Angst mich dumm im Praktikum anzustellen

Hallo zusammen,

vielleicht haben einige schon meinen letzen Post gesehen.

ich mache aktuell ein dreimonatiges Praktikum in einer Kita bei den ganz kleinen Kindern (U3) und merke gerade, dass ich mich ziemlich stark verunsichere und alles zerdenke. Ich bin erst seit wenigen Tagen dort, habe aber schon das Gefühl, mich teilweise etwas dumm anzustellen. Gleichzeitig habe ich große Angst, wie ein „zusätzliches Kind“ zu wirken und nicht wie eine erwachsene Praktikantin, die eine Hilfe für die Erzieherinnen ist.

Ich bin nicht komplett unerfahren mit Kindern. Ich bin schon seit mehreren Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und war auch schon einmal in einem Kindergarten. Mit so kleinen Kindern hatte ich vorher allerdings kaum Erfahrung. Ich komme besser mit U3 kindern zurecht.

Mein erster Tag lief eigentlich besser, als ich erwartet hatte. Ich habe mich zunächst etwas zurückgehalten, selbst gespielt und die Kinder von sich aus auf mich zukommen lassen. Sehr schnell saßen dann mehrere Kinder bei mir, wollten vorgelesen bekommen oder mit mir spielen. Ich habe also eigentlich schon das Gefühl, dass ich einen guten Zugang zu den Kindern bekomme.

Trotzdem sind mir seitdem einige kleine Dinge passiert, die ich ständig im Kopf wiederhole.

Zum Beispiel wusste ich nicht genau, wo die Jacken hingehören. Ich habe die Jacke eines Kindes nach dem Ausziehen über einen Stuhl gehängt und wurde darauf hingewiesen, dass sie in die Garderobe gehört.

Beim Mittagessen habe ich einmal nur die Lätzchen geholt und die Waschlappen vergessen. Das hat dann später eine Erzieherin gemacht.

Beim Essen sollte ich ein Mädchen füttern. Sie hat aber selbst nach einem Löffel gegriffen und ich habe sie einmal selbst probieren lassen. Dabei ist Joghurt heruntergefallen und die Erzieherin meinte, ich solle sie lieber füttern.

Beim Schlafen ist mir außerdem nicht aufgefallen, dass ein Mädchen ihren Teddy nicht hatte. Die Erzieherinnen haben das bemerkt und eine sagte dann sinngemäß: „Ich kann ja auch nicht immer an alles alleine denken.“ Ich hatte sofort Angst, dass sie damit vielleicht mich meinte.

Auch beim Staubsaugen hatte ich heute Probleme, weil ich nicht richtig wusste, wie der Staubsauger einrastet.

Ich versuche immer zu helfen, mache dann aber irgendwas falsch oder werde nochmal auf etwas hingewiesen.

Eigentlich sind das alles Kleinigkeiten und teilweise Dinge, die ich vorher einfach noch nicht wissen konnte. Aber ich fasse innerlich mittlerweile alles zusammen und denke: „So viele Sachen in so kurzer Zeit – die denken bestimmt, ich kann gar nichts.“

Ich habe dadurch manchmal wirklich das Gefühl, mich ziemlich dumm anzustellen und nicht so kompetent zu wirken, wie ich gerne wirken würde. Gleichzeitig versuche ich aber immer, wenn mir etwas gezeigt oder gesagt wird, es mir zu merken und es beim nächsten Mal besser zu machen. Ich möchte also nicht einfach dieselben Fehler immer wieder machen.

Die Erzieher sind eigentlich mega nett und meinten auch schon mal man merkt, dass es mir mit den Kindern Spaß macht aber trotzdem.

Dazu kommt noch, dass ich mich direkt erkältet hab und deswegen auch manchmal ein bisschen durcheinander/ schlapp bin

Ich helfe beim Aufräumen, biete mich für Aufgaben an, mein Handy ist während der Arbeitszeit immer im Schrank und ich versuche wirklich aufmerksam zu sein. Die Kinder kommen häufig von selbst zu mir und ich habe das Gefühl, dass sie mich mögen.

Trotzdem habe ich gerade Angst, dass die Erzieherinnen vielleicht denken: „Warum kann sie das nicht?“ oder dass ich eher wie ein zusätzliches Kind wirke, um das sie sich auch noch kümmern müssen.

