Germany: Would you take a 100% employer pension match despite high fees and a possible move abroad?

I am 33, currently living and working in Germany and earning around €90,000 gross per year. My employer is offering a German occupational pension, known as a bAV, and I am trying to decide whether the employer match is generous enough to compensate for the fees and lack of flexibility.

I would sacrifice €161 from my monthly gross salary and my employer would contribute another €161. This means €322 goes into the pension while my actual net salary falls by approximately €99.61 per month.

The contract has an 80% contribution guarantee and invests through a mixture of the insurer’s general account, a guarantee fund and an MSCI World ETF. The effective reduction in yield shown in the documents is 2.05 percentage points. There are also €3,284 in acquisition and distribution costs during the first five years, €202 in annual administration costs and an additional annual charge of 0.1% of the contract value. The pension normally starts when I am 67 and cannot be accessed before 62.

I compared this with investing the same €99.61 per month in a low-cost All-World ETF. Using two percent inflation, a seven percent gross ETF return and current German investment taxation, the ETF would be worth approximately €13,200 in today’s money after ten years, €30,200 after twenty years and €54,000 after thirty years.

Using the insurer’s own investment projection, the pension would have inflation-adjusted values of around €33,500, €72,600 and €117,100 over the same periods before retirement taxes and health insurance charges. After applying an assumed effective income-tax rate of 25% and an estimate based on the current German public health and long-term-care insurance system, I get net-equivalent values of roughly €22,300, €43,400 and €67,500.

The pension therefore wins in my model, but it is not an entirely fair comparison because I would not actually be able to access it after ten or twenty years. The ETF would remain fully liquid. The salary sacrifice also slightly reduces my future German state pension.

My biggest concern is that I may leave both the employer and Germany long before retirement. As far as I understand, leaving Germany would not unlock the pension. I could probably leave it paid-up, continue it privately or attempt to transfer it to another German employer, but its eventual taxation would depend on where I live and the applicable tax treaty.

How would you value the employer match if there is a realistic chance of moving to another country within five or ten years? I am currently leaning towards contributing exactly enough to receive the full match and directing all additional savings into an All-World ETF.

I would also be interested in hearing from anyone who left Germany with a bAV. In practice, was keeping and eventually receiving it straightforward, or did the tax and administrative complications reduce its value?

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u/zimmer550king — 20 hours ago

Besteuerung einer bAV bei späterem Wegzug aus Deutschland im Vergleich zum ETF

Ich versuche gerade, eine betriebliche Altersvorsorge mit einem selbst besparten Aktien-ETF zu vergleichen. Mir geht es nicht um eine verbindliche Steuerberatung, sondern darum, meine langfristige Modellrechnung halbwegs sinnvoll aufzubauen und mögliche Denkfehler zu finden.

Ich bin 33, derzeit in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und verdiene ungefähr 90.000 Euro brutto. Bei der bAV würden monatlich 161 Euro aus meinem Brutto und weitere 161 Euro vom Arbeitgeber eingezahlt. Meine tatsächliche Nettobelastung läge bei ungefähr 99,61 Euro. Der Vertrag läuft regulär bis 67 und kann frühestens mit 62 ausgezahlt werden.

Für die spätere bAV-Leistung habe ich bisher mit einer vollständigen nachgelagerten Besteuerung und pauschal 25 Prozent effektiver Einkommensteuer gerechnet. Zusätzlich habe ich die Belastung durch die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung grob nach dem heutigen System berücksichtigt. Ist ein solcher pauschaler Steuersatz für eine erste Szenarioanalyse vertretbar oder müsste man Kapitalauszahlung und lebenslange Rente von Anfang an völlig getrennt betrachten?

Bei einer Kapitalauszahlung würde die Leistung für Kranken- und Pflegeversicherungszwecke nach meinem Verständnis auf 120 Monate verteilt. Dabei müssten unter anderem der Freibetrag und die Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt werden. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie man das sinnvoll modelliert, wenn neben der bAV später auch gesetzliche Rente und andere Einkünfte vorhanden sind.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass ich Deutschland vor Rentenbeginn dauerhaft verlasse. Der Vertrag würde dadurch nicht vorzeitig verfügbar, aber bei der Auszahlung könnten Deutschland und mein späterer Wohnsitzstaat unterschiedliche Besteuerungsansprüche haben. Kann man hierzu überhaupt eine vernünftige allgemeine Annahme treffen, solange das spätere Land nicht feststeht, oder bleibt nur eine separate Berechnung für jedes mögliche Doppelbesteuerungsabkommen?

Beim ETF rechne ich derzeit ohne Kirchensteuer mit 26,375 Prozent Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag. Durch die 30-prozentige Teilfreistellung eines Aktienfonds ergibt sich vereinfacht eine Belastung von 18,4625 Prozent auf die steuerpflichtigen Erträge. Vorabpauschalen und bereits versteuerte Erträge müssten den später steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn entsprechend reduzieren.

Nach meinem Verständnis wäre auch die erweiterte Wegzugsbesteuerung bei meinen geplanten ETF-Beträgen zunächst nicht relevant. Die relevanten Grenzen sollen bei mindestens einem Prozent der Fondsanteile oder Anschaffungskosten von mindestens 500.000 Euro je Fonds liegen. Falls das zu vereinfacht oder falsch verstanden ist, würde mich eine Korrektur interessieren.

Mir ist bewusst, dass sich Steuersätze und Sozialversicherungsregeln bis 2060 mehrfach ändern können. Ich suche deshalb hauptsächlich nach einer brauchbaren Struktur für zwei Szenarien: Ruhestand in Deutschland und Ruhestand im Ausland.

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u/zimmer550king — 20 hours ago

33M bAV mit 100 % Arbeitgeber-Match, aber das Geld ist bis 62 gebunden

Ich bin 33 und möchte mir zumindest die Möglichkeit offenhalten, vor 60 finanziell unabhängig zu werden. Mein Arbeitgeber bietet eine bAV an, bei der er meinen Beitrag vollständig matched. Ich zahle 161 Euro aus dem Brutto ein, der Arbeitgeber legt weitere 161 Euro dazu und meine tatsächliche Nettobelastung liegt bei ungefähr 99,61 Euro pro Monat.

Rein auf die Einzahlung bezogen klingt das extrem attraktiv. Der Vertrag hat allerdings Effektivkosten von 2,05 Prozentpunkten, mehr als 3.200 Euro Abschluss- und Vertriebskosten und laufende Verwaltungskosten. Zusätzlich gibt es eine 80-prozentige Garantie, weshalb das Geld nicht dauerhaft vollständig im enthaltenen MSCI-World-ETF angelegt wird.

