Bringt Therapie wirklich was? Oder ist das nur ein Scam?
Vor allem, wenn es was bringen würde, warum gibt es Leute die jahrelang und jahrzehntelang in Therapie sind?
Vor allem, wenn es was bringen würde, warum gibt es Leute die jahrelang und jahrzehntelang in Therapie sind?
Mich würde mal interessieren, wie ihr mit solchen Situationen umgeht, gerade im Zusammenhang mit ADHS.
Ich hatte vor kurzem eine Situation auf der Arbeit, die mich ziemlich beschäftigt. Ich bin noch in der Probezeit und habe mich deshalb sogar krank zur Arbeit geschleppt, weil ich keinen schlechten Eindruck machen wollte. Nach meinem Urlaub war außerdem einiges liegen geblieben, das ich erstmal abgearbeitet habe.
Trotzdem wurde ich dann dafür kritisiert, dass ich z. B. keinen Termin mit Person X oder Y ausgemacht hätte – obwohl ich vorher nachgefragt hatte und in dem Moment andere, aus meiner Sicht deutlich wichtigere Aufgaben zu erledigen hatte. Was mich dabei besonders triggert: Man hat das Gefühl, dass überhaupt nicht gesehen oder wertgeschätzt wird, was man alles gemacht hat. Stattdessen wird sich auf das konzentriert, was angeblich noch nicht erledigt wurde.
Ähnlich bei meiner Arbeitszeit: Ich habe Gleitzeit und komme innerhalb des erlaubten Zeitrahmens, bekomme aber trotzdem Kommentare dazu, warum ich „so spät“ komme.
Ich merke bei mir, dass mich solche Situationen mit gefühlter Ungerechtigkeit extrem beschäftigen. Ich kann dann gedanklich kaum loslassen und frage mich stundenlang, warum die andere Person das nicht sehen kann oder warum ich für etwas kritisiert werde, obwohl ich mich extra bemüht habe.
Kennt ihr das von euch? Wie geht ihr damit um, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr euch richtig reinhängt, vielleicht sogar über eure Grenzen geht, und am Ende trotzdem hauptsächlich Kritik bekommt?
Und vor allem: Wie schafft ihr es, das nach Feierabend nicht noch stundenlang im Kopf weiterlaufen zu lassen?
Und wann ist es eher Burnout?
Hallo zusammen,
ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht so richtig, was ich machen soll, und würde gerne mal hören, wie andere damit umgehen.
Ich habe aktuell einen Job, bei dem ich eigentlich ziemlich gut verdiene und auch eine gewisse Sicherheit habe. Objektiv betrachtet gibt es also nicht wirklich einen Grund, mich groß zu beschweren. Das Problem ist nur: Ich bin trotzdem unzufrieden. Der Job macht mir einfach keinen Spaß und ich kann mir nur schwer vorstellen, das noch viele Jahre zu machen.
Das Verrückte ist, dass ich dieses Gefühl nicht erst seit ein paar Monaten habe. Der Gedanke, beruflich etwas komplett anderes zu machen und vielleicht zu studieren, begleitet mich schon seit Jahren.
Gleichzeitig habe ich aber Angst, dass ich irgendwann im Studium oder im neuen Beruf genauso dastehe wie jetzt. Dass ich am Anfang total motiviert bin, mir denke „Das ist es jetzt endlich“ und nach ein paar Jahren wieder alles langweilig finde und am liebsten etwas Neues machen möchte.
Gerade wegen meines ADHS frage ich mich deshalb, wie viel davon tatsächlich mit dem Beruf zu tun hat und wie viel vielleicht damit, dass ich ständig neue Reize brauche und mir immer vorstelle, dass es woanders besser wäre.
Andererseits denke ich mir auch: Wenn ich seit Jahren immer wieder über ein Studium und einen Berufswechsel nachdenke, kann das doch nicht komplett aus dem Nichts kommen. Vielleicht passt mein jetziger Beruf einfach wirklich nicht zu mir.
Ich will nur nicht meinen relativ sicheren und gut bezahlten Job aufgeben, mehrere Jahre studieren und am Ende feststellen, dass ich genau am gleichen Punkt bin.