Vielleicht mache ich mir aber auch einfach viel zu viele Gedanken. 😅

Ich möchte deshalb morgen meine Anleitung einmal ganz offen fragen, was ich noch verbessern kann und ob sie mit meiner bisherigen Arbeit zufrieden ist. Ich glaube, eine ehrliche Rückmeldung würde mir vielleicht helfen, nicht ständig selbst zu interpretieren, was die anderen von mir denken.

Wie würdet ihr das als Erzieher/innen oder erfahrene Praktikant/innen einschätzen? Sind solche kleinen Fehler und Unsicherheiten am Anfang völlig normal? Und vor allem: Wie kann ich lernen, mich nicht wegen jeder Kleinigkeit so verrückt zu machen und ständig darüber nachzudenken, was die Erzieherinnen wohl von mir denken?

Ich möchte das Praktikum wirklich genießen und etwas lernen, statt jeden Abend meinen ganzen Tag im Kopf durchzugehen.

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u/ParticularCapital681 — 8 days ago

Erzieher Ausbildung mit Abitur

hallo zusammen,

ich habe dieses Jahr mein Abitur mit 2,3 abgeschlossen und werde nun ein Jahr Praktikum machen.

Ich bin am überlegen nächstes Jahr die ErzieherAusbildung zu beginnen, eine Freundin die ihre dieses Jahr gestartet hat, hat mir jedoch erzählt, dass bei ihr niemand abitur hat.

auch meine Familie meint ich kann mehr. Ich wollte immer soziale Arbeit studieren aber nachdem ich gehört habe, was man im Studium alles so machen muss, weiß ich nicht, ob das so das richtige für mich ist. vielleicht ja irgendwann mal. Ich glaube aktuell ist studieren nichts für mich

was sagt ihr zu einer Erzieher Ausbildung mit Abitur?

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u/ParticularCapital681 — 24 days ago

Freiwilliges Praktikum nach dem Abi

Hey Leute,

Ich habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und wollte eigentlich studieren, was jetzt aus verschiedenen Gründen doch nicht geklappt hat.

Nun war es mein Plan ein Jahr lang ein freiwilliges Praktikum zu machen. Geht das so einfach? Ich wollte es gerne in einem Kindergarten oder einer Grundschule machen. Ich schwanke später zwischen Studium der sozialen Arbeit und einer Erzieher Ausbildung.

Ich wüsste nicht, was ich jetzt sonst das Jahr lang machen soll. Natürlich kann man einen Minijob anfangen, ich würde aber gerne Vollzeit etwas machen

Habt ihr vielleicht Ideen?

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u/ParticularCapital681 — 1 month ago

Schaufle ich mir gerade mein eigenes Grab?

Hey Leute, Ergänzung zu meinem Beitrag von gestern!

Ich fange nächsten Monat mein Studium der sozialen Arbeit an. Das ganze ist etwas, dass mich wirklich interessiert. Auch war ausziehen nach der Schule zum studieren eigentlich schon immer mein Traum. Nicht weil ich unglücklich zuhause bin- eher im Gegenteil. Ich habe hier viele Freunde und eine tolle Familie.

Dennoch werde ich fürs Studium 2 Stunden (mit dem Zug 3) von zuhause wegziehen. Ich glaube, dass es eine Sache ist die ich bereuen würde oder mich immer was wäre wenn fragen würde. Deswegen werde ich es trotz meiner Bedenken erstmal durchziehen.

Nun ist es aber so, dass ich nach dem Abitur, welches ich dieses Jahr gemacht habe eine Angststörung entwickelt habe. Oder auch emerophobie. Das ganze dreht sich viel um die Angst in bestimmten Situation zu erbrechen. Ich war aber auch schon immer jemand der sich wirklich um jeden Quatsch sehr sehr sehr viele Gedanken gemacht hat.

Ich ziehe zum 01.10 aus und ich habe Angst, dass das ein riesiger Fehler war. Meine Angststörung macht mir im Moment schon recht zu schaffen. Sie sie beeinträchtigt mich nicht groß in alltäglichen Dingen. Mir ist aber gefühlt konstant übel oder ich spüre so einen würgereiz. Oft ist es auch so, dass sobald ich in der Situation bin die Angst zurück geht.Ich habe gesehen, dass in dem Studium ziemlich viele mündliche Prüfungen vorkommen und ich weiß echt nicht wie ich das schaffen soll. Ich habe das Gefühl, dass ich davor wirklich riesige Angst haben werde. Allein die Vorstellung in ein paar Wochen nicht mehr zuhause zu wohnen macht mir höllische Angst.

