weiterhin verbessern möchte?

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u/awol166 — 1 month ago
▲ 25 r/einfach_posten+1 crossposts

Mit Mitte 40 Sinnkrise trotz strukturiertem Leben

Ich schreibe das hier, weil ich gerade an einem Punkt bin, an dem ich zwar objektiv betrachtet vieles im Griff habe, mich innerlich aber komplett leer und orientierungslos fühle. Vielleicht kennt das jemand von euch oder hat eine Perspektive, die mir gerade fehlt.

ch bin Mitte 40, habe eine lange und finanziell zehrende Scheidung hinter mir. Das Haus ist weg, die Eigentumswohnung geblieben. Ich habe mein Leben nach dem Chaos wieder sortiert, die Finanzen sind stabil (keine Schulden, aber der Spielraum ist eng), und das Umgangsrecht mit meinen Kindern funktioniert super. Ich bin beruflich in einer anspruchsvollen, hochbezahlten, aber extrem stressigen Position und ein anstehender Positionswechsel setzt mich gerade zusätzlich unter Strom.

Von außen sieht alles nach einem funktionierendem Leben aus. Ich bin strukturiert, mache viel Sport, bin in Gruppen aktiv und habe soziale Kontakte. Aber genau da liegt das Problem Ich funktioniere nur noch.

Vor etwa einem Jahr habe ich eine Frau kennengelernt, die ich sehr geliebt habe und immer noch tue. Sie wollte sehr schnell sehr konkrete Zukunftspläne. Das hat mich damals völlig überfordert und als sie dann Schluss machte, hat es mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Kontakt hat sie seitdem komplett eingestellt und ghosted mich. Das ist nun 9 Monate her. Ich merke, wie ich in neuen Bekanntschaften entweder keine Initiative ergreife oder mich aktiv so verhalte, dass die Frauen sich abwenden. Ich will eigentlich jemanden in meinem Leben, aber ich habe das Gefühl, ich habe verlernt, wie zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren, oder bin einfach nicht mehr fähig dazu.

Was mir am meisten fehlt, ist eine Pause. Mein Kopf schreit nach einer Auszeit, einfach mal raus aus dem Hamsterrad, in dem ich mich zwischen Job-Druck, Unterhaltspflichten und der Erziehung meiner Kinder bewege. Aber wie stellt man das an, wenn die Verpflichtungen so massiv sind? Ich habe das Gefühl, das Leben ist so eng getaktet, dass für ein „Ich brauche mal eine Pause“ schlichtweg kein Platz vorgesehen ist. Ich habe Angst, dass mir alles entgleitet, wenn ich auch nur einen Moment den Fuß vom Gas nehme und gleichzeitig brenne ich langsam aus, weil ich dieses Tempo nicht mehr halten kann.

Ich fühle mich nicht klinisch depressiv, ich bin ja aktiv und eingebunden. Aber das Leben fühlt sich gerade einfach nur schwer an. Auf nichts habe ich wirklich Lust, der Job ödet mich mental an, und ich weiß nicht, in welche Richtung mein Leben noch führen soll.

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u/awol166 — 1 month ago

Wie viele Dates bis man eine Beziehung findet

Hi,

wie viele Dates mit unterschiedlichen Frauen habt ihr benötigt bis ihr eine Beziehung gefunden habt?

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u/awol166 — 1 month ago

Ich arbeite an mir, es funktioniert auch und trotzdem bleibe ich am Ende immer allein. Kennt das jemand?

Ich (m, Mitte 40) versuche gerade zu verstehen, warum es bei mir im Dating immer am selben Punkt endet. Vielleicht geht es ja anderen ähnlich.

Es liegt ehrlich gesagt nicht am fehlenden Bemühen. Ich arbeite an mir, seit Jahren konsequent Sport, ich achte auf mein Äußeres, mache mir echt Gedanken über meine Profile, wie ich rüberkomme, wie ich Leute anspreche. Und es funktioniert auch: Ich lerne regelmäßig Frauen kennen, online wie im echten Leben, werde auch mal angesprochen, es entsteht Anziehung, manchmal wird mehr draus. Ich schaffe es also durchaus, jemanden für mich zu begeistern.