Ich habe die bAV mit einem All-World-ETF verglichen, in den ich stattdessen meine Nettobelastung von 99,61 Euro einzahlen würde. Alle Zahlen sind mit zwei Prozent Inflation auf heutige Kaufkraft heruntergerechnet. Nach zehn Jahren hätte der ETF nach geschätzter Steuer ungefähr 13.200 Euro, nach zwanzig Jahren 30.200 Euro und nach dreißig Jahren 54.000 Euro.

Die bAV kommt nach angenommenen späteren Steuern und Krankenversicherungsbeiträgen auf einen rechnerischen Netto-Gegenwert von ungefähr 22.300 Euro nach zehn Jahren, 43.400 Euro nach zwanzig Jahren und 67.500 Euro nach dreißig Jahren. Der Match gleicht die hohen Kosten in dieser Rechnung also mehr als aus.

Das Problem ist, dass mir die bAV für einen möglichen Ruhestand vor 62 nicht hilft. Mit 53 könnte ich zwar rechnerisch mehr Vermögen in der bAV als im ETF haben, aber nur das ETF-Vermögen könnte meine Lebenshaltungskosten finanzieren. Deshalb bin ich unsicher, ob ich die bAV in einer FIRE-Rechnung überhaupt als Vermögen zählen sollte oder eher als späteren Sicherheitsbaustein, der erst ab 62 relevant wird.

Mein aktueller Ansatz wäre, nur so viel in die bAV einzuzahlen, dass ich den vollständigen Arbeitgeber-Match bekomme. Das restliche Sparvolumen würde in einen liquiden All-World-ETF fließen, der im Fall eines frühen Ruhestands als Brücke bis zur bAV und gesetzlichen Rente dienen könnte.

Wie behandelt ihr eine solche bAV in eurer FIRE-Planung? Mich interessiert vor allem, ob ihr sie bis zum Auszahlungsalter komplett ignoriert oder bereits vorher mit einem deutlichen Abschlag in euer Nettovermögen einrechnet.

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u/zimmer550king — 20 hours ago

100 % Arbeitgeberzuschuss zur bAV, lohnt sich das trotz sehr hoher Kosten?

Ich bin 33, verdiene ungefähr 90.000 Euro brutto und habe von meinem Arbeitgeber eine bAV angeboten bekommen. Normalerweise wäre ich bei solchen Versicherungsprodukten eher skeptisch, aber der Arbeitgeberzuschuss macht die Sache weniger eindeutig.

Ich würde monatlich 161 Euro aus meinem Brutto umwandeln und der Arbeitgeber würde weitere 161 Euro einzahlen. Insgesamt landen also 322 Euro im Vertrag, während mich das laut Gehaltsabrechnung ungefähr 99,61 Euro netto kostet. Der Vertrag läuft regulär bis 2060 und kann frühestens mit 62 ausgezahlt werden.

Es handelt sich um eine NÜRNBERGER BetriebsRente InvestGarant mit 80 Prozent Beitragsgarantie. Das Geld wird dynamisch zwischen Sicherungsvermögen, Garantiefonds und einem iShares Core MSCI World ETF aufgeteilt. Was mich stört, sind die Kosten. Im Vertrag stehen Effektivkosten von 2,05 Prozentpunkten, 3.284,40 Euro Abschluss- und Vertriebskosten in den ersten fünf Jahren, 202,20 Euro Verwaltungskosten pro Jahr und zusätzlich 0,1 Prozent des Vertragswerts jährlich.

Ich habe versucht, das mit einem selbst besparten All-World-ETF zu vergleichen. Dabei habe ich nicht die vollen 322 Euro als ETF-Sparrate verwendet, sondern nur meine tatsächliche Nettobelastung von 99,61 Euro. Bei zwei Prozent Inflation, sieben Prozent ETF-Rendite und heutiger deutscher ETF-Besteuerung komme ich nach zehn Jahren auf ungefähr 13.200 Euro in heutiger Kaufkraft. Nach zwanzig Jahren wären es rund 30.200 Euro und nach dreißig Jahren etwa 54.000 Euro.

Die Vertragsprojektion der bAV ergibt nach meinen Berechnungen in heutiger Kaufkraft ungefähr 33.500 Euro nach zehn Jahren, 72.600 Euro nach zwanzig Jahren und 117.100 Euro nach dreißig Jahren, jeweils vor Steuern und Sozialabgaben. Wenn ich pauschal 25 Prozent Einkommensteuer und ungefähr die heutige Belastung durch Kranken- und Pflegeversicherung annehme, bleiben als rechnerischer Netto-Gegenwert etwa 22.300 Euro, 43.400 Euro und 67.500 Euro.

Natürlich ist der Vergleich etwas künstlich, weil ich die bAV nach zehn oder zwanzig Jahren gar nicht auszahlen könnte. Der ETF wäre jederzeit verfügbar. Außerdem reduziert die Entgeltumwandlung voraussichtlich meine gesetzliche Rente. Mit heutigen Rechengrößen wären das nach dreißig Beitragsjahren ungefähr 47 Euro weniger Bruttorente pro Monat.

Trotzdem sieht es so aus, als würde der Arbeitgeberzuschuss die hohen Kosten zumindest rechnerisch mehr als ausgleichen. Übersehe ich dabei einen wichtigen Effekt oder ist ein vollständiges 1:1-Match tatsächlich stark genug, um selbst so einen teuren Vertrag sinnvoll zu machen?

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist, dass ich möglicherweise nicht bis zur Rente bei diesem Arbeitgeber bleibe und eventuell irgendwann Deutschland verlasse. Soweit ich es verstehe, könnte ich den Vertrag dann beitragsfrei stellen oder eventuell zu einem neuen Arbeitgeber übertragen, aber das Geld bliebe bis mindestens 62 gebunden. Mich würde interessieren, welche Bestätigungen zur Unverfallbarkeit und Übertragbarkeit ihr euch vor der Unterschrift schriftlich geben lassen würdet.

Mein aktueller Gedanke ist, genau die 161 Euro einzuzahlen, die der Arbeitgeber vollständig matched, aber keinen Euro mehr. Alles darüber würde weiterhin in einen günstigen All-World-ETF gehen. Würdet ihr es ähnlich machen?

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u/zimmer550king — 20 hours ago
▲ 1 r/reactjs+1 crossposts

[Showoff Saturday] I translated my Android clean-architecture conventions into a React + TypeScript generator

I’m an Android developer who was new to frontend development. In my Kotlin/Compose app, each feature owns domain, data, presentation, and DI; screens render immutable `StateFlow` snapshots and send typed events back to ViewModels; ArchUnit tests enforce package and filename conventions.

I wanted to find out how much of that model survives on the web without pretending that a browser has Android lifecycles. I ended up building an open-source npm generator called **Clean Web Forge**.