Ich weiß, dass ich immer nachhause kommen kann und wenn das Studium nichts für mich ist kann ich es abbrechen und ein Praktikum machen oder mir einen minijob in der Heimat suchen. Trotzdem wäre das ja ein bisschen blöd oder?

Ich weiß irgendwie nicht, ob das studieren etwas für mich ist. Ich glaube ich hätte Ventile eine Erzieher Ausbildung in der Heimat machen sollen.

Ich habe einfach Angst, dass ich das mit dem studieren und dem wohnen in einer Wg alles so schlimm finden werde und es keine 2 Wochen aushalte.
Ich hatte nie so große Probleme, diese Prüfung sangst habe ich erst nach dem Abi entwickelt. Ich habe Angst, dass diese ganzen neuen Eindrücke am Ende zu viel für mich werden und meine Angst sich verschlimmert oder ich zusammenbreche.

Glaubt ihr in meiner aktuellen Verfassung ist mein Plan auszuziehen etc dumm? Oder glaubt ihr es ist mehr torschlusspanik und im Endeffekt wird alles garnicht so schlimm?

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u/ParticularCapital681 — 1 month ago

Welches Gerät für Studium der sozialen Arbeit

Hallo zusammen,

Bald startet mein Studium und ich bin am überlegen mir ein neues iPad zu kaufen.

Aktuell habe ich noch das iPad der 7 Generation. Dazu ein Apple Pencil, der am Gehäuse zwar komplett kaputt ist aber noch funktioniert und eine Tastatur.

Als ich mich ein bisschen umgehört habe, habe ich gemerkt das mein iPad für mein Studium vielleicht nicht mehr wirklich reichen wird. Es läuft zwar gut aber der Akku ist auch nicht mehr der neuste.

Ich habe einen etwas älterer Acer Laptop, der hoffentlich für die Hausarbeiten reichen wird. Ich bin ein totaler iPad Schreiber und werde es deshalb auch in den Vorlesungen verwenden. Ich benutze mein iPad auch privat viel.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mit ein iPad 11 mit Apple Pencil, oder ein iPad Air mit Apple Pencil Pro holen soll. Ersteres natürlich deutlich günstiger .

Ich weiß, dass es sich lohnen würde aber ich tue mich sehr schwer. Hab ein paar Rücklagen aber ziehe fürs Studium aus und denke, dass das eben alles nicht so leicht werden wird was das Geld betrifft. Bekomme zwar Bafög und Halbwaisenrente aber trotzdem mache ich mir sorgen jetzt so viel Geld auszugeben.

Was meint ihr: iPad behalten, 11 oder air kaufen?

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u/ParticularCapital681 — 1 month ago

Erste Nacht in der wg

Hallo zusammen,

Ich ziehe nächsten Monat zum Studium von zuhause aus. Ich ziehe in eine 5er WG.

Ich mache mir aber viele Gedanken um meine erste Nacht in der WG. Es wird so sein, dass wir meine Möbel in das Haus bringen, ich dann aber wieder ein paar Tage nachhause fahre.

Ich frage mich einfach ist es nicht Mega awkward die erste Nacht? Wie verhält man sich? Ich habe echt so viel Fragen und kann mir das alles garnicht vorstellen. Man traut sich doch garnicht dann essen zu machen oder so
Ich hab ehrlich gesagt ziemlich Angst

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u/ParticularCapital681 — 1 month ago
▲ 48 r/Studium

Erste Nacht in der WG

Hallo zusammen,

Ich ziehe nächsten Monat zum Studium von zuhause aus. Ich ziehe in eine 5er WG.

Ich mache mir aber viele Gedanken um meine erste Nacht in der WG. Es wird so sein, dass wir meine Möbel in das Haus bringen, ich dann aber wieder ein paar Tage nachhause fahre.

Ich frage mich einfach ist es nicht Mega awkward die erste Nacht? Wie verhält man sich? Ich habe echt so viel Fragen und kann mir das alles garnicht vorstellen. Man traut sich doch garnicht dann essen zu machen oder so
Ich hab ehrlich gesagt ziemlich Angst

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u/ParticularCapital681 — 1 month ago
▲ 57 r/Studium

Abendveranstaltungen ersti Woche

Hey zusammen,

Wie wichtig sind die Abendveranstaltung in der ersti Woche? Zum Beispiel kneipentour.

Ich bin eigentlich ein offener Mensch aber nicht so eine Party Person. Trinke auch keinen Alkohol. Und mag es eher gediegener.