Deshalb würde mich vor allem interessieren, wie ihr das bei euch unterschieden habt:
Besonders interessieren mich Erfahrungen von Leuten mit ADHS, die schon mal in einer ähnlichen Situation waren. Ich habe gerade einfach Angst, eine große Entscheidung zu treffen und später festzustellen, dass das Problem gar nicht der Beruf war, sondern dass ich grundsätzlich Schwierigkeiten habe, langfristig zufrieden zu sein.
Hallo zusammen,
ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht so richtig, was ich machen soll, und würde gerne mal hören, wie andere damit umgehen.
Ich habe aktuell einen Job, bei dem ich eigentlich ziemlich gut verdiene und auch eine gewisse Sicherheit habe. Objektiv betrachtet gibt es also nicht wirklich einen Grund, mich groß zu beschweren. Das Problem ist nur: Ich bin trotzdem unzufrieden. Der Job macht mir einfach keinen Spaß und ich kann mir nur schwer vorstellen, das noch viele Jahre zu machen.
Das Verrückte ist, dass ich dieses Gefühl nicht erst seit ein paar Monaten habe. Der Gedanke, beruflich etwas komplett anderes zu machen und vielleicht zu studieren, begleitet mich schon seit Jahren.
Gleichzeitig habe ich aber Angst, dass ich irgendwann im Studium oder im neuen Beruf genauso dastehe wie jetzt. Dass ich am Anfang total motiviert bin, mir denke „Das ist es jetzt endlich“ und nach ein paar Jahren wieder alles langweilig finde und am liebsten etwas Neues machen möchte.
Gerade wegen meines ADHS frage ich mich deshalb, wie viel davon tatsächlich mit dem Beruf zu tun hat und wie viel vielleicht damit, dass ich ständig neue Reize brauche und mir immer vorstelle, dass es woanders besser wäre.
Andererseits denke ich mir auch: Wenn ich seit Jahren immer wieder über ein Studium und einen Berufswechsel nachdenke, kann das doch nicht komplett aus dem Nichts kommen. Vielleicht passt mein jetziger Beruf einfach wirklich nicht zu mir.
Ich will nur nicht meinen relativ sicheren und gut bezahlten Job aufgeben, mehrere Jahre studieren und am Ende feststellen, dass ich genau am gleichen Punkt bin.
Deshalb würde mich vor allem interessieren, wie ihr das bei euch unterschieden habt:
Besonders interessieren mich Erfahrungen von Leuten mit ADHS, die schon mal in einer ähnlichen Situation waren. Ich habe gerade einfach Angst, eine große Entscheidung zu treffen und später festzustellen, dass das Problem gar nicht der Beruf war, sondern dass ich grundsätzlich Schwierigkeiten habe, langfristig zufrieden zu sein.
Egal wie viel ich verdiene oder wie gut die Arbeitsbedingungen und Benefits sind, irgendwann kommt immer der Punkt, an dem ich einfach alles an meinem Job hasse.
Und ich bin mittlerweile einfach nur noch fertig damit. Ich will eigentlich gar nicht mehr arbeiten. Am liebsten würde ich mich zu Hause einschließen, von allem Abstand nehmen oder einfach irgendwohin abhauen. Ich komme mit dem ganzen Scheiß langsam echt nicht mehr klar.
Das Schlimmste ist, dass ich nicht mal weiß, wo genau das Problem liegt. Ich denke mir jedes Mal: Vielleicht ist es einfach der Job. Vielleicht die Firma. Vielleicht muss ich nur etwas anderes machen. Aber egal wie gut die Bedingungen sind oder wie viel Geld ich verdiene – irgendwann bin ich wieder unzufrieden und fange an, alles zu hassen.
Ich bin einfach dauerhaft unzufrieden und habe langsam das Gefühl, durchzudrehen. Ich will nicht mein ganzes Leben damit verbringen, von Job zu Job zu wechseln und jedes Mal irgendwann an denselben Punkt zu kommen.
Und gleichzeitig weiß ich überhaupt nicht, was die Alternative sein soll. Ich weiß nicht mal mehr, was ich eigentlich machen möchte.
Dazu nehme ich Vyvanse und der Gedanke, mein ganzes Leben von Tabletten abhängig zu sein, macht mir auch Angst. Ich will nicht das Gefühl haben, ohne Medikamente nicht richtig funktionieren zu können, aber gleichzeitig weiß ich gerade auch nicht, wie ich das alles ohne sie schaffen soll.