The generated React/TypeScript architecture maps the concepts like this:

StateFlow<ScreenState>       -> external store + useSyncExternalStore
sealed UI events             -> discriminated-union ScreenEvent
ViewModel                    -> route-scoped store/controller
Koin feature module          -> feature-owned Inversify modules
Android lifecycle scopes     -> app/session/plugin/route/operation scopes
dynamic feature registration -> runtime plugin activation
ArchUnit                     -> TypeScript AST architecture tests

Every feature owns `domain`, `application`, `data`, `presentation`, `di`, and `plugin`. Bundled and remote features use the same runtime plugin contract. The generator dry-runs, writes atomically, tracks hashes, and refuses to overwrite user-modified files. Generated projects also include unit/contract tests, Playwright journeys and accessibility checks, architecture validation, dependency review, CodeQL, and pinned CI actions.

Quick start:

npx /clean-web-forge generate-app \
  --root inventory-web \
  --spec app.json \
  --dry-run

Repository: https://github.com/sarimmehdi/clean-web-forge

npm: https://www.npmjs.com/package/@sarimmehdi/clean-web-forge

Medium (detailing my thought process): https://medium.com/@sarim.mehdi.550/why-i-built-clean-web-forge-for-agent-driven-development-042deb91a287

I’m the author and this is free/open source. I’m not claiming measured token savings yet, but one motivation was agent-driven development: generate deterministic plumbing so the agent can spend its context on domain behavior instead of repeatedly inferring names, boundaries, DI, state wiring, tests, and CI.

I’d value technically blunt feedback on three points:

  1. Is feature-owned scoped DI reasonable in a React application, or is the container indirection unjustified?

  2. Does making runtime plugins mandatory prove the boundaries, or overcomplicate the default case?

  3. Which architecture/naming rules are useful guardrails, and which are ceremony?

If anyone tries a dry run, I’d also like to hear where the generated structure feels unidiomatic to an experienced frontend developer.

u/zimmer550king — 5 days ago
▲ 1 r/wohnen

Erfahrungen mit Privathaftpflicht bei Schäden, die der Vermieter erst beim Auszug beanstandet?

Mich würde interessieren, wie Privathaftpflichtversicherungen bei Wohnungsübergaben tatsächlich funktionieren.

Nehmen wir einen rein beispielhaften Fall: Während eines Mietverhältnisses passiert versehentlich etwas, wodurch eine kleine Beschädigung an einer Wand, einem fest verlegten Boden oder einer fest eingebauten Küchenarbeitsplatte entsteht. Einige Monate später zieht der Mieter aus und der Vermieter beanstandet genau diesen Schaden bei der Übergabe beziehungsweise möchte einen Betrag von der Kaution einbehalten.

Hat jemand so etwas schon einmal über seine Privathaftpflicht abgewickelt?

Mich würde vor allem interessieren, wie der Ablauf war. Hat der Vermieter einen Kostenvoranschlag beziehungsweise eine Forderung gestellt und ihr habt das einfach an die Versicherung weitergeleitet? Hat die Versicherung selbst mit dem Vermieter kommuniziert? Wurde der Schaden bezahlt oder hat die Versicherung argumentiert, dass es normale Abnutzung oder eine überhöhte Forderung des Vermieters war?

Falls ihr gute oder schlechte Erfahrungen gemacht habt, wäre auch interessant zu wissen, bei welcher Versicherung ihr wart. Bei meiner Recherche tauchen zum Beispiel Die Haftpflichtkasse, Allianz und HUK24 häufiger auf.

Interessant finde ich außerdem den zeitlichen Aspekt: Was passiert, wenn ein Schaden während des versicherten Mietverhältnisses entsteht, der konkrete Schadenersatzanspruch des Vermieters aber erst sechs oder acht Monate später beim Auszug kommt?

Erfahrungen von Leuten, die genau so einen Fall bei einer Wohnungsübergabe hatten, wären besonders hilfreich.

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u/zimmer550king — 6 days ago

Welche Privathaftpflicht hat ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – auch im Schadenfall?

Privathaftpflicht gehört wahrscheinlich zu den Versicherungen, bei denen sich die meisten hier einig sind, dass sie trotz aller sonstigen Diskussionen über Überversicherung sinnvoll ist.

Ich suche deshalb einen guten Tarif, möchte aber nicht ausschließlich anhand von Check24, Versicherungssumme und Jahresbeitrag entscheiden. Eine Versicherung für 50 oder 60 Euro pro Jahr hilft wenig, wenn bei einem normalen Schaden anschließend wochenlang diskutiert wird oder der Versicherer versucht, jede Regulierung abzulehnen.

Interessant finde ich momentan unter anderem Die Haftpflichtkasse „Einfach Besser“, Allianz Smart und HUK24 Classic. Hat jemand hier mit einem dieser Anbieter schon einen echten Haftpflichtschaden abgewickelt? Gerade Erfahrungen mit Erreichbarkeit, Bearbeitungszeit und fairer Regulierung würden mich interessieren.

Besonders relevant wäre Mietsachschaden-Schutz. Als Beispiel: Ein Mieter verursacht während der laufenden Versicherung versehentlich einen kleinen Schaden an Parkett, Wand oder einer fest eingebauten Küchenarbeitsplatte. Monate später steht der Auszug an und der Vermieter verlangt dafür Schadenersatz.

Wie gut funktionieren solche Fälle in der Praxis bei euren Versicherern? Und würdet ihr bei einer Privathaftpflicht bewusst ein paar Euro mehr pro Jahr für einen Versicherer zahlen, mit dem ihr im Schadenfall bessere Erfahrungen gemacht habt?

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, normalen Verschleiß auf eine Versicherung abzuwälzen, sondern um echte versehentlich verursachte Schäden.

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u/zimmer550king — 6 days ago

Gute Privathaftpflicht für Mieter – Erfahrungen mit tatsächlicher Schadenregulierung?

Ich möchte demnächst eine Privathaftpflicht abschließen und suche weniger nach dem billigsten Tarif auf einem Vergleichsportal, sondern vor allem nach Erfahrungen von Leuten, die die Versicherung tatsächlich einmal gebraucht haben.

Wichtig wäre mir insbesondere eine gute Absicherung von Mietsachschäden. Gemeint sind zum Beispiel versehentliche Schäden an einer gemieteten Wohnung wie eine Macke im Boden, eine beschädigte Wand oder ein kleiner Schaden an einer fest eingebauten Küchenarbeitsplatte.