Ich würde bei den Pflichtveranstaltungen schon Leute ansprechen und wenn die dann fragen ob man abends da ist vielleicht kommen, aber fände es besser wenn man sagt man geht entspannt was essen oder so.

Glaube ihr man kann auch so Freunde finden?

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u/ParticularCapital681 — 2 months ago

Habe ich die richtige Wg Entscheidung getroffen?

Hey zusammen,

Mir standen drei wgs zu Verfügung.

WG 1: Zimmer 20qm und Höchstgrenze was ich bezahlen wollte. Lag direkt zentral in der Stadt, also über den Läden. Da dort mehrere ausgezogen sind fast wie eine Neugründung. Ich habe also mit der telefoniert die ein Zimmer abgibt, nicht mit einer Mitbewohnerin. Sie hatte sich aber Sachen aufgeschrieben die mir wichtig waren. Sie war sehr nett & offen. Wohnung war auch ganz schön eingerichtet. 4er Wg ohne Garten.

WG 2: Zimmer 14qm und 20 Euro günstiger wie das was ich bezahlen wollte. Nicht weit entfernt von Stadt & Uni. 3er Wg. Habe mich eigentlich voll gut mit den Mädels unterhalten können. Garten den sie sich in dem mehr Parteien Haus teilen. Wohnung ganz normal eingerichtet. Waren eigentlich erst mein Favorit, da ich mich wie gesagt auch voll gut mit den beiden verstanden habe.

Wg 3: für diese habe ich mich entschieden. Zimmer L förmiges ca 15-16 qm. 5 er wg die aber in einem Haus wohnt. Es gibt Garten und Wintergarten. Genau der Preis den ich bezahlen wollte. Es gab ein Zimmer unten das grenzt an die Küche & ein Zimmer oben mit 25qm und Balkon. War aber etwas teurer also habe ich mich dagegen entschieden. Die Mädchen waren auch ganz nett. Ich würde sagen sie haben einen anderen vibe als ich aber das ist ja nicht schlimm. Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass die sich untereinander verstanden haben und Witze gemacht haben etc. Haben auch geschrieben sie sehen sich eher wie eine Familie. Das lustige ist ich wollte dort erst garnicht einziehen, nicht weil mich was gestört hat, sondern hatte einfach noch viele andere Anzeigen gesehen irgendwie hat es mich dann aber dorthin geleitet. Allerdings sind uni und Innenstadt etwas weiter weg

Glaube ihr ich habe eine gute Entscheidung getroffen oder nicht?

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u/ParticularCapital681 — 2 months ago

Ist das schon Vermeidung?

Hallo zusammen,
ich befinde mich momentan in einer ziemlich schwierigen Phase und würde gerne eure Einschätzung dazu hören.
Seit ungefähr zwei Monaten habe ich zunehmend mit Panik und vor allem mit einer starken Angst vor Übelkeit zu kämpfen. Auslöser war vermutlich eine Situation während einer Autofahrt, bei der mir plötzlich sehr schlecht wurde. Seitdem habe ich besonders vor Autofahrten Angst, weil ich befürchte, dass mir wieder schlecht werden könnte und ich dann nicht einfach aus der Situation herauskann.

Mittlerweile entsteht oft schon vorher starke Angst. Teilweise wird mir allein durch den Gedanken an eine bevorstehende Fahrt schlecht oder ich muss würgen. Tatsächlich passiert ist bisher aber nie etwas Schlimmes – ich musste mich beispielsweise noch nie übergeben.
Ich merke außerdem, dass sich die Angst langsam auf andere Situationen ausweitet. Gleichzeitig habe ich seit etwa zwei Monaten generell extrem viel Stress und hatte kaum einen richtigen Ruhetag. Ich merke inzwischen, dass ich emotional ziemlich erschöpft bin und teilweise das Gefühl habe, an meiner Grenze zu sein. Heute steht zusätzlich noch ein sehr belastendes Gespräch in meiner Familie an.

Morgen steht nun wieder eine Autofahrt an. Ich überlege deshalb, abzusagen und auf das Geld zu verzichten, um einfach einmal einen Tag Ruhe zu haben.