Und trotzdem, am Ende verläuft sich fast alles im Sande. Es wird selten etwas Tragfähiges. Dieses „ganz nett, aber…", das nach ein paar Wochen einfach einschläft. Ich frage mich langsam, ob ich an einer Stelle etwas grundlegend nicht sehe.

Ein Teil davon liegt, glaube ich, an mir selbst. Ich hänge auch über ein Jahr nach der Trennung noch an einer früheren Beziehung. Es war keine, die mir gut getan hat, die Person hatte viel Unverarbeitetes, komplizierte Bindungsmuster, und trotzdem komme ich nicht richtig los, obwohl längst Funkstille herrscht. Und ich merke, dass genau das mich blockiert. Manche Verbindungen beschäftigen einen noch sehr, sehr lange nach dem Ende, und solange die im Hinterkopf mitläuft, fällt es schwer, sich auf jemand Neues wirklich einzulassen. Vielleicht spüren das die Frauen auch, dass ich nicht ganz da bin.

Deshalb die ehrliche Frage in die Runde: Kennt ihr das, dass man äußerlich vieles richtig macht, es auch klappt mit dem Kennenlernen, und man am Ende trotzdem allein bleibt, weil man innerlich noch woanders hängt? Wie seid ihr da rausgekommen? Mich interessieren echte Erfahrungen, weniger Patentrezepte.

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u/awol166 — 1 month ago

Kennenlernversuch Kollegin

Hey zusammen,

Es gibt eine Kollegin aus einer anderen Abteilung, der ich öfter im Flur begegne. Wir hatten über längere Zeit auffälligen Blickkontakt, oft mit Lächeln, und sie hat mich auch schon mal von sich aus angesprochen.

Ich hab mich dann getraut, ihr über den internen Chat zu schreiben. Ganz locker und ohne Druck, dass sie mir aufgefallen ist und ob sie mal Lust auf einen Kaffee hätte. Kein Wort von Arbeit oder beruflichen Themen.

Ihre Antwort kam freundlich und zeitnah. Sie hat zugesagt, aber dabei von sich aus betont, dass man sich gern im beruflichen Rahmen austauschen könne, und mich gebeten, einen Termin einzustellen.

Wie lest ihr das? Freundliche, aber klare Einordnung als Kollegin oder lässt die Antwort noch Spielraum? Würde mich über ehrliche Einschätzungen freuen. Ich möchte vermeiden dass es zu einer Merkwürdigen Situation kommt.

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u/awol166 — 2 months ago

Kann mich dieser verfluchte Algorithmus nicht einfach in Ruhe lassen?

Ich habe letztes Jahr eine echt intensive und ziemlich schmerzhafte Beziehung beendet. Es war dieses klassische ängstlich-vermeidende Drama, das einen emotional komplett auslaugt. Ich habe mittlerweile absolut keinen Kontakt mehr, die Leute aus ihrem Umfeld blockiert und mein Profil eigentlich blank gemacht, damit ich endlich abschließen kann.

Aber Instagram lässt mich einfach nicht in Ruhe. Mein Feed ist regelrecht geflutet mit Beiträgen über Trennungsschmerz und Beziehungsdynamiken und das ironischerweise fast ausschließlich in der Sprache ihres Herkunftslandes. Jedes Mal, wenn ich meine Einstellungen zurücksetze, taucht diese Scheiße innerhalb von 24 Stunden wieder auf.

Die Posts sind extrem spezifisch. Es geht nicht nur um allgemeinen Trennungsschmerz, sondern oft um ihre ganz konkrete Perspektive. Da wird detailliert analysiert, wie sich unterdrückte Gefühle oder vermeidende Bindungsmuster bei ihr auswirken. Es ist ein ständiges Hin und Her in den Inhalten – mal geht es darum, wie man endlich abschließt, mal darum, wie man eine Verbindung wiederherstellen kann.