Bei meiner Recherche bin ich unter anderem auf Die Haftpflichtkasse „Einfach Besser“, Allianz Smart und HUK24 Classic gestoßen. Auf dem Papier sehen die Leistungen teilweise sehr ähnlich aus. Interessanter wäre für mich deshalb, wie die Schadenregulierung in der Praxis aussieht. Reagiert der Versicherer vernünftig und zeitnah? Werden kleinere, nachvollziehbare Schäden problemlos reguliert oder versucht man bei jeder Gelegenheit, sich auf Ausschlüsse zu berufen?

Außerdem würde mich interessieren, wie folgender Fall praktisch gehandhabt wird:

Angenommen, während der Versicherungszeit entsteht versehentlich ein Schaden in der Mietwohnung. Einige Monate später zieht der Mieter aus und der Vermieter macht beim Übergabetermin deshalb einen Schadenersatzanspruch geltend. Ist für die Deckung hauptsächlich entscheidend, dass das Schadensereignis während des laufenden Versicherungsvertrags passiert ist? Und wie verhält es sich mit der Meldepflicht, wenn der Mieter den Schaden schon vorher bemerkt hat gegenüber einem Schaden, der tatsächlich erst bei der Wohnungsübergabe entdeckt wird?

Mich interessieren insbesondere Erfahrungen von Leuten, die schon einmal einen echten Mietsachschaden über ihre Privathaftpflicht abgewickelt haben. Welche Gesellschaft war das und wie lief es?

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u/zimmer550king — 6 days ago

KfW-40-QNG-Neubau mit hoher Finanzierung + Sonder-AfA – wie würdet ihr diesen konkreten Deal bewerten?

I'm currently trying to understand the tax side of a potential new construction investment.

It's about a small rented new construction apartment with KfW-40-QNG standards. Purchase price approximately €160,000–165,000. For such apartments, there's advertising for a KfW subsidized loan of up to €150,000 and special depreciation under § 7b EStG.

The basic idea wouldn’t be to speculate with the apartment short-term, but to rent it out for at least ten years.

In the first few years, it seems that besides the regular or declining building depreciation, the special depreciation under § 7b would also be interesting. This could lead to a relatively high tax loss from renting and leasing in the first four years, even though actual cash flow is significantly less negative or possibly even slightly positive.

The financing would also be quite high. For example, of the roughly €162,000 purchase price, up to €150,000 could be financed through KfW. The interest on the financing would also generally be deductible as business expenses when renting out. This could create a significant difference between taxable income and actual cash flow in the first few years.

However, my main question concerns the interplay with a potential future sale.

Assuming the apartment is permanently rented out after completion and all conditions for the special depreciation are met. A bit more than ten years later, the owner wants to sell.

If I understand § 23 EStG correctly, a sale of a privately held property after the ten-year period is generally no longer taxable as a private sale.

At the same time, § 7b also has a ten-year usage or renting requirement.

I would therefore be interested in how to cleanly combine these two deadlines in practice. Do they even start at the same time? Or could, for example, the speculation period already start with the notarial purchase contract, while the relevant §-7b period only begins with the completion or the first rental?

With a new building that has a two-year construction time, a significant difference could arise. That’s why I definitely wouldn’t want to just sell on the tenth anniversary of the purchase contract and accidentally violate a requirement of the special depreciation.

Also, I wonder what happens with the high depreciations made earlier when selling tax-free later on. If the sale occurs within the taxable period, the depreciation would, to my understanding, indirectly increase the taxable profit through the reduced tax assessment basis. But if the sale occurs after § 23 outside the ten-year period: Do the depreciation and special depreciation benefits of the past years really remain permanently intact, provided all §-7b conditions have been fulfilled?

I'm more interested in practical experiences than theoretical tax-saving models. Has anyone purchased a QNG/§-7b new construction apartment as an investment and had a tax advisor calculate the optimal holding period or how a later sale looks?

And are there any tax pitfalls in such a strategy that sellers or developers like to overlook in their example calculations?

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u/zimmer550king — 11 days ago

Beitragsrückerstattung der Krankenversicherung – wie viel bleibt nach dem Steuereffekt wirklich übrig?

Ich verdiene als Angestellter aktuell 90.000 € brutto im Jahr und bin gesetzlich bei der TK versichert.

Ich schaue mir momentan Tarife wie TK PrämieXtra und allgemein Beitragsrückerstattungen von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen an. Auf den ersten Blick klingt beispielsweise eine Rückerstattung von mehreren hundert Euro pro Jahr natürlich attraktiv.

Was ich dabei aber bisher schwer einschätzen kann, ist der steuerliche Effekt.

Meine Krankenversicherungsbeiträge werden ja grundsätzlich als Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt. Wenn mir die Krankenkasse anschließend beispielsweise 500 € zurückerstattet, reduziert diese Beitragsrückerstattung meines Verständnisses nach zumindest teilweise die steuerlich berücksichtigten Krankenversicherungsbeiträge. Bei meinem Einkommen dürfte dadurch ein nicht ganz unerheblicher Teil des vermeintlichen Cashbacks indirekt über eine höhere Einkommensteuer wieder verloren gehen.

Mich würde deshalb interessieren, ob jemand das einmal anhand seiner tatsächlichen Steuerbescheide durchgerechnet hat. Wenn ihr beispielsweise 500 €, 1.000 € oder mehr Beitragsrückerstattung erhalten habt: Wie viel davon war nach Berücksichtigung der geringeren Sonderausgaben wirtschaftlich tatsächlich noch ein Vorteil?

Außerdem scheint es Unterschiede zwischen einer klassischen Beitragsrückerstattung und Bonusprogrammen bzw. Erstattungen für bestimmte Gesundheitsmaßnahmen zu geben. Falls jemand weiß, welche Arten von Krankenkassenbonus steuerlich günstiger behandelt werden, würde mich die praktische Erfahrung damit ebenfalls interessieren.

Ich versuche letztlich herauszufinden, ob es bei meinem Einkommen überhaupt sinnvoll ist, Krankenkassen nach hohen Rückerstattungen auszuwählen, oder ob ein niedriger Zusatzbeitrag nach Steuern häufig mehr wert ist als ein beeindruckend klingendes Cashback-Programm.

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u/zimmer550king — 11 days ago

Erfahrungen mit Beitragsrückerstattung in GKV und PKV bei 90.000 € Einkommen?

Ich bin angestellt, verdiene aktuell 90.000 € brutto im Jahr und bin bei der Techniker Krankenkasse versichert.

Ich beschäftige mich gerade zum ersten Mal etwas genauer mit Wahltarifen und Beitragsrückerstattungen. Bei der TK gibt es beispielsweise PrämieXtra und daneben noch andere Modelle wie Selbstbehalttarife. Bei privaten Krankenversicherungen scheint die Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit teilweise noch erheblich größer zu sein.

Mich würden vor allem praktische Erfahrungen interessieren. Funktionieren solche Tarife tatsächlich so unkompliziert, wie sie auf dem Papier aussehen, oder gibt es irgendwelche Fallstricke, die man erst bemerkt, wenn man sie ein paar Jahre genutzt hat?

