Welcher Job: kein home Office aber +17k, oder weniger Gehalt mit mehr Flexibilität?
Hallo ihr lieben,
Ich habe mein Studium in Kommunikationswissenschaft beendet und habe nun zwei Jobangebote. Ich bräuchte Einschätzungen, was mehr Sinn macht:
Job 1:
57 k / Jahr, 5 Tage die Woche im Büro, Arbeitsweg 50 Minuten, keine Mensa, muss also für jeden Tag vorkochen. Dazu gefallen mir die Aufgaben nicht sooo gut, wäre aber machbar. Ein weiterer concern: falls mir der Job nicht gefällt, kann ich mich aufgrund der Büropflicht schlechter weiter bewerben, da die ersten Runden ja meist digital sind und ich das vom Büro aus natürlich nicjt machen kann.
Job 2:
40 k / Jahr, drei Tage pro Woche home Office. Arbeitsweg ebenfalls 50 Minuten und ebenfalls keine Mensa. Aufgaben gefallen mir besser, jedoch ist das Gehalt echt schmerzhaft.
Nun ist es so, dass mich home Office bisher immer stark entlastet hat. Ich kriege viel mehr Haushalt geschafft, kann mich viel besser entspannen und zwischendurch mal Sport machen oder meine Einkäufe erledigen, eine bequeme Hose tragen und nicht die ganze Zeit Geräusche um mich drum haben. Home-Office ist eigentlich etwas, was ich unbedingt haben möchte. Allerdings ist der Job Markt gerade sehr schwierig und ich freu mich schon, dass ich diese zwei Angebote nach Monaten in der Suche überhaupt habe. Obwohl beide also nicht ideal sind, muss ich mich für eins entscheiden.
17k sind schon eine Ansage, weshalb ich wohl eigentlich den ersten Job nehmen sollte. Ich habe aber Sorge, dass das auf meine mentale Gesundheit schlägt.
Was denkt ihr?
Edit: ich habe einen Bachelor, Master, 4 Jahre Werkstudenten-Erfahrung und insgesamt 1 Jahr Vollzeit Praktikumserfahrung. Deshalb finde ich die 40 k schmerzhaft, meine Studienkollegen sind auch alle nicht unter 50k eingestiegen