Genau da bin ich aber unsicher: Wäre das in meiner Situation bereits Vermeidung aufgrund der Angst und würde den Angstkreislauf dadurch verstärken? Oder kann es auch sinnvoll und legitim sein, einmal bewusst eine Pause einzulegen, wenn man insgesamt gerade so überlastet ist?
Ich möchte langfristig auf keinen Fall anfangen, immer mehr Situationen zu vermeiden und möchte meine Angst eigentlich gezielt angehen. Gleichzeitig habe ich momentan wirklich das Gefühl, dass mein Körper und meine Psyche eine Pause brauchen. Zudem habe ich mich letze Woche jeden Tag zu einer Autofahrt überwunden .

Wie würdet ihr das einschätzen? Würdet ihr die Fahrt trotz der Angst antreten oder in meiner momentanen Situation einmal bewusst absagen und euch Ruhe gönnen?

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u/ParticularCapital681 — 2 months ago

Wie kann ich mit meiner Panik umgehen?

Hallo zusammen,

ich weiß gerade ehrlich gesagt nicht so richtig, wie ich mit meiner Situation umgehen soll und würde deshalb gerne nach euren Erfahrungen fragen.

Das Ganze hat ungefähr vor zwei Monaten angefangen. Meine Mutter hat selbst eine Angststörung, weshalb ich das Thema grundsätzlich schon kenne. Ich war allerdings immer eher jemand, der sehr viel nachdenkt, Situationen zerdenkt und sich schnell Sorgen macht, ohne selbst größere Probleme mit Panik zu haben.

Vor ungefähr zwei Monaten hatte ich plötzlich an einem Tag ein sehr komisches Gefühl. Ich hatte unter anderem das Gefühl, nicht richtig sehen zu können bzw. irgendwie „neben mir zu stehen“ im Nachhinein würde ich sagen, dass es eine Art Derealisation war.

Am nächsten Tag war ich beim Friseur und dort hatte ich vermutlich meine erste richtige Panikattacke. Mir wurde plötzlich extrem schwindelig, mir wurde schlecht und ich hatte das Gefühl, ich müsste raus aus der Situation.

Ein möglicher Auslöser war vielleicht eine längere Autofahrt kurz davor. Während der Fahrt wurde mir plötzlich sehr schlecht, sodass wir sogar anhalten mussten. Es ist aber eigentlich nichts weiter passiert. Ich musste mich nicht übergeben, mir war einfach nur sehr übel.

Seitdem hat sich bei mir eine extreme Angst vor Übelkeit entwickelt – besonders im Zusammenhang mit Autofahren.

Als Kind hatte ich schon Probleme mit Reiseübelkeit und ich habe generell einen ziemlich empfindlichen Magen. Wenn ich gestresst oder aufgeregt bin, wird mir schnell schlecht. Ich musste deswegen aber eigentlich nie erbrechen. Mittlerweile habe ich allerdings das Gefühl, dass genau diese körperliche Reaktion zu einem riesigen Angstthema geworden ist.

Kurz danach bin ich beispielsweise in den Urlaub gefahren und hatte eine zwölfstündige Autofahrt vor mir. Schon vorher hatte ich so große Angst, dass mir schlecht werden könnte, dass mir tatsächlich so schlecht wurde, dass ich davor würgen musste. Seitdem habe ich das Gefühl, in einem Kreislauf festzustecken:

Angst, dass mir schlecht wird → körperliche Symptome → ich bekomme Angst vor den Symptomen → noch mehr Übelkeit/Panik.

Mittlerweile begleitet mich diese Angst eigentlich ständig.

Besonders Angst machen mir Situationen, in denen ich das Gefühl habe, nicht einfach wegzukönnen oder keine Toilette bzw. keinen Rückzugsort in der Nähe zu haben. Autofahrten sind besonders schlimm, vor allem längere. Aber auch kurze Fahrten können Panik auslösen, wenn andere Menschen dabei sind.

Das Interessante ist: Wenn ich alleine Bus oder Zug fahre, habe ich meistens überhaupt kein Problem. Sobald aber Leute dabei sind, die ich kenne, wird es viel schlimmer. Dann habe ich beispielsweise Angst, dass mir schlecht wird oder ich mich übergeben muss und ich mich vor den anderen blamiere.

Letzte Woche wurde ich arbeitsbedingt jeden Morgen von zwei Bekannten mitgenommen. Vor jeder Fahrt hatte ich vorher schon massive Angst, obwohl ich vorher nie tatsächlich krank war und während der Fahrten auch nichts passiert ist.