Interessant finde ich insbesondere die Abgrenzung zwischen Leistungen, die die Rückerstattung gefährden, und Vorsorgeleistungen, die weiterhin genutzt werden können. Ebenso würde mich interessieren, ob ihr kleinere Behandlungen oder Medikamente teilweise bewusst selbst bezahlt, um eine Rückerstattung nicht zu verlieren, und ob sich das unter dem Strich wirklich lohnt.

Falls jemand verschiedene GKV-Wahltarife miteinander verglichen hat: Gibt es aus eurer Sicht eine Krankenkasse, die für jemanden mit 90.000 € Einkommen besonders interessante Beitragsrückerstattungs- oder Selbstbehaltmodelle anbietet?

Auch Erfahrungen aus der PKV würden mich interessieren. Nicht im Sinne von „PKV ist billiger, also sofort wechseln“, sondern konkret: Wie relevant ist die Beitragsrückerstattung bei der langfristigen Tarifentscheidung tatsächlich? Ist sie ein sinnvoller Bestandteil der Kalkulation oder sollte man sie eher als Bonus betrachten, der bei der Entscheidung GKV vs. PKV kaum eine Rolle spielen sollte?

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u/zimmer550king — 11 days ago

Krankenkassen-Cashback bei 90k Gehalt – TK PrämieXtra, andere GKV oder sogar PKV?

Ich bin aktuell bei der TK und verdiene 90.000 € brutto im Jahr. Da ich damit ohnehin relativ hohe bzw. gedeckelte GKV-Beiträge zahle, habe ich mich gefragt, ob ich aus meiner Krankenversicherung finanziell etwas mehr herausholen kann, wenn ich in einem Jahr nur wenige Leistungen in Anspruch nehme.

Dabei bin ich auf den TK-Tarif PrämieXtra gestoßen, bei dem man bei Leistungsfreiheit einen Teil seiner Beiträge zurückbekommen kann. Zusätzlich gibt es ja noch das normale TK-Bonusprogramm bzw. die Gesundheitsdividende.

Mich würde interessieren, ob hier jemand solche Tarife tatsächlich nutzt und wie die Rechnung in der Praxis aussieht. Gerade interessiert mich weniger der beworbene Maximalbetrag als das, was am Ende realistisch netto übrig bleibt.

Lohnt sich PrämieXtra bei einem Einkommen von 90k aus eurer Sicht? Oder gibt es andere gesetzliche Krankenkassen, die mit Beitragsrückerstattung, Selbstbehalt und niedrigerem Zusatzbeitrag insgesamt deutlich attraktiver sind?

Und wie würdet ihr PKV-Angebote mit teilweise wesentlich höheren Beitragsrückerstattungen in so einen Vergleich einordnen? Mir ist klar, dass ein Wechsel in die PKV eine viel größere langfristige Entscheidung ist und man das nicht wegen ein paar hundert Euro Cashback machen sollte. Mich interessiert aber trotzdem, ob jemand einmal GKV und PKV inklusive Arbeitgeberanteil, Beitragsrückerstattung und Steuereffekt wirklich durchgerechnet hat.

Besonders interessant wären Erfahrungen von Leuten in einer ähnlichen Einkommensklasse: Wie viel bekommt ihr tatsächlich pro Jahr zurück und welche Krankenkasse bzw. welchen Tarif nutzt ihr?

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u/zimmer550king — 11 days ago

QNG-Neubau vermieten, Sonder-AfA nutzen und nach >10 Jahren verkaufen – wie funktioniert das steuerlich in der Praxis?

Ich versuche gerade, die steuerliche Seite einer möglichen Neubau-Kapitalanlage zu verstehen.

Es geht um ein kleines vermietetes Neubau-Apartment mit KfW-40-QNG-Standard. Kaufpreis ungefähr 160.000–165.000 €. Für solche Wohnungen wird unter anderem mit einem KfW-Förderdarlehen von bis zu 150.000 € und mit der Sonderabschreibung nach § 7b EStG geworben.

Die grundsätzliche Idee wäre nicht, kurzfristig mit der Wohnung zu spekulieren, sondern sie mindestens zehn Jahre zu vermieten.

In den ersten Jahren wäre offenbar neben der regulären bzw. degressiven Gebäude-AfA auch die Sonder-AfA nach § 7b interessant. Dadurch könnte insbesondere in den ersten vier Jahren ein relativ hoher steuerlicher Verlust aus Vermietung und Verpachtung entstehen, obwohl der tatsächliche Cashflow deutlich weniger negativ oder eventuell sogar leicht positiv ist.

Die Finanzierung wäre außerdem sehr hoch. Beispielsweise könnten von rund 162.000 € Kaufpreis bis zu 150.000 € über KfW finanziert werden. Zinsen der Finanzierung wären bei Vermietung grundsätzlich ebenfalls Werbungskosten. Dadurch könnte in den ersten Jahren ein erheblicher Unterschied zwischen steuerlichem Ergebnis und tatsächlichem Cashflow entstehen.

Meine eigentliche Frage betrifft aber das Zusammenspiel mit einem späteren Verkauf.

Angenommen, die Wohnung wird nach Fertigstellung dauerhaft fremdvermietet und alle Voraussetzungen der Sonder-AfA werden eingehalten. Nach etwas mehr als zehn Jahren möchte der Eigentümer verkaufen.

Wenn ich § 23 EStG richtig verstehe, wäre ein Verkauf einer privat gehaltenen Immobilie nach Ablauf der Zehnjahresfrist grundsätzlich nicht mehr als privates Veräußerungsgeschäft steuerpflichtig.

Gleichzeitig gibt es bei § 7b aber ebenfalls eine zehnjährige Nutzungs- bzw. Vermietungsvoraussetzung.

Mich würde deshalb interessieren, wie man diese beiden Fristen in der Praxis sauber miteinander kombiniert. Beginnen sie überhaupt zum selben Zeitpunkt? Oder könnte beispielsweise die Spekulationsfrist bereits mit dem notariellen Kaufvertrag laufen, während die relevante §-7b-Frist erst mit Fertigstellung bzw. erstmaliger Vermietung beginnt?

Bei einem Neubau mit zwei Jahren Bauzeit könnte dadurch ja ein erheblicher Unterschied entstehen. Ich würde deshalb keinesfalls einfach am zehnten Jahrestag des Kaufvertrags verkaufen wollen und versehentlich eine Voraussetzung der Sonder-AfA verletzen.