Manchmal denke ich einfach nur: Ich will so nicht mehr leben. Nicht unbedingt im Sinne von „ich will sterben“, sondern eher im Sinne von: Ich will dieses Leben aus Arbeiten, Unzufriedenheit, Job wechseln, wieder Hoffnung haben und am Ende doch wieder alles zu hassen einfach nicht mehr.
Ich fühle mich irgendwie komplett festgefahren. Ich kann so nicht weitermachen, aber ich habe gleichzeitig absolut keine Ahnung, was ich stattdessen machen soll.
Kennt das jemand? Wie habt ihr herausgefunden, ob das Problem der Job, die Karriere, die eigenen Erwartungen oder einfach man selbst ist?
Bisher unabhängig von Position und Gehalt immer irgendwann unzufrieden gewesen und keine Ahnung was dagegen hilft
Wie bekommt man es hin, dass man nicht nur mit Aufgaben gespamt wird, sondern dass man auch eine vernünftige Einarbeitung bekommt?
Oder kann man sich da zurücklehnen und sagen nicht mein Problem erstma?
Danke
Und was gibt es für Dinge, die man als Außenstehender gar nicht so richtig mitbekommt?
Hey zusammen,
ich überlege mir ein Haibike AllMtn CF6 (Carbon, Yamaha PW-X2, 600Wh) zuzulegen und bin zwischen zwei Optionen am Grübeln:
Refurbished bei Rebike: entweder das 2022er Modell (1.500 km gefahren, 2.699€, 2 Jahre Garantie auf Akku & Motor) oder das 2023er (824 km, 3.399€, gleiche Garantie).
Neukauf - allerdings gibt's das genaue CF6 (Bj. 2022/23) nirgends mehr neu, nur die neueren AllMtn CF Modelle (CF8/CF9/CF12 etc.) ab ca. 3600€ aufwärts im Sale online bei anderen Anbietern
Hat jemand Erfahrung mit Rebike gemacht - wie ist die Qualität der Aufbereitung, der Akkuzustand nach ein paar Monaten, und der Service im Garantiefall? Oder würdet ihr sagen: lieber ein paar hundert Euro mehr in ein fabrikneues, aktuelleres Modell mit vollem Werksgarantie investieren statt beim Refurbisher zu kaufen?
Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar!
Sollte man ohne Stellplatz grundsätzlich von Neukauf absehen, auch wenn Gebrauchtwagenpreise so hoch sind aktuell?
Und lohnt sich E-Auto, wenn man keine Wallbox hat, zur Miete wohnt in der Genossenschaft und teuer draußen mit DC laden muss (mehr Batterieverschleiß)?
Überlege jetzt zu kaufen wegen der 3000€ Förderung, die ich bald nicht mehr bekommen würde.
Zusätzlich hab ich das Problem, dass ich oft nach Afrika reise (mit dem Auto oder Mietwagen) und es dort nur in großen Städten wenig Lademöglichkeiten gibt, sonst 0. Also entweder weiter mieten (was TCO erhöht) oder wieder Verbrenner holen.
Vielen Dank
Und ist zb ein 2021 oder 2023 Premium besser als ein 2026 Standard Model Y?
Zusätzlich: Welches Auto frisst einem nicht die Haare vom Kopf?
Danke
Grillt mir das net die Batterie, sodass ich nach 5 Jahren nur noch 80% oder weniger Kapazität habe?
Mein Schwager ist immer wieder arbeitslos. Er war befristet für 1 Jahr im Einzelhandel, dann arbeitslos, dann seit 2 Wochen neuen Job im Sicherheitsdienst, den er schon seit Ewigkeiten wollte (auch extra Sachkunde übers Jobcenter gemacht). Er kann so seine 2-3h am Tag auf Netflix chillen, muss aber Schichten.
Jetzt hat er im Fitness von seinem Kumpel mitbekommen, dass in seiner Firma Fließbandarbeiter gesucht werden und nach IGM bezahlt werden. Daraufhin wollte er seinen Job schmeißen und sich neu bewerben. Kurz davor redete er auch immer wieder davon, lieber von Hartz IV leben zu wollen und nicht viel zu brauchen (was sogar stimmt).
Ich glaube aber Fließband und ADHS vertragen sich überhaupt nicht und er wird durchdrehen. Außerdem gehen ihm langsam die Alternativen aus, weil es in seinem Kaff kaum Jobs gibt.
Sollten wir auf ihn einreden, dass er seinen Security-Job behalten soll? Oder einfach machen lassen?