Es fühlt sich an, als würde mich die App aktiv triggern und mir ihre (ehemalige) Sichtweise, ihre Zerrissenheit und ihre psychologischen Muster jeden Tag aufs Neue unter die Nase reiben. Ich scrolle bei diesen Posts sofort weiter, ich klicke nirgendwo drauf, ich will das einfach nicht sehen. Trotzdem ballert mir der Algorithmus genau das Zeug wieder um die Ohren.

Es ist einfach nur zermürbend. Ich will keine Heilungstipps oder Analysen zu ihrem Bindungsverhalten in einer Fremdsprache mehr sehen, ich will mein Leben zurück und einen Feed, der nicht jeden Tag mein Trauma reaktiviert.

Hat das von euch auch schon mal jemand so extrem erlebt? Wie kommt man aus dieser algorithmischen Hölle wieder raus? Ich habe das Gefühl, ich werde hier digital verfolgt. Falls jemand einen technischen Trick kennt, wie man diesen Algorithmus-Spuk radikal beendet – ich bin für jeden Rat dankbar. Echt zum Kotzen.

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u/awol166 — 2 months ago

Der Instagram Algorithmus quält mich

Hallo zusammen, ich stehe vor einem Problem, das mich sowohl technisch als auch emotional ziemlich fertig macht. Ich habe letztes Jahr eine sehr intensive, aber schwierige Beziehung beendet, die durch ein ängstlich-vermeidendes Bindungsmuster geprägt war. Nach dem endgültigen Schlussstrich und einer Funkstille habe ich versucht, mein Leben neu zu sortieren, aber mein Problem ist Instagram. Seit der Trennung wird mein Feed regelrecht von Beiträgen geflutet, die sich exakt mit unseren Themen beschäftigen: Trennungsschmerz, Beziehungsdynamiken und Heilung und das ironischerweise fast ausschließlich in der Sprache ihres Herkunftslandes.

Ich habe bereits versucht, mein komplettes Profil aufzuräumen, alle Verbindungen zu ihrem Umfeld zu kappen und gemeinsame Bekannte zu entfernen. Zudem habe ich mehrfach meine Content-Präferenzen zurückgesetzt und scrolle bei entsprechenden Beiträgen sofort weiter, ohne zu verweilen. Mein Profil wirkt eigentlich „blank“, und dennoch taucht innerhalb von 24 Stunden nach jedem Reset genau diese Themenwelt in dieser spezifischen Sprache wieder auf. Es fühlt sich an, als würde der Algorithmus mich aktiv daran erinnern, was eigentlich hinter mir liegt, was mich sehr belastet, da es eine ständige Retraumatisierung ist.

Daher habe ich ein paar Fragen an euch, wie genau merk“ sich der Algorithmus das, wenn ich keine direkte Interaktion zeige, und kann das über Standortdaten oder veraltete Cache-Daten der App kommen? Kennt jemand zudem dieses Phänomen, dass Social Media einen durch algorithmische Erinnerungen in einer Schleife hält? Was kann ich radikal tun, damit der Algorithmus mein Interessen-Profil komplett überschreibt? Ich will einfach nur einen normalen Feed, der nichts mit meiner Vergangenheit zu tun hat, und wäre für Tipps sehr dankbar.

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u/awol166 — 2 months ago

Dating-Statistik seit Januar

Hi zusammen,

Ich bin 45, sportlich fit, beruflich erfolgreich und stehe fest im Leben. Seit Januar dieses Jahres bin ich wieder aktiver im Dating-Game, wobei die Treffen primär über Hinge entstanden sind.

Im Januar hatte ich ein Date, woraufhin eine intensive, etwa 10 bis 12 Wochen dauernde Phase bzw. Beziehung folgte, die mittlerweile jedoch vorbei ist. Danach hatte ich ein Date, bei dem es auch direkt zu Körperlichkeit kam.