Außerdem frage ich mich, was beim späteren steuerfreien Verkauf mit den zuvor vorgenommenen hohen Abschreibungen passiert. Bei einem Verkauf innerhalb der steuerpflichtigen Frist würden die Abschreibungen meines Verständnisses nach über die reduzierte steuerliche Bemessungsgrundlage indirekt den steuerpflichtigen Gewinn erhöhen. Wenn der Verkauf aber erst nach § 23 außerhalb der Zehnjahresfrist erfolgt: Bleiben die AfA- und Sonder-AfA-Vorteile der vergangenen Jahre dann tatsächlich endgültig erhalten, sofern sämtliche §-7b-Voraussetzungen erfüllt wurden?

Mich interessieren hier weniger theoretische Steuersparmodelle als Erfahrungen aus der Praxis. Hat jemand eine QNG-/§-7b-Neubauwohnung als Kapitalanlage gekauft und sich vom Steuerberater einmal konkret vorrechnen lassen, wie die optimale Haltedauer bzw. ein späterer Verkauf aussieht?

Und gibt es bei einer solchen Strategie noch steuerliche Fallstricke, die Verkäufer bzw. Bauträger in ihren Beispielrechnungen gerne unter den Tisch fallen lassen?

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u/zimmer550king — 11 days ago

Neubau als Kapitalanlage mit 150k KfW-Förderkredit – kann sich „10 Jahre halten und dann verkaufen“ tatsächlich rechnen?

Ich beschäftige mich aktuell mit einem Neubauprojekt, bei dem kleine Apartments als Kapitalanlage verkauft werden. Das Interessante daran ist weniger die reine Mietrendite, sondern die Kombination aus sehr hoher Fremdfinanzierung, KfW-Förderung und steuerlichen Abschreibungen.

Ein beispielhaftes Apartment kostet etwa 160.000–165.000 €. Aufgrund des KfW-40-QNG-Standards soll dafür grundsätzlich ein KfW-Darlehen von bis zu 150.000 € möglich sein. Je nach Bank könnte man dann theoretisch nur die Kaufnebenkosten selbst bezahlen und den eigentlichen Kaufpreis nahezu vollständig finanzieren. Im Extremfall wäre eventuell sogar eine Finanzierung inklusive eines Teils der Nebenkosten denkbar.

Die Bruttomietrendite ist dabei allerdings nicht sensationell. Nach den bisherigen Mietannahmen komme ich eher auf ungefähr 3,5–4 %. Das Investment lebt also klar von der günstigen Finanzierung, der steuerlichen Behandlung und dem Hebel durch das Fremdkapital.

Was mich daran interessiert, ist folgende langfristige Strategie:

Man finanziert die Wohnung möglichst stark fremd, vermietet sie dauerhaft und nimmt in den ersten Jahren die möglichen Sonderabschreibungen für einen QNG-Neubau mit. Die Miete trägt einen Teil der Finanzierung, eventuell muss man monatlich noch einen überschaubaren Betrag zuschießen. Gleichzeitig wird aber der Kredit getilgt und damit Eigenkapital in der Immobilie aufgebaut.

Nach etwas mehr als zehn Jahren könnte man dann überlegen, die Immobilie wieder zu verkaufen. Selbst wenn der Immobilienpreis nur moderat steigt, hätte man durch Tilgung und eventuell Wertsteigerung deutlich mehr Eigenkapital im Objekt als am Anfang. Wenn ein privater Verkauf nach Ablauf der steuerlichen Zehnjahresfrist steuerfrei möglich ist, wäre das potenziell ein interessanter Exit.

Vereinfacht beispielsweise:

Kaufpreis ca. 162.000 €, Finanzierung vielleicht 150.000 € KfW plus kleiner zusätzlicher Bankkredit und nur rund 9.000 € eigene Kaufnebenkosten.

Wenn nach zehn Jahren beispielsweise noch etwa 115.000–125.000 € Restschuld vorhanden wären und die Wohnung weiterhin ungefähr 162.000 € wert wäre, hätte man trotzdem bereits grob 40.000–45.000 € Eigenkapital im Objekt aufgebaut. Bei moderater Wertsteigerung entsprechend mehr.

Natürlich ist mir klar, dass diese Rechnung viele Risiken ausblendet: Hausgeld, nicht umlagefähige Kosten, Leerstand, Reparaturen, Möbelersatz, Anschlussfinanzierung nach der KfW-Zinsbindung, Verkaufskosten und vor allem die Frage, ob der Kaufpreis eines solchen „Steuerspar-Neubaus“ möglicherweise bereits überhöht ist.

Genau deshalb interessieren mich Erfahrungen von Leuten, die so etwas schon einmal gemacht haben.

Ist das aus eurer Sicht ein sinnvoller Einsatz von Fremdkapital, wenn man ansonsten beispielsweise dasselbe Eigenkapital und die monatlichen Zuschüsse in einen ETF stecken würde? Oder ist die Kombination aus KfW, Sonder-AfA und hoher Finanzierung hauptsächlich gutes Verkaufsmarketing, während die eigentliche Immobilie mit 3,x % Mietrendite zu teuer ist?

Besonders interessieren würden mich Erfahrungen mit stark fremdfinanzierten Neubau-Kapitalanlagen und wie eure Rechnung nach fünf oder zehn Jahren tatsächlich aussah. Auch die Frage, ob ihr bei so einem Modell möglichst wenig Eigenkapital einsetzen oder bewusst mehr Eigenkapital einbringen würdet, finde ich spannend.

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u/zimmer550king — 11 days ago

Looking for device-diverse testing for an Android Wi-Fi departure reminder

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I’m testing an Android app called Got Everything and would appreciate help investigating how reliably its core flow behaves across different devices and Android versions.

The app allows a user to select a trusted Wi-Fi network and create a checklist of essentials. When the device leaves that network, the app presents a reminder asking whether the user has everything they need.

The product is intended to be privacy-conscious and local-first. Operational data remains on the device, and the experience is designed to feel quiet and supportive rather than like a security alert.

The main behaviour I need to validate is the transition from being connected to the selected network to leaving or disconnecting from it. I want to understand whether the reminder arrives at a useful time, whether the permission flow makes sense, and whether different manufacturers’ background and battery-management systems affect reliability.

I would also value feedback on less obvious situations. What happens when Wi-Fi is manually switched off? What happens when the phone temporarily loses signal? Does the reminder feel helpful, or does it become annoying or misleading? You do not have to deliberately expose your home network; any Wi-Fi network you are comfortable using as a test network is fine.

This is currently an internal Google Play test. Send me a DM or comment that you are interested, and I will privately request the Google account used by Google Play, add it to the tester list and send the installation link. Please include your phone model and Android version when contacting me.

Developers who also need Android testing are welcome to share their app details with me. I’m happy to reciprocate with genuine testing rather than only installing and opening the app once.