Ein Morgen war es besonders schlimm: Ich saß noch im Büro und wusste, dass wir gleich mit dem Auto zu einer anderen Stelle fahren würden. Die Fahrt dauert vielleicht 7–8 Minuten. Trotzdem hatte ich schon vorher so eine starke Panik, dass ich würgen musste.

Und genau das macht mir mittlerweile zusätzlich Angst: Die eigentliche Situation ist objektiv überhaupt nicht schlimm, aber mein Kopf macht daraus eine riesige Bedrohung.

Am Dienstag steht wieder so eine Fahrt an und ich merke jetzt schon, wie ich Angst davor bekomme. Ich kann teilweise mein ganzes Wochenende nicht genießen, weil ich ständig daran denke, dass ich am Dienstag wieder Auto fahren muss.

Ich versuche momentan, mich bei Panik mit Atmung und beruhigenden Gedanken herunterzubringen. Manchmal funktioniert das, manchmal überhaupt nicht. Außerdem nehme ich momentan Baldriantabletten, um mich etwas zu beruhigen. Zu Hause habe ich auch noch Beruhigungstropfen meiner Mutter.
Ich habe mittlerweile auch vor anderen aufregenden Situationen Angst. Wenn beispielsweise eine Party oder etwas anderes ansteht, bekomme ich schon vorher Bauchweh und denke darüber nach, was alles passieren könnte.

Mir ist bewusst, dass ich wahrscheinlich eine Therapie brauche. Ich möchte mich darum kümmern, sobald ich umgezogen bin, und hoffe sehr, dass ich relativ schnell einen Therapieplatz bekomme. Ich möchte auf keinen Fall, dass sich diese Angst immer weiter auf mein Leben ausbreitet.

Was mir zusätzlich Angst macht: Meine Mutter ist durch ihre Angststörung mittlerweile sogar arbeitsunfähig. Deshalb habe ich große Angst, dass es bei mir irgendwann genauso wird. Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass meine Geschichte nicht automatisch genauso verlaufen muss wie ihre.

Bis zu einem Therapieplatz möchte ich deshalb irgendwie lernen, mit der Angst umzugehen und vor allem nicht immer mehr Situationen zu vermeiden.

Meine Frage an euch: Was hat euch in einer ähnlichen Situation geholfen? Wie seid ihr mit dieser Angst vor Übelkeit, Panikattacken oder dem Gefühl, nicht aus einer Situation herauszukönnen, umgegangen?

Und ganz konkret: Wie würdet ihr mit der Autofahrt am Dienstag umgehen?

Ich suche vor allem nach Dingen, die mir kurzfristig helfen können, bis ich professionelle Unterstützung bekomme – und vielleicht auch nach Erfahrungen von Menschen, die selbst einmal in so einem Angstkreislauf gesteckt haben und wieder herausgekommen sind.

Danke an alle, die sich das durchgelesen haben. ❤️

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u/ParticularCapital681 — 2 months ago

Alkohol Unverträglichkeit?

Hallo zusammen,

Ich reagiere nach Alkohol immer sehr empfindlich. Generell bin ich nach einem Bier schon fast betrunken. Jedes Mal nachdem ich Alkohol trinke habe ich am nächsten Morgen oder danach total Schüttelfrost. Selbst wenn es nicht kalt ist bekomme ich wie so zitteranfälle wie bei Schüttelfrost.

Gestern habe ich zwei Bier getrunken und mir ist schon den ganzen Tag flau im Magen.

Könnte das eine Unverträglichkeit sein?

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u/ParticularCapital681 — 2 months ago

Übelkeit vor Aufregung

Hallo zusammen,

Ich habe seit einiger Zeit, dass mir immer extrem übel wird bevor etwas aufregendes wie eine Feier ansteht.

Das ist auch heute der Fall und ich bin wirklich am überlegen nicht hinzugehen, weil mir so schlecht ist. Ich muss mich nie übergeben, aber ich habe einfach schwitzigen Hände und Mega Übelkeit und dieses Aufregungs Gefühl im Bauch.

Es ist einfach Mega nervig vor jeder Kleinigkeit die ansteht diese Übelkeit zu haben. Aber weil sie vom Kopf kommt helfen mir meistens auch keine Medikamente. Es ist so anstrengend und ich bin mittlerweile so müde und verzweifelt. Dazu kommt noch, dass ich auch ziemlich Angst vor Erbrechen habe.

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp für mich.

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u/ParticularCapital681 — 2 months ago

Unzufrieden mit Studiumswahl

Hallo zusammen,

Ich habe dieses Jahr mein Abi mit 2,3 bestanden und möchte soziale Arbeit studieren.

