



Hi, ich mach mir grad n bissl Kopf und vielleicht hat hier jemand ein wenig Rat und Klugschiss für mich.
Ich bin Kreativarbeiter im Burnout - immer ewig funktioniert, maskiert, sich durchgeboxt, Generation Praktikum und ausgebeutet worden und dann irgendwann aufm Zahnfleisch angekommen kam die Diagnose: Autismus mit ADHS, und entsprechende psychische Wehwehchen vom Lebensweg.
Nun hatte meine Sachbearbeiterin vor einiger Zeit angesprochen, ob und wie sehr ich diese "3h am Tag arbeiten" erfüllen kann, und ob dann nicht ein Wechsel entsprechend ne Idee wäre.
Ich hab das damals, Stigma und internalisierten Ableismus im Kopf (und Merz ein Gehetze im Ohr) abgelehnt mit "ach, das geht schon, ich will ja arbeiten" usw.
Nun geht's mir aktuell aber wieder eher weniger gut (Therapie hat mir abgesagt, weil die für mich als Autisten keine Ressourcen hätten, bis Herbst 2027 bin ich auf der Warteliste für's Autismus-Therapiezentrum hier), und ich denke wieder drüber nach, ob das nicht doch ne gute Idee wäre. Auch weil diese ewige Jobsuche nur noch zermürbt und mir bis auf ein Jobinterview mit n bissl miesem Klugschiss (ich wirkte wohl iwie komisch auf die...) nichts eingebracht hat und nur weiter den Lebensmut raubt.
Ich denke, es würde mir Druck wegnehmen, ich müsste mich nicht ständig rechtfertigen und könnte vielleicht endlich mal genesen und mich wirklich auf meine Gesundheit konzentrieren. Ich könnte (als Kreativarbeiter auch praktisch für kleine Aufgaben) nebenbei auch n bissl mehr verdienen - die Freibetragsgrenze ist höher.
Und ich könnte währenddessen ja trotzdem noch (dann auch noch n bissl gezielter) mich auf Stellen bewerben, die mich gar am Ende nochmal aus der Sozialhilfe rausheben - nur dann eben auch in Ruhe, mit entsprechender Ehrlichkeit im Bewerbungsprozess, etc.
- Übersehe ich gerade irgendeinen großen Haken oder Fallstrick?
- Hat hier jemand vielleicht Erfahrungen bzgl des Wechsels vom Jobcenter in die Sozialhilfe für Erwerbsunfähige? Gerne Ideen, Anregungen und Klugschiss.
Sorry for being a hater - i haven't seen the light yet.
to see something real for once