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u/zimmer550king — 15 days ago
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Erfahrungen mit dem Wechsel von einem persönlichen zu einem Organisationskonto bei Google Play

Ich entwickle aktuell meine erste eigene Android-App und möchte sie demnächst im Google Play Store veröffentlichen. Langfristig könnte ich mir vorstellen, weitere Apps zu bauen und zumindest einige davon über Werbung, In-App-Käufe oder Abonnements zu monetarisieren.

Ich stehe gerade vor der Entscheidung zwischen einem persönlichen Entwicklerkonto und einem Organisationskonto. Beim persönlichen Konto müsste ich den geschlossenen Test mit mindestens zwölf Testern über vierzehn Tage absolvieren. Für ein Organisationskonto bräuchte ich dagegen zunächst ein Gewerbe, eine D-U-N-S-Nummer, ein geschäftliches Zahlungsprofil, eine Website und die entsprechende Verifizierung.

Da ich erst im nächsten Jahr dauerhaft nach Berlin ziehe, möchte ich ungern jetzt ein Gewerbe mit einer Anschrift anmelden, die sich bald wieder ändert. Meine aktuelle Idee wäre deshalb, die erste App zunächst über ein persönliches Konto zu veröffentlichen, dabei den gesamten Play-Console-Prozess kennenzulernen und später die App auf ein neu eingerichtetes Organisationskonto zu übertragen.

Hat jemand diesen Weg bereits hinter sich? Mich würde besonders interessieren, ob App-Bewertungen, Installationen, Paketname, Play App Signing, interne und geschlossene Testgruppen, In-App-Produkte sowie bestehende Abonnements problemlos übernommen wurden. Gab es Schwierigkeiten durch unterschiedliche Google-Payments-Profile oder durch die erneute Identitäts- und Unternehmensverifizierung?

Zusätzlich interessiert mich die deutsche Verwaltungsseite. Viele technische Erfahrungsberichte behandeln nur den Play-Console-Transfer, während Themen wie Gewerbeanmeldung, Kleinunternehmerregelung, USt-IdNr., Google Ireland und AdMob kaum erwähnt werden. Wie aufwendig ist es in der Praxis, die Google-Abrechnungen korrekt für Buchhaltung und Steuererklärung aufzubereiten? Nutzt ihr dafür spezielle Software oder reicht bei wenigen Einnahmen eine einfache EÜR mit sauber abgelegten Abrechnungen?

Ich möchte nicht wegen der Testanforderung vorschnell ein Gewerbe anmelden, bevor ich weiß, ob App-Publishing langfristig etwas für mich ist. Gleichzeitig möchte ich vermeiden, dass die spätere Migration technisch oder steuerlich zum größeren Problem wird. Erfahrungen von deutschen Solo-Entwicklern, die zunächst mit einem persönlichen Konto gestartet und später auf ein Organisationskonto gewechselt sind, wären daher besonders hilfreich.

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u/zimmer550king — 18 days ago

Eigene Apps als Nebengewerbe: Erst privat testen oder direkt geschäftlich starten?

Ich bin in Deutschland fest angestellt und entwickle nebenbei eine Android-App, die ich später möglicherweise über Werbung, In-App-Käufe oder ein Abonnement monetarisieren möchte. Langfristig könnte daraus ein kleines Portfolio mit mehreren Apps entstehen. Momentan ist allerdings noch völlig offen, ob das Projekt überhaupt nennenswerte Nutzer oder Einnahmen erzielen wird.

Bei Google Play gibt es für neue persönliche Entwicklerkonten zusätzliche Testanforderungen. Ein Organisationskonto umgeht diese Hürde, setzt aber unter anderem ein Gewerbe, eine D-U-N-S-Nummer, eine passende Geschäftsanschrift und eine umfangreichere Verifizierung voraus. Dazu kommen die üblichen steuerlichen und administrativen Pflichten eines Einzelunternehmens.

Da ich im nächsten Jahr dauerhaft nach Berlin ziehe, wäre es organisatorisch vermutlich einfacher, das Gewerbe erst nach dem Umzug anzumelden. Bis dahin könnte ich mit einem persönlichen Google-Play-Konto erste Erfahrungen sammeln und später zu einem Organisationskonto wechseln. Gleichzeitig frage ich mich, ob ich dadurch nur Aufwand in die Zukunft verschiebe, weil App-Transfer, neues Zahlungsprofil und erneute Verifizierung möglicherweise komplizierter werden.

Mich interessiert daher vor allem die finanzielle Abwägung. Bei zunächst sehr niedrigen oder möglicherweise gar keinen Einnahmen könnten Gewerbeanmeldung, Buchhaltung, Steuererklärungen, Geschäftskonto, Domain, Geschäftsanschrift und gegebenenfalls ein Steuerberater im Verhältnis zum Ertrag recht teuer sein. Andererseits lassen sich Entwicklungskosten, Testgeräte, Software, Hosting und andere Ausgaben möglicherweise steuerlich berücksichtigen, wenn von Anfang an eine nachvollziehbare Gewinnerzielungsabsicht besteht.

Wie habt ihr das bei einem kleinen digitalen Nebenprojekt gelöst? Habt ihr zuerst privat getestet und erst bei den ersten Einnahmen ein Gewerbe angemeldet, oder direkt eine geschäftliche Struktur aufgebaut? Mich würde auch interessieren, ob die Kleinunternehmerregelung bei Einnahmen über Google Play, AdMob oder Apple in der Praxis wirklich viel vereinfacht oder ob durch ausländische Plattformbetreiber trotzdem zusätzlicher Umsatzsteueraufwand entsteht.

Besonders hilfreich wären Erfahrungen von Personen, die ihre Apps später von einem persönlichen Google-Play-Konto auf ein Organisationskonto übertragen haben. War der Wechsel wirtschaftlich und organisatorisch vertretbar, oder würdet ihr aufgrund des Aufwands heute von Anfang an geschäftlich starten?

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u/zimmer550king — 18 days ago

Lohnt sich der direkte Start mit Gewerbe und Google-Organisationskonto?

Ich bin hauptberuflich als Entwickler angestellt und möchte nebenbei eigene mobile Apps veröffentlichen. Die erste Android-App ist bereits relativ weit, und langfristig kann ich mir vorstellen, mehrere Apps zu entwickeln und über Werbung, In-App-Käufe oder Abonnements zu monetarisieren.

Eigentlich spricht das für ein Einzelunternehmen und ein Organisationskonto bei Google Play. Dafür müsste ich allerdings ein Gewerbe anmelden, eine D-U-N-S-Nummer beantragen, eine passende Geschäftsanschrift festlegen und mich zusätzlich um den steuerlichen Erfassungsbogen, Buchhaltung und eventuell umsatzsteuerliche Themen kümmern. Da ich erst im nächsten Jahr dauerhaft nach Berlin ziehe, würde sich die Geschäftsanschrift wahrscheinlich schon nach wenigen Monaten ändern.