Ich habe mich auf zwei unis in meinem Bundesland nrw beworben. Leider wurde ich bei beiden nicht genommen. Ich hatte von Beginn an etwas Schwierigkeiten das alles auf Hochschulstart etc zu verstehen und dann hat eine Bewerbung von mir nicht richtig abgeschickt, was mich schon ziemlich traurig gemacht hat. Dann habe ich leider in Kassel verpasst, das es eine verkürzte Bewerbungsfrist gibt. Ich dachte dort wäre wie bei allen nc freien Studiengängen eine längere einschreibefrist.

Mit die einzige Uni die ich noch gefunden habe ist die in Vechta. Ich bin auch aktuell dabei mich dort einzuschreiben, da es eigentlich meine einzige Möglichkeit ist. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl dabei, da man dort unter anderem sein Praktikum in der freien Zeit machen muss und dieses nur 10 Wochen geht.

Ich habe mehrere die das da studieren auf Instagram angeschrieben und die haben eigentlich meistens gesagt, dass die es dort weiterempfehlen können. Bald bin ich das erste Mal dort um mir eine wg anzugucken.
Dazu kommt noch, dass ich die bayrische Kultur sehr mag und gerne mehr in die Richtung gezogen wäre, das hat ja aber nicht geklappt und wäre auch sehr weit weg von meinem Zuhause. Jetzt muss ich ja mehr in den Norden ziehen und habe schon überlegt für ein Praktikum dann in den Süden zu gehen.

Ich habe einfach Angst vor dem was auf mich zukommt, die erste Nacht in der wg etc.

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u/ParticularCapital681 — 3 months ago

Unzufrieden mit Studiumsbeginn

Hallo zusammen,

Ich habe dieses Jahr mein Abi mit 2,3 bestanden und möchte soziale Arbeit studieren.

Ich habe mich auf zwei unis in meinem Bundesland nrw beworben. Leider wurde ich bei beiden nicht genommen. Ich hatte von Beginn an etwas Schwierigkeiten das alles auf Hochschulstart etc zu verstehen und dann hat eine Bewerbung von mir nicht richtig abgeschickt, was mich schon ziemlich traurig gemacht hat. Dann habe ich leider in Kassel verpasst, das es eine verkürzte Bewerbungsfrist gibt. Ich dachte dort wäre wie bei allen nc freien Studiengängen eine längere einschreibefrist.

Mit die einzige Uni die ich noch gefunden habe ist die in Vechta. Ich bin auch aktuell dabei mich dort einzuschreiben, da es eigentlich meine einzige Möglichkeit ist. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl dabei, da man dort unter anderem sein Praktikum in der freien Zeit machen muss und dieses nur 10 Wochen geht.

Ich habe mehrere die das da studieren auf Instagram angeschrieben und die haben eigentlich meistens gesagt, dass die es dort weiterempfehlen können. Bald bin ich das erste Mal dort um mir eine wg anzugucken.
Dazu kommt noch, dass ich die bayrische Kultur sehr mag und gerne mehr in die Richtung gezogen wäre, das hat ja aber nicht geklappt und wäre auch sehr weit weg von meinem Zuhause. Jetzt muss ich ja mehr in den Norden ziehen und habe schon überlegt für ein Praktikum dann in den Süden zu gehen.

Ich habe einfach Angst vor dem was auf mich zukommt, die erste Nacht in der wg etc.

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u/ParticularCapital681 — 3 months ago
▲ 170 r/Studium

Wie funktioniert studieren

Hey Leute,

Hört doch vielleicht nach einer dummen Frage an aber ich frage es mich wirklich. Ich komme aus keiner Akademiker Familie und fange zum Wintersemester mit dem Studium an. Ich habe schon echt Angst.

Ich ziehe in eine neue Stadt und kann mir garnicht vorstellen wie meine erste Nacht in der wg wird etc. Das erste mal von zuhause weg. Und dann der erste Tag in der uni, woher weiß man wo alles ist?

Man erstellt sich ja selber einen Stundenplan aber wie kriegt man das hin das man möglichst in Regelstudienzeit bleibt?

Erzählt mir alles was ich wissen sollte

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u/ParticularCapital681 — 3 months ago

Warum fühle ich mich bei Leuten die mich eigentlich mögen unsicher?

Ich frage mich schon länger, ob jemand ein ähnliches Gefühl kennt.