Als Nächstes gab es ein Date, dass gut lief und sie auch ein zweites bereits geplant hatte aber wurde dann doch geghosted. Darauf folgten mehrere Dates mit einer Frau über einen etwas längeren Zeitraum. Heute hatte ich schließlich ein Date, das eigentlich ganz nett lief, von ihrer Seite kam danach aber direkt das Feedback, dass es für mehr nicht reicht.

Wenn man die beiden längeren Geschichten mal abzieht, bleibt eine harte Realität auf dem Papier stehen. Die Mehrheit der Dates bleibt bei einem Treffen. Ich merke einfach, wie diese ständigen Einmal-Dates psychologisch echt Spuren hinterlassen. Man bereitet sich vor, freut sich darauf, der Vibe beim Schreiben war gut und das Treffen selbst fühlt sich oft auch vollkommen okay an. Wenn dann danach der klassische Korb kommt oder es im Sande verläuft, fühlt sich jedes „Für mehr reicht es nicht“ irgendwann wie ein kleiner Schlag aufs Selbstbewusstsein an.

Mich würde deshalb brennend interessieren, wie ihr diese Statistik für einen Mann Mitte 40 bewertet. Ist das der ganz normale Wahnsinn auf Hinge oder läuft hier strukturell etwas falsch? Wie hoch ist bei euch im Schnitt die Quote von Erst-Dates, die danach wirklich in ein zweites Date übergehen? Und vor allem: Wie geht ihr mental mit dieser ständigen „Einmal-und-nie-wieder“-Schleife um, ohne dass das eigene Selbstwertgefühl komplett in den Keller geht? Ich freue mich auf eure ehrlichen Meinungen und Erfahrungswerte!

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u/awol166 — 3 months ago

Dating mit 40+: Warum ich (m, 45) nach schlechten Erfahrungen bei alleinerziehenden Müttern skeptisch geworden bin. Wie seht ihr das?

Hi zusammen, ich (m, 45) bin Single und date logischerweise in einer Altersklasse, in der sehr viele Frauen alleinerziehend sind. Eigentlich hatte ich nie ein Problem damit, da mir klar ist, dass in unserem Alter fast jeder seine Geschichte und Altlasten hat. Allerdings habe ich in letzter Zeit leider einige ziemlich negative Erfahrungen gemacht, die mich mittlerweile extrem vorsichtig und skeptisch werden lassen. Mein Eindruck war in der Vergangenheit öfter, dass man als Partner eher ein netter Zeitfüller für die kinderfreien Tage ist, statt dass eine echte, gleichwertige Partnerschaft aufgebaut wird. Spontaneität ist ohnehin gleich null, aber oft fühlte es sich so an, als liefe man einfach nur nebenher. Dazu kommt der Ex-Faktor: Wenn die Dynamik mit dem Kindsvater noch toxisch oder extrem präsent ist, leidet das Dating-Leben massiv darunter. Bei manchen Frauen hatte ich zudem das unterschwellige Gefühl, dass recht schnell abgeklopft wurde, ob man finanziell und logistisch stabil genug ist, um das bestehende System zu entlasten, statt dass es um mich als Person ging. Ich merke einfach, dass ich mittlerweile innerlich blockiere, wenn im Profil „stolze Mama“ steht, obwohl ich eigentlich keine Pauschalurteile fällen möchte. Mich würde interessieren, wie andere das wahrnehmen: Haben die Männer hier ähnliche Erfahrungen gemacht oder hatte ich einfach nur Pech? Und an die alleinerziehenden Frauen: Wie nehmt ihr diese Skepsis wahr, könnt ihr das ein Stück weit nachvollziehen oder ist das aus eurer Sicht völlig unfair? Ich freue mich auf einen ehrlichen und sachlichen Austausch.

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u/awol166 — 3 months ago