Ist es okay Ausnahmen aufgrund der mentalen Gesundheit zu machen?
Hallo ihr Lieben, ich wollte gern mal eure Meinung dazu wissen. Ich bin seit einiger Zeit vegan (davor schon seit Ewigkeiten vegetarisch) und auch schon seit über 10 Jahren anorektisch. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich so fettarm wie möglich esse. Ja, das ist nicht gesund, aber das ist leider Teil meiner Erkrankung. Seitdem ich vegan lebe, habe ich es immerhin geschafft, sehr viel vielseitiger zu essen. Sonst habe ich nur ca. 3 verschiedene Lebensmittel gegessen, mittlerweile esse ich Obst, Gemüse, Brot, Kartoffeln, Reis, etc.
was ich vor meiner Umstellung zum Veganismus oft gegessen habe, war Skyr, Magerquark oder fettarmer Joghurt. Das hat mir gut geschmeckt und ich konnte ein paar Kalorien dazu bekommen. Nun finde ich jedoch leider keine veganen Alternativen, welche ich ohne schlechtes Gewissen zu mir nehmen kann… oftmals habe ich dann doch keinen richtigen Appetit auf die Dinge, die ich im veganen essen kann und sehne mich nach einem Skyr oder Magerquark. Auch mein Gewicht ist trotz allem wieder weniger geworden. Ich weiß viele können es nicht nachvollziehen, dass mir das geschmeckt hat, doch tatsächlich finde ich das lecker.
Nun meine Frage: ist es in Ordnung da auch mal eine Ausnahme zu machen und eben doch mal Magerquark oder Skyr zu essen oder sagt ihr „nein das ist ja gerade der Punkt, das geht nicht“.
Bitte bleibt lieb, die Situation ist nicht einfach für mich. Und ja, Therapie und Hilfsangebote habe ich mir bereits geholt/ versucht zu holen, doch man kann nicht alles mit einem Mal anpacken. Vielen Dank und ganz liebe Grüße 🌱