Vor etwa fünf Jahren habe ich als junge Praktikantin ein Praktikum in einem Büro im sozialen Bereich mit Kindern gemacht. Damals war ich noch ziemlich schüchtern und generell ein ganz anderer Mensch als heute. Ich habe mich in den letzten Jahren ziemlich verändert: Ich bin viel offener geworden, selbstbewusster, mein Kleidungsstil hat sich verändert und ich bin einfach erwachsener geworden. Wenn ich an manche Sachen von damals denke, finde ich sie heute eher etwas peinlich oder cringe. Meine Mutter meinte dazu nur, dass das völlig normal sei und ich eben erwachsen geworden bin.

Mit den Leuten dort hatte ich nie wirklich Probleme. Im Gegenteil: Ich wurde damals total herzlich aufgenommen und nie wie “die Praktikantin” behandelt, sondern eher wie ein Teil des Teams. Bis heute habe ich noch Kontakt zu ihnen. Sie fragen mich nach fünf Jahren immer noch regelmäßig, ob ich Zeit habe, bei ihren Ferienaktionen mit Kindern zu helfen. Das zeigt mir eigentlich, dass sie mich mögen und gerne dabeihaben. Auch da ist es immer so, selbst wenn man sich selten sieht, dass man sich super versteht. Die erzählen mir immer was bei denen so neues los ist etc.

Trotzdem fühle ich mich dort jedes Mal irgendwie eingeschüchtert. Nicht, weil jemand unfreundlich wäre – sie sind wirklich nett zu mir. Aber ich habe ständig das Gefühl, dass sie innerlich noch die schüchterne 14- oder 15-Jährige von damals sehen, obwohl ich mich inzwischen total verändert habe. Rational weiß ich, dass das wahrscheinlich gar nicht stimmt, aber dieses Gefühl bekomme ich trotzdem nicht los.

Vor Kurzem habe ich dann noch ein zweiwöchiges freiwilliges Praktikum in einem Kindergarten gemacht. Das Team dort war ehrlich gesagt eher etwas distanzierter. Niemand war gemein, aber man hat schon gemerkt, dass ich “nur” die Praktikantin war. Trotzdem konnte ich dort total aus mir herauskommen, vor allem im Umgang mit den Kindern. Ich war locker, offen und hatte überhaupt nicht das Gefühl, mich verstellen zu müssen.
Am Ende wurde mir sogar gesagt, dass ich eher wie eine pädagogische Fachkraft gewirkt hätte als wie eine Praktikantin. Außerdem meinte man zu mir, dass der soziale Bereich total zu mir passe und wie für mich gemacht sei.

Als ich den Leuten aus dem Büro erzählt habe, dass ich Soziale Arbeit studieren möchte, waren sie dagegen eher überrascht. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber dadurch hatte ich noch mehr das Gefühl, dass sie mich innerlich immer noch als die alte Version von mir sehen.

Was ich nicht verstehe, ist dieser Widerspruch: In dem Büro werde ich viel herzlicher behandelt und bin trotzdem viel unsicherer. Im Kindergarten war das Team eher distanziert, aber dort konnte ich komplett ich selbst sein.
Kennt das jemand? Dass man sich gerade bei Menschen, die einen schon lange kennen, weniger frei fühlt als bei Menschen, die einen ganz neu kennenlernen? Oder hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?

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u/ParticularCapital681 — 3 months ago
▲ 2 r/Kassel

Soziale Arbeit und Vechta oder Kassel

Hey Leute,

Ich werde für mein Studium von zuhause in eine wg ziehen. Ich suche ein zulassungsfreies Studium der sozialen Arbeit. Aktuell entscheide ich mich zwischen Kassel und Vechta.

Mit beidem bin ich irgendwie nicht so zufrieden. Es bleibt mir wohl nix anderes übrig

Habt ihr Erfahrungen mit einem von beiden?

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u/ParticularCapital681 — 3 months ago

Soziale Arbeit vs Frühpädagogik

Hallo zusammen,

Ich stehe im Monet vor der Entscheidung was ich studieren möchte. Eigentlich wollte ich immer soziale Arbeit studieren. Wurde jetzt aber bei frühpädagofik angenommen. Ich weiß zwar was die unterschiede sind, könnt ihr sie mir aus der Praxis vllt nochmal erläutern?

Kann man mit frühpädagogik als Schulsozialarbeiterin arbeiten? Evtl. mit Fortbildungen?

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u/ParticularCapital681 — 3 months ago