Deshalb überlege ich, zunächst mit einem persönlichen Google-Play-Konto Erfahrung zu sammeln. Dort müsste ich zwar den bekannten geschlossenen Test mit mindestens zwölf Testern über vierzehn Tage durchlaufen, könnte aber erst einmal feststellen, ob mir Entwicklung, Veröffentlichung, Support und Vermarktung eigener Apps langfristig überhaupt liegen. Sollte das funktionieren, würde ich im nächsten Jahr ein Einzelunternehmen anmelden, ein Organisationskonto erstellen und die bestehenden Apps übertragen.

Mich würde interessieren, wie glatt oder problematisch dieser Weg bei euch verlaufen ist. War die spätere Übertragung der Apps auf ein Organisationskonto tatsächlich nur etwas zusätzlicher Papierkram, oder gab es Probleme mit Bewertungen, Abonnements, Zahlungsprofilen, App-Signierung oder der Verifizierung durch Google?

Noch wichtiger ist mir der reale Verwaltungsaufwand eines sehr kleinen Nebengewerbes. Wie viel Zeit verwendet ihr im Alltag auf Buchhaltung, Steuererklärungen, IHK-Schreiben und die Zuordnung von Google- oder Apple-Abrechnungen? Lässt sich das bei wenigen Transaktionen sinnvoll selbst erledigen, oder wird es durch Google Ireland, AdMob, Apple und Reverse Charge schneller kompliziert, als man zunächst denkt?

Ich möchte das Ganze sauber aufsetzen, aber auch vermeiden, bereits eine dauerhafte administrative Struktur aufzubauen, bevor ich weiß, ob die Apps überhaupt Nutzer oder Einnahmen erzielen. Mich würden deshalb besonders Erfahrungen von Solo-Entwicklern interessieren, die zuerst privat gestartet und später professionalisiert haben. Würdet ihr diesen Weg wieder gehen, oder war der spätere Wechsel so mühsam, dass ein Organisationskonto von Anfang an die bessere Entscheidung gewesen wäre?

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u/zimmer550king — 18 days ago

Steuerliche Erfahrungen mit Google-Play-Apps: Erst Privatkonto, später Organisationskonto?

Ich arbeite hauptberuflich als Softwareentwickler in Deutschland und möchte nebenbei eigene Android-Apps veröffentlichen und perspektivisch auch monetarisieren. Es soll also nicht nur bei einem einmaligen Hobbyprojekt bleiben, sondern ich könnte mir vorstellen, in den nächsten Jahren mehrere Apps zu entwickeln.

Ursprünglich hatte ich überlegt, direkt ein Gewerbe anzumelden, eine D-U-N-S-Nummer zu beantragen und bei Google Play ein Organisationskonto zu eröffnen. Da ich aber voraussichtlich erst im nächsten Jahr dauerhaft nach Berlin ziehe und sich dadurch meine Geschäftsanschrift erneut ändern würde, tendiere ich momentan dazu, zunächst mit einem persönlichen Google-Play-Entwicklerkonto Erfahrungen zu sammeln. Später würde ich gegebenenfalls ein Einzelunternehmen anmelden, ein Organisationskonto eröffnen und die Apps dorthin übertragen.

Mich interessiert vor allem, wie dieser Weg steuerlich in der Praxis behandelt wird. Solange eine App völlig kostenlos ist und weder Werbung noch In-App-Käufe enthält, dürfte vermutlich noch keine echte gewerbliche Tätigkeit vorliegen. Sobald ich aber Werbung, ein kostenpflichtiges Upgrade, ein Abonnement oder In-App-Käufe aktiviere, müsste ich wohl vorher ein Gewerbe anmelden und den steuerlichen Erfassungsbogen einreichen. Mich würde interessieren, ob das bei euch tatsächlich so gehandhabt wurde oder ob das Finanzamt bereits die Veröffentlichung mit klarer Monetarisierungsabsicht als Beginn der Tätigkeit angesehen hat.

Besonders unklar ist mir die umsatzsteuerliche Seite. Google beziehungsweise AdMob oder Google Play Billing werden teilweise über Gesellschaften im EU-Ausland abgewickelt. Hat sich für euch die Kleinunternehmerregelung trotzdem bewährt, oder entstehen durch Reverse Charge und mögliche Zusammenfassende Meldungen ohnehin zusätzliche Pflichten? Habt ihr dafür direkt eine USt-IdNr. beantragt?

Auch die Übertragung von einem persönlichen auf ein geschäftliches Google-Play-Konto interessiert mich aus steuerlicher Sicht. Mussten Einnahmen, Ausgaben oder bereits angeschaffte Geräte und Software beim Übergang besonders dokumentiert werden? Konntet ihr Entwicklungskosten, Play-Console-Gebühren, Testgeräte, Hosting und ähnliche Ausgaben absetzen, obwohl die App anfangs noch keine Einnahmen erzielt hatte?

Mir ist bewusst, dass individuelle Steuerberatung hier nicht ersetzt werden kann. Ich würde aber gerne Erfahrungen von Personen hören, die als Angestellte nebenberuflich Apps veröffentlicht haben und später von einem privaten Entwicklerkonto auf ein Organisationskonto beziehungsweise ein Einzelunternehmen umgestiegen sind. War die steuerliche Abwicklung für euch überschaubar, oder würdet ihr rückblickend von Anfang an einen Steuerberater hinzuziehen?

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u/zimmer550king — 18 days ago

Erfahrungen mit Bearbeitungsdauer eines Lohnsteuer-Ermäßigungsantrags (ELSTER, doppelte Haushaltsführung)

Ich habe vor wenigen Tagen über ELSTER einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung gestellt. Der Antrag basiert hauptsächlich auf einer doppelten Haushaltsführung. Mein Hauptwohnsitz mit meiner Ehefrau bleibt in Erlangen, während ich aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung in Berlin angemietet habe. Das neue Arbeitsverhältnis beginnt Mitte August.

Wie lange hat das Finanzamt für die Bearbeitung benötigt? War bei euch eine Nachforderung von Unterlagen erforderlich oder wurde direkt entschieden?

Wie lange hat es anschließend gedauert, bis der Freibetrag in den ELStAM eingetragen wurde und der Arbeitgeber ihn berücksichtigen konnte?

Falls jemand Erfahrungen speziell mit dem Finanzamt Mittelfranken-Ost gemacht hat, würde mich das natürlich besonders interessieren. Ich weiß, dass es keine allgemeingültige Antwort gibt, aber Erfahrungswerte würden mir sehr helfen.

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u/zimmer550king — 